Mer looße üch nit allein: Hilfen zu 80 Prozent ausgez

Mer looße üch nit allein:
80 Prozent der finanziellen Unterstützung bereits ausgezahlt

  • Bereits über 800.000 Euro an Karnevalskünstler, Bühnentechniker, Roadies, Fahrer, Tanzgruppen und Spielmannszüge überwiesen
  • Schnelle und unbürokratische Hilfe: Vom Beginn der Aktion bis zur Auszahlung vergingen nicht einmal acht Wochen
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankt
  • sich bei den Spenderinnen und Spendern

Mit über einer Million Euro an gesammelten Spendengeldern hat der Kölner Karneval in der vergangenen Session eine in seiner Geschichte sicherlich einmalige Hilfsaktion durchgeführt. Unter dem Motto „Mer looße üch nit allein“ wurde für von der Corona-Pandemie ganz besonders stark betroffene Berufsgruppen gesammelt: Karnevalskünstler, aber auch deren Helfer hinger d’r Britz, also Bühnentechniker, Roadies und Fahrer sowie Tanzgruppen und Spielmannszüge.

Anfang März konnte mit der Auszahlung der Spendengelder begonnen werden, und rund zwei Wochen später sind bereits über 800.000 Euro verteilt. Über 90 Prozent der Anträge wurden zudem schon abschließend bearbeitet. Dabei ging es nicht nur um die generelle Bewilligung. Bei jedem Antragsteller wurde die persönliche Situation geprüft und dann gegebenenfalls eine Finanzhilfe in individueller Höhe genehmigt. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, schnell und unkompliziert da zu helfen, wo Menschen in Not sind“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender des Beirates, der über die Vergabe der Hilfen entscheidet. „Wir wollten nicht das Geld mit der Gießkanne ausschütten, sondern punktuell dort helfen, wo Menschen im Umfeld der Karnevalsbühnen in ihrer Existenz bedroht sind.“ Für die in den vergangenen Wochen geleistete Arbeit bedankte sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn im Namen der Initiatoren beim Beirat, dem neben Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress) auch Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Matthias Becker (Manager der Bläck Fööss), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) angehören: „Der Beirat bestand aus Experten aus dem Kölner Kultur- und Eventbereich und konnte durch seine unbürokratische Arbeit und seine schnellen Entscheidungen die akute Not bei den Betroffenen etwas lindern. Dafür gebührt allen Beteiligten mein großer Dank, denn genau das war unser Ziel, als wir Anfang Januar die Spendenaktion ins Leben berufen haben.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Kölner Jecken: „Die Spendenaktion zeigt: In Köln feiert man nicht nur zusammen, sondern die Kölnerinnen und Kölner stehen einander auch bei. Das macht mich stolz, und ich bedanke mich sehr bei den Spenderinnen und Spendern. Damit wird denjenigen geholfen, die sonst dafür sorgen, dass wir Jecken einen schönen Karneval erleben können. So helfen alle, dass dies auch in Zukunft möglich ist.“

„Mer looße üch nit allein“ wurde Anfang des Jahres auf Initiative des Festkomitees Kölner Karneval gemeinsam mit der SK Stiftung Kultur, der Deiters GmbH, der Künstleragentur Go GmbH und der Band Cat Ballou mit ihrem Label MiAO Records ins Leben gerufen. Bis Aschermittwoch lief die Aktion, die ihren Höhepunkt in einem sechsstündigen Live-Spendenmarathon aus der Lanxess Arena fand. Dank der ehrenamtlichen Unterstützung sehr vieler Kölner Künstler – darunter Bläck Fööss, Höhner, Wolfgang Niedecken, Guido Cantz und viele weitere – wurde die Aktion ein großer Erfolg. Bis Ende der Session spendeten über 24.000 Vereine, Firmen und Einzelpersonen für den Hilfsfonds.

