Festkomitee Kölner Karneval: Keine Verschiebung der Session aus kommerziellen Gründen

Das Festkomitee äußert sich zu der vom Comitee Düsseldorfer Karneval initiierten Verschiebung des Düsseldorfer Rosenmontagszugs und weiterer karnevalistischer Veranstaltungen auf Mai 2022.

  • Köln, Bonn und Aachen lehnen willkürliche Verschiebung der Session strikt ab
  • Die Städte planen die Session nach aktueller Corona-Schutzverordnung
  • Alle Veranstaltungen werden kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen angepasst


Vertreter der Rheinischen Karnevalshochburgen Köln, Aachen und Bonn haben sich heute Vormittag mit Vertretern der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur möglichen weiteren Planung rund um die Session 2022 besprochen. Das Treffen war regulär terminiert, seit Beginn der Pandemie befinden sich Vertreter des Karnevals und der Landesregierung im engen Austausch. Besprochen wurde allerdings auch die aktuelle Entscheidung des Comitees Düsseldorfer Karneval, den Rosenmontagszug auf Mai zu verschieben.
 
Die Vertreter der drei anderen rheinischen Karnevalsstädte zeigten sich überrascht und irritiert über diese Entscheidung und lehnen eine solche Verschiebung klar ab. Der Karneval ist kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann. Er ist ein jahrhundertealtes Brauchtum und bewegt sich als solches in einem festen zeitlichen Rahmen. Entsprechend dem Kirchenkalender endet das Fest zwangsläufig an Aschermittwoch mit Beginn der Fastenzeit. Als Träger des Immateriellen Kulturerbes der Bundesrepublik Deutschland sieht sich das Festkomitee Kölner Karneval zur Einhaltung der zeitlichen Abläufe verpflichtet und stellt damit den kulturellen Aspekt des Festes klar über wirtschaftliche Interessen.
 
Zudem wäre der organisatorische Aufwand in Köln in einer ganz anderen Dimension spürbar. In einer normalen Session finden über 1000 Veranstaltungen statt, die Verträge und Planungen dafür haben zwei Jahre Vorlaufzeit. Während des Straßenkarnevals und besonders an Rosenmontag feiern Hunderttausende in der ganzen Stadt. So eine Verschiebung ist bei Karnevalssessionen im kleineren Rahmen sicherlich leichter umsetzbar. Beim organisatorischen und logistischen Umfang des Kölner Karnevals wäre die Stadt außerhalb der Session aber sicherlich schnell an Ihre Belastungsgrenze.
 
„Es ist mehr als traurig, dass in Düsseldorf rein wirtschaftliche Gründe dafür sorgen, dass alle Regeln des Brauchtums über Bord geworfen werden. Wir haben in Köln im vergangenen Jahr zeigen können, dass Karneval mehr sein kann als bunte Partys und kommerzielle Events. Wenn die Pandemie es nicht anders zulässt, werden wir auch in diesem Jahr notfalls wieder kleine kreative Lösungen finden müssen. Das entspricht aber viel mehr der Seele des Karnevals, als einfach alle Sitzungen und Züge ins Frühjahr zu verlegen. Wir wollen nicht um jeden Preis feiern!”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gemeinsam mit Aachen, Bonn und Düsseldorf sind wir eigentlich gerade dabei, die nächsten Schritte in Richtung immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO zu gehen. Schade, dass sich Düsseldorf aus diesem Kreis nun selbst verabschiedet, denn die Verschiebung von Karnevalsaktivitäten gefährdet unsere Bewerbung, da das zu schützende Brauchtum inhaltlich und zeitlich exakt definiert ist.”
 
Aus Sicht des Festkomitees Kölner Karneval ist es noch zu früh, um finale Aussagen über die Durchführung des Zuges in drei Monaten zu treffen. Köln, Bonn und Aachen planen ihre Züge nach wie vor unter den geltenden Corona-Schutzbedingungen. Köln hat schon vor geraumer Zeit den 2G-Nachweis für Zugteilnehmer festgelegt. Dieser gilt auch für die Zuschauer. Die Planungen werden, wie in der vergangenen Session auch, immer wieder an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Selbstverständlich gilt auch weiterhin, dass die Gesundheitsprävention oberste Priorität hat und die Karnevalisten die Corona-Lage intensiv im Auge behalten.

Pressemitteilung

Markt der Engel Köln Neumarkt – Start für Kölns schönsten Weihnachtsmarkt

Vorsichtig wagten sich die Besucher Richtung Bühne am Neumarkt Köln. Für viele Kölner ist es der schönste Weihnachtsmarkt – weitläufig mit viel Platz zwischen den Gängen. In diesem Jahr findet er unter 2G statt, heisst für Besucher stets immer Nachweis samt Personalausweis mitzuführen.

Es roch nach Reibekuchen, Waffeln mit Sahne – es steht wieder Weihnachten vor der Tür.

Mit grossen Augen standen viele kleine Besucher nahe der Bühne, der Nikolaus hatte hier kurz Halt gemacht. Das nutzten die Kleinsten um den ein oder anderen kleinen Wunsch für den 24.Dezember zu äußern. Für ein paar kurze Augenblicke das Corona Thema vergessen – bei Jagertee und Glühwein – Balsam für die Seele.

