Karneval 2020/2021 Drastische Einschränkungen

Karneval 2021: Drastische Einschränkungen sind nötig

  • Pandemie erlaubt kein enges Zusammenstehen: Karnevalsbälle, -sitzungen, -partys und Umzüge kommen nicht in Betracht
  • Enge Abstimmung der Vertreter des immateriellen Kulturgutes Rheinischer Karneval mit der NRW-Staatskanzlei
  • Insbesondere kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen mit durchdachten Hygienekonzepten sollen ermöglicht werden

Ein so facettenreiches Fest wie der Karneval lässt sich nicht so einfach absagen, aber in Zeiten der Pandemie müssen drastische Einschränkungen gemacht werden – darin sind sich der Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Staatssekretär Nathanael Liminski, und die Vertreter der vier Karnevalshochburgen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln einig. Bei einem Treffen in Düsseldorf, an dem auch andere hochrangige Karnevalisten aus NRW und der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess, teilgenommen haben, wurde festgehalten, dass gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsbälle, Partyformate und Sitzungen ohne Beachtung der Abstandsgebote nicht in Betracht kommen. Schon heute verbietet die Corona-Schutzverordnung in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass (Hochzeit, Geburtstag, Beerdigung) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich nach Ansicht der Landesregierung und der Karnevalisten absehbar bis Ende Februar nicht verändern.

Auch Karnevalsumzüge (nach aktuellem Stand als Form von Straßenfesten derzeit ebenfalls bereits verboten), werden in der kommenden Session in ihrer üblichen Form nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch zumindest drastisch von den Vorjahren unterscheiden oder gar nicht genehmigungsfähig sein. Auch ein klares Signal an den unorganisierten Karneval auf der Straße gab es seitens der Landesregierung:

Sie empfiehlt den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11. ein Alkohol- und gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen auszusprechen.

Dennoch soll auch in den Zeiten der Pandemie das Brauchtum gepflegt werden können. Dafür treten an die Stelle der bekannten Veranstaltungsformate karnevalistische Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte oder Besuchstermine der Tollitäten in sozialen Einrichtungen. Damit ist der Weg frei für kleine, kreative Lösungen, die den Vorgaben der Coronaschutzverordnung und den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen.

Frank Prömpeler, Präsident FestAusschuss Aachener Karneval: „Wir haben in den vergangenen Wochen alle Möglichkeiten durchgespielt und sind leider zu dem Schluss gekommen, dass nach derzeitigem Stand nur eine klare Absage an gesellige Veranstaltungen wie Sitzungen, Bälle, Partys und Umzügen erfolgen kann. Gesundheitsprävention steht an erster Stelle, es kann hier kein Feiern um jeden Preis geben. Sitzungen unter strikter Auflage der Hygienebedingungen mit stark reduzierter Teilnehmerzahl sind aber gerade für kleinere Veranstalter finanziell nicht tragbar. Wir haben daher die Landesregierung im Sinne unserer Vereine um ein klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals gebeten.“

Marlies Stockhorst, Präsidentin Festausschuss Bonner Karneval: „Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet. Die Landesregierung hat uns zugesagt, dass bereits bestehende Förderprogramme des Landes angepasst werden, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können.”

Stefan Kleinehr, Vizepräsident Comitee Düsseldorfer Carneval: „Die Session 2021 wird uns allen viel Kreativität abverlangen, aber wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Gesellschaften und Künstlern viele alternative Formate umsetzen zu können. Hier darf keiner allein gelassen werden.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung bewusst, dass ein Fest wie der Karneval großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben könnte. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen.”

