Neuer WeChat-Kanal von KölnTourismus: Passgenaue Zielgruppenansprache in China

KÖLN, 17. Februar 2021 Seit Mitte Januarnutzt KölnTourismus die chinesische Plattform WeChat. Der umfangreiche Account soll der wachsenden chinesischen Zielgruppe auch während der Pandemie Inspirationen rund um Köln als touristische Destination bieten. „WeChat ist für uns auf Basis unseres im Jahr 2020 erstellten Marktbewertungsmodells ein konzeptioneller Ansatz zur verstärkten Erschließung des Zukunftsmarkts China. Ziel ist es, mittelfristig das Interesse an Köln zu wecken, sodass es langfristig zu einer Reiseentscheidung pro Köln kommt.“, erläutert Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.

Touristisch stellt China für Köln den zweitwichtigsten Überseemarkt nach den USA dar. So verzeichnete Köln im Jahr 2019 – vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – mit mehr als 100.000 Übernachtungen die bisher besten Zahlen in Bezug auf Gäste aus Fernost. Für chinesische Reisende ist der Besuch des Kölner Doms ein absolutes Muss. Außerdem stehen die Rheinschifffahrt, die Museen und die gastronomische Vielfalt Kölns sowie Shoppingtouren im Fokus. Darüber hinaus besuchen zahlreiche Chinesinnen und Chinesen die Domstadt aus beruflichen Gründen, zumeist anlässlich großer Messen und Kongresse. Köln und Peking verbindet bereits seit 1987 eine intensive Partnerschaft.

Der neue WeChat-Account stellt Köln und seine vielfältigen touristischen Möglichkeiten umfassend vor: Von Sehenswürdigkeiten, Kultur und Gastronomie über Hotels, Events und Shopping bis hin zu Medizintourismus präsentiert sich Köln dem chinesischen Markt digital und innovativ. „Vor dem Hintergrund die Digitalisierung zu forcieren, haben wir uns bei der Bearbeitung des chinesischen Marktes für die digitale Kommunikation entschieden, und stellen daher auf unserem WeChat-Account zielgruppenspezifische Inhalte über Köln für die jeweiligen Plattform-User und potentiellen Reisenden aus China digital bereit.“, so Dr. Jürgen Amann. „Mit unserem neuen WeChat-Kanal bleiben wir in dem wichtigen chinesischen Quellmarkt für die Zeit nach der Pandemie präsent.“

WeChat ist eine der größten und einflussreichsten Social Media-Plattformen weltweit. Mit mehr als einer Milliarde aktiver Nutzender ist WeChat auf fast jedem chinesischen Smartphone installiert, und erreicht in China mehr Adressaten als alle anderen Medien. Die WeChat-App wird für Telefonate, als Messengerdienst, zum Posten von Bildern und ebenso zur Buchung von Reisen genutzt. Ferner dient die App über die Zusatzfunktion WeChatPay knapp 900 Millionen Menschen als Bezahldienst.

Mit Unterstützung einer Kölner Partneragentur wird der Account von KölnTourismus auf WeChat regelmäßig in Mandarin mit neuem Content rund um die Domstadt bespielt.

Wer WeChat auf seinem Endgerät installiert hat, kann den Account über den beigefügten QR-Code sowie über die WeChat-ID „visit­_cologne“ erreichen.

Über KölnTourismus:
Die KölnTourismus GmbH ist die offizielle Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit-Besucher. KölnTourismus wirbt weltweit – mit seinen Partnern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionierung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Standort im nationalen und internationalen Markt und damit einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus diesen Aufgabenstellungen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region.

Pressemitteilung Köln Tourismus

Danke Köln:
„Mer looße üch nit allein” sammelt über eine Million Euro an Spenden

  • Erste Hilfen für Bühnentechniker, Fahrer, Roadies, Tanzgruppen und Spielmannszüge werden Anfang März ausgezahlt
  • Über 1,7 Millionen Zugriffe auf die verschiedenen Übertragungen vom Spendenmarathon aus der Lanxess Arena an Weiberfastnacht
  • Spenden unter www.koelsch-akademie.de/nitallein auch weiterhin möglich

