Echte Fründe: Düsseldorf und Köln werben gemeinsam für Tourismus

Bei Gratis-Stadtführungen und günstigen Hotelangeboten die Rheinmetropolen neu kennen lernen


Nach den Sommerferien präsentieren sich Düsseldorf und Köln mit einem besonderen Angebot: Am „Entdecke Düsseldorf Tag“ am 21./22. August und am „Entdecke Köln Tag“ am 4./5. September bieten die jeweiligen Tourismusunternehmen kostenlose Stadtführungen an und unterstützen Hotel-Deals zu Sonderkonditionen ab 49 Euro und mit exklusiven Highlights. Düsseldorf Tourismus und KölnTourismus bewerben die Aktion gemeinsam in NRW und ausgewählten Regionen.

 

Die einen haben den Dom, die anderen die Landeshauptstadt, aber sonst überwiegen in Düsseldorf und Köln die Gemeinsamkeiten – berühmtes Bier, der Karneval und die benachbarte Lage am Rhein mit Anziehungskraft für Gäste von nah und fern. Diesen Vorteil nutzen die Tourismusunternehmen beider Städte und machen in einem historischen Bündnis gemeinsame Sache für den Tourismus:
Beim „Entdecke Düsseldorf Tag“ am 21. und 22. August und dem folgenden „Entdecke Köln Tag“ am 04. und 05. September werben die Destinationen nicht nur mit-, sondern auch füreinander und unterstützen gemeinsam die Hotellerie und den Tourismus vor Ort.

 

Starkes Zeichen für den Städtetourismus am Rhein

„Die Krise hat den Städtetourismus in NRW hart getroffen. Wir haben bereits 2020 den ‚Entdecke Köln Tag‘ erfolgreich umgesetzt und freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr auch unsere rheinischen Nachbarn für die Aktion gewinnen können. Dass Köln und Düsseldorf sich hier zusammentun, ist ein starkes Signal für die Region und den Tourismus“, so Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.

Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus: „Die viel beschriebene Rivalität ist eine Legende, zumindest für uns Touristiker. Im Gegenteil können wir im Rheinland auch gönnen und in herausfordernden Zeiten zusammenstehen. Beide Städte haben ihre charakteristischen Vorzüge und brauchen den Wettbewerb nicht zu scheuen. Wir freuen uns, wenn Kölner*innen im August Little Tokyo und Kaiserswerth entdecken und wissen, dass Köln auch immer eine Reise wert ist.“

 

Touren erzählen besondere Stadtgeschichten, Hotels bieten Specials

Insgesamt mehr als 45 Stadtführungen zu Fuß und mit dem Rad bieten beide Städte an den beiden Wochenenden an. In Düsseldorf lassen sich so beispielsweise Little Tokyo, Oberkassel und Urban Art rund um Bilk erkunden. Die Musiktour „The Sound of Düsseldorf“ gehört ebenso zum Programm wie ein Kinder-Quiz und historische Touren. In Köln geht es im September unter anderem musikalisch durch das Vrings Veedel, ins Belgische Viertel oder auf Nachtwächtertour. Bei der Modularfield-Führung geben lokale Musiker*innen spannende Einblicke in die Kölner Musikszene.

 

Die Kosten für die Führungen tragen die beiden Organisationen selbst. „Für Stadtführer*innen ist die Pandemie sehr belastend. Ihre große Expertise und das breite Tour-Angebot können wir stolz präsentieren und damit Lust auf die vielen weiteren Facetten unserer Städte machen“, so Friedrich.
Auch die lokalen Hotels zu unterstützen, ist ein Kern der Kampagne. Dr. Amann: „Tagesgäste sind vergleichsweise schnell zurückgekehrt und helfen der Gastronomie und dem Handel. Hotels haben es da schwerer. In unseren Städten haben wir tolle Angebote für jeden Bedarf mit vielen individuellen und Boutique-Hotels, die auch Einheimische gern einmal besuchen möchten. Viele konnten wir für die ‚Entdecke-Tage‘ gewinnen, sodass sie zu einem tollen Preis und mit kleinen Specials mitmachen.“

Pressemitteilung Köln Tourismus

2020: Schwieriges Jahr für den Tourismus in Köln

KÖLN, 19.02.2021 Der Tourismus in Köln ist im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie hart getroffen worden. Das statistische Landesamt IT.NRW verzeichnet für das vergangene Jahr 1,44 Millionen Ankünfte und 2,56 Millionen Übernachtungen für die Domstadt. Dies bedeutet einen Rückgang um 62,3 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner Hotelbetrieben und um 61,1 Prozent hinsichtlich der getätigten Übernachtungen.

