PM LANXESS arena – Lachende Kölnarena: Kölle Anja gewinnt Contest

11,6 Tausend Voting-Teilnehmende, mehrere Millionen Gesamtreichweite:

Gesamtsieg-Auftritt am 14.02. (Karnevalssamstag)

Der erste „Lachende Kölnarena Contest“, der von der LANXESS arena und Koelnistkool ins Leben gerufen wurde, ist Geschichte. Knapp 50 Bands, Solo-Künstler:innen und Tanzgruppen schickten ihre Bewerbungs-Videos ein und strebten nach einem Debüt-Auftritt in der „Lachenden Kölnarena“ – Kölns größter Karnevalsbühne. Die vier Finalisten „47Koe11sch“, „Mätropolis“, „Kölle Anja“ und „Bohei“ traten in der Folge an jeweils einem Termin in Köln-Deutz auf. Große Bühne, große Emotionen und ein starkes Zeichen für den karnevalistischen „Nachwuchs“. Das abschließende Gesamtsieg-Voting auf dem Instagram-Kanal von Koelnistkool ergab am vergangenen Wochenende: „Kölle Anja“ holt sich mit 42 Prozent der Stimmen Platz 1 und darf somit am Karnevalssamstag, den 14.02.2026, ein zweites Mal in der LANXESS arena auftreten.
 
Die im Finale konkurrierenden Bands zeigten einmal mehr in welch abwechslungsreiche, bunte und bereichernde Zukunft der Kölner Karneval blicken kann. Bis zum vergangenen Samstag, den 07.02.2026, um 18.00 Uhr, konnten die Fans sowie die ganze Karnevals- und Koelnistkool-Community für ihre Favoriten abstimmen. Am Ende konnte sich „Kölle Anja“ durchsetzen. 11,6 Tausend Menschen nahmen insgesamt am Voting teil. Allein der zur Abstimmung gehörige Post erlangte eine Gesamtreichweite von über 1 Millionen. Unzählige Fans und prominente Unterstützer:innen der Bands, darunter Carolin Kebekus, Sarah Engels und Mia Julia, teilten das Voting in ihrer Story und trugen zu einer ungleich höheren Gesamtreichweite bei. Auch der initiale Contest-Aufruf im November sowie der Content der teilnehmenden Bands seitdem pushten die Sichtbarkeit des erstmals ausgetragenen Wettbewerbs immens.
 
Der Contest ist in diesem Jahr eine der Haupt-Neuerungen der „Lachenden Kölnarena“. Erstmals wurde an vier ausgewählten Terminen in Absprache mit dem Mitveranstalter, der Gastspieldirektion Otto Hofner, jeweils ein rund zehnminütiger Slot für die Contest-Teilnehmenden ausgeschrieben. Der bewusst offen gestaltete Wettbewerb richtete sich an Bands, Solo-Artists und Acts aller Kunstformen und (Musik-)Richtungen. Ziel war es, neue Impulse zu setzen, frische Stimmen hörbar zu machen und dem Karneval eine zusätzliche Bühne für kreative Weiterentwicklung zu bieten. Der Gesamtsieger darf an Karnevalssamstag erneut in dem legendären Traditionsformat auftreten.
 

„Kölle Anja“, normalerweise unter dem Namen „Malle Anja“ bekannt, ist eine aus Köln stammende Partyschlager-Band. Aus einer spontanen Idee heraus entstand der Song „Der Zug hat keine Bremse“, der sich über Streaming-Plattformen schnell verbreitete und der Band bundesweite Aufmerksamkeit einbrachte. Musikalisch orientierte sich die Band zuletzt immer mehr in Richtung ihrer Heimatstadt Köln. Mit der Teilnahme am „Lachende Kölnarena Contest“ folgte nun der nächste Schritt – rein in den Kölner Karneval.
 
Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher zum Contest: „Jahr für Jahr schauen wir gemeinsam mit unserem Mitveranstalter, der Gastspieldirektion Otto Hofner, wie wir unsere Veranstaltung ‚Lachende Kölnarena‘ weiterentwickeln können. Ein Resultat hieraus ist unter anderem der 2026 zum ersten Mal stattfindende Contest. Das Interesse war großartig und die Diversität der Bewerbungen einmal mehr beeindruckend. Es ist schön zu sehen, dass sich in dieser Stadt keine Sorgen um den karnevalistischen Nachwuchs gemacht werden muss. Wenn wir als Veranstalter einen kleinen Teil beitragen können, indem wir die Bühne für neue, spannende Acts öffnen, freut uns das ungemein. Ein großes Dankeschön an alle Bewerber sowie Voting-Teilnehmer – und nicht zuletzt an Koelnistkool, die den Contest als Medienpartner gemeinsam mit dem Arena-Team gestaltet und umgesetzt haben.“
 