Die Spendenaktion „Mer looße üch nit allein” hat in der Karnevalssession mehr als eine Million Euro an Spenden gesammelt. Neben einer ganzen Reihen von Großspendern aus Köln und vielen Spenden aus Karnevalsgesellschaften hat vor allem das Event in der Lanxess Arena für einen riesigen Schub für die Aktion gesorgt. Dabei waren insgesamt rund 50 Bands und Redner aus dem Kölner Karneval aufgetreten, um auf die Situation vor allem der Menschen ‚Hinger der Britz’ aufmerksam zu machen. Die Zuschauer bedankten sich bei den Akteuren auf der Bühne mit Spenden per SMS oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein. Der Spendenmarathon an Weiberfastnacht erreichte 1,7 Mio. Live Content Views beim Sender #DABEI auf MagentaTV, im Livestream auf MagentaTV.de und auf den verschiedenen Portalen und Social-Media-Kanälen, die eine Übertragung im Stream ermöglichten. „Das Echo für unsere Initiative war enorm und hat gezeigt, dass wir bei den Kölnern einen Nerv getroffen haben”, weiß Bernhard Conin, Beiratsmitglied der Aktion. „In der Session ist vielen bewusst geworden, wie schmerzlich sie den Karneval vermissen und wie sehr wir alle aktiv werden müssen, um den Menschen zu helfen, die auf und neben der Bühne für den Fastelovend arbeiten.”

Nun geht es darum, die Spendengelder zielgenau und unbürokratisch zu verteilen. Darüber entscheidet der unabhängige Beirat aus Matthias Becker (Manager der Bläck Fööss), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur). „Wir haben bereits über 200 Anfragen erhalten, und täglich kommen neue hinzu”, erklärt Bernhard Conin. „Jeder einzelne Antrag wird natürlich sorgfältig geprüft, aber wir wissen auch, dass die Zeit für Hilfen drängt. Deswegen erfolgen die ersten Überweisungen bereits Anfang März.” Sie kommen denen zugute, die in normalen Sessionen den Karneval am Laufen halten und nun in Not geraten sind: vom Bühnentechniker bis zum Fahrer, vom Roadie bis zur Tanzgruppe und zum Spielmannszug. Damit geht die Grundidee der Initiatoren um Deiters, GO GmbH, Miao Records, Stiftung SK Kultur und Festkomitee Kölner Karneval auf: „Mer looße üch nit allein” sorgt unabhängig von staatlichen Hilfen mit dafür, dass trotz Pandemie möglichst alle Akteure des Karnevals – egal, ob auf oder neben der Bühne – auch in der kommenden Session noch im Fastelovend aktiv sein können.

Pressemitteilung Festkomitee inkl Bild

Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. spendet 5.555,55€ für die Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Was für ein schönes Highlight am Rusemondach: die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. überreicht einen großen Spendenbetrag: 5.555,55€ kamen aus den Mitgliederreihen zusammen, um die Aktion, die das Festkomitee Kölner Karneval mit vielen Prominenten in den letzten Wochen umgesetzt hat zu unterstützen. Bei eisigem Wind und ohne die Jecken, die normalerweise um 11h an Rosenmontag an der Vringspooz stehen überreichten Präsidentin Tanja Wolters und der erste Vorsitzende Andreas Wolf einen Scheck über 5.555,55€ an den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Dieser betonte bei der Übergabe wie wichtig es sei an die Menschen zu denken, die hinter der Bühne stehen, um die Vielfalt im Karneval zu erhalten.

„Unter dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ haben wir noch einen Video-Clip gedreht. Aufgrund dessen haben auch bereits viele Menschen direkt an das offizielle Spendenkonto gespendet. Außerdem haben wir unsere Mitglieder angespornt bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz darauf diese Summe von 5.555,55€ hier am Rusemondach übergeben zu können“ so Präsidentin Tanja Wolters.

Pressemitteilung KG Frohsinn

Karneval 2021
Festkomitee Kölner Karneval zieht positive Bilanz der Corona-Session

  • Dreigestirn, Hänneschen-Zoch und jecke Aktionen der Karnevalsgesellschaften brachten das kölsche Jeföhl zu den Menschen nach Hause
  • „Mer looße üch nit allein” sammelt weit über 900.000 Euro Spendengelder für Hilfsbedürftige „Hinger der Britz”
  • Vorfreude auf kommende Session, denn „Alles hät sing Zick”

