Zesamme sin mir en Famillich – Mitglieder der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V. wählen neues Vorstands-Team.

Am Donnerstag den 26.08.2021 kamen ca. 100 Mitglieder der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V in der Traditionskneipe „Früh Em Jan von Werth“ zur Jahreshauptversammlung zusammen. Die Mitglieder verschiedenster Altersgruppen hatten sich aufgrund der Corona Pandemie ein gutes Jahr nicht gesehen und so war die Wiedersehensfreude entsprechend groß. In Zusammenarbeit mit der Gastronomie konnte glücklicherweise ein ausreichendes 3G-Hygienekonzept und damit eine Präsenzveranstaltung umgesetzt werden. Nachdem Präsident Thomas Heinen die Mitglieder begrüßte und die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit der Versammlung feststellte, folgte der Bericht des Geschäftsführers Hans Joachim Heinen sowie der Bericht des Schatzmeisters Hans-Jürgen Jansen. Der Kassenbericht durch den Kassenprüfer wurde bestätigt und der Vorstand anschließend erwartungsgemäß entlastet. Nun folgte der Höhepunkt des Abends, so stand im Jahr 2021 die Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands auf dem Programm. Nach fast 10 Jahren an der Spitze der Gesellschaft hatte sich Thomas Heinen (Jungfrau Albertina, 2008) entschieden, aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl anzutreten. Auch der Geschäftsführer Hans Joachim Heinen und Schriftführer Christoph Schöps folgten seinem Beispiel. So wollen sich beide mehr auf Ihre Kinder, Partner und ihr Privatleben konzentrieren. In einer bewegenden Ansprache erklärte Thomas Heinen seine Beweggründe und sprach sich für seine Wunschkandidaten zur Nachfolge an der Spitze der Gesellschaft aus. Dominik Müller (bisher Vizepräsident) und Nick Dohmen (bisher Mitglied des erweiterten Vorstandes und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit) sollten nach seinem Wunsch zukünftig die Geschicke der Gesellschaft als Präsident und Vizepräsident lenken. Beide traten aber nicht allein zur Wahl an, sondern hatten ein Kompetenzteam in Person von Rüdiger Paulun (Zugwart Rosenmontag), Jasmin Großmann (Sprecherin der Tanzgruppe) und Hans-Jürgen Jansen, als zukünftige Geschäftsführer, Schriftführerin und Schatzmeisterum sich vereint. Das jecke Kleeblatt war allen Mitgliedern bereits durch ihre bisherige Mitarbeit zum Wohle der Gesellschaft bekannt. Als Wahlleiter wurde Sven Schloenbach (Geschäftsführer des Senats der KKG) gewählt.

Da keine Gegenkandidaten zur Wahl antraten, wurde beschlossen eine En-bloc-Abstimmung durchzuführen. Immer mehr Hände gingen in die Höhe als Sven Schloenbach die Frage nach der Zustimmung für die neue Führungsriege stellte. Der Vorschlag wurde angenommen und Dominik Müller zum neuen Präsidenten der KKG Löstige Paulaner ernannt. Das Ergebnis ist der Beweis, dass Müllers Antritts Motto: „Zesamme sin mir en Famillich“ als Sinnbild für das Team und der diverse Mehrgenerationen-Vorstand mit Freude von den Mitgliedern angenommen wurde. Natürlich möchten wir uns als Gesellschaft bei Thomas Heinen, Hans Joachim Heinen und Christoph Schöps für Ihre langjährige Arbeit bedanken. Sie werden der Gesellschaft als Mitglieder und Senatoren erhalten bleiben. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass das traditionelle Kamelle-Packe für Rosenmontag sowie die Kleiderkammer weiterhin bei Thomas und Hans Joachim Heinen verbleiben können. Dominik Müller und Vizepräsident Nick Dohmen möchten die Gesellschaft für Jecken jeden Alters attraktiv gestalten und die traditionelle Beziehung zur Pfarre St. Paul sowie zur Jugendarbeit intensivieren. Als Startschuss dafür wurde die Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“ per Mitgliederentscheid als vollwertiges Organ in die Gesellschaft eingegliedert. Wie auch der neue Vorstand freuen sich die 30 Tänzerinnen, endlich wieder in Aktion auf Kölner Bühnen zu treten. Erster Anlass wird die Sessionseröffnung am 12.11.2021 im Consilium werden.