Britta und Herbert Putzmann hatten 2020 die Leitung des Weihnachtsmarkts übernommen. Hans Flock war nach vielen Jahren in den Ruhestand getreten.

Durch die Reihen schwebten “ lebende “ Engel und Grossfiguren mit LED.

Jedem war eine gewisse Erleichterung anzusehen das es wenn auch unter Einschränkungen wieder möglich ist ein bisschen Normalität zurück zu bekommen.

Natürlich gab es auch ein Bühnenprogramm. Moderator war am Eröffnungstag Lukas Wachten.

Mit dem Trio Cocajine und dem Troisdorfer LivinGospel Chor ging es weiter im Programm.

Um 18 Uhr eröffnete Andreas Wolter, erster Bürgermeister von Köln dann ganz offiziell den Markt.

Die ersten Spendenschecks wurden dann überreicht.

Wir helfen – Unterstützungsverein des M. DuMont Schauberg Verlags (Den Scheck über 5.000,00 € nahmen Frau Hedwig Neven DuMont und Herr Karl-Heinz Goßmann, Geschäftsführer, entgegen) Rundschau Altenhilfe – Die GUTE TAT e.V.

Den Scheck über 5.000,00 € nahm der Herausgeber der Kölnischen Rundschau und Vorsitzender der Rundschau-Altenhilfe, Herr Helmut Heinen, entgegen.

Flutopfer im Ahrtal – Gemeinde Schuld (Den Scheck über 5.000,00 € nahm der Bürgermeister, Herr Helmut Lussi, entgegen)

Arbeitsgruppe von Dr. Dr. Aram Prokop (Den Scheck über 5.000,00 € nahm Frau Brigitte Christoph, Veranstalterin von KölnBall, entgegen.

Daneben wird jedes Jahr eine komplette Kindervorstellung im Hänneschen-Theater im Wert von ca. 3.000,00 € an bedürftige Kinder und Familien.gespendet. Bei der Verteilung der Karten half die Theater-Intendantin, Frau Frauke Kemmerling persönlich.

Den ersten Tag rundet dann Björn Heuser ab mit dem Fassanstrich der GAFFEL-Brauerei.

Der Markt umfasst 80 Stände, viele Krippen, Installationen aus Licht und ein breit gefächertes Angebot an Gastronomie von Bratwurst bis Crepes für Jung und Alt:

Gastronomiestände: Glühweinstände, herzhafte Speisen (u.a. herzhafter Raclette-Käse vom Rad auf frischem Handbrot und frisch gebackener Camembert, Garnelen, Burgunderschinken, Finnischer Flammlachs, aber auch Reibekuchen und eine Original Thüringer Bratwurst, u.v.m.), süße Speisen (z.B. vor Ort frisch gebackener Baumkuchen, Zimtsterne, Brüsseler Waffeln, Crepes, Mandeln, u.v.m.)

Seit einigen Jahren wird hier das Angebot von BIO-Produkten stetig erweitert. Bargeldloses Zahlen Die Besucher können an allen Ständen des Marktes bargeldlos bezahlen. Sie haben hier die Möglichkeit mit Smartphone, EC-Karte oder Kreditkarte ihre Rechnung zu begleichen.

Bei diesem Kundenservice werden wir von unserem Partner, der Sparkasse KoelnBonn, unterstützt.

Marktbeleuchtung und Ökostrom In diesem Jahr haben wir die Beleuchtung des Weihnachtsmarktes auf LED umgestellt. Ein wunderschöner Mix aus Lichterketten-Trauben und Leuchtsternen wird den Markt im neuen Glanz erscheinen lassen. Der Weihnachtsmarkt bezieht seinen Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien. Ein entsprechendes Zertifikat nach EECS-Standard liegt vor. Tannenbäume Alle Tannenbäume wurden in einer Weihnachtsbaum zertifizierten Kultuproduziert (PEFC-Standards).

Text: Elisabeth Martini / Pressemitteilung

Fotos: Anja Bögge

Veranstaltungshinweis | „Noch`n Gedicht“ – der große Heinz Erhardt-Abend mit Hans-Joachim Heist am 1.12.2021 im Urania Theater

Der 1979 verstorbene Komiker, Musiker, Dichter und Schauspieler Heinz Erhardt hat mit seinem Humor, seinen Wortspielereien, Pointen und Reimen sowie seinen Filmen über drei Jahrzehnte ein Millionenpublikum begeistert. Der Schauspieler und Komiker Hans-Joachim Heist, vielen bekannt als Gernot Hassknecht in der ZDF „heute-show“, lässt den legendären Unterhaltungskünstler mit dem Soloprogramm „Noch’n Gedicht“ lebendig werden. Mit der dicken Brille und der Haltung Erhardts sowie dessen unverwechselbarer Art zu sprechen trägt er die besten Gedichte, Conférencen und Lieder vor – und man meint: Da steht er, der Heinz Erhardt …

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein:
Mittwoch,1. Dezember 2021 um 20 Uhr
Urania Theater
Platenstr. 32
50825 Köln-Ehrenfeld

Karten zu 22,50 Euro über www.koelnticket.de oder https://uraniatheater.de.

