K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. geht mit neu gewähltem Vorstand in die kommende Session   Neuer Präsident Gregor Berthold  

Am Freitag (28. Juni 2024), fand die Jahreshauptversammlung der K.G. Alt-Köllen statt.

Wichtigster Tagesordnungspunkt für die rund einhundert anwesenden Mitglieder waren die Neuwahlen des Vorstandes und insbesondere des neuen Präsidenten.

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte man mit Tobias Hölscher einen neuen Schatzmeister gewählt, der ebenso wie der im Mai neu gewählte Senatspräsident Uwe Welzel dem fünfköpfigen geschäftsführenden Vorstand angehört.

Bei der Jahreshauptversammlung setzte sich nun Gregor Berthold direkt im ersten Wahlgang als neuer Präsident gegen zwei Mitbewerber durch. Gregor Berthold, ehemaliger Rechtsanwalt und seit 2006 Mitglied der K.G. Alt-Köllen, hatte bereits viele Jahre dem Senat der Gesellschaft vorgestanden und diesen fünf Jahre im geschäftsführenden Vorstand repräsentiert.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wählte die Versammlung Bernd Kempa. Uwe Lüdemann, bereits seit zehn Jahren Geschäftsführer, wurde in seinem Amt bestätigt. Beide waren ohne Gegenkandidaten angetreten.

Weiterhin neu beziehungsweise in ihren Funktionen wieder gewählt wurden Axel Kraemer (2. Vorsitzender), Edgar Blumer (Schriftführer), Roland Schrey (Literat), Marcel Pertsemlis (Leiter Kartenstelle), Willy Köhler (Zugwart), Sven Hellmold (Orga-Leiter), Christian Kasper (Zeugmeister), Bernd Schneider-Schrey (1. Kassierer), Thomas Schwamborn (Neumitgliederbetreuung) und Christian Kummetat (Beauftragter für die Tanzgruppen).

Die K.G. Alt-Köllen freut sich, daß sich trotz der jüngsten Turbulenzen mehr Bewerber gefunden hatten, als Vorstandsämter zu besetzen waren und im neuen Vorstand nun sowohl langjährige Erfahrung als auch neue Ideen vertreten sind. So sieht man sich bestens für die kommende Session und die nächsten Jahre aufgestellt.

Am Ende der Versammlung bedankte sich der neue Präsident Gregor Berthold bei allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern und betonte, daß es jetzt darum gehe, gemeinsam in die Zukunft zu schauen. „Es gibt noch viel zu tun und ich bin mir sicher, daß wir das gemeinsam schaffen werden. Laßt uns in der nächsten Session ausgiebig feiern und unseren Gästen bei jeder Veranstaltung ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dafür brauchen wir nicht nur den Vorstand, dafür brauchen wir euch alle.“

Bild (c) Facebook und Text K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.

Party-Wochenende der KG Alt-Köllen mit über 2.000 Jecken lässt Hilton und Wolkenburg beben

Nach sechs gelungenen Veranstaltungen, beginnend mit der Volksproklamation auf dem Neumarkt, beendete die KG Alt-Köllen am Wochenende gleich mit zwei Partys ihren Veranstaltungsmarathon. Am Karnevalsfreitag ging es im Hilton mit „Jeck loss Jeck elans“ los. Neben den beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins sorgten Eldorado, Boore, Knallblech, Höhner, Klüngelköpp und die Domstürmer für einen ausgelassenen und stimmungsvollen Abend. Zentral gelegen direkt neben dem Dom und Hauptbahnhof konnten die Jecken hier in friedlicher und gewohnt familiärer Stimmung mit Alt-Köllen feiern.

Am Karnevalssamstag ging es dann in der ausverkauften Wolkenburg mit dem legendären Paprikaball weiter. Hier sorgten neben den beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins die Klüngelköpp, Kuhl un de Gäng, StadtRand, Domstürmer und Knallblech ebenfalls für einen fantastischen Abend.

