Stadt vergibt Residenzstipendien in Istanbul für das Jahr 2023

Bildende Künstlerinnen und Autorinnen aus Köln können sich bewerben

Die Stadt Köln schreibt Stipendien in der Istanbuler Künstlerresidenz „Atelier Galata“ auch für 2023 wieder aus. Ein internationaler Austausch ist für Köln als Kunst- und Kulturstandort weiterhin von zentraler Bedeutung, auch um die langjährige Städtepartnerschaft und die Szene vor Ort in Istanbul durch Vernetzung zu stärken.
Die Stipendiatinnen können im Rahmen des Atelier Galata-Stipendiums die Entwicklung der Kunstszene in Istanbul kennenlernen, internationale Kontakte knüpfen oder intensivieren sowie Projektideen mit anderen Künstlerinnen austauschen oder entwickeln und nach Abschluss neue Impulse in die Kölner Kunstszene einbringen.

​In Istanbul steht den Stipendiatinnen ein/e Ansprechpartnerin für persönliche wie künstlerische Angelegenheiten zur Verfügung, dennoch erfolgt die Teilnahme am Stipendium auf eigene Verantwortung. Das Stipendium in Istanbul im „Atelier Galata“ wird jeweils für sechs Monate für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023 im Bereich Bildende Kunst und für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2023 in der Sparte Literatur vergeben. Bewerben können sich Künstlerinnen und Autorinnen aus Köln beziehungsweise mit Köln-Bezug.
Der geförderte Aufenthalt umfasst die kostenlose Nutzung eines Wohnateliers im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu, eine monatliche Unterstützung von 1.300 Euro sowie einmalig bis zu 600 Euro für An- und Abreise. Im Anschluss an das Stipendium kann beim Kulturamt ein Projektantrag gestellt werden, um im Rahmen einer Veranstaltung oder einer Ausstellung die Arbeitsergebnisse des Istanbul-Aufenthaltes vorzustellen.

Über die Vergabe der beiden Stipendien entscheidet eine Jury. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist Donnerstag, 30. Juni 2022.

Weitere Einzelheiten über das Atelier und zum Bewerbungsverfahren sind unter www.stadt-koeln.de/atelier-galata abrufbar.

Daneben finden sich auf der Internetseite auch Informationen zu den bisherigen Stipendiatinnen und auch die Künstlerinnen, die im Jahr 2022 im Atelier Galata arbeiten, stellen sich hier vor.

Sabine Schiffner, Stipendiatin des Jahres 2021 und gerade zurück aus Istanbul, hat ihre Eindrücke und Erlebnisse unter https://sabineschiffner.de/zeynep-suchen/

aufgeschrieben.

Pressemitteilung

Digitale Ausstellung anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat der Museumsdienst Köln kostenfreie Workshops an Schulen durchgeführt, in denen Schüler*innen ihre Begegnungen mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Kölns filmisch dokumentiert haben. Die so entstandenen Videobeiträge sind ab dem 27. Januar 2022 in der pandemiebedingt rein digitalen Ausstellung zum diesjährigen Jugend- und Schüler*innengedenktag zu sehen unter www.nsdok.de/jsgt2022 (Link ab dem 27. Januar abrufbar).

„Eine persönliche Begegnung bewirkt, was tausend Bilder nicht leisten können. Vielen Menschen, egal welchen Alters, ist zu wenig bekannt, dass Jüd*innen einen zwar kleinen aber hier und heute sehr lebendigen Teil unserer Gesellschaft darstellen. Trotz der langen gemeinsamen Geschichte sind Unwissen, Klischees und Vorurteile immer noch verbreitet, wenn es um das Judentum in Deutschland geht. Die Workshops und ebenso die Ausstellungen im NS-DOK wollen vermitteln, dass jüdisches Leben nichts Fremdes, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur ist, und das seit mehr als 1700 Jahren“, so Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln.

Im Zentrum der Workshops stand die Begegnung der Schüler*innen mit einem Mitglied der jüdischen Gemeinde Kölns in einer jüdischen Einrichtung. Die Schüler*innen stellten Fragen zur Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens in Köln und in Deutschland. Dabei ging es um Themen wie Religion, Kultur, Vereinsleben, Essen und Trinken oder auch Sport. Die Gespräche haben die Schüler*innen selbst unter fachkundiger Anleitung filmisch dokumentiert und erhielten auf diese Weise auch Kenntnisse im Aufbau eines Dokumentarfilms, Schnitttechniken und der Postproduktion eines digitalen Videos.

