Kölner Kinderdreigestirn stellt sich vor

8. Oktober 2021:
Kölns jecke Pänz bekommen neue Regenten: Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 stellt sich vor

  • Prinz Felix I., Bauer Robin und Jungfrau Helena regieren in dieser Session über jecke Pänz
  • Proklamation 2022 wieder im Kölner Tanzbrunnen
  • Alle drei Tollitäten haben schon reichlich Karnevalserfahrung

Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock hat heute im Kölner Zoo das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 präsentiert. Kinderprinz Felix I. (Felix Diederichs), Kinderbauer Robin (Robin Valentin Fischenich) und Kinderjungfrau Helena (Helena Baum) werden in der kommenden Session für ordentlich Stimmung unter den Jecken sorgen. Nachdem in der letzten Session viele Veranstaltungen coronabedingt ausfallen mussten, freut sich das frischgebackene, designierte Kindertrifolium, 2022 mit allen Pänz gemeinsam Karneval zu feiern. Nach der Proklamation der Drei am 16. Januar im Kölner Tanzbrunnen, stehen für Prinz, Bauer und Jungfrau bis Aschermittwoch viele Auftritte in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und natürlich auf den großen und kleinen Fastelovendsbühnen Kölns an.

Ein Heimspiel quasi. Denn alle Drei sind auf den Fastelovendsbühnen groß geworden und haben ihr karnevalistisches Zuhause schon früh in einer Kölner Gesellschaft gefunden. Bei kölschen Tön schlägt ihr Herz höher. Karneval, das ist für sie die schönste Zeit im Jahr, einfach „e joot Jeföhl“ oder aber auch mit einem langen Kindergeburtstag vergleichbar, findet das kleine Trifolium. 2022 sind Prinz, Bauer und Jungfrau auch wieder mit der „Pänz Große Pause Tour“ unterwegs. Dort besucht das Kinderdreigestirn zusammen mit Kölner Karnevalsbands vorher ausgeloste Grundschulen und verbringt mit den Pänz eine karnevalistische Schulstunde. Die Drei freuen sich auf eine tolle und vor allem jecke Zeit und viele unvergessliche Erlebnisse als Kinderregenten. Ganz getreu dem neuen Sessionsmotto „Alles hät sing Zick“.

Designierter Kölner Kinderprinz Felix I.
Der designierte Kinderprinz 2022 konnte bisher schon bei den Tanzmäusen der Bürgergarde „blau-gold“ reichlich Karnevalsluft schnuppern und will jetzt alle Pänz mit dem berühmtberüchtigten Fastelovendsjeföhl anstecken. Tanzen ist seine große Leidenschaft. Ballett zählt zu seinen größten Hobbies, zuhause übt er fleißig den Spagat und hält sich außerdem mit kölscher Musik tänzerisch fit. Wenn er sich dann ausgepowert hat, schnappt sich Felix gerne mal ein Buch oder schaut Harry Potter im Fernsehen beim Zaubern zu.

Designierter Kölner Kinderbauer Robin
Auch der designierte Kinderbauer 2022 ist Karnevalsjeck durch und durch. Als Mitglied der Blauen Funken war er mit der Kindertanzgruppe bereits auf einigen Karnevalsbühnen unterwegs. Zuhause ist Fastelovend auch ein großes Thema: Da wird dann gerne mal die Musik von Querbeat ganz laut aufgedreht. In seiner Freizeit kann man Robin auch öfter mal auf dem Fußballplatz antreffen, wenn er nicht gerade draußen mit anderen Kindern zum Spielen verabredet ist.

Designierte Kölner Kinderjungfrau Helena
Auch für die designierte Kinderjungfrau 2022 ist Fastelovend längst kein Fremdwort mehr. Ob als Mitglied der Großen KG Frohsinn e.V. oder Pagin des Kinderdreigestirns 2020: Helena fühlt sich auf der Bühne zuhause und hat definitiv Fastelovend im Blut. In ihrer Freizeit ist Helena gerne sportlich aktiv. Hockey, Reiten und Schwimmen machen ihr besonders viel Spaß. An einem Filme-Abend fiebert sie am liebsten bei den Kriminalfällen der Kinderdetektive von TKKG mit.

