Mer looße üch nit allein: Hilfen zu 80 Prozent ausgez

Mer looße üch nit allein:
80 Prozent der finanziellen Unterstützung bereits ausgezahlt

  • Bereits über 800.000 Euro an Karnevalskünstler, Bühnentechniker, Roadies, Fahrer, Tanzgruppen und Spielmannszüge überwiesen
  • Schnelle und unbürokratische Hilfe: Vom Beginn der Aktion bis zur Auszahlung vergingen nicht einmal acht Wochen
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankt
  • sich bei den Spenderinnen und Spendern

Mit über einer Million Euro an gesammelten Spendengeldern hat der Kölner Karneval in der vergangenen Session eine in seiner Geschichte sicherlich einmalige Hilfsaktion durchgeführt. Unter dem Motto „Mer looße üch nit allein“ wurde für von der Corona-Pandemie ganz besonders stark betroffene Berufsgruppen gesammelt: Karnevalskünstler, aber auch deren Helfer hinger d’r Britz, also Bühnentechniker, Roadies und Fahrer sowie Tanzgruppen und Spielmannszüge.

Anfang März konnte mit der Auszahlung der Spendengelder begonnen werden, und rund zwei Wochen später sind bereits über 800.000 Euro verteilt. Über 90 Prozent der Anträge wurden zudem schon abschließend bearbeitet. Dabei ging es nicht nur um die generelle Bewilligung. Bei jedem Antragsteller wurde die persönliche Situation geprüft und dann gegebenenfalls eine Finanzhilfe in individueller Höhe genehmigt. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, schnell und unkompliziert da zu helfen, wo Menschen in Not sind“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender des Beirates, der über die Vergabe der Hilfen entscheidet. „Wir wollten nicht das Geld mit der Gießkanne ausschütten, sondern punktuell dort helfen, wo Menschen im Umfeld der Karnevalsbühnen in ihrer Existenz bedroht sind.“ Für die in den vergangenen Wochen geleistete Arbeit bedankte sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn im Namen der Initiatoren beim Beirat, dem neben Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress) auch Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Matthias Becker (Manager der Bläck Fööss), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) angehören: „Der Beirat bestand aus Experten aus dem Kölner Kultur- und Eventbereich und konnte durch seine unbürokratische Arbeit und seine schnellen Entscheidungen die akute Not bei den Betroffenen etwas lindern. Dafür gebührt allen Beteiligten mein großer Dank, denn genau das war unser Ziel, als wir Anfang Januar die Spendenaktion ins Leben berufen haben.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Kölner Jecken: „Die Spendenaktion zeigt: In Köln feiert man nicht nur zusammen, sondern die Kölnerinnen und Kölner stehen einander auch bei. Das macht mich stolz, und ich bedanke mich sehr bei den Spenderinnen und Spendern. Damit wird denjenigen geholfen, die sonst dafür sorgen, dass wir Jecken einen schönen Karneval erleben können. So helfen alle, dass dies auch in Zukunft möglich ist.“

„Mer looße üch nit allein“ wurde Anfang des Jahres auf Initiative des Festkomitees Kölner Karneval gemeinsam mit der SK Stiftung Kultur, der Deiters GmbH, der Künstleragentur Go GmbH und der Band Cat Ballou mit ihrem Label MiAO Records ins Leben gerufen. Bis Aschermittwoch lief die Aktion, die ihren Höhepunkt in einem sechsstündigen Live-Spendenmarathon aus der Lanxess Arena fand. Dank der ehrenamtlichen Unterstützung sehr vieler Kölner Künstler – darunter Bläck Fööss, Höhner, Wolfgang Niedecken, Guido Cantz und viele weitere – wurde die Aktion ein großer Erfolg. Bis Ende der Session spendeten über 24.000 Vereine, Firmen und Einzelpersonen für den Hilfsfonds.