Das Festkomitee hat eine insgesamt positive Bilanz der Kölner Karnevalssession 2021 gezogen. Trotz extremer Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen die Pandemie konnte den Kölnern immer wieder ein wenig kölsches Jeföhl nach Hause gebracht werden. „Dabei hat mich vor allem beeindruckt, wie unsere Mitgliedsgesellschaften kreative Wege gefunden haben, um Corona-konform den Karneval in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen”, freut sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Auch das Dreigestirn hat gezeigt, wie wichtig die kleinen Momente sind, bei denen den Menschen in Altenheimen oder der Bahnhofsmission ein wenig Zuversicht und Lebensfreude gebracht werden kann.” Gleichzeitig erinnerte er allerdings an all jene, deren berufliche Existenz vom Karneval abhängt. Im November hatte die Boston Consulting Group in einer Prognose in unserem Auftrag vorausgesagt, dass wohl rund 98 Prozent der Wirtschaftskraft des Karnevals in diesem Jahr verloren gehen. „Ich fürchte, dass es genauso gekommen ist. Umso wichtiger ist es, dass die Spendenaktion ‚Mer looße üch nit allein’, an der wir mit beteiligt waren, weit über 900.000 Euro erzielt hat, die nun an besondere Härtefälle aus der karnevalistischen Kultursektor verteilt werden können.”

Einer der Höhepunkte der insgesamt natürlich sehr verhaltenen Session war der Rosenmontagszug, der gemeinsam mit dem Hänneschen-Theater umgesetzt und vom WDR Fernsehen übertragen wurde. „Dieser liebevoll gestaltete Zoch hat uns die Möglichkeit gegeben, die Persiflagen – das Ausdrucksmittel der Karnevalisten, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern – einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen”, so Holger Kirsch, Zugleiter des Rosenmontagszuges und kreativer Kopf des Zuges im Mini-Format. „Wir wollten den Kölnern ein Geschenk machen und als solches wurde es von vielen Jecken auch aufgefasst: Es gab noch nie so viele positive Social-Media-Kommentare und Zuschriften per E-Mail nach einem Rosenmontagszug. Der Zoch war wohl Balsam für die kölsche Seele.”

Da praktisch alle karnevalistischen Aktivitäten an Rosenmontag bundesweit eingestellt waren, war das Medienecho entsprechend groß. „Wir konnten mit dem Zoch, aber auch mit der Proklamation ‚op Jöck’ und vielen Interviews deutlich machen, dass in Köln der Karneval sehr viel mehr ist als nur Party und laute Musik”, erklärt Christoph Kuckelkorn. „Mit dazu beigetragen hat auch ein Dreigestirn, dass die sozialen Aspekte unseres Festes nicht nur immer wieder betont, sondern auch jeden Tag gelebt hat. Dafür gebührt ihnen großer Dank.” Gleichzeitig wurde in den sechs Wochen zwischen Jahreswechsel und Aschermittwoch aber auch deutlich, wie groß der Bedarf an menschlicher Nähe ist. „Da helfen die digitalen Formate, die in dieser Session für viele Menschen die einzige Möglichkeit waren, jecke Momente zu erleben, natürlich nur zum Teil weiter”, weiß der FK-Präsident. „Manches davon wird wahrscheinlich die bunten Facetten des Karnevals auch in Zukunft ergänzen, aber wir hoffen natürlich, dass der Verlauf der Pandemie es uns erlauben wird, in der kommenden Session wieder das Miteinander zu feiern – wahrscheinlich dann sehr viel bewusster als früher.” Und so trägt das Motto der kommenden Session auch die Hoffnung auf einen Fastelovend in sich, der positive Aspekte der Corona-Session aufnimmt und bisherige, traditionelle Formate bereichert – denn „Alles hät sing Zick”.

Pressemitteilung Festkomitee inkl Bild

Original Kölsche Domputzer investieren in die Zukunft ihres Tanzcorps
und engagieren neues Tanztrainerpaar

In der abgespeckten Karnevalssession 2020/2021 haben die Original Kölschen Domputzer die Zeit genutzt sich weiter zukunftsorientiert aufzustellen. In Hinblick u.a. auf unsere Jubiläumsession 2023/2024 (4×11 Jahre) konnten wir mit Jessica Hemmersbach (34) und Aljoscha Brings (44) ein erfahrenes Trainergespann engagieren die bis vor wenigen Jahren noch selbst auf höchstem Niveau im Kölschen Fasteleer bei den Kölner Rheinveilchen getanzt haben.