Willkommen „Kijani“ – Bonobo im Kölner Zoo geboren

Köln, 9. September 2021. Der Kölner Zoo freut sich über die Geburt eines männlichen Bonobos. Er wurde auf den Namen „Kijani“, was auf Swahili so viel wie Krieger bedeutet, getauft. Sein Name beginnt mit „K“ in Anlehnung an seinen Vater „Kivu“. Es ist biologischer Brauch, bei der Namenswahl der männlichen Jungtiere denselben Anfangsbuchstaben zu wählen, den bereits der Vater trägt.

„Kijani“ wurde am 4. Juli 2021 auf der beheizten Innenanlage des traditionsreichen Kölner Urwaldhauses für Menschenaffen geboren. Seine Entwicklung verläuft sehr gut. Er ist der erste Nachkomme von Mutter „Gemena“, die sich sehr gut kümmert. „Gemena“ wurde im englischen Twycross Zoo geboren. Sie wechselte mit acht Jahren in den Zoo Leipzig, von wo aus sie im Juni 2020 nach Köln kam. Sie ist 16 Jahre alt. Vater ist der aus Berlin stammende, 15-jährige „Kivu“. Für ihn ist es der zweite Nachkomme.

Die Kölner Gruppe besteht zudem aus „Yala“, der Mutter von „Kivu“. Sie ist 41 Jahre alt. Hinzu kommt noch „Kijanis“ Halbschwester: die 7-jährige „Batia“ (Mutter „Yala“). „Batia“ beobachtet sehr neugierig, wie „Gemena“ ihr Jungtier großzieht. Das ist ein natürlicher und wichtiger Lerneffekt, damit sie später einmal selbst eine gute und eigenständige Mutter werden kann.

Zusammenleben in offenen Wohngemeinschaften

Bonobos leben in den Regenwäldern des Kongobeckens. Sie wurden erst 1933 als eigene Art erkannt und gelten als nächste Verwandte des Menschen. Von den Schimpansen unterscheiden sie sich durch einen feingliedrigeren Körperbau. Größer noch sind aber die Unterschiede im Verhalten. Während die Gemeinschaft der Schimpansen durch die Vorherrschaft der männlichen Tiere bestimmt ist, sind bei den Bonobos eher die Weibchen dominant. Sie sind es auch, die abwandern und neue Gruppen aufbauen.

Bonobos leben in Gemeinschaften von 50 bis 120 Tieren in einem Gebiet von 20 bis  60 Quadratkilometern. Die Mitglieder einer Gemeinschaft leben nicht ständig zusammen. Sie spalten sich in Untergruppen auf, treffen sich und gehen dann wieder auseinander. Eine solche Form des Zusammenlebens wird als fission-fusion-System bezeichnet. Es hat sich als Anpassung an das unregelmäßige Nahrungsangebot entwickelt. Neben ihrer Hauptnahrung, verschiedenen Früchten, machen Bonobos durchaus schon mal Jagd auf kleinere Säugetiere oder Vogelküken.

Fotos: Rolf Schlosser

Text: Zoo

2.000 Tickets – Kölner Zoo hilft Hochwasser-Opfern

Köln, 21. Juli 2021. Der Kölner Zoo stellt 2.000 Tagestickets für Menschen zur Verfügung, die in den Hochwasser-Katastrophen-Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hochgradig geschädigt sind. Der Zoo will mit der Aktion denjenigen Menschen helfen, die die Flut mit voller Wucht getroffen hat und Ihnen ein wenig Erholung ermöglichen. Da gerade Schulferien sind, richtet sich das Angebot in erster Linie an Familien mit Kindern, die nun eventuell nicht mehr verreisen können. Den Zoo-Verantwortlichen ist bewusst, dass gerade bei schwer betroffenen Menschen derzeit noch andere Dinge im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund können die Tickets auch bis zum Ende der Herbstferien 2021 eingelöst werden.