Digitale Ausstellung anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags
Zum 25. Mal erinnern Schüler*innen aus Köln und Umgebung ab dem 27. Januar in einer Ausstellung an die Schrecken der NS-Zeit, an Ausgrenzung, Verfolgung und Mord. Anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags präsentieren sie beeindruckende Projektergebnisse in der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie Identität, Heimat und Zusammenleben.

Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte 1996 den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 1998 findet der Gedenktag unter aktiver Beteiligung der Kölner Schulen statt. Der Höhepunkt des Tages, das Bühnenprogramm in der Königin-Luise-Schule, muss in diesem Jahr leider erneut pandemiebedingt ausfallen.

Die umfangreiche Ausstellung im Gewölbe des EL-DE-Hauses zeigt wie jedes Jahr die ganze Spannbreite der Arbeiten und Projekte, die auch in diesen schwierigen Zeiten mit Distanzunterricht und Lockdown von engagierten Schüler*innen und Lehrer*innen unterschiedlicher Schulformen und Jahrgangsstufen, aber auch außerschulischen Kolleg*innen erarbeitet wurden. Über zehn Schulen beteiligten sich in diesem Jahr mit virtuellen Exponaten und digitalen Präsentationen.

Der Jugend- und Schüler*innengedenktag schlägt auch „eine Brücke in die Zukunft“: Der musikalische Beitrag der Hebräisch-Kurse vom Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg zeigt die Lebendigkeit jüdischer Kultur heute.

Hintergrund

Im Festjahr #2021JLID koordiniert der Verein 321 mit großer Unterstützung des Bundes, verschiedener Bundesländer und Kommunen sowie aus der Zivilgesellschaft bundesweit rund 1000 Aktionen und Kulturevents, die dazu beitragen sollen, kulturelle, politische und interreligiöse Debatten innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und deutliche Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen.

Das Festjahr startete bundesweit mit der TV-Ausstrahlung des Festakts, an dem unter anderem der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr des Festjahres teilnahmen. Seit Jahresbeginn 2021 waren der wöchentliche Podcast #2021JLID zum Thema „Jüdisches Leben heute in Deutschland“ von Shelly Kupferberg, Mirna Funk und Miron Tenenberg, die Online-Ausstellung „Jewersity“ von Jan Feldman sowie eine Video-Reihe in Kooperation mit dem „Bubales“-Puppentheater aus Berlin über jüdische Feiertage im Festjahr online zu finden.

Pressemitteilung

Beigeordneter Stefan Charles stellt neue Ausstellung im MAKK vor

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert die Ausstellung „The Circle. The most iconic shape redesigned“ vom 17. Januar bis 24. April 2022, kuratiert von dem niederländischen Design Studio Dutch Invertuals. 20 internationale Designer*innen stellen sich der Herausforderung, die Mutter aller Formen neu zu interpretieren. Anlässlich der Ausstellung lädt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) am Montag, 17. Januar 2022, um 11 Uhr zu einem Pressegespräch ein. Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Petra Hesse, Direktorin MAKK, und Wendy Plomp, Direktorin Dutch Invertuals und Ausstellungskuratorin, stellen die Ausstellung vor. Für weitere Fragen steht Lene ter Haar, Kulturreferentin Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande, zur Verfügung.

Als eine der bekanntesten Formen wurden dem Kreis im Laufe der Menschheitsgeschichte verschiedene Bedeutungen zugeschrieben. Die Form besteht im Wesentlichen aus Punkten, die den gleichen Abstand zu einem Mittelpunkt haben, was als Radius bezeichnet wird. Mit seiner gekrümmten Konturlinie ist der Kreis mit keiner anderen bekannten Form zu vergleichen. Er weist keine Ecken auf und ist von daher theoretisch endlos. Er wird verwendet, um die Form unseres Planeten und unser Verständnis von Zeit zu beschreiben. Er kann aber auch symbolisieren, wie wir als Gemeinschaft zusammenkommen, wenn wir uns um ein Feuer oder einen Tisch versammeln, um uns auszutauschen und zusammenzuarbeiten.