Pressemitteilung Festkomitee Kölner Karneval

NRW-Landtag beschließt Soforthilfeprogramm:
Das Überleben der Vereine muss gewährleistet werden

Der Haushalts- und Finanzausschuss des NRW-Landtages hat ein Soforthilfeprogramm für „Heimat, Tradition und Brauchtum” beschlossen, das mit insgesamt 50 Millionen Euro den durch die Covid-19-Pandemie angeschlagenen Brauchtumsvereinen finanziell unter die Arme greifen soll. Das Festkomitee Kölner Karneval, das als Dachverband von über 120 Karnevalsgesellschaften bereits im Vorfeld die Politik für dieses Thema sensibilisiert hatte, begrüßt dieses Hilfspaket ausdrücklich, sieht aber noch Konkretisierungsbedarf. „Wir und auch unsere Karnevalsgesellschaften fungieren in der Session letztlich wie andere Veranstalter, nur arbeiten wir nicht gewinnorientiert, sondern gemeinnützig und mit ehrenamtlichen Helfern”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees. „Daher wird die Krise natürlich auch uns und unsere Vereine hart treffen. Nicht alle haben ausreichend Rücklagen, um einen kompletten Sessionsausfall zu überstehen.”

  • Festkomitee sieht Bedarf für Hilfspaket für Brauchtum und Tradition
  • Effektive Verteilung der Gelder bis zur Session im Fokus
  • Auch andere Bereiche des Karnevals dürfen nicht vergessen werden

Bis zu 15.000 Euro Hilfe können Vereine beantragen, die sich gemeinnützig für Tradition und Brauchtum engagieren. Dabei ist es aus Sicht des Festkomitees wichtig, die richtige Verteilung der Gelder zu gewährleisten, damit die Finanzhilfen auch dort ankommen, wo sie benötigt werden. „Wir wissen noch nicht, welche Voraussetzungen für diese Soforthilfe erfüllt sein müssen. Fakt ist aber: Derzeit haben viele Vereine noch keine akuten Probleme, weil die Einnahmeausfälle naturgemäß erst in der Session auf uns zukommen”, so Kuckelkorn. „Wenn die öffentlichen Töpfe dann bereits für andere Traditionsvereine aufgebraucht sind, wird der Karneval nicht mehr von diesem Hilfsangebot profitieren und möglicherweise großen Schaden erleiden. Des Festkomitee steht hier gerne weiter der Landesregierung beratend zur Verfügung, um sinnvolle Wege zu besprechen, wie Hilfen auch wirklich zielgerichtet eingesetzt werden können.” Das Festkomitee vertritt nicht nur die Interessen der ihm angeschlossenen Vereine, sondern auch von vielen Tanzgruppen, Rednern und Musikern.

Der Kölner Karneval ist ein bedeutender Teil der Kölner Kultur und hat eine hohe soziale Funktion innerhalb der Stadtgesellschaft. Er ist als immaterielles Kulturgut von der UNESCO anerkannt und stellt nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region dar, sondern ist auch für ein erhebliches Spendenaufkommen an soziale Einrichtungen verantwortlich. „Der Kölner Karneval hat sicherlich eine hohe Relevanz für die Stadt und muss über die Krise getragen werden. Zum Gesamtpaket Karneval gehören aber nicht nur die Vereine, sondern auch die Bands und Künstler, die Saalbetreiber, Techniker, Veranstalter und viele mehr. So sehr wir die Förderung der Vereine begrüßen, appellieren wir auch daran, den Rest der Veranstaltungsbranche jetzt nicht im Regen stehen zu lassen”, mahnt Kuckelkorn.

Text: Festkomitee

Verbot von Großveranstaltungen:
Alternative Konzepte statt Partymodus am 11.11.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende des Jahres auch in Nordrhein-Westfalen verboten. Das hat Ministerpräsident Armin Laschet heute Nachmittag im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben. Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt diese Regelung angesichts steigender Infektionszahlen und finalisiert nun die schon länger vorbereiteten Alternativpläne für den 11.11.