Jessica (genannt Jazz) stand bereits seit ihrer frühen Kindheit auf der Bühne. Ihre Tanzkarriere beendete sie 2016 bei den Rheinveilchen und konzentrierte sich danach vermehrt auf das Training von Kinder- und Erwachsenengruppen in Köln und im Umland u.a. die KG Rote Husaren Kerpen Manheim und „De Pänz vum Rhing“.

Aljoscha (genannt Josch) begeisterte viele Jahre als Kommandant der Kölner Rheinveilchen das Publikum bevor er 2019 seine aktive Kariere bei den Rheinveilchen beendete.
Udo Beckers, 1. Vorsitzender d. Original Kölschen Domputzer:“ Wir sind sehr stolz darauf solch ein Trainerteam engagiert zu haben. Vor allem konnten 50% des Trainerteams aus der eigenen Gesellschaft bereitgestellt werden. Besonders zu erwähnen ist hier auch, das „Josch“ Mitglied unseres neu gegründeten Senats ist und unser Senatspräsident bei der Zusammenstellung der Mitglieder taktisch sehr clever und zukunftsorientiert für unsere Karnevalsgesellschaft gehandelt hat.“
Aufgrund der Corona-Auflagen können wir leider noch keinen Termin zum Trainingsauftakt nennen, tanzinteressierte junge Damen und Herren können sich jedoch ab sofort bei uns unter geschaeftsstelle@domputzer.de melden.

Pressemitteilung Domputzer inkl Fotos

Sessionsmotto verkündet:
Festkomitee Kölner Karneval stellt Motto der Session 2022 vor: „Alles hät sing Zick”

  • Motto spielt auf die vielen, sehr unterschiedlichen Facetten des Karnevals an
  • Alles hät sing Zick: laache un kriesche, leise Töne und „decke Trum”, Fastelovend und Fastenzeit
  • Verkündung traditionsgemäß am Ende des Rosenmontagszuges – und damit diesmal als Teil der WDR-Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Hänneschen-Theater

Das Festkomitee Kölner Karneval hat am Rosenmontag das Motto der Session 2022 vorgestellt: „Alles hät sing Zick.” Damit wird der Bogen von der aktuellen, coronabedingt eher verhalten gelebten Session zur hoffentlich heiteren und stimmungsvollen Session 2022 geschlagen. Denn so richtig, wie es in diesem Jahr war, die leisen Töne des Karnevals zu betonen, so sehr hoffen die Kölner darauf, dass in der kommenden Session wieder getanzt, gesungen und gefeiert werden kann. „Der Kölner Karneval hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er viele Facetten hat – nicht nur die bunten, grellen und lauten”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber genau so wie die kleinen, stillen Momente Platz im Herzen der Kölner haben, sehnen sie sich auch wieder nach dem wunderbar engen Miteinander im Fastelovend – bei Sitzungen, Partys und dem Rosenmontagszug. So hät in Kölle alles sing Zick.”

Dabei verweist das Motto – typisch kölsch – gleichermaßen auf ein Zitat aus dem Alten Testament wie auf ein Lied der Bläck Fööss. Im Buch Kohelet heißt es in Kapitel 3: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit [ … ] eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.” Die Bläck Fööss machten daraus ein Lied über die fünf Jahreszeiten: „Dann met einem Mol, weeded löstich un bunt. Fastelovend es do, dä jetz nit mieh, länger waade kunnt.” Genau um diese sehr unterschiedlichen Facetten geht es im Karneval. Für das Dreigestirn liegen die Auftritte im überfüllten Saal der Mädchensitzung und der Hoffnung bringende Besuch in der Kinderklinik manchmal nur Minuten auseinander. Wer heute zur edlen Prunksitzung geht, steht vielleicht morgen als Lappenclown beim Veedelszoch, um Kamelle und Strüüßcher zu fangen. Bei der Flüstersitzung lauscht man den Pointen der Redner, während in der Kneipe auf den Tischen getanzt wird. Dabei wird schnell klar, dass es nicht um ein Entweder-oder geht, sondern darum, jeder Ausdrucksform des Karnevals ihren Raum zu geben.