In der Ausstellung „The Circle“ beschäftigt sich das kollektive Designnetzwerk und Studio Dutch Invertuals mit diesen Ideen. Designer*innen aus ganz Europa, die bereits an thematischen Ausstellungen und Programmen von Dutch Invertuals teilgenommen haben, wurden gebeten, sich mit der Frage zu beschäftigen, was der Kreis für sie bedeutet. Durch unkonventionelle Denkansätze erforschen sie, wie diese Form durch Design, Material, Komposition, Produktion und kollaboratives Arbeiten beeinflusst wird. Auch wird untersucht, wofür der Kreis stehen kann, wenn es darum geht, soziale, kulturelle, politische und ökologische Themen anzusprechen.

Die Ausstellung umfasst 17 Projekte von Designer*innen, die ihre Ausbildung in den Niederlanden oder in Deutschland absolviert haben: Anna Resei, Audrey Large x Théophile Blandet, Bram Vanderbeke, Carlo Lorenzetti, Christian+Jade, Edhv, Elena Blazquez, Germans Ermičs x The New Raw, Johanna Seelemann, Laura Kluge, Elly Feldstein, Moon Seop Seo, Philipp Weber, Rogier Arents, Sander Hagelaar, Wendy Andreu und Willem van Hooff.

Mit Leuchten und Bänken, deren Form von Möbius-Streifen inspiriert wurde bis hin zu Untersuchungen, wie die Fließbandproduktion von Industrieglas als eine Art Choreografie verstanden werden könnte, reichen die gezeigten Arbeiten von formalen Interpretationen bis hin zu konzeptionellen Studien, vom Expressiven bis zum Experimentellen. Unter der Leitung von Wendy Plomp, Gründerin von Dutch Invertuals, und in Zusammenarbeit mit Co-Kurator Christoph Brach zeigt die Ausstellung „The Circle“, wie Design als Werkzeug eingesetzt werden kann, das es uns ermöglicht, unsere Welt auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen.

Dutch Invertuals ist ein Designstudio aus Eindhoven, Niederlande. Gemeinsam mit einem wachsenden Netzwerk von mehr als 90 Designspezialist*innen bündelt Dutch Invertuals kreatives Denken und entwickelt internationale Forschungsprojekte sowie konzeptorientierte Designprojekte.

Die Ausstellung wird gefördert vom Königreich der Niederlande und vom Creative Industries Fund NL. Es besteht eine Medienpartnerschaft mit „ARTE“. Das MAKK kommuniziert die Ausstellung mit dem Hashtag #TheCircle.

Die Ausstellung ist am 17. Januar bereits ab 10 Uhr zur Vorbesichtigung und zum Fotografieren geöffnet.

„Golden Globe“-Sieger
Hans Zimmer spielt in Deutz
Die deutsche Filmmusik-Legende erhielt Ehrung für
Soundtrack zum Science-Fiction-Drama „Dune“

Die deutsche Filmmusik-Legende erhielt Ehrung für
Soundtrack zum Science-Fiction-Drama „Dune“

 

Der aus Frankfurt a.M. stammende Hans Zimmer schuf einige der wohl bekanntesten und einflussreichsten Filmmusiken der heutigen Zeit, darunter die Titelmusik zu „König der Löwen“, „Fluch der Karibik“ oder „Dunkirk“. Jetzt wurde der 64-Jährige zum bereits dritten Mal mit dem US-Amerikanischen Prestige-Award, dem „Golden Globe“, ausgezeichnet. Am 15. März 2022 wird Zimmer den Sieger-Titel zum Film „Dune“ sowie viele weitere seiner größten Leinwand-Hits in der LANXESS arena zum Besten geben.

 

Das Publikum erwartet in diesem Jahr ein mitreißendes Live-Programm. Die vorherige Show „Hans Zimmer Live“, die von 2014 – 2019 lief, begeisterte Publikum und Kritiker gleichermaßen. Anstelle von auf Leinwand projizierten Filmszenen stand Zimmer als Musiker und Gastgeber neben Orchester, Chor und Band im Mittelpunkt und ermöglichte den Zuhörern voll und ganz in seine bekanntesten Filmsoundtracks einzutauchen.

