Alt – Köllen Sommerfest 2021 – Wiedersehen mit alten Freunden

„Alt-Köllen – wir sind wieder da“ – Großes Sommerfest am Fort I

Am gestrigen Sonntag 5. September 2021 war es endlich soweit. Die K.G. Alt-Köllen und ihre beiden Tanzgruppen, die großen und kleinen „Kölsche Harlequins“ feierten nach fast genau zwei Jahren endlich wieder ein rauschendes Sommerfest rund um das Fort I in der Südstadt.

Der Innenhof des alten Gemäuers war im Vorfeld stimmungsvoll dekoriert worden. Viele fleißige Hände hatten neben einer Bühne auch Zelte, Pavillions, Tische, Bänke, einen Getränkestand und eine große Grillstation aufgebaut und alles in rut un wiess dekoriert, den Farben der Gesellschaft. Mitglieder und Freunde hatten zudem ein großes und abwechslungsreiches Büffet zusammengestellt. Bereits am Nachmittag gab es leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee, später dann eine üppige Auswahl an Salaten, Frikadellen, Broten, Dips und anderen leckeren Kleinigkeiten.

Bei schönstem Wetter wurde das Fest vom neuen Präsidenten der K.G. Alt-Köllen, Stephan Degueldre eröffnet. Unter den mehreren hundert Besuchern konnte er auch zahlreiche Gäste befreundeter Gesellschaften herzlich begrüßen. Darunter gleich mehrere Präsidenten und Präsidentinnen wie Bettina Brüninghaus (1. Damengarde Cöln), Udo Beyers (KKV „Unger Uns“), Oliver Cremer (Kölsche Lübüggele), Hans-Peter Houben (Stromlose Adler), Hans Kürten (Blomekörfge), Hans-Günter Mies (Kölsche Lotterbove), Reinhard Müller (Kölsche Huhadel), Theo Schäfges (Fidele Zunftbrüder), Tanja Spiegel (Goldmarie), aber auch langjährigen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten der K.G. Alt-Köllen, Hans Brocker.

Heinz Cöllen alias „DJ Henry“, sorgte in bewährter Weise für den musikalischen Rahmen des Sommerfestes. Das Bühnenprogramm wurde am Nachmittag von der unvergleichlichen Marita Köllner eröffnet. Der engen Freundin der K.G. und Trägerin der Goldenen Mütze 2016 gelang es mit Leichtigkeit die Anwesenden zum Mitsingen und Schunkeln zu animieren. Endlich mal wieder ein kölsches Fest mit Kölschen Künstlern, kölscher Musik und ausgelassener Stimmung. Man spürte deutlich, wie lange alle auf so ein Fest gewartet haben. Beim Gedanken an die bevorstehende Session wurde so manches Freudentränchen verdrückt. Die gute Stimmung steigerte sich im Laufe des Nachmittags weiter, als „Kuhl un de Gäng“ und zum Abschluß Torben Klein die karnevalistische Menge begeisterten.

Da die vergangene Session aufgrund Corona wie bei allen Gesellschaften ein ziemliches Loch in die Kasse gerissen hatte, konnte sich Alt-Köllen glücklich schätzen, einen Zuschuß über die Initiative „Neustart miteinander“ des Landes NRW erhalten zu haben. Ziel dieses Förderprogramms der Landesregierung ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch ehrenamtlich getragene öffentliche Veranstaltungen. Und das wurde mit dieser Veranstaltung auf jeden Fall vorbildlich erfüllt.

Nachdem das Sommerfest am Fort I nun zum dritten Mal stattgefunden hat, gilt die kölsche Regel, nach der es sich ab jetzt um eine Brauchtumsveranstaltung handelt. Alle Mitglieder und Gäste waren sich einig, daß diese Veranstaltung gerade nach den endlosen Corona-Monaten ein phantastischer Vorgeschmack auf die anstehende Session war und unbedingt im nächsten Sommer wiederholt werden muß.

Emotional wurde es beim Auftritt von Marita Kölner. Sie selber hatte Corona und half danach im Impfzentrum Köln ehrenamtlich aus. Für sie war es förmlich ein “ Befreiungs-Sommerfest“ nach Monaten der Stille und Abstinenz vom Thema Karneval.