Nicht zuletzt ist das Motto auch eine Anspielung auf die Vergänglichkeit der Karnevalszeit, die Aschermittwoch in jeder Session ihr Ende findet. „Die Ursprünge des Fastelovends liegen im Fest unmittelbar vor Beginn der österlichen Fastenzeit. Auch wenn dies heute nicht mehr im Mittelpunkt steht, so ist dieser Schlusspunkt dennoch wichtig, damit es wieder einen schwungvollen Start in die neue Session geben kann”, weiß FK-Präsident Kuckelkorn. „Wenn der Karneval ganzjährig gefeiert würde, würde er völlig beliebig und seine Bedeutung für die Menschen schnell verlieren.” Und so endet auch für Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ihre Amtszeit als Kölner Dreigestirn mit der Nubbelverbrennung am Aschermittwochmorgen. Ab diesem Moment sind die Drei, die den Kölnern in diesem Jahr so kostbare Momente geschenkt haben, das designierte Dreigestirn der Session 2022 – denn alles hät sing Zick.

Pressemitteilung Festkomitee

AKK Schnüsse Tring zum digitalen Mitgliederabend am 12.02.2021

Der erste digitale Mitgliederabend der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ von 1901 e.V. war ein voller Erfolg. Präsident und Sitzungsleiter Achim Kaschny hat viel Erfahrung und ist es gewohnt stundenlang durch ein dicht gefülltes Programm zu führen. Allerdings ohne 11-er Rat im Rücken und ohne live Publikum vor der Bühne ist es eine ganz besondere Herausforderung. Fast 2,5 Stunden dauerte das live Programm aus dem Kölner Studio der Fa. Cologne Hunters GmbH. Nur eine Handvoll Techniker im Studio aber fast 1600 Zuschauer schalteten sich während der Veranstaltung in den live Stream ein.

Literat Thomas Hoffmann hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Vor allem, das war der Gesellschaft wichtig, sollte das meiste live stattfinden. Kein Karneval aus der Konserve. Natürlich wurde jeder vorab mittels Corona Schnelltest getestet. Dadurch konnte die Veranstaltung nahezu Maskenfrei durchgeführt werden.​ So traten mit Redner Martin Schops, die Nachwuchsband Aluis und Kempes Feinest alle Künstler live im Studio auf. Bei den beiden Tanzgruppen der Kammerkätzchen musste man leider auf Aufzeichnungen zurückgreifen, lediglich 2 Paare performten live im Studio. Durch gute Schnitttechnik stellte sich aber auch hier ein „live Gefühl“ ein.

Höhepunkt jeder Sitzung ist der Auftritt des Kölner Dreigestirn. Auch das war natürlich live vor Ort im Studio. Das Festkomitee Kölner Karneval machte durch Festkomitee Präsident Kuckelkorn seine Aufwartung und führte eine ganz besondere Ehrung durch. Senatspräsident Hans Peter Kloiber wurde mit dem goldenen Verdienstorden des Festkomitees ausgezeichnet. Eine besondere Ehre, schließlich wurde in der 120-jährigen Geschichte der Gesellschaft dieser Orden erst 6-mal verliehen. Per live Schaltung konnte er die Ehrung zu Hause auf seinem Sofa überglücklich entgegennehmen.

Durch das Einbeziehen von diversen Schaltungen zu Mitgliedern entstand die besondere Atmosphäre einer Familiengesellschaft. Viele waren auch zu Hause in Kostümen gekleidet, die Wohnzimmer teilweise geschmückt. Einige schickten während der Veranstaltung Bilder aus dem Wohnzimmer.​ Ein paar Einspieler vervollständigten das Bild. Dazwischen führte ein gut aufgelegter Achim Kaschny durch das Programm. Auch wenn ein solcher live-Stream eine richtige Sitzung nicht ersetzen kann, war es für alle Beteiligten doch ein schöner kurzweiliger Abend. Ein wenig karnevalistische Normalität in diesen besonderen Zeiten.

Die gesamte Veranstaltung war umsonst. Nicht nur für Mitglieder, jeder der wollte konnte dabei sein. Die positiven Rückmeldungen zeigten, das Risiko und die Arbeit haben sich gelohnt. Der erste digitale Mitgliederabend war ein voller Erfolg. Trotzdem hoffen alle, dass der erste auch der letzte digitale Mitgliederabend war. Denn im nächsten Jahr will Präsident Achim Kaschny sein Publikum wieder live auf der Mädchensitzung, der Milijöhsitzung und der Prunksitzung begrüßen.

Unter https://schnuesse-tring.de/ kann man sich den ganzen Abend noch einmal anschauen.

Pressemitteilung

Spendenprojekt 2021:
Kölner Dreigestirn sammelt über 130.000 Euro für TrauBe e.V.