Die Initiator:innen rund um die Event-/Projektverantwortung sowie das Media-Team der LANXESS arena (Ramona Iozsa, Carsten Heling und Daniel Fischer) ergänzen: „Dass der Contest bereits im ersten Jahr so hervorragend angenommen wurde, macht uns sehr glücklich. Die insgesamt erzielte Wirkung, vom Initial-Aufruf über die Bewerbungsphase bis hin zu den Final-Auftritten und dem Abschluss-Voting, hat alle Erwartungen übertroffen. Das unglaubliche Engagement der jeweiligen Communitys – inklusive der Unterstützungs-Aufrufe prominenter Supporter – hat nicht nur die Reichweiten gepusht, sondern auch verdeutlicht, wie viel karnevalistisches Potenzial abseits der ganz großen Bühnen schlummert. Alle vier Final-Bands haben zudem die Arena abgerissen und hätten den Sieg verdient gehabt. Wir sind uns sicher, dass man von ihnen noch viel hören wird – Dankeschön für euren Einsatz! Herzlichen Glückwunsch zudem an Kölle Anja zum Titel – wir freuen uns schon auf kommenden Samstag, wo wir den Contest und euren Sieg nochmal gebührend feiern werden. Ein großer Dank gilt natürlich abschließend dem Team von Koelnistkool für die gemeinsame Umsetzung und die hervorragende Medien-Partnerschaft.“
 
Wer den Sieges-Auftritt von „Kölle Anja“ live erleben will, kann jetzt noch letzte Tickets für Karnevalssamstag, den 14.02.2026, erwerben. Auch für die anderen verbleibenden Termine der „Lachenden Kölnarena“ gibt es noch wenige Tickets.

Jetzt noch Tickets sichern:
 
unter der LANXESS arena-Tickethotline +49 (0) 221-8020
im LANXESS arena Ticketshop
(Willy-Brandt-Platz 3, 50679 Köln)
auf unserer Homepage
oder auf unserenSocial Media Kanälen
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Text: Pressemitteilung Lanxess Arena

Karneval 2026 im WDR – Humor, Heimat, Helau und Alaaf!

    Der WDR zeigt auch in dieser Session alle Karneval-Highlights in NRW mit einem breiten Programmangebot. Bevor sie sich selbst ins Geschehen stürzen, können sich deutschlandweit alle Jecken im WDR Fernsehen, im Ersten, im Radio und online schon einmal warmschunkeln – oder sich vom Treiben der tollen Tage erholen. So lässt sich die fünfte Jahreszeit perfekt genießen: live im Fernsehen, in der Mediathek und in der ARD Audiothek.

    Umfangreiches Karnevalsprogramm und Tipps rund um die tollen Tage in NRW finden sich hier:

    Der WDR zeigt auch in dieser Session alle Karneval-Highlights in NRW mit einem breiten Programmangebot. (Archivfoto, 2019)

    Der WDR zeigt auch in dieser Session alle Karneval-Highlights in NRW mit einem breiten Programmangebot. (Archivfoto, 2019)
    © WDR/Marcel Kusch/picture alliance/dpa

    Unter wdr4.de sind alle Infos und Sendehinweise zum WDR 4-Karnevalsprogramm gebündelt zu finden.

    @wdrjeck ist die digitale Adresse für alle Karnevalsfans im Westen bei Instagram.

    Unsere Programm-Highlights:

    Donnerstag, 12. Februar 2026 (Weiberfastnacht):

    „Weiber live“
    Passend zur Weiberfastnacht geht’s an diesem 12. Februar mit „Weiber live“ weiter, denn überall im Westen beginnt der Straßenkarneval. Aus den närrischen Hochburgen im Rheinland, Düsseldorf, Köln und Bonn, aber auch aus dem westfälischen Billerbeck kommen die Live-Bilder der feiernden Jecken und Karnevalsbands zwischen 11 Uhr und 12:45 Uhr im WDR Fernsehen.
    Redaktion: Cornelia Eidmann

    „Jeck 111 – Die größten Karnevalshits aller Zeiten“
    Ebenfalls am 12. Februar wird ab 13 Uhr bis 16 Uhr mit den größten Karnevalshits aller Zeiten weitergetanzt. Egal, ob Klassiker, Ohrwurm oder Schunkelschätzchen – die von den WDR 4 Hörerinnen und Hörern gevoteten Songs werden für ausgelassene Stimmung sorgen. Das WDR Fernsehen zeigt den Countdown LIVE aus dem WDR 4-Hörfunkstudio. Den jecken Visual-Radio-Marathon kann man trimedial live verfolgen (TV, Radio oder Stream) und kurz vor 16 Uhr steht dann fest, welcher Karnevalssong es auf Platz 1 geschafft hat.
    Redaktion: Katja Banse

    Stunksitzung 2026 – Das Beste aus dem alternativen Kölner Karneval
    Die Kultsitzung des alternativen Kölner Karnevals nimmt die aktuell schwierige Weltlage zum Anlass, um Politik und Gesellschaft durch den Kakao zu ziehen. Getreu dem Motto: „Es gibt Wein, der mit der Zeit besser wird. Und es gibt Zeiten, die mit Wein besser werden.“ Am 12. Februar zeigt das WDR Fernsehen ab 22:15 Uhr, wie die Stunker in diesem Jahr politische und gesellschaftliche Ereignisse aus 2025 für ihre Sitzung verarbeitet haben. Besondere Highlights: Donald Trump, der zum Trumpel auf der Weltbühne im Hänneschen Theater wird.

    Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger führt auch in der „Stunksitzung 2026“ souverän durch eine gewohnt bissige Mischung aus bundespolitischer Karnevals-Satire, lokaler kölscher Tradition und stimmungsvollen Köbes Underground Songs. Zu hören auch im WDR Hörfunk am 14. Februar 2026, 15:05 Uhr bis 17:00 Uhr und in der ARD Mediathek und Audiothek (bereits jetzt verfügbar).
    Redaktion: Karin Kuhn (FS) / Anja Iven (HF)

    Samstag, 14. Februar 2026:

    Divertissementchen 2026 – E Levve för Kölle
    Im Himmel ist Party! Der frühere Kölner Oberbürgermeister und Bundeskanzler Konrad Adenauer feiert seinen 150. Geburtstag und mit ihm vielen ehemaligen Weggefährten. Das Divertissementchen 2026 „E Levve för Kölle“ von und mit der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg Kölner Männer-Gesang-Verein begeht dieses Jubiläum am 14. Februar zwischen 10:30 Uhr und 16 Uhr im WDR Fernsehen mit einem rasanten Musikspektakel voller Humor, Situationskomik und natürlich mit dem typischen Musik-Mix.
    Redaktion: Annika Hoffmann

    Düsseldorf Helau 2026 – „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!”
    Bei der großen Prunksitzung „Düsseldorf Helau“ am 14. Februar (20:15 Uhr bis 23 Uhr) im WDR Fernsehen überrascht das Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. mit einer neu geschaffenen Ehrung: „Der närrische Spiegel“ zeichnet eine Persönlichkeit aus, deren Ziel es ist, Menschen Freude zu bereiten und die Welt ein Stückchen bunter zu machen. Die Sendung ist geprägt von dem Motto der Session „Mer bliewe bunt – ejal war kütt!“ und bietet mit musikalischen Höhepunkten, großartigen Tanzeinlagen und „narrensicheren“ Büttenrednern alles, was das jecke Herz begehrt.
    Redaktion: Katja Banse

    Sonntag, 15. Februar 2026:

    „Kölner Schull- un Veedelszöch 2026“
    Die Kölner Schull- un Veedelszöch stehen für das Herz des Straßenkarnevals! Mehr als 8000 Teilnehmende aus 42 Schulen und 48 Veedelsvereinen sind am 15. Februar mit ihren handgemachten Kostümen auf den Beinen und greifen vielfach das Kölner Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ auf. Am Straßenrand werden bis 250.000 jubelnde Jecken erwartet. Das WDR Fernsehen fängt zwischen 12:30 Uhr und 15:40 Uhr die frechen und bunten Botschaften ein, die vor allem sagen sollen: Unsere Stadt ist tolerant und vielfältig im Zusammenleben!
    Redaktion: Daniel Boltjes

    Rosenmontag,16. Februar 2026:

    „Rosenmontagszug aus Köln“
    Der Kölner Rosenmontagszug ist der größte in Deutschland! Auf einer Zugstrecke von fast acht Kilometern präsentieren 22 Persiflagewagen regionale, bundesweite und international relevante Themen. Dieses Jahr zieht „der Zoch“ unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ durch die Dom-Stadt und das WDR Fernsehen unterstützt tatkräftig durch eine Übertragung am 16. März ab 9:30 Uhr live, kommentiert von Sabine Heinrich und Guido Cantz als eingespieltes Duo.

    Im Ersten kommentieren Thorsten Schorn und Monika Salchert zwischen 14 und 15:30 Uhr, als Reporter liefert wieder der Kölner Komiker und Schauspieler Martin Klempnow Stimmungsbilder aus dem närrischen Volk. Auslandskorrespondentin Gudrun Engel ist als Reporterin auf dem Zugleiterwagen dabei.
    Redaktion: Daniel Boltjes/Julius Braun

    „Rosenmontagszug aus Düsseldorf“
    Der Rosenmontagszug aus Düsseldorf ist der politischste Rosenmontagszug Deutschlands und zieht seit mehr als 200 Jahren durch Düsseldorf. Diesmal unter dem Sessions-Motto: „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“, kommentiert von Freddie Schürheck und Stefan Kleinehr im Ersten.

    Am 16. Februar überträgt One ab 13:30 Uhr bis 16 Uhr live aus der Landeshauptstadt. Hier kommentieren Janine Kemmer und Sven Lorig. Aljoscha Höhn ist als Reporter unterwegs. Das Erste zeigt die Highlights von 15:30 Uhr bis 17 Uhr mit Reporter Sebastian Auer. Der Zug ist im WDR Fernsehen ab 15:45 Uhr zu sehen.

    Wie immer mit Spannung erwartet: Die provokanten Mottowagen des legendären Wagenbauers Jacques Tilly. Mehr denn je schaut man in diesem Jahr auch weit über die deutschen Grenzen hinaus auf die Wagenkreationen des bekannten Künstlers. Tilly wird in Moskau wegen „Verunglimpfung der russischen Armee“ angeklagt, er soll bereits auf einer internationalen Fahndungsliste stehen. Jacques Tilly hat mit seinen satirischen Motivwagen wiederholt Präsident Putin und dessen Politik kritisch dargestellt. Die Solidaritätsbekundungen für Jacques Tilly aus der NRW-Landespolitik und der Bevölkerung sind groß, die Anklage wird als Angriff gegen die Meinungsfreiheit und Einschüchterungsversuch verurteilt.
    Redaktion: Bileam Bader und Michael Kerkmann

    „Karneval in Köln 2026“
    Die alljährliche Kölner Fernsehsitzung am Rosenmontag findet unter dem Sessionsmotto 2026 „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ traditionell wieder im altehrwürdigen Gürzenich in Köln statt – im ausverkauftem Saal in Feierlaune natürlich! Auch in diesem Jahr wieder unter der Leitung von Marcus Gottschalk, dem Protokollführer des Kölner Dreigestirns und Vorstand der Kölner Prinzen-Garde!

