Leichtere Beschäftigung von Menschen mit Behinderung: Lotsen im Rheinland helfen und koordinieren

Acht neue Einheitliche Ansprechstellen erleichtern Arbeitgebern Kontakt zu Ämtern und Behörden / LVR hat im Rheinland verschiedene Träger regional beauftragt

Rheinland/Köln, 1. Juli 2022. Viele Arbeitgeber möchten Menschen mit Behinderung einstellen. Doch sie vermuten hohe bürokratische Hürden. Ihr Wunsch: Eine Ansprechstelle rund um das Thema Inklusion im Arbeitsmarkt. Mit den „Einheitlichen Ansprechstellen“ wird dies nun Realität: Sie koordinieren für die Arbeitgeber in der Mittlerrolle das gesamte Verfahren zur Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung.

Im  Rheinland hat das LVR-Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) verschiedene Träger mit dieser Aufgabe regional beauftragt: Acht neue Einheitliche Ansprechstellen, die Arbeitgeber bei der leichteren Beschäftigung von Menschen mit Behinderung helfen, sind bereits an den Start gegangen. Sie gehören zu Trägern wie beispielsweise der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer und informieren, beraten und unterstützen Arbeitgeber bei der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung aber trägerunabhängig. Arbeitgeber werden von den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber auch proaktiv angesprochen, um diese für die Ausbildung, Einstellung und (Weiter-) Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu sensibilisieren.

Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung, erläutert dazu: „Die neuen Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber dienen als zusätzlicher Baustein zur Förderung und Unterstützung des inklusiven Arbeitsmarktes gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention, der mit dem Teilhabestärkungsgesetz zusätzlich rechtlich verankert ist. Durch die Etablierung der Stellen sollen verstärkt die Arbeitgeber erreicht werden, die bislang noch keine Menschen mit Behinderungen beschäftigen beziehungsweise die für sich noch keinen geeigneten Zugang zu den sozialen Sicherungs- und Rehabilitationssystemen im beruflichen Kontext gefunden haben. Das bereits seit vielen Jahren im Rheinland bestehende Netzwerk wird damit auch bundesweit nochmal unter eine gemeinsame Klammer gefasst, optimiert und ausgebaut. Denn nach wie vor ist die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung schwierig: Fast 44.000 Unternehmen in Deutschland, die beschäftigungspflichtig sind, beschäftigen keinen einzigen Menschen mit einer Behinderung. Allein im Rheinland sind nach wie vor über 35.000 Pflichtarbeitsplätze unbesetzt.“

Christoph Beyer, Leiter des LVR-Inklusionsamtes, ergänzt: „Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die derzeit noch keine Menschen mit Behinderung beschäftigen, sind die Einheitlichen Ansprechstellen ein guter Lotse, Türöffner und Kümmerer. Sie ermöglichen den einfachen Kontakt zu den zuständigen Ämtern und Behörden. Sie nehmen die Arbeitgeber an die Hand und vermitteln alles Notwendige, damit Menschen mit Behinderung auf schnellem und leichtem Weg beschäftigt werden können – von der Beratung bis hin zu den finanziellen Unterstützungsleistungen der Rehabilitationsträger und Inklusionsämter.“

Die

 Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber sind nicht nur im Rheinland, sondern bundesweit flächendeckend eingerichtet und mit fachlich qualifiziertem Personal ausgestattet worden. Sowohl auf Landes- als auch Bundesebene wird eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung stattfinden. Dies und vor allem die leichte Erreichbarkeit für Arbeitgeber wird durch einen einheitlichen Auftritt gestützt. Die jeweils in den Bundesländern zuständigen Integrations- beziehungsweise Inklusionsämter sind dabei für die Beauftragung von geeigneten Trägern verantwortlich. Die Einheitlichen Ansprechstellen werden aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziert und beraten trägerunabhängig.

Unter folgendem Link finden Arbeitgeber im Rheinland die für sie zuständigen Einheitlichen Ansprechstellen: www.inklusionsamt.lvr.de/eaa

Pressemitteilung

Via Culturalis – Vollsperrung der Gürzenichstraße bis 23. Oktober 2022
Zwischen Große Sandkaul und Kleine Sandkaul beginnen Straßenbauarbeiten

Via Culturalis – Vollsperrung der Gürzenichstraße bis 23. Oktober 2022

Zwischen Große Sandkaul und Kleine Sandkaul beginnen Straßenbauarbeiten

Im Zuge der Neugestaltung der Gürzenichstraße und Günter-Wand-Platz beginnen ab Montag, 4. Juli 2022, die Straßenbauarbeiten im ersten Teilabschnitt der Gürzenichstraße. Dafür wird die Straße im Bereich zwischen Große und Kleine Sandkaul für den Kfz- und den Radverkehr voraussichtlich bis 23. Oktober 2022 voll gesperrt. Eine Umleitung wird vor Ort ausgeschildert. Fußgänger*innen werden beidseitig auf einem jeweils mindestens zwei Meter breiten Durchgang barrierefrei am Baufeld vorbei geführt. Die Eingänge zu den anliegenden Geschäften, Lokalen und Häusern bleiben jederzeit zugänglich. Die Anlieger*innen werden separat über die Sperrung informiert.