  • Verein ermöglicht Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Versteigerung von einzigartigen Exponaten auf Ebay
  • Unterstützung durch Bläck Fööss, Ehrlich Brothers, Mario Götze und andere Prominente

Über 130.000 Euro – so lautet der Zwischenstand an Rosenmontag für das Spendenprojekt des Kölner Dreigestirns in der Session 2021. In jeder Session sammelt das jeweilige Trifolium für einen guten Zweck. Das wollten sich auch Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie nicht nehmen lassen, obwohl das Sammeln der Spenden coronabedingt deutlich erschwert wurde. In einer normalen Session erhält das Dreigestirn bei seinen Auftritten Spendenschecks statt Geschenke. Reguläre Auftritte fanden allerdings so gut wie nicht statt. Das Dreigestirn konzentrierte sich auf soziale Auftritte, beispielsweise open-air vor Seniorenheimen, und auf digitale Grußbotschaften. „Es berührt uns sehr, dass trotz der schwierigen Umstände so eine große Summe zusammen gekommen ist”, so Prinz Sven I. „Das zeigt einfach, wie viel Solidarität unter den kölschen Jecken herrscht. Da wird auch in schweren Zeiten an Menschen gedacht, die dringend Hilfe brauchen, und das macht uns sehr stolz.“

Um das Spendenprojekt anzukurbeln und die ausgefallenen Auftritte zu kompensieren, zeigten die Tollitäten viel Kreativität – und setzten auch hier auf eine digitale Alternative. Über Ebay wurden ganz besondere kölsche Raritäten versteigert, darunter ein privater Auftritt der Bläck Fööss oder der Blauen Funken, signierte Trikots des 1.FC Köln, die Fußballschuhe von Mario Götze oder ein Stein des Kölner Doms. Über die Session verteilt wurden immer wieder einmalige Objekte oder Aktionen angeboten, die größte Summe brachte mit 7.200 Euro ein Meet & Greet mit den Ehrlich Brothers. „Unser ganz besonderer Dank gilt allen Menschen, die für diese Aktion gespendet haben. Künstler, Sportler, Vereine und Institutionen – wir haben ganz viel Unterstützung und grandiose Angebote bekommen. Erst dadurch ist unsere Idee so erfolgreich geworden”, betont Bauer Gereon. Die ersten ersteigerten Objekte und Aktionen wurden gestern vom Dreigestirn persönlich in der Hofburg an die glücklichen Bieter übergeben.

Auch abseits der Ebay-Aktion wurde viel gespendet. Über die Summe freuen darf sich der Kölner Verein TrauBe e.V., der Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anbietet. „Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit für uns Drei”, erklärt Jungfrau Gerdemie. „Der Verein leistet gute und wichtige Arbeit, denn jeder sollte in so einer emotional schwierigen Situation alle Hilfe bekommen, die er braucht. Wir freuen uns deshalb sehr, die TrauBe mit dieser Summe unterstützen zu können.”

In dieser Woche werden die letzten Stücke auf Ebay versteigert. Pünktlich zu Rosenmontag bietet das Dreigestirn noch einige Besonderheiten an, darunter zwei Karnevalstrikots des 1. FC Köln mit Unterschriften aller Spieler und ein privates Dinner, gekocht vom Koch des Kreuzfahrtschiffes Queen Mary.

Die Auktionsseite finden Sie hier: www.ebay.de/usr/koelner_dreigestirn_2021
Mehr Informationen zur TrauBe finden Sie hier: www.traube-koeln.de

Pressemitteilung Festkomitee

D’r Zoch kütt
Der kölsche Rosenmontagszug startet auch 2021

D’r Zoch kütt” heißt es auch 2021 in Köln – trotz Corona. In Kooperation mit dem Kölner Hänneschen-Theater hat das Festkomitee Kölner Karneval eine Miniatur-Fassung des Kölner Rosenmontagszuges passend zum Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend” geschaffen. Diese zeigt alles, was der große Zug auch zu bieten hat. Dazu gehören neben Funken, Jecken, Wagen und Kamelle auch die berühmten Motivwagen. „Die Persiflage ist das wichtigste Instrument des Narren, um der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten”, betont Zugleiter Holger Kirsch. „Dieses Instrument wollten wir uns auch in Zeiten von Corona nicht nehmen lassen. Neben all der Freude, die der Zoch jedes Jahr den Menschen bringt, ist es auch seine Aufgabe, Missstände aufzuzeigen und die Politik und die Gesellschaft auf die Schippe zu nehmen.”