Wer am Karnevalswochenende friedlich und ausgelassen feiern will und trotz der Größe keine anonymen und überfüllten Partys mag, der ist bei Alt-Köllen genau richtig. Wer im nächsten Jahr dabei sein will, sollte möglichst bald Karten unter www.alt-koellen.de bestellen.

Nach acht Veranstaltungen bedankt sich die KG bei über 10.000 Gästen und freut sich jetzt natürlich auf den Höhepunkt der Session. Am Rosenmontag ist man dieses Mal als Gruppe 26 mit dabei.

Bild und Text Pressemitteilung

 (Hans und Juliane Renn) 

KG Alt-Köllen feiert Kostümsitzung „Orjenal Kölsch“ mit viel Gefühl

Am Freitag feierte die KG Alt-Köllen im ausverkauften großen Saal des Sartory ihre traditionelle Kostümsitzung und zeigte, was sie unter „Orjenal Kölsch“ versteht. Die Stimmung war von Anfang an so, wie man es von Alt-Köllen gewohnt ist: familiär, ausgelassen, unkompliziert und fröhlich. Viele Stammgäste kennen sich und freuen sich jedes Jahr darüber sich hier wiederzutreffen.

Das gut sechsstündige Programm mit den beiden eigenen Tanzgruppen der Kölschen Harlequins, dem Einmarsch der Plaggeköpp und der Prinzengarde 1935 Frechen e.V., dem Kölner Dreigestirn, Guido Cantz, Volker Weininger als Sitzungspräsident, JP Weber, den Bläck Fööss, Domstürmern, Räuber, Eldorado und Miljö lies wirklich keine Wünsche offen und bot für jeden etwas.

Bereits zu Beginn der Sitzung, im Anschluss an den Auftritt der beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins, konnte deren Trainerin Ines Autermann eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Den beiden Tänzerinnen Louisa Weber und Joline Lüdemann wurde für 11jährige Mitgliedschaft in der Tanzgruppe die höchstmögliche Auszeichnung „Festkomitee Gold“ verliehen. Bei der Übergabe auf der Bühne war dann natürlich auch der stolze Vater von Joline Lüdemann, Alt-Köllen-Geschäftsführer Uwe Lüdemann mit dabei.

Der neue Sitzungsleiter Swen Schmitz in seinem bekannten Kostüm als Lappenclown „mit Schirmchen“, überzeugte auch dieses Mal mit seiner lockeren und humorvollen Art und wurde dabei nach Kräften von seinem Elferrat unterstützt. Auch dieser komplett in Lappenclownkostüme gekleidet. Als nach 23 Uhr JP Weber die Bühne betrat, schaffte es Swen Schmitz schon routiniert, den bereits ziemlich aufgeheizten Saal wieder zur Ruhe zu bringen, um diesem Ausnahmekünstler den nötigen Respekt entgegenzubringen. Das Publikum bewies damit auch, dass man feiern, singen, schunkeln, tanzen, aber eben auch ruhig zuhören kann. Genau das ist eben „Orjenal Kölsch“ mit ganz viel Gefühl.

Nach dem Ende der Sitzung ging die Party nahtlos im Foyer weiter. Erst deutlich nach 2 Uhr verließen die letzten Gäste den Sartory. Wer dabei war, konnte nur bestätigen, dass mit dem Motto „Orjenal Kölsch“ wirklich alles gesagt war. Friedlich und fröhlich feiern, ein Spitzenprogramm, gute und entspannte Stimmung und ein tolles wunderschön kostümiertes Publikum. Wer im nächsten Jahr wieder mit Alt-Köllen feiern will, sollte schnell sein und Karten bestellen.

In der aktuellen Session ist der Paprikaball der KG in der Wolkenburg am Karnevalssamstag bereits ausverkauft. Die letzte Gelegenheit zum gemeinsamen feiern ist daher die Party an Karnevalsfreitag im Hilton am Dom. Für diese Party mit einem hochkarätigen Programm (Höhner, Klüngelköpp, Domstürmer, Knallblech, Eldorado, Boore) gibt es für 31,- Euro noch Karten unter www.alt-koellen.de!