Details zur Neugestaltung

Die Gürzenichstraße wird zwischen Heumarkt und Hohe Straße neu gestaltet und aufgewertet. Dabei bleibt die Gürzenichstraße Einbahnstraße parallel zum Gürzenich-Gebäude und der westliche Teil, zwischen „Große Sandkaul“ und „Kleine Sandkaul“, wird zur Fußgängerzone. Die fußgängerfreundliche Verbindung zwischen Heumarkt und Schildergasse wird durch einen Überweg über die Kleine Sandkaul sichergestellt. Alle Oberflächen werden durchgehend in Pflaster aus Grauwacke barrierefrei hergestellt, so dass ein harmonischer Bezug zu den angrenzenden Straßen der Altstadt und zum gesamten Quartier entsteht.

Via Culturalis

Die Via Culturalis ist eine Maßnahme des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln. Sie beschreibt das Vorhaben, die Zeitspuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum zwischen Kölner Dom und St. Maria im Kapitol sichtbar und erlebbar zu machen.

Mit der Neugestaltung der Gürzenichstraße wird der erste Teilabschnitt im Projekt Via Culturalis realisiert. Die Verwendung von Naturstein als Bodenbelag sowie der Einsatz von hochwertigem Stadtmobiliar schaffen künftig einen angemessenen Rahmen für die bedeutenden Kulturbausteine und erhöhen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. An den gestalteten Bauzaun der nördlichen Domtreppe anknüpfend, können sich nun auch am Quatermarkt die Bürger*innen und Gäste der Stadt zusätzlich zum Bauprojekt auch über die spannende Geschichte des Ortes und die Via Culturalis im Allgemeinen informieren. Im Sinne einer Ausstellung im öffentlichen Raum, sollen auch künftig Baustelleneinrichtungen weiterer Projekte im Bereich Via Culturalis entsprechend aufbereitet werden, um bereits während der Bauphase den öffentlichen Raum ansprechend zu gestalten und das Kulturquartier erlebbar zu machen. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert.

Die Kosten belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro.

Blomekörfge Tuschar Biswal neuer 1. Vorsitzender nach Wahl

Blomekörfge hat gewählt

Nachdem der langjährige 1. Vorsitzende Dietmar Teuber im Mai 2022 aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, musste auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu gewählt werden.

Mit überwältigen Mehrheit wählten die Mitglieder am 22. Juni 2022 im Cafe-Restaurant „Herrmann“ Tuschar Biswal zum neuen 1. Vorsitzenden. Tuschar Biswal ist 52 Jahre alt und 2014 ins Blomekörfge eingetreten. Seit sechs Jahren ist er festes Mitglied im Elferrat und wurde 2020 in den Vorstand kooptiert, um in die Vorstandsarbeit hinein zu schnuppern.

Das Blomekörfge ist für ihn einerseits Teil des organisierten Karnevals mit all seinen Facetten und andererseits aber auch eine kleine überschaubare Familiengesellschaft mit ihren Prinzipien und Traditionen. Hier wird jeder gleichberechtigt aufgenommen, egal wo man herkommt, wie man aussieht, was man hat oder nicht hat oder was man macht.

Tuschar Biswal hat großes Interesse daran, das Gesellschaftsgeschehen des Blomkörfge mitzugestalten und richtungsweisend durch die nächste Zeit mit seinen Herausforderungen zu begleiten. Er hofft, daß seine Gesellschaften und darüber hinaus in der kommenden Session wieder unseren Fastelovend so feiern können wie wir ihn kennen und lieben und dies die äußeren Begleitumstände zulassen.

Die Mitglieder und der Vorstand des Blomekörfge wünschen Tuschar Biswal Glück und Erfolg für sein Wirken fürs Blomekörfge.

Pressemitteilung KKG Blomekörfge 1867 e.V Fotografin Stephanie Riedel

Badespaß mit Jungtier: Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen im Kölner Zoo

Namens-Voting auf den Social Media-Kanälen des Zoos

Köln, 30. Juni​ 2022. Am 10. Juni wurde im Kölner Zoo ein Kalifornisches Seelöwen-Jungtier geboren. Ein eigener Pool, mehrfach am Tag Animations-Programm – und sechs weitere Gefährten zum Plantschen und Erfrischen: Das noch namenlose Weibchen hat es gut angetroffen. Mutter der putzmunteren Kleinen ist die achtjährige „Mia“. Sie wurde 2014 im Tiergarten Nürnberg geboren. Vater ist „Oz“, 2014 im Münchner Zoo geboren.

