„Närrische Kostümsitzung 2026 – Fachkräftemangel, ein Panda und die Blitzbeförderung“

Am 30. Januar 2026 konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn
Griesemann eine bunte Gästeschar zur Närrischen Kostümsitzung im ausverkauften
großen Ballsaal des Maritim Hotels begrüßen. Mit der fünften von insgesamt acht
Sitzungen und der zweiten großen Kostümsitzung setzte sich der
Veranstaltungsreigen der Blauen Funken damit fort.
Martin Schopps – Die Lösung für den Fachkräftemangel

Foto: Blaue Funken


Martin Schopps war wieder einmal Gast auf der Bühne bei den Blauen Funken. In
seiner Rede erkannte er den Fachkräftemangel im Handwerkerbereich als Ursache für
die zurückgehende Geburtenrate. Die Blauen Funken fanden dafür natürlich sofort die
Lösung und überreichten ihm einen entsprechenden Handwerkergürtel, damit die  Geburtenrate mit seiner Hilfe wieder steigen kann.

Guido Cantz – 2,20 Meter Panda für den Hausfrieden
Guido Cantz berichtete in seiner Rede humorvoll von den Gesprächen mit seiner Frau
über sein Aussehen (“Augenringe wie ein Panda“) und seinen vielen Abwesenheiten.
Damit der Frieden im Hause Cantz gewährleistet bleibt und ein Ersatz vor Ort
vorhanden ist, hatten die Blauen Funken  auch dafür eine Lösung gefunden und schenkten ihm nach seiner gefeierten Rede einen riesigen Panda (2,20 Meter)

Das Kölner Dreigestirn – die Blitzbeförderung
Auch bei der Närrischen Kostümsitzung schaute das Kölner Dreigestirn 2026 bei den
Blauen Funken vorbei. Was dann geschah, konnten die erfahrenen
Traditionskorpsmitglieder nicht glauben: erst vor zwei Wochen am 16. Januar 2026
zum Leutnant der Reserve ernannt wurden Prinz Niklas I., Bauer Clemens und
Jungfrau Aenne aufgrund ihres immensen Einsatzes für den Kölner Karneval und das
Ehrenamt zum Oberleutnant der Reserve befördert. Manch einer in den
Traditionskorps wartet auf eine solche Beförderung mehrere Jahre!

Tanzgruppe Zunft-Müüs – Ehrenamt wird zum Jubiläum belohnt
“Ehrenamt muss belohnt werden, und dies vor allem im Jubiläumsjahr“ dachten sich
die Blauen Funken und so überreichte Präsident und Kommandant Björn
Griesemann der Tanzgruppe Zunft-Müüs zum dreißigjährigen Jubiläum einen Scheck
in Höhe von 1.111 EUR.

Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. – Welch Freude für die Archivare!
Stammtische gibt es im Kölner Karneval viele, aber ein sehr effizienter ist der der
Archivare. Durch die enge Zusammenarbeit speziell der Archivteams der
Traditionskorps können viele verlorengegangene Archivalien wieder in die richtigen
Hände kommen. So hatte Blaue Funken Archivar Franz Krope eine Festschrift zum
111-jährigem Jubiläum der Roten Funken entdeckt, die nun auf der Närrischen
Kostümsitzung übergeben werden konnte.

Text: Pressemitteilung

Fotos: Anja Bögge

„Funke… janz höösch“ 2026 – Zehnmal „… janz höösch“ – zehnmal spitze!

Die Sitzung “Funke… janz höösch“ ist schon seit der Premiere im Jahr 2015 ein
Sitzungs-Highlight im Festkalender der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870
e.V. und sie fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt.