„Drei Krune för et Chressfess“ – Hänneschen-Theater Weihnachtsstück 2016 der Filmischen Dokumentation

Weihnachtsstimmung in Knollendorf? Nicht überall!!!

in der „Kölschen Filmmatinée“ im Odeon-Kino, Severinstrasse 81, 50678 Köln,am 12.Dezember 2021 um 11:30 Uhr.

Karten gibt’s täglich ab 16 Uhr an der Kasse des Odeon oder telefonisch unter 0221/313110

Es gilt (aktuelle) 3 G

Lichterglanz, Adventslieder, festliche Stimmung auf den Straßen und Plätzen. Ruhe und Besinnlichkeit zieht in die Häuser ein. In alle Häuser?

Nein, das Weihnachtsfest steht vor der Tür, aber einer in Knollendorf lässt es nicht herein.

Der Laden von Schäl​ ist “weihnachtsfreie Zone”. Alles, was auch nur im Entferntesten mit Feiern, Festschmuck und Fröhlichkeit zu tun hat, ist dem Griesgram Schäl zuwider.

Schäl betreibt in Knollendorf einen Trödelladen. Seine Mitarbeiter Tünnes und Speimanes bezahlt und behandelt er schlecht. Auch Besteva, der ihm die Buchhaltung erledigt, ergeht es nicht besser. Lieber heute als morgen würde Besteva gern die Brocken hinschmeißen. Aber er hat Schäls Mutter auf ihrem Sterbebett versprochen, sich um den Sohn zu kümmern. Keine leichte Aufgabe. Besonders schlimm ist es in der Adventszeit und an Weihnachten. Dann ist Schäl noch fieser als sonst und überhaupt nicht zu ertragen.

Seltsame Dinge gehen vor….

Doch plötzlich geschehen ungewöhnliche Dinge in dem Trödelladen, und Schäl begegnen noch ungewöhnlichere Menschen. In kurzen Abständen voneinander koimmen drei Stadtstreicher vorbei und wollen mit Schäl ins Geschäft kommen. Den Anfang macht Jupp. Er bietet einen Goldtaler an. Ein besonderes Stück mit einem Christoph-Winters-Prägung aus dem Jahr 1802, also aus dem Gründungsjahr des Hänneschen Theaters. Dann betritt Neres die Szene und bietet ein Gefäß mit Weihrauch an. Schließlich trifft Schäl auf Hein und dessen Topf mit Myrrhe.

Pressemitteilung

Nippeser Bürgerwehr – zusammen in Freud und Leid

„Mer stonn zesamme – in Freud un Leid“

Überraschungsbesuch der Patienten des St. Vinzenz Hospital Köln und der Gemeinde Blankenheim (Euskirchen)

„Mer stonn zesamme – in Freud und Leid“ – unter diesem Sinnspruch war die Nippeser Bürgerwehr – Traditionscorps Kölner Karneval am vergangenen Wochenende unterwegs.

Am Freitagabend, 12. November 2021 besuchte, auf Einladung des kaufmännischen Direktors, Pit Zimmermann, das Corps der Bürgerwehr das St. Vinzenz Hospital in Köln Nippes. Hier und im benachbarten St. Marien Hospiz wurden den Patientinnen und Patienten aus den Innenhöfen heraus, mit Musik und kölsche Tön, die Abendstunden etwas angenehmer bereitet. Die Bürgerwehr und das Hospiz, unter der Leitung von Valeska Weber, kooperieren auch in der Gestaltung einer zu den Zimmerfenstern gelegenen Außenmauer, die den Sterbenden den Blick aus dem Fenster verbessern soll.

Am Samstagabend, 13. November 2021 fuhren, auf Einladung des Ordnungsamtes und der Bürgermeisterin von Bad Münstereifel, Sabine Preiset-Marian, eine große Abordnung des Corps in die im Sommer vom Hochwasser schwer getroffene Stadt. Hier führte die, mit 2G+ gesicherte, Gesellschaft einen Fackelzug zur St. Donatus Kirche durch, vor der die IG Karneval Bad Münstereifel ihre Sessionseröffnung durchführte, die mit Musik und Tanz bereichert wurde. Ebenfalls besucht wurde das Seniorenhaus Marienheim, wo das Corps die sichtlich gerührten Bewohner mit mehreren Ständchen überraschte. Dies wurde durch die Hausseelsorgerin Frau Maria Adams organisiert. Die Nippeser Bürgerwehr ist der Stadt seit einigen Hilfsaktionen im Sommer verbunden und wird diese Partnerschaft auch in Zukunft weiter pflegen.

Quelle und Foto/s:Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./ Joachim Rieger

Ball Kristall – Köln Tanzt wieder nach 20 Monaten Pause

Seit vielen Jahren ist der Ball das TOP-Event im Kölner Ballkalender und ein besonderes Highlight im gesellschaftlichen Leben in Köln.