Die Tragzeit bei Kalifornischen Seelöwen umfasst zwölf Monate. Ebenso lange wird das Jungtier nun noch Milch bei ihrer Mutter säugen. Danach stellen die Tierpfleger die Ernährung auf Fisch um – der im Kölner Zoo aus MSC-zertifiziertem Fang stammt. Dann beginnt der Nachwuchs auch mit dem Target-Training, bei dem der Nachwuchs lernt, ersten Kommandos zu folgen.

Täglich zweimal Seelöwenshow

Die Tierpfleger des Kölner Zoos haben mit den sechs älteren Seelöwen bereits zahlreiche Tricks und Kunststücke eingeübt. Zu sehen sind diese bei der täglich zweimal (11.30 und 16 Uhr) stattfindenden Seelöwenshow im Kölner Zoo. Kalifornische Seelöwen sind neugierige Tiere, die beschäftigt werden wollen. Einmal erlernte Kommandos können sie über Jahrzehnte abspeichern und bei Abfrage ausführen.

Kalifornische Seelöwen sind an den nordamerikanischen Küsten des Pazifiks verbreitet und gehören zu den Ohrenrobben. Sie leben in Haremsgruppen, d.h. ein Bulle verbindet sich mit mehreren Weibchen. Bullen werden bis zu 220 Zentimeter lang und rund 400 Kilogramm schwer. Die Weibchen kommen auf bis zu 180 Zentimeter Länge und rund 90 Kilogramm Gewicht.

Beim Beutefang können Seelöwen 40 Meter tief tauchen. Im Meer suchen sie nach Fischen und Tintenfischen. Seelöwen tauchen in der Regel in Gruppen. So können sie Fischschwärme sehr gut einkreisen. Kalifornische Seelöwen, zu denen auch die Gruppe im Kölner Zoo zählt, gelten als die elegantesten und schnellsten Robben. Sie können Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen.

Der Zoo sucht einen Namen für den weiblichen Seelöwen-Nachwuchs. Die zur Wahl stehenden Namen werden von der Tierpflege vorausgesucht. Auf den Social Media-Seiten des Zoos unter www.facebook.com/zoo.koeln/ oder www.instagram.com/koelnerzoo/ startet in den kommenden Tagen das Voting.

Fotos: Werner Scheurer

🔒 Touristische Zahlen + Prognose Köln, März/April 2022

hiermit stellen wir Ihnen die Kölner Statistiken zu Gäste- und Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW für die Monate März und April 2022 zur Verfügung, die wir für Ihre Nutzung aufbereitet haben: www.koelntourismus.de/planen-informieren/service/trade/statistik

 

„Wir beobachten eine zunehmende Normalisierung des Tourismus. Unsere Prognosen bestätigen sich hinsichtlich eines Strukturwandels bei der touristischen Regenerierung. Die Nahmärkte im Freizeittourismus erholen sich. Im Business-Bereich ist eine Erholung der Messe- und MICE-Reisen (Meetings, Incentives, Conventions, Events) zu beobachten – aber auch der anhaltende Rückgang bei den klassischen Geschäftsreisen nicht zu übersehen. Insgesamt schließt sich die Lücke zu 2019 langsam. Bei einzelnen Ländermärkten, wie zum Beispiel den Niederlanden, erreichen die Zahlen beinahe Vorkrisen-Niveau. Wir nehmen – nachdem lange vor allem Individualreisende dominiert haben – wieder vermehrt Reisegruppen wahr. Im April hatte Köln die größten Zuwächse bei der Hotelauslastung im Vergleich der großen deutschen Städte und den zweithöchsten Anstieg bei den Erträgen in der Sterne-Hotellerie nach Berlin.*“

Pressemitteilung  

Köln Clash-Podcast: 2. Staffel startet
Sechs neue Episoden des ausgezeichneten Köln-Podcasts gehen online

KÖLN, 30. Juni 2022 Der Podcast Köln Clash der KölnTourismus GmbH geht mit neuen Episoden in die zweite Runde. Er ist Teil der forcierten Digitalisierung der Kommunikation zur adäquaten Ansprache neuer Zielgruppen für die Destination Köln. Wieder begegnen sich in sechs Folgen zwei Kölner Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen wie Sport, Medien, Comedy, Kultur, Kulinarik und Schauspielerei, die sich nie zuvor getroffen haben. Die Folgen erscheinen ab dem 30. Juni 2022 freitags alle zwei Wochen auf den gängigen Podcast-Plattformen. Alle Folgen und weitere Infos auf www.koelntourismus.de/koelnclash.

 

Protagonist*innen der neuen Staffel mit sechs Episoden sind unter anderen der Comiczeichner Ralf König, Fußballer Simon Zoller, Medienfrau Shary Reeves, Sternekoch Daniel Gottschlich, Schauspielerin und Unternehmerin Elmira Rafizadeh, Ex-Profifußballer Hans Sarpei und Schauspielerin Mirka Pigulla.

