Baugenehmigung Volksbühne Köln

+++ Aktuelle Stellungnahme +++

Das Urteil und die Aufhebung der Baugenehmigung für die vorsorgliche Genehmigung auch der Konzertnutzung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eines Nachbarn in der Aachenerstraße 7 gegen die Stadt Köln wegen einer Baugenehmigung  /Betriebsgenehmigung für die „Volksbühne am Rudolfplatz gGmbH“ hat uns vollkommen überrascht und erschüttert. 

Dies trifft den „Verein Freie Volksbühne Köln“ im Jahr seines 100jährigen Bestehens und seinem jahrzehntelangen Engagement für die Kölner Kultur und die „Volksbühne am Rudolfplatz“, die sich auch unter Pandemiebedingungen zu einem wichtigen und beliebten Kulturort entwickelt hat. Gerade in den letzten Jahren haben wir erfahren, wie systemrelevant Kultureinrichtungen für unsere Gesellschaft sind!

Die Stadt Köln hat mit gründlicher Prüfung nach dem Umbau und der Renovierung des alten Millowitsch-Theaters am 19. Dezember 2018 eine Baugenehmigung für eine Versammlungsstätte für Theater-, Musik- und Konzertdarbietungen sowie Vortrags- und Seminarveranstaltungen erteilt. Diese Genehmigung schloss sich nahtlos an den Betrieb des Theaters, welches seit 1936 an diesem Ort betrieben wurde sowie an die Vorläufernutzung als Ballsaal „Gloriasaal“ an und wurde von uns vorsorglich beantragt.

Im Einvernehmen mit der Bauaufsicht wurden alle Schallschutzmaßnahmen vorgenommen, große Summen investiert, Messungen durchgeführt und das Ende jeder Veranstaltung auf 22 Uhr festgesetzt. Allerdings wurde, wie in der bisherigen Verwaltungs- und Gerichtspraxis üblich, die TA Lärm als Maßstab für die Bestimmung der zulässigen Immissionen zu Grunde gelegt. Das Gericht in Köln hat überraschend die TA Lärm für nicht einschlägig gehalten und die Immissionen nach der Freizeitlärmrichtlinie beurteilt. Die Freizeitrichtlinie ist in erster Linie auf Freizeitstätten, Volksfeste und sonstige Einrichtungen im Open Air-Bereich ausgerichtet. Dieses Urteil hat folglich weitreichende Konsequenzen auch für andere Live-Spielstätten und wird bundesweite Beachtung finden und zu Widerstand führen.

Die „Volksbühne am Rudolfplatz“ hat alles getan, um die nachbarschaftliche Rücksichtnahme zu gewährleisten! Es kann allerdings auch nicht sein, dass sich ein Nachbar angrenzend an den Theatersaal eine gewerbliche Fläche als Innenstadtloft kauft, umbaut und sich nun belästigt fühlt und mit juristischen Mitteln versucht, ein Traditionstheater zu verbieten!

Wir werden die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln angreifen und in Berufung gehen! Die übergroße Solidarität zahlreicher Künstler:innen, der Veranstaltungskollegen:innen und unseres Publikums hat uns sehr gefreut und bestärkt. Der Spielbetrieb geht zunächst unverändert weiter und wir werden kämpfen für das beliebte und älteste Theaterhaus Kölns!

Prof. Hans-Georg Bögner und Jutta Unger

Verein Freie Volksbühne Köln als Vermieter und Gesellschafter der „Volksbühne am Rudolfplatz gGmbH“

Axel Molinski und Birger Steinbrück

Geschäftsführer der „Volksbühne am Rudolfplatz gGmbH“

Pressemitteilung

„Himmel und Kölle“ sorgt sich um Zukunft der Volksbühne

„Himmel und Kölle“ sorgt sich um Zukunft der Volksbühne Das Team hinter Kölns Erfolgsmusical beobachtet die Entwicklungen am Rudolfplatz nach der Klage eines Anwohners mit großer Sorge – „Verbot träfe Kölner Kulturszene ins Herz“ Die Nachricht hat die Kölner Kulturszene zutiefst erschüttert: Ein Nachbar der Volksbühne am Rudolfplatz hat gegen den traditionsreichen Theaterbetrieb geklagt und in erster Instanz gewonnen. Der Kläger empfinde das musikalische Programm als unzumutbare Lärmbelästigung. Das betrifft vermutlich auch die Vorstellung des Köln-Musicals „Himmel und Kölle“. Engagement für Kölner Kulturszene ist in Gefahr Obwohl die Betreiber des ältesten Kölner Theaterhauses jetzt angekündigt haben, gegen das Urteil in Berufung zu gehen , blickt das gesamte Team von „Himmel und Kölle“ wie zahlreiche andere Kulturschaffende auch mit großer Sorge auf diese beunruhigende Entwicklung in der Kölner Kulturszene. „Als ehemaliges Millowitsch-Theater ist die Volksbühne eine Institution. Dass jetzt an diesem schönen Ort auf der Aachener Straße, dieser pulsierenden Meile mit Theatern, Bars und Restaurants, künftig keine Musik mehr möglich sein könnte, ist ein Schock“, meint der Musical-Produzent Frank Blase. Der Kölner Unternehmer und Geschäftsführer der Produktionsfirma Apiro Entertainment sorgt sich auch um die Zusammenarbeit der beiden engagierten Kulturbetriebe: „Wir haben mit unserem Musical die Pandemie durchgestanden und der Volksbühne als Hauptmieter eine kulturell neue Richtung gegeben. Wenn der Veranstaltungsbetrieb dieser renommierten Spielstätte gefährdet ist, befindet sich auch das Engagement von Apiro für die Kölner Kulturszene in Gefahr.“