 

  1. Pressemitteilung Festkomitee

Jecker Nachwuchs gesucht:
Castings für das Kölner Kinderdreigestirn 2022 haben begonnen

Die jecken Kölner Pänz suchen wieder neue Regenten für die kommende Session. Ab sofort können sich interessierte Kinder noch bis Ostersonntag für einen Platz im Kölner Kinderdreigestirn 2022 bewerben. Prinz, Bauer und Jungfrau des kleinen Trifoliums haben parallel zum großen Dreigestirn eines der wichtigsten karnevalistischen Ämter inne. Zwischen Kinderproklamation im Tanzbrunnen und Mitfahrt im Rosenmontagszug liegen in einer normalen Session über 100 Auftritte, viele davon in Kitas, Schulen, Altenheimen und natürlich auf Karnevalssitzungen. Die Session hält viele einzigartige Erlebnisse für die Pänz vor, dazu zählen die Proklamation durch die Kölner Oberbürgermeisterin oder der Auftritt in einer Fernsehsitzung. 

Das Festkomitee Kölner Karneval bereitet die Kinder im Vorfeld auf die Session vor, sie erhalten Tanz- und Gesangstraining und nehmen ihren eigenen Sessionssong auf. „Die Pänz lernen die kleinen und großen Bühnen Kölns kennen und erleben zusammen mit ihren Pagen und Gardisten eine unvergessliche Zeit im Fastelovend“, so Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock, verantwortlich für Kinder- und Jugendkarneval. „Gemeinsam entdecken sie die Stadt so noch einmal von einer ganz besonderen Seite und erleben die soziale Kraft des kölschen Fastelovends.“ Diese soziale Kraft hat sich besonders in der vergangenen Session gezeigt: Das Kinderdreigestirn besuchte mit seiner mobilen Außenbühne viele Seniorenheime, Krankenhäuser und Kindergärten und schenkte den Menschen gerade in dieser schwiergen Zeit viel Freude. Eine unvergessliche Session auch für das Kinderdreigestirn, trotz vieler ausgefallener Feiern.

Wer Spaß und Freude am Karneval hat, ist hier genau richtig. Die Mitgliedschaft in einem Karnevalsverein ist dafür keine Grundvoraussetzung, allerdings ist das Amt in der Session (Anfang Januar bis Aschermittwoch) sehr zeitintensiv. Die Kinder sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung im zweiten oder dritten Schuljahr der Grundschule sein. Bei der Gestaltung der Bewerbung gibt es keine Vorgaben: Malen, basteln, falten, kleben, Glitzer und Konfetti – alles ist erlaubt! Die Kinder können sich – anders als beim großen Dreigestirn – nur als Einzelperson auf eines der drei Ämter bewerben. Bei weiteren Fragen wenden sich Interessenten gerne an Christine Flock wenden: christine.flock@koelnerkarneval.de.

Die Bewerbung kann per E-Mail oder Post eingereicht werden:
kinderdreigestirn@koelnerkarneval.de

Festkomitee Kölner Karneval
Christine Flock
Maarweg 134
50825 Köln

Pressemitteilung Festkomitee

50 Jahre Mitgliedschaft em Blomekörfge

Karin Dohlen, oder wie lange ist ein halbes Jahrhundert?

Rahmen: music-colonia.de

Eine besondere Ehrung in seltsamer Zeit. Präsident Hans Kürten und 1. Vorsitzender Dietmar Teuber gratulierten Karin Dohlen am 01. März zu dieser langen Zeit in ihrer Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.

Bereits 1979 wurde Karin Dohlen in den Vorstand gewählt, und blieb über 22 Jahre die Schatzmeisterin der Gesellschaft.

Eine Frau in der Männerdomäne Karneval in einem Vorstand, dass hatte Köln noch nicht erlebt.

Prominente Karnevalisten unterstützten Karin Dohlen in diesem Vorhaben : die damaligen Präsidenten des Blomekörfge Willy Kreutz und der Blaue Funken Heinz Roth sowie der spätere Präsident des Bund Deutscher Karneval Franz Wolf.

2003 war Karin Dohlen Mitbegründerin des Senats des Blomekörfge. Für ihre Arbeit und ihr großes Engagement wurde Karin Dohlen mit vielen Auszeichnungen bedacht: allen Ehrennadeln und Treuemedallien für lange Mitgliedschaft em Blomekörfge und die Goldene Ehrennadel mit Brillianten für besondere Verdienste für die Gesellschaft. Das Festkomitee Kölner Karneval ehrten sie mit dem Verdienstorden in Gold.

