Inklusionstribüne des Festkomitees: LVR vergibt Freikarten für Rosenmontag

Rosenmontag

268 Plätze für Menschen mit Behinderung und Begleitpersonen am Hohenzollernring / LVR als Sozialpartner des Festkomitees Kölner Karneval organisiert Kartenvergabe / Kartenwünsche bis 9. Februar

Köln, 2. Februar 2023. Erstmals unterstützt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in dieser Session das Festkomitee Kölner Karneval bei der Vergabe der Freikarten für dessen Inklusionstribüne am Rosenmontagszug. Die Tribüne auf dem Hohenzollernring bietet 228 Sitzplätze und 40 Plätze für Menschen im Rollstuhl. Die Plätze sind für Menschen mit Behinderungen vorgesehen, damit diese unabhängig von allen Beeinträchtigungen den „Zoch“ erleben können. Pro Mensch mit Behinderung ist zusätzlich je eine Begleitperson zugelassen.

„Das Festkomitee arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit dem LVR und seiner Initiative ‚Karneval für alle‘ zusammen. Er ist unser Sozialpartner in Sachen Inklusion. Wir wissen die Kartenvergabe dort in besten Händen und schätzen sehr, dass der LVR uns hier unterstützt“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Auch LVR-Direktorin Ulrike Lubek freut sich über die Zusammenarbeit: „Es ist toll, dass das Festkomitee sich mit seiner Inklusionstribüne dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung am Rosenmontagszug mitfeiern können. Als größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderung in Deutschland unterstützt der LVR das Festkomitee sehr gerne bei der Kartenvergabe!“

Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ in der zehnten Session dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. Dabei kooperiert er mit dem Festkomitee Kölner Karneval und verschiedenen Karnevalsgesellschaften in Köln und im Rheinland. In dieser Session macht der LVR Menschen mit Behinderungen wieder zahlreiche Angebote, unter anderem die Übersetzung einer Zugmoderation der Schull- un Veedelszöch in Gebärdensprache am Karnevalssonntag sowie eine Blindenreportage am Kölner Rosenmontagszug.

Die Karten für die Inklusionstribüne am Rosenmontagszug am 20. Februar vergibt der LVR an Menschen mit Behinderung, solange der Vorrat reicht. Kartenwünsche (mit Postanschrift und Telefonnummer) bitte mit dem Betreff „Inklusionstribüne“ per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Pressemitteilung LVR

Bild Anja Bögge

Tag der Begegnung 2023: Aussteller*innen-Anmeldefrist verlängert bis zum 23. Februar

Tag der Begegnung 2023: Aussteller*innen-Anmeldefrist verlängert bis zum 23. Februar

Buntes Bühnenprogramm und spannende Mitmachausstellung gestalten den Tag / 17. Juni 2023: Zehntausende Gäste für eine inklusive Gesellschaft

Köln. 13. Januar 2023. Am Samstag, 17. Juni 2023, erwartet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) wieder mehrere Zehntausend Gäste zum „Tag der Begegnung“, die aus dem gesamten Rheinland zusammenkommen, um gemeinsam eine vielfältige Gesellschaft und Inklusion zu feiern. Aussteller*innen, die den Tag und das Programm maßgeblich mitgestalten, haben nun die Chance, sich noch bis Donnerstag, 23. Februar 2023, anzumelden. Das Anmeldeformular ist abrufbar unter www.tms.aloom.de/tag-der-begegnung-2023 . Die Frist wurde vom ursprünglich 16. Januar 2023 verlängert.

Beim „Tag der Begegnung“ verbringen die Gäste einen entspannten Tag mit einem bunten Programm an kostenfreien Angeboten. Das Fest besteht aus einem hochkarätigen mehrstündigen Bühnenprogramm sowie aus einer informativen und barrierefreien Mitmachausstellung.