Zoo-Vorstand Christopher Landsberg: „Wir verstehen uns nicht nur als Zoo für Köln, sondern als Zoo für die gesamte Region. Viele unserer Gäste kommen aus den betroffenen Hochwasser-Gebieten. All denen möchten wir mit dieser Aktion ein klein wenig zurückgeben und Ihnen etwas Ablenkung im Zoo ermöglichen.“

Unterstützt wird die Aktion zusätzlich von der „Kids2Go GmbH“, die einen Teil der Kosten für die Zoo-Tickets übernimmt. Mit dabei ist auch das Riesenrad am Kölner Zoo, das nochmal die gleiche Anzahl an Freifahrten zur Verfügung stellt. Der Zoo dankt beiden Partnern ausdrücklich dafür für diese großzügige und unbürokratische Unterstützung.

Tickets können formlos per E-Mail an hochwasserhilfe@koelnerzoo.de oder auch telefonisch unter  0221 77 85 -114 bestellt werden. Weitere Details zu dieser Aktion sowie zum Zoobesuch insgesamt finden Sie immer aktuell unter www.koelnerzoo.de. Wir bitten eindringlich darum, das Freikartenkontingent tatsächlich nur denjenigen Menschen aus dem Katastrophen-Gebieten zu überlassen, deren Haus, Hab und Gut stark unter dem Hochwasser gelitten hat.

Pressemitteilung

Rheinlandtaler Auszeichnung

Rheinlandtaler-Auszeichnung:

Spende für „Leev Ma Rie“ und die anderen Kölner Elefanten

Köln, 28. Juli 2021. „Futtergeld“ für die Kölner Elefantenherde. Biggi Depenheuer-Fahnenschreiber, bekannte Tanzchoreographin im Kölner Karneval, spendet den Dickhäutern 1.000 Euro. Sie hatte die Summe im Frühjahr zusammen mit der „Rheinlandtaler“-Auszeichnung des Landschaftsverbands Rheinland erhalten. „Elefanten haben mich in meinem beruflichen Leben – als Maskottchen und Glücksbringer der Tänzer – immer begleitet. Sie waren sicher an meinen Erfolgen auf den Bühnen der Welt und im Kölner Karneval beteiligt. Heute möchte ich mich mit dieser Spende dafür bei ihnen bedanken!“, sagt die Stifterin.

Depenheuer-Fahnenschreiber übergab Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel die Spende vor der Elefantenanlage im Zoo. „Wir danken herzlich für die Spende und dieses bürgerschaftliche Engagement zugunsten unserer Elefanten“, so Theo Pagel. Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, betont: „Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. So lautet eine bekannte Redensart. In diesem Sinne freue ich mich sehr, dass wir mit unserer Auszeichnung, dem Rheinlandtaler, zweifaches Vergnügen bereiten können: Zunächst mit der Würdigung des Lebenswerks der herausragenden Tänzerin Biggi Depenheuer-Fahnenschreiber am vergangenen Rosenmontag. Und dann, dass wir heute – Dank ihrer großzügigen Spende des Preisgeldes –  die Elefanten des Zoos unterstützen können.“

Im Kölner Zoo leben 13 Dickhäuter. Jüngstes Mitglied der in einem natürlichen Sozialverband lebenden Herde ist „Leev Ma Rie“. Sie kam im vergangenen Juni im Zoo zur Welt und nimmt seitdem eine beachtliche Entwicklung. Das Tierpfleger-Team im Elefantenpark spricht vom schlauesten Jungtier, das sie jemals gepflegt haben.

