Strahlende Gesichter – gute Laune – jecke Wiever – am Neumarkt herrschte gute Laune im Zelt.
Rund 2000 Damen stürmten das Zelt zu einem Spitzenprogramm das sie erwartete.
Mit Jochen Langer als Sitzungsleiter hat man Unterhaltung, Witz und Charme der perfekt mit seinem Elferrat interagiert.
Bei der Alt Köllen liegt der Nachwuchs sehr nah am Herzen. Hier ist Platz auch für die Kleinsten. Und bereits vor dem ersten Auftritt zeigt sich da eine junge Dame kess mit viel Selbstvertrauen. Und während einige Zuschauer noch schmunzeln über das Krätzjer vom Präsidenten und Amtskette an der kleinen Tänzerin spiegelt es auch eine Zukunft. Wer weiss was in einigen Jahren ist, ob nicht irgendwann mal eine Tänzerin Präsidentin werden kann.
Der allwissende Fotospiegel der rege genutzt wurde war ebenfalls wieder mit von der Partie. Maritta Köllner, Martin Schopps, die kölschen Harlequins, Willi und Ernst, Cöllner, Domstürmer, das Publikum stürmte begeistert zur Bühne. Es war der Auftakt zu einem “ langem“ Sitzungswochenende auf dem Kölner Neumarkt. Und wer weiss vielleicht wird es in Zukunft noch mit einem Tag hinzu in die Verlängerung gehen. Nichts ist unmöglich, Alt Köllen!
Einen Abend vor der Prinzenproklamation fand im Maritim Köln der Generalkorpsappell der Prinzen-Garde Köln statt. Ein Abend mit viel Tiefgang und Emotionen und Ehrungen.
Unter den Gästen im Saal waren der Präsident Bund Deutscher Karneval Klaus Ludwig Fess und viele Präsidenten namhafter Karnevalsgesellschaften und auch Lutz Schade, Vizepräsident des Festkomitee Kölner Karneval.
Mit den PG Pänz startete der Abend, gefolgt von der Begrüssung durch Kommandant Marcel Kappestein. In seiner Rede hob er das Ehrenamt und die Verantwortung in den Mittelpunkt seiner Rede.
In diesem Jahr ist die Prinzen-Garde Köln “ Dreigestirn“ und das birgt viel Verantwortung vor, während und hinter den Auftritten, ob es nun Kitas oder Seniorenheime sind.
Das Tanzpaar Sandra Wüst und Tommy Engels stellte den neuen Tanz vor der die rund 600 Gäste im Saal mehr als begeisterte.
Vereidigt wurden 11 neue Kameraden ehe das zu dem Zeitpunkt noch designierte Dreigestirn die Bühne betrat.
Prinz Niklas ( Niklas Jüngling), Bauer Clemens ( Clemens von Blanckart) und Jungfrau Aenne ( Stefan Blatt). Marcus Gottschalk hob hervor sin seiner Rede „Es sind 3 von Millionen Kölner die diesen Traum leben dürfen, geniesst jeden Augenblick“
Viele Ehrungen erfolgten an diesem Abend. Kommandant Marcel Kappestein wurde so zum Generaloberst befördert und General Matthias Schenke im Rahmen seines 50 jährigem Mitgliedsjubiläums zum Ehrenratsherren befördert.
2 stolze Präsidenten – 2 Ehrungen
125 Jahre Schnüsse Tring – 100 Jahre Luftflotte Köln
Die Tanzgruppen Kammerkätzchen und Kammerdiener und die Tanzgruppe Sr Tollität Luftflotte boten ein bunte Bild mit ihren Tänzen auf der Bühne.
Schnüsse Tring Präsident Dirk Königs und Luftflotte Präsident Harald Kloiber freuten sich über die Ehrung aus Auszeichnung ihrer Gesellschaften aus der Hand von Dino Massi.
Generalmajor Ulrich Linneberg hatte ebenfalls 50 jähriges und beide erhielten – erstmals in der Geschichte der Prinzen-Garde Köln den Treueorden in Gold mit Diamanten besetzt. Getoppt wurde dies nur noch mit dem 60 jährigem Jubiläum von Generalleutnant Hans-Karl Jung.
Dieser erhielt als Ehrengabe eine 18 Karat vergoldete Prinzen-Gardist Statue die erstmals vergeben wurde und wurde zum General befördert.
Mit dem traditionellen Dreikönigsappell eröffnete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. am Dienstagabend im Hilton Hotel Cologne offiziell das neue karnevalistische Jahr. Präsident Gregor Berthold begrüßte gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Bernd Kempa zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse zu einer stimmungsvollen und festlichen Veranstaltung.