Erstmals richtet der LVR die Großveranstaltung auf den eigenen Flächen in Köln-Deutz am Kennedy-Ufer aus. Die großen Wiesenflächen und das Gelände rund um die LVR-Gebäude und den Horion-Turm werden mit Ständen, Buden, Aktionsflächen und einer großen Bühne belegt. Auch den attraktiven und barrierefreien Rheinboulevard nutzt der LVR mit. Die neuen Flächen bieten den vielen Menschen genügend Raum und eine optimale Umgebung, unabhängig davon, ob sie zu Fuß, im Rollstuhl oder mit anderen Gehhilfen unterwegs sind. Am Veranstaltungstag werden die Wiesenflächen außerdem möglichst barrierefrei umgebaut. Der Eintritt ist frei – das ermöglicht Teilhabe auch für Menschen, die derzeit kein Geld für Kultur und Sport ausgeben können.

Weiterführende Informationen

www.tms.aloom.de/tag-der-begegnung-2023

www.tag-der-begegnung.lvr.de

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Die Maus mit der Sendung – ausgezeichnet

LVR verleiht der Sendung mit der Maus den Rheinlandtaler / „Schwieriges wird einfach erklärt – damit es alle verstehen“

17. Januar 2023

LVR verleiht der Sendung mit der Maus den Rheinlandtaler / „Schwieriges wird einfach erklärt – damit es alle verstehen“$

Köln. 17. Januar 2023. Keine Frage, die ihr zu schwer wäre, keine Aufgabe, vor der sie kapitulierte: Seit über 50 Jahren stellt sich eine orangefarbene Maus den vielen Fragen der Menschheit: „Wie kommen die Streifen in die Zahnpasta?“ oder „Reden Fische im Wasser?“ bis hin zu „Wie funktioniert ein Computer?“. Und sie war sogar schon mal im All – 2014 als kleines Stofftier auf der Internationalen Raumstation ISS.

Heute wie vor 50 Jahren ist „Die Sendung mit der Maus“ beliebt bei Jung und Alt, sie gehört zu den populärsten im Deutschen Fernsehen. Als öffentlich-rechtliche Erfolgsgeschichte des WDR erklärt sie Kindern und auch vielen Erwachsenen, wie die Welt funktioniert – auf verständliche Art und Weise. Neben vielen alltäglichen Fragen beleuchtet das Redaktionsteam der Maus auch inklusive Themen: Sei es der Besuch einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, wenn die Maus erklärt, was Inklusion bedeutet oder was in einer Schule für Menschen mit Sehbehinderung anders ist. Oder wenn sie 76 Familien mit Kindern mit Down-Syndrom das Kraftmacher-Lied singen lässt. Leicht, empathisch, mutmachend und verbindend.

„In zahlreichen Maus-Geschichten stehen Menschen und ihr Zusammenleben im Mittelpunkt. Sie liefern damit hervorragende Beispiele für Information und Bewusstseinsbildung hin zu der Idee einer menschenfreundlichen und inklusiven Gesellschaft“, so LVR-Direktorin Ulrike Lubek. „So verstärkt die ‚Sendung mit der Maus‘ auch unsere LVR-Kampagne ‚Inklusion erleben‘. Sie trägt dazu bei, dass Kinder ganz selbstverständlichen lernen und verstehen, dass Vielfalt unser Leben und unsere Gesellschaft bunter macht. Kurz gesagt: Schwieriges wird einfach erklärt – damit es alle verstehen.“

Für dieses außergewöhnliche Wirken wurde das Redaktions-Team der Maus, vertreten unter anderem durch Armin Maiwald und Christoph Biemann, nun mit dem Rheinlandtaler des LVR in der Kategorie „Gesellschaft“ ausgezeichnet. Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland und bekennender Maus-Fan, unterstrich in ihrer Laudatio: „Die Sendung öffnet Erlebnisräume, sie bringt Menschen zusammen und trägt dadurch viel zu einer informierten und inklusiven Gesellschaft bei. Das zeigt sich gerade auch darin, dass die Lach- und Sachgeschichten komplett barrierefrei wiedergegeben werden: mit Gebärdensprache, Untertiteln und Audiodeskription.“ Sie hob die besonders gelungene Vermittlung hervor, der mittlerweile andere TV-Formate nacheifern: „Seit über 50 Jahren schaffen Sie es, liebes Redaktionsteam der Maus, gesellschaftsrelevante Angelegenheiten wie Teilhabe, Interkulturalität und Nachhaltigkeit auf leichte und unterhaltsame Art aufzubereiten“.