    Das Who is Who der prominenten Redner:innen steht für dieses große Rosenmontagsspektakel im Ersten bereit: Guido Cantz, Bernd Stelter, „Der Sitzungspräsident“ alias Volker Weininger, Martin Schopps, JP Weber, Marc Metzger alias „Dä Blötschkopp“ u. v. m. Die Sitzung wird von 20:15 bis 23:30 Uhr im Ersten gezeigt.
    Redaktion: Carsten Wiese

    „Superjeilezick: Die große WDR Karnevalsparty!“
    Zum Abschluss des Rosenmontags gibt es im WDR Fernsehen ab 23:30 Uhr vier Stunden Karnevalslaune und Party pur aus dem Gürzenich zu Köln! Mit den größten Bands des Kölner Karnevals: Bläck Fööss, Klüngelköpp, Brings, Höhner, Kasalla, Paveier, Cat Ballou, Milijöh uvm. Hier heißt es für alle Jecken noch einmal: Lautstärke aufdrehen und mitfeiern zu allen großen Hits und den neuen Sessionstiteln!
    Redaktion: Carsten Wiese


    Dienstag, 17. Februar:

    Westfalen haut auf die Pauke 2026
    Bei „Westfalen haut auf die Pauke“ gibt es in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Bereits zum 60. Mal verwandelt sich der Congress Saal der Halle Münsterland in ein Studio für die große TV-Gala und die Halle selbst feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Seiner Hoheit Prinz Christian II. zu Ehren performen am 17. Februar im WDR Fernsehen zwischen 20:15 Uhr und 22:15 Uhr bekannte Comedians und brillante Tanzgruppen aus dem westfälischen Karneval. Und die anwesenden Bands hauen so lange auf die Pauke, bis selbst der sturste Westfale über Tische und Bänke geht.
    Redaktion: Michael Kerkmann

    Pressemitteilung inkl Bild: WDR

    Foto: Anja Bögge

    Elektrohandwerk NRW führt tarifvertraglich Deutschlandticket für Auszubildende ein

    Das Elektrohandwerk Nordrhein-Westfalen setzt ein starkes Signal für moderne Mobilität, die Attraktivität der dualen Ausbildung und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Unter Koordination des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und in enger Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium NRW, den Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in NRW sowie dem Westdeutschen Handwerkskammertag, dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW (FEH.NRW) und der IG Metall NRW wurde innerhalb kürzester Zeit eine wegweisende Lösung geschaffen: Ab Februar 2026 erhalten Auszubildende der E-Handwerke NRW über ihren Ausbildungsbetrieb ein für sie kostenfreies Deutschlandticket. Das Elektrohandwerk NRW übernimmt damit eine klare Vorreiterrolle.

    Tarifpartner ermöglichen vergünstigtes DeutschlandTicket für Auszubildende

    Vom 1. Februar 2026 an erhalten Auszubildende im Elektrohandwerk NRW ein DeutschlandTicket Job (DT Job) zum Preis von 37,80 Euro monatlich, was 60 Prozent des regulären Deutschlandtickets entspricht. Die Ausbildungsbetriebe übernehmen diesen Betrag vollständig als Mobilitätszuschuss gemäß Tarifvertrag. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Verkehrsunternehmen und Betrieb, während die Differenz zum Regelpreis durch Drittmittel ausgeglichen wird.

    Diese kurzfristig entwickelte Lösung zeigt, wie schnell und wirkungsvoll Tarifpartner, Verkehrsunternehmen und Verbände handeln können, wenn es darum geht, junge Menschen zu entlasten und Mobilität zum festen Bestandteil guter Ausbildungsbedingungen zu machen. 

    Deutschlandticket als Erfolgsmodell

    Seit seiner Einführung hat das Deutschlandticket bundesweit gezeigt, welches Potenzial einfache, bezahlbare Mobilitätsangebote entfalten: Millionen Menschen nutzen es bereits regelmäßig, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wurde spürbar erleichtert, und der Weg hin zu nachhaltiger Mobilität wurde geebnet.

    Mit dem neuen Modell für Auszubildende im Elektrohandwerk NRW wird diese Erfolgsgeschichte konsequent fortgeschrieben. Die Initiative steigert nicht nur die Attraktivität der Ausbildungsbetriebe, sondern macht den ÖPNV zu einem selbstverständlichen Teil des täglichen Arbeitswegs junger Menschen. Sie trägt dazu bei, den privaten Pkw zu ersetzen, die Verkehrswende zu unterstützen und Mobilität als Standortfaktor zu stärken – ein Thema, das für Betriebe und Fachkräftenachwuchs zunehmend an Bedeutung gewinnt.

    Signalwirkung über das Elektrohandwerk hinaus

    Die Lösung zeigt, wie mobilitätsorientierte Tarifpolitik gelingen kann und wie sie die Lebensrealität junger Menschen im positiven Sinne verändert. Die landesweit koordinierte Umsetzung bietet Betrieben eine einfache Möglichkeit, ihre Attraktivität zu steigern und ihre Auszubildenden konkret zu unterstützen.

    Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten entsteht ein Modell, das als Blaupause für andere Branchen dienen kann – sowohl innerhalb des Handwerks als auch darüber hinaus. Die Partner sind überzeugt, dass Mobilitätsangebote künftig einen festen Platz in modernen Tarifverträgen haben sollten. 

    Stimmen der Partner

    Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:„Wie für die Studierenden gibt es jetzt das Deutschlandticket für alle Auszubildenden des Elektro-Handwerks. Damit geht das Elektrohandwerk neue Wege, betriebliche Ausbildung noch attraktiver zu machen. Das Land NRW und das Elektrohandwerk sind damit bundesweit Vorreiter, allen jungen Menschen deutschlandweite Mobilität im öffentlichen Verkehr zu ermöglichen. Ich bin sicher, das Solidar-Modell wird bundesweit Schule machen. Unser Ziel ist, dass alle Azubis mit Ausbildungsvertrag ein Deutschlandticket bekommen.“

    Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR):
    „Der VRR sieht in dieser Deutschlandticket-Lösung einen echten Mehrwert für Auszubildende, der über Arbeitszeit und Entlohnung weit hinausgeht, weil es Mobilität sichert. Mit dem Elektrohandwerk NRW geht der erste Branchenverband nun voran und bietet  jungen Menschen einen einfachen Zugang zu moderner und umweltfreundlicher Mobilität. So wird der öffentliche Nahverkehr frühzeitig Teil des Berufsalltags – und die Mobilitätswende konkret erlebbar. Der VRR setzt sich dafür ein, dass dieser Schritt einen Vorbildcharakter für andere Branchen und deren Tarifverträge entfaltet.“

    Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT):
    „Das Modell der Elektrohandwerke Nordrhein-Westfalen zeigt, wie das Handwerk neue Anreize für eine berufliche Ausbildung setzen kann. Die landesweite Umsetzung und die enge Zusammenarbeit der Partner haben Vorbildcharakter. Dem beim WHKT angesiedelten MobilityHub Handwerk NRW und seinen Kooperationspartnern danke ich für den Impuls und die aktive Unterstützung. Initiativen wie das AzubiTicket erhöhen die Attraktivität der dualen Ausbildung insgesamt, sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Handwerks und der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung. Wir hoffen, dass weitere Gewerke diesem Beispiel folgen werden.“

    Martin Böhm, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW (FEH.NRW):
    „Wer eine Ausbildung im Elektrohandwerk wählt, kann auf moderne und verlässliche Rahmenbedingungen zählen. Das Deutschlandticket steht für Verantwortung gegenüber unseren Auszubildenden sowie für Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit. Es unterstützt die allgemeine Mobilität junger Menschen und trägt dazu bei, die berufliche Bildung aufzuwerten. Eine echte Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung sollte sich so spürbar in der Lebensrealität junger Menschen widerspiegeln.“

    Thomas Weilbier, IG Metall-Bezirksleitung NRW:
    Gute Ausbildung braucht gute Rahmenbedingungen – für Auszubildende muss die Ausbildung auch im Alltag funktionieren. Mit dem Deutschlandticket wird nachhaltige Mobilität zu einem selbstverständlichen Teil im Leben der jungen Menschen. Diese Vereinbarung stärkt den Fachkräftenachwuchs und verdeutlicht den hohen Stellenwert einer Ausbildung im Elektrohandwerk

    Ausblick: Mobilität als Bestandteil moderner Tarifpolitik

    Die gemeinsame Initiative unterstreicht, welches Potenzial tarifliche Vereinbarungen für eine moderne, nachhaltige Ausbildungspolitik haben. Sie entlastet junge Menschen, stärkt Betriebe und bringt die Verkehrswende voran.

    Mit dem Elektrohandwerk NRW übernimmt erstmals eine Branche eine bundesweit sichtbare Rolle in der Weiterentwicklung des Deutschlandtickets – und zeigt, wie Mobilität künftig dauerhaft Teil moderner Tarifpolitik werden kann.

    Bild, Text und Logo Pressemitteilung

    Emotionale Abschiede und ein Jubiläums-Geschenk: Miljöhsitzung der Schnüsse Tring zwischen Partystimmung und Gänsehaut