„Leev Ma Rie“ nimmt schon ungewöhnlich früh neben Muttermilch auch Äpfel, Möhren und Heu zu sich. Ihre Rüsselfertigkeit ist bereits sehr ausgereift. Darüber hinaus haben die Tierpfleger so früh wie bei keinem anderen Tier mit ihr das sogenannte Medical Training gestartet. „Leev Ma Rie“ fordert regelrecht ein, dass sie auf Kommando z.B. die Fußsohlen zeigt, rückwärts läuft oder den Rüssel hebt. Die Tierpfleger arbeiten an diesen Fähigkeiten, um die Tiere an sensiblen Stellen medizinisch kontrollieren und später z.B. gefahrlos die für Dickhäuter so wichtige Pediküre durchführen oder Blut abnehmen zu können.

„Leev Ma Rie“ ist ungewöhnlich neugierig und verspielt. Sie ist nun 1 Meter groß und wiegt rund 570 Kilogramm. Sie hat damit in 13 Monaten 500 Kilogramm zugelegt. Am liebsten tobt sie mit ihren Bullenhalbbrüdern „Moma“ und „Kitai“ durch die zwei Hektar große Anlage.

Fotos: Kölner Zoo

Bildunterschrift: Anne Henk-Hollstein, Biggi Depenheuer-Fahnenschreiber, Theo Pagel (von links)

Kölner Zoo öffnet wieder

Kölner Zoo ab Freitag, 12. März, wieder für Besucher geöffnet: Online-Reservierung ab jetzt möglich

Besucherzahlen begrenzt. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln

Köln, 10. März 2021. Der Kölner Zoo steht ab Freitag, 12. März 2021, wieder Besuchern offen. Der Einlass für gleichzeitige Besucher ist begrenzt. Es gilt das bereits im vergangenen Sommer bewährte Hygienekonzept des Zoos mit u.a. Termin-Reservierung, Wegeführung entgegen des Uhrzeigersinns und Abstandsregeln. Der Zoo empfiehlt das Tragen einer Maske auf dem Zoogelände. In Innenbereichen besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Kinder bis einschl. 6 Jahre benötigen keine Maske. Die Mehrzahl der Tierhäuser ist geöffnet (mit Besucherobergrenzen). Zutritte in den Zoo können bis auf weiteres nur über den Haupteingang erfolgen. Der Zoo-Nebeneingang ist geschlossen.

Online-Reservierungs-Ticket & Dokumentation

Neben einer gültigen Eintrittskarte benötigen alle Besucher aufgrund dieser Kapazitätsbeschränkung wie schon bei der ersten Wiederöffnung zusätzlich ein „Reservierungs-Ticket“ für den entsprechenden Besuchstag. Das Reservierungs-Ticket ist kostenlos über die Zoo-Website unter www.koelnerzoo.de/reservierung-de zu ordern. Das Reservierungs-Ticket gilt für Jahres- und Tageskarten. Der Zoo ist zudem verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher zu dokumentieren. Besucher geben diese direkt bei der Buchung des Online-Reservierungs-Tickets ein.

Empfehlung: Ticket am besten im Vorfeld online erwerben

Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, empfiehlt der Zoo den Kauf von Online-Tageskartengutscheinen im Ticket-Shop des Kölner Zoos unter www.koelnerzoo.de. Die Tageskassen sind zudem geöffnet. Jahreskarten-Neuausstellungen und -verlängerungen sind an den Kassen 5+6 möglich. Alle Jahreskarteninhaber erhalten auf Wunsch eine Zeitgutschrift für die Tage der Zoo-Schließung. Der Zoo bittet darum, mit der Gutschrift an den Kassen noch abzuwarten, bis der Zoo wieder im „Nomalbetrieb“ läuft. Der Zoo rät zu kontaktloser Zahlung per EC-/Kredit-Karte oder Online-Ticketing. Gruppenkarten entfallen momentan aufgrund der allgemeinen Corona-Schutzverordnungen.