In den Gesprächen erzählen die Protagonisten von ihrem Leben in Köln, von guten und manchmal schlechten Zeiten, Erinnerungen und Zukunftsvisionen, Lieblingsorten und Geheimtipps und zeichnen vielschichtige Portraits ihrer Heimatstadt. Und auch, wenn es einmal zum ‚Clash‘ zwischen den Gästen kommt – am Ende geht es immer um eines: die Liebe zu einer besonderen Stadt und den Menschen, die diese ausmachen.

 

„Die Gäste stellen durch ihre persönlichen Geschichten und Anekdoten die Facetten Kölns vor. Dadurch geben sie tiefen Einblick in die Seele und das Lebensgefühl unserer Stadt und präsentieren sie von einer bisher unbekannten Seite. Die Geschichten lassen liebevolle Bilder der Domstadt entstehen, die auch die Angehörigen unserer Zielgruppen für Köln begeistern“, erzählt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH. „Wir freuen uns, das unser Konzept der ersten Staffel mit dem German Brand Award in der Kategorie ‚Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication‘ ausgezeichnet wurde – und führen nun den Podcast mit den neuen Episoden fort.“

 

Mehr Informationen unter www.koelntourismus.de/koelnclash

 

Foto von links nach rechts: Ralf König (Protagonist 7. Folge, 2. Staffel), Ben Schmitz (Host Podcast 2. Staffel), Shary Reeves (Protagonistin 7. Folge, 2. Staffel)

 

 

Über KölnTourismus:
Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit-Besucher. KölnTourismus wirbt weltweit – mit seinen Partnern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionierung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Standort im nationalen und internationalen Markt und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus diesen Aufgabenstellungen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region.

CSD-Parade live im WDR Fernsehen und im Internet

Am 3. Juli 2022 überträgt der WDR die große Demo in Köln anlässlich des Christopher Street Days (CSD) live im WDR Fernsehen und auf seinem Facebook-Kanal. Zum Höhepunkt und Abschluss des Pride Month sendet das WDR Fernsehen weitere Programmhighlights.

Christopher Street Day in Köln

CSD-Parade live im WDR Fernsehen und im Internet

Am 3. Juli 2022 überträgt der WDR die große Demo in Köln anlässlich des Christopher Street Days (CSD) live im WDR Fernsehen und auf seinem Facebook-Kanal. Zum Höhepunkt und Abschluss des Pride Month sendet das WDR Fernsehen weitere Programmhighlights.

© WDR/Adobe

Übertragung der CSD-Demonstrations-Parade

Die Lokalzeit Köln berichtet ab 13 Uhr live im WDR Fernsehen von der Parade. Die Übertragung wird außerdem ab 13 Uhr für eine Stunde live auf dem WDR Facebook-Account gestreamt. Moderatorin Désirée Rösch lässt die Zuschauer:innen teilhaben am Geschehen in der Kölner Innenstadt. Die CSD-Demonstrations-Parade ist der Höhepunkt der Cologne Pride. Das Motto in diesem Jahr: „Für Menschenrechte — Viele. Gemeinsam. Stark!“.

Programm im WDR Fernsehen

Auch der Abend des 01. Juli steht ganz im Zeichen des Pride Month. Nach dem Diversity Tag Ende Mai hat das WDR Fernsehen erneut zwei Netzformate im Programm: den WDR 2-Podcast „Böttinger. Wohnung 17“ (01.07., 22:00 Uhr) und die Late-Night-Show ANDAZ (01.07., 22:45 Uhr). Bei Bettina Böttinger zu Gast sind: Schauspielerin Kübra Sekin — und ein Kamerateam für die WDR Fernsehen-Ausgabe. Anschließend begrüßt Tülin Tekkal Jochen Schropp, Irina Schlauch, Aljosha Muttardi und Riccardo Simonetti. In ANDAZ trifft Diskussion auf Humor und Musik auf Austausch über gesellschaftspolitisch und kulturell relevante Fragen.

Deutsche Erstaufführung: Musical gegen homophoben Hass

Am späten Abend folgt die Aufzeichnung des Musical-Oratoriums „Considering Matthew Shepard“ gegen homophoben Hass und Gewalt von dem amerikanischen Komponisten Craig Hella Johnson (01.07., 23:15 Uhr). Einige Stunden zuvor, um 20:00 im Kölner WDR Funkhaus, bringt Simon Halsey das musikalisch aus vielen Genres kombinierte Werk zur deutschen Erstaufführung. Der WDR Rundfunkchor steht mit neun Vokalsolist:innen und zwei bekannten Schauspieler:innen auf der Bühne. Das Konzert wird live ab 20:04 Uhr im Kulturradio WDR 3 übertragen und live auf WDR.de gestreamt. Die Schirmherrschaft hat Bettina Böttinger. Außerdem dabei sind Conférencier Thomas Hermanns, Schauspielerin Shary Reeves, Gesangssolist:innen aus Musical und Oper sowie Instrumentalist:innen des WDR Funkhausorchesters.