Apropos Session 2022. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen der K.G. Alt-Köllen hat am 1. September 2021 begonnen, und, wer dabei sein will, sollte sich schnell die gewünschten Karten sichern. Neben den populären Volkssitzungen (Samstag, 8. und Sonntag, 9. Januar 2021, jeweils 13.00 Uhr) und der Mädchensitzung (Montag, 10. Januar 2021, 15:30 Uhr) im Zelt auf dem Neumarkt, den anderen Formaten „Fastelovend en d’r Weetschaff“ (Freitag, 28. Januar 2021, 19.30 Uhr) im Brauhaus FRÜH am Dom, der Kostümsitzung „Orjenal Kölsch“ (18. Februar 2021, 19.00 Uhr) im großen Saal der Sartory Betriebe und dem „Paprikaball“ am Karnevalssamstag (26. Februar 2021, 20.00 Uhr) in der Wolkenburg gibt es in dieser Session eine weitere Premiere: Die Benefiz-Kneipensitzung „Beim Zappes“ (10. Februar 2021, 18.45 Uhr) im „Zum Alten Brauhaus“ in der Severinstraße geht erstmals an den Start. Bei allen Veranstaltungen gilt natürlich die 3G-Regel.

Text: Pressemitteilung Alt Köllen/ Anja Bögge

Fotos: Anja Bögge

Pressemitteilung: K.G. Alt-Köllen – Neuer Senatspräsident

Am vergangenen Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung des Senats statt. Neben dem ersten Wiedersehen nach coronabedingter Unterbrechung stand die Veranstaltung vor allem unter dem Zeichen der Vorstandswahlen. Zwei herausragende Vorstandsmitglieder kandidierten nicht mehr:
Nach 11 jecken Jahren (vier als Senatsvizepräsident und sieben Jahre als Senatspräsident) trat Gregor Berthold nicht mehr erneut an. Die Versammlung dankte ihm mit großem Applaus für seine Tätigkeit. Der bisherige Beisitzer im Senatsvorstand und langjährige 2. Vorsitzende der Gesellschaft Markus Lüdemann wurde einstimmig zum neuen Senatspräsidenten gewählt. Er ist seit 27 Jahren Mitglied der KG und seit 2015 Senator.
Ebenso kandidierte der bisherige Senatsgeschäftsführer Klaus Nettesheim nach 27 Jahren im Amt nicht mehr. Auch für ihn fand Senatsvizepräsident Jürgen Biskup die passenden Worte in einer Dankesrede. Klaus Nettesheims Nachfolger wird Björn Thiele. Er ist seit 2014 Mitglied der Gesellschaft und war in den vergangenen sechs Jahren Leiter Kartenstelle der KG.
Für Markus Lüdemann als Beisitzer im Senatsvorstand rückte Martin Syrek nach. Martin ist 2015 in die KG eingetreten. In der Gesellschaft hat er sich als Kassierer, Tanzgruppenleiter, Betreuer Neumitglieder und in den Organisationsteams für Sommerfest, Stammtisch und Sessionseröffnung bereits verdient gemacht. In den Senat ist er ganz frisch 2021 aufgenommen worden. Im Amt bestätigt wurden der 2. Vorsitzende Jürgen Biskup und der Beisitzer Hannspeter Henseler.
Der neue Senatsvorstand sieht sich mit der Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern gut vorbereitet auf die kommende Session 2022.

Text Pressemitteilung

Logo Alt Köllen

Met Hätz un Siel, bringe mir Alt-Kölle ans Ziel“
Stephan Degueldre neuer Präsident der K.G. Alt-Köllen