    Köln, 25. Januar 2026 – Nach der glanzvollen Premiere der Mottositzung folgte am heutigen Sonntag der absolute Klassiker im Kalender der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e. V.: Die traditionelle Miljöhsitzung. Was im ausverkauften Theater am Tanzbrunnen als ausgelassenes „zweites Heimspiel“ für den neuen Präsidenten Dirk Königs begann, entwickelte sich zu einem Nachmittag, der mit hoher Symbolkraft und einer großzügigen Überraschung in die Annalen der Gesellschaft eingehen dürfte. Den emotionalen Paukenschlag des Tages setzte eine Szene, die Timing und Tradition perfekt vereinte. Nachdem Ingrid Kühne, eine der wenigen und profiliertesten weiblichen Rednerinnen im Kölner Karneval, ihren grandiosen Auftritt beendet hatte – sie verabschiedet sich mit dieser Session von der karnevalistischen Bühne –, folgte ein Moment, der die Werte der Schnüsse Tring eindrucksvoll unterstrich. Noch unter dem Eindruck des Abschieds einer starken Frau betrat Senatspräsident Hans Peter Kloiber gemeinsam mit seinem Senatsvorstand und den Senatoren die Bühne. Begleitet wurden sie dabei von Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, der gemeinsam mit dem Senat aufzog, um dem neuen Präsidenten Dirk Königs persönlich seine Aufwartung zu machen, nachdem er beim offiziellen Termin auf der Mottositzung vor einer Woche leider krankheitsbedingt gefehlt hatte. Mit sichtlichem Stolz und einem verschmitzten Lächeln überreichte Kloiber dem Präsidenten Dirk Königs einen Scheck in Höhe von 12.500 Euro anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Gesellschaft. „Jedes Jahr seit Gründung hat der Senat 100 Euro für dieses Ereignis zurückgelegt“, verkündete der Senatspräsident augenzwinkernd unter dem tosenden Beifall des Publikums. Die Symbolik des Augenblicks hätte kaum passender sein können. Direkt nach dem Auftritt einer der besten Rednerinnen erhielt jene Gesellschaft die Jubiläumsgabe, die bereits 1901 den Mut hatte, sich nach einer Frau zu benennen, und die bereits seit 1955 Frauen als ordentliche Mitglieder aufnimmt – ein Meilenstein der Kölner Karnevalsgeschichte. Eingebettet waren diese bewegenden Momente in ein Spitzenprogramm, das Literat Thomas Hoffmann zusammengestellt hatte. Den Auftakt machten traditionell die eigenen Tanzgruppen, die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Jugend, gefolgt von der Erwachsenen-Tanzgruppe am späteren Abend. Musikalisch jagte ein Highlight das nächste: Cat Ballou, Kasalla und Brings brachten den Tanzbrunnen zum Kochen, während das Kölner Dreigestirn den jecken Glanz in den Saal trug. Für die Lachmuskeln sorgten neben Ingrid Kühne auch Marc Metzger und Guido Cantz, die das Publikum begeisterten. Ein besonderer optischer Leckerbissen war zudem der Auftritt der StattGarde Colonia Ahoj, die mit ihrer Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem Tanzkorps für Furore sorgte.

    Den passenden musikalischen Schlusspunkt unter eine Sitzung, die den Spagat zwischen ausgelassener Party, wehmütigem Abschied und großer Jubiläumsfreude meisterte, setzte die Band, die den Namen der Veranstaltung im Herzen trägt: Miljö. Über die Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. Die Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ ist eine Traditionsgesellschaft des Kölner Karnevals und Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval. Sie ist bekannt für ihre Tanzgruppen, die Kammerkätzchen und Kammerdiener, sowie für ihre tiefe Verbundenheit mit dem Kölner Brauchtum.

    Text und Bilder Pressemitteilung / Töpfer 

    Große Allgemeine KG: „Mer dun et för Kölle“ – Kooperation zwischen dem Nationalpark Eifel und der Großen Allgemeinen

    Der Nationalpark Eifel und die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. sind im Zuge der aktuellen Karnevalssession eine gemeinsame Kooperation eingegangen. Auslöser ist das diesjährige Motto „Mer dun et för Kölle“ und Dirk Gemünd. Schließlich ist der passionierte Karnevalist Gemünd nicht nur im Vorstand des Fördervereins Nationalpark Eifel aktiv, sondern in diesem Jahr auch der „Bellejeck“ der Kölner Traditionsgesellschaft.

     

    „Mer dun et för Kölle – beides: das Engagement für den Karneval und die ehrenamtliche Arbeit für den Nationalpark“, erklärt Gemünd die Verbindung zwischen rheinischer Lebensfreude und Naturschutz in Anspielung auf das diesjährige Kölner Karnevalsmotto.

     

    Mit rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich zieht der Nationalpark Eifel ebenso viele Menschen an wie der Kölner Karneval. Und in beiden Fällen – so Gemünd – „kommt ein Großteil aus der jeweils anderen Region“. Während es im Karneval um den Erhalt des Brauchtums geht, steht im Nationalpark Eifel der Erhalt des Naturerbes im Mittelpunkt. „Der Erhalt unserer Wurzeln – gesellschaftlich und ökologisch – das ist das verbindende Element.“

     

    Mit ihrer Kooperation wollen die Große Allgemeine und der Nationalpark Eifel unter Einbeziehung des Fördervereins ihre wechselseitige, regionale Bedeutung unterstreichen – „för Kölle“. Ausdruck dieser Gemeinsamkeiten sind elf Wildschweine, die die Eifeler Wildniswerkstatt geschnitzt hat und wie der Bellejeck mit Narrenkappe oder kleinem Karnevalsorden ausgestattet sind. Das erste Schwein ging an den Präsidenten der Großen Allgemeinen Markus Meyer Die weiteren Schweine werden während der Session an Menschen vergeben, die sich ebenfalls entsprechend des aktuellen Mottos ehrenamtlich engagieren – „för Kölle“.

