Es war erst Ende Januar, aber auch schon die letzte Sitzung der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. im großen Festsaal des Maritim Hotels.
Die Prinzen-Garde Köln hat nun damit fast ihre Sitzungsreihe beendet!



Umso ausgelassener war die Stimmung, umso illustrer die Gäste. Zu ihnen
zählte der Bundesaußenminister a.D. Heiko Maas, der Bundesvorsitzende der Jungen Union, MdB Johannes Winkel, NRW Staatssekretär Dr. Bernd Schulte, Domkapitular Dr. Antonius Hamers und
Domdechant Msgr. Robert Kleine, zugleich Ehrenoffizier der Prinzen-Garde.
Nach dem Einzug des Korps der Prinzen-Garde Köln
1906 e.V. samt Kindertanzgruppe startete Bernd Stelter in den Abend. Seinerseits Vollmitglied der Prinzen-Garde,wurde er nach seinem Vortrag mit der Beförderung zum Major überrascht.
Später brillierte auch Marc Metzger alias Dä Blötschkopp mit gewohnter
Spontaneität. Doch das eigentliche Highlight war diesmal Jörg-Paul Weber. Was der normalerweise für seine sentimentalen Töne bekannte musikalische Büttenredner vom Stapel ließ, suchte seinesgleichen
und überraschte selbst Vollkarnevalisten wie Sitzungsleiter Marcus Gottschalk: „was heute hier passierte, war einer der ganz seltenen Momente im Karneval“ resümierte er die Abstrafung von Politik und
gesellschaftlicher Ignoranz. Brillant!
Das Tanzcorps Colonia Rut Wiess und die Kölner Funken Artillerie blau-weiß 1870 e.V. repräsentierten Tradition. Ein besonderes Highlight war das Prinzen-Garde „eigene“ Kölner Dreigestirn 2026, das mit
Rede, Tanz und Gesang die Messlatte für Dreigestirne einmal mehr höher legten.
Musikalisch brachten die
Räuber, Bläck Fööss und Cat Ballou den Saal zum Beben, bevor in guter Tradition Tenor Norbert Conrads
mit „Am Dom zo Kölle“ die Sitzung festlich schloss.
Text: Pressemitteilung/Elisabeth Martini
Fotos: Elisabeth Martini