Bereits zu Beginn des Abends setzten die Kölschen Harlequins ein erstes tänzerisches Ausrufezeichen. Den Auftakt machte die Kindertanzgruppe, die eindrucksvoll zeigte, mit wie viel Engagement, Disziplin und Freude der karnevalistische Nachwuchs der Gesellschaft trainiert. Im weiteren Verlauf überzeugten auch die „großen“ Kölschen Harlequins mit ihrem Highlight-Tanz „Pänz“ und ernteten großen Applaus der Anwesenden.
Neben zahlreichen Jubiläen und gesellschaftsinternen Ehrungen bildete – wie jedes Jahr – die Verleihung der Goldenen Mütze den Höhepunkt des Abends. Bereits zum 53. Mal zeichnete die KG Alt-Köllen damit eine Persönlichkeit aus, die sich in besonderer Weise um den Kölner Karneval verdient gemacht hat. Träger der Goldenen Mütze 2026 ist der Kölner Künstler und Büttenredner Marc Metzger, der seit Jahrzehnten aus dem kölschen Fastelovend nicht wegzudenken ist.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt traditionsgemäß der Vorjahreslaudator, in diesem Jahr Willibert Pauels. In sehr persönlichen Worten würdigte er nicht nur den karnevalistischen Werdegang Marc Metzgers, sondern auch dessen besondere Fähigkeit, kölschen Humor, feinsinnige Beobachtungsgabe und gesellschaftliche Themen miteinander zu verbinden. Die anschließende Ehrung wurde von den Anwesenden mit lang anhaltendem Applaus begleitet.
Marc Metzger selbst bedankte sich auf seine unverwechselbare Art und sorgte mit einem kurzen Auftritt für viele Lacher und beste Stimmung im Saal. Auch der Redner Marco Agens („Ne Jung us em Veedel“) trug mit seinem Beitrag zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend bei.
Im weiteren Verlauf des Abends zeichnete das Festkomitee Kölner Karneval mehrere verdiente Karnevalisten mit offiziellen Verdienstorden aus. Christoph Kuckelkorn (Präsident) und Michael Kramp (Leiter Kommunikation) verliehen dabei zwei Verdienstorden an die verdienten Mitglieder der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.: Uwe Lüdemann erhielt den Verdienstorden in Silber, Michael Hohmann den Verdienstorden in Gold – jeweils in Würdigung und Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste um den Kölner Karneval.
Zusätzlich wurde Christoph Kuckelkorn feierlich zum Ehrenratsherrn ernannt, der höchsten externen Auszeichnung der K.G. Alt-Köllen.
Musikalisch führte DJ Henry durch den Abend, der in geselliger Runde an der Hotelbar seinen Ausklang fand.
Nach dem gelungenen Auftakt beim Dreikönigsappell richtet sich der Blick der KG Alt-Köllen nun auf das kommende Wochenende: Dann stehen die drei traditionellen, restlos ausverkauften Zeltsitzungen auf dem Neumarkt an – mit der Mädchensitzung „Nümaats Wiever“ am Freitag, der Volkssitzung mit Volksproklamation des Dreigestirns am Samstag sowie einer weiteren Volkssitzung am Sonntag.
Leev Marie – Autos über Autos in der Mercedes Niederlassung Frechen. Und damit auch die Prinzen-Garde „sicher“ durch die Session kommt traf man sich vor dem Appell zur Wagenübergabe
Prinzen-Garde und Mercedes – Echte Fründe auf Augenhöhe.
Mit nun 48 Jahren in denen Mercedes SUVs und Limousinen stellt, z.B für den Präsidenten Dino Massi und Kommandanten Marcel Kappestein ist man an dem Punkt Brauchtum angekommen. In der heutigen schweren Zeit für die Autobranche ist eine so langjährige Treue zu Mercedes Seltenheit. Natürlich in der Hybrid-Ausführung wird in der Session sicher über die Strassen gefahren!
Nach der Vorstellung der diesjährigen Wagenflotte erfolgte der Rundgang durch das Mercedes Center Frechen. Lacke, besondere AMG Wünsche wurden bis ins Detail erklärt. Verwundert war nur der ein oder andere Kunde der seinen Wagen abholte von den vielen Karnevalisten im Autohaus.
Und natürlich gab es für das Tanzpaar eine Kleinigkeit von Mercedes für die Session.