Im Anschluss an die Laudatio und das Grußwort des Kölner Bürgermeisters Andreas Wolter bedankte sich Christoph Biemann für das gesamte Redaktionsteam. Und die, um die sich alles drehte, stand dabei, klimperte freundlich mit den Mausaugen und schwieg – wie immer.

Zum Hintergrund:
Der LVR macht unter dem Slogan „LVR. Rheinland. Ausgezeichnet.“ herausragende Verdienste im Hinblick auf gesellschaftliches und kulturelles Engagement sowie besondere kulturwissenschaftliche oder künstlerische Leistungen sichtbar, indem er verschiedene Auszeichnungen und Preise verleiht. Im Jahr 2023 wird der Rheinlandtaler insgesamt 27 Mal in den Kategorien „Gesellschaft“ und „Kultur“ verliehen. Diesen Preis können Personen, Organisationen oder Unternehmen erhalten, die sich in besonderer Weise im Rheinland engagieren und dabei die Werte und Leitgedanken des LVR leben. Zu der Kategorie „Kultur“ gehören unter anderem die Themengebiete landschaftliche Kulturpflege, Brauchtum, Volks- und Landeskunde und kulturelle Entwicklung sowie das multinationale Zusammenleben im Rheinland. Über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland. Weiterführende Informationen über die Preise des LVR und die damit verbundenen Verdienste stehen unter www.rheinland-ausgezeichnet.lvr.de zur Verfügung.

Pressemitteilung

Große Schäl Sick Sitzung: LVR vergibt Freikarten an Gehörlose

Auftritte von Bernd Stelter, den Bläck Fööss und The Drummerholic‘s / Bühnenprogramm wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt / LVR-Initiative „Karneval für alle“ finanziert Übersetzung / Kartenvergabe bis 15. Januar

Auftritte von Bernd Stelter, den Bläck Fööss und The Drummerholic‘s / Bühnenprogramm wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt / LVR-Initiative „Karneval für alle“ finanziert Übersetzung / Kartenvergabe bis 15. Januar

Köln, 4. Januar 2023. Die Große Schäl Sick Sitzung der Deutzer Karnevalsgesellschaft Schäl Sick vun 1952 e.V. am 29. Januar 2023 im Dorint Hotel an der Messe Köln wird für gehörlöse Jecken übersetzt. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Übersetzung des Programms in die Deutsche Gebärdensprache. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause vergibt die D.K.G. Schäl Sick wieder zwanzig Freikarten für die Veranstaltung an Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren. Erhältlich sind die Karten beim LVR.

Möglich macht dieses inklusive Angebot eine Kooperation zwischen der D.K.G. Schäl Sick und dem LVR, der sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits in der zehnten Session dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können.

In diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Angebote für Menschen im Rollstuhl, für hör- und sehbehinderte Jecken sowie für Menschen mit geistigen Einschränkungen. Alle Angebote finden Sie unter www.karneval-fuer-alle.lvr.de .

Die Karten für die Großen Schäl Sick Sitzung am 29. Januar vergibt der LVR an gehörlose Menschen, solange der Vorrat reicht. Kartenwünsche bitte per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Pressemitteilung LVR

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Miljö-Sitzung der Altstädter: LVR vergibt Freikarten an Gehörlose

Auftritte von Bernd Stelter, den Bläck Fööss und Cat Ballou / Bühnenprogramm wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt / LVR-Initiative „Karneval für alle“ finanziert Übersetzung / Kartenvergabe bis 13. Januar

Köln, 3. Januar 2023. Die Miljö-Sitzung der Altstädter Köln 1922 e.V. am 27. Januar 2023 im Kristallsaal der KölnMesse wird in dieser Session erneut für gehörlöse Jecken übersetzt. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Übersetzung des Programms in die Deutsche Gebärdensprache. Die Altstädter vergeben zehn Freikarten für die Veranstaltung an Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren. Erhältlich sind die Karten beim LVR.