Ebenfalls 2003 ernannte das Blomekörfge sie zum Ehrenmitglied.

Bereits 1997 übernahm Karin Dohlen die Patenschaft für die australische Patengesellschaft “ Liverpooler Karnevalsgesellschaft Blomekörfge von 1963″ in Liverpool, Sydney.

Zur Nestorin der Gesellschaft wurde Karin Dohlen im November 2009 ernannt“ Herausragende Vertreterin des Kölner Karnevals“.

Fotoquelle Karin Dohlen und Hans Karten ( Foto Willy Dohlen)

Alle Teilnehmer der Ehrung wurden auf die DSGVO hingewiesen und sind mit einer Veröffentlichung des Fotos einverstanden.

Die Freigabe für das Foto von Willy Dohlen liegt vor.

Pressemitteilung Blomekörfge März 2021

2020: Schwieriges Jahr für den Tourismus in Köln

KÖLN, 19.02.2021 Der Tourismus in Köln ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie hart getroffen worden. Das statistische Landesamt IT.NRW verzeichnet für das vergangene Jahr 1,44 Millionen Ankünfte und 2,56 Millionen Übernachtungen für die Domstadt. Dies bedeutet einen Rückgang um 62,3 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner Hotelbetrieben und um 61,1 Prozent hinsichtlich der getätigten Übernachtungen.

  Starker Rückgang der Gästezahlen durch die Corona-Pandemie

·         1,44 Mio. Ankünfte (-62,3 Prozent), 2,56 Mio. Übernachtungen (-61,1 Prozent)

·         Dramatische Lage der Tourismus- und Veranstaltungsbranche in Köln

·         Zwischenhoch: Belebte Sommermonate durch Kampagne #inKöllezeHus

·         KölnTourismus: zukunftsorientierte Neuausrichtung schreitet voran

„Die Einbrüche im Tourismus sind drastisch und die Auswirkungen auf die gesamte Branche extrem. Dennoch hätte es für Köln noch schlimmer ausfallen können“, beurteilt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, die Situation. „Wir haben gleich im ersten Lockdown dafür gesorgt, mit Köln bei den Menschen präsent zu bleiben und zusammen mit der Stadt die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus aufgesetzt. In der Zeit der Lockerungen über die Sommermonate hat sich dies ausgezahlt, wir konnten viele Freizeitgäste aus den Nahmärkten in die Rheinmetropole locken. Das werden wir 2021 fortsetzen. Wir haben zahlreiche Maßnahmen geplant, die die Menschen für Köln begeistern werden.“

Nach einem sehr guten Start in das Jahr 2020 und dem besten Februar aller Zeiten kam der Tourismus in Köln durch die weltweiten Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und die zweimaligen Lockdowns im März/April und November/Dezember jeweils komplett zum Erliegen. Dies hatte nachhaltig dramatische Auswirkungen auf die Reise- und Veranstaltungsbranche in Köln mit ihren mehr als 30.000 Mitarbeitenden zur Folge. Schrittweise Öffnungen sorgten in den vier Sommermonaten für Belebung und ein Zwischenhoch. Dennoch fehlte das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft nahezu vollständig sowie große Teile des Geschäftsreisetourismus. Auch Touristen aus internationalen Quellmärkten konnten aufgrund der Restriktionen generell nicht reisen. Dies führte zu einer strukturellen Veränderung der Gästezusammensetzung hin zu mehr Freizeitgästen aus dem deutschen Markt sowie zu dem positiven Begleiteffekt einer längeren Verweildauer von durchschnittlich 1,8 Tagen.

Ziel: die touristische Infrastruktur erhalten und stärken

2021 wird KölnTourismus weiterhin Krisenmanagement betreiben: Erstes Ziel ist es, die Partner zu unterstützen und die touristische Infrastruktur in Köln zu erhalten. Die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus wird mit mehreren Einzelmaßnahmen weiter ausgebaut – wie Social Media-Videoclips, einer Out of Home-Plakatkampagne in definierten deutschen Ballungszentren, einer OTA-Kampagne mit großen Reiseplattformen in den Nahmärkten Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie dem ‚Entdecke Köln-Tag‘. Im MICE-Bereich wird die Recovery-Initiative ‚Cologne. Ready when you are‘ den Messe- und Kongressstandort unterstützen. Zudem entsteht aktuell mit dem Europäischen Institut für Tagungswirtschaft (EITW) eine Studie zur Erholung des Kölner MICE-Marktes, um Ansatzpunkte für eine gezielte Akquise für Köln nach Corona zu identifizieren.