 

Mit der „Hans Zimmer Live – Europe Tour 2022“ ist der beliebte Filmkomponist auf vielfachen Wunsch nun erneut live auf der Bühne zu erleben – darunter auch am 15. März 2022 in der Kölner LANXESS arena.

 

Quelle: Semmel Concerts/AMG

 

Bild: Pixabay

 

 

Jetzt letzte Tickets sichern:

im Internet www.lanxess-arena.de

oder www.facebook.de/lanxessarena

Peter Maffay Tour 2022

Am 25.08.2022 in der LANXESS arena

 

Foto Pressemitteilung Tine Acke

 

Neue Termine für Peter Maffay

Tournee im Sommer 2022

 

Vor nun fast zwei Jahren kam für Peter Maffay das vorzeitige Aus für seine große Jubiläumstournee, weil zwei Musiker durch Unfall und Krankheit ausgefallen waren. Seitdem verhindern die Auswirkungen von COVID-19 alle Bemühungen, die Tournee fortzusetzen – nun leider auch Februar und März 2022. Der neue Konzert-Termin für die Kölner LANXESS arena ist der 25.08.2022.

 

Peter Maffay bittet seine Fans abermals um Verständnis: „Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit allen Optionen beschäftigt, auch ob wir die geplanten Konzerte vielleicht endgültig absagen müssen. Aufgeben kommt aber für uns nicht in Frage, vor allem wegen der unglaublichen Loyalität unserer Fans, die uns nun seit 2 Jahren die Treue halten und fast ausnahmslos ihre Tickets behalten haben. Wir können es nicht erwarten, für sie endlich wieder zu spielen, sobald dies sicher wieder möglich ist. Das sind wir ihnen schuldig und dafür tun wir alles in unserer Macht stehende.“ Auch wenn die aktuelle Situation zum jetzigen Zeitpunkt eine seriöse Planung und Vorbereitung auf eine Tournee mit 18 Nachholkonzerten durch 9 Bundesländer und die Schweiz in den kommenden Wochen nicht zulässt, so stimmen uns die jüngsten Erkenntnisse hoffnungsvoll für eine Normalisierung im Frühjahr und wir sind daher optimistisch, die Nachholkonzerte im Sommer 2022 endlich spielen zu können, so Fabian Schulte-Terboven vom Tourveranstalter RTK.

 

Mit neuen Songs im Gepäck wird die Show in der LANXESS arena, am 25.08.2022, im Zeichen von Maffays aktuellem Album `So Weit ́ stehen.

Quelle: RTK/DBE

 

 

 

Jetzt noch letzte Tickets sichern:

im Internet www.lanxess-arena.de

oder www.facebook.de/lanxessarena

Spendenprojekt 2022:
Kölner Dreigestirn macht Grundschüler fit

  • Das Kölner Dreigestirn sammelt Spenden für das Projekt „Grundschulen in Bewegung“ des Matthias Scherz e.V.
  • Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie wollen Schüler zu mehr sportlicher Bewegung animieren
  • Aus Spendengeldern soll das Trainingsgerät „The Sportstation“ für alle Kölner Grundschulen finanziert werden

2022 bestreitet das Kölner Dreigestirn seine mittlerweile zweite Session in Folge. Und auch in diesem Jahr suchten sich Prinz, Bauer und Jungfrau im Vorfeld ein Herzensprojekt aus, das sie am Ende ihrer Amtszeit mit gesammelten Spenden aus der Session unterstützen wollen. In diesem Jahr gehen die gesammelten Spenden an das Projekt „Grundschulen in Bewegung“ des Matthias Scherz e.V. Ziel der Aktion ist es, alle Kölner Grundschulen bis Ende 2022 mit dem modernen Trainingsgerät „The Sportstation“ auszustatten. Das Trainingsgerät soll Groß und Klein im (Schul-)Alltag spielerisch zum Laufen animieren. Mit verschiedenen Parcoursideen und der starken Verknüpfung zur digitalen Welt durch eine App wird die Bewegung aller gefördert und Schulsport völlig neu definiert.

