Tourismus in Köln: Erholung und Normalisierung im 2. Halbjahr 2021
Struktur- und Wertewandel im Städtetourismus zeichnen sich ab

·         1,5 Mio. Ankünfte (+2,5 Prozent), 2,8 Mio. Übernachtungen (+8,1 Prozent)

·         Zweites Halbjahr: Belebte Sommermonate und guter Messeherbst

·         KölnTourismus: zukunftsorientierte und nachhaltige Neuausrichtung

KÖLN, 22.02.2022 Der Tourismus in Köln stand 2021 im zweiten Jahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Obwohl das Vergleichsjahr 2020 noch zwei Monate mit sehr guter Auslastung vor Corona registrierte, konnten Ankünfte und Übernachtungen 2021 insgesamt leicht zulegen. Das statistische Landesamt IT.NRW verzeichnet für das vergangene Jahr 1,5 Millionen Ankünfte und 2,8 Millionen Übernachtungen für die Rheinmetropole. Dies bedeutet einen Zuwachs um 2,5 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner Hotelbetrieben und um 8,1 Prozent hinsichtlich der Übernachtungen, mehr als doppelt so viel wie im Landesschnitt.

 

„Der Einfluss der Pandemie auf den Tourismus in Köln ist auch im zweiten Jahr deutlich. In den Monaten der Lockerungen in der zweiten Jahreshälfte wird aber die Tendenz zur Erholung und Normalisierung sichtbar“, fasst Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, das vergangene Jahr zusammen. „Ein belebter Sommer, flankiert und befeuert durch unseren gezielten Maßnahmenmix in den Nahmärkten, und der sehr gute Herbst mit Messen wie der Anuga haben dazu geführt, dass die touristische Bilanz des Jahres 2021 vor dem Hintergrund der Pandemie insgesamt passabel ausfällt. Unsere Analyse der Entwicklung und die entsprechenden Marketingaktivitäten in Deutschland und in den unmittelbaren Nahmärkten haben sich ausgezahlt.“

 

Veränderung der Tourismusstruktur

Nachdem die erste Hälfte des vergangenen Jahres noch von Lockdowns geprägt war, manifestierte sich die schon 2020 sichtbare Veränderung der Tourismusstruktur im zweiten Halbjahr weiter – hin zu mehr Freizeitreisenden verbunden mit einer längeren Verweildauer von 1,9 Tagen. 83 Prozent der Übernachtungsgäste kamen aus den Nahmärkten nach Köln, davon allein 76,1 Prozent aus Deutschland.

Viele Leistungsträger haben es durch die Krise geschafft. Das Kölner Hotelangebot stellt sich mit mehr als 34.000 Betten quantitativ annähernd so dar, wie 2019, vor der Pandemie. Die Bettenauslastung lag bei 25 Prozent. Im Hotelmarkt wird eine Strukturveränderung sichtbar. Besonders erfolgreich sind junge, designorientierte Hotelprodukte in zentraler Lage, wie beispielsweise das Urban Loft Cologne am Eigelstein oder das Ruby Ella Hotel im ehemaligen Capitol am Hohenzollernring.

Hinsichtlich der Wertschöpfung aus dem Tourismus ist 2021 ein Zuwachs von 20 Prozent auf 3,55 Mrd. Euro zu verzeichnen. Jedoch sind damit erst wieder zwei Drittel des Umsatzes der Vorkrisenzeit erreicht.

 

Zukunftsorientierte und strategisch-konzeptionelle Neuausrichtung

Um über die Krisenbekämpfung hinaus nachhaltig für die Tourismusdestination zu begeistern und mit Geschichten zu inspirieren, hat KölnTourismus den Weg der Digitalisierung weiter intensiv vorangetrieben: dazu gehörte der Ausbau und die Stärkung der Social Media Kanäle mittels einer reichweitenstarken Kampagne, der Podcast Köln Clash wurde entwickelt und mehrere Videoclips zu Stadtführungen wurden produziert.