Wandlung zur Destinationsmanagement-Organisation schreitet voran

Neben dem notwendigen Krisenmanagement wird die in 2020 begonnene zukunftsorientierte Neuausrichtung des Unternehmens zur Destinationsmanagement-Organisation fortgesetzt. Dazu gehören strukturelle Veränderungen, wie ein neu eingerichtetes Key-Account-Management und die Stärkung der Unternehmenskommunikation. Auch die inhaltliche Arbeit von KölnTourismus wird deutlich zukunftsorientiert sein: Eine Motivanalyse bei Köln-Gästen und ein darauf aufbauender Zielgruppenprozess werden Aufschluss darüber geben, mit welchen Themen die Gäste von morgen für Köln begeistert werden können.

Hinsichtlich der Bearbeitung der Auslandsmärkte konzentriert sich KölnTourismus verstärkt auf potenzialträchtige Spezialgebiete. Das Thema Medizintourismus beispielsweise wird mit Blick auf die damit verbundene touristische Wertschöpfung langfristig eine wichtige Rolle für Köln spielen. Im Rahmen einer verstärkten Digitalisierung werden die Social Media Kanäle des Unternehmens weiter ausgebaut und durch Kooperationen mit ausgewählten Influencern gestärkt. Ein Köln-Podcast geht im Frühling online.

Um den MICE-Standort Köln nachhaltig zu stärken, erweitert das Cologne Convention Bureau (CCB) der KölnTourismus GmbH sein Aktivitätenspektrum zukünftig um Akquisetätigkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem German Convention Bureau (GCB) im Rahmen des Think Tanks ‚Future Meeting Space’ und dem ‚Virtual Venue’ unterstützt dies.

„Mit dieser strategischen Entwicklung vom Destinationsmarketing zum Destinationsmanagement machen wir KölnTourismus zukunftsfähig und werden so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Reiseziel Köln langfristig optimal im Wettbewerb zu platzieren. 2021 wird noch ein Jahr des Übergangs“, beschreibt Dr. Jürgen Amann die Perspektive für die Zukunft. „Wir gehen davon aus, dass sich der Tourismus nach Köln konzentrisch entwickeln und erholen wird, zunächst aus der Region und aus Deutschland, dann aus den Nachbarmärkten wie den Niederlanden und Belgien. Ab 2023/24 rechnen Branchenkenner mit einer Normalisierung des Tourismus. Langfristig werden wir auch wieder Rekorde sehen.“

Pressemitteilung

Neuer WeChat-Kanal von KölnTourismus: Passgenaue Zielgruppenansprache in China

KÖLN, 17. Februar 2021 Seit Mitte Januarnutzt KölnTourismus die chinesische Plattform WeChat. Der umfangreiche Account soll der wachsenden chinesischen Zielgruppe auch während der Pandemie Inspirationen rund um Köln als touristische Destination bieten. „WeChat ist für uns auf Basis unseres im Jahr 2020 erstellten Marktbewertungsmodells ein konzeptioneller Ansatz zur verstärkten Erschließung des Zukunftsmarkts China. Ziel ist es, mittelfristig das Interesse an Köln zu wecken, sodass es langfristig zu einer Reiseentscheidung pro Köln kommt.“, erläutert Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.

Touristisch stellt China für Köln den zweitwichtigsten Überseemarkt nach den USA dar. So verzeichnete Köln im Jahr 2019 – vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – mit mehr als 100.000 Übernachtungen die bisher besten Zahlen in Bezug auf Gäste aus Fernost. Für chinesische Reisende ist der Besuch des Kölner Doms ein absolutes Muss. Außerdem stehen die Rheinschifffahrt, die Museen und die gastronomische Vielfalt Kölns sowie Shoppingtouren im Fokus. Darüber hinaus besuchen zahlreiche Chinesinnen und Chinesen die Domstadt aus beruflichen Gründen, zumeist anlässlich großer Messen und Kongresse. Köln und Peking verbindet bereits seit 1987 eine intensive Partnerschaft.

