Run of Colours 2022 sucht die schnellste Firma

(Köln, den 26. Juli 2022) Am 17. September sucht der Run of Colours Kölns schnellste Firma im Rheinauhafen Köln. Vor allem beim Staffellauf sind die Unternehmen aus der Region aufgerufen mitzumachen. Die Distanz von 15 Kilometern teilen sich drei Läufer:innen zu gleichen Teilen auf. Jeweils eine Runde à 5 km im Rheinauhafen. Die schnellste Staffel bekommt den inoffiziellen Titel „Schnellstes Unternehmen Kölns“. Anders als im Vorjahr starten die Staffeln zeitgleich mit dem 10-km-Lauf. Allerdings können die Firmen auch interne Wettkämpfe ausrufen, um ihre schnellste Abteilung zu küren.

Der Run of Colours gehört zu den Top-10-Laufveranstaltungen in der Kölner Region und ist aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 wird der Lauf unter dem Motto „Ich lauf‘ mir die Füße bunt“ von der Lebenshaus-Stiftung zugunsten der Aidshilfe Köln veranstaltet. Der Slogan steht für Vielfalt und Akzeptanz. Alle Teilnehmenden setzen nicht nur ein Zeichen für mehr Akzeptanz für Menschen mit HIV und Aids, sondern für einen generell vorurteilsfreien Umgang.

Freie Wahl – 5 km, 10 km, 15-km-Staffel oder virtuell

Die Teilnehmer:innen können neben der 15-km-Staffeldistanz wieder zwischen der 5-km- und 10-km-Strecke im Rheinauhafen wählen. Der 5-km-Lauf ist für Walker:innen offen und wird zudem als Inklusionslauf durchgeführt. Startschuss für den 5-km-Lauf ist 13 Uhr. Um 14:30 Uhr werden die restlichen Läufer:innen auf die Strecke geschickt.

Wer am 17. September 2022 nicht vor Ort sein kann, hat auch wieder die Chance, den Lauf virtuell zu unterstützen. Startplätze gibt es ab zehn Euro. Die Anmeldung ist offen. Mehr unter: www.runofcolours.de

Pressemitteilung und Bild Aidshilfe Köln

Gedenken an Drogentote

Aidshilfe Köln e.V. Logo

Aidshilfe Köln macht mit Kunstinstallation auf Drogentote aufmerksam

(Köln, den 20. Juli 2022) Im letzten Jahr sind im Regierungsbezirk Köln 82 Menschen in Verbindung mit dem Konsum illegalisierter Drogen verstorben. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 64 Prozent. Dazu zählen Menschen, die infolge einer Überdosis, langzeitigen Konsums, durch Selbsttötung aus Verzweiflung über ihre Lebensumstände, unter Einwirkung von Entzugserscheinungen oder durch einen Unfall unter Drogeneinfluss ums Leben gekommen sind. Die Opfer waren zwischen 18 und 68 Jahren alt.

Die Aidshilfe Köln macht im Rahmen des diesjährigen Drogentoten-Gedenktages am 21. Juli auf diese Situation mit einer Kunstinstallation aufmerksam: Vor dem Eingang zum Café Bach an der Haltestelle Heumarkt werden 82 Paar Schuhe sowie eine Infotafel platziert. Außerdem verteilen Berater:innen Blumen und stehen für Gespräche bereit.

„Durch die plastische Darstellung wollen wir den Vorbeigehenden zeigen, dass jedes Paar für eine Geschichte steht. Hinter jeder Geschichte stehen trauernde Familien und/ oder Freund:innen. Ein Teil dieser Todesfälle wären durch Unterstützungsangebote vermeidbar gewesen. Wir haben schon jetzt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Angeboten und dennoch reichen die Plätze und Kapazitäten nicht immer aus. Dabei gilt auch für unsere Angebote: Nicht alles was wir anbieten wird refinanziert. Die Leidtragenden sind die Konsument:innen. Auch darauf möchten wir mit unserer Aktion hinweisen.“, sagt Marcus Lauterborn aus dem Team Konsum und Rausch der Aidshilfe Köln.

Die Aidshilfe Köln steht grundsätzlich für eine lebensstilakzeptierende Haltung. Wir unterstützen konsumierende Menschen bedarfsgerecht mit vielfältigen Angeboten. Zu unseren Angeboten gehören: Begleitung von substituierten Menschen, ambulant betreutes Wohnen, Therapievermittlung, Nachsorge, Chemsex Beratung, Beratung bei selbstbestimmten/kontrolliertem Substanzkonsum, Informationen zu Harm Reduction, Naloxon Training, Hepatitis Beratung/Testung.

Mit diesen Angeboten konnten wir 2021 trotz Pandemie 200 Menschen erreichen. Zudem konnten über den Spritzentausch 12.000 sterile Spritzen getauscht werden.