Startpunkt der Aktion ist das Portal www.deutschland-wird-vital.de. Hier finden Besucher Tipps rund um das Thema Bewegung in ihrer jeweiligen Lebenswelt, und Schulen können sich für den Schritte-Wettbewerb registrieren. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die Schule dann eine „The Sportstation“. Die kompletten Spendengelder fließen in die Finanzierung dieser Geräte. Der Matthias Scherz e.V. will damit nachhaltig einen Beitrag zu mehr Bewegung und Spaß an gesundem Leben leisten. Und auch dem Trifolium ist es eine Herzensangelegenheit, dass die kleinsten Bewohner Kölns, gerade zu Corona-Zeiten, besondere Unterstützung erfahren. „Durch Homeschooling und Lockdown haben die Pänz viel zu viel Zeit zu Hause verbracht. Nicht jeder hat dabei Zugang zu Sportangeboten oder das Glück, einen Garten vor dem Haus zu haben. ‚The Sportstation‘ ist eine tolle Möglichkeit, die Kinder im Schulalltag jetzt wieder spielerisch leicht an das Thema Bewegung heranzuführen“, betont Prinz Sven I.

Denn die deutsche Bevölkerung bewegt sich insgesamt zu wenig. Durchschnittlich zwei- bis dreitausend anstatt der empfohlenen zehntausend Schritte läuft der Deutsche am Tag, so lautet das Ergebnis einer Studie der Sporthochschule Köln. Der Matthias Scherz e.V. möchte diesem Bewegungsmangel mit Hilfe des Kölner Dreigestirns langfristig entgegenwirken. „Wir sind sehr dankbar, dass die Kölner Karnevalisten unser Projekt unterstützen möchten. Wir haben die einmalige Chance, nachhaltig Kinder UND Eltern in Bewegung zu bringen und zudem in den Grundschulen den Teamgedanken in den Klassen, aber auch darüber hinaus zu fördern. Es entsteht eine positive Eigendynamik an den Schulen, die schon eine Sportstation haben, die grandios ist. Mit Hilfe des Kölner Karnevals werden wir viel schneller viel mehr Schulen ausstatten können, das ist eine ganz tolle Aktion“, freut sich Matthias Scherz.

Traditionell sammelt das Kölner Dreigestirn Spenden bei seinen Auftritten im Laufe der Session. Da aber Sitzungen weitestgehend ausfallen und sich die Drei auf soziale Termine konzentrieren, sind auch unabhängig von Veranstaltungen Spenden willkommen. Das Kölner Dreigestirn freut sich über jede Unterstützung für das Projekt.

Spenden mit dem Stichwort „Kölner Dreigestirn“ bitte an:

Altstädter Köln 1922 eV
Sparkasse KölnBonn
BIC: COLSDE33
IBAN: DE 13 3705 0198 1935 7042 45

Mehr Informationen über den Matthias Scherz e.V. gibt es unter www.matthias-scherz-ev.de.

Bilder und Text Festkomitee Pressemitteilung

Blaue Funken: Die ersten Alternativveranstaltungen der abgesagten Session

Aufgrund der Vorgaben der bestehenden Corona-Schutzverordnung sowie der Absprache des Festkomitee Kölner Karneval mit der NRW-Landesregierung hat die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. mit den anderen acht Traditionskorps und vielen weiteren Karnevalsgesellschaften vor einer Woche die meisten Karnevalssitzungen abgesagt. Dennoch wurden in den vergangenen Tagen kleine – meist im Freien stattfindende – karnevalistische Formate entwickelt, die alle im Rahmen der Verordnung möglich sind, ohne diese auszureizen.

Orden-To-Go am 8. Januar 2022:

Der für Montag, 10. Januar 2022 geplante Regimentsappell der Blauen Funken wurde ebenfalls mit abgesagt. Traditionell wird der aktuelle Sessionsorden auf dem Regimentsappell vorgestellt und an die Mitglieder und Gäste ausgegeben. Die Mitglieder sollten aber nicht auf ihre Orden verzichten und so wurde die Aktion „Orden-To-Go“ entwickelt. Das Verkaufsstand-Team unter der Leitung von Marc Menden hatte sich dankeswerterweise bereit erklärt, am Samstagnachmittag, 8. Januar 2022 am Funkenturm durch einen bereits in der letzten Session geübten Drive-Through entlang des Funkenturms (den man auch zu Fuß nutzen konnte), die Orden und das Jahrbuch 2022 zu übergeben. Dies wurde von den Mitgliedern hervorragend aufgenommen und mehr als 280 (!) Blaue Funken nutzten diesen besonderen Service.