Diese Sitzung zeichnet sich aus durch eine einzigartige Mischung des Programms mit
vielen Rednern, modernen und klassischen Tänzen – in diesem Jahr mit der Kinderund Jugendtanzgruppe und dem Korps der Blauen Funken sowie der Original
Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen von 1955 e.V. – und kölscher “hööscher“ Musik,
was den Bläck Fööss zum kleinen Jubiläum perfekt gelang.
Der Vater der “Funke… janz höösch“


Als Theo Jussenhofen Präsident und Kommandant der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. war wurde die Sitzung “Funke… janz höösch“ initiiert und
entwickelt. Unter seiner Führung entstand die Idee, eine Sitzung der eher “leisen Töne“
zu kreieren, die trotzdem eine Sitzung mit vollständigem Programm und nicht nur eine
“Flüstersitzung“ sein sollte. Das Konzept wurde perfekt angenommen und seit der
ersten Session erfreut sich diese Sitzung größter Beliebtheit. Die Karten sind heiß
begehrt und die Bestellungen für die nächste Session beginnen meist schon kurz nach
der gerade beendeten Sitzung.

Staffelstabübergabe mit Ankündigung
Die Sitzung begann mit einem Auftritt des Korps und der Kinder- und
Jugendtanzgruppe der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Am Ende
des Auftritts konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann
einen zukünftigen Wechsel in der Leitung der Kinder- und Jugendtanzgruppe
bekanntgeben: nach dem Ende seiner Amtszeit im Sommer 2026 wird der derzeitige
Leiter der Kinder- und Jugendtanzgruppe Henrik Schorn, der die
Gesamtverantwortung für den Nachwuchs der Blauen Funken vor elf Jahren im Jahr
2015 übernommen hatte, diese an Marcel Kuckelkorn übergeben.

Die besten Redner der Stadt
Sie gehören zu jeder “echt kölschen Sitzung“: mit Philipp Oebel, J.P. Weber, Der
Sitzungspräsident Volker Weininger, Bernd Stelter und Der Mann für alle Fälle
standen die besten Redner der Stadt bei den Blauen Funken auf der Bühne – und so
“höösch“ ging jeder einzelne Auftritt überhaupt nicht zu Ende, denn bei jedem Redner stand am Ende der Saal und forderte mehrere Zugaben ein.

Zwei Dreigestirne auf der Bühne
Beim Auftritt des Kölner Dreigestirns 2026 gemeinsam mit dem Kölner
Kinderdreigestirn 2026 bedankte sich Präsident und Kommandant Björn
Griesemann bei all den ehrenamtlichen Begleitern der beiden Dreigestirne und
überreichte der Adjutantur des Kölner Dreigestirns während der Sitzung einen
Gutschein für den Adjutantur-Abend bei den Blauen Funken. Das Kölner
Kinderdreigestirn 2026 und seine Pagen erhielten Kino-Gutscheine aus den
Händen des Elferrates.

Musik… janz höösch“: die Bläck Fööss zelebrieren ihre alten Songs janz
höösch Musik in das Programm so zu integrieren, dass kein Bruch entsteht, das ist die Kunst bei der “Funke… janz höösch“. Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk hat bei der Auswahl immer ein perfektes Händchen und so wurden klassische Kölner Lieder beim Auftritt der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen von 1955 e.V.
und der Bläck Fööss dargeboten, die alle Wünsche passend zur Sitzung erfüllen
konnten.

Text: Pressemitteilung

Fotos: © Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens

„Funkenkostümsitzung 2026 – Ein blau-weißes Non-Stopp-Wochenende und das Ehrenamt mittendrin“

An diesem Wochenende ging es bei den Blauen Funken Schlag auf Schlag: nach der Närrischen Kostümsitzung am Freitag konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Gäste am Samstag im ausverkauften Kristallsaal der Messe zur Funkenkostümsitzung und damit zur insgesamt sechsten Sitzung und zur dritten großen Kostümsitzung in der Session 2026
begrüßen.