Text: Pressemitteilung

Fotos: Anja Bögge

Lange Party-Nacht der KG Alt-Köllen im Brauhauskeller im früh am Dom

Am Samstag, dem 27. Januar fand bereits zum fünften Mal die kölsche Party-Nacht der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. unter dem Namen „Fastelovend en d’r Weetschaff“ im Früh-Brauhauskeller statt.

Über 300 Jecke kamen um einen Abend lang mit kölscher Musik so richtig abzufeiern. Durch den Abend führte gekonnt und sehr humoristisch das KG Mitglied Swen Schmitz. Sein Talent hatte er bereits bei einer der Volkssitzungen vor 2.000 Jecken bewiesen, als der ursprünglich geplante Sitzungspräsident Boris Müller aus Krankheitsgründen kurzfristig ausgefallen war. Auch mit dieser Moderation bewies er sein Können und man kann auf die nächsten Veranstaltungen der KG gespannt sein.

Dj Henry, alias Hein Coellen, sorgte für eine tolle Partystimmung und so wurde von Anfang an mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Natürlich wurde die Stimmung nochmal gesteigert, als zuerst Höösch und später die Band Knallblech die Jecken zum mit machen bewegten.

Als Überraschung wurden dann noch die fünf kreativsten und schönsten Kostüme prämiert und erhielten dann auf der Bühne jeweils zwei Freikarten für die Karnevalsfreitagsparty „Jeck loss Jeck elans“ der KG am 9. Februar im Hilton am Dom. Nach den Auftritten wurde noch stundenlang weiter gefeirt und durch die hervorragende Stimmung konnten auch wieder mehrere neue Mitglieder gewonnen werden.

Wer noch in dieser Session mit Alt-Köllen feiern möchte, sollte schnell sein. Nachdem die Kostümsitzung am Freitag im Sartory und der Paprikaball am Samstag, dem 10. Februar bereits ausverkauft sind, gibt es unter www.alt-koellen.de noch Karten für die Karnevalsparty am Freitag den 9. Februar im Hilton. Für 31,- Euro stehen dort neben DJ Henry auch Knallblech, Eldorado, Boore, Höhner, Klüngelköpp, Domstürmer und die eigenen Tanzgruppen Kölsche Harlequins auf dem Programm.

Bild und Text: Pressemitteilung

Alt – Köllen Stapelhaus Köln

„Alt-Köllen em Stapelhuus“, traditioneller kölscher Fastelovend für die ganze Familie

Am Samstag startet die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.  – familienfreundlich – am späten Nachmittag ihre Veranstaltung im Stapelhaus. Das Format – eine kleine Veranstaltung der leisen Töne – ist dabei bewusst auch als Kontrast zu den traditionellen großen Zeltsitzungen der Gesellschaft gedacht.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Hans Günter Horst, der auch durch die weitere Veranstaltung führte, ging es direkt mit der eigenen Kindertanzgruppe Kölsche Harlequins los. Die Alt-Köllen-Pänz begeisterten einmal mehr und durften die kleine Bühne erst nach einer Zugabe verlassen.

Musikalisch folgte die Gruppe StadtRand und dabei hielt es dann auch keinen mehr auf seinen Plätzen. Es wurde mitgesungen und geschunkelt und die Stimmung konnte nicht besser sein. Zwischen den einzelnen Auftritten sorgte DJ Giovanni immer für beste kölsche Tön.

Für besondere Stimmung sorgte dann Marita Köllner, et fussich Julche, Trägerin der Goldenen Mütze der KG und langjährige Freundin der Gesellschaft. Mit ihrer urkölschen Art sorgte sie für fröhliche und gefühlvolle Momente. Das Publikum war begeistert und schunkelte und tanzte ausgelassen mit. Erst nach einigen Zugaben lies man Marita von der Bühne, um Platz für den hohen Besuch des Kölner Dreigestirns zu machen.