 

  1. Pressemitteilung Festkomitee

STADTMARKETING KÖLN e.V. DIE INTERESSENVERTRETUNG DER KÖLNER WIRTSCHAFT

Die aktuelle Coronaschutzverordnung zeigt, dass es weiterhin große Ungewißheiten in den Möglichkeiten zur Öffnung von Handel, Gastronomie und Hotellerie, aber auch bei den Bürgern gibt und damit ein geschlossenes Handeln für die Branchen unmöglich ist. Die Regelungen stellen weiterhin große Herausforderungen für die so stark gebeutelten Wirtschaftszweige dar und sorgen mit einem hohen Aufwand und Unwägbarkeiten für Verunsicherungen.

Auch die Bürger sind verunsichert, da die einzelnen Beschlüsse kein plausibles Gesamtvorgehen erkennen lassen.

Denn laut Umfragen akzeptierten noch bis vergangene Woche fast drei Viertel der Bevölkerung die Maßnahmen der Bundesregierung, die mit stagnierenden und leicht steigenden Inzidenzzahlen immer wieder auf die bekannten Sicherheitsmaßnahmen mit Zurückhaltung und Abstand verweisen. Nun steht fest, dass es trotzdem eine Öffnung des Handels gibt. Der Zwiespalt, die Infektionszahlen zu reduzieren und trotzdem einkaufen zu können, bringt die Bevölkerung in einen Konflikt, obwohl der Handel mit großen Sicherheitsmaßnahmen aufwartet und kein Treiber des Infektionsgeschehens ist.

Gerade für die Kölner Innenstadt wären Maßnahmen wichtig, die für alle gleich und zu einem gemeinsamen Termin umsetzbar wären, um eine einheitliche Kommunikation vornehmen zu können, dass der gesamte Kölner Innenstadthandel unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet hat.

Pressemitteilung

Jecker Nachwuchs gesucht:
Castings für das Kölner Kinderdreigestirn 2022 haben begonnen

Die jecken Kölner Pänz suchen wieder neue Regenten für die kommende Session. Ab sofort können sich interessierte Kinder noch bis Ostersonntag für einen Platz im Kölner Kinderdreigestirn 2022 bewerben. Prinz, Bauer und Jungfrau des kleinen Trifoliums haben parallel zum großen Dreigestirn eines der wichtigsten karnevalistischen Ämter inne. Zwischen Kinderproklamation im Tanzbrunnen und Mitfahrt im Rosenmontagszug liegen in einer normalen Session über 100 Auftritte, viele davon in Kitas, Schulen, Altenheimen und natürlich auf Karnevalssitzungen. Die Session hält viele einzigartige Erlebnisse für die Pänz vor, dazu zählen die Proklamation durch die Kölner Oberbürgermeisterin oder der Auftritt in einer Fernsehsitzung. 

Das Festkomitee Kölner Karneval bereitet die Kinder im Vorfeld auf die Session vor, sie erhalten Tanz- und Gesangstraining und nehmen ihren eigenen Sessionssong auf. „Die Pänz lernen die kleinen und großen Bühnen Kölns kennen und erleben zusammen mit ihren Pagen und Gardisten eine unvergessliche Zeit im Fastelovend“, so Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock, verantwortlich für Kinder- und Jugendkarneval. „Gemeinsam entdecken sie die Stadt so noch einmal von einer ganz besonderen Seite und erleben die soziale Kraft des kölschen Fastelovends.“ Diese soziale Kraft hat sich besonders in der vergangenen Session gezeigt: Das Kinderdreigestirn besuchte mit seiner mobilen Außenbühne viele Seniorenheime, Krankenhäuser und Kindergärten und schenkte den Menschen gerade in dieser schwiergen Zeit viel Freude. Eine unvergessliche Session auch für das Kinderdreigestirn, trotz vieler ausgefallener Feiern.