Möglich macht dieses inklusive Angebot eine Kooperation zwischen den Altstädtern und dem LVR, der sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits in der zehnten Session dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können.

In diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Angebote für Menschen im Rollstuhl, für hör- und sehbehinderte Jecken sowie für Menschen mit geistigen Einschränkungen. Alle Angebote finden Sie unter www.karneval-fuer-alle.lvr.de .

Die Karten für die Miljö-Sitzung am 27. Januar vergibt der LVR an gehörlose Menschen, solange der Vorrat reicht. Kartenwünsche bitte per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Zur Miljö-Sitzung 2023

“Am guten Alten in Treue halten”, so der Leitspruch des grün-roten Traditionskorps der Altstädter. Die Sitzung findet zwar „op dr Schäl Sick“ statt, hat aber dennoch Wurzeln und Heimat am Alter Markt. Genießen Sie einen wundervollen Abend mit:
Bernd Stelter, Cat Ballou, Martin Schopps, Bläck Fööss u.v.a., kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Pressemitteilung LVR

LVR beschenkt ukrainische Geflüchtete in Lindlar

LVR-Mitarbeitende schenken Gutscheine für Weihnachtsgeschenke an über 120 geflüchtete Kinder, Jugendliche und Eltern aus der Ukraine / Über 5500 Euro gespendet / Aktion LVR-Charitybaum 2022 in Kooperation mit Förderverein des Freilichtmuseums Lindlar e.V.$

Köln. 19. Dezember 2022. Mehr als 80 ukrainische Kinder und Jugendliche sowie gut 40 Mütter und Väter haben am Samstag im Rahmen der Spendenaktion LVR-Charitybaum von den Beschäftigten des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) Gutscheine für Weihnachtsgeschenke erhalten. Die ukrainischen Geflüchteten, die allesamt in Lindlar leben, können sich über Gutscheine für einen Spielwarenladen, einen Buchladen sowie eine Drogerie freuen. In diesem Jahr lief die Spendenaktion in Kooperation mit dem Förderverein „Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar e. V.“, der sich vor Ort in Lindlar wie auch in der Ukraine für die ukrainischen Menschen engagiert.

Unter dem Motto „Weihnachtsgeschenke auch in Krisenzeiten“ haben die LVR-Beschäftigten Geld an den Förderverein gespendet, der dafür Gutscheine für Spielwaren, Bücher und Kosmetik an die Kinder, Jugendlichen und Eltern verschenkt. Insgesamt sind bei der Spendenaktion über 5500 Euro zusammengekommen.

„Es ist toll, dass sich so viele Mitarbeiter*innen des LVR an unserer Spendenaktion beteiligt haben. Gerade weil der Krieg gegen die Ukraine Auswirkungen bis zu uns nach Deutschland hat, ist es umso wichtiger, den Menschen zu helfen, die er am härtesten getroffen hat“, so Dr. Corinna Franz, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege bei der feierlichen Übergabe des Spendenschecks im LVR-Freilichtmuseum Lindlar.

An der Aktion des LVR-Charitybaums haben sich auch die Vorsitzende und die Fraktionen der 15. Landschaftsversammlung Rheinland beteiligt. Die Spendenaktion „LVR-Charitybaum“ hat beim LVR bereits Tradition: Zum zwölften Mal wurden Kinder in schwierigen Situationen in der Weihnachtszeit beschenkt.