Dazu rund zwei Dutzend Tänzerinnen und Tänzer der Kölschen Harlequins. Sämtliche Teilnehmer waren natürlich entsprechend der Auflagen geimpft, genesen oder kurz vorher negativ getestet. Es war die erste Präsenzveranstaltung von Kölns neuntältester Karnevalsgesellschaft seit Ausbruch der Coronapandemie vor über einem Jahr. Angesichts der positiven Entwicklung dank fallender Infektionszahlen herrschte dann auch eine spürbare Aufbruchstimmung. Da im vergangenen Jahr keine ordentliche Versammlung abgehalten werden konnte, standen diesmal gleich alle Vorstandsämter zur Neuwahl an. Allen voran die Wahl eines neuen Präsidenten, nachdem der bisherige Amtsinhaber Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Bei insgesamt drei Kandidaten fiel die Wahl mit großer Mehrheit auf den bisherigen Literaten Stephan Degueldre.
Stehende Ovationen zeigten, dass die Mitglieder Degueldre selbst gesetztes Motto „Met Hätz un Siel, bringe mir Alt-Köllen ans Ziel“ voll unterstützen. Wenn jemand mit Herz und Seele für die K.G. Alt-Köllen und den Karneval eintritt, dann ganz sicher Degueldre. Und das Ziel für Alt-Köllen war natürlich allen klar. Man will wieder bei möglichst vielen Veranstaltungen allen Gästen zeigen, mit wieviel Freude man den Kölner Karneval feiert, das man gerne Gastgeber ist und als höchstes Gut die Tradition, Gastfreundschaft und vor allem die gemeinsame Freude hochhalten will.

Degueldre, 47 Jahre, karnevalistisches Urgestein aus Köln-Vogelsang fand über seine Tochter Angela, die bereits seit zehn Jahren bei den Kölschen Harlequins tanzt, Zugang zur K.G. Alt-Köllen. Als echter Kölscher war er schon von klein auf aktiv im Straßenkarneval und später auch in diversen Veedelsvereinen. Selbstverständlich ist er bekennender FC-Fan und beruflich bei der KVB tätig. Alt-Köllen-Mitglied seit 2014, war er 2017 zunächst als 2. Literat und seit 2018 schließlich als oberster Programmgestalter erfolgreich an der Durchführung der diversen Sitzungen und Bälle, darunter die​ legendären Volkssitzungen von Alt-Köllen auf dem Neumarkt beteiligt. Es verwundert daher nicht, dass der neue Präsident zunächst auch weiter als Literat tätig sein wird. In ihren Ämtern bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Hans Günter Horst, Geschäftsführer Uwe Lüdemann und Schatzmeister Sebastian Pütz. Bei den weiteren zu wählenden Vorstandsfunktionen kam es zu einer Reihe personeller Veränderungen. Neu im Vorstand sind Axel Kraemer (2. Vorsitzender), Marcel Pertsemlis (Leiter Kartenstelle), Moritz Wellerdick (1. Schriftführer) und Willi Köhler (Zugwart). In den erweiterten Gesamtvorstand wurden zudem gewählt: Sven Hellmold (1. Orga-Leiter), Christoph Duscha (1. Zeugmeister), Bernd Schneider (1. Kassierer) sowie Martin Syrek als Beauftragter für neue Mitglieder und André Bußmann als Beauftragter für die beiden Tanzgruppen der Kölsche Harlequins.

Der nun wieder vollständige Vorstand hat direkt jede Menge Arbeit vor sich. Einerseits sind die Pandemiemonate nicht spurlos an der K.G. vorbeigezogen, andererseits müssen jetzt die Planungen der Session 2022 vorangetrieben werden. Zum Ende der Versammlung herrschte jedoch breite Zuversicht, gemeinsam die Herausforderungen meistern zu können.

Text und Bild Pressemitteilung

Goldene Mütze der KG Alt-Köllen coronaconform verliehen

Pressemitteilung KGAlt-Köllen vun 1883 e.V.
30.01.2021
Goldene Mütze der KG Alt-Köllen vun 1883 e.V.
an das Kölner Dreigestirn 2021