Der neue WeChat-Account stellt Köln und seine vielfältigen touristischen Möglichkeiten umfassend vor: Von Sehenswürdigkeiten, Kultur und Gastronomie über Hotels, Events und Shopping bis hin zu Medizintourismus präsentiert sich Köln dem chinesischen Markt digital und innovativ. „Vor dem Hintergrund die Digitalisierung zu forcieren, haben wir uns bei der Bearbeitung des chinesischen Marktes für die digitale Kommunikation entschieden, und stellen daher auf unserem WeChat-Account zielgruppenspezifische Inhalte über Köln für die jeweiligen Plattform-User und potentiellen Reisenden aus China digital bereit.“, so Dr. Jürgen Amann. „Mit unserem neuen WeChat-Kanal bleiben wir in dem wichtigen chinesischen Quellmarkt für die Zeit nach der Pandemie präsent.“

WeChat ist eine der größten und einflussreichsten Social Media-Plattformen weltweit. Mit mehr als einer Milliarde aktiver Nutzender ist WeChat auf fast jedem chinesischen Smartphone installiert, und erreicht in China mehr Adressaten als alle anderen Medien. Die WeChat-App wird für Telefonate, als Messengerdienst, zum Posten von Bildern und ebenso zur Buchung von Reisen genutzt. Ferner dient die App über die Zusatzfunktion WeChatPay knapp 900 Millionen Menschen als Bezahldienst.

Mit Unterstützung einer Kölner Partneragentur wird der Account von KölnTourismus auf WeChat regelmäßig in Mandarin mit neuem Content rund um die Domstadt bespielt.

Wer WeChat auf seinem Endgerät installiert hat, kann den Account über den beigefügten QR-Code sowie über die WeChat-ID „visit­_cologne“ erreichen.

Über KölnTourismus:
Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit-Besucher. KölnTourismus wirbt weltweit – mit seinen Partnern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionierung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Standort im nationalen und internationalen Markt und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus diesen Aufgabenstellungen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region.

Pressemitteilung Köln Tourismus

Danke Köln:
„Mer looße üch nit allein” sammelt über eine Million Euro an Spenden

  • Erste Hilfen für Bühnentechniker, Fahrer, Roadies, Tanzgruppen und Spielmannszüge werden Anfang März ausgezahlt
  • Über 1,7 Millionen Zugriffe auf die verschiedenen Übertragungen vom Spendenmarathon aus der Lanxess Arena an Weiberfastnacht
  • Spenden unter www.koelsch-akademie.de/nitallein auch weiterhin möglich

Die Spendenaktion „Mer looße üch nit allein” hat in der Karnevalssession mehr als eine Million Euro an Spenden gesammelt. Neben einer ganzen Reihen von Großspendern aus Köln und vielen Spenden aus Karnevalsgesellschaften hat vor allem das Event in der Lanxess Arena für einen riesigen Schub für die Aktion gesorgt. Dabei waren insgesamt rund 50 Bands und Redner aus dem Kölner Karneval aufgetreten, um auf die Situation vor allem der Menschen ‚Hinger der Britz’ aufmerksam zu machen. Die Zuschauer bedankten sich bei den Akteuren auf der Bühne mit Spenden per SMS oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein. Der Spendenmarathon an Weiberfastnacht erreichte 1,7 Mio. Live Content Views beim Sender #DABEI auf MagentaTV, im Livestream auf MagentaTV.de und auf den verschiedenen Portalen und Social-Media-Kanälen, die eine Übertragung im Stream ermöglichten. „Das Echo für unsere Initiative war enorm und hat gezeigt, dass wir bei den Kölnern einen Nerv getroffen haben”, weiß Bernhard Conin, Beiratsmitglied der Aktion. „In der Session ist vielen bewusst geworden, wie schmerzlich sie den Karneval vermissen und wie sehr wir alle aktiv werden müssen, um den Menschen zu helfen, die auf und neben der Bühne für den Fastelovend arbeiten.”