Pressemitteilung

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LVR und Provinzial ermöglichen Rollstuhltribüne am Rosenmontagszug in Düsseldorf

14. November 2022 | Der LVR

LVR und Provinzial ermöglichen Rollstuhltribüne am Rosenmontagszug in Düsseldorf

LVR und Provinzial sichern inklusives Angebot am Graf-Adolf-Platz bis mindestens 2024 / LVR-Tribüne fortan LVR-Provinzial-Tribüne / in dieser Session erstmals überdacht / LVR vergibt Karten / Tribüne ist Teil der LVR-Initiative „Karneval für alle“$

Düsseldorf, 14.11.2022. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Provinzial Versicherung haben beschlossen, die rollstuhlgerechte Tribüne am Düsseldorfer Rosenmontagszug künftig gemeinsam zu finanzieren. Die Provinzial hat dem LVR, der die Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz im Rahmen seiner Initiative „Karneval für alle“ betreibt, die Finanzierungsbeteiligung bis mindestens 2024 zugesichert. So ist die Zukunft des inklusiven Projekts, dessen Fortbestand in den letzten Jahren immer wieder in Frage stand, längerfristig gesichert.

Die Tribüne, die fortan den Namen LVR-Provinzial-Tribüne trägt, bietet Platz für 30 Menschen im Rollstuhl sowie rund 120 Steh- und Bankplätze für Menschen mit anderen Beeinträchtigungen und Begleitpersonen. 2023 wird sie zum ersten Mal überdacht aufgebaut. Für sehbehinderte Gäste beschreibt ein Blindenreporter mit einem Co-Moderator der Fortuna Düsseldorf das Zuggeschehen. Die technische Anlage für diese Blindenreportage stellt Fortuna Düsseldorf dafür kostenfrei zur Verfügung.

„Wenn dä Zoch kütt, dann sind wir natürlich dabei und sorgen dafür, dass möglichst viele daran teilhaben können“, sagt LVR-Direktorin Ulrike Lubek. „Den Rosenmontagszug zu erleben ist für alle Menschen eine besondere Erfahrung. Diese einzigartige Atmosphäre auf der LVR-Provinzial-Tribüne auch für Menschen im Rollstuhl und durch die Blindenreportage dort auch für blinde und sehbehinderte Menschen erlebbar zu machen – das ist Karneval für alle. Mit der Provinzial an unserer Seite können wir das Fortbestehen der Tribüne auch in den nächsten Jahren sichern.“

„Die Tribüne am Rosenmontagszug ist mittlerweile eine echte Tradition im Düsseldorfer Karneval. Sie ermöglicht die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im jecken Treiben. Die Provinzial kommt mit der finanziellen Unterstützung der Tribüne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach, allen Karnevalist*innen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt zu gewährleisten. Wir freuen uns, als Partner des LVR mit dazu beitragen zu können, gesellschaftliche Toleranz zu fördern,“ so Patric Fedlmeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Provinzial.

Die kostenfreien Tribünenkarten vergibt der LVR. Plätze gibt es für Menschen im Rollstuhl, Sehbehinderte und Menschen mit anderen Einschränkungen sowie je eine Begleitperson. Kartenwünsche bitte per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Bis der Zug auf dem Graf-Adolf-Platz eintrifft, sorgt die „Die WohnzimmerBand Düsseldorf“ mit Live-Musik für Stimmung. Auf ihrer mobilen Bühne, die direkt neben der LVR-Provinzial-Tribüne ihren Platz hat, spielt die stadtbekannte Coverband Partymusik zum Mitsingen und Schunkeln. Mit ihrem Auftritt möchte die Band die Inklusion im Karneval unterstützen und verzichtet daher auf ein Honorar. Mehr Infos: www.wzbd.de

Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits seit 2013 dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. Mehr Informationen unter: www.karneval-fuer-alle.lvr.de

Die Provinzial Versicherung ist mit dem Karneval in Düsseldorf eng verbunden: Seit fast 40 Jahren versichert die Provinzial Versicherung den Rosenmontagszug und stattet das Comitee Düsseldorfer Carneval mit der „Närrischen Police“ aus.