Beiträge in der ARD Mediathek

In der ARD Mediathek sind zahlreiche Beiträge zu queeren Themen zu finden, darunter unter anderen folgende WDR-Produktionen: „Die Story“ erzählt in der Dokumentation „Trans* – Der schwierige Weg ins eigene Geschlecht“ die Geschichten von drei Jugendlichen. Der Dokumentarfilm „Der schwangere Mann“ begleitet Freddy auf dem emotionalen Weg als Trans:mann, den Wunsch einer Schwangerschaft verwirklichen zu wollen.

Pressemitteilung WDR

Preisträger von „KölnEngagiert 2022“ stehen fest

Oberbürgermeisterin Reker und Laura Wontorra zeichnen Engagierte aus

Aus 123 Bewerbungsvorschlägen wurden durch eine unabhängige Jury die Preisträger*innen von „KölnEngagiert 2022“, dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln, ausgewählt. Den Preis erhalten je zwei Einzelpersonen und Vereine sowie eine Schule und ein Unternehmen. Bereits zum dritten Mal wird in diesem Jahr der „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ vergeben, welcher das ehrenamtliche Engagement von Kölner*innen mit Migrationshintergrund würdigt. Hier werden je eine Einzelperson und ein Verein ausgezeichnet.  

Die Preise überreichen unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die diesjährige Ehrenamtspatin Laura Wontorra am Sonntag, 4. September 2022, in der Piazzetta des Historischen Rathauses.  

Einzelpersonen  

Ehrenamtliches Engagement in vielfältigster Art und Weise prägt seit Jahrzenten das Leben von Cornel Wachter.  

Er hat zum Beispiel maßgeblichen Anteil daran, dass in der Katholischen Grundschule Zugweg in der Kölner Südstadt ein „kleines Kunstmuseum“ geschaffen werden konnte. Dabei hat er den Schulklassen durch das Projekt „Die Welt ist auch anders – schau hin“ wertvolle und bereichernde Begegnungen mit verschiedenen Künstler*innen ermöglicht. Des Weiteren hat sich Cornel Wachter für die Deutsche Sporthochschule Köln eingesetzt sowie für die Entwicklung „seines“ Stadtteils, dem Severinsveedel.

Auch im Bereich der Darmkrebsvorsorge ist er bundesweit engagiert, denn leider ist das Thema gesellschaftlich oft noch immer ein Tabuthema. Cornel Wachter leistet hier beachtliche Aufklärungsarbeit, indem er versucht, der „Darmkrebsvorsorge den Schrecken zu nehmen“. Besonders hervorzuheben ist außerdem sein Engagement für obdachlose Menschen. Den Vringstreff, das besondere Restaurant für Arme und Wohnungslose in der Kölner Südstadt, würde es ohne das Engagement von Cornel Wachter nicht mehr geben. Aber auch für die Jugendabteilung des SC Fortuna Köln ist er unermüdlich im Einsatz.  

Martina Böhmer (Examinierte Altenpflegerin und Trauma-Fachberaterin) gründete 2010 den Verein Paula e.V. als Träger der 2012 eröffneten Beratungsstelle Paula e.V.  

Paula e.V. ist eine Beratungsstelle für Frauen ab 60 Jahren. Sie richtet sich an Frauen, die in der Vergangenheit belastende Ereignisse bis hin zu traumatischer Gewalt erlebt haben, die ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden noch heute beeinträchtigen. Dies kann sich zum Beispiel in Schlafstörungen, Albträumen, hohem Blutdruck, Depressionen, Verwirrtheit und Ängsten ausdrücken.

Die Frauen wenden sich mit unterschiedlichen Anliegen an die Beratungsstelle. Für viele ist sie der erste sichere Ort, an dem sie von früheren und auch aktuellen Gewalterfahrungen berichten können. Themen sind zum Beispiel: Sexualisierte- und häusliche Gewalt, Gewalt in sozialen Beziehungen, aktuelle und frühere Kriegs- und Nachkriegserlebnisse, wie zum Beispiel Flucht, Vertreibung, Hungersnot, Bombardierungen, Vergewaltigungen, Ankommen in der Fremde, Aufenthalt im Lager oder die Diagnose Demenz.    

Gruppen 

Beim Verein „Blau-Gelbes Kreuz e.V.“ handelt es sich um einen deutsch-ukrainischen gemeinnützigen Verein mit Sitz in Köln. Bereits seit der Besetzung der Krim im Jahr 2014 und den dortigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine setzte sich der Verein vor Ort für die vom Krieg betroffenen Einwohner*innen ein, zum Beispiel für das Projekt für Kinder „Ferien ohne Krieg“. Seit der Invasion russischer Truppen in der Gesamtukraine im Februar 2022 gehört der „Blau-Gelbes Kreuz e.V.“ zu den ersten Hilfsorganisationen, die vor Ort Unterstützung leisten und mit verschiedenen Maßnahmen den Ukrainer*innen (insbesondere den Kindern, Binnengeflüchteten, Verletzten und anderen stark bedürftigen Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen) Hilfe leisten.