Der neue Vorstand der KKG Löstige Paulaner im Profil: Dominik Müller, 39 Jahre, Vertriebsleiter, seit 17 Jahren Mitglied der Gesellschaft, zuvor Vizepräsident und dabei für Vermarktung und Strategie zuständig. Sein Motto: „Seit 17 Jahren bei den Paulanern unterwegs. Ob Kartenverkauf, Elferrat oder Veranstaltungsplanung, immer mit Vollgas dabei und mittendrin.“ Nick Dohmen, 34 Jahre, Marketingexperte, seit 6 Jahren Mitglied der Gesellschaft, bisher Mitglied des erweiterten Vorstands und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft. Sein Motto: „Kölner Karneval mit der Löstige Paulaner Familich ist meine Herzensangelegenheit. Erst als Mitglied, nun als Vizepräsident, jekumme öm ze blieve.“ Rüdiger Paulun, 65 Jahre, im Ruhestand, davor stellvertretender Schulleiter am Gymnasium am Wirteltor/ Düren. Seit 5 Jahren Mitglied der Gesellschaft und seitdem verantwortlich für die Abwicklung der Aktivitäten der Gesellschaft um den Rosenmontagszug. Sein Motto: „Der Rosenmontagszug – (m)ein großer Traum. Seit 2018 als Zugwart mit Freude dabei. Nä, wat es dat schön!“ Hans-Jürgen Jansen, 64 Jahre, Wirtschaftsprüfer, seit 17 Jahren Mitglied der Gesellschaft und Schatzmeister der Gesellschaft. Sein Motto: “Money, Money, Money… Seit fast 20 Jahren bin ich bei den Paulanern und über 10 Jahre als Schatzmeister für die Finanzen zuständig. “ Jasmin Großmann, 30 Jahre, Lehrerin, seit 4 Jahren Mitglieder der Gesellschaft und Sprecherin der Tanzgruppe. Ihr Motto: „Tanzen ist meine Leidenschaft. Ich bin stolz darauf, nun als Paulinchen auf Kölns Bühnen unterwegs zu sein“

Bild und Text Pressemitteilung

Arbeiten am Airport
Flughafen-Agentur „JobPoint@airport“ geht an den Start

Die Bundesagentur für Arbeit hat heute gemeinsam mit den Jobcentern der Region am Köln-Bonner Flughafen die Zweigstelle JobPoint@airport eröffnet. Die Airport-Agentur ist hauptsächlich ein Job-Vermittlungs-Service für Arbeitgeber am Flughafen, aber auch Arbeitssuchende, die Interesse haben, am Flughafen zu arbeiten, können sich an den Jobpoint wenden.​

Bildunterschrift (honorarfrei): Johannes Klapper (Agentur für Arbeit Köln), Stefan Krause (Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg), Nicole Jordy (Agentur für Arbeit Bergisch-Gladbach), Christian Weber​ (Jobcenter Rhein-Berg), Günter Schmidt-Klag (Jobcenter Bonn), Sabine Mendez (Jobcenter Köln), Ralf Holtkötter (Jobcenter Rhein-Sieg), Renate Helff (Jobcenter Leverkusen) und Johan Vanneste (Flughafen Köln/Bonn GmbH).