Kölns älteste Spielstätte ist für viele Musiker eine Art zweites Wohnzimmer Seit der umjubelten Premiere des Erfolgsmusicals, das die beiden Grimmepreisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob eigens für ihre Heimatstadt geschrieben haben, liegen harte Zeiten hinter dem Team von „Himmel und Kölle“. Nur wenige Tage nach der Premiere im Herbst 2020 folgte eine pandemiebedingte Zwangspause, bevor das Stück knapp ein Jahr später seine Premiere 1.1 in der Volksbühne feiern konnte. Seitdem hat sich Kölns erstes Musical trotz widrigster Umstände zum gefeierten Publikumsliebling entwickelt. Neben den allabendlichen Standing Ovations des Publikums hat „Himmel und Kölle“ gleich in vier Kategorien beim Deutschen Musical Theater Preis 2020/21 gewonnen und ist als „Kulturereignis des Jahres“ für den 12. Kölner Kulturpreis nominiert. Kürzlich erst ist die Spielzeit wegen der großen Nachfrage bis Ende des Jahres verlängert worden. „Falls das Verbot durchkommt, wäre die Entscheidung nicht nur für uns ein harter Schlag“, merkt Frank Blase an. „Die Einstellung musikalischer Veranstaltungen in der Spielstätte, die für viele Musiker eine Art zweites Wohnzimmer ist, träfe die Kölner Kulturszene mitten ins Herz.“

Pressemitteilung inkl Bild

Goodbye Peter Millowitsch – das Volkstheater Millowitsch verabschiedet sich mit dem Ur-Stück “ Der Etappenhase“

Goodbye Peter Millowitsch – Zum Abschied präsentiert Peter Millowitsch noch einmal den Etappenhasen

Noch bis zum 25. März läuft das letzte Stück des Millowitsch-Theaters “ Wer weiß, wofür et jot es“. Es mutet an als hätte Peter Millowitsch schon vor dem Stück gewusst das es ein Abschied vom Volkstheater Millowitsch sein wird.

Zur Spielzeit 2018/2019 wird er mit dem „Etappenhasen“ den Abschied einleiten. Damit endet ein Stück „Kölsch“ das seit 1792 die Kölner begleitete.

„Lass uns ins Millowitsch-Theater gehen“ war in vielen Jahren der Treffpunkt für Kölner und Köln-Liebhaber. Nach Willy Millowitschs Tod führte sein Sohn das Theater weiter und war zum Schluss „Mieter“ der Volksbühne Köln. Er führte die Tradition seines Vaters fort das die Hauptfigur der Stücke stets den Namen „Anton“ im Vornamen trug.

Weiterlesen

Martin Schopps – Teenies-Tussis-Tafeldienst Volksbühne Köln

„Handys in den Schulmodus“ hieß es in der Volksbühne Köln als Martin Schopps im Rahmen des Köln Comedy Festivals auftrat.

Schopps zählt seit Jahren mit seinem bissigen Humor zur „Championsleague der Kölner Karnevalsredner. Nun feierte der ehemalige Lehrer im Rahmen des Köln Comedy Festivals mit seinem Programm „Teenies – Tussis – Tafeldienst“ Premiere abseits der Karnevalsbühne. Dabei zeigte er einmal mehr das er das Publikum begeistern kann.

Weiterlesen

VOLKSBÜHNE KÖLN – Start in die zweite Jahreshälfte

Die neue Spielzeit hat für seine Besucher wieder viel im Programm.

Ob nun Kölsches, Musik oder Comedy für die Lachmuskeln.

Doch man geht auch „andere“ Wege. So tritt am 16 und 18. September Herbert Feuerstein bei „ICH OFFENBACH“ auf und liest aus einem „imaginärem“ Tagebuch des bekannten Kölner Komponisten.

Weiterlesen

„Schlag den King“ mit Dr. Joachim Wüst – Volksbühne Köln

Starke Stimmen, eine Quizshow, Showelemente und jede Menge gute Musik, diese Mischung zusammen ergibt „Schlag den King“ mit der Ausgabe mit Dr. Joachim Wüst.
Eine runde Show die in einigen Passagen mit einem Unentschieden der Kontrahenten ausging.

Besonders amüsant war die „Publikums-Scharade“ bei der das Publikum den Kandidaten die Begriffe per Mimik und Gestik andeuteten.

Weiterlesen