Ein Schwerpunkt liegt bis heute in der Leistung von Sachspenden, insbesondere durch Medikamente und medizinische Ausrüstungen. Die sogenannten medizinischen Notfallpakete kommen sowohl der Zivilbevölkerung als auch den verletzten und verwundeten Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte zu Gute.    

EssensRetter e.V. – Abgeben, was Zuviel ist. Aus einem Neujahrsvorsatz vor zehn Jahren wurde nach und nach handfeste Arbeit. Vor drei Jahren wurde dann die Organisation der „EssensRetter“ gegründet. Aus einer kleinen nachbarschaftlichen Bewegung in Worringen ist inzwischen ein 60 Personen starkes Team geworden, das ehrenamtlich mehrmals täglich einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.  

Unter der Akquise und Leitung der Vereinsvorsitzenden Petra Kittlaus und Claudia Lehsten haben sich bereits etwa 50 Betriebe – vom großen Konzerngiganten bis zum kleinen Einzelhandel – dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung angeschlossen.  

Die „EssensRetter“ fahren so oft sie können und möchten zu den Partnerbetrieben (im Großraum Köln, von Worringen bis Porz, bis hin nach Dormagen, Neuss und Rommerskirchen) und nehmen dort alles mit, was nicht mehr verkauft werden darf, worüber sich aber dennoch viele freuen. Die eingesammelten Waren werden dann in drei Depots gefahren und dort wird mühevoll die Ware in Kisten und Körbe sortiert. Die Produkte erhalten Interessierte, Bedürftige und Organisationen – natürlich unentgeltlich. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Depot kommen können, werden versorgt.  

Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt – Einzelperson  

Seit 20 Jahren kümmert sich Canan Durna um die Bedarfe von obdachlosen Menschen, vor allem um die Möglichkeit, diese in Unterkünften unterzubringen.   Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützt sie ältere Mitmenschen. Es sind jene, welche in unserer Gesellschaft spürbar zu kurz kommen und vereinsamen. Während der Corona-Pandemie hat Canan Durna für diese Personengruppen Einkäufe getätigt. Über einen Aushang im Supermarkt wurden die Bedarfe, auch bis heute noch, an sie herangetragen.    

Miteinander-Preis – Gruppe  Team Muslimische Notfallbegleitung des Christlich-Islamische Gesellschaft e.V. (CIG)

Die muslimischen Notfallbegleitenden sind Frauen und Männer, die neben ihrer Grundausbildung auch interreligiöse / interkulturelle Kompetenzen und Sprachkenntnisse mitbringen. Dadurch können sie nicht nur Betroffene betreuen, die kein Deutsch sprechen. Sie erreichen auch Menschen, die zwar flüssig Deutsch beherrschen, aber in Extremsituationen nicht selten unter der besonderen Belastung nur mehr in ihrer Muttersprache ansprechbar sind.  

Die Ehrenamtlichen besetzen eine 24/7-Rufbereitschaft und werden von der christlichen Notfallseelsorge alarmiert, wenn es um muslimische Betroffene belastender Notfälle geht. Dann leisten sie „Erste Hilfe für die Seele“ – psychosoziale Akuthilfe für Überlebende, An- und Zugehörige, Zeugen und/oder Vermisste.   Die Notfallbegleitenden wenden sich den Betroffenen in den ersten Stunden nach dem belastenden Ereignis zu. Anlässe sind etwa plötzliche Todesfälle im häuslichen oder öffentlichen Bereich, Unfälle, Brände, Gewalttaten oder auch Großschadenslagen sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten.  

Schulen 

Die Bezirksschüler*innenvertretung Köln ist die Schüler*innenvertretung aller Schüler*innen Kölns. Sie vertritt die Schüler*innen vor allem gegenüber der Stadt Köln (insbesondere in Ausschüssen), der Landesschüler*innenvertretung NRW, einer Vielzahl von Jugendverbänden und Organisationen sowie der Presse. Außerdem führt die Bezirksschüler*innenvertretung Köln Bezirksdelegiertenkonferenzen durch, berät Schüler*innen und Schulvertretungen zu allen Angelegenheiten rund um Schule oder führt Workshops zu den unterschiedlichsten Themen durch.  

In den letzten Monaten ist mehr und mehr deutlich geworden, dass die Schüler*innen die Leidtragenden der Corona-Pandemie sind. Es ist eine „Frage der Ehre“ für die Bezirksschüler*innenvertretung Köln, das Bestreben junger Menschen auf Mental Health zu unterstützen.  

Die Bezirksschüler*innenvertretung Köln versucht, den betroffenen Schüler*innen eine Stimme zu geben und hat sich mit besonderem Engagement in vielen Statements, Aktionen und Kampagnen engagiert.  