Wer Spaß und Freude am Karneval hat, ist hier genau richtig. Die Mitgliedschaft in einem Karnevalsverein ist dafür keine Grundvoraussetzung, allerdings ist das Amt in der Session (Anfang Januar bis Aschermittwoch) sehr zeitintensiv. Die Kinder sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung im zweiten oder dritten Schuljahr der Grundschule sein. Bei der Gestaltung der Bewerbung gibt es keine Vorgaben: Malen, basteln, falten, kleben, Glitzer und Konfetti – alles ist erlaubt! Die Kinder können sich – anders als beim großen Dreigestirn – nur als Einzelperson auf eines der drei Ämter bewerben. Bei weiteren Fragen wenden sich Interessenten gerne an Christine Flock wenden: christine.flock@koelnerkarneval.de.

Die Bewerbung kann per E-Mail oder Post eingereicht werden:
kinderdreigestirn@koelnerkarneval.de

Festkomitee Kölner Karneval
Christine Flock
Maarweg 134
50825 Köln

Pressemitteilung Festkomitee

Am 04.12.2021 in der LANXESS arena
Pietro Lombardi verlegt Tour
Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit

Nachfolgend zitiert die LANXESS arena das Statement des Veranstalters MSK Meistersinger: 

„Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der aktuellen Einschränkungen und Bestimmungen für Veranstaltungen haben Pietro Lombardi und sein Tourveranstalter MSK Meistersinger entschieden, die für Mai / Juni angekündigte Hallentour des Künstlers in das vierte Quartal 2021 zu verschieben. 

Pietro Lombardi und MSK setzen damit klare Prioritäten auf Sicherheit und Gesundheit vor, auf und hinter der Bühne. Pietro Lombardi dazu: „Ich habe wirklich gehofft, euch alle im Frühjahr auf meiner Tour zu sehen, aber leider dauert die Pandemie länger, als wir dachten. Achtet aufeinander und bleibt gesund, denn wir haben im November / Dezember 18 große Partys nachzuholen! Team Lombardi: danke für eure Treue, ich freu mich auf euch!“ 

Pietro Lombardi & Band – neuer Show-Termin für Köln: 

04.12.21 // Köln // LANXESS arena 

Alle bisher erworbenen Tickets und VIP Upgrades behalten für die neuen Termine volle Gültigkeit.“ 

Quelle: MSK Meistersinger 

Sichern Sie sich Ihr Ticket für ein Event in der LANXESS arena: 

im Internet www.lanxess-arena.de 

oder www.facebook.de/lanxessarena

Kölner Zoo öffnet wieder

Kölner Zoo ab Freitag, 12. März, wieder für Besucher geöffnet: Online-Reservierung ab jetzt möglich

Besucherzahlen begrenzt. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln

Köln, 10. März 2021. Der Kölner Zoo steht ab Freitag, 12. März 2021, wieder Besuchern offen. Der Einlass für gleichzeitige Besucher ist begrenzt. Es gilt das bereits im vergangenen Sommer bewährte Hygienekonzept des Zoos mit u.a. Termin-Reservierung, Wegeführung entgegen des Uhrzeigersinns und Abstandsregeln. Der Zoo empfiehlt das Tragen einer Maske auf dem Zoogelände. In Innenbereichen besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Kinder bis einschl. 6 Jahre benötigen keine Maske. Die Mehrzahl der Tierhäuser ist geöffnet (mit Besucherobergrenzen). Zutritte in den Zoo können bis auf weiteres nur über den Haupteingang erfolgen. Der Zoo-Nebeneingang ist geschlossen.

Online-Reservierungs-Ticket & Dokumentation

Neben einer gültigen Eintrittskarte benötigen alle Besucher aufgrund dieser Kapazitätsbeschränkung wie schon bei der ersten Wiederöffnung zusätzlich ein „Reservierungs-Ticket“ für den entsprechenden Besuchstag. Das Reservierungs-Ticket ist kostenlos über die Zoo-Website unter www.koelnerzoo.de/reservierung-de zu ordern. Das Reservierungs-Ticket gilt für Jahres- und Tageskarten. Der Zoo ist zudem verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher zu dokumentieren. Besucher geben diese direkt bei der Buchung des Online-Reservierungs-Tickets ein.