Auch während der Corona-Pandemie ließ es sich die KG Alt-Köllen nicht nehmen, wie in jeder Session ihre Goldene Mütze zu verleihen.
Die Goldene Mütze wird seit 1973 „in Würdigung um die besonderen Verdienste und den Kölner Karneval und der Brauchtumspflege“ vergeben. Erster Preisträger war der Sänger Willy Schneider. Ihm folgten u.a. Alfred Dumont, Willy Millowitsch, Bernd Assenmacher, Ludwig Sebus, Hans Süper und Wicky Junggeburth.
Der Präsident der KG Alt-Köllen, Prof. Rolf-Rainer Riedel führte aus: „Für die Fastelovend-Session 2021 waren wir uns im Vorstand schnell einig, dass die diesjährige Goldene Mütze dem Dreigestirn 2021 (Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie) gebührt, zur Würdigung der besonderen Bereitschaft und ihres Mutes, sich für unseren Fastelovend so zu engagieren. Die drei schenken in diesen schweren Pandemie-Zeiten als echte Karnevalisten den Kölnerinnen und Kölnern Frohsinn und Herzenswärme.“
Angesichts der Corona-Rahmenbedingungen konnte die Auszeichnung nicht wie üblich Anfang Januar im Rahmen des Dreikünnige-Appells der Gesellschaft verliehen werden. Am 30.01.2021 wurde die Goldene Mütze daher coronakonform auf dem Parkplatz des Kölner Karnevalsmuseums durch drei Vorstandsmitglieder der KG Alt-Köllen, den Präsidenten Prof. Rolf-Rainer Riedel, den 1. Vorsitzenden Hans-Günter Horst und den Senatspräsidenten Gregor Berthold an die Preisträger verliehen. Präsident Prof. Riedel überreichte mit seinen Vorstandskollegen die gerahmte Goldene Mütze und die Urkunde, die erstmals in ihrer Geschichte an ein Kölner Trifolium vergeben wurde.
Die Laudatio hielt Wilhelm Stoffel, Leiter der Schull- und Veedelszöch, stellvertretend für die Goldenen-Mützen-Träger des Jahres 2020, die Organisatoren und Zochleiter der 57. Kölner Veedelszöch. Stoffel betonte in seiner bewegenden Rede: „Ihr Drei verdient allerhöchste Anerkennung, dass Ihr die Rolle des Dreigestirns in der Session 2021 angesichts der außergewöhnlichen Umstände übernommen habt. Ihr seid das lebende Beispiel dafür, dass sich diese Stadt und der Karneval nicht unterkriegen lassen. Damit gebt Ihr vielen Menschen dieser Stadt ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, dass es hoffentlich bald wieder besser wird. Ich könnte mir keine würdigeren Träger der Goldenen Mütze im Jahre 2021 vorstellen. Daher auch mein besonderer Dank an die KG Alt Köllen für diese Wahl!“

Prinz Sven I. bedankte sich: „Wir freuen uns natürlich über diese ganz besondere Ehrung. Wenn uns die Goldene Mütze heute verliehen wird, dann sehen wir das nicht nur als Auszeichnung für das Kölner Dreigestirn, sondern wir stehen stellvertretend für viele Jecken, die sich im Fastelovend engagieren. Da gibt es zum Glück unzählige ehrenamtliche Karnevalisten, die sich seit Monaten Gedanken machen, wie man den Menschen ein bisschen kölsches Jeföhl und Freude nach Hause bringen kann – trotz schwieriger Bedingungen durch die Pandemie. Dieser Preis ist auch für sie!“

Quelle Text und Bilder Pressemitteilung

Mädchensitzung Alt Köllen beendet Zeltsitzungswochenende

Zeltsitzungswochenende der KG Alt-Köllen auf dem Neumarkt endet mit einem Geburtstagsständchen von 1.500 Frauen für Klaus Lückerath (Paveier) bei „Nümaats Wiever“