Im Vorfeld des Drogentoten-Gedenktages hatte die Aidshilfe um Schuhspenden gebeten, um die Installation umsetzen zu können. Sie soll eine Woche bis zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli stehen bleiben. „Sollten dann nicht mehr 82 Paar Schuhe da sein, ist das so gewollt. Wenn sich bedürftige Menschen Schuhe wegnehmen, die sie gebrauchen können, ist das in unserem Sinne. Ansonsten werden wir die restlichen Schuhe am Ende der Aktion spenden“, so Pressesprecher Erik Sauer.

Wir trauern um 34.000 Menschen, die an den Folgen des Substanzkonsums gestorben sind

Der Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende findet am 21. Juli zum 25. Mal statt. Seit 1998 sind 34.000 Menschen am Konsum illegalisierter Drogen verstorben. Der Gedenktag nutzt jedes Jahr die Chance, nicht nur auf das Schicksal der Konsumierenden, sondern auch der Angehörigen und Freund:innen aufmerksam zu machen. Jedes Jahr beteiligen sich über 400 Einrichtungen und Projekte in 90 Städten bundesweit an diesem Gedenktag.

Pressemitteilung Aidshilfe inkl Bild

Aidshilfe Köln XXelle PLUS startet Solidaritätskampagne

(Köln, den 7. Juli 2022) Die Aktivistinnen von XXelle PLUS starteten heute auf den Positiven Begegnungen 2022 eine Solidaritätskampagne.

„Wir wollen in der Positiven-Community darauf aufmerksam machen: Frauen sind keine Randgruppe, sondern so vieles mehr als nur 20 Prozent der HIV-positiven Menschen in Deutschland! Wir wollen Sichtbarkeit von HIV-positiven Frauen in NRW fördern und zum anderen Stigmatisierung weiter entgegentreten. Deshalb starten wir diese Kampagne!“, erklären die beiden Sprecherinnen Alex Frings und Birgit Körbel.

HIV positiven Frauen begegnet immer noch Stigmatisierung, zum Beispiel im Gesundheitswesen, aber auch in der eigenen HIV-Community, etwa wenn es um Infektionswege geht. Viel zu oft werden sie gefragt, wie sie sich infiziert haben. Zu den klassischen Vorurteilen gehören Prostitution oder Drogenkonsum. Auch bekommen Frauen mit HIV ständig zu hören, sie seien nur eine Minderheit und machen gerade mal 20 Prozent aller Infizierten in Deutschland und NRW aus (ca. 20 Prozent aller infizierten Menschen in Deutschland sind Frauen). „Das heißt aber auch, wir SIND 20 Prozent!“, so Johanna Verhoven, XXelle PLUS-Aktivistin.

Der Kampagnenauftakt wird über unterschiedliche Social Media Kanälen begleitet, um noch mehr Wirksamkeit zu erzielen.

„Wir sind davon überzeugt, dass Menschen, wenn es uns gelingt, sie für unsere Bedarfe und Anliegen zu sensibilisieren, bereit sind, das eigene Handeln zu reflektieren und ihr stigmatisierendes Verhalten zu ändern“, so Körbel weiter.

XXelle PLUS ist ein landesweiter Zusammenschluss von Aktivistinnen aus NRW. Sie alle sind HIV-positiv, weiblich und engagieren sich in HIV- und Aidsprojekten. Als Aktivistinnen setzen sie sich aktiv für die Verbesserung der Lebensumstände von Frauen mit HIV ein.

Mehr über XXelle PLUS erfahren Sie unter www.xxelle-nrw.de/xxelle/xxelle-plus

XXelle PLUS – strong part of the community

Pressemitteilung

Moulin Rouge! Das Musical startet Partnerschaft mit der Aidshilfe Köln

(Köln, 28. Juni 2022) Noch vor der großen Deutschlandpremiere setzt Moulin Rouge! Das Musical ein Zeichen im Kampf gegen Ausgrenzung und solidarisiert sich aktiv mit der LGBTIQ*-Community. Als Partner des ColognePride 2022 zeigt die Produktion beim CSD-Straßenfest vom 1. bis 3. Juli vor Ort Flagge. Ebenfalls freut sich Moulin Rouge! Das Musical über die Bekanntgabe einer Kooperation mit der Aidshilfe Köln, die pünktlich zum ColognePride startet:

Moulin Rouge! Das Musical spendet im Zeitraum vom 1. Juli – 8. Juli 2022 für jedes über die Aktion verkaufte Ticket 5 € an die Aidshilfe Köln. Gültig für ausgewählte Vorstellungen im Zeitraum vom 18. Oktober – 5. November 2022. Buchbar sind die Tickets über www.moulin-rouge-musical.de/colognepride oder telefonisch unter 01806 – 806 555 mit dem Stichwort: ColognePride.