Empfehlung: Ticket am besten im Vorfeld online erwerben

Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, empfiehlt der Zoo den Kauf von Online-Tageskartengutscheinen im Ticket-Shop des Kölner Zoos unter www.koelnerzoo.de. Die Tageskassen sind zudem geöffnet. Jahreskarten-Neuausstellungen und -verlängerungen sind an den Kassen 5+6 möglich. Alle Jahreskarteninhaber erhalten auf Wunsch eine Zeitgutschrift für die Tage der Zoo-Schließung. Der Zoo bittet darum, mit der Gutschrift an den Kassen noch abzuwarten, bis der Zoo wieder im „Nomalbetrieb“ läuft. Der Zoo rät zu kontaktloser Zahlung per EC-/Kredit-Karte oder Online-Ticketing. Gruppenkarten entfallen momentan aufgrund der allgemeinen Corona-Schutzverordnungen.

Mehrzahl der Tierhäuser geöffnet

Tropenhaus, Urwaldhaus, Madagaskarhaus, Hippodom und Elefantenpark sind geöffnet. Hier gelten ebenfalls Besucherobergrenzen, die durch Ampelsysteme geregelt werden. Der Zoo bittet um Verständnis, dass ggf. mit Wartezeiten zu rechnen ist. Der Zoo bittet zudem um Verständnis, dass öffentliche Fütterungen aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitsbestimmungen zur Vermeidung von Menschenansammlungen aktuell leider nicht durchführbar sind. Das Aquarium muss geschlossen bleiben.

Zoo-Gastronomie bietet Snacks und Erfrischungen

Die Zoo-Gastronomie bietet an verschiedenen Imbissen auf dem Zoogelände Snacks und Erfrischungen „to go“ an. Offen sind Imbiss Hacienda, Imbiss Tigerhütte und Imbiss Café Almira. Das Zoo-Restaurant bleibt geschlossen, auf der Restaurant-Terrasse stehen in ausreichendem Abstand Sitzgelegenheiten für Rast und Ausruhen zur Verfügung. Der ZooShop am Haupteingang hat geöffnet. Hier gilt eine Besucherobergrenze und Maskenpflicht. Die Spielplätze sind offen.

Letzte Bautätigkeiten rund um das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus

Im Zuge der Fertigstellung des Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses gibt es rund um diesen Bereich zurzeit noch letzte baubedingte Wegeeinschränkungen. Der Zoo führt zudem weitere kleine Wegeänderungen im Südamerikabereich durch. Sie sind Vorgriffe auf den künftigen Bau der Jaguaranlage und den bald startenden Umbau der Direktorenvilla, in der Event-, Gastro- und Tagungsmöglichkeiten entstehen. Neu für die Besucher ist, dass die Onager nun auf der ehemaligen Zebraanlage zu finden sind. Die alte Onageranlage ist umgebaut und beherbergt bald die Zebras.

Alle Informationen zur Wiederöffnung immer aktuell auch unter www.koelnerzoo.de.​

50 Jahre Mitgliedschaft em Blomekörfge

Karin Dohlen, oder wie lange ist ein halbes Jahrhundert?

Rahmen: music-colonia.de

Eine besondere Ehrung in seltsamer Zeit. Präsident Hans Kürten und 1. Vorsitzender Dietmar Teuber gratulierten Karin Dohlen am 01. März zu dieser langen Zeit in ihrer Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.

Bereits 1979 wurde Karin Dohlen in den Vorstand gewählt, und blieb über 22 Jahre die Schatzmeisterin der Gesellschaft.

Eine Frau in der Männerdomäne Karneval in einem Vorstand, dass hatte Köln noch nicht erlebt.