Fotos: Hans Renn

Bereits im sechsten Jahr in Folge fand der Sitzungsmarathon der K.G. Alt-Köllen am Wochenende nach der Pripro am Montag mit der Mädchensitzung „Nümaats Wiever“ sein gebührendes Ende. Unter Leitung des Präsidenten Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel feierten über 1.500 jecke Damen in fröhlicher und ausgelassener Stimmung im Zelt auf dem Neumarkt.
Literat Stephan Degueldre hatte in bewährter Weise für alle drei Tage ein fantastisches Programm der Spitzenklasse zusammengestellt. Für die Mädchensitzung ist dies immer eine große Herausforderung, ist doch montags für die allermeisten Künstler immer auftrittsfreier Erholungstag. Aber auch in diesem Jahr war es Degueldre durch seine vielen persönlichen Kontakte wieder gelungen die Plaggeköpp, Kölschraum, Martin Schopps, Marita Köllner, Bernd Stelter, Klüngelköpp, Räuber, Lupo, Domstürmer und zum krönenden Abschluss die Paveier extra für die Nüümaats Wiever auf die Bühne zu holen. Selbstverständlich waren auch die Tänzerinnen und Tänzer der gesellschaftseigenen „Kölschen Harlequins“ mit an Bord. Besonderen Beifall gab es für Klaus Lückerath von den Paveiern, der an diesem Montag zudem seinen Geburtstag feierte. Neben Glückwünschen durch Sitzungspräsidenten Riedel und eine Flasche Sekt intonierte das ganze Zelt ein stimmgewaltiges „Happy Birthday“.
Hochzufrieden zeigte sich Alt-Köllen-Sprecher Axel Kraemer nach den drei Tagen auf dem Neumarkt. Über 5.500 Jecke waren bei den zwei Volkssitzungen plus der Mädchensitzung zu Gast und haben ausgelassen und vor allem friedlich zusammen gefeiert. Der Vorverkauf für alle drei Sitzungen im kommenden Jahr (9.-11. Januar 2021) ist bereits gestartet und wie immer gilt es schnell zu sein. Für die Volkssitzung am Samstag gibt es aktuell bereits nur noch Plätze auf der Warteliste.
Ebenfalls startet am 15.01.2020 der Vorverkauf für ein weiteres neues Format der K.G. Alt-Köllen. Am Donnerstag, dem 04.02.2021 geht erstmals die Benefiz-Sitzung „Beim Zappes“ an den Start. Sie findet im „Zum Alten Brauhaus“, dem Stammlokal der Gesellschaft in der Severinstr. 51 statt. Der Reinerlös wird dem Vringstreff e.V. gespendet. Das wiederum von Literat Stephan Degueldre zusammengestellte fünfstündige Programm umfasst Auftritte von Philipp Oebel, Max Biermann, Fritz Schopps, Funky Marys, Dä Tuppes vum Land, Kuhl un de Gäng, Dä Knubbelisch vum Klingelpötz, Marita Köllner und Kölschraum. Die Karten können zum Preis von 25,00 Euro bestellt werden.
Der Kölner Karneval hatte für die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. immer auch eine soziale Komponente. Darum auch der Charakter der Volkssitzungen zu erschwinglichen Preisen. Aus diesem Gedanken heraus und weil Alt-Köllen in den vergangenen Jahren viel Zulauf erhalten hat, möchte man nun etwas zurückgeben. Da man sich der Südstadt stark verbunden fühlt, lag es nahe, dass der komplette Erlös der neuen Veranstaltung 2021 im Veedel bleiben soll. Mit der Spende an den 1995 gegründeten Vringstreff e.V. möchte Alt-Köllen einen Beitrag leisten, dass diese Begegnungsstätte ihre vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsprogramme weiter durchführen und erweitern kann.
Björn Thiele, Vorstand der KG Alt-Köllen vun 1883 e.V.: „Wir möchten zusätzlich zu unseren bisherigen Veranstaltungen mit der Kneipensitzung auch wieder eine kleinere und ruhigere Veranstaltung etablieren. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass uns dafür ein Konzept gelungen ist, bei dem wir auch etwas zurückgeben können. Mit dem Vringstreff e.V. unterstützen wir Hilfe im Veedel und zeigen das der Karneval verbindet und niemanden allein läßt.“

Schon Ende nächster Woche, am Freitag, dem 24.01. gibt es die nächste Veranstaltung von Alt-Köllen. Fastelovend en dr Weetschaff im Brauhauskeller des Früh am Dom. Zu einem Preis von nur 19,90 Euro treten Kempest Finest, Lupo, Fidele Kölsche und die Micky Brühl Band auf.