Unternehmen  BNP Paribas Leasing Solution 

Am jährlich stattfindenden Malteser Social Day stellen Unternehmen ihre Angestellten von ihrer eigentlichen Arbeit frei, damit sie sich ehrenamtlich für ein gemeinnütziges Projekt engagieren können. Die BNP Paribas Lease Group S.A. ermöglicht ihren Mitarbeitenden seit 2011 die Teilnahme an diesem Tag.

Aufgrund des bereits seit 2007 bestehenden Engagements des Unternehmens für den Kinderschutzbund Köln in Form einer jährlichen Spende zu Weihnachten, erfolgte die Unterstützung seit 2011 dann auch im Rahmen von tatkräftiger Hilfe, dem sogenannten Corporate Volunteering. Mit großer Motivation und viel Freude haben die Freiwilligen von BNP Paribas Lease Group S.A. beispielsweise die Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes Köln an den Standorten Kalk und Bayenthal mit frischer Farbe versehen. Seit 2011 engagierten sich bis jetzt mehr als 160 Mitarbeitende ehrenamtlich am Malteser Social Day für den Kinderschutzbund. 

Pressemitteilung Bild Pixabay

WDR-Themenschwerpunkt: „Der Westen hält zusammen – ein Jahr nach der Flut“

WDR Presselounge

„Der Westen hält zusammen – ein Jahr nach der Flut“

© WDR

Die Flut des vergangenen Jahres hat besonders Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stark getroffen. Eine der größten Naturkatastrophen der deutschen Geschichte kostete 189 Menschen das Leben. Im Juli jähren sich die Ereignisse – Zeit, um zurückzublicken und zu schauen, wie es den Menschen im Katastrophengebiet heute geht. Der WDR berichtet ausführlich im Fernsehen, im Radio und allen digitalen Ausspielwegen. Auch im Hauptprogramm Das Erste, in der ARD Media- und Audiothek sowie bei Phoenix gibt es Programminhalte zur Flutkatastrophe und den Folgen.

Programm im WDR Fernsehen

„Heimatflimmern“ dokumentiert in „Die Flutkatastrophe 2021 – Als das Wasser kam“ (8.07., 20:15 Uhr) chronologisch die Ereignisse und beschreibt das Leid der Betroffenen. Aber auch der einzigartige Geist der Hilfsbereitschaft nach der Katastrophe wird thematisiert.

Am 14. Juli wird der WDR-Newsroom in allen aktuellen Ausspielwegen App/Online, in Social Media, im Radio und im Fernsehen berichten, ob und wie der Wiederaufbau der Häuser, Straßen und Schienen funktioniert. Es wird nach dem Stand der parlamentarischen Aufarbeitung der Katastrophen gefragt. Und es kommen Menschen zu Wort, die nach einem Jahr auf das Ereignis schauen und wie es ihr Leben verändert hat. Am Abend ist ein WDR-Extra geplant, 20.15 bis 21.00 Uhr „WDR extra: Die Flut – Ein Jahr nach der Katastrophe“. Die Live-Sendung entsteht in Zusammenarbeit mit dem WDR-Newsroom, den WDR-Lokalzeiten und dem SWR. „Menschen hautnah“ wirft einen Blick auf das Leben der Menschen, die unmittelbar von der Flut betroffen waren: Für „Heimat gibt man nicht auf – Leben nach der Flut“ (14.07., 21:00 Uhr) haben die Reporterinnen und Reporter Betroffene in Erftstadt-Blessem, Bad Münstereifel und Dernau ein Jahr lang mit der Kamera begleitet.

„Die Story“ befasst sich in zwei Dokumentationen mit der Flutkatastrophe. „In der Gefahrenzone – der Wiederaufbau im Ahrtal“ (13.07., 22:15) berichtet über die Wiederaufbaumaßnahmen. Hier steht die Rolle der Politik im Fokus: Kommt sie ihren Plänen und Versprechungen, die unmittelbar nach der Katastrophe ausgegeben wurden, tatsächlich nach? Die zweite Story-Dokumentation „Als die Flut kam: Hat NRW versagt?“ (14.07., 22:15) geht auf Fehlersuche und stellt die Frage, ob frühzeitige meteorologische Warnungen von Politik und Behörden nicht ernst genommen wurden. Zudem wird die politische Aufarbeitung im Düsseldorfer Landtag betrachtet.

Auf die Folgen für die Kinder richtet „Lokalzeit extra“ (14.07., 18:15 Uhr) den Fokus. „Die Flut und die Kinder“ begleitet Luis, Fynn und Merlin von der Flutnacht bis kurz vor den Jahrestag und zeigt wie dieses dramatische Erlebnis ihr ganzes Leben verändert hat. Auch „Hier und heute“ (16.15 Uhr) und die „Lokalzeit“-Ausgabe (19:30 Uhr) befassen sich am sich am 14.07. mit der Flutkatastrophe.

Schwerpunkt im Radio

Auch in allen sechs WDR-Hörfunkwellen ist die Flut ein zentrales Thema der Berichterstattung, wie beispielsweise am 14.07. in der Morgenstrecke auf WDR5 („WDR5 Morgenecho“). Die Welle hat an dem Tag in „Neugier genügt“ auch ein Feature über eine Familie aus Erftstadt im Programm, die seit vergangenem Jahr auf ihrem Weg zur Normalität begleitet wird.