Prominente Karnevalisten unterstützten Karin Dohlen in diesem Vorhaben : die damaligen Präsidenten des Blomekörfge Willy Kreutz und der Blaue Funken Heinz Roth sowie der spätere Präsident des Bund Deutscher Karneval Franz Wolf.

2003 war Karin Dohlen Mitbegründerin des Senats des Blomekörfge. Für ihre Arbeit und ihr großes Engagement wurde Karin Dohlen mit vielen Auszeichnungen bedacht: allen Ehrennadeln und Treuemedallien für lange Mitgliedschaft em Blomekörfge und die Goldene Ehrennadel mit Brillianten für besondere Verdienste für die Gesellschaft. Das Festkomitee Kölner Karneval ehrten sie mit dem Verdienstorden in Gold.

Ebenfalls 2003 ernannte das Blomekörfge sie zum Ehrenmitglied.

Bereits 1997 übernahm Karin Dohlen die Patenschaft für die australische Patengesellschaft “ Liverpooler Karnevalsgesellschaft Blomekörfge von 1963″ in Liverpool, Sydney.

Zur Nestorin der Gesellschaft wurde Karin Dohlen im November 2009 ernannt“ Herausragende Vertreterin des Kölner Karnevals“.

Fotoquelle Karin Dohlen und Hans Karten ( Foto Willy Dohlen)

Alle Teilnehmer der Ehrung wurden auf die DSGVO hingewiesen und sind mit einer Veröffentlichung des Fotos einverstanden.

Die Freigabe für das Foto von Willy Dohlen liegt vor.

Pressemitteilung Blomekörfge März 2021

2020: Schwieriges Jahr für den Tourismus in Köln

KÖLN, 19.02.2021 Der Tourismus in Köln ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie hart getroffen worden. Das statistische Landesamt IT.NRW verzeichnet für das vergangene Jahr 1,44 Millionen Ankünfte und 2,56 Millionen Übernachtungen für die Domstadt. Dies bedeutet einen Rückgang um 62,3 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner Hotelbetrieben und um 61,1 Prozent hinsichtlich der getätigten Übernachtungen.

  Starker Rückgang der Gästezahlen durch die Corona-Pandemie

·         1,44 Mio. Ankünfte (-62,3 Prozent), 2,56 Mio. Übernachtungen (-61,1 Prozent)

·         Dramatische Lage der Tourismus- und Veranstaltungsbranche in Köln

·         Zwischenhoch: Belebte Sommermonate durch Kampagne #inKöllezeHus

·         KölnTourismus: zukunftsorientierte Neuausrichtung schreitet voran

„Die Einbrüche im Tourismus sind drastisch und die Auswirkungen auf die gesamte Branche extrem. Dennoch hätte es für Köln noch schlimmer ausfallen können“, beurteilt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, die Situation. „Wir haben gleich im ersten Lockdown dafür gesorgt, mit Köln bei den Menschen präsent zu bleiben und zusammen mit der Stadt die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus aufgesetzt. In der Zeit der Lockerungen über die Sommermonate hat sich dies ausgezahlt, wir konnten viele Freizeitgäste aus den Nahmärkten in die Rheinmetropole locken. Das werden wir 2021 fortsetzen. Wir haben zahlreiche Maßnahmen geplant, die die Menschen für Köln begeistern werden.“

Nach einem sehr guten Start in das Jahr 2020 und dem besten Februar aller Zeiten kam der Tourismus in Köln durch die weltweiten Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und die zweimaligen Lockdowns im März/April und November/Dezember jeweils komplett zum Erliegen. Dies hatte nachhaltig dramatische Auswirkungen auf die Reise- und Veranstaltungsbranche in Köln mit ihren mehr als 30.000 Mitarbeitenden zur Folge. Schrittweise Öffnungen sorgten in den vier Sommermonaten für Belebung und ein Zwischenhoch. Dennoch fehlte das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft nahezu vollständig sowie große Teile des Geschäftsreisetourismus. Auch Touristen aus internationalen Quellmärkten konnten aufgrund der Restriktionen generell nicht reisen. Dies führte zu einer strukturellen Veränderung der Gästezusammensetzung hin zu mehr Freizeitgästen aus dem deutschen Markt sowie zu dem positiven Begleiteffekt einer längeren Verweildauer von durchschnittlich 1,8 Tagen.