     

    Höhepunkt der Session ist für den 58-jährigen Gemünd der traditionelle „Bellejeckzug“ an Weiberfastnacht. Mit dem „Wecken der Jecken“ eröffnet die Große Allgemeine am 12. Februar den Kölner Straßenkarneval. Angeführt vom „Bellejeck“, den Abordnungen von rund 20 Karnevalsgesellschaften und einem Musikcorps geht es um 8 Uhr vom Bahnhofsvorplatz zur Hofburg im Dorint Hotel am Heumarkt, wo das Dreigestirn gegen 8:30 Uhr „geweckt“ wird. Seinen Ursprung hat diese historische Figur im mittelalterlichen Hofnarren. Damit blickt der „Bellejeck“, der in Köln ausschließlich von der Großen Allgemeinen gestellt wird, auf eine mehr als 500 Jahre alte Tradition zurück. Zum Umzug und dem ersten Auftritt des Kölner Dreigestirns an Weiberfastnacht lädt die Große Allgemeine jedes Jahr alle Jeckinnen und Jecken ganz herzlich ein.

     

     Bilder und Text: Pressemitteilung

     

     

     

     

    GA/Treuer Husar mit ungeplantem Programmpunkt

    Ungeplanter, aber gefeierter Höhepunkt der gemeinsamen Mädchensitzung von der Großen Allgemeinen (GA) und dem Treuer Husar: der Auftritt von Kasalla. Während die Musiker am Donnerstagabend pünktlich zum Auftritt im Hotel Pullmann erschienen, steckte ihr Technikfahrzeug mit den Instrumenten im Stau. „Unser Equipment wird von einem Unfall auf der Trankgasse aufgehalten.“ verkündete Front-Mann Bastian Campmann den wartenden Jecken. Doch auch ohne Technik und nur mit vom Saalorchester Markus Quodt geliehenen Instrumenten rockte die Band dem weiblichen Publikum im ausverkauften und bestens gelaunten Saal völlig unbeirrt ein.

    „Das war unplugged, aber nicht unbeholfen.“ zeigte sich GA-Präsident Markus Meyer von der Leistung der Musiker bei diesem ganz besonderen Auftritt beeindruckt.

    Text und Bild Pressemitteilung

    Sitzung KG Schlepp Schlepp Hurra e.V.

    Ausverkauftes Haus im Dom im Stapelhaus – KG Schlepp Schlepp Hurra setzt starkes Zeichen für den guten Zweck

    Mit einem restlos ausverkauften Haus feierte die KG Schlepp Schlepp Hurra am 02. Februar 2026 im Dom im Stapelhaus eine rundum erfolgreiche Veranstaltung. Bereits zu Beginn des Abends gab es einen besonderen Moment für den Verein: Der neu gewählte Präsident Max Mayerhöfer wurde offiziell in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig dankte die Gesellschaft Christoph Pickel herzlich für seine siebenjährige Amtszeit als Präsident, in der er den Verein maßgeblich geprägt und weiterentwickelt hat. Der Applaus des Publikums unterstrich die große Wertschätzung für beide.

    Im weiteren Verlauf des Abends herrschte von Beginn an ausgelassene Stimmung. Das Publikum feierte ein abwechslungsreiches Programm und einen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Neben hochkarätiger Unterhaltung stand auch der soziale Gedanke klar im Fokus. Im Rahmen der Veranstaltung konnten Spendenschecks an drei Kölner Organisationen überreicht werden, die sich mit großem Engagement für soziale Belange einsetzen:

    1.000 Euro an das Sozialwerk der Polizei Köln

    111,11 Euro an Himmel un Ääd e. V.

    111,11 Euro an Traube Köln e. V.

    Die KG Schlepp Schlepp Hurra zeigt damit einmal mehr, dass Karneval, Gemeinschaft und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammengehören. Der große Zuspruch des Publikums und das ausverkaufte Haus unterstreichen die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das Kölner Brauchtum und den guten Zweck.

    Veranstalter, Mitwirkende und Gäste blickten am Ende auf einen rundum gelungenen Abend zurück – mit viel Herz, viel Stimmung und einem starken Zeichen der Solidarität.

    Bilder und Text: Pressemitteilung

    12 Jahre Brauhaussitzung der Löstigen Paulaner

    Bereits seit 12 Jahren haben die Löstigen Paulaner, neben den großen Sitzungen, auch eine kleine gemütliche Sitzung im karnevalistischen Programm. Gesellschaftspräsident Dominik Müller durfte auch in diesem Jahr, neben vielen Mitglieder der Gesellschaft und des Senats, wieder Mitglieder anderer Karnevalsgesellschaften in der alten Brauerei begrüßen. Mit Handwerker Peter (Kai Kramosta), genannt HP, begeisterte in diesem Jahr ein Künstler, der – teilweise im Dialog mit den Gästen – Handwerker so zeigte, wie viele sie gut kennen – voller Leidenschaft, manchmal chaotisch und immer ehrlich direkt. Nach einer kurzen Pause enterten die Jung von King Loui die kleine Bühne. Hier zeigte sich dann auch, wie schnell die Gäste von 0 auf 100 kommen. War es bei HP mäuschenstill, brauchte King Loui nur ein paar Takte, schon sprang der Funke in den Saal über. Kaum waren die letzten Töne der Zugabe verklungen, ging es weiter mit dem nächsten musikalischen Highlight. Die Jungs von Stadtrand fühlen sich bei den Löstigen Paulanern sehr wohl und die Gäste bekamen nicht genug von Köln ist cool, Ahle Kess, Original und Papajai. So stachelten sich Band und Publikum immer wieder gegenseitig zu Zugaben an. Leider geht auch die schönste Brauhaussitzung irgendwann mal zu ende. Jedoch ist die 13. Auflage bei vielen Gästen schon fest im Terminkalender verankert.