  Starker Rückgang der Gästezahlen durch die Corona-Pandemie

·         1,44 Mio. Ankünfte (-62,3 Prozent), 2,56 Mio. Übernachtungen (-61,1 Prozent)

·         Dramatische Lage der Tourismus- und Veranstaltungsbranche in Köln

·         Zwischenhoch: Belebte Sommermonate durch Kampagne #inKöllezeHus

·         KölnTourismus: zukunftsorientierte Neuausrichtung schreitet voran

„Die Einbrüche im Tourismus sind drastisch und die Auswirkungen auf die gesamte Branche extrem. Dennoch hätte es für Köln noch schlimmer ausfallen können“, beurteilt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, die Situation. „Wir haben gleich im ersten Lockdown dafür gesorgt, mit Köln bei den Menschen präsent zu bleiben und zusammen mit der Stadt die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus aufgesetzt. In der Zeit der Lockerungen über die Sommermonate hat sich dies ausgezahlt, wir konnten viele Freizeitgäste aus den Nahmärkten in die Rheinmetropole locken. Das werden wir 2021 fortsetzen. Wir haben zahlreiche Maßnahmen geplant, die die Menschen für Köln begeistern werden.“

Nach einem sehr guten Start in das Jahr 2020 und dem besten Februar aller Zeiten kam der Tourismus in Köln durch die weltweiten Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und die zweimaligen Lockdowns im März/April und November/Dezember jeweils komplett zum Erliegen. Dies hatte nachhaltig dramatische Auswirkungen auf die Reise- und Veranstaltungsbranche in Köln mit ihren mehr als 30.000 Mitarbeitenden zur Folge. Schrittweise Öffnungen sorgten in den vier Sommermonaten für Belebung und ein Zwischenhoch. Dennoch fehlte das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft nahezu vollständig sowie große Teile des Geschäftsreisetourismus. Auch Touristen aus internationalen Quellmärkten konnten aufgrund der Restriktionen generell nicht reisen. Dies führte zu einer strukturellen Veränderung der Gästezusammensetzung hin zu mehr Freizeitgästen aus dem deutschen Markt sowie zu dem positiven Begleiteffekt einer längeren Verweildauer von durchschnittlich 1,8 Tagen.

Ziel: die touristische Infrastruktur erhalten und stärken

2021 wird KölnTourismus weiterhin Krisenmanagement betreiben: Erstes Ziel ist es, die Partner zu unterstützen und die touristische Infrastruktur in Köln zu erhalten. Die Recovery-Kampagne #inKöllezeHus wird mit mehreren Einzelmaßnahmen weiter ausgebaut – wie Social Media-Videoclips, einer Out of Home-Plakatkampagne in definierten deutschen Ballungszentren, einer OTA-Kampagne mit großen Reiseplattformen in den Nahmärkten Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie dem ‚Entdecke Köln-Tag‘. Im MICE-Bereich wird die Recovery-Initiative ‚Cologne. Ready when you are‘ den Messe- und Kongressstandort unterstützen. Zudem entsteht aktuell mit dem Europäischen Institut für Tagungswirtschaft (EITW) eine Studie zur Erholung des Kölner MICE-Marktes, um Ansatzpunkte für eine gezielte Akquise für Köln nach Corona zu identifizieren.

Wandlung zur Destinationsmanagement-Organisation schreitet voran

Neben dem notwendigen Krisenmanagement wird die in 2020 begonnene zukunftsorientierte Neuausrichtung des Unternehmens zur Destinationsmanagement-Organisation fortgesetzt. Dazu gehören strukturelle Veränderungen, wie ein neu eingerichtetes Key-Account-Management und die Stärkung der Unternehmenskommunikation. Auch die inhaltliche Arbeit von KölnTourismus wird deutlich zukunftsorientiert sein: Eine Motivanalyse bei Köln-Gästen und ein darauf aufbauender Zielgruppenprozess werden Aufschluss darüber geben, mit welchen Themen die Gäste von morgen für Köln begeistert werden können.

Hinsichtlich der Bearbeitung der Auslandsmärkte konzentriert sich KölnTourismus verstärkt auf potenzialträchtige Spezialgebiete. Das Thema Medizintourismus beispielsweise wird mit Blick auf die damit verbundene touristische Wertschöpfung langfristig eine wichtige Rolle für Köln spielen. Im Rahmen einer verstärkten Digitalisierung werden die Social Media Kanäle des Unternehmens weiter ausgebaut und durch Kooperationen mit ausgewählten Influencern gestärkt. Ein Köln-Podcast geht im Frühling online.

Um den MICE-Standort Köln nachhaltig zu stärken, erweitert das Cologne Convention Bureau (CCB) der KölnTourismus GmbH sein Aktivitätenspektrum zukünftig um Akquisetätigkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem German Convention Bureau (GCB) im Rahmen des Think Tanks ‚Future Meeting Space’ und dem ‚Virtual Venue’ unterstützt dies.