Erinnerungen an einen Ordensabend vor vielen Jahren wurde wach als sich zum diesjährigen Ordensabend in der Stadthalle Köln Mülheim die geneigten Karnevalisten trafen. Damals wie heute war es glatt – dieses Jahr jedoch kein Grund nicht zu kommen. Es ist ein Treffen, das einem Familienfest gleicht. Präsidenten, Pressesprecher, Fotografen, Karnevalisten an diesem Abend sind alle gleich und führen rund um das Programm der GMKG wichtige Gespräche rund um die diesjährige Session. Natürlich trafen sich auch hier die Medienklaafer wie in jedem Jahr, um die Session 2025/2026 ausführlich zu besprechen und Revue zu passieren.
Nach der herzlichen Begrüßung durch GMKG-Präsident Michael Baur wurde der neue Orden präsentiert – ein Blickfang, egal ob Damen oder Herrenorden, herzlichen Glückwunsch!
Kurz danach wurde das umfangreiche Buffett freigegeben.
Mit den Rheinmatrosen-Minis ging es weiter im Programm. Nach diversen Tänzen gesellten sich auch die „Teens“ dazu, ein schönes Bild auf einer dann sehr engen Bühne!
In diesem Jahr lag vor allem der Blick auf den neuen Winterjacken für die Auftritte der Tanzgruppe. Danke an den Sponsor und die Spende, die Augen der Tanzgruppe leuchteten!
Natürlich erfolgte auch in diesem Jahr wieder die Aufnahme neuer Mitglieder, 16 an der Zahl, davon 7 Damen und 9 Herren die Orden und Krätzjer erhielten.
Ebenfalls folgte auch die Ernennung der neuen Senatoren und Ratsherren. Hier wurden Roman Fischer, Christoph Dohm, Pascal Birker und Roman Sonntag zu Senatoren der GMKG.
Zu Ratsherren wurden Kim von der Beek, Dr Markus Braun und Dominik Laukat.
Musikalische Begleitung durch den Abend war wie immer durch Andreas Konrad. Die Band Druckluft sorgte dafür das die Stimmung hochkochte.
Die Taufe der 33. Ausgabe des GMKG-Magazins durfte an diesem Abend ebenfalls nicht fehlen. Mit den Rheinmatrosen und dem Abschlußwort durch den Präsidenten endete der Abend in der Stadthalle Mülheim 2026 und es ging zufrieden und vorsichtig für die Besucher auf den Heimweg.
KÖLN, 22. Dezember 2025Der neue Aufsichtsrat der KölnTourismus GmbH hat sich vergangene Woche, am 18. Dezember 2025, konstituiert. Einstimmig wurde Max Derichsweiler (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Derichsweiler ist Lehrer für Geschichte und evangelische Religionslehre sowie stellvertretender Bezirksbürgermeister in Köln-Mülheim.
Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Kristian Beara (CDU) gewählt.
Der Aufsichtsrat des Unternehmens besteht aus neun Personen und setzt sich aus einem Entsandten des Oberbürgermeisters, Vertreter*innen der Stadt, der Kölner Politik und der Mitarbeitenden von KölnTourismus zusammen.
Während der konstituierenden Sitzung wurden dem Gremium die aktuellen strategischen Schwerpunkte der KölnTourismus GmbH präsentiert, inklusive geplanter Projekte und Initiativen, um das Profil Kölns als Reisedestination weiter zu stärken.
Über KölnTourismus Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für Köln und verantwortlich für die Entwicklung der Reisedestination und des Kongress-Standorts am Rhein. Ihr Ziel, das sie gemeinsam mit ihren Partner*innen verfolgt, ist eine qualitative und nachhaltige Entwicklung des Tourismus für Köln, die Stärkung der touristischen Marke und die integrierte Erhöhung der Wertschöpfung für die Stadt, im Einklang mit den Interessen der Kölnerinnen und Kölner. In der B2C-Kommunikation tritt KölnTourismus als VisitKöln auf.
Tarife liegen weiterhin unterhalb des Durchschnitts umliegender Parkquartiere
Für folgende Parkhäuser und Tiefgaragen werden die Parkentgelte auf einen durchschnittlichen Stundentarif in Höhe von 2,10 Euro angepasst: Dies betrifft die Tiefgaragen Am Dom, Breslauer Platz/Hauptbahnhof, Groß St. Martin, Philharmonie, Kaiser-Wilhelm-Ring, Mülheim, Kalk, Neptunplatz sowie das Parkhaus Am Zoo. Dies hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am Dienstag, 16. Dezember 2025, beschlossen.
In den genannten Parkhäusern und Tiefgaragen kostete das Parken je Stunde bisher im Durchschnitt nur 1,44 Euro. Sie liegen auch nach der Anhebung weiterhin unterhalb der Tarife umliegender nicht städtischer Garagen. Die Erhöhung der Parkentgelte war bereits Gegenstand der Konsolidierungsvorschläge, die der Rat im Rahmen des Haushaltsplans 2025/2026 beschlossen hatte.