Am Sonntag folgte die Premiere der Kindersitzung “Konfettidanz“.
Sechs Stunden Übersetzungs-Marathon – Gelebte Inklusion mit dem “Dolmetschenden
Dreigestirn“


Bereits 2017 entstand aus der Zusammenarbeit mit der Heimatgemeinde des ehemaligen Regimentspfarrers der Blauen Funken St. Georg die Idee, eine Sitzung komplett für Menschen mit
einer Hörbehinderung zu gestalten. In der Session 2018 war es dann soweit und die erste
Funkenkostümsitzung wurde durch Gebärdendolmetscher fast sechs Stunden lang “übersetzt“. In diesem Jahr wurde nun bereits zum achten Mal die Sitzung durch die Gebärdendolmetscher als
“Dolmetschendes Dreigestirn“ für “Alle“ erlebbar gemacht. Seit der letzten Session kooperieren die Blauen Funken auch mit dem für Inklusion zuständigen LVR Rheinland, um die Sitzung noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Ein buntes Programm auf der Bühne und im Elferrat


Bei der Zusammenstellung des Programms hatte Blaue Funken Programmgestalter Gerd
Wodarczyk wieder ein besonders glückliches Händchen gehabt und so konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann mit dem Sitzungspräsidenten Volker Weininger, Dä Blötschkopp und Wolfgang Trepper ein abwechslungsreiches Rednerprogramm ankündigen und mit De Boore, Mätropolis und Cat Ballou die Herzen der Gäste höher schlagen lassen. Zwei besondere Farbtupfer bescherten das Tanzcorps “Die Original Matrosen vum
Müllemer Böötche der KG Müllemer Junge“ und die EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V.“

Die Rambos der Blauen Funken – Ehrenamt in Reinstform


Die Rambos der Blauen Funken – die Mitglieder der Aufbau- und Dekorationsgruppe – erlebten zwei rekordverdächtige Wochenenden im Januar 2026 mit je zwei Sitzungen in großen Sälen und der Kindersitzung im Funkenturm. Einschließlich des neuen Elferratsgestühls wurden für jede Sitzung über eine Tonne Material in einem LKW und einem Transporter zu den Sälen gefahren.
Weder im Kristallsaal noch in der Flora kommt man zum Beispiel mit dem Aufzug direkt auf die Bühne und die fast 100 kg schweren Module mussten daher mit provisorischen Hilfsmitteln auf die
Bühne gehoben werden. Nach hektischen vier Stunden war der Aufbau und die Dekoration eines Saales fertiggestellt und der Saaldienst konnte den Saal übernehmen. Zu Ende waren die Tage aber noch nicht, denn auch der Abbau musste häufig direkt nach der Veranstaltung durchgeführt werden. Fast 80 Arbeitsstunden haben die Rambos und ihre Helfer allein an einem Tag geleistet.
Ohne die Hilfe jedes Einzelnen wäre es nicht zu schaffen gewesen. Es ist ein unglaublicher Einsatz, den diese Mitglieder der Blauen Funken das gesamte Jahr ehrenamtlich sicherstellen

Text: Pressemitteilung

Fotos: © Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter

Grosse Sülz Klettenberger – Echte Fründe, Geschenke am laufenden Band und besondere Momente

Was für eine Sitzung – Fazit einer langen Nacht im Ostermann Saal des Satory.

Rückblende ein paar Stunden zuvor. Eifrige Mitglieder sorgten für den perfekten Eindruck, im Foyer stand die Künstlerbetreuung bereit. Es konnte losgehen!

Mit Kwien-Stääneflejer vum Ring startete das Vorprogramm zur Sitzung.

“ Mer kumme mit alle Mann vorbei“ Einmarsch des Elferrates, des Präsidenten und der Drachenhorde.

Die Pänz us Bickendorf glänzten bereits bei der SBK Sitzung zuletzt. Begleitet wurden sie von den ebenfalls tanzenden Eltern die sich unter dem Namen “ Jecke us Bickendorf“ formatiert hatten.

Musikalisch bot die Sitzung einiges, Cöllner, Bernd Stelter und Tacheles, Warm Up auch für den Elferrat!

Für das Kölner Dreigestirn gab es eine Spende über 333 Euro!

Besuch eines auswärtigem Prinzenpaares zeigt das man weit über den Tellerrand Kölns hinweg denkt.

Lukas I & Sophie I sowie Präsident Alex vom Kamp Lintforter Karnevalsverein 1979 e.V kamen gerne als Botschafter zur Sitzung.

J.P Weber erhielt eine Schallplatte von Horst Muys, Torben Klein Hausschuhe für die ganze Familie.