  • Willi-Ostermann-Gesellschaft plant alternative Sessionseröffnung mit WDR-Übertragung im kleinen Kreis
  • Konkrete Vorgaben für kleinere Veranstaltungen und spontane Feiern auf der Straße am 11.11. stehen noch aus
  • Statt großer Partys: Kleine, emotionale Momente des Karnevals sollen zelebriert werden

„Eine Sessionseröffnung in kleiner Runde am Willi-Ostermann-Brunnen mit Künstlern und Live-Übertragung im WDR ist das momentan wahrscheinlichste Szenario. So können auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Für diese Alternative hat sich die Willi-Ostermann-Gesellschaft schon seit Wochen intensiv mit allen Beteiligten vorbereitet. Dennoch müssen noch viele Details mit den Verantwortlichen der Stadt geklärt werden. Letztlich geht es darum, wie das Verbot von Großveranstaltungen und die weiteren Schutzmaßnahmen konkret in Köln umgesetzt werden. Auch außerhalb der offiziellen Sessionseröffnung am Heumarkt wird am 11.11. an vielen Plätzen spontan Karneval gefeiert. Hier liegt es an der Stadt, klare Regeln zu definieren und Verbote durchzusetzen.“ Unklar ist auch noch, welche konkreten Vorgaben es für kleinere Karnevalsveranstaltungen rund um den 11.11. gibt. Hier steht das Festkomitee mit der Stadt Köln bereits im Austausch.

Für die Planung der Karnevalssession im kommenden Jahr haben die neuen Vorgaben erstmal keine Konsequenzen – laut Ministerpräsident Laschet wurden Karnevalsveranstaltungen heute explizit nicht besprochen, da der zeitliche Vorlauf noch zu groß sei. Kuckelkorn dazu: „Das Festkomitee und die uns angeschlossenen Gesellschaften arbeiten seit Monaten auch an alternativen Varianten für unsere Veranstaltungen im Januar und Februar. Dabei orientieren wir uns an den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Zudem haben wir der NRW-Landesregierung ein Konzept für die Durchführung karnevalistischer Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt. Das Konzept wird derzeit geprüft, wir rechnen mit einer Rückmeldung Mitte September und können dann unsere Pläne weiter konkretisieren. Dabei werden wir mit der Landesregierung sicher auch darüber sprechen, wie die ehrenamtlich agierenden Karnevalsgesellschaften vor finanziellen Schäden geschützt werden können.“

Der Karneval hat in Köln eine wichtige soziale Funktion. Dabei stehen nicht nur die großen Sitzungen im Fokus, sondern vor allem auch viele kleine Veranstaltungen in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Das Festkomitee setzt sich aktiv dafür ein, besonders diesen Aspekt des Brauchtums, das von der UNESCO als immaterielles Kulturgut anerkannt ist, auch 2021 umsetzen zu können. „Wir glauben, dass der Karneval besonders in Krisenzeiten ein wichtiger Trostspender und Hoffnungsträger für die Menschen sein kann. Dabei geht es nicht um wilde Partys, die viele vielleicht vor Augen haben, sondern um die kleinen individuellen Momente in Schulen, Altenheimen und anderen Orten in ganz Köln. Allerdings muss klar sein, dass zu keiner Zeit unnötige Infektionsrisiken eingegangen werden. Wir wollen nicht feiern um jeden Preis“, betont Kuckelkorn.

Text: Festkomitee Foto: music-colonia.de

Preis für Zivilcourage – in Gedenken an Karl Küpper

Anlässlich seines 50. Todestages am 26. Mai 1970 wurde heute erstmals der Karl-Küpper-Preis vorgestellt. Die Initiatoren – die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums und das Festkomitee Kölner Karneval – möchten damit den Ausnahmekarnevalisten würdigen, der sich im Dritten Reich als einer der wenigen offen gegen die Nationalsozialisten positionierte.