Bilderdownload:

Bild vom Pressegespräch „Inklusion im Karneval: LVR-Provinzial-Tribüne“. Von Links: Patric Fedlmeier (stellvertretender Vorstandsvorsitzender Provinzial Versicherung), Klaudia Zepuntke (Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf), Hans-Peter Suchand (Pressesprecher Comitee Düsseldorfer Karneval), Ellen Petry (LVR-Projektleiterin „Karneval für alle“), Stefan Felix (Fortuna Düsseldorf), Frank Breuers (Blindenreporter auf der LVR-Provinzial-Tribüne); Vorne: Eheleute Girps (Hans-Josef Girps ist langjähriger Gast der rollstuhlgerechten Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz).

Foto: Hannah Reiter / LVR

Pressemitteilung

Hannah Reiter

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Elfter im Elften: Kostenlose Karten für gehörlose Menschen

13. Oktober 2022 | Der LVR

Elfter im Elften: Kostenlose Karten für gehörlose Menschen

Willi Ostermann Gesellschaft kooperiert mit LVR-Initiative „Karneval für alle“ / LVR finanziert Übersetzung in Gebärdensprache / LVR vergibt Karten an Gehörlose

Köln. 13.10.22. Damit Menschen mit Behinderungen dieses Jahr am 11.11. an Karneval teilnehmen können, vergibt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) 20 Karten für die Sessionseröffnung in Köln an gehörlose Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren. Die Willi Ostermann Gesellschaft, die den Elfter im Elften auf dem Heumarkt veranstaltet, stellt hierfür 20 Eintrittskarten zur Verfügung, die über den LVR kostenfrei an Gehörlose vergeben werden. Zudem finanziert der LVR die Übersetzung des Bühnenprogramms in Gebärdensprache.

Möglich macht dieses inklusive Angebot eine Kooperation zwischen der Willi Ostermann Gesellschaft und der LVR-Initiative „Karneval für alle“, die sich bereits seit 2013 dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können. In der kommenden Session finanziert die LVR-Initiative in Köln zudem unter anderem eine Livebeschreibung des Rosenmontagszugs für blinde und sehbehinderte Menschen, die Gebärdendolmetschung an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt und bei den Schull- un Veedelszöch sowie die rollstuhlgerechte LVR-Tribüne auf dem Heumarkt.

Kostenfreie Karten für die Sessionseröffnung vergibt der LVR an gehörlose Menschen, solange der Vorrat reicht. Kartenbestellungen können per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de oder per SMS an 0152 0931 7716 gerichtet werden.

Pressemitteilung LVR

Mit Musik Menschen verbinden
LVR ehrt Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth mit dem Ehrenring des Rheinlandes

12. September 2022 | Der LVR

Mit Musik Menschen verbinden

LVR ehrt Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth mit dem Ehrenring des Rheinlandes$

Köln. 12. September 2022.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat am Sonntag Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth mit dem Ehrenring des Rheinlandes geehrt. Der Ort der Feierstunde hätte mit der Kölner Philharmonie nicht passender gewählt sein können: Hat Roth hier doch bereits unzählige Konzerte als Dirigent geleitet. Dass er mit der Musik vieles darüber hinaus zu erreichen vermag, wurde mit der Ehrung deutlich.

Doch zunächst begann es natürlich mit Musik: „Weltgier“ war das Konzert überschrieben, in dem Roth mit seinem Gürzenich-Orchester und dem diesjährigen Residenzkünstler Mahan Esfahani ein neues Cembalokonzert von Miroslav Srnka aus der Taufe gehoben hat. Danach führte Maestro Roth das Konzert mit seinem gefeierten Brucknerzyklus mit Bruckners 3. Sinfonie fort.

Nach diesem beeindruckenden wie eindringlichen Intro war das Auditorium adäquat auf das Thema eingestimmt.