Nach über 20-monatiger Pandemie-bedingter Pause spürte man, dass der BallKRISTALL ein Befreiungsschlag für alle Anwesenden war. So viele fröhliche und stimmungsvolle Gesichter hatte man lange nicht gesehen. Dabei fand der Ball unter den strengen Vorgaben der Coronaschutz-Verordnung statt. Ein extra aufgebautes Testzentrum stand viele Stunden vor dem Veranstaltungsbeginn allen Gästen zur Verfügung. Dadurch war ein befreiter und stimmungsvoller Abend möglich und das spürte man während der gesamten Veranstaltung.
Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte dann auch gegen 19 Uhr die anwesenden Gäste im fast ausverkauften Rund des Ballsaals zum BallKRISTALL 2021 begrüßen. Ein besonderer Dank ging dabei an Blaue Funken Senatspräsident Lutz Schade, der für die Gesamtorganisation des BallKRISTALL verantwortlich ist, und an Programmgestalter Gerd Wodarczyk, der für das Programm und die technische Umsetzung vor Ort die Verantwortung trug.

Und auch eine Wohltätigkeitsaktion der Vorjahre wurde wieder aufgenommen: Björn Griesemann konnte eine ganz besondere und in den Vorjahren sehr erfolgreiche Charity-Aktion verkünden, die Blaue Funken Senator Carlos Levy und seine beiden Söhne, Blaue Funken Generalapotheker Frank Levy und Blaue Funken Senator Patric Levy vom Lexus Forum Köln realisiert hatten: ein Lexus Charity-Black Jack zu Gunsten des Vereins “Himmel un Ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut!“ Dazu wurde mit dem Lexus UX 300e im Foyer des Maritim Hotels das erste vollelektrische Modell der Premium-Marke präsentiert und alle Gäste konnten sich an zwei Black Jack-Tischen an einer guten Sache beteiligen, denn je Spiel wird das Lexus Forum Köln einen Euro an “Himmel un Ääd e. V. – För Kindersielcher en Nut!“ spenden

Zum Ball: Die Blauen Funken konnten nach der langen Pause mit einem fulminanten, vielseitigen und hochkarätigen Programm aufwarten, was keine Wünsche offenließ.
Der Abend wurde mit zwei Auftritten der “Fauth Dance Company“ eröffnet, die 1963 gegründet wurde und inzwischen zu den besten Show-Ensembles Deutschlands zählt. Sie zeigt mitreißende Shows aus Tanz, Performance, Entertainment und Energie. So auch zum BallKRISTALL mit der spektakulären und interaktiven Show “Unexpected“, bei der sich die Tänzerinnen und Tänzer u.a. als Kellnerinnen und Kellner verkleidet ihren Weg durch die Gäste bahnten. Mit der “Rockabilly Candy Show“ nahm die “Fauth Dance Company“ danach die Gäste des BallKRISTALL mit auf einen kleinen Ausflug in die charmante Zeit der 50er und 60er Jahre. Sie eroberten damit in Sekundenschnelle die Herzen des Publikums!


Ein Weltstar auf der Bühne des BallKRISTALL:
Mit “Howard Carpendale“ konnten die Blauen Funken einen wahren Weltstar und Entertainer auf der Bühne des BallKRISTALL präsentieren, der seit mehr als fünf Jahrzehnten die Konzertsäle füllt. Wichtig ist für ihn der direkte Kontakt mit seinen Fans. Seine Konzerte in großen Hallen oder etwas intimer bei einem Ball, sind daher auch immer ein besonderes Erlebnis. Beim BallKRISTALL spürte man dann auch sein Charisma und seine aufrichtigen Emotionen. Mit Songs wie “Hello again“, “Ti amo“, “Dann geh doch“ oder “Tür an Tür mit Alice“ aber auch mit seinem neuen Song “Happy Christmas to you“, den er auch mit dem Royal Philharmonic Orchestra aufgenommen hat, begeisterte er die Ballgäste. Howard Carpendale, der 25 Jahre in Köln lebte, musste dann aber auch eingestehen, dass er in seiner Kölner Zeit noch nie einen Orden einer Gesellschaft erhalten hatte, und so ließen es sich die Blauen Funken nicht nehmen, ihm seinen ersten Orden zu verleihen, was natürlich die Marie der Blauen Funken Marie Steffens sehr gerne übernommen hat.

Aber auch das Tanzen durfte nicht zu kurz kommen: Als Premiere beim BallKRISTALL engagierten die Blauen Funken Michael Kuhl und seine Band. Die tanzbegeisterten Gäste kamen unter seiner hervorragenden musikalischen Begleitung und der Unterstützung mehrerer Sängerinnen in den Zeiten zwischen den Star-Auftritten auf ihre Kosten und konnten ihren Tanzkünsten freien Lauf lassen.