Fotos und Text:Pressemitteilung Alt Köllen/ Fotos Hans Renn

„Nüümaats Wiever“ – nach 5 Jahren entwächst die Veranstaltung den „Kinderschuhen“ – 1500 Besucher

Als die „erste“ Ausgabe damals startete, waren wir als Magazin sozusagen „bei der Geburt dabei“. Knapp 500 „Jecke Wiever“ hatten sich bei der ersten Ausgabe eingefunden. Das steigerte die K.G. Alt-Köllen schon seit Jahren. Nach dem Motto „stetig nährt sich das Eichhörnchen“ sorgte man Jahr für Jahr dafür, die Veranstaltung weiterzuentwickeln. Im letzten Jahr fanden sich dann schon über 1100 Damen ein, in diesem Jahr an die 1500.

Wir sprechen mit dem „neuen“ Pressesprecher Axel Kraemer über die Veranstaltung:

„Bis auf wenige Stehtische im hinteren Teil des Zeltes ist die Veranstaltung gut besucht. Wir rechnen heute auch schon mit vielen Bestellungen für die Mädchensitzung 2020!

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K.G Alt-Köllen eröffnet die Sitzungen auf dem Neumarkt – Jecke Tage sind angebrochen

Am Samstag war es wieder soweit. Die K.G. Alt-Köllen lud zum 36. Mal zu ihren legendären und wie immer ausverkauften Volkssitzungen im Zelt auf dem Neumarkt ein.

Präsident Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel höchstpersönlich überraschte das Publikum, als er beim Einzug des Elferrates im Kostüm eines Harlequins, dem Logo der Gesellschaft voranschritt.

Traditionell startet jede Volkssitzung mit dem Aufzug eines Traditionskorps. Dieses Mal der Blauen Funken. Im Anschluss ging es musikalisch mit den Rabaue weiter, bevor Martin Schopps mit einer gelungenen Rede die ersten Lacher erntete. Nach Kuhl un de Gäng begeisterten dann die Tanzgruppen von Alt-Köllen, die „Kölschen Harlequins“ mit einem stimmungsvollen und gekonnten Auftritt. Fritz Schopps schaffte es dann in bewährter Weise das Zelt mit seiner Rede, die in gekonnten Reimen eine Liebe für Details zeigte, in seinen Bann zu ziehen. Fidele Kölsche, Domstürmer und Klüngelköpp heizten den Saal dann gehörig ein, bevor es zum Höhepunkt ging.

Unter großer Begeisterung erfolgte die „Volksproklamation“ des Kölschen Dreigestirns, Prinz Marc I. (Marc Michelske), Bauer Markus (Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) in Begleitung des Festkommiteepräsidenten Christoph Kuckelkorn. Das neue Dreigestirn gewann mit seinem Medley und einem Saxophonsolo von Bauer Markus die Herzen des Publikums. Ein gelungener Start in eine lange Session!

Der Senatspräsident von Alt-Köllen, Gregor Berthold und der Literat Stephan Degueldere überreichten im Anschluss der Band Brings einen Scheck in Höhe von 1.111,11 Euro. Dieser Betrag soll den an Krebs erkrankten Techniker von Brings, Daniel Schulz, Spitzname Jamba unterstützen. Bereits im letzten Jahr startete Brings diese Aktion mit 20.000 Euro um eine Immuntherapie zu finanzieren, die leider nicht von der Krankenkasse übernommen wird und weit über 100.000 Euro kosten wird.

Den grandiosen Abschluss des fast sechsstündigen Nonstop-Programms im Zelt gab es dann mit einem ausgiebigen Auftritt von Brings, der die Stimmung dann nochmal zum Explodieren brachte. Am Sonntag gibt es die Fortsetzung und am Montag dann zum fünften Mal die Mädchensitzung „Nümaats Wiever“, bei der das Kölner Kinderdreigestirn auftreten wird.
Unter der Ehrengästen waren u.a. Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln sowie der diesjährige Träger der „Goldenen Mütze“, Alt-OB Jürgen Roters mit Familie.