Viele Gäste waren der Einladung von LVR-Direktorin Ulrike Lubek und Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, gefolgt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte die Festgemeinde, bevor Henk-Hollstein die Laudatio hielt: Sie stellte François-Xavier Roth als einen „der charismatischsten und couragiertesten Dirigenten seiner Generation“ vor. Seine Musik sei ansteckend, weil sie verbinde. Henk-Hollstein: „Aristoteles hat einmal gesagt: ‚Ein Mann, der das Orchester führen will, muss der Menge den Rücken kehren.‘ Doch bei Ihnen stimmt das nicht ganz. Sie gehen auf die Menschen zu und bringen ihnen Ihre Musik. Sie nutzen Ihre Position, um in vielschichtigen Projekten möglichst viele Menschen, von Jung bis Alt, an dem ‚Wunder‘ der Musik teilhaben zu lassen.“ Sie erläuterte, warum der LVR den Ehrenring an Menschen vergibt, die sich um den Gedanken der regionalen Selbstverwaltung als Baustein Europas besonders verdient gemacht haben. Roth habe sich seit 2015 mit dem Gürzenich-Orchester in der Vermittlung klassischer Musik in Köln engagiert. „Dabei gehören Kinder- und Mitmachkonzerte sowie grenzüberschreitende Projekte mit unterschiedlichen Künstler*innen zu festen Bestandteilen seiner Arbeit. Zusammen mit dem Gürzenich-Orchester unterstützt er im Rahmen des internationalen Projekts ‚Momentum‘ begabte junge Musiker*innen und hat beim Gürzenich-Orchester eine sehr erfolgreiche Orchesterakademie gegründet. Aber auch älteren Menschen, die nicht mehr den Weg in einen Konzertsaal auf sich nehmen können, gibt er die Chance, Kammermusik zu erleben – etwa im Seniorenheim oder durch das einzigartige Konzertpatenprogramm. Durch seine Initiative eines Kölner Bürgerorchesters wird engagierten Laienmusiker*innen das gemeinsame Musizieren an der Seite von Profis ermöglicht.“ So mache er Menschen Musik zugänglich – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Bildung.

Henk-Hollstein zog erklärend die biografische Verbindung für Roths Engagement: „François-Xavier Roth wurde 1971 in Frankreich als Sohn des Organisten, Komponisten und Musikpädagogen Daniel Roth geboren. Die Musik war ihm quasi schon ab dem ersten Moment mit in die Wiege gelegt worden. Gleichzeitig wohnte in ihm aber dieser Erkundungsdrang nach dem Neuen inne, der Wunsch, etwas Neues zu erschaffen. Diese beiden Eigenschaften hat er über die Jahre zusammengeführt – er hat der klassischen Musik sozusagen seinen individuellen Klang gegeben.“

Bevor Maestro Roth abschließend Dankesworte an den LVR richtete, überreichte Anne Henk-Hollstein den individuell angefertigten Ehrenring des Rheinlandes.

Der Ehrenring

Der Ehrenring des Rheinlandes ist die höchste Auszeichnung des LVR und wird nach einem 2001 vom Landschaftsausschuss des LVR beschlossenen Statut vergeben. Er ist eigens für die Preisträger*innen angefertigt und trägt als Stein einen Achat. Dieser wurde am Ufer des Rheins bei Rodenkirchen gefunden und stammt ursprünglich aus Idar-Oberstein. Im Laufe der Jahrtausende ist er durch den Rhein nach Köln gelangt.

Mit der Auszeichnung würdigt der rheinische Kommunalverband Persönlichkeiten, die sich um den Gedanken der kommunalen Selbstverwaltung als Baustein eines künftigen Europas verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträger*innen zählen unter anderem Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Dr. mult. Rita Süssmuth, der Kölner Pfarrer Franz Meurer, Oberstadtdirektor a.D. Dr. Max Adenauer, Bundesminister a.D. Gerhart R. Baum, Bundespräsident a.D. Dr. Walter Scheel, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Oberbürgermeister a.D. Dr. Norbert Burger, Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm, Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft, Hedwig Neven DuMont und Dombaumeisterin a.D. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner.