„Wir haben uns mit den umliegenden Arbeitsagenturen und Jobcentern zusammengetan, um hier gemeinsam mit den Arbeitgebern ein umfassendes Angebot für die Region anzubieten,“ so Johannes Klapper, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Köln. „Wir gehen dorthin, wo die Stellen sind. Und davon gibt es reichlich am Flughafen für die verschiedensten Tätigkeiten und Branchen. Diese Stellen können wir jetzt gemeinsam mit allen Agenturen und Jobcentern des Umlandes bedienen. Denn der Flughafen bietet vielen Menschen in der gesamten Region Köln/Bonn ein interessantes Arbeitsumfeld,“ so Johannes Klapper.

„Der Flughafen ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Viele der 130 ansässigen Unternehmen suchen händeringend Verstärkung. Mit dem neuen Agentur-Büro im Terminal bringen wir Menschen und Jobs vor Ort zusammen. Wir sind der Flughafen der kurzen Wege, deshalb passt dieses Konzept hervorragend zu uns“, erklärt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Am Flughafen gibt es vielfältige, interessante Beschäftigungsfelder. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in den kommenden Jahren weiter steigen.“

Die Agenturen Köln, Bonn, Bergisch-Gladbach und die Jobcenter Köln, Bonn, Rhein-Sieg, Rhein-Berg und Leverkusen haben ein Team von 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengestellt und betreiben gemeinsam das Büro am Terminal 2 (D West), um künftig direkt am Flughafen Köln/Bonn dort tätige Unternehmen zu beraten und Arbeitskräfte zu vermitteln.

Der Köln Bonn Airport zählt zu den bedeutendsten Verkehrsflughäfen in Deutschland und ist einer der Jobmotoren der Region. Knapp 15.000 Menschen sind hier bei 130 Unternehmen und Behörden direkt beschäftigt (Bei der Flughafengesellschaft sind rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt.

Der Flughafen Köln/Bonn bietet sowohl Berufserfahrenen, Berufsanfänger*innen​ als auch Quereinsteiger*innen​ Beschäftigungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Für einige Arbeitsstellen am Flughafen sind englische Sprachkenntnisse erforderlich, häufig reichen aber auch gute Deutschkenntnisse aus. Wichtig ist zudem die Bereitschaft zu Schichtarbeit sowie Feiertags- und Wochenendarbeit, denn der Flughafen ist an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Für Tätigkeiten im Sicherheitsbereich ist zudem ein einwandfreier Leumund erforderlich.

Kontakt zur Agentur

Die Flughafen-Agentur ist für Arbeitgeber täglich von 9 bis 15 Uhr im Terminal 2 (D West) persönlich erreichbar. Darüber hinaus sind Termine nach Vereinbarung möglich. Auch für Bewerberinnen und Bewerber oder Arbeitssuchende steht das Team zur Verfügung.

Die Flughafen-Agentur ist für Arbeitgeber täglich von 9 bis 15 Uhr im Terminal 2 (D West) persönlich erreichbar. Darüber hinaus sind Termine nach Vereinbarung möglich. Auch für Bewerberinnen und Bewerber oder Arbeitssuchende steht das Team zur Verfügung.

JobPoint@Airport

Flughafen Köln/Bonn

Terminal 2 (D West) Ankunft

Kennedystraße

51147 Köln

Telefon: (0221) 9429 – 1000/-1001

E-Mail: JobPoint-Airport-Koeln-Bonn@arbeitsagentur.de

Bild und Text: Pressemitteilung Flughafen Köln Bonn

Preis „Junge Initiativen“ an „TanzFaktur“, „Kollektiv3:6Koeln“ und „Insert Female Artist“
Kölner Kulturpreis an „Arnt der Bildschneider“