Nun geht es darum, die Spendengelder zielgenau und unbürokratisch zu verteilen. Darüber entscheidet der unabhängige Beirat aus Matthias Becker (Manager der Bläck Fööss), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur). „Wir haben bereits über 200 Anfragen erhalten, und täglich kommen neue hinzu”, erklärt Bernhard Conin. „Jeder einzelne Antrag wird natürlich sorgfältig geprüft, aber wir wissen auch, dass die Zeit für Hilfen drängt. Deswegen erfolgen die ersten Überweisungen bereits Anfang März.” Sie kommen denen zugute, die in normalen Sessionen den Karneval am Laufen halten und nun in Not geraten sind: vom Bühnentechniker bis zum Fahrer, vom Roadie bis zur Tanzgruppe und zum Spielmannszug. Damit geht die Grundidee der Initiatoren um Deiters, GO GmbH, Miao Records, Stiftung SK Kultur und Festkomitee Kölner Karneval auf: „Mer looße üch nit allein” sorgt unabhängig von staatlichen Hilfen mit dafür, dass trotz Pandemie möglichst alle Akteure des Karnevals – egal, ob auf oder neben der Bühne – auch in der kommenden Session noch im Fastelovend aktiv sein können.

Pressemitteilung Festkomitee inkl Bild

Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. spendet 5.555,55€ für die Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Was für ein schönes Highlight am Rusemondach: die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. überreicht einen großen Spendenbetrag: 5.555,55€ kamen aus den Mitgliederreihen zusammen, um die Aktion, die das Festkomitee Kölner Karneval mit vielen Prominenten in den letzten Wochen umgesetzt hat zu unterstützen. Bei eisigem Wind und ohne die Jecken, die normalerweise um 11h an Rosenmontag an der Vringspooz stehen überreichten Präsidentin Tanja Wolters und der erste Vorsitzende Andreas Wolf einen Scheck über 5.555,55€ an den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Dieser betonte bei der Übergabe wie wichtig es sei an die Menschen zu denken, die hinter der Bühne stehen, um die Vielfalt im Karneval zu erhalten.

„Unter dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ haben wir noch einen Video-Clip gedreht. Aufgrund dessen haben auch bereits viele Menschen direkt an das offizielle Spendenkonto gespendet. Außerdem haben wir unsere Mitglieder angespornt bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz darauf diese Summe von 5.555,55€ hier am Rusemondach übergeben zu können“ so Präsidentin Tanja Wolters.

Pressemitteilung KG Frohsinn

Karneval 2021
Festkomitee Kölner Karneval zieht positive Bilanz der Corona-Session

  • Dreigestirn, Hänneschen-Zoch und jecke Aktionen der Karnevalsgesellschaften brachten das kölsche Jeföhl zu den Menschen nach Hause
  • „Mer looße üch nit allein” sammelt weit über 900.000 Euro Spendengelder für Hilfsbedürftige „Hinger der Britz”
  • Vorfreude auf kommende Session, denn „Alles hät sing Zick”

Das Festkomitee hat eine insgesamt positive Bilanz der Kölner Karnevalssession 2021 gezogen. Trotz extremer Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen die Pandemie konnte den Kölnern immer wieder ein wenig kölsches Jeföhl nach Hause gebracht werden. „Dabei hat mich vor allem beeindruckt, wie unsere Mitgliedsgesellschaften kreative Wege gefunden haben, um Corona-konform den Karneval in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen”, freut sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Auch das Dreigestirn hat gezeigt, wie wichtig die kleinen Momente sind, bei denen den Menschen in Altenheimen oder der Bahnhofsmission ein wenig Zuversicht und Lebensfreude gebracht werden kann.” Gleichzeitig erinnerte er allerdings an all jene, deren berufliche Existenz vom Karneval abhängt. Im November hatte die Boston Consulting Group in einer Prognose in unserem Auftrag vorausgesagt, dass wohl rund 98 Prozent der Wirtschaftskraft des Karnevals in diesem Jahr verloren gehen. „Ich fürchte, dass es genauso gekommen ist. Umso wichtiger ist es, dass die Spendenaktion ‚Mer looße üch nit allein’, an der wir mit beteiligt waren, weit über 900.000 Euro erzielt hat, die nun an besondere Härtefälle aus der karnevalistischen Kultursektor verteilt werden können.”