„Mit dieser strategischen Entwicklung vom Destinationsmarketing zum Destinationsmanagement machen wir KölnTourismus zukunftsfähig und werden so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Reiseziel Köln langfristig optimal im Wettbewerb zu platzieren. 2021 wird noch ein Jahr des Übergangs“, beschreibt Dr. Jürgen Amann die Perspektive für die Zukunft. „Wir gehen davon aus, dass sich der Tourismus nach Köln konzentrisch entwickeln und erholen wird, zunächst aus der Region und aus Deutschland, dann aus den Nachbarmärkten wie den Niederlanden und Belgien. Ab 2023/24 rechnen Branchenkenner mit einer Normalisierung des Tourismus. Langfristig werden wir auch wieder Rekorde sehen.“

Pressemitteilung

Neuer WeChat-Kanal von KölnTourismus: Passgenaue Zielgruppenansprache in China

KÖLN, 17. Februar 2021 Seit Mitte Januarnutzt KölnTourismus die chinesische Plattform WeChat. Der umfangreiche Account soll der wachsenden chinesischen Zielgruppe auch während der Pandemie Inspirationen rund um Köln als touristische Destination bieten. „WeChat ist für uns auf Basis unseres im Jahr 2020 erstellten Marktbewertungsmodells ein konzeptioneller Ansatz zur verstärkten Erschließung des Zukunftsmarkts China. Ziel ist es, mittelfristig das Interesse an Köln zu wecken, sodass es langfristig zu einer Reiseentscheidung pro Köln kommt.“, erläutert Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.

Touristisch stellt China für Köln den zweitwichtigsten Überseemarkt nach den USA dar. So verzeichnete Köln im Jahr 2019 – vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – mit mehr als 100.000 Übernachtungen die bisher besten Zahlen in Bezug auf Gäste aus Fernost. Für chinesische Reisende ist der Besuch des Kölner Doms ein absolutes Muss. Außerdem stehen die Rheinschifffahrt, die Museen und die gastronomische Vielfalt Kölns sowie Shoppingtouren im Fokus. Darüber hinaus besuchen zahlreiche Chinesinnen und Chinesen die Domstadt aus beruflichen Gründen, zumeist anlässlich großer Messen und Kongresse. Köln und Peking verbindet bereits seit 1987 eine intensive Partnerschaft.

Der neue WeChat-Account stellt Köln und seine vielfältigen touristischen Möglichkeiten umfassend vor: Von Sehenswürdigkeiten, Kultur und Gastronomie über Hotels, Events und Shopping bis hin zu Medizintourismus präsentiert sich Köln dem chinesischen Markt digital und innovativ. „Vor dem Hintergrund die Digitalisierung zu forcieren, haben wir uns bei der Bearbeitung des chinesischen Marktes für die digitale Kommunikation entschieden, und stellen daher auf unserem WeChat-Account zielgruppenspezifische Inhalte über Köln für die jeweiligen Plattform-User und potentiellen Reisenden aus China digital bereit.“, so Dr. Jürgen Amann. „Mit unserem neuen WeChat-Kanal bleiben wir in dem wichtigen chinesischen Quellmarkt für die Zeit nach der Pandemie präsent.“

WeChat ist eine der größten und einflussreichsten Social Media-Plattformen weltweit. Mit mehr als einer Milliarde aktiver Nutzender ist WeChat auf fast jedem chinesischen Smartphone installiert, und erreicht in China mehr Adressaten als alle anderen Medien. Die WeChat-App wird für Telefonate, als Messengerdienst, zum Posten von Bildern und ebenso zur Buchung von Reisen genutzt. Ferner dient die App über die Zusatzfunktion WeChatPay knapp 900 Millionen Menschen als Bezahldienst.

Mit Unterstützung einer Kölner Partneragentur wird der Account von KölnTourismus auf WeChat regelmäßig in Mandarin mit neuem Content rund um die Domstadt bespielt.

Wer WeChat auf seinem Endgerät installiert hat, kann den Account über den beigefügten QR-Code sowie über die WeChat-ID „visit­_cologne“ erreichen.

Über KölnTourismus:
Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit-Besucher. KölnTourismus wirbt weltweit – mit seinen Partnern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionierung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Standort im nationalen und internationalen Markt und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus diesen Aufgabenstellungen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region.

Pressemitteilung Köln Tourismus

Köln Tourismus startet neuen Online-Shop

Köln Tourismus startet neuen Online-Shop
FC Trainer Stöger weiht www.der-koelnshop.de als erster Kunde ein
Mehr als 1500 ausgewählte Köln-Produkte und attraktive Eröffnungsangebote

Köln Tourismus hat am heutigen Montag seinen neuen Online Shop unter www.der-koelnshop.de gestartet. Der Shop auf neuer technischer Basis erstrahlt in modernen Look & Feel und bietet eine hohe Bedienfreundlichkeit durch geänderte Menüführung und einen verkürzten Check-Out Prozess. Zum Start können Kunden noch bis Ende der Woche von zahlreichen Eröffnungsangeboten profitieren. Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln und bekennender Fan der Stadt, hat den neuen Köln-Shop heute Mittag im Köln-Tourismus Service Center am Dom als erster Kunde eingeweiht.

Weiterlesen