Köln, 30. August 2021. Beim 11. Kölner Kulturpreis wurde am Abend in der Flora die Ausstellung des Museum Schnütgen „Arnt der Bildschneider – Meister der beseelten Skulpturen“ in der Kategorie „Kulturereignis des Jahres 2020“ ausgezeichnet. Bei den „Jungen Initiativen“ erhielten „TanzFaktur“, „Kollektiv3:6Koeln“ und „Insert Female Artist“ den Preis. In zwei Kategorien standen die Sieger bereits fest: „Kulturmanager*in des Jahres 2020“ wurden Jutta Pöstges, künstlerische Leiterin des Kunsthauses KAT18, und Norbert Oberhaus, Geschäftsführer der c/o pop. Der Kunstvermittler Dietmar Schneider erhielt den „Ehrenpreis der Jury“. Unterstützt wird die Auszeichnung in diesem Jahr erstmals von der Jamestown Europe GmbH, die das Preisgeld für drei Preise bereitgestellt hat. Weitere Förderer sind Quartier am Hafen, Ebner Stolz und ifp Personalmanagement. Der Kölner Kulturrat vergibt den Kölner Kulturpreis seit 2010.

Das „Kulturereignis des Jahres 2020“ wurde im Rahmen einer Leserumfrage im Kölner Stadt-Anzeiger und in der Kölnischen Rundschau in Verbindung mit dem Votum der Jury aus zehn Nominierten ermittelt. Die Jury lobte den großen internationalen Erfolg der ersten monographische Ausstellung mit mehr als 60 Arbeiten von Arnt, Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein mit Ateliers in Kalkar und Zwolle. Sein Werk gilt als außergewöhnlich lebendig, überbordend reich an Themen und inspiriert durch die besondere Erzählfreude des Bildschneiders. Anlass zur Ausstellung war die Neuentdeckung und der Erwerb dreier bisher verschollener Fragmente zu der Altartafel „Die Anbetung der Heiligen Drei Könige“, die sich bereits in Museumsbesitz befand und so erstmals vervollständigt gezeigt werden konnte. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet Jamestown.​

Ein Novum beim Kölner Kulturpreis war die Auszeichnung aller nominierten „Jungen Initiativen“ durch die Jury. Alle drei prämierten Projekte erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, das von Jamestown, Ebner Stolz und Quartier am Hafen gestiftet wird. Die „TanzFaktur“ in Poll hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2013 zu einem Zentrum für Tanz entwickelt, das eine Bühne für zeitgenössischen Tanz in all seinen Facetten sowie auch anderen Kultursparten bietet. Sie hat sich damit als Herzstück der freien Szene und als Baustein der städtischen Theaterlandschaft etabliert. Das 2017 gegründete „Kollektiv3:6Koeln“ überzeugt mit neuen Kompositionen, die an Orten zur Aufführung kommen, an denen zeitgenössische, experimentelle Musik zu einem begehbaren, also erlebbaren Gesamtkunstwerk wird. Alle Konzertproduktionen des Ensembles entstehen in Eigenregie und nach intensivem demokratischen Dialog aller Beteiligten. Im September 2019 fand „Insert Female Artist“ erstmals in der Alten Feuerwache statt. Mit dem fachkundig und interdisziplinär kuratierten Programm bereicherte das feministische Festival nicht nur die Kölner Literaturszene. Durch eine Vielfalt an gedanklichen Verknüpfungen fanden auch zahlreiche bestehende Institutionen der Stadt sowie weitere Protagonisten aus Literatur, Film, Performance, Audiokunst und Wissenschaft hier zusammen.

Zum zehnten Mal verleiht die Jury des Kölner Kulturpreises einen Ehrenpreis. Damit werden Personen oder Einrichtungen gewürdigt, die der Kölner Kultur bedeutende Impulse gegeben haben. Dietmar Schneider hat seit Ende der 1960er Jahre viele Künstlerinnen und Künstler unterstützt, begleitet und beraten. Insbesondere als Initiator des Ausstellungsprojekts „Aktuelle Kunst Hohe Straße“ (1969-1973) setzte er Impulse. Niederschwellige Kunstvermittlung war auch die reich mit Fotos bebilderte Publikation „Kölner Skizzen“, die ab 1979 über 30 Jahre lang kostenlos verteilt wurde. Darin hielt Dietmar Schneider Kölner Entwicklungen und Akteure fest, und zwar mit einem besonderen Augenmerk für die jüngeren ebenso wie für die nicht im Vordergrund der Kunstszene stehenden älteren Künstlerinnen und Künstler. In den 1980er Jahren organisierte er mit der Firma 4711 zahlreiche Ausstellungen in der „Galerie Glockengasse“ und initiierte mit dem „Kunstpreis Glockengasse“ eine frühe Form des privaten Kunstsponsorings. Zahlreiche Ausstellungen kuratierte er in den 1990er Jahren auch im „Gothaer Kunstforum“. Dietmar Schneider hat Kölner Kunstgeschichte geschrieben und mit über 90.000 Negativen in seinem umfangreichen Foto-Archiv im Bild festgehalten.