    Text und Bilder Pressemitteilung/Peter Seele

    Löstige Paulaner feiern letzte Paulinchensitzung mit ältestem Paulinchen

    Nach fast 50 Jahren war es am Freitag 06.02.2026 die letzte Paulinchensitzung im Pullman Hotel in Köln. Grund genug, für die Löstigen Paulaner, es noch mal richtig krachen zu lassen. Bevor es jedoch losging gab es eine Überraschung für ein besonderes Paulinchen. Maria Agnes Gross, inzwischen 95 Jahre alt, kommt seit Ende der 80iger Jahre regelmäßig aus Gemünd in der Eifel extra zur Paulinchensitzung nach Köln. Gesellschaftspräsident Dominik Müller ließ es sich daher nicht nehmen, das älteste und treueste Paulinchen, vor vollem Saal, höchstpersönlich mit einem Blumenstrauß und dem Damenorden der Gesellschaft zu begrüßen. Anschließend ließen es Paulaner und Gäste im Pullman Hotel noch einmal richtig krachen. Angeführt von der Ehrengarde der Stadt Köln zog der Elferrat, blumen- und Entchenwerfend durch einen ausverkauften Saal, auf die Bühne. Nach dem Auftritt der Ehrengarde heizte Cat Ballou den Mädchen im Saal so kräftig ein, dass es schwierig war, dem offiziellen Besuch – das Kölner Kinderdreigestirn war inzwischen eingetroffen, etwas später kamen auch die Großen dazu – Gehör zu verschaffen. Für den Besuch der 5 Tollitäten (Kinderbauer Jonathan konnte, krankheitsbedingt, leider nicht dabei sein) hatte sich die Gesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen. Vorgestellt wurden Dreigestirn und Kinderdreigestirn nämlich vom Kinderdreigestirn der Session 2024/2025. Dem Kölner Dreigestirn übergaben die Paulaner einen weiteren Spendenscheck in Höhe von 555 € für den Verein CAYA e.V. Das Kölner Kinderdreigestirn erhielt je einen Füllfederhalter mit persönlicher Gravur. Der Blötschkopp Marc Metzger sorgte danach für beste Unterhaltung und wer nicht bei der Sache war oder anderweitig störte, bekam vom Blötschkopp sein Fett weg. Betroffen davon war dieses Mal auch der Pressesprecher und Fotograf.

    Weiter ging es dann mit Stadtrand. Die Jungs sind keine Unbekannten mehr und fühlen sich bei der Gesellschaft sehr wohl. Umso grandioser war ihr Auftritt vor den über 900 jecken Wievern im Saal. „Ahle Kess“, „Orjinal“, „Köln is cool“ wurden textsicher mitgesungen und bei „Papajei“ performte so manch bunter Vogel im Saal kräftig mit. Die „Kölner Paulinchen“ – der ganze Stolz der Gesellschaft boten eine Show der Extraklasse. Bei ihrer grandiosen Mischung aus Tanz und Akrobatik kam selbst das Elferratsgestühl bedenklich ins Wackeln. Mit dem Auftritt des Tanzcorps der KG „Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926“ gab es nach der Pause weitere Gänsehaut-Momente angesichts der Tanz- und Flugshow auf der Bühne. Getragen von einer tollen Stimmung konnte sich Druckluft u.a. mit ihren Top-Song „Karnevalsmaus“ ordentlich auf der Bühne austoben und die jecken Mädels im Saal tobten mit, was allerdings nur ein Warm-Up für den nächsten Programmpunkt war. Angeführt von Bordkapelle und Shanty-Chor zog die gesamte Bootsmannschaft der StattGarde Colonia Ahoj ein und unterhielten die Mädels im Saal aufs Beste. Als dann auch noch die „schärfsten Schenkel der Stadt“, das Tanzkorps der StattGarde einmarschierte gab es für die Mädels kein Halten, und für das Service-Personal kein Durchkommen, mehr im Saal. Das große Finale bildete Eldorado. Die Jungs um Manuel Sauer brachten mit ihren Liedern die jecken Wiever ein letztes Mal völlig zum Ausrasten.

    Text und Bilder: Pressemitteilung /Peter Seele

    Grielächer Köln – Mädchensitzung 2026 – vorne gute Laune – hinten gute Laune

    Im bis unter das Dach gefülltem Maritim Köln fand am letzten Donnerstag die Mädchensitzung 2026 statt.

    Zuständig für die Moderation war Ken Reise alias Julie Vojage der gekonnt durch das Programm führte. Redner, Bands, Tanzgruppen, wie immer erstklassig.

    Mit einem “ Sport-Aufwärm-Programm“ startete die Sitzung mit Kasalla, da wackelte das Maritim leicht!

    Das Tanzcorps Sr Tollität Luftflotte, Martin Schopps, Guido Cantz, ein Spitzenprogramm das mit den Räubern in die Pause ging. Und die gestalteten kurzer Hand das Maritim zur “ Räuber-Arena“ um!

    Mit dem Kölner Dreigestirn ging es in die zweite Halbzeit, leider war das kleine Dreigestirn erkrankt.

    Mit Marita Köllner, Höhner, Rezag Husaren ging es auf das Ende der Sitzung zu. Cat Ballou sorgten dann für ein musikalisches Ende.

    Text: Elisabeth Martini

    Fotos: Anja Bögge