Mit Blue Royal und den Rabaue endete der Abend im Ostermannsaal.

Sowohl Blue Royal als auch die Drachenhorde schmücken sich ab sofort mit einem Wimpel an der Plagge, übergeben von Präsident Peter Butzon

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Prinzen-Garde Köln -Bye Bye Maritim Köln, letzte Sitzung in dieser Session im Maritim

Es war erst Ende Januar, aber auch schon die letzte Sitzung der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. im großen Festsaal des Maritim Hotels.

Die Prinzen-Garde Köln hat nun damit fast ihre Sitzungsreihe beendet!

Umso ausgelassener war die Stimmung, umso illustrer die Gäste. Zu ihnen
zählte der Bundesaußenminister a.D. Heiko Maas, der Bundesvorsitzende der Jungen Union, MdB Johannes Winkel, NRW Staatssekretär Dr. Bernd Schulte, Domkapitular Dr. Antonius Hamers und
Domdechant Msgr. Robert Kleine, zugleich Ehrenoffizier der Prinzen-Garde.


Nach dem Einzug des Korps der Prinzen-Garde Köln
1906 e.V. samt Kindertanzgruppe startete Bernd Stelter in den Abend. Seinerseits Vollmitglied der Prinzen-Garde,wurde er nach seinem Vortrag mit der Beförderung zum Major überrascht.

Später brillierte auch Marc Metzger alias Dä Blötschkopp mit gewohnter
Spontaneität. Doch das eigentliche Highlight war diesmal Jörg-Paul Weber. Was der normalerweise für seine sentimentalen Töne bekannte musikalische Büttenredner vom Stapel ließ, suchte seinesgleichen
und überraschte selbst Vollkarnevalisten wie Sitzungsleiter Marcus Gottschalk: „was heute hier passierte, war einer der ganz seltenen Momente im Karneval“ resümierte er die Abstrafung von Politik und
gesellschaftlicher Ignoranz. Brillant!


Das Tanzcorps Colonia Rut Wiess und die Kölner Funken Artillerie blau-weiß 1870 e.V. repräsentierten Tradition. Ein besonderes Highlight war das Prinzen-Garde „eigene“ Kölner Dreigestirn 2026, das mit
Rede, Tanz und Gesang die Messlatte für Dreigestirne einmal mehr höher legten.

Musikalisch brachten die
Räuber, Bläck Fööss und Cat Ballou den Saal zum Beben, bevor in guter Tradition Tenor Norbert Conrads
mit „Am Dom zo Kölle“ die Sitzung festlich schloss.

Text: Pressemitteilung/Elisabeth Martini

Fotos: Elisabeth Martini

Kölner Rosenmontagszug 2026:Zwischen bunter Bissigkeit und jecker Spende

  • Zugleiter Marc Michelske stellt ausgewählte Persiflagen vor
  • Wagenbauer arbeiten noch an zwei Überraschungswagen
  • Jecke können den Zoch wieder mit der Rosenmontagszug-Spange unterstützen

Knapp zwei Wochen vor dem höchsten Feiertag im Kölner Karneval hat Rosenmontagszugleiter Marc Michelske erstmals die aktuellen Persiflagen der Presse vorgestellt. Insgesamt 21 Persiflagen werden dieses Jahr im Zoch zu sehen sein. Die Motive zeigen politische und gesellschaftsrelevante Themen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. 


 
19 Zeichnungen zeigte der Zugleiter heute den Medien, vier davon sind bereits zur Veröffentlichung freigegeben. Zwei Entwürfe – sogenannte Überraschungswagen – werden nicht vorab gezeigt. Allen Wagen gemeinsam ist das Sessionsmotto als Roter Faden. „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ lautet es 2026. Ziel des Festkomitees Kölner Karneval war es, den Fokus damit auf die rund 200.000 Menschen zu richten, die sich im Kölner Karneval, aber auch an vielen anderen Ecken der Stadt ehrenamtlich engagieren. 