LVR eröffnet Behandlungszentrum für seelische Gesundheit der LVR-Klinik Langenfeld in Leverkusen

Moderne 24-Stunden-Klinik im Kompaktformat // Allgemeinpsychiatrische Station, Tagesklinik und Ambulanz sowie eine Station für Psychosomatische Medizin // LVR investiert rund 18,3 Millionen Euro

Leverkusen/Langenfeld, 06. September 2022. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat heute das Behandlungszentrum für seelische Gesundheit der LVR-Klinik Langenfeld feierlich eröffnet. Hierzu erfolgte ein Umbau eines bereits bestehenden Gebäudes auf dem Gelände des Klinikums Leverkusen. Ein Teil des Behandlungszentrums ist bereits seit Herbst vergangenen Jahres in Betrieb: Die offene allgemeinpsychiatrische Station und eine Tagesklinik mit jeweils 30 Plätzen sowie die Ambulanz. Behandlungsschwerpunkte sind Krankheitsbilder wie Depressionen, Angsterkrankungen sowie leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen. Voraussichtlich Anfang 2023 wird in einem zweiten Schritt die Station für Psychosomatische Medizin mit 18 Betten in Betrieb gehen. Hier werden Patient*innen mit körperlichen Beschwerden behandelt, die auf seelische Belastungen zurückzuführen sind.

Die Leverkusener Bürger*innen profitieren somit nicht nur von den kurzen Wegen zur stationären Behandlung und Therapie, sondern auch von der räumlichen Nähe zum Leverkusener Klinikum.

Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen: „Die kurzen Wege erleichtern die Kooperation unserer beiden Häuser, was uns sehr freut. Zum einen ergänzen unsere Behandlungsmöglichkeiten für seelische Erkrankungen das Angebot des Klinikums Leverkusen. Zum anderen können wir schneller feststellen, ob bei einer psychischen Erkrankung auch körperliche Ursachen vorliegen. So profitieren beide Seiten – und zwar zum Wohle der Patient*innen. Dass die Zusammenarbeit gut funktioniert, haben die letzten Monate bereits gezeigt.“

Ein wichtiger Grundpfeiler im Verständnis von psychiatrischer Arbeit des LVR ist die wohnortnahe, gemeindeintegrierte Versorgung von psychisch erkrankten Menschen.

Andreas-Paul Stieber, Vorsitzender des Krankenhausausschusses 2: „Der LVR hat schon vor Jahren den Bedarf an wohnortnaher Versorgung erkannt und gemeinsam mit der politischen Vertretung und den LVR-Kliniken den Bau von Tageskliniken, Ambulanzen und stationären Versorgungsangeboten vor Ort vorangetrieben. So kann die Behandlung der Menschen in ihren Lebensalltag integriert werden. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit dem Behandlungszentrum für seelische Gesundheit die Lücke der 24-Stunden-Betreuung im stationären Rahmen für die Bürger*innen aus Leverkusen und Umgebung schließen konnten“.

Die Räumlichkeiten des Behandlungszentrums sind barrierefrei, modern und hell gestaltet. Eine einladende Atmosphäre, die sich positiv auf den Heilungsprozess der Patient*innen und den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden auswirkt.

Auf die Patient*innen wartet außerdem eine moderne Diagnostik und eine breite Palette an Behandlungsangeboten. Neben klassischen Therapieformen werden beispielsweise auch Ergo-, Kreativ- und Musiktherapie sowie Physio-, Sport- und Bewegungstherapie angeboten. Aber auch Ohrakupunktur, Aromapflege und gruppentherapeutische Angebote stehen auf dem Programm.

Das neue Behandlungszentrum Leverkusen der LVR-Klinik Langenfeld ist ein Baustein des rund 500 Millionen Euro großen Investitions- und Finanzierungsprogramms, das die politische Vertretung des LVR für die LVR-Kliniken Ende 2010 beschlossen hat. Insgesamt 18,3 Millionen Euro flossen in das Projekt.