Bild Festkomitee Kölner Karneval

Küpper verstand die Karnevalszeit als Zeit der Kritik und der Meinungsfreiheit und wurde damit zum Vorbild weit über den Karneval hinaus. Trotz Repressalien und Redeverbots von Seiten des NS-Regimes vertrat Küpper weiter offen seinen Standpunkt und zeigte damit ein besonderes Maß an Zivilcourage. „Der Narr oder Karnevalist ist nicht nur zur Unterhaltung da, er hat auch eine soziale Aufgabe: nämlich der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und damit auch Missstände aufzuzeigen“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. „Das hat Karl Küpper gemacht wie kaum ein zweiter.“

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln verliehen, die die Patenschaft dafür übernommen hat. „Ich begrüße die Initiative des Festkomitees zum Karl-Küpper-Preis sehr. Der Preis passt sehr gut in die heutige Zeit. Es verbindet eine kritische Sicht auf die eigene Geschichte des Kölner Karnevals mit einem wichtigen Beitrag zur Förderung unserer Demokratie“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine fünfköpfige Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie ein Vertreter der Familie Karl Küppers angehören. „Auch heute noch braucht es Menschen, die sich öffentlich für den Schutz der Demokratie einsetzen und sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung stellen. Diese Menschen und ihr Engagement möchten wir mit der Vergabe des Preises würdigen“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Die Vorstellung des Preises fand heute im Gürzenich statt, Kölns guter Stube in der Altstadt, in der auch Karl Küpper zahlreiche Auftritte hatte. Zusätzlich wurde dort heute auch eine Plakette enthüllt, die künftig an seiner Wirkungsstätte an den Büttenredner erinnern soll. Die Preisverleihung sowie die Verkündung des ersten Preisträgers sind aufgrund der Corona-Pandemie für den Herbst 2020 geplant.

Text und Bild 1: Pressemitteilung Festkomitee Kölner Karneval

Bild 2: Elisabeth Martini

Dreigestirn zum Empfang in Berlin bei Bundeskanzlerin

Et Hätz schleiht en Berlin: Kölner Dreigestirn besucht Empfang der Bundeskanzlerin

Erstmals seit 2014 beim Tollitätenempfang in Berlin

Kanzlerin betont die soziale Kraft des Brauchtums

Kölner Dreigestirn überreicht jecke Geschenke

Erstmals seit 2014 ist ein Kölner Dreigestirn wieder zum Tollitätenempfang bei der Bundeskanzlerin nach Berlin geflogen. Jecke Abordnungen aus dem gesamten Bundesgebiet reisen jedes Jahr nach Berlin und bringen ein bisschen Fastelovends-Brauchtum in das Bundeskanzleramt. In dieser Session sind auch der Kölner Prinz Christian II., sowie sein Bauer Frank und Jungfrau Griet dabei. Gemeinsam mit Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und weiteren Vertretern des Festkomitees Kölner Karneval überreichten sie Angela Merkel kölsche Geschenke, darunter natürlich den Sessionsorden und die Prinzenspange der aktuellen Session.

Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer Begrüßungsansprache besonders die integrative und soziale Kraft des Fastelovends in ganz Deutschland und Europa: „Karneval, und der Gedanke der dahinter steckt, das ist nichts exklusives. Sie kennen keine Grenzen, auch keine Landesgrenzen.“ Laut Merkel sei der BDK, der Bund Deutscher Karneval, die größte Nicht-Regierungs-Organisation des Landes. Er vertritt Vereine mit mehreren Millionen Mitgliedern.

„Der Karneval ist ein Jahrhunderte altes deutsches Kulturgut, das es in all seinen Facetten zu schützen und zu erhalten gilt. Im Bestreben um finanzielle Zuwendungen, behördliche Unterstützung, aber auch Nachwuchs in den Vereinen hilft uns die Unterstützung der Bundeskanzlerin natürlich sehr“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Wir freuen uns daher sehr, dass uns der BDK und das Bundeskanzleramt diesen Empfang ermöglichen und damit ein Signal über den Stellenwert des Fastelovends senden.“

Auch das Kölner Dreigestirn genoss den Empfang sehr. Prinz Christian II. zeigte sich beeindruckt von dem Treffen mit der Kanzlerin: „Mit einer Dame, die normalerweise in der Weltpolitik mitmischt, einmal in so vertrauter Atmosphäre reden zu können, das ist schon sehr besonders. Frau Merkel war sehr freundlich und sehr interessiert an unserer schönen Tradition.“