Mehrzahl der Tierhäuser geöffnet

Tropenhaus, Urwaldhaus, Madagaskarhaus, Hippodom und Elefantenpark sind geöffnet. Hier gelten ebenfalls Besucherobergrenzen, die durch Ampelsysteme geregelt werden. Der Zoo bittet um Verständnis, dass ggf. mit Wartezeiten zu rechnen ist. Der Zoo bittet zudem um Verständnis, dass öffentliche Fütterungen aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitsbestimmungen zur Vermeidung von Menschenansammlungen aktuell leider nicht durchführbar sind. Das Aquarium muss geschlossen bleiben.

Zoo-Gastronomie bietet Snacks und Erfrischungen

Die Zoo-Gastronomie bietet an verschiedenen Imbissen auf dem Zoogelände Snacks und Erfrischungen „to go“ an. Offen sind Imbiss Hacienda, Imbiss Tigerhütte und Imbiss Café Almira. Das Zoo-Restaurant bleibt geschlossen, auf der Restaurant-Terrasse stehen in ausreichendem Abstand Sitzgelegenheiten für Rast und Ausruhen zur Verfügung. Der ZooShop am Haupteingang hat geöffnet. Hier gilt eine Besucherobergrenze und Maskenpflicht. Die Spielplätze sind offen.

Letzte Bautätigkeiten rund um das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus

Im Zuge der Fertigstellung des Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses gibt es rund um diesen Bereich zurzeit noch letzte baubedingte Wegeeinschränkungen. Der Zoo führt zudem weitere kleine Wegeänderungen im Südamerikabereich durch. Sie sind Vorgriffe auf den künftigen Bau der Jaguaranlage und den bald startenden Umbau der Direktorenvilla, in der Event-, Gastro- und Tagungsmöglichkeiten entstehen. Neu für die Besucher ist, dass die Onager nun auf der ehemaligen Zebraanlage zu finden sind. Die alte Onageranlage ist umgebaut und beherbergt bald die Zebras.

Alle Informationen zur Wiederöffnung immer aktuell auch unter www.koelnerzoo.de.​

Herausforderndes Jahr – hoffnungsvoller Blick in die Zukunft: Kölner Zoo zieht Bilanz

Insgesamt sieben Wochen im Frühjahr, während der ersten Lockdown-Phase, und dann erneut durchgehend seit dem 2. November musste der Kölner Zoo 2020 seine Tore aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz schließen. Die Folgen: Mit rund 700.000 Besuchern durfte der Zoo nur halb so viele Gäste wie 2019 begrüßen – und muss pandemiebedingt Einnahmeverluste von schätzungsweise 3 Millionen Euro verkraften. Sie resultieren mehrheitlich aus ausbleibenden Ticketverkäufen im Tages- und Veranstaltungsgeschäft. Zudem fehlen u.a. auch die Erlöse von Zoo-Gastronomie und ZooShop, die in Zeiten regulären Betriebs rund 600.000 Euro Gewinn pro Jahr an den Zoo abführen.

Die laufenden Kosten von 54.000 Euro, die der Zoo im Schnitt​ pro Tag im Unterhalt kostet, musste der Zoo angesichts der Verluste aus Rücklagen decken. Hinzukommen Landes- und Bundeszuschüsse aus Corona-Hilfsfonds. „Ich will ausdrücklich festhalten: Unsere Tiere waren und sind zu jederzeit rundum bestens versorgt“, so Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. „Wir hatten in der letzten Dekade viele erfolgreiche Jahre mit hohem Besucherzuspruch. Auch unsere Event-, Gastronomie- und Merchandising-Angebote, die wir zuletzt in Eigenregie sukzessive ausgebaut haben, fanden eine hohe Besucherakzeptanz und brachten entsprechende Gewinne“, erklärt Landsberg. „Dank dieser selbst erwirtschafteten Mittel aus guten Jahren und der öffentlichen Zuschüsse waren Bestand und Liquidität des Zoos nie in Gefahr. Ewig anhalten kann dieser Zustand aber nicht.“ Der Zoo wird bis Ende Februar 2021 alle anfallenden Unterhaltskosten bestreiten können. Die Zooverantwortlichen setzen darauf, spätestens dann – pünktlich zum Saisonstart – wieder regulär öffnen zu können.