Um 23.30 Uhr kündigte Björn Griesemann die obligatorische BallKRISTALL-Mitternachtsshow mit den “Paveier“ an. Mit ihrer Mischung aus Top-Titeln der letzten bald 40 Jahre und den Hit-Krachern der jüngsten Zeit begeisterte die Band das Publikum und so durften sie erst nach mehreren Zugaben nach eineinhalb Stunden von der Bühne. Es zeigte sich auch in diesem Jahr wieder, dass man auch in Abendgarderobe Seite an Seite auf der Tanzfläche singen und schunkeln an.
Überraschung für einen verdienten Programmgestalter:
Im Anschluss erfuhr Blaue Funken Literat und Programmgestalter Gerd Wodarczyk eine besondere Überraschung als der Präsident des Reiter-Korps “Jan von Werth“ von 1925 e.V. Stefan Kühnapfel die Bühne “eroberte“ und Blauen Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann kurz unterbrach. Da Gerd Wodarczyk aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen nie zu den Ehrungen beim Reiter-Korps “Jan von Werth“ erscheinen kann, kam Stefan Kühnapfel nun einfach nach dem Ende seiner eigenen Veranstaltung von der Flora ins Maritim Hotel und ernannte Gerd Wodarczyk aufgrund seiner Verdienste um den Kölner Karneval und das Reiter-Korps “Jan von Werth“ zum Leutnant ehrenhalber. Welch verdiente Ehrung am Abschluss eines erfolgreichen Abends, den die Blauen Funken auch ihrem Programmgestalter zu verdanken haben!

Ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm ging damit für die Blauen Funken und ihre Gäste zu Ende. Anschließend konnten sie den Ball auf der Tanzfläche im Ballsaal oder bei der Partynacht im Foyer noch bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen. Gegen 3:30 Uhr verließen die letzten Gäste das Maritim Hotel.
Das Fazit vieler Besucher in dieser für alle so speziellen Zeit lautete immer wieder: “Ein erfolgreicher und würdiger Auftakt für den Wiederbeginn der Karnevalsveranstaltungen. Alle erforderlichen Maßnahmen wurden umgesetzt und eingehalten und wir konnten einen fantastischen Abend genießen!“ “Auch in diesem Jahr wieder ein Highlight und der beste Ball in Köln!“
Der nächste BallKRISTALL findet im November 2022 statt.

Text: Dr. Armin Hoffmann, Pressesprecher/Vizepräsident


Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e. V. / Michael Nopens, Andrea Gläßer, Joachim Badura

40 Jahre „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“: Pulheim zeigt Flagge und beteiligt sich an landesweiter Aktionswoche Pulheim, 16

. November 2021 – Der 25. November ein ganz besonderer Tag: Es ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, an dem Menschen weltweit ihre Solidarität mit Betroffenen bekunden. Jetzt jährt sich der Aktionstag bereits zum 40. Mal. Deshalb wird es eine landesweite Aktionswoche von Montag, 22. November 2021, bis Samstag, 27. November 2021, geben, an der sich Pulheim mit mehreren Aktionen beteiligt: Unter anderem tourt ein Informationsbus durch den Rhein-Erft-Kreis mit Zwischenstopp auf dem Pulheimer Marktplatz. Fachkräfte informieren auf dem Pulheimer Wochenmarkt, und an fünf Standorten werden auch in diesem November wieder Fahnen mit der Aufschrift „Frei leben ohne Gewalt“ im Stadtgebiet wehen. „Seit Jahren zeigt Pulheim Flagge gegen Gewalt an Frauen. Es ist und bleibt wichtig, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und den Betroffenen eine Stimme zu geben“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler. „Gewalterfahrung gehört für viele Frauen leider immer noch zum Alltag und beschränkt sich nicht auf bestimmte Gesellschaftsschichten“, weiß Elvira Fabri, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pulheim. „Viele Betroffene wissen oftmals nicht, wo und wie sie Hilfe und Unterstützung bekommen können. Wir setzen auf umfassende Aufklärung und Information.“ Volle Fahrt gegen häusliche Gewalt Im Rahmen einer fünftägigen Bustour wird ein Expertenteam mit Fachkräften des „Runden Tisches gegen häusliche Gewalt“ unter dem Motto „Volle Fahrt gegen häusliche Gewalt“ im Rhein-Erft-Kreis unterwegs sein. Am Montag, 22. November 2021, macht der Bus von 14 Uhr bis 16 Uhr Station auf dem Pulheimer Marktplatz. Ziel ist es, über die zahlreichen Beratungs-, Unterstützungs- und Schutzangebote zu informieren und diese bekannter zu machen. Info-Stand auf dem Pulheimer Wochenmarkt Darüber hinaus wird das Pulheimer Netzwerk gegen häusliche Gewalt, zu dem die Frauenberatungsstelle im Café F., Polizei, Opferschutzbeauftragte, Anwältinnen und Anwälte, Vertreterinnen der Stadtverwaltung aus Jugendamt, Sozialamt und der Erziehungsberatungsstelle sowie die Gleichstellungsbeauftragte gehören, am Dienstag, 23. November 2021, auf dem Pulheimer Wochenmarkt, der an diesem Tag