Auch wenn sich alle einig waren, daß eine Übergabe auf einem regulären Regimentsappell wesentlich besser gewesen wäre, waren alle von der „Orden-To-Go“-Aktion begeistert, denn so konnte der Beginn einer Session mit dem neuen Orden wenigstens etwas nachvollzogen werden.

Der neue Sessionsorden, der in zwölf Motiven das Jahr der Blauen Funken im Monatsablauf zeigt, kann auf der Website unter www.blaue-funken.de erworben werden, sowie ebenso der Damenorden der Session 2022.

Empfang des Kölner Kinderdreigestirns 2022 bei der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken am Samstag, den 15.01.2022:

Auch für die Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe wurde eine kleine alternative Veranstaltung entwickelt, damit sie wenigstens zu Beginn der Session einmal auf der Bühne stehen und ihr Können präsentieren konnten. Dies wurde kombiniert mit einem Empfang und einem Auftritt des Kinderdreigestirns 2022, denn es gibt eine enge Verbindung zu den Blauen Funken: „Kinderbauer Robin“ (Fischenich) tanzt seit fünf Jahren in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken.

Mit viel Spaß und Eleganz zeigten die jüngsten Blauen Funken einem kleinen Publikum aus dem Kinderdreigestirn, dem Vorstand der Blauen Funken und natürlich ihren stolzen Eltern ihren neuen Tanz. Nach dem Auftritt des Kinderdreigestirns erhielten alle Mariechen und Fünkchen die Kinder-Dreigestirns-Spange und wurden von der Gesellschaft zu einem Mittagessen eingeladen.

„Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café am Samstag, den 15. Januar 2022:

Am gleichen Tag trafen sich die „großen“ Blauen Funken zu einem „Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café. Normalerweise trifft sich die gesamte Gesellschaft zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Funkenklaaf im Funkenturm oder in einer Gaststätte. Aufgrund der derzeitigen Vorgaben und Einschränkungen wurde die Veranstaltung ins Freie gelegt und fand rund um das Rheinpark Café im Kölner Rheinpark statt. Für das Programm verantwortlich waren Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk und der Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich.

Den zweiten Auftritt bei den Blauen Funken an einem Tag hatte das Kölner Kinderdreigestirn 2022. Auch beim „Openair-Klaaf“ wurden die drei umjubelt, wobei auch hier der Fokus etwas auf dem Kinderbauern Robin Fischenich lag, da dieser in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken tanzt und sein Vater Oliver Fischenich Wachoffizier der Blauen Funken ist.

Im Laufe der Veranstaltung berichtete Präsident und Kommandant Björn Griesemann von den vielen Überlegungen zu kleinen alternativen Formaten, um wenigstens etwas Fastelovend unter den bestehenden Vorgaben erlebbar zu machen. Außerdem konnte er den anwesenden Mitgliedern den neuen Generalpostmeister der Blauen Funken Josef Teupe vorstellen. Er sollte beim Regimentsappell offiziell als Nachfolger von Ewald Hohr, der diese Funktion von 2001 bis 2021 innehatte, in das Amt eingeführt werden, aufgrund der Absage muß dies nun später nachgeholt werden. Während des „Openair-Klaafs“ konnte er sich erstmals in seiner neuen Funktion an die vielen anwesenden Mitglieder wenden.