Wer hier eigentlich was für wen tut – das verraten nun die Persiflagewagen beim Rosenmontagszug. „Seit dem Sommer treffe ich mich mit dem Team der sogenannten Kritzelköpp, um die Themen für den kommenden Zoch festzuzurren“, erklärt Marc Michelske. Dabei ist uns Vielfalt genauso wichtig wie Aktualität und Relevanz. Wir wollen auch nicht nur mahnen und anklagen. Einige unserer Wagen zeigen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit bei bestimmten Themen. Ich denke, die Mischung ist uns gelungen, und ich freue mich schon darauf, endlich zu sehen, wie die Wagen den Jecken gefallen.“  
 
Der Kölner Karneval ist ein großer Wirtschaftsfaktor für die Region – aber letztlich fußt er auf dem Ehrenamt. Zugleiter Marc Michelske: „Unser Sessionsmotto findet sich daher im gesamten Zoch wieder, bei den Persiflagen aber beispielsweise auch bei der Eröffnung durch unseren Ehrenamtschor.“ Etwa 250 Sängerinnen und Sänger aus über 30 Kölner Chören, aus diversen Veedeln und allen Generationen werden – begleitet von einem rund 50-köpfigen Orchester – dem Zoch einen ganz besonderen Auftakt schenken.

Auch der Profisport würde nicht funktionieren ohne das Ehrenamt im Amateurbereich. Die Verbindung zeigt sich in vielen Bereichen an der Kölner Sporthochschule, deren Studierende sich auch ehrenamtlich im Kölner Rosenmontagszug einbringen. Schon seit 2023 werden die neuen Großfiguren „Big Jeck“ von ihnen bespielt, insgesamt zehn Figuren gibt es. Eine von ihnen präsentiert nun die Persiflage zu Köln als Leading City für die Olympia-Bewerbung. Denn „Mer dun et för Köllympia“! 

Rosenmontagszug-Spange online und am Zoch erhältlich

In der vergangenen Session hatte sie ihre jecke Premiere: Die Rosenmontagszug-Spange, mit der die Jecken den größten deutschen Karnevalszug direkt unterstützen können. Sie ist im Design dem Schild „D’r Zoch kütt“ zu Beginn des Zuges nachempfunden und neben dem Original auch in Silber und Gold (10,-, 25, oder 50,- Euro) erhältlich. Wer mit dem Kauf der Spange seine Verbundenheit mit dem Zoch zeigen möchte, kann diese unter koelnerkarneval.shop oder während des Straßenkarnevals bei mobilen Verkaufsteams erwerben. 

Der Kölner Rosenmontagszug ist mit jährlich 3,5 Millionen Euro Kosten hoch defizitär und wird vom Festkomitee Kölner Karneval querfinanziert. Dazu gehört neben Einnahmen aus Tribünen, Mediarechten und Sponsorschaften auch der Verkauf der Spangen und weiterer Sessionsartikel. 

PERSIFLAGEN 2026

Wat doot ihr all met Kölle?

„Mer dun et all für Kölle“ Das ist das Motto dieser Session. Wir besingen unser Köln in Hunderten von kölschen Liedern. Immer und immer wieder beschwören wir unsere ewige Liebe zu dieser Stadt. Aber das Thema Nr. 1 im Kommunalwahlkampf war die Verwahrlosung der Stadt. Da passt doch was nicht ganz zusammen! Und Konrad Adenauer würde uns angesichts dieser Zustände an seinem 150. Geburtstag ganz sicher gehörig die Leviten lesen. Er würde uns das Motto als Gegenfrage vor den Latz knallen: Wat doot ihr all met Kölle?! Und deswegen fahren wir Adenauer auch nicht als Denkmal durch die Stadt, sondern als „Denk mal drüber nach”!