ausnahmsweise vor dem Kultur- und Medienzentrum stattfindet, mit einem Info-Stand vertreten sein. Dort stehen Expertinnen für Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es umfangreiches Informationsmaterial und give-aways. Fahnenaktion im Stadtgebiet Von Freitag, 19. November 2021, bis Montag, 29. November 2021, setzen Fahnen mit der Aufschrift „Frei leben ohne Gewalt“ an fünf Standorten im Pulheimer Stadtgebiet ein sichtbares Zeichen: im Rathausinnenhof, vor dem Kultur- und Medienzentrum, in Brauweiler vor dem alten Rathaus, in Stommeln auf dem Josef-Gladbach-Platz und in Sinnersdorf an der Horionschule. Begleitend zu der Fahnenaktion können alle Interessenten umfangreiche Informationsmaterialien in der Stadtbücherei, im Foyer des Rathauses sowie im Eingang des Rathaus-Centers erhalten. Hilfetelefon rund um die Uhr erreichbar Und noch ein wichtiger Hinweis für Betroffene und Fachkräfte: Rund um die Uhr im Einsatz ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, das unter der Rufnummer 080000 116 016 Beratung und Unterstützung bietet – kostenfrei an 365 Tagen im Jahr und in 17 Sprachen. Weitere Informationen gibt es bei Elvira Fabri, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pulheim, unter der E-Mail elvira.fabri@pulheim.de.

K.G Kölsche Narrengilde startet ins Jubiläum

K.G Kölsche Narrengilde feiert ins Jubiläum

Im „kleinen“ Maritim Saal „Heumarkt feierte am 13.11.2021 die Kölsche Narrengilde Ihren Start in die Session mit „Jubiläum“.  Gefeiert werden dürfen 55 Jahre Narrengilde.
Unter dem Motto “ Ähzezupp,Klaaf un Fastelovend“ durfte gefeiert werden.
Doch vor dem Feiern stand die Sicherheit.
Zwar getrennt in den Farben aber vereint um die Sorge um Besucher,Familien,Freunde wurde die Veranstaltung unter 2G Regeln gemeinsam mit den Blauen Funken vor den Säälen geregelt.

Man kontrollierte Impfnachweise und Pässe. Sogar ein kostenloser Test wurde angeboten.
Während die eine „Spur“ in den „kleinen“ Maritim führte feierten die Blauen Funken Köln im Großen Saal ihren Ball Kristall.
Swen Kasztan unterhält das Publikum seit Jahren als „Kölschkracher“. Der Musikzug „Kölsche Husaren Grün-Gelb “ fungierte dann als Eisbrecher ins Programm. Nicht nur jeder Besucher bekam an diesem Abend einen Weckmann sondern auch die Husaren beim Ausmarsch.
Einen Sack Flöhe zu hüten ist wohl einfacher als die Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“.
Die brannten auf ihren Auftritt ehe es die Stärkung in Form einer Ähzezupp gab.
Mit Marita Köllner ging es weiter im Programm. „Dolly“ und ihr „Herrchen“ Bauchredner Peter Kerscher folgten.
„Fehlfarben“ gab es beim Auftritt der Boore. Der Sternekoch Mario Kotaska war Gast der Blauen Funken im Großen Saal und vernahm „bekannte “ Töne.
Am 11.11.2021 war er gemeinsam mit den Booren aufgetreten.
Grund genug das zu wiederholen. Danach ging es dann wieder mit schnellen Schritten fast unbemerkt wieder zurück zu den Blauen Funken.
Im Programm stand dann eigentlich Achnes Kasulke. Da diese erkrankt war gab es als Ersatz „Willi und Ernst“ die rüstigen Rentner. Und diese bewiesen einmal mehr das sie fest im Kölner Karneval verankert sind. Es gab Rufe nach Zugaben ohne Ende.
Mit den Ratsherren aus Unkel genoss der Abend seinen Ausklang.
Nach dem Ende stellte man fest man hatte mehr Weckmänner als Besucher an diesem Abend.
Und so konnte man auch beim ein oder anderen Besucher des Ball Kristall einen Weckmann unter dem Arm erblicken.  Einmal mehr bewiesen beide Karnevalsvereine – getrennt in den Farben aber geeint wenn es um das Brauchtum geht.
Was war noch bei der Narrengilde?
Der Präsident wurde für 5  weitere Jahre gewählt, ebenso der Vizepräsident. Schatzmeister ist Sabine Becker.
Im Großen Rat befinden sich nun 15 Personen.  Senatspräsident ist Stefan Bertrams, es gibt 3 Senatorinnen und 25 Senatoren.
Neu ernannt an diesem Abend wurde als Senator Quentin Kürten.
Der Saal Heumarkt vermeldete AUSVERKAUFT.

Bilder Anja Bögge

Text Elisabeth Martini

Gute Nachbarschaft
DLR und Flughafen Köln/Bonn arbeiten zukünftig enger zusammen

 Wenn es einen zentralen Ort der Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen gibt, dann liegt dieser im Kölner Süden, am Rande der Wahner Heide. Forschung, Industrie und Sicherheit liegen hier direkt beieinander. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“ werden die räumliche und thematische Nähe in Zukunft im Rahmen einer intensiveren Zusammenarbeit ausbauen. Am 15. November 2021 wurde dies durch eine Kooperationsvereinbarung bestärkt.