 

Im wichtigen Bereich Meetings, Incentives, conventions und Events (MICE) ließ KölnTourismus eine Recovery Studie durchführen, deren Ergebnisse Ansatzpunkte für den Neustart nach der Krise liefern. Ein neu geschaffenes Business Development analysiert den Markt und akquiriert aktiv Kongresse für den Standort Köln. Das Cologne Convention Bureau wurde zum Info- und Knowledge Hub ausgebaut und versorgt die Branchenpartner mit Wissen aus Arbeits- und Forschungsgruppen, denen KölnTourismus auf Bundesebene angehört.

 

Insgesamt zeichnet sich vor dem Hintergrund grundsätzlicher gesellschaftlicher Entwicklungen und Megatrends wie Konnektivität, Neo-Ökologie und Urbanisierung ein Struktur- und Wertewandel im Städtetourismus ab, hin zu mehr Nachhaltigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dies betrifft generell neue Formen des Reisens („Workation“) und Stadtentdeckens sowie neue Hotelkonzepte und Erlebnisse. KölnTourismus wird dieser Entwicklung gerecht, indem es die Perspektive auf den Tourismus weitet. Die Unterscheidung zwischen Gast und Bürger wird zunehmend aufgehoben. Der Schwerpunkt im aktuellen Jahr liegt auf einer nachhaltigen Produktentwicklung für definierte Zielgruppen und der Bearbeitung der Nahmärkte und ausgewählter Potenzialmärkte.

„Die Aufgabe für die Zukunft lautet, die Lebensraumperspektive in den Fokus zu nehmen. Dies bedeutet, dass wir den Tourismus im Einklang von Bürger- und Gastinteressen nachhaltig ausrichten werden“, beschreibt Dr. Jürgen Amann die künftige Ausrichtung des Destinationsmanagements für Köln. „Einheimische werden von der attraktiven Infrastruktur aus Kultur, Gastronomie, Handel, Mobilitätsangeboten und vielem mehr immer ebenso profitieren wie Gäste. Es geht um eine gute Ausgestaltung des Lebensraums für alle. Den Start dafür haben wir mit der wohlüberlegten Auswahl neuer Zielgruppen für Köln gemacht. Das Gesicht des Tourismus in Köln wird sich langfristig verändern.“

 Text Pressemitteilung

Foto: music-colonia.de

Einzug Dreigestirn in die Hofburg Dorint am Heumarkt

Kölner Karneval:
Designiertes Kölner Dreigestirn erhält Schlüssel zur Hofburg

  • Dorint Hotel am Heumarkt auch in dieser besonderen Session Heimat des Dreigestirns
  • Nutzung der Räumlichkeiten vor allem an den Wochenenden zur Vorbereitung sozialer Termine

Im kleinen Rahmen fand heute der „Einzug in die Hofburg“ des designierten Kölner Dreigestirns 2022 statt. Herbergsvater und Hoteldirektor Frank Schönherr übergab symbolisch einen großen Schlüssel an den designierten Prinz Sven I. (Oleff), den designierten Bauern Gereon (Glasemacher) und die designierte Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun).

Das Dorint Hotel am Heumarkt stellt in dieser Session bereits zum vierten Mal große Teile der siebten Etage dem Kölner Dreigestirn und seiner Adjutantur als offizielle Hofburg zur Verfügung. „Auch wenn wieder all unsere Planungen für die Session durcheinandergeworfen wurden, freuen wir uns sehr, dass diese Konstante bleibt“, betont Frank Schönherr. „Der Karneval ist wichtig für die Kölnerinnen und Kölner, und wir unterstützen das Dreigestirn sehr gerne dabei, ein bisschen Fastelovend in der Stadt zu verbreiten.“

Das Dreigestirn wird anders als in normalen Sessionen allerdings nicht durchgehend im Hotel wohnen, da Sitzungen und Bälle 2022 erneut ausfallen. „Wir konzentrieren uns in den kommenden Wochen vor allem auf soziale Termine an den Wochenenden“, erklärt der designierte Prinz. „Da ist es eine enorme Erleichterung, das Dorint als Basis und Ausgangspunkt für Termine nutzen zu können. Hier können wir uns umziehen, vorbereiten und zwischendrin auch mal durchatmen.“

In Vorbereitung auf die Session hatte das Dorint Hotel den Eingangsbereich umgestaltet und so mehr Platz für Karnevalsveranstaltungen geschaffen. Auch wenn ausgelassene Feiern wohl erst in der Session 2023 wieder möglich sein werden, bleibt Harry’s New York Bar durchgehend für das Kölner Dreigestirn und andere Jecken geöffnet.

Pressemitteilung

Dorint am Heumarkt Köln begrüßt das designierte Kölner Dreigestirn – das Dorint am Heumarkt wird zur „neuen“ Hofburg

Dorint am Heumarkt Köln begrüßt das designierte Kölner Dreigestirn – das Dorint am Heumarkt wird zur „neuen“ Hofburg

Die Mitarbeiter des Dorint am Heumarkt Köln standen stolz Spalier, als das designierte Kölner Dreigestirn mit seiner Entourage, mehr als 300 Karnevalisten und entsprechend großem Aufsehen in seine neue Hofburg einzog. Vom neuen Herbergsvater Frank Schönherr erhielt das designierte Dreigestirn den Schlüssel zu „seinem“ Hotel.

Es gleicht einem Märchen – Prinz, Bauer und Jungfrau ziehen gemeinsam in ihre neue traute Umgebung ein – das Dorint Hotel am Heumarkt Köln. Als neuer Hauptpartner stellt das zentral im Herzen Köln gelegene Haus dem Trifolium und seiner Equipe für die gemeinsame Session 2019 zehn Zimmer auf der 7. Etage sowie eine Lounge bereit.

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Festkomitee Kölner Karneval und DORINT Hotel besiegeln ihre Partnerschaft

Festkomitee Kölner Karneval und Dorint besiegeln Partnerschaft

Mit der Vertragsunterzeichnung und der Überreichung einer offiziellen Partner-Plakette vertiefen das Festkomitee Kölner Karneval und DORINT die bestehende Zusammenarbeit.

 

Ab Montag, 13.02.2017 ist das Dorint Hotel am Heumarkt „Offizieller Partner des Festkomitee Kölner Karneval von 1823“.

 

Das unterzeichnen dann seitens der Interessenvertretung des Kölner Karnevals deren Präsident Markus Ritterbach sowie Olaf Mertens, Geschäftsführer Neue Dorint GmbH und Dirk Iserlohe, Aufsichtsrat der Neue Dorint GmbH.

 

Damit wird verdeutlicht, was über viele Jahre bereits geliebte Praxis zwischen beiden Kölner Institutionen ist : ein stets freundliches Miteinander und gegenseitige Unterstützung vor, während und nach der Session. Nunmehr soll die Zusammenarbeit vor allem im Bereich Veranstaltungen intensiviert werden. So ist unter anderem die Ausrichtung eines Präsidentenabends im Dorint Hotel am Heumarkt geplant.

 

Text: PM Dorint

Fotos: Elisabeth Martini

Karl-Heinz Pawlizki ist neuer Geschäftsführer (Chief Operation Officer, COO) der Neue Dorint GmbH in Köln.

Der Aufsichtsrat der Neue Dorint GmbH hat Karl-Heinz Pawlizki zum neuen Geschäftsführer (Chief Operation Officer, COO) berufen. Ab 1. Juni 2015 ergänzt der bisherige Vice President Operations das Geschäftsführer-Duo Olaf Mertens und Guido Riepe. Dies teilte die Neue Dorint GmbH heute (Mittwoch, 27. Mai 2015) mit. Als Geschäftsführer ist der 46-Jährige zuständig für den operativen Bereich der Hotelgruppe, für den bisher Olaf Mertens die Verantwortung trug. Mertens ist nun für die strategische Ausrichtung des Unternehmens, Expansion und Wachstum sowie die Steuerung der Renovierungen verantwortlich, während Guido Riepe weiterhin die Bereiche Finanzen und Personal betreut.

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