Gerade in der familiären Atmosphäre des Stapelhauses war es natürlich ein ganz besonderes Erlebnis, das „Familien“-Dreigestirn mit Prinz Sascha I. (Sascha Klupsch), Bauer Werner (Werner Klupsch) und Jungfrau Frieda (Friedrich Klupsch) aus nächster Nähe zu erleben. Nach der Vorstellung und Begrüßung begeisterten die Drei mit ihrem stimmungsvollem Medley samt Trommelsolo.

Nach etwas Zeit zum Schwade und Verzälle und für das leibliche Wohl folgte dann JP Weber. Es trat eine wunderbare Stille ein, als er mit seiner ruhigen und gefühlvollen Art kölsche Lieder und Verzällcher zum Besten gab. Das Publikum dankte es ihm mit stehenden Ovationen.

Als letzter Programmpunkt begeisterte dann Micky Brühl mit seinen bekannten kölschen Liedern. Von Klassikern wie „Ich hann de Musik bestellt“ bis hin zu Hits wie „Zo Fooss noh Kölle jonn“ war für jeden Geschmack etwas dabei. Seine Art kölsche Gefühle in Worte zu fassen, war genau das, was diese Veranstaltung ausmachte.

„Alt-Köllen em Stapelhuus“ hat gezeigt, dass vielen gerade auch bei kleinen und familiären Veranstaltungen das Herz aufgeht. Als nächstes bereitet sich die KG nun auf ihre Veranstaltungen am 27. Januar im Brauhauskeller im früh am Dom, am 2. Februar die Kostümsitzung Orjenal Kölsch im Sartory, am 9. Februar mit Jeck loss Jeck elans im Hilton am Dom und dann noch am 3. Februar den Paprikaball im Sartory vor. Wer noch mitfeiern möchte, sollte jetzt unter www.alt-koellen.de schnell Karten bestellen.

Text und Bilder: Alt Köllen

Kinder- und Jugendtanzgruppe Kölsche Harlequins der K.G. Alt-Köllen im Düsseldorfer Landtag

Ausstellungseröffnung „Kinderrechte im Karneval“

Kinder- und Jugendtanzgruppe Kölsche Harlequins der K.G. Alt-Köllen im Düsseldorfer Landtag

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe Kölsche Harlequins der KG Alt-Köllen hatte heute einen ganz besonderen Auftritt. In der Bürgerhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf fand die Ausstellungseröffnung zum Thema „Kinderrechte im Karneval“ statt.

Das Festkomitee Kölner Karneval und Zartbitter e.V. entwickelten unter Beteiligung im Karneval aktiver Kinder und Jugendlicher den neuen „Rechtepass für Kinder im Karneval“.  Der Pänzrechte-Pass ist der erste Schritt zu einem neuen Schutzkonzept, welches das Festkomitee mit Zartbitter für die Kinder- und Jugendtanzgruppen im Kölner Karneval implementieren möchte. Landtagspräsident André Kuper betonte in seiner Begrüßungsrede, wie wichtig auch der Politik die Rechte und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen ist. Er freute sich darüber, dass diese Ausstellung nun im Landtag gezeigt wird und damit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Ursula Enders, Vorstand von Zartbitter e.V. begrüßte diese einmalige  Initiative, die aus ihrer Sicht ein wichtiger erster Schritt für mehr Sicherheit nicht nur im Karneval ist, Christine Flock, Vizepräsidentin des Festkomitee Kölner Karneval betonte, dass die Kinder und Jugendlichen die Zukunft des Karnevals sind und besonderen Schutz benötigen und auch alle Erwachsenen hierfür sensibilisiert werden müssen.

Diese Kooperation des Karnevals mit einer Beratungsstelle gegen sexuelle Übergriffe und Missbrauch ist bundesweit einmalig. Zum Inhalt gehören dabei auch Präventionsleitlinien sowie eine karnevalsspezifische Beschwerdestelle beim Festkomitee und bei Zartbitter.

Die Texte und Illustrationen des Rechtepasses werden an Hand alltagsnaher Botschaften vermittelt. Die 28 Motive wurden von der Kölner Künstler in Dorothee Wolters illustriert und können mit dem entsprechenden Begleitmaterial noch bis zum 14. Februar in der Bürgerhalle besichtigt werden.