Text und Bild Festkomitee Kölner Karneval

Kinderdreigestirn wurde proklamiert

Kölner Kinderdreigestirn 2020 ist proklamiert

Kinderprinz Vincent I., Kinderbauer Emil und Kinderjungfrau Darleen regieren ab sofort die kölschen Pänz

Mehr als 1.700 Gäste im Tanzbrunnen

Neues Moderationsteam mit Clara Kott und Marcus Gottschalk

Das Kölner Kinderdreigestirn 2020 wurde am Sonntagnachmittag offiziell in sein Amt eingeführt. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamierten Kinderprinz Vincent I. (Vincent Rödding), Kinderbauer Emil (Emil Wersig) und Kinderjungfrau Darleen (Darleen Pelz) gemeinsam im Theater am Tanzbrunnen. „Ich freue mich sehr auf die Drei, sie werden die jecken Pänz in jedem Veedel anstecken. Da bin ich mir ganz sicher“, so Christoph Kuckelkorn. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich begeistert: „Nach diesem Auftritt heute bin ich mir sicher, dass ihr die kölschen Pänz in den nächsten Wochen ganz wunderbar auf den großen und kleinen Bühnen unserer Stadt vertreten werdet.“ Über 1.700 Kinder und Erwachsene feierten gemeinsam mit den Dreien und machten den Nachmittag für sie unvergesslich.

Die kölschen Bands Miljö und Paveier sorgten für eine ausgelassene Stimmung bei den Kindern, die jeden Song mitsingen konnten. Besonders beeindruckend waren auch die Auftritte der verschiedenen Kinder- und Jugendtanzgruppen der Gesellschaften. Das frisch proklamierte Kölner Dreigestirn Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet ließ es sich nicht nehmen, dem kleinen Dreigestirn persönlich zu gratulieren. Wie in jeder Session werden die beiden Trifolien auch in diesem Jahr viele gemeinsame Termine haben.

Durch die Veranstaltung führte in diesem Jahr erstmals ein neues Moderationsteam: Die zwölfjährige Clara Kott, Kinderjungfrau von 2017, moderierte die Proklamation des Kinderdreigestirns zusammen mit Marcus Gottschalk. Der ehemalige Prinz Karneval von 2012 ist im Vorstand des Festkomitees zuständig für das Protokoll des großen Kölner Dreigestirns.

Foto und Text: Festkomitee Kölner Karneval

Blindensitzung 2019 -Pressekonferenz zur 66. Jubiläumssitzung

Blindensitzung 2019 -Pressekonferenz zur 66. Jubiläumssitzung

65 Mal durfte das Publikum bisher auf der Blindensitzung der „Muuzemändelcher“ das Dreigstirn der Stadt Köln „erfühlen“. 1954 fand in der Stadthalle Köln-Mülheim statt.

Grund genug auch bei der Pressekonferenz zur 66 Sitzung auf sich aufmerksam zu machen.

Sitzungsmoderatorin Dagmar Eichberg-Weber und Festkomitee Präsident Christoph Kuckelkorn waren persönlich vor Ort um auf diese besondere Sitzung aufmerksam zu machen.

„Diese Sitzung ist im Laufe der Zeit „gewachsen“, viele dort auftretende Künstler fühlen sich geehrt dort aufzutreten. Es wäre an der Zeit solch eine Art von Veranstaltung für Blinde und Sehbehinderte zu erweitern, “ so Dagmar Eichberg Weber gegenüber der Presse.

Fühlen war dann auch während der Pressekonferenz angesagt. Marisa Sommer durfte an Christoph Kuckelkorn ausprobieren wie sich eine Prinzenmütze „anfühlt“.

Die 66. Blindensitzung ist am 12. Februar im Ostermann-Saal im Satory Köln.

Die Sitzung startet um 16.25. Karten können unter kartenservice@koelnerkarneval.de oder unter 0221 5740025 geordert werden.