Weitere gemeinsame Events und Aktionen sind bereits in Planung. Oliver Schubert, Geschäftsführer der Aidshilfe Köln, erklärt: „In der Regel sprechen wir Firmen an, ob sie uns unterstützen möchten. In diesem Fall war es genau andersherum: Moulin Rouge! Das Musical ist mit der Spenden-Idee auf uns zugekommen, weil wir einfach wunderbar zusammenpassen und die Produktion mit ihren Werten hervorragend unser Selbstverständnis widerspiegelt. Deswegen möchten wir mit dieser Aktion eine langjährige Partnerschaft starten – das hier soll erst der Anfang sein. Hoffentlich buchen so viele Menschen wie möglich Karten, sodass wir uns über 5€ pro Ticket als Spende freuen können. Das Team der Aidshilfe bedankt sich schon jetzt ganz herzlich.“

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Elfi Scho-Antwerpes beendet Vorstandstätigkeit Aidshilfe Köln

Nach über 30 Jahren Vorstandstätigkeit für die Aidshilfe Köln hat Elfi Scho-Antwerpes ihr Amt zum 31. Mai 2022 niedergelegt. Sie wechselt in den Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung. Damit geht eine Ära zu Ende.

 

„Mit dem Einzug in den neuen und barrierefreien Standort der Aidshilfe Köln in die Pipinstraße haben wir die wohl größte logistische und wirtschaftliche Herausforderung der Vereinsgeschichte gemeistert. Für mich ist damit auch nach Jahren der Konzeption und Planung sowie des Einsatzes meines größten, persönlichen Engagements ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich werde dem Verein immer verbunden bleiben, auch wenn ich mich in Zukunft an anderer Stelle für Menschen mit und ohne HIV einsetze“, so Elfi Scho-Antwerpes.

„Elfi hinterlässt große Fußstapfen. Diese Lücke zu schließen, wird sicherlich nicht leicht. Sie hat sich an so vielen unterschiedlichen Stellen für die Aidshilfe eingesetzt. Die Stadtgesellschaft und alle, die sich für Menschen mit HIV/Aids eingesetzt haben und immer noch einsetzen, sind Elfi zu tiefem Dank verpflichtet. Elfi war eine der ersten Menschen in Köln, die sofort verstanden haben, dass HIV und Aids eine schwere Krise für die Schwulen-Szene und intravenös drogengebrauchende Menschen war. Von Anfang begleitete sie Menschen, die schwer krank wurden und auch verstarben. Aber ihr Engagement ging sowohl auf der persönlichen als auch auf der institutionellen Ebene und im politischen Wirken weit darüber hinaus. Wir wünschen ihr für ihre neue Tätigkeit bei der Deutschen AIDS-Stiftung alles Gute und gratulieren den Kolleg:innen zu der tollen Wahl“, so Prof. Dr. Jürgen Rockstroh vom Vorstand der Aidshilfe Köln.

Ihr Anliegen, dass Menschen mit HIV und Aids nicht diskriminiert und ausgegrenzt werden dürfen, machte sie an all ihren Stellen des Wirkens stets deutlich. Wie selbstverständlich trug sie bei ihren Terminen immer die rote Solidaritätsschleife. Ihr persönlicher Einsatz für die Rechte von Menschen mit HIV und Aids, aber auch grundsätzlich für gesellschaftlich Benachteiligte, ist beispielhaft. Für dieses Engagement wurde sie schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande oder 2018 mit dem Rosa-Courage-Preis.

Die Aidshilfe Köln bedankt sich von ganzem Herzen bei Elfi Scho-Antwerpes für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie hat viel bewirkt und ihr persönliches Engagement für das Wohl der Allgemeinheit ist für uns ein Vorbild. Es sind Menschen wie Elfi, die Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass unsere Stadt ein besserer Ort wird. Die heutige Zeit mit ihren großen Herausforderungen zeigt, wie wichtig Menschen wie sie sind. Für ihre neue Tätigkeit wünschen die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen alles erdenklich Gute!

Pressemitteilung inkl Bild Aidshilfe Köln

11.11 im Gloria – Feiern für den guten Zweck – „11.11. im Gloria“ zu Gunsten der Aidshilfe Köln e.V.

Der Countdown zum Sessionsauftakt 2017 läuft und die Vorbereitungen für unsere
neue Karnevalsparty laufen auf Hochtouren! Am 11.11. ab 20 Uhr ist es soweit – das
Gloria lädt alle feierwütigen Jecken herzlich ein, gemeinsam in die neue Session zu starten und dabei die besten Acts der Kölner Karnevalsszene zu genießen.