Natürlich war es den Kindern unserer Tanzgruppe und auch deren Eltern und allen KG Mitgliedern ein besonderes Anliegen, diese Aktion zu unterstützen. So waren die Harlequins bereits bei der Entwicklung der Beiträge beteiligt. Auch für uns bei der K.G. Alt-Köllen sind Kinder, vor allem in der Jugendarbeit, das höchste Gut und diese sollen sich natürlich sicher fühlen und genauso wie die Erwachsenen für das Thema sensibilisiert werden.

So konnte die Tanzgruppe im Anschluss mit ihrem tänzerischen Können und viel Freude ihre Unterstützung für diese besondere Aktion zeigen.

Bild und Text: Alt Köllen

Volkssitzung Tag 2 – Alt Köllen beweist Stärke und Mut in der Krise

Mit Tag 1 der Volkssitzung auf dem Neumarkt zeigte sich bereits das viele, besonders das Festkomitee Köln ein Herz für Alt Köllen haben.

Nach täglichen Krisenmeldungen über die Krise der Alt Köllen zeigten die Besucher das sie weiterhin hinter der Gesellschaft stehen. Unterstützung – ein Wort das die Alt Köllen im Augenblick wie eine warme Decke zudeckt.

Kurze Schrecksekunde vor dem zweiten Tag. Boris Müller war fest eingeplant gewesen als Sitzungsleiter. Leider war er heiser und fiel somit aus.

Was nun? Swen Schmitz, Eigengewächs aus den Reihen der Alt Köllen hatte seinen grossen Tag. Souverän moderierte er den Tag im Festzelt. Ein Programm der Spitzenklasse gehört dazu – Martin Schopps, Marc Metzger, das Dreigestirn Köln.

So startete also die zweite Volkssitzung pünktlich um 13 Uhr mit dem Einzug der Nippeser Bürgerwehr. Schon bei der Begrüßung und den ersten Moderationen waren die Gäste vom neuen Sitzungsleiter begeistert. Souverän, fröhlich und mit viel Witz, führte Schmitz durch die Sitzung und niemand konnte glauben, dass es für ihn eine Premiere war. Und zwar spontan und ohne große Möglichkeit der Vorbereitung.

Den musikalischen Beginn machten die Rabaue und sorgten damit für eine ausgelassene Grundstimmung. Im Anschluss präsentierte Martin Schopps eine tolle Rede und wusste viele Lacher auf seiner Seite, bevor das Kölner Dreigestirn erneut empfangen wurde. Nachdem die „royale“ Familie Klupsch mit Prinz Sascha I. an der Spitze bereits am Vortag zur Volksproklamation auf dem Neumarkt erschienen war, fiel es den Tollitäten nicht schwer, das Zelt ein weiteres Mal zu begeistern.

Weiter ging es dann mit Marc Metzger als „dä Blötschkopp“, der in seiner gewohnten Art mit einer fantastischen Rede das Publikum begeisterte. Direkt danach standen dann wieder alle auf ihren Stühlen, als Cat Ballou ihre Stücke zum Besten gaben. Ein weiterer Höhepunkt waren dann die Auftritte der beiden eigenen Tanzgruppen der Kölschen Harlequins. Kleine und Große begeisterten die Jecken mit ihren Tanzkünsten.

Marita Köllner, die ihren Auftritt natürlich auf einem der langen Tische begann, brachte dann das ganze Zelt zum Kochen. Der Jubel und die Begeisterung waren so groß, dass sie es erst zur letzten Zugabe bis auf die Bühne schaffte.

Beim nächsten Punkt bewies der neue Sitzungsleiter sein wahres Können. Nach der aufgeheizten Stimmung durch Marita Köllner kam als nächster Programmpunkt JP Weber durch den Mittelgang. Swen Schmitz schaffte es mit klaren Worten die erforderliche Ruhe zu schaffen. Tatsächlich setzten sich alle 2.000 Gäste wieder auf ihre Stühle und es trat eine beeindruckende Stille ein. Als dann noch alle leise mitsangen, war es wirklich ein Gänsehautmoment der ganz besonderen Art.