Das DLR und die Flughafen Köln/Bonn GmbH sind in der Region Köln/Bonn große Akteure der Luft- und Raumfahrt. Dieses Cluster wird vervollständigt durch die Luftwaffenkaserne Wahn der Bundeswehr sowie der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVG). Auch die EASA (European Union Aviation Safety Agency) hat ihren Sitz in Köln. Dadurch nimmt die Region Köln/Bonn in der Luft- und Raumfahrt-industrie sowohl auf Landes- und Bundesebene, als auch auf der europäischen Ebene eine besondere Rolle ein.

Die Nähe zu unseren Partnern aus der Industrie und Wirtschaft gibt uns eine sehr gute Ausgangsposition für eine zielgerichtete Forschung. Durch den direkten Austausch mit den Nutzern unserer Forschungsergebnisse können wir Innovationszyklen beschleunigen, wodurch schließlich umweltfreundlichere Technologien schneller zum Einsatz kommen.“ sagte DLR-Vorstandsmitglied Klaus Hamacher anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Das DLR ist für uns ein wichtiger lokaler und strategischer Partner. Mit der Kooperationsvereinbarung sollen nicht nur der Austausch, sondern unter anderem auch innovative Ansätze im Flughafenbetrieb und der ‑infrastruktur gefördert werden. Eines unserer gemeinsamen langfristigen Ziele ist es, in Bezug auf CO2 ein emissionsfreier Standort zu werden“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Auf dem Weg zur klima- und umweltfreundlicheren Mobilität sind die Themen an Flughäfen als Teil des Luftverkehrssystems vielfältig und komplex. Ein Ziel der beabsichtigten Zusammenarbeit zwischen DLR und Flughafen Köln/Bonn ist deshalb, die Kernkompetenzen der Wissenschaft zur Entwicklung neuer Konzepte und Technologien am Flughafen zu nutzen. Das Spektrum ist dabei weit gefasst und das Einsatzgebiet könnte sich vom Tower, über das Vorfeld bis zur Passagierabfertigung und der Anreise erstrecken.

Konkrete Projekte werden durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe auf den Weg gebracht, die sich regelmäßig über neue Entwicklungen austauscht. Erste Themen wurden bereits für den Auftakt der Zusammenarbeit ausgewählt:

Klima- und Umweltfreundlicher Standort

Das langfristige Ziel beider Unternehmen ist es, als Standort COemissionsfrei zu sein. In einer Arbeitsgruppe werden Erfahrungen ausgetauscht, Kompetenzen gebündelt und Potenziale der Infrastruktur- und Mobilitätsvernetzung untersucht. Das Spektrum reicht von der Optimierung des Energiemanagements über Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen bis zum Einsatz neuer autonomer Mobilitätssysteme.

Innovative Lösungsansätze im Flughafenbetrieb und der Flughafeninfrastruktur

In diesem Austausch geht es um die Planung der strategischen Flughafenentwicklung. Dahinter verbirgt sich die Optimierung der Flughafeninfrastruktur und​ ihrer Betriebsweise, um bau- und betriebsbedingte Auswirkungen durch innovative Lösungen nachhaltig zu reduzieren. Im Flugbetrieb geht es um Beiträge zur​ Öko-Effizienzsteigerung und Zukunftssicherung von Technologien.

Über die Partner

 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie, Digitalisierung und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in neun Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen. Der Standort Köln ist zudem Sitz des DLR-Vorstandes und der Zentralverwaltung. Das DLR-Technologiemarketing als Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie hat hier seinen Hauptsitz wie auch die Qualitäts- und Produktsicherung des DLR. Auf dem 1959 eröffneten, 55 Hektar großen Gelände ist neben den Forschungs- und Zentraleinrichtungen des DLR auch das Astronautenzentrum EAC der Europäischen Weltraumbehörde ESA angesiedelt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der modernste Windkanal Europas, der Europäische Transschall Windkanal (ETW) sowie der Flughafen Köln/Bonn. Das DLR beschäftigt in Köln-Porz rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“ ist durch seine 24/7 Betriebserlaubnis eines der wichtigsten Frachtdrehkreuze in Europa im Kurier-, Express- und Paketverkehr (KEP-Verkehr) und der einzige Standort in Deutschland, an dem alle vier „Global Player“ (UPS, FedEx, DHL und Amazon) der Expressfracht vereint sind. UPS, FedEx und DHL betreiben zudem eigene Logistikzentren in Köln/Bonn. Mit dem Passagierverkehr und der Luftfracht verfügt der Flughafen über nahezu zwei gleichstarke Geschäftssegmente. Mehr als 12 Mio. Fluggäste nutzten den Flughafen im Jahr 2019. Der Flughafen Campus ist mit knapp 15.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Köln-Porz und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Betreiber des Flughafens ist die Flughafen Köln/Bonn GmbH (FKB). Die FKB definiert ihren Erfolg nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich, indem sie effizient wirtschaftet, Ressourcen bewusst einsetzt und Verantwortung übernimmt. Seit 2005 wächst die FKB klimaneutral. Als Nächstes ist bis 2030 eine Halbierung der CO2-Emissionen vorgesehen.