In der Kategorie „Kulturmanager*in des Jahres 2020“ kürt die Jury erstmals zwei Sieger. Jutta Pöstges wird für ihr Engagement bei der Entwicklung und dem Betrieb des einzigartigen Kulturortes und -projektes KAT 18 sowie der damit verbundenen vorbildlichen Vernetzung von Künstler*innen und Kulturinteressierten mit und ohne Behinderung ausgezeichnet. Das KAT18 in der Kölner Südstadt vereint einen Kunstraum mit Ateliers, einen Projektraum und eine Galerie mit Kaffeebar. Hier werden künstlerische und kulturelle Prozesse gefördert mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Künstler*innen der Ateliergemeinschaft in der Gesellschaft zu verbessern. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und Kultureinrichtungen sind fester Bestandteil. Es finden regelmäßig Projekte, Ausstellungen, Publikumsgespräche, Lesungen und Theateraufführungen statt.
Norbert Oberhaus erhält die Auszeichnung als hoch effektiver Netzwerker, kompetenter Ansprechpartner zu vielen Kulturthemen und engagierter Streiter in Sachen Popmusik. Er organisiert seit 1992 zahlreiche Kulturveranstaltungen in Köln, die national und international hohe Beachtung finden. Sein größter Erfolg besteht in der Gründung des Festivals „Cologne on pop“ bzw. c/o pop, das jährlich bis zu 30.000 Teilnehmer*innen anzieht und insbesondere Nachwuchsmusiker*innen die Möglichkeit bietet, ihre Kunst einem breiten Publikum darzubieten. Zusätzlich organisiert Norbert Oberhaus erfolgreich die „c/o pop Convention“, an der jährlich 1.100 Musik-Fachleute aus der ganzen Welt teilnehmen und die zu dem Ruf von Köln als „Music City“ einen großen Beitrag leistet. In den Jahren 2020 und 2021 ist es ihm und seinen Mitstreiter*innen gelungen, eine digitale c/o pop erfolgreich zu veranstalten und auszustrahlen. Das Preisgeld von je 2.500 Euro stiften Jamestown und ifp.

Zur Jury des Kölner Kulturpreises gehören in diesem Jahr der Vorsitzende des Kulturrats NRW Gerhart Baum, der Intendant des Bonner Kunstmuseums Prof. Dr. Stephan Berg, die ehemalige Generalsekretärin der Kunststiftung NRW Regina Wyrwoll, der geschäftsführende Gesellschafter von facts and fiction Jörg Krauthäuser, die Kulturjournalist*innen Anne Burgmer und Axel Hill, die Literaturkritikerin Miriam Zeh, die Theaterkritikerin Dr. Sandra Nuy sowie der Vorsitzende des Kölner Kulturrats Dr. Hermann Hollmann.

Die Awards für den Kölner Kulturpreis – eine Hand, die ein Streichholz hält – hat in diesem Jahr Jovita Majewski gestaltet und produziert. Die bildende Künstlerin mit Atelier in der Kölner Wachsfabrik gießt dazu ihre eigene Hand in bläulich eingefärbten Gips ab – eine Skulptur, die den Preisträgern auch in Zukunft ein Feuer der Inspiration und der Energie sein soll.