Den stimmungsvollen Endspurt gaben dann Brings und die Bläck Fööss. Dabei standen dann wieder alle im Zelt und viele auch Stühlen und Tischen. Nach einigen Zugaben ging die zweite Volkssitzung der KG Alt-Köllen in der Session 2024 mit vielen Emotionen zu Ende. Am Montag folgt dann mit der Mädchensitzung „Nümaats Wiever“ der dritte und letzte Teil des jecken Sitzungsmarathons auf dem Neumarkt.

Text: Elisabeth Martini/ Alt Köllen

Fotos: Anja Bögge

K.G. Alt-Köllen feiert die Volksproklamation mit 2.000 Gästen

Sitzungsleitung durch Goldene-Mütze-Träger Stephan Henseler

Heute startete der alljährliche Zeltsitzungsmarathon der KG Alt-Köllen vun 1883 e.V. mit 2.000 Gästen im ausverkauften Festzelt auf dem Neumarkt. Gab es in den letzten Tagen vermehrt negative Schlagzeilen, konnte man an diesem Tag wirklich nur Erfreuliches berichten.

Nach dem Rücktritt des Präsidenten eine Woche zuvor, waren die Gäste natürlich gespannt darauf, wer durch die Volksproklamation leiten würde. Mit Stephan Henseler, Präsident der KG Löstige Ubier, Vorstand und Spielleiter des Spielkreises Fritz Monreal Köln-Klettenberg und seit Donnerstag zudem frischgebackener Träger der jährlich von der KG Alt-Köllen vergebenen „Goldenen Mütze“, hatte man mit Unterstützung des Festkomitee Kölner Karneval einen absoluten Vollprofi gewinnen können.

Nach dem Einzug des Elferrates startete das Programm mit dem Aufmarsch des Korps der KG Treuer Husar Blau-Gelb, welche das aktuelle Kölner Dreigestirn stellt. Direkt danach begeisterte Bernd Stelter mit seinem Gesang und seiner Rede das ganze Zelt.

Der absolute Höhepunkt war natürlich wie immer der Einzug und die Volksproklamation des neuen Kölner Dreigestirns. In diesem Jahr wurde ein wahres emotionales Feuerwerk gezündet. Zur Überraschung von Prinz Sascha I. (Sascha Klupsch), Bauer Werner (Werner Klupsch) und Jungfrau Frieda (Friedrich Klupsch) stand deren ganzes Korps auf dem Neumarkt vor dem Zelt Spalier auf dem Weg zur Bühne, während die Jecken im Zelt begeistert blaue und gelbe Fähnchen in den Farben des Treuen Husaren schwenkten. Prinz Sascha I. fühlte sich als FC-Fan direkt an die Südkurve erinnert. In Gegenwart von Christoph Kuckelkorn, dem Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval erhielt das Dreigestirn dann aus den Händen von Bürgermeister Dr. Ralf Heinen und dem 1. Vorsitzenden der KG, Hans Günter Horst, die Urkunde zur „Volksproklamation“. Natürlich wurden die drei mit ihren klassischen Liedern vorgestellt, bevor sie ein karnevalistisches Medley vortrugen deren Höhepunkt eine gekonnte Trommeleinlage war. Insgesamt ein unvergessliches und emotionales Erlebnis für das Dreigestirn und die 2.000 Jecken im Zelt.

Danach jagte ein Höhepunkt den nächsten und die Stimmung im Zelt war nicht mehr aufzuhalten. Nachdem Marc Metzger als „dä Blötschkopp“ in gewohnt gekonnter Weise das ganze Zelt zum Lachen brachte, sorgten Kuhl un de Gäng dafür, dass es niemanden mehr auf dem Stuhl hielt. Für alle Liebhaber kölscher Tanzgruppen und natürlich besonders für die Alt-Köllen-Mitglieder kam dann ein weiterer Höhepunkt, der Auftritt der eigenen Tanzgruppe Kölsche Harlequins. Die Tänzerinnen und Tänzer, vorneweg das neue Tanzpaar Janine Paul und Michael Rehm, begeisterten das Publikum, das natürlich Zugaben einforderte.