Mer dun et för Köllympia
 
Dass sich die Region RheinRuhr inklusive Köln mit München, Berlin und Hamburg im Wettkampf um die deutsche Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 befindet, wurde in der hiesigen Öffentlichkeit lange kaum wahrgenommen. Das änderte sich schlagartig, als es Anfang Dezember plötzlich hieß, dass Köln zur „Leading City“ für die Rhein-Ruhr-Bewerbung aufsteigt. Unser neuer Oberbürgermeister – mit beruflicher Vorgeschichte beim DOSB – bringt sich auch gleich mal als Oberübungsleiter in Form. Wir Kölsche reiben uns derweil verwundert die Augen und fragen uns, wie unser geliebtes Köln es beim gegenwärtigen Leistungsniveau wohl schaffen könnte, in gerade mal zehn Jahren olympiareif zu werden. Vielleicht indem sich alle mal zusammenreißen? Wär doch was! „Mer dun et für Köllympia!“

Mer dun et, weil mer blauäugig sin
 
„Ich bin so ganz anders als deine Freunde. Die sind falsch! Hör‘ auf mich / glaube mir / Augen zu / vertraue mir!“ So versetzt die Schlange Kaa den kleinen Mogli im Dschungelbuch in Trance. Und genau so lässt sich der deutsche Michel von der blauen Schlange mit der pfeilspitzen, roten Zunge politisch hypnotisieren. Mer dun et weil mer blauäugig sin. Reichlich naiv, die Blauen zu wählen und zu glauben, dann würde alles besser. Aber wie, zum Teufel, weckt man fast 30 Prozent der Wähler aus einer Hypnose auf?

Mer dun et för dr jode Geschmack
 
Dieses Motiv ist dem „König von Amerika“ gewidmet und seiner sehr besonderen Art, Hof zu halten. Während sich früher europäische Würdenträger mit einem Kuss des Rings oder der Füße die Ehre erwiesen ließen, heißt es bei Trump: „Man möge ihn am Arsche küssen!“ Und wo Selenskyj noch denkwürdig antwortete: „Du mich auch!“ kommen FIFA, NATO, EU und viele mehr willfährig angekrochen. Warum, ist schwer zu sagen. Vielleicht schmeckt das präsidiale Gesäß sogar?

Bilder und Texte Pressemitteilung Festkomitee

Mer dun et för Kölle – Wertschätzung des Ehrenamt und eine Bühne für Nachwuchskünstler

Mitten in der kurzen Session wurde auf gewohnte Blomekörfge-Art zum Familienfrühschoppen
am Sonntag, den 1.2.2026 geladen. Um 10:11 Uhr eröffnete der Vorstand die Veranstaltung im
Pfarrsaal von St. Maternus.


Wie bereits im Jahr zuvor heizten unsere Freunde der KG Torrausch Hasenfeld 79 e.V. mit den
Silvergirls und ihrem Männerballett den Gästen ordentlich ein. Das erste Mal auf der
Blomekörfge-Bühne durfte Fabian Rangol, ein kölscher Jung aus dem Vringsveedel, begrüßt
werden. Er begeisterte von Anfang an die Gäste mit Gitarre und Wortwitz. Es ist der
Gesellschaft ein besonderes Anliegen, Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten, und die hat
Fabian Rangol voll ausgefüllt.

Er wird in Zukunft bestimmt noch auf einigen Bühnen
anzutreffen sein. Eine ganz besondere Freude war die Ehrung des Ehrenmitglied Ilse Prass für
25 Jahre Mitgliedschaft. Ilse Prass ist seit vielen Jahren im Karneval ehrenamtlich tätig, unter
anderem beim Literarischen Komitee. Stolz wurde ihr die Nadel mit Brillianten für 25 Jahre
Mitgliedschaft überreicht.


Im weiteren Verlauf begeisterte ‘Dä Schofför des Kanzlers ‘- Jens Singer – die Gäste mit seiner
politischen Rede, die sich zwischen Bundeshauptstadt und karnevalistischer Hochburg bewegte.
Das Damendreigestirn der KG Ansteler Burgritter verzauberte die Anwesenden mit ihrem
Sessionslied und dem Animationshit “Karnevalsmaus” eine große Freude.

Musikalisch schloss
D´r Frank, der in den Reihen des Blomekörfge kein Unbekannter ist, das Programm ab. Mit
seinen Hits regte er die Mitglieder und Gäste nochmal ordentlich zum Tanzen und Schunkeln
an. Es war ein gelungenes Frühschoppen mit ausgelassener Stimmung und guten Freunden.