Einer der Höhepunkte der insgesamt natürlich sehr verhaltenen Session war der Rosenmontagszug, der gemeinsam mit dem Hänneschen-Theater umgesetzt und vom WDR Fernsehen übertragen wurde. „Dieser liebevoll gestaltete Zoch hat uns die Möglichkeit gegeben, die Persiflagen – das Ausdrucksmittel der Karnevalisten, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern – einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen”, so Holger Kirsch, Zugleiter des Rosenmontagszuges und kreativer Kopf des Zuges im Mini-Format. „Wir wollten den Kölnern ein Geschenk machen und als solches wurde es von vielen Jecken auch aufgefasst: Es gab noch nie so viele positive Social-Media-Kommentare und Zuschriften per E-Mail nach einem Rosenmontagszug. Der Zoch war wohl Balsam für die kölsche Seele.”

Da praktisch alle karnevalistischen Aktivitäten an Rosenmontag bundesweit eingestellt waren, war das Medienecho entsprechend groß. „Wir konnten mit dem Zoch, aber auch mit der Proklamation ‚op Jöck’ und vielen Interviews deutlich machen, dass in Köln der Karneval sehr viel mehr ist als nur Party und laute Musik”, erklärt Christoph Kuckelkorn. „Mit dazu beigetragen hat auch ein Dreigestirn, dass die sozialen Aspekte unseres Festes nicht nur immer wieder betont, sondern auch jeden Tag gelebt hat. Dafür gebührt ihnen großer Dank.” Gleichzeitig wurde in den sechs Wochen zwischen Jahreswechsel und Aschermittwoch aber auch deutlich, wie groß der Bedarf an menschlicher Nähe ist. „Da helfen die digitalen Formate, die in dieser Session für viele Menschen die einzige Möglichkeit waren, jecke Momente zu erleben, natürlich nur zum Teil weiter”, weiß der FK-Präsident. „Manches davon wird wahrscheinlich die bunten Facetten des Karnevals auch in Zukunft ergänzen, aber wir hoffen natürlich, dass der Verlauf der Pandemie es uns erlauben wird, in der kommenden Session wieder das Miteinander zu feiern – wahrscheinlich dann sehr viel bewusster als früher.” Und so trägt das Motto der kommenden Session auch die Hoffnung auf einen Fastelovend in sich, der positive Aspekte der Corona-Session aufnimmt und bisherige, traditionelle Formate bereichert – denn „Alles hät sing Zick”.

Pressemitteilung Festkomitee inkl Bild

Original Kölsche Domputzer investieren in die Zukunft ihres Tanzcorps
und engagieren neues Tanztrainerpaar

In der abgespeckten Karnevalssession 2020/2021 haben die Original Kölschen Domputzer die Zeit genutzt sich weiter zukunftsorientiert aufzustellen. In Hinblick u.a. auf unsere Jubiläumsession 2023/2024 (4×11 Jahre) konnten wir mit Jessica Hemmersbach (34) und Aljoscha Brings (44) ein erfahrenes Trainergespann engagieren die bis vor wenigen Jahren noch selbst auf höchstem Niveau im Kölschen Fasteleer bei den Kölner Rheinveilchen getanzt haben.

Jessica (genannt Jazz) stand bereits seit ihrer frühen Kindheit auf der Bühne. Ihre Tanzkarriere beendete sie 2016 bei den Rheinveilchen und konzentrierte sich danach vermehrt auf das Training von Kinder- und Erwachsenengruppen in Köln und im Umland u.a. die KG Rote Husaren Kerpen Manheim und „De Pänz vum Rhing“.

Aljoscha (genannt Josch) begeisterte viele Jahre als Kommandant der Kölner Rheinveilchen das Publikum bevor er 2019 seine aktive Kariere bei den Rheinveilchen beendete.
Udo Beckers, 1. Vorsitzender d. Original Kölschen Domputzer:“ Wir sind sehr stolz darauf solch ein Trainerteam engagiert zu haben. Vor allem konnten 50% des Trainerteams aus der eigenen Gesellschaft bereitgestellt werden. Besonders zu erwähnen ist hier auch, das „Josch“ Mitglied unseres neu gegründeten Senats ist und unser Senatspräsident bei der Zusammenstellung der Mitglieder taktisch sehr clever und zukunftsorientiert für unsere Karnevalsgesellschaft gehandelt hat.“
Aufgrund der Corona-Auflagen können wir leider noch keinen Termin zum Trainingsauftakt nennen, tanzinteressierte junge Damen und Herren können sich jedoch ab sofort bei uns unter geschaeftsstelle@domputzer.de melden.