Ziel: die touristische Infrastruktur erhalten und stärken

2021 wird KölnTourismus weiterhin Krisenmanagement betreiben: Erstes Ziel ist es, die Partner zu unterstützen und die touristische Infrastruktur in Köln zu erhalten. Die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus wird mit mehreren Einzelmaßnahmen weiter ausgebaut – wie Social Media-Videoclips, einer Out of Home-Plakatkampagne in definierten deutschen Ballungszentren, einer OTA-Kampagne mit großen Reiseplattformen in den Nahmärkten Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie dem ‚Entdecke Köln-Tag‘. Im MICE-Bereich wird die Recovery-Initiative ‚Cologne. Ready when you are‘ den Messe- und Kongressstandort unterstützen. Zudem entsteht aktuell mit dem Europäischen Institut für Tagungswirtschaft (EITW) eine Studie zur Erholung des Kölner MICE-Marktes, um Ansatzpunkte für eine gezielte Akquise für Köln nach Corona zu identifizieren.

Wandlung zur Destinationsmanagement-Organisation schreitet voran

Neben dem notwendigen Krisenmanagement wird die in 2020 begonnene zukunftsorientierte Neuausrichtung des Unternehmens zur Destinationsmanagement-Organisation fortgesetzt. Dazu gehören strukturelle Veränderungen, wie ein neu eingerichtetes Key-Account-Management und die Stärkung der Unternehmenskommunikation. Auch die inhaltliche Arbeit von KölnTourismus wird deutlich zukunftsorientiert sein: Eine Motivanalyse bei Köln-Gästen und ein darauf aufbauender Zielgruppenprozess werden Aufschluss darüber geben, mit welchen Themen die Gäste von morgen für Köln begeistert werden können.

Hinsichtlich der Bearbeitung der Auslandsmärkte konzentriert sich KölnTourismus verstärkt auf potenzialträchtige Spezialgebiete. Das Thema Medizintourismus beispielsweise wird mit Blick auf die damit verbundene touristische Wertschöpfung langfristig eine wichtige Rolle für Köln spielen. Im Rahmen einer verstärkten Digitalisierung werden die Social Media Kanäle des Unternehmens weiter ausgebaut und durch Kooperationen mit ausgewählten Influencern gestärkt. Ein Köln-Podcast geht im Frühling online.

Um den MICE-Standort Köln nachhaltig zu stärken, erweitert das Cologne Convention Bureau (CCB) der KölnTourismus GmbH sein Aktivitätenspektrum zukünftig um Akquisetätigkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem German Convention Bureau (GCB) im Rahmen des Think Tanks ‚Future Meeting Space’ und dem ‚Virtual Venue’ unterstützt dies.

„Mit dieser strategischen Entwicklung vom Destinationsmarketing zum Destinationsmanagement machen wir KölnTourismus zukunftsfähig und werden so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Reiseziel Köln langfristig optimal im Wettbewerb zu platzieren. 2021 wird noch ein Jahr des Übergangs“, beschreibt Dr. Jürgen Amann die Perspektive für die Zukunft. „Wir gehen davon aus, dass sich der Tourismus nach Köln konzentrisch entwickeln und erholen wird, zunächst aus der Region und aus Deutschland, dann aus den Nachbarmärkten wie den Niederlanden und Belgien. Ab 2023/24 rechnen Branchenkenner mit einer Normalisierung des Tourismus. Langfristig werden wir auch wieder Rekorde sehen.“