Zu sehen sind in diesem Jahr Motive mit Themen von lokaler, bundesweiter und internationaler Relevanz. Dazu gehören die Geisterspiele des 1. FC Köln und die Missstände in der Kahtholischen Kirche genauso wie die AfD, die US-amerikanische Politik und natürlich Corona.

Alle 16 Persiflagen entstanden als Zeichnungen bereits seit vergangenem Sommer im Kreativteam „Kritzelköpp” und wären so auch für einen normalen Zoch gebaut worden. Nun fuhren sie im Maßstab 1:3 durch die 32 Meter lange Theater-Kulisse der Kölner Altstadt. Als Teilnehmer und Zuschauer waren coronakonform ausschließlich 177 Stockpuppen des Hänneschen-Theaters zugelassen. An einem normalen Rosenmontagszug nehmen durchschnittlich 12.000 Personen teil. Gedreht wurde bereits vergangene Woche unter strengen hygienischen Auflagen. Der WDR zeigt diesen „ausgefallensten Zoch” am Rosenmontag um 14:00 Uhr als Spielfilm.

„Wir haben seit dem Frühjahr immer wieder verschiedenste Varianten überlegt, wie wir einen Rosenmontagszug auch in Pandemiezeiten realisieren können. Vieles wurde durchdacht und wieder verworfen. Mit dem schließlich entstanden Puppenzug bin ich sehr glücklich, weil er uns erlaubt, möglichst viele Menschen teilhaben zu lassen und das absolut ohne gesundheitliches Risiko. Es ist für die Jecken ein ganz besonderer Sessionsabschluss, ein Geschenk mit Schleifchen drum herum”, so Holger Kirsch.

Info und Text: Pressemitteilung Festkomitee

Corona-Testzentrum und angepasste Bestimmungen für Mund-Nase-Schutz Flughafen Köln-Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn wird ein neues Testzentrum zur Durchführung von COVID-19-Tests eingerichtet. Dieses steht ab dem 1. Februar im öffentlichen Bereich von Terminal 2 zur Verfügung. Betreiber des Testzentrums ist das Unternehmen​ CENTOGENE, das bereits an anderen Flughäfen tätig ist. Das kostenpflichtige Angebot richtet sich nicht nur an Passagiere, sondern auch an Besucher, die keinen Flug gebucht haben.

Das CENTOGENE-Testzentrum wird im Terminal 2 in zentraler Lage auf der Ankunftsebene eingerichtet. Wer sich testen lassen möchte, kann sich vorab auf der Webseite von CENTOGENE mit seinen persönlichen Angaben registrieren. Dies ist auch unmittelbar vor Ort via Handy oder an einem der von CENTOGENE bereitgestellten Internet-PCs möglich. Zur Eröffnung wird ein SARS-CoV-2-PCR-Test angeboten, dessen Befundergebnisse innerhalb von 24 Stunden bereitstehen. Kurzfristig wird das Angebot um einen schnellen Antigen-Test sowie einen PCR-Test mit Befundergebnissen innerhalb von acht Stunden erweitert. Weitere Informationen zur Registrierung und zu Preisen gibt es hier: www.centogene.com/de/corona.

Geöffnet ist das Testzentrum ab Montag, 01.02.2021, im Terminal 2 an sieben Tagen die Woche regelmäßig von 7 bis 21 Uhr. Darüber hinaus werden die Öffnungszeiten je nach Flugplan verlängert.

Medizinische Masken in Terminals Pflicht

Ab dem 1. Februar 2021 besteht außerdem aufgrund neuer behördlicher Bestimmungen in den Terminals eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Schutzmasken. Erlaubt sind sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken beziehungsweise Masken mit dem Standard KN95/N95. Die herkömmlichen Stoff- oder Alltagsmasken sind nicht mehr zugelassen. Diese Regelung gilt für Reisende und sonstige Gäste ab dem sechsten Lebensjahr.

Zusätzlich gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Masken sind an verschiedenen Automaten in den Terminals erhältlich. Zudem können am gesamten Airport Desinfektionsmittelspender genutzt werden.

Aktuell steht vorübergehend nur das Terminal 1 (Bereich 1-B) für Abflüge und Check-In zur Verfügung. Im Terminal 2 wird vorerst​ kein Check-In mehr durchgeführt, auch die Sicherheitskontrolle wird nicht genutzt.

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.gesund-ans-ziel.de.