Text und Bild Elisabeth Martini

 

Gürzenich wird für Karneval „verkleidet“ – überdimensionaler Mottoschal von DEITERS ziert die Freitreppe im Gürzenich und Außenaufzug. Der neue FK-Partner müllermusic bringt neuartiges LED Konzept auf die Bühne

Gürzenich wird für Karneval „verkleidet“ – überdimensionaler Mottoschal von DEITERS ziert die Freitreppe im Gürzenich und Außenaufzug. Der neue FK-Partner müllermusic bringt neuartiges LED Konzept auf die Bühne.

Wenige Tage vor der Proklemation des Kölner Dreigestirns, in Köln auch liebevoll PriPro genannt fand im Gürzenich die Vorstellung des diesjährigen Bühnebildes statt. Die aufwendige Bühnendeko hat eine langjährige Tradition. Ab diesem Jahr startet das „Ah und Oh“ aber direkt vor der großen Freitreppe im Foyer. Dort ist der diesjährige Mottoschal der „Hingucker“ auf dem Weg in den großen Saal oben.

Zur Proklamation des Kölner Dreigestirns am kommenden Freitag wird dieser optische Eindruck sogar noch verstärkt. Schauspieler werden dann als lebende Bildmotive der Gala und sorgen so für eine besondere Atmosphäre. Auch der Außenaufzug zeugt während der Session weithin sichtbar davon, dass der Gürzenich in den kommende Wochen zum Zentrum des Kölner Karnevals wird.

“ Ich finde es toll, dass das Sessionsmotto die Gäste nun schon beim Eintritt in den Gürzenich empfängt“, freut sich Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gerade dort, wo Redner und kölsche Bands mit der Sprache spielen und das Motto auf der Bühne umsetzen, passen die Verweise auf „Uns Sproch es Heimat“ besonders gut“.

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Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“ erscheint pünktlich zum 11.11.

Damit die Jecken bei der Fülle an karnevalistischen Veranstaltungen den Überblick behalten, erscheint pünktlich zum 11.11. wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“. Herausgegeben vom Festkomitee Kölner Karneval in Zusammenarbeit mit dem BKB Verlag bietet das Buch Berichte, Tipps und Termine rund um die fünfte Jahreszeit.

Was verbirgt sich hinter dem Motto „Uns Sproch es Heimat“? Was haben Carnival Brasil und Casa Blanca mit Fastelovend zu tun? Und wie werden neue Künstler fit für die Bühne gemacht? Das sind nur einige der Themen, die zusammen mit Hintergrundgeschichten, mehr als 800 Veranstaltungen und allen Infos zu Veranstaltern und Veranstaltungsorten auf die kommende Session vorbereiten.

Der Terminkalender „Karneval in Köln 2019“ ist ab sofort für 2,50 Euro im Buchhandel, am Kiosk, bei den Theaterkassen, bei Deiters und KölnTourismus erhältlich oder online bestellbar unter https://shop-x.3-tage-in.de/content/products/Taschenbuch-deutsch/55-Karneval-in-Koln-2019.php

Alle Termine im Überblick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“ oder auf https://koelnerkarneval.de/veranstaltungen-termine/.

Text und Bild: Pressemitteilung Festkomitee Kölner Karneval

Mottoschal Vorstellung Festkomitee Kölner Karneval und Deiters präsentieren im Hänneschen Theater Köln den Schal zum Sessions-Motto

Mottoschalvorstellung 2018 – wenn im Hänneschen-Theater der „Mottoschal“ im Mittelpunkt steht

High Noon im Hänneschen Theater Köln, punkt 12 Uhr mittags fand die Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Mottoschals 2019 statt. Doch hier standen nicht die „Grossen im Mittelpunkt“ sondern die Knollendorfer Bewohner mit einer „Miniatur-Ausgabe“ des Mottoschals 2019. Der „kleine“ Speimanes rückte endlich mal in den Mittelpunkt seiner Wirkungsstädte und sorgte mit seinen Kommentaren für etliche Schmunzler im Publikum.

Auf die Frage einiger Journalisten was man dort „erwarten“ kann antwortete Intendantin Frauke Kemmerling vielsagend : Ich weiss es selber nicht – bin aber gespannt was ich erwarten darf.

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