Pressemitteilung

Neuer WeChat-Kanal von KölnTourismus: Passgenaue Zielgruppenansprache in China

KÖLN, 17. Februar 2021 Seit Mitte Januarnutzt KölnTourismus die chinesische Plattform WeChat. Der umfangreiche Account soll der wachsenden chinesischen Zielgruppe auch während der Pandemie Inspirationen rund um Köln als touristische Destination bieten. „WeChat ist für uns auf Basis unseres im Jahr 2020 erstellten Marktbewertungsmodells ein konzeptioneller Ansatz zur verstärkten Erschließung des Zukunftsmarkts China. Ziel ist es, mittelfristig das Interesse an Köln zu wecken, sodass es langfristig zu einer Reiseentscheidung pro Köln kommt.“, erläutert Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.

Touristisch stellt China für Köln den zweitwichtigsten Überseemarkt nach den USA dar. So verzeichnete Köln im Jahr 2019 – vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – mit mehr als 100.000 Übernachtungen die bisher besten Zahlen in Bezug auf Gäste aus Fernost. Für chinesische Reisende ist der Besuch des Kölner Doms ein absolutes Muss. Außerdem stehen die Rheinschifffahrt, die Museen und die gastronomische Vielfalt Kölns sowie Shoppingtouren im Fokus. Darüber hinaus besuchen zahlreiche Chinesinnen und Chinesen die Domstadt aus beruflichen Gründen, zumeist anlässlich großer Messen und Kongresse. Köln und Peking verbindet bereits seit 1987 eine intensive Partnerschaft.

Der neue WeChat-Account stellt Köln und seine vielfältigen touristischen Möglichkeiten umfassend vor: Von Sehenswürdigkeiten, Kultur und Gastronomie über Hotels, Events und Shopping bis hin zu Medizintourismus präsentiert sich Köln dem chinesischen Markt digital und innovativ. „Vor dem Hintergrund die Digitalisierung zu forcieren, haben wir uns bei der Bearbeitung des chinesischen Marktes für die digitale Kommunikation entschieden, und stellen daher auf unserem WeChat-Account zielgruppenspezifische Inhalte über Köln für die jeweiligen Plattform-User und potentiellen Reisenden aus China digital bereit.“, so Dr. Jürgen Amann. „Mit unserem neuen WeChat-Kanal bleiben wir in dem wichtigen chinesischen Quellmarkt für die Zeit nach der Pandemie präsent.“

WeChat ist eine der größten und einflussreichsten Social Media-Plattformen weltweit. Mit mehr als einer Milliarde aktiver Nutzender ist WeChat auf fast jedem chinesischen Smartphone installiert, und erreicht in China mehr Adressaten als alle anderen Medien. Die WeChat-App wird für Telefonate, als Messengerdienst, zum Posten von Bildern und ebenso zur Buchung von Reisen genutzt. Ferner dient die App über die Zusatzfunktion WeChatPay knapp 900 Millionen Menschen als Bezahldienst.

Mit Unterstützung einer Kölner Partneragentur wird der Account von KölnTourismus auf WeChat regelmäßig in Mandarin mit neuem Content rund um die Domstadt bespielt.

Wer WeChat auf seinem Endgerät installiert hat, kann den Account über den beigefügten QR-Code sowie über die WeChat-ID „visit­_cologne“ erreichen.

Über KölnTourismus:
Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit-Besucher. KölnTourismus wirbt weltweit – mit seinen Partnern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionierung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Standort im nationalen und internationalen Markt und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus diesen Aufgabenstellungen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region.