 

Pressetext: Pressesprecher

Fotos: Fotograf Hans Renn mit freundlicher Genehmigung der KG Alt-Köllen

K.G Alt-Köllen „etabliert“ Mädchensitzung auf dem Neumarkt

Im letzten Jahr hatte sich die K.G Alt Köllen an den Versuch gewagt nach den beiden erfolgreichen Zelt-Sitzungen auch eine Mädchensitzung zu veranstalten.

 

 

 

„Es startete verhalten, rund 550 Besucherinnen haben im ersten Jahr die Sitzung besucht, heute konnten wir uns auf über das doppelte steigern“ erklärten die Verantwortlichen der K.G Alt-Köllen.

Das Ziel für 2018 steht fest “ Das bauen wir noch aus – das Sitzungformat ist etabliert“

 

Besucherin Heike Ettinger aus Düren erklärte es so:

“ Wir sind immer heiß auf unser Vettweiß – die Hölle von Vettweiß nennt ihr es in Köln auch. Wenn die Sitzungen durch sind heißt es für uns wieder „warten, warten, warten“ oder wir verkürzen uns die Zeit indem wir nach Köln fahren, wer weiß, vielleicht nennen wir es in ein paar Jahren “ Die Hölle von Kölle“.

Den „T.A.K.T“ gaben an diesem Tag auch musikalisch die Mädchen an. So sorgten die Funky Marys und auch Marita Köllner für Bombenstimmung im Zelt auf dem Neumarkt. Letztere feiert in diesem Jahr ihr 50 jähriges Bühnenjubiläum. Bernd Stelter erklärte den Mädchen den Unterschied zwischen Udo Jürgens und Donald Trump „musikalisch“ ehe Kuhl un de Gäng anschliessend das Zelt zum Beben brachten.

Schlag auf Schlag ging es im Programm mit dem Kölner Kinder Dreigestirn und der Tanzbruppe „Winzer und Winzerinnen vun d`r Bottmüll“ weiter.

„Schwitzen statt Sitzen“ war dann mit den Rabauen und Cat Ballou angesagt

Die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ bildete mit den Schlußnummern Domstürmer und BRINGS das Ende dieses nachmittags im Zelt auf dem Neumarkt.

Und wie es sich für “ Mädchen“ gehört übernehmen diese auch gerne mal die „Führung“

Präsident Rainer Riedel verlor „kurz“ die Sitzungsleitung an zwei Tänzerinnen der Kölschen Harlequins. Doch nicht nur das die weiteren Mitglieder der Kindertanzgruppe übernahmen auch noch kurzfristig den Elferrat der KG Alt-Köllen auf der Bühne.

Die Moderation oblag nun den beiden „Mädchen „Angela Degueldre  und Sophia Heinrich.  Während die übrigen Mitglieder der Kindertanzgruppe den Elferrat ersetzten, moderierten beide ohne jede Scheu vor dem Publikum im Zelt.

Das durfte schon im Laufe der Sitzung erleben das der „Elferrat“ lebt, was eindrücklich beim Auftritt von Maritta Köllner bewiesen wurde.

FAZIT: Die Mädchensitzung auf dem Neumarkt ist etabliert. Und wenn man im Social-Media Bereich der K.G Alt-Köllen mal spinkst darf man dort schon die ersten Vorbestellungen größerer Gruppen in 2018 vermelden. Vielleicht etabliert sich die Mädchensitzung wirklich zur „Hölle von Kölle“.

 

Text: PM/Elisabeth Martini

Fotos: Elisabeth Martini und Anja Bögge

 

K.G. Alt-Köllen, Mädchensitzung „neues Format“ nach den Zeltsitzungen, 11.01.2016

Premiere für die „1“ Mädchensitzung der K.G. Alt Köllen in ihrem Zelt auf dem Neumarkt Köln.

“ Wir hatten uns sehnlichst eine dritte Sitzung gewünscht und dies zusammen mit der Stadt Köln und dem Festkomitee Kölner Karneval möglich gemacht “ so die Verantwortlichen der K.G. Alt Köllen.

Rund 700 Mädchen hatten sich im Zelt auf dem Kölner Neumarkt eingefunden. Somit konnte die Alt-Köllen für den Start der „3. Sitzung“ von einem kleinen Erfolg sprechen der in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden kann.

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