Bildunterschrift (honorarfrei): Satellitenbild des Flughafens Köln/Bonn und dem südlich davon gelegenen DLR-Gelände

Großer Sessionsauftakt der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.


Am Samstag, dem 13. November feierte die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. ihre traditionelle Sessionseröffnung im Lindner Hotel City Plaza in der Magnusstrasse. Über 200 Gäste, darunter die inzwischen mehr als  50 Tänzerinnen und Tänzer der Kölschen Harlequins trafen sich unter 2G-Bedingungen zunächst zum Kölschempfang im Foyer, bevor es dann in den festlich dekorierten Saal ging. Nach anderthalb Jahren Corona freuten sich alle über das Wiedersehen.


Bereits kurz nach dem Beginn der Veranstaltung kam es zum ersten bewegenden Höhepunkt, als der 1. Vorsitzende Hans-Günter Horst gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Uwe Lüdemann dem neuen Präsidenten Stephan Degueldre seine Amtskette umhängte. Zunächst nur ein vereinsinterner Akte, denn die offizielle Amtseinführung durch das Festkomitee Kölner Karneval erfolgt erst auf der Volkssitzung am 8. Januar 2022 auf dem Neumarkt. Stephan Degueldre nahm seine Kette sichtlich ergriffen und stolz darauf entgegen, die neuntälteste Gesellschaft im Kölner Karneval nun als Präsident vertreten zu dürfen.
Direkt danach eroberten die Pänz der Kindertanzgruppe der Kölschen Harlequins das Parkett und begeisterten die Gäste mit dem, was sie trotz Corona und maßgeblich unter Leitung der neuen Trainerin Ines Autermann auf die Beine gestellt haben. Präsident Degueldre bedankte sich entsprechend herzlich bei der Tanzgruppe, der Trainerin und den beiden Kommandantinnen Joline Lüdemann und Angela Degueldre.
Weiter im Programm ging es mit Volker Weininger als „dem“ Sitzungspräsidenten. Unter Zuhilfenahme einiger Glas Kölsch fesselte er den ganzen Saal mit einer fantastische Rede, die reichlich Lacher auf sich zog.
Anschließend aber galt die ganze Aufmerksamkeit den „großen“ Harlequins – insgesamt 34 Tänzerinnen und Tänzer, darunter zehn Hebepaare, die inzwischen ebenfalls von Ines Autermann (Choreographie) und Gabi Autermann (Hebungen) trainiert  werden. Die alten und neuen Tänze sorgten für Begeisterung, langen Applaus und stehende Ovationen. Stephan Degueldere bedankte sich für die hervorragende Leistung und betonte, dass die beide Tanzgruppen das Herz der Gesellschaft sind. Sein Dank galt einmal mehr den Trainerinnen, aber auch dem Kommandanten Kai Maiwald, dem neuen Tanzpaar Nicolas Ottersbach und Patrizia Hofmann sowie dem Tanzgruppenleiter André Bussmann. Hans Renn, Vater einer der Tänzerinnen und seit Jahren ständiger fotografischer Begleiter der Harlequins, bekam als besondere Auszeichnung für seine Arbeit, eine Ehrenmütze der K.G. Alt Köllen durch den Präsidenten Stephan Degueldre überreicht.
Traditionell werden im Rahmen der Sessionseröffnung neue Mitglieder offiziell aufgenommen und erhalten ihre Gesellschaftsmützen. In diesem Jahr konnten so dreißig neue Mitglieder begrüßt werden, die trotz Corona den Weg in die Alt-Köllen-Familich gefunden haben. Viele waren persönlich zugegen und konnten sich allen Anwesenden vorstellen. Jeder hatte zudem die Gelegenheit, zu erklären, was er als erstes durchsetzen würde, wäre er Oberbürgermeister von Köln. Besonderen Anklang fand dabei natürlich die Idee, Karnevalstage in Köln als zusätzlichen Feier- und somit Urlaubstage einzuführen.
Als Schlusspunkt und stimmungsvoller Höhepunkt des Programms marschierten dann die Fidelen Kölschen ein. Bei diesem Auftritt voller Tradition, Brauchtum und echter kölscher Stimmung stand der ganze Saal und sang und schunkelte mit voller Euphorie. So fiel es danach auch leicht zum musikalischen Teil mit DJ Henry überzugehen. Zwischendurch ergriff der neue Präsident nochmal das Wort und erinnerte an das 11 jährige Jubiläum der Kölschen Harlequins, an die Entstehungsgeschichte und was in diesen 11 Jahren alles passiert war. Am Ende der Rede hielt er nochmal fest, das er und die ganze K.G. mit großem Stolz auf die Tanzgruppen und ihre Leistung schauen und dankbar für diese Bereicherung sind.
Dann wurde die Tanzfläche eröffnet und keiner musste lange gebeten werden. So war noch ausgiebig Zeit für schwade un verzälle, tanzen und singen, bevor die große Sessionseröffnung 2021/2022 zu später Stunde zu Ende ging.

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