Quelle Pressemitteilung: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

(C) Fotos : Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Knut Walter, Michael Nopens, Daniela Decker

Prinzengarde Köln – ABSAGE Veranstaltungen 2022

Absage Sitzungsveranstaltungen 8.1.2022 Prunksitzung, Maritim 13.1.2022 Kostümsitzung, Maritim 16.1.2022 Herrensitzung, Maritim 22.1.2022 Prunksitzung, Gürzenich 27.1.2022 Fest in weiss-rot, Gürzenich 29.1.2022 Kostümsitzung, Maritim 3.2.2022 Damensitzung, Gürzenich 5.2.2022 Prunksitzung, Maritim 12.2.2022 Prunksitzung, Prunksitzung 17.2.2022 Kostümsitzung, Gürzenich

Das Festkomitee Kölner Karneval sowie die Landesregierung NRW haben zu einer freiwilligen Absage der karnevalistischen Saalveranstaltungen der Session 2022 aufgerufen, um eine Ausbreitung des Corona-Virus nicht zu forcieren. Die Prinzen-Garde ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion in dieser Situation bewusst und hat sich daher zur Absage der o.g. Veranstaltungen entschieden. Unsere Gäste erhalten gezahlte Eintrittsgelder zurückerstattet. Von der freiwilligen Absage sind unserer Karnevalsbälle mit Partycharakter nicht betroffen, da sie gem. CoronaschutzVO aktuell ohnehin verboten sind. Dieses Verbot endet zwar am 12.1.2022, eine Verlängerung ist aber wahrscheinlich, so dass auch diese Eintrittsgelder ggf. erstattet werden. Wir sind sehr traurig über diese Entwicklung, zumal wir uns auf jede nur denkbare Situation und jedes Szenario akribisch vorbereitet hatten. Wir sind deshalb auch vorbereitet, sollte sich eine Möglichkeit eröffnen, kleinere Veranstaltungen durchzuführen. Ganz sicher ist außerdem, dass wir Hoffnung und Zuversicht nicht aufgeben. „Wat och passeet, mer stonn zesamme“ ist nicht nur unser selbst gegebenes Motto, es ist unsere Motivation, mit der wir auch durch diese Zeit gehen.

Pressemitteilung

Bild: Pixabay

Mir sin die Große KG Frohsinn“ – Absage 2022

Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. sagt alle geplanten Veranstaltungen für die Session 2021/22 ab und feiert trotzdem

Alles hät sing Zick“ – so heißt das Motto in diesem Jahr. Dass diese Zick so schnell wieder vorbei sein könnte, hätte vor einigen Wochen keiner für möglich gehalten. Am 05.11.2021 feierte die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. noch ihre große Sessionseröffnung. Zu dem Zeitpunkt waren die weiteren Veranstaltungen – eine Kostümsitzung im Gürzenich am 09. Januar 2022 und eine Veranstaltung im Wartesaal am Dom am 28. Januar 2022 – bereits fertig geplant mit fulminantem, karnevalistischem Programm. Doch wie so viele Gesellschaften folgte auch die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. der Empfehlung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber den Gästen, Künstlern, Mitarbeitern der jeweiligen Locations und allen anderen, mit denen wir im physischen Kontakt wären, bewusst und können es nicht verantworten, ein Event in dieser Größenordnung durchzuführen.“ teilte Präsidentin Tanja Wolters voller Bedauern vor Weihnachten mit. Und so musste bereits das zweite Jahr in Folge, die mit Sehnsucht erwartete Neuauflage der Kostümsitzung der KG abgesagt werden.

Nach erstem Schock und Kummer über die Absage wurde der Vorstand aber schon aktiv. „Im vergangenen Jahr haben wir diverse Veranstaltungen für unsere Mitglieder angeboten. Zum einen haben wir Online-Formate wie einen virtuellen Stammtisch oder eine virtuelle Kindersitzung, zum anderen aber auch coronakonforme Präsenzveranstaltungen wie unsere Bimmelbahntour durchgeführt. Auch dieses Jahr haben wir uns natürlich etwas Besonderes einfallen lassen.“ erzählt die Präsidentin mit einem Schmunzeln. Das besondere Finale der Sitzung erhielten die Mitglieder nämlich gestern persönlich nach Hause. „Seit 1,5 Jahren haben wir mit Manuel Sauer und Simon Kurtenbach von der Tonbauhütte an einem eigenen Lied gearbeitet. Wir haben es aus Mitgliederreihen einsingen lassen und wollten es als großes Finale bei der Sitzung präsentieren.“ so Literat und 2. Vorsitzender Oliver Michels, der einen engen Draht zu den beiden Musikern pflegt. „Inhaltlich greift das Lied unser Selbstverständnis auf, in dem wir die verbindende Kraft des Karnevals in den Vordergrund stellen.“ so der 1. Vorsitzende Andreas Wolf, der selber das Lied mit eingesungen hat. „Wir verstehen uns als Gute-Laune-Stifter und möchten uns und andere froh machen, denn der Fastelovend verbindet Groß und Klein und hält unsere Stadt zusammen.“