Unbeirrt von der aktuellen Situation blickt der Zoo optimistisch in die Zukunft. Denn das Jahr 2020 bot auch gute Nachrichten. So war der Besucherzuspruch ab Zeitpunkt der Wiederöffnung Anfang Mai auf konstant hohem Niveau. Das erlaubte Kontingent von max. knapp 5.000 gleichzeitigen Gästen, die sich auf den 33.000 Quadratmeter großen Parkanlagen verteilen konnten, wurde sehr oft ausgeschöpft. „Sobald wir auf hatten, waren die Menschen da. Das zeigt, wie wichtig wir als Naherholungs- und Wohlfühlort sind. Und zwar heute umso mehr“, bilanziert Landsberg. Das Zoo-Hygienekonzept mit Ampelsystemen an den Tierhäusern und kostenloser Online-Reservierung war zielführend und fand breite Akzeptanz. Ebenfalls positiv: Im September stellte der Zoo mit dem „Masterplan 2030“ neue, ehrgeizige Leitlinien für die künftige Weiterentwicklung des Zoos vor. Erste Vorhaben konnten 2020 bereits fertiggestellt werden. So z.B. die für 2 Mio. Euro komplett modernisierte neue Anlage für die Amurtiger oder das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“. In diesem denkmalgerecht sanierten architektonischen Schmuckstück von 1899 ist 2020 eine begehbare Dschungellandschaft mit Faul- und Gürteltieren, Salzkatzen, Brüllaffen, Piranhas und vielen weiteren Bewohnern Mittelamerikas entstanden. Eröffnungstermin dieses neuen Highlights ist voraussichtlich im Frühjahr 2021.

Ehrgeizig blieb der Zoo, Corona zum Trotz, auch bei seiner biologischen Arbeit – mit teils weltweit beachteten Nachzuchten bei bedrohten Tieren. Herausragendes Beispiel ist die 2020 gelungene Rückführung zweier Philippinenkrokodil-Jungtiere, einer der seltensten Panzerechsenarten der Erde, in ihr Ursprungsgebiet. Zudem freut sich der Zoo einmal mehr über Nachwuchs im Elefantenpark. Mit „Leev Ma Rie“ kam hier am 17. Juni eine kleine Kuh zur Welt. Sie ist das insgesamt 11. Elefanten-Jungtier, das im 2004 eröffneten, 2 Hektar großen Elefantenpark geboren wurde.

Auch 2021 wird der Zoo ambitionierte Projekte angehen. Im neuen Jahr erfolgt der Startschuss zur denkmalgerechten Sanierung der klassizistischen Direktorenvilla, in der Räumlichkeiten für Events und Tagungen entstehen. Parallel dazu starten 2021 die ersten Arbeiten zur Modernisierung der Giraffenanlage. Highlight im Frühjahr ist wie oben erwähnt die aller Voraussicht nach dann erfolgende Eröffnung des „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses – willkommen bei Faultieren, Piranhas, Brüllaffen & Co. Last but not least: Der Zoo ist guter Hoffnung (wenn es die Corona-Zahlen zulassen), seinen Gästen im Eingangsbereich pünktlich zum Saisonstart zur wärmeren Jahreszeit eine ganz besondere Überraschung bieten zu können.

Kölner Zoo. Begeistert für Tiere. Seit 160 Jahren.