Text und Bilder PM

Mädchensitzung Greesberger – Kult im Maritim

Die Sitzung vor der Sitzung startete bereits mit der Jackenabgabe. Doch die Mädels machten daraus ihre „eigene“ Vor-Sitzung und sangen sich bis in den Saal fit.

Gelassenheit das prägt das Warten vor dem Einlass des bis unter das Dach gefüllten Maritim Köln. Es zeigt einmal mehr welchen Kult-Charakter diese Sitzung mittlerweile im Kölner Karneval hat. Mit dem Einmarsch des Elferrats und der Jugendtanzgruppe TG Greesberger startete die Sitzung.

 

Ingrid Kühne befindet sich auf Abschiedstournee – schade für eine so talentierte Rednerin. Sie trug sich in das Gästebuch der Greesberger ein und erhielt zum Abschied einen Blumenstrauß. Mit Miljö und einem grandiosen Jörg Runge „Tuppes vum Land“ ging es weiter im Programm.

Für das Herzensprojekt des diesjährigen Dreigestirns wurde auch im Maritim Köln am gestrigen Tag gesammelt. CAYA.

Zum letzten Mal stand Ingrid Kühne bei den Greesbergern auf der Bühne. Sie verabschiedete sich vom Sitzungsleiter Michael Kramp, dem Elferrat und natürlich allen Damen im ausverkauften Haus mit 1.400 Gästen. Sie sagte, sie würde mit dem Karneval nicht aufhören, wenn sie stets ein so aufmerksames und ruhiges Publikum gehabt hätte wie bei den Greesbergern. Im Foyer trug sich Ingrid Kühne dann noch ins Ehrenbuch der Gesellschaft ein. Nach der Pause erfolgte beim Auftritt der Tanzgruppe die Ernennung von Ute Funk durch deren Leiter René Heß zu ersten weiblichen Ehrentänzerin bei den Greesbergern.

Dem Dreigestirn wurden auf der Bühne symbolisch 2 Spritzen für Ihr Projekt CAYA (come as you are) übergeben. Auf der einen Spritze fanden sich € 333,- als Spende der Gesellschaft. Auf der anderen war eine Summe von € 3.088 verzeichnet. 2 fleißige „Krankenschwestern“ in Kleidung der 50er Jahre hatten auf der Kostüm- sowie der Mädchensitzung diese Summe beim Publikum eingesammelt. Prinz, Bauer und Jungfrau freuten sich enorm über diese Spenden, die der Verein für medizinische Ausrüstungen und Medikamente sehr gut gebrauchen kann.

Fotos: Greesberger

Mit den Klüngelköpp ging es dann in die wohlverdiente Pause. Wuselig wurde es im Foyer, denn im Saal Heumarkt gegenüber war gleichzeitig auch die Mädchensitzung der Fidelen Fordler.

 

Mit der Tanzgruppe TG Greesberger ging es dann in die zweite Halbzeit. Und auch hier gaben sich Redner, Bands und auch das Dreigestirn sozusagen die Klinke in die Hand. Mit der Stattgarde Colonia Ahoi und Brings endete die Sitzung. Und wer die jecken Mädels kennt weiß Sitzungskarten für 2027 sind wieder bestellt, 2027 mit einem besonders jecken Jubliläum, 175  Jahre Greesberger!

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Halbzeitpressekonferenz Kölner Dreigestirn – Zwischenbilanz bisher ziemlich positiv – technisch hoch begabt

Das Festkomitee Kölner Karneval lud ein zur Halbzeitpressekonferenz in die Hofburg. Mittlerweile ist „Bergfest“ in den Auftritten des Kölner Dreigestirns. Das jecke Trifolium hat rund die Hälfte der über 400 Termine geleistet und die waren durchweg bisher positiv.

Vermisst allerdings wurde bei Fragen nach Selfies mit dem Dreigestirn öfters mal das Wörtchen „Bitte“.

Mit viel Humor berichteten Prinz, Bauer und Jungfrau wie „fit“ sie mittlerweile im Auslösen von Selfies sind nur der „Selfie-Timer“ besonders unter Android wäre da etwas kritisch vor allem in hektischen Momenten.