Die Stimmung war am Überkochen, als sich die Top-Bands des kölschen Karnevals in dem fast sechsstündigen Programm aneinanderreihten. Domstürmer, Klüngelköpp, Höhner, Paveier und zum krönenden Abschluss Brings forderten vom Publikum eine hohe Kondition.

Am Sonntag findet die ebenfalls bereits ausverkaufte nächste Volkssitzung statt und am Montag dann die Mädchensitzung „Nümaats Wiever“, für die es noch Karten zum Preis von 29,50 Euro gibt. Übrigens startet jeweils am nächsten Tag der Vorverkauf für die Zeltsitzungen 2025. Hier heißt es dann schnell sein, um sich die begehrten Karten zu sichern.

Bild und Text Alt Köllen

Sigrid Haak & Juliane und Hans Renn

KG Alt-Köllen – Änderungen im geschäftsführenden Vorstand

Die KG Alt-Köllen hat am 28.12. einen neuen Schatzmeister gewählt. Durch Unklarheiten im Bereich Finanzen, war eine weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen Schatzmeister nicht möglich. Die Gesellschaft hat mittlerweile Strafanzeige gegen den bisherigen Schatzmeister gestellt. Da es sich hierbei um ein schwebendes Verfahren handelt, können keine detaillierten Angaben zu den Vorfällen gemacht werden. In der Folge hat die K.G. in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28.12. die Abwahl des bisherigen Schatzmeisters beschlossen und gleichzeitig als neuen Schatzmeister Tobias Hölscher gewählt.

Auf der Mitgliederversammlung hatte der Vorstand den Mitgliedern aufgrund der bislang vorliegenden finanziellen Auswertungen mitteilen können, dass die Durchführung der bevorstehenden Veranstaltungen dadurch nicht gefährdet und sichergestellt ist.

Der bisherige Schatzmeister hat in der Folge Vorwürfe gegen den Präsidenten Stephan Degueldre erhoben und eine öffentliche Diskussion hierüber angekündigt. Um dies zu verhindern und Schaden von der KG abzuwenden, hat der Präsident, Stephan Degueldre am 31.12. seinen Rücktritt erklärt. Dieser Schritt war für ihn, wie auch den gesamten Vorstand unumgänglich, um insbesondere während der Session die KG mit diesem Thema nicht zu belasten.

Bis zu einer Neuwahl wird der 1. Vorsitzende, Hans-Günter Horst die Aufgaben des Präsidenten wahrnehmen. Damit ist die KG bereit für die kommende Session, in der insgesamt acht Veranstaltungen im Kalender der Traditionsgesellschaft stehen, darunter zwei Ausgaben der legendären Volkssitzung auf dem Neumarkt. Diese sind bereits ausverkauft und fordern die volle Konzentration aller ehrenamtlich agierenden Mitglieder der KG. Für die Sitzungsleitung ist bereits für kompetenten Ersatz gesorgt.

Text: Alt Köllen

Dreikünnige-Appell der KG Alt-Köllen demonstriert Zusammenhalt

Goldene Mütze 2024 geht an Stephan Henseler – Spontaner Solidaritätsbesuch des Festkomitees

Als zum Ende der Veranstaltung der Alt-Köllen-Büttenmarsch erklang und die Mitglieder der KG alle spontan gemeinsam auf die Bühne gingen, endete ein hochemotionaler Abend.

Über 150 Mitglieder und Gäste hatten sich zum alljährlichen Dreikünnige-Appell der KG Alt-Köllen im Hilton am Dom eingefunden. Überschattet von negativen Schlagzeilen der vergangenen Tage, war diese Veranstaltung alles andere als Routine. Statt des Präsidenten begrüßten die vier geschäftsführenden Vorstände Hans Günter Horst, Uwe Lüdemann, Tobias Hölscher und Markus Lüdemann alle Anwesenden und appellierten an den Zusammenhalt der Gesellschaft gerade auch in stürmischen Zeiten.