Pressemitteilung Köln Tourismus

Danke Köln:
„Mer looße üch nit allein” sammelt über eine Million Euro an Spenden

  • Erste Hilfen für Bühnentechniker, Fahrer, Roadies, Tanzgruppen und Spielmannszüge werden Anfang März ausgezahlt
  • Über 1,7 Millionen Zugriffe auf die verschiedenen Übertragungen vom Spendenmarathon aus der Lanxess Arena an Weiberfastnacht
  • Spenden unter www.koelsch-akademie.de/nitallein auch weiterhin möglich

Die Spendenaktion „Mer looße üch nit allein” hat in der Karnevalssession mehr als eine Million Euro an Spenden gesammelt. Neben einer ganzen Reihen von Großspendern aus Köln und vielen Spenden aus Karnevalsgesellschaften hat vor allem das Event in der Lanxess Arena für einen riesigen Schub für die Aktion gesorgt. Dabei waren insgesamt rund 50 Bands und Redner aus dem Kölner Karneval aufgetreten, um auf die Situation vor allem der Menschen ‚Hinger der Britz’ aufmerksam zu machen. Die Zuschauer bedankten sich bei den Akteuren auf der Bühne mit Spenden per SMS oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein. Der Spendenmarathon an Weiberfastnacht erreichte 1,7 Mio. Live Content Views beim Sender #DABEI auf MagentaTV, im Livestream auf MagentaTV.de und auf den verschiedenen Portalen und Social-Media-Kanälen, die eine Übertragung im Stream ermöglichten. „Das Echo für unsere Initiative war enorm und hat gezeigt, dass wir bei den Kölnern einen Nerv getroffen haben”, weiß Bernhard Conin, Beiratsmitglied der Aktion. „In der Session ist vielen bewusst geworden, wie schmerzlich sie den Karneval vermissen und wie sehr wir alle aktiv werden müssen, um den Menschen zu helfen, die auf und neben der Bühne für den Fastelovend arbeiten.”

Nun geht es darum, die Spendengelder zielgenau und unbürokratisch zu verteilen. Darüber entscheidet der unabhängige Beirat aus Matthias Becker (Manager der Bläck Fööss), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur). „Wir haben bereits über 200 Anfragen erhalten, und täglich kommen neue hinzu”, erklärt Bernhard Conin. „Jeder einzelne Antrag wird natürlich sorgfältig geprüft, aber wir wissen auch, dass die Zeit für Hilfen drängt. Deswegen erfolgen die ersten Überweisungen bereits Anfang März.” Sie kommen denen zugute, die in normalen Sessionen den Karneval am Laufen halten und nun in Not geraten sind: vom Bühnentechniker bis zum Fahrer, vom Roadie bis zur Tanzgruppe und zum Spielmannszug. Damit geht die Grundidee der Initiatoren um Deiters, GO GmbH, Miao Records, Stiftung SK Kultur und Festkomitee Kölner Karneval auf: „Mer looße üch nit allein” sorgt unabhängig von staatlichen Hilfen mit dafür, dass trotz Pandemie möglichst alle Akteure des Karnevals – egal, ob auf oder neben der Bühne – auch in der kommenden Session noch im Fastelovend aktiv sein können.

Pressemitteilung Festkomitee inkl Bild

Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. spendet 5.555,55€ für die Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Was für ein schönes Highlight am Rusemondach: die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. überreicht einen großen Spendenbetrag: 5.555,55€ kamen aus den Mitgliederreihen zusammen, um die Aktion, die das Festkomitee Kölner Karneval mit vielen Prominenten in den letzten Wochen umgesetzt hat zu unterstützen. Bei eisigem Wind und ohne die Jecken, die normalerweise um 11h an Rosenmontag an der Vringspooz stehen überreichten Präsidentin Tanja Wolters und der erste Vorsitzende Andreas Wolf einen Scheck über 5.555,55€ an den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Dieser betonte bei der Übergabe wie wichtig es sei an die Menschen zu denken, die hinter der Bühne stehen, um die Vielfalt im Karneval zu erhalten.

„Unter dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ haben wir noch einen Video-Clip gedreht. Aufgrund dessen haben auch bereits viele Menschen direkt an das offizielle Spendenkonto gespendet. Außerdem haben wir unsere Mitglieder angespornt bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz darauf diese Summe von 5.555,55€ hier am Rusemondach übergeben zu können“ so Präsidentin Tanja Wolters.

Pressemitteilung KG Frohsinn