Und so fand die Premiere dieses schönen Liedes für jeden einzelnen zu Hause statt. Aufgezeichnet im Gürzenich, mit der Unterstützung von Manuel Sauer, Simon Kurtenbach und Michael Kuhl, erhielten die Mitglieder einen frohsinnigen Film, produziert von Eitel Sonnenschein. „Wir freuen uns schon sehnsüchtig darauf das Lied mit allen Mitgliedern gemeinsam zu singen.“ so Tanja Wolters. „Unsere Zeit wird kommen, zwar nicht diese Session in der Form wie wir es geplant haben, aber dann in der nächsten – und dann um so ausgelassener und frohsinniger.“ Alles hät sing Zick.

·​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ Link zum Video: https://vimeo.com/663511576/2f854cc1b6

Bild und Text Pressemitteilung

Die „Lachende PÄNZarena“ erst am 04. Februar 2023 wieder in der LANXESS arena

 

Auch die „Lachende PÄNZarena“ findet 2022 nicht statt

Neben den geplanten 15 Ausgaben der „Lachenden Kölnarena“ muss auch die

Junior-Version der Traditionsveranstaltung in diesem Jahr erneut pausieren –

Ersatztermin für 2023 steht bereits fest

 

Ende der vergangenen Woche gaben die Veranstalter der „Lachenden Kölnarena“ bekannt, dass eine Durchführung auch in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht zu realisieren ist. Dies betrifft auch die Kinder-Variante, die „Lachende PÄNZarena“, welche eigentlich am 12. Februar 2022 hätte stattfinden sollen.

 

Eberhard Bauer-Hofner mit seinem Team von der Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH: „Mit schwerem Herzen mussten wir auch dieses Jahr unsere und Eure geliebte „Lachende PÄNZarena“ absagen. Zu Beginn der Session hatten wir noch große Hoffnung mit Euch allen wieder gemeinsam die Arena mit lachenden, singenden, schunkelnden und fröhlichen Kindern füllen und zum Wackeln bringen zu können. Jedoch lässt uns die aktuelle Lage nicht die Möglichkeit, mit Euch zu feiern. In erster Linie wollen wir, dass alle gesund bleiben. Wir, die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH sowie die Arena Management GmbH, würden sich wahnsinnig freuen, wenn Ihr uns nicht vergesst und mit positiven Gedanken an 2023 festhaltet. Bei dieser Gelegenheit wollen wir es nicht versäumen und wünschen unserem diesjährigen Kinderdreigestirn trotz der Umstände eine unvergessliche Session. Vun Hätze senden wir allen Pänz ein dreifaches ‚Kölle Alaaf!‘“

 

Auch Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher bedauert die zweite Absage nach 2021 sehr: „Bekanntlich sind die Kinder die größten Leittragenden der Pandemie. Ich als Familienvater weiß, wie wichtig eine frohe, verspielte und ausgeglichene Kindheit für die Entwicklung der heranwachsenden Generation ist. Mit der „Lachenden PÄNZarena“ hätten wir in diesem Jahr nur zu gerne wieder einen Beitrag dazu geleistet, der Tristesse der vergangenen Zeit etwas entgegenzuwirken und vielen Jung-Jecken einen tollen Tag bereitet. Dass dies erst 2023 wieder möglich ist, macht uns unendlich traurig.“

 

Für die Jüngsten, die sich auf die Karnevals-Party im „Henkelmännchen“ gefreut hatten, gibt es jedoch auch eine gute Nachricht: Alle bereits gekauften Tickets aus 2021 und 2022 behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin am Samstag, den 04. Februar 2023, wenn die „Lachende PÄNZarena“ zum fünften Mal stattfinden und somit das Brauchtum für die Pänz fortführen wird.

Wichtig: Im Falle einer Rückgabe ist diese nur dort möglich, wo die Tickets erworben wurden.

 

Quelle: Gastspieldirektion Otto Hofner / AMG