Die Stadt Köln ist Eigentümerin der Tiefgaragen Am Dom, Breslauer Platz/Hbf., Philharmonie, Kaiser-Wilhelm-Ring, Neptunplatz, Kalk, Mülheim sowie des Parkhaues Am Zoo. Zudem ist sie Teil-Eigentümerin der Tiefgarage Groß St. Martin. Diese Garagen bilden den Betrieb gewerblicher Art (BgA) „Tiefgaragen und Parkhäuser“.
Die Parkentgelte der Garagen berechnen sich tagsüber je angefangenen 20 Minuten und liegen bei einem maximalen Tageshöchstsatz. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Entgelte am Beispiel des jeweiligen 20-Minuten-Tarifs und der Tageshöchstsätze:Tiefgarage bzw. ParkhausJe angefangene 20 Min.Je angefangene 20 Min.TageshöchstsatzTageshöchstsatz bisher:neu:bisher:neu:TG Dom0,80 Euro0,80 Euro24,00 Euro24,00 EuroTG Breslauer Platz0,60 Euro0,80 Euro18,00 Euro24,00 EuroTG Groß St. Martin0,60 Euro0,80 Euro18,00 Euro24,00 EuroTG Philharmonie0,60 Euro0,80 Euro18,00 Euro24,00 EuroTiefgarage bzw. ParkhausJe angefangene 20 Min.Je angefangene 20 Min.TageshöchstsatzTageshöchstsatz bisher:neu:bisher:neu:TG Kaiser-Wilhelm-Ring0,50 Euro0,70 Euro15,00 Euro21,00 EuroTG Mülheim0,30 Euro0,60 Euro8,60 Euro18,00 EuroTG Neptunplatz0,30 Euro0,60 Euro8,60 Euro18,00 EuroTG Kalk0,30 Euro0,60 Euro8,60 Euro18,00 EuroParkhaus Zoo0,30 Euro0,60 Euro8,60 Euro18,00 Euro
Das Tagesticket für Zoobesucher*innen liegt bei vier Euro und hat sich nicht erhöht. Der Veranstaltungstarif in der Tiefgarage Philharmonie für Konzertbesucher*innen liegt weiterhin bei 2,50 Euro.
Die neuen Parkentgelte werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt eingeführt, nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich zum 1. Februar 2026.
Angebot für Suchtkranke und Entlastung für den öffentlichen Raum
Das erste Kölner Suchthilfezentrum (SHZ) soll auf einer Fläche am Perlengraben/Wilhelm-Hoßdorf-Straße entstehen. Darüber soll der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 5. Februar 2026 entscheiden. Der Festlegung auf diesen Standort in der Innenstadt (Altstadt/Süd) ging ein intensiver Prüfprozess von Flächen und Gebäuden voran. Voraussetzungen waren zum Beispiel, eine Fläche in einem Umkreis von einem Kilometer Entfernung vom Neumarkt zu finden, Abstände zu Kinder- und Jugendeinrichtungen einzuhalten und möglichst wenig Belastungen der Anwohnenden, etwa durch Ausgestaltung der Zugangswege.
Suchthilfezentren sind zentrale Bestandteile des Kölner Suchthilfekonzeptes, dessen Weiterentwicklung die Verwaltung dem Hauptausschuss des Rates am 11. August 2025 vorgelegt hatte. Eine Weiterentwicklung ist nötig geworden, weil sich die Situation um die offene Drogenszene in Köln in den vergangenen Monaten zugespitzt hat, was vor allem auf den stark zunehmenden Crack-Konsum zurückzuführen ist. Suchthilfezentren leisten einen wesentlichen Beitrag, schwerstabhängige Menschen zu schützen. Sie geben ihnen die Möglichkeit, in sicherer Umgebung zu konsumieren. Die Verwaltung prüft derzeit die Möglichkeiten einer Fertigbauweise in Modulbau oder Containerbau. Ziel ist es, dass das neue Suchthilfezentrum mit Drogenkonsumraum noch im kommenden Jahr seinen Betrieb aufnimmt.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Mit diesem Suchthilfezentrum können wir suchtkranken Menschen noch besser helfen. Gleichzeitig verfolgen wir damit das Ziel, den öffentlichen Raum rund um den Neumarkt endlich zu entlasten. Die aktuelle Situation ist für niemanden hinnehmbar – weder für die Suchtkranken noch für die Anwohnenden und Passant*innen. Mit dem neuen Angebot machen wir einen wichtigen Schritt in der Hilfe für Schwerstsuchtkranke und tragen zum anderen dem berechtigten Wunsch der Kölner*innen nach mehr Sicherheit und Sauberkeit Rechnung.
Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit und Wohnen:
Der wachsende Crack-Konsum hat zu spürbar mehr Verelendung geführt. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Suchthilfezentrum drogensüchtigen Menschen eine bedarfsgerechtere Unterstützung anbieten und ihre Lebenssituation verbessern können.
Für das Suchthilfezentrum am geplanten Standort ist perspektivisch ein täglicher Betrieb rund um die Uhr geplant.
Informationen zur Weiterentwicklung des Suchthilfekonzeptes sind im Ratsinformationssystem verfügbar unter: Mitteilung Hauptausschuss 2448/2025. Fragen und Antworten zum Suchthilfezentrum sind hier zu finden: https://meinungfuer.koeln/suchthilfezentrum
In Kooperation mit dem Festkomitee Kölner Karneval erscheint auch in diesem Jahr wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln“ des BKB-Verlags. Ab heute ist der jecke Kalender zum Preis von 6,00 Euro im Buchhandel, an Kiosken, Theaterkassen und bei KölnTourismus erhältlich oder kann online unter www.bkb-shop.com bestellt werden.
Auf rund 130 Seiten finden Karnevalsbegeisterte nicht nur Partys und Sitzungstermine, sondern auch eine Übersicht aller Veedelszüge. Zudem sind der Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges sowie wichtige Tipps für den Straßenkarneval enthalten. Daneben stehen Geschichten und Anekdoten aus dem Fastelovend, viele davon mit Bezug auf das aktuelle Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.
„Im 21. Jahr unserer Kooperation ist das Sessionsmagazin natürlich schon lange kölsches Brauchtum – ein wunderbarer Leitfaden durch den Karneval, für Kölner und für Imis gleichermaßen“, freut sich Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.
Der „Ambulante Karnevalsdienst“ der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 tritt in Heimen und Hospizen auf
Wovon viele Jecken träumen, ist Programm beim „AKD“: Die Mitglieder des „Ambulanten Karnevalsdienstes“ (AKD) der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. sind ganzjährig im Einsatz – und das auch in der Weihnachtszeit; ganz getreu dem Motto der diesjährigen Karnevalssession: „Mer dun et för Kölle“. Mit dem aktuellen Motto möchte das Festkomitee Kölner Karneval auf all die Menschen aufmerksam machen, die sich ehrenamtlich engagieren. „Wir möchten diesen Menschen eine besondere Bühne geben und zeigen, wie vielfältig und wichtig das Ehrenamt in Köln ist.“ so das Festkomitee in seiner Begründung. Denn häufig stehen gerade diese Menschen nicht im Scheinwerferlicht. Und genau das gilt auch für die besonderen Auftritte des AKD. Weder der Gürzenich noch die Sartory-Säle, aber auch nicht die Philharmonie oder der Musical Dome bilden die Bühne für den AKD. Es sind Heime und Hospize, die den Rahmen bieten für „die Bretter, die die Welt bedeuten“ – zumindest für den AKD, mehr noch aber für das Publikum, dem es in der Regel nicht mehr möglich ist, die vermeintlich großen Bühnen zu erreichen. Mit ihren traditionellen Karnevalsliedern, alten Schlagern und Ohrwürmern bringt die Gruppe seit nunmehr 18 Jahren den Karneval zu Menschen, die nicht mehr unmittelbar an der fünften Jahreszeit teilnehmen können – ehrenamtlich und ohne Gage. Gemeinsames Singen und Schunkeln, humorvolle Gedichte und Krätzcher sowie Mitmachaktionen sollen den Menschen ein wenig Freude bringen. Es ist das dankbare Lächeln für berührende Gespräche über persönliche Schicksale oder fröhliche Erinnerungen von ehemaligen Funkenmariechen, Büttenrednern und Gesangstalenten, die die Motivation aller Mitglieder für dieses Engagement ausmachen. Jeder Auftritt ist etwas Besonderes – ein „Highlight“. Mehr als 300 Auftritte hat die Gruppe in den letzten Jahren während ihrer Sessionsund Sommerprogramme absolviert. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit unseres AKD.“ so Markus Meyer, der Präsident der Großen Allgemeinen und Bauer des Kölner Dreigestirns 2018/2019. „Die Weihnachtszeit ist ja eigentlich eine stille, karnevalsfreie Zeit. Aber solch ein Engagement passt bestens in diese Tage – för Kölle un för janz besondere Minsche.“