Der Kölner Zoo feiert 2020 sein 160-jähriges Bestehen. Mit rund 10.000 Tieren aus mehr als 850 Arten ist er einer der vielfältigsten in ganz Europa. Seit 1860 ist der Kölner Zoo ein unverwechselbares Stück Köln. Er vereint Tradition mit​ Innovationskraft und verbindet Freizeit und Erholung mit Wissenschaft und Forschung. Der Kölner Zoo setzt auch international immer wieder Maßstäbe – z.B. beim Bau moderner Tierhäuser oder bei seinem umfangreichen Artenschutzengagement. Honoriert wird dies alles von jährlich mehr als 1 Million Besucher.

Foto: R. Schlosser

Pressemitteilung Kölner Zoo

Zoo Schwein „Harry“ tippt beim nächsten Spiel auf Deutschland

Wenn es nach „Harry“, dem WM-Orakel des Kölner Zoos geht, kann sich Fußballdeutschland beim letzten Vorrundenspiel gegen Südkorea über einen Sieg freuen. Der Eber setzte bei seinem heutigen Tipp voll auf die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw. Die Expertise von „Harry“ wird immer gefragter. Zahlreiche Journalisten und Zoo-Besucher beobachten „Harry“ live bei seiner Vorhersage. Denn das schwäbisch-hällische Schwein lag bei seinen bisherigen beiden Tipps goldrichtig.

 

Der sauschlaue „Harry“ hatte die Wahl zwischen drei mit Futter gefüllten Bällen: dem neutralen für Unentschieden, dem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und dem weiß-schwarz-roten Südkoreas. Ob „Harry“ zum Glückschwein für Jogi Löw wird, zeigt morgen beim Spiel im russischen Kasan.

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Kleine Affenbande im Zoo geboren – drunter und drüber im Madagaskarhaus

Drunter und drüber geht’s aktuell im Madagaskarhaus des Kölner Zoos. Grund sind die drei jüngst geborenen Vari-Jungtier, die die Affentruppe kräftig auf Trab halten. Gleich einen doppelten „Aprilscherz“ gab es just zu Monatsbeginn bei den Gürtelvaris, einer Unterart der Schwarzweißen Varis. Eltern sind die 5-jährige „Yhoda“, die vor vier Jahren aus dem Belfast Zoo nach Köln kam, und „Bari“. Er wurde 2012 in Köln geboren. In den Zoologischen Gärten Europas gibt es nur eine kleine Population von Gürtelvaris, die alle recht nah verwandt sind. Bei „Yhoda“ und „Bari“ ist der Verwandtschaftsgrad nur sehr gering.

Daher sind ihre Jungtiere genetisch sehr wichtig für das bestehende EEP-Zuchtprogramm bei diesen stark vom Aussterben bedrohten Primaten.

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Jecke Zoo-Zappelei der Altstädter Köln im Pullman Cologne, 2 Mal 1.111 Euro für de Diersche

Ganz schön was los war auf dem Kostümball des Kölner Zoo im Saal des Pullman-Hotels Köln.

 

Rund 1300 Gäste tanzten zu Musik von Brings, Kasalla, Cat Ballou usw.

Der komplette Reinerlös der von Zoo und Altstädter gemeinsam durchgeführten Veranstaltung kommt den Tieren im Kölner Zoo zugute.

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Der Zoo(ch) kütt: KVB und Kölner Zoo präsentieren neue Zoobahn

Wer demnächst mit seinem Auto in Köln im Stau steht und wilde Tiere an sich „vorbeiziehen“ sieht, muss sich keine Sorgen machen. Es ist keine Fata-Morgana sondern die neuen Branding-Motive der neuen KVB-Zoobahn.

Ab sofort rollt die Bahn durch Köln. Jörn Schwarze, Mitglied des Vorstands der KVB, präsentierte Kölns exotischste Schienenflitzer zusammen mit den Zoo-Vorständen Prof.  Theo Pagel und Christopher Landsberg auf dem Neumarkt.

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