Über den Kölner Kulturrat
Der Kölner Kulturrat e.V. vereinigt die Fördervereine und -institutionen des Kulturbereichs in der Stadt. Als Interessenvertretung und Sprachrohr unterstützt er interdisziplinär das kulturelle Geschehen der Stadt Köln durch persönliches Engagement und fachlichen Rat. Mit dem Kulturpreis möchte der Kölner Kulturrat die hohe Qualität der Kultur in der Domstadt herausstellen und Impulse für ihre Entwicklung geben.

Bild und Text Pressemitteilung Heino Schütten

Open Airport“ Kulturtage 2021
Musik-Festival mit Kasalla, Gregor Meyle und anderen

Vom 2. bis zum 4. September finden zum ersten Mal die dreitägigen „Open Airport“-Kulturtage am Flughafen statt. Kasalla eröffnen am Donnerstag um 19.30 Uhr die Konzertreihe, gefolgt von Gregor Meyle (3.9., 19 Uhr) und dem Kölschen Musikabend „Üvverm Horizont“ (4.9., 18 Uhr) mit Cat Ballou, Klüngelköpp, Kempes Finest und Druckluft.

„Nachdem die Kultur- und Veranstaltungsbranche mehr als eineinhalb Jahre im Klammergriff der Pandemie war, freuen wir uns sehr, den Menschen endlich wieder die Möglichkeit zu geben, bei uns zusammenzukommen, hochrangige Konzerte in einmaliger Atmosphäre zu erleben und gemeinsam zu feiern – natürlich Corona-konform“, erklärt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Geschäftsführer Torsten Schrank ergänzt: „Das Festival ist ein Beispiel dafür, wie der Flughafen und unsere Airport-City zu einer lebendigen Destination und einem pulsierenden Ort der Begegnung werden können.“

Die Konzerte finden auf einer eigens für das Konzertereignis geschaffenen Openair-Fläche zwischen dem neuen Moxy-Hotel, dem Parkhaus 2 und dem Flughafenbahnhof statt – und damit mit Rundumblick auf Terminal 1, Flughafenhotel und Bahnhof sowie ganz viel Flughafen-Flair.

Roland Kulik, Geschäftsführer des Veranstalters Sa Cova musik.theater.unterhaltung, ergänzt: „Jetzt, wo sich langsam Licht am Ende des Tunnels zeigt, wollen wir endlich wieder unsere Bühnen mit Leben füllen. Wir wollen dem Publikum zeigen, dass es selbst in dieser schwierigen Zeit möglich ist, mit dem nötigen Abstand und entsprechendem Hygienekonzept eine Wohlfühl-Atmosphäre herzustellen und Live-Konzerte zu erleben. Wir freuen uns, mit den „Open Airport“-Kulturtagen Konzerte in einem außergewöhnlichen Ambiente zu präsentieren.“

Karten für die Konzerte sind unter www.koelner-kartenladen.de erhältlich. Zur Auswahl stehen Stühle vor der Bühne oder Bierbankgarnituren. Konzert-Besucher können im Vorfeld einen ermäßigten Parkplatz in Parkhaus 2 buchen. Sie erhalten zudem einen Konzert-Rabatt auf die Übernachtung im neuen Flughafen-Hotel Moxy.

Bildunterschrift (honorarfrei): Veranstaltungsplakat „Open Airport“

Bläck Fööss Konzert Tanzbrunnen 2021 – Wie der Phoenix aus der Asche

Zirka 1200 Besucher hatten den Weg in den Tanzbrunnen gefunden.

Wie der Phoenix aus der Asche – die Bläck Fööss brannten förmlich darauf im Tanzbrunnen aufzutreten.

Das Publikum, unter ihnen auch ein Damen-Junggesellinenabschied empfing die Band als wäre kein Tag seit der Pandemie vergangen.

34 Lieder waren mit im Gepäck – alte Klassiker aber auch neue Lieder wie “ Fierdaach“.

Zwischen Strandkorbkonzerