Shopping mit Frieda“
von Margit Laue – Marzellen-Verlag

Shopping mit Frieda“ Über Lebenselixiere, die vieles leichter machen ■ Alt und arm zu sein – ist man betroffen, äußert man sich dazu ungern. Denn sich dazu zu bekennen, ist in unserer Gesellschaft ein Tabu. Genau in dieser Situation befindet sich die in die Jahre gekommene Schauspielerin Lissy. Sie sinniert nicht nur über ihr Leben und das ihrer Freunde, sondern ebenso über die Lage anderer Menschen, die in Altersarmut geraten sind – und das sind nicht wenige, nicht nur Sänger, Musiker, Schauspieler und Freiberufler im künstlerischen Bereich. (Diese aber in besonderem Maße aktuell vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.) Nicht die Helden der Leinwand stehen im Mittelpunkt, sondern diejenigen, die in den Stadt- und Privattheatern auf der Bühne stehen, sich von Vertrag zu Vertrag hangeln, sich über mehr oder weniger kleine Rollen für Film und Fernsehen freuen. Meistens verdienen sie nicht genug, um für eine ausreichende Altersvorsorge zu sparen. Damit stehen sie nicht allein, denn so geht es vielen anderen in unserer Gesellschaft wie den Geringverdienern, Alleinerziehenden oder Teilzeitbeschäftigten. Lissy stellt Fragen, gibt mit ihrer Lebenserfahrung Anregungen und Ratschläge und denkt darüber nach, ob und wie mit Verzicht, Sparsamkeit und vor allem Humor das Leben trotz kleiner Rente glücklich gestaltet werden kann. Älter- und Altwerden ist nun mal anstrengend, aber Freundschaften, Gesundheit, Neugier und Freude sind Lebenselixiere, die vieles leichter machen. Mit Freundin Frieda geht Lissy unbekümmert „shoppen“, wenn auch mit momentan nur noch 23 Euro in der Tasche. Dennoch: Lissy schaut täglich neu mit positiver Einstellung auf ihr Leben, weil sie trotz allem glücklich sein will.

Pressemitteilung Marzellenverlag

Der Williamsbau – Kölner Kultur in schwierigster Nachkriegs-Zeit – Der Marzellen Verlag präsentiert ein neues Buch

Der Williamsbau – Kölner Kultur in schwierigster Nachkriegs-Zeit – Der Marzellen Verlag präsentiert ein neues Buch

 

 

Die vom Vorstand der Großen Kölner KG und dem Marzellen Verlag ins Leben gerufene “ Große Kölner Edition“ nähert sich dem Mikrokosmos Karneval von verschiedenen Standtpunkten aus an. Dabei entsteht ein buntes Bild der kölschen Kultur, in dem Geschichte und Humor ebenso Platz finden wie kritische Ansätze.

Der nunmehr fünfte Band der Edition mit dem Titel “ Der Williamsbau 1947 – 1956 -Erinnerungen an ein Zentrum Kölner Unterhaltungskultur“ geht auf Zeitreise in das Nachkriegs-Köln und seine ersten Versuche, wieder ein wenig Freude und Unterhaltung in da kölsche Leben zurückzubringen.

Auch in trübster Nachkriegszeit gab es in Köln eine Welt des Glimmers. Eine Welt des Lachens, voll Frohsinn, Spannung, Leben.

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Bräuche in Köln – von Neujahr bis Silvester, Autor Michael Euler-Schmidt präsentiert Buch

Ein gelebter  und konstant gepflegter Brauch ist immer abhängig vom Gemeinschaftssinn. Der Kölner spricht gerne vom „ganze Schmölzche“ oder von der „Familich“.

Auch in der Domstadt gliedern christliche und profane Bräuche das Jahr. Man spricht dann von Glaubens-und Brauchtumsfeiern und die Grenze dazwischen ist oft fließend.

Was aber ist das Alleinstellungsmerkmal der Kölner im Gebrauch der eigenen und übernommenen Bräuche? Es ist der Mentalitätsfaktor, in Köln geprägt vom „durchgängigen Prinzip der rheinischen Lebensfreude und Toleranz“.

Ausdruck dieser Toleranz ist unter anderem die Selbstironie.

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