 

Vor allem die Auftritte mit dem „Kleinen Dreigestirn“ sind besondere Momente. Denn hier zeigt sich das man sich mittlerweile schon fast „geklont“ fühlt, wenn die zwei Bauern z.B auf der Bühne des Gürzenich fast synchron über die Bühne tanzen,

Augenblicke, die in Erinnerung bleiben sind ua für den Prinz Niklas die Mädchensitzung, wo er mit seiner Freundin im Mittelgang einen Walzer auf das Parkett legte. Auch die vielen sozialen Termine wie auch die Blindensitzung berühren das Dreigestirn sehr.

Besondere Treffen in der Session wie der Besuch aus Effeld für Bauer Clemens oder auch der Besuch der Gemeinschaftsgrundschule der Töchter von Jungfrau Aenne sind Termine, die in Erinnerung bleiben.

 

Gibt es auch Termine, die nicht so positiv in Erinnerung bleiben? Ja die gibt es, leider. So erlebte Prinz Niklas einen Schreckmoment, als jemand ihn am Cape zog. So etwas geschieht meist zu Terminen die später am Abend stattfinden. Während viele Jecken friedlich feiern, gibt es leider auch ein paar Prozente, die die Ausnahme bilden.

„Wir waren am Dienstag zu einem Termin im Vringstreff. Ich kann nur sagen das Demut im Kölner Karneval grundsätzlich zu kurz kommt. Wir alle wollen Karneval feiern“ so das Dreigestirn einhellig!

 

Kraft und Stärke für die vielen unterschiedlichen Termine schöpft das Dreigestirn in den wenigen familiären Augenblicken. Am 17.02 also in knapp 3 Wochen ist leider die Session zu Ende. Bis dahin werden die 3 von den Jecken, Köln und ihrer Prinzen-Garde getragen.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

WDR plant Verkauf von Produktionsstandort Köln-Bocklemünd

WDR plant Verkauf von Produktionsstandort Köln-Bocklemünd

WDR-Standort in Köln-Bocklemünd.

WDR-Standort in Köln-Bocklemünd
© WDR/Celina Palenda

Der WDR plant, sich von einem seiner größten Produktionsstandorte im Kölner Stadtteil Bocklemünd zu trennen. Hintergrund ist, dass die Flächen angesichts schlanker und digitaler Produktionsprozesse nicht mehr ausgelastet sind. Das Vorhaben basiert auf einer internen Bedarfsanalyse sowie einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsprüfung.

WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Ein klarer strategischer Kurs bedeutet auch, sich von Dingen zu trennen. Wir bündeln und steuern gezielt unsere Kräfte in der Kölner Innenstadt, um unserem Publikum das bestmögliche Programmangebot zu machen. Das sehr große Betriebsgelände in Bocklemünd passt nicht mehr zu den Anforderungen unseres digitalen, smarten Produktionsbetriebs. Ein weiterer Erhalt des Standortes ist für den WDR schlichtweg unwirtschaftlich.”

Im nächsten Schritt wird nun ein WDR-Projektteam gemeinsam mit Mitarbeitenden und Personalrat den Bedarf und die Möglichkeiten von alternativen Standorten für die in Bocklemünd ansässigen Bereiche analysieren. Dazu zählen die Abteilungen Veranstaltungstechnik und Ateliers, Multimedia und Großproduktion, On-Air-Design, Dokumentation und Archive, Kfz- und Transportservice, Aus- und Fortbildung, zwei Hallen für Studioproduktionen, das Instrumentenlager sowie der WDR Innovation Hub und der Gebäudebetrieb. Mieter sind der Zentrale Beitragsservice, die Produktionsgesellschaft Bavaria Studios und die Film- und Theater-Ausstattung GmbH. Die betreffenden Einheiten sollen ab 2028 an alternativen Standorten arbeiten können.

In Absprache mit den zuständigen Aufsichtsgremien will der WDR das Gelände verkaufen. Ziel ist, das gesamte Vorhaben so zügig wie möglich umzusetzen, spätestens bis 2035 vollständig abgeschlossen zu haben.

Pressemitteilung WDR Köln