Ebenso wird 1LIVE auf die Tage der Katastrophe zurückblicken, mit Betroffenen sprechen und am 14.07. live aus dem Ahrtal berichten.
COSMO wirft einen Blick darauf, wie die Spendengelder eingesetzt wurden und begleitet einen Reporter, der selbst aus dem Ahrtal kommt. Darüber hinaus betrachtet COSMO die Flutkatastrophe auch in einem globalen Kontext.

Ständig aktualisierte Programminformationen zum Radio finden Sie u.a. hier:

http://www.wdr.de/k/jahrestag-flut

Weitere Inhalte in Das Erste, ARD Mediathek, Audiothek und Phoenix

Pressemitteilung

Zoovorstand Christopher Landsberg verlängert

Köln, 27. Juni 2022. Christopher Landsberg bleibt Kaufmännischer Vorstand der AG Zoologischer Garten Köln. Der Aufsichtsrat des Kölner Zoos hat auf seiner jüngsten Sitzung den Vertrag des 57-Jährigen um fünf Jahre verlängert. Er würdigt damit die Arbeit Landsbergs, der auch die Geschäfte der beiden Zoo-Tochter-GmbHs, der Zoo Gastronomie und des Zoo Shops, verantwortet.

Landsberg, der in Köln Jura studiert hat, ist seit 2007 Zoo-Vorstand. In dieser Zeit konnte er das Gesamt-Unternehmen in zahlreichen Bereichen entscheidend weiterentwickeln. So hat er gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Theo Pagel den Masterplan, der die Basis für die technisch-bauliche Weiterentwicklung des Zoos darstellt, erarbeitet und mit u.a. Hippodom, Clemenshof oder dem „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ bereits zahlreiche der darin zu findenden Vorhaben realisiert.

 Jüngst von Landsberg abgeschlossenes Projekt war die Sanierung der ehemaligen Zoodirektorenvilla. Für rund 3 Mio. Euro ist hier eine Eventlocation für Tagungen, Feiern und Sonntagsbrunch-Angebote entstanden. Die Zahl der Buchungsanfragen ist enorm. „Die Villa steht beispielhaft dafür, wie wir historische Bausubstanz erhalten und mit funktionierenden Konzepten erfolgreich zum Wohle des Zoobetriebs neunutzen“, so Landsberg.

Auch an anderen Stellen hat Landsberg dem Zoo in seiner mittlerweile mehr als 20-jährigen Dienstzeit neue Erlöspotenziale erschlossen. So hat er z.B. dafür gesorgt, dass der Zoo das Gastronomie- und Merchandising-Geschäft wirtschaftlich erfolgreich in Eigenregie steuert. Im Event-Bereich etablierte er neue Formate wie die stark frequentierten abendlichen Lichtershows zur Adventszeit oder die Gastspiele von Riesenrad-Betreibern als zusätzliche Attraktion auf der großen Wiese vor dem Zoo.

Im Laufe der Jahre hat er zahlreiche Nachlässe und Erbschaften, die Menschen dem Zoo hinterlassen, treuhänderisch geregelt und für den Zoo eingeworben. Landsberg engagiert sich in diesem Zusammenhang in mehreren Stiftungen, so z.B. als Vorsitzender der „Hans-und-Waltraud-Korbmacher-Stiftung“ oder bei der „Kurt-und- Chris-Blumenberg-Stiftung“. Professionalisiert hat der Rechtsanwalt auch das Fundraising des Zoos. Jüngste Initiative in diesem Bereich war der Aufbau eines Online-Tools, mit dem Zoo-Fans über die Homepage einfach und bequem Patenschaften abschließen oder spenden können.

Dr. Ralf Unna, Aufsichtsratsvorsitzender des Kölner Zoos, sagt: „Christopher Landsberg hat in vielen Bereichen dafür gesorgt, dass der Kölner Zoo einen Spitzenplatz in Europa belegt. Er versteht es, neue Geschäftsfelder zu entwickeln, und gleichzeitig die Basiswerte des Zoos als eines der Traditionsunternehmen in Köln und der Region zu bewahren. Die Mitglieder des Aufsichtsrats freuen sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

Christopher Landsberg: „Ich habe den Zoo immer ganzheitlich gedacht. Der Zoo muss rundum ein Wohlfühlort sein, damit er funktioniert. Tier und Mensch muss es hier gut gehen. Dafür brauchen wir Top-Tierhaltung und Top-Besucherangebote. Im Team mit Theo Pagel und unseren rund 160 Beschäftigten schaffen wir es Tag für Tag, dass der Zoo genau dieser Wohlfühlort für Tiere und Gäste ist. Ich freue mich, dazu auch in Zukunft meinen Beitrag leisten zu können.“

Fotos: Rolf Schlosser

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