Pressemitteilung Domputzer inkl Fotos

Sessionsmotto verkündet:
Festkomitee Kölner Karneval stellt Motto der Session 2022 vor: „Alles hät sing Zick”

  • Motto spielt auf die vielen, sehr unterschiedlichen Facetten des Karnevals an
  • Alles hät sing Zick: laache un kriesche, leise Töne und „decke Trum”, Fastelovend und Fastenzeit
  • Verkündung traditionsgemäß am Ende des Rosenmontagszuges – und damit diesmal als Teil der WDR-Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Hänneschen-Theater

Das Festkomitee Kölner Karneval hat am Rosenmontag das Motto der Session 2022 vorgestellt: „Alles hät sing Zick.” Damit wird der Bogen von der aktuellen, coronabedingt eher verhalten gelebten Session zur hoffentlich heiteren und stimmungsvollen Session 2022 geschlagen. Denn so richtig, wie es in diesem Jahr war, die leisen Töne des Karnevals zu betonen, so sehr hoffen die Kölner darauf, dass in der kommenden Session wieder getanzt, gesungen und gefeiert werden kann. „Der Kölner Karneval hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er viele Facetten hat – nicht nur die bunten, grellen und lauten”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber genau so wie die kleinen, stillen Momente Platz im Herzen der Kölner haben, sehnen sie sich auch wieder nach dem wunderbar engen Miteinander im Fastelovend – bei Sitzungen, Partys und dem Rosenmontagszug. So hät in Kölle alles sing Zick.”

Dabei verweist das Motto – typisch kölsch – gleichermaßen auf ein Zitat aus dem Alten Testament wie auf ein Lied der Bläck Fööss. Im Buch Kohelet heißt es in Kapitel 3: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit [ … ] eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.” Die Bläck Fööss machten daraus ein Lied über die fünf Jahreszeiten: „Dann met einem Mol, weeded löstich un bunt. Fastelovend es do, dä jetz nit mieh, länger waade kunnt.” Genau um diese sehr unterschiedlichen Facetten geht es im Karneval. Für das Dreigestirn liegen die Auftritte im überfüllten Saal der Mädchensitzung und der Hoffnung bringende Besuch in der Kinderklinik manchmal nur Minuten auseinander. Wer heute zur edlen Prunksitzung geht, steht vielleicht morgen als Lappenclown beim Veedelszoch, um Kamelle und Strüüßcher zu fangen. Bei der Flüstersitzung lauscht man den Pointen der Redner, während in der Kneipe auf den Tischen getanzt wird. Dabei wird schnell klar, dass es nicht um ein Entweder-oder geht, sondern darum, jeder Ausdrucksform des Karnevals ihren Raum zu geben.

Nicht zuletzt ist das Motto auch eine Anspielung auf die Vergänglichkeit der Karnevalszeit, die Aschermittwoch in jeder Session ihr Ende findet. „Die Ursprünge des Fastelovends liegen im Fest unmittelbar vor Beginn der österlichen Fastenzeit. Auch wenn dies heute nicht mehr im Mittelpunkt steht, so ist dieser Schlusspunkt dennoch wichtig, damit es wieder einen schwungvollen Start in die neue Session geben kann”, weiß FK-Präsident Kuckelkorn. „Wenn der Karneval ganzjährig gefeiert würde, würde er völlig beliebig und seine Bedeutung für die Menschen schnell verlieren.” Und so endet auch für Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ihre Amtszeit als Kölner Dreigestirn mit der Nubbelverbrennung am Aschermittwochmorgen. Ab diesem Moment sind die Drei, die den Kölnern in diesem Jahr so kostbare Momente geschenkt haben, das designierte Dreigestirn der Session 2022 – denn alles hät sing Zick.

Pressemitteilung Festkomitee