Neben der Begrüßung neuer Mitglieder und zahlreicher Ehrungen umfasste das Programm natürlich die Auftritte der beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins. Kleine wie große Tänzerinnen und Tänzer begeisterten alle Anwesenden mit ihren Darbietungen und wurden erst nach mehreren Zugaben von der Bühne gelassen. Ein besonderer Dank ging an das Trainerteam um Ines Autermann und das neue Tanzpaar Janine Paul und Michael Rehm. Musikalisch führte Heinz Coellen alias DJ Henry durch den Abend.

Für freudige Überraschung sorgte der unerwartete und spontane Besuch einer großen Abordnung des Festkomitees Kölner Karneval unter Führung des Präsidenten Christoph Kuckelkorn. Kölns oberster Karnevalist wollte sich gerade angesichts der jüngsten Ereignisse direkt an die KG Alt-Köllen wenden, um Solidarität zu zeigen und Vorstand wie Mitgliedern Mut zu machen, optimistisch und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Seine sehr emotionale Rede war buchstäblich Balsam für die Mitglieder der KG und sorgte für etliche feuchte Augen.

Auch Marita Köllner, eine langjährige Freundin der Gesellschaft und Trägerin der Goldenen Mütze, fand aufmunternde Worte und trug mit ihrem Auftritt zu dieser ganz besonderen Aufbruchstimmung bei. Es wurde geschunkelt, gesungen und am Ende bildete sich eine lange und begeisterte Polonaise durch den Saal. Als Zeichen der Unterstützung verzichtete sie sogar auf ihre Gage für diesen Abend.

Traditionell ist der eigentliche Höhepunkt eines jeden Dreikünnige-Appells die Verleihung der „Goldenen Mütze“ an Persönlichkeiten der Kölner Stadtgesellschaft. Auch diese war nun etwas anders als sonst. Verliehen wurde die diesjährige Mütze an Stephan Henseler, stellvertretend für den Spielkreis Fritz Monreal Köln Klettenberg von 1952 e.V. Die Laudation hielt Michael Schwan, selbst Träger der Goldenen Mütze aus 2022. Mit einer Überraschung. Denn am Ende seiner faktenreichen Rede gestand Schwan mit einem Augenzwinkern ein, sich diesmal einer KI bedient zu haben. Alles in der Rede sei von der modernen Technik richtig „ausgespuckt“, allerdings fehle ihm das persönliche Etwas, die „Seele“ und deshalb ergänzte er dies dann in eigenen und sehr persönlichen Worten.

Stephan Henseler, der den Fritz Monreal Spielkreis seit vielen Jahren mit großem Engagement und Erfolg leitet, trägt mit den vielen Aktiven seines Vereins zur Förderung der kölschen Sprache und des Kölner Brauchtums bei. Als Präsident der KG Löstige Ubier ist er zudem tief im Kölner Karneval verwurzelt. In seiner Dankesrede wies er darauf hin, dass die Auszeichnung natürlich den vielen Schauspielerinnen und Schauspieler seines Ensembles gelte. Stellvertretend für diese stand dann auch das Alt-Köllen-Mitglied Jochen Langer an seiner Seite, selbst seit vielen Jahren Mitglied des Spielkreises.

Auf Initiative des FK konnte Stephan Henseler auch dazu gewonnen werden, die Volksproklamation am Samstag und die Mädchensitzung am Montag im Zelt auf dem Neumarkt zu moderieren. Ergänzt durch Boris Müller, Prinz im Dreigestirn 2023, der die Volkssitzung am Sonntag leiten wird, sieht sich Alt-Köllen trotz der widrigen Umstände damit gut für die kommenden Veranstaltungen gerüstet. So endete der diesjährige Dreikünnige Appell optimistischer als zu erwarten war und mit einem starken Gefühl des Zusammenhalts.

Bild und Text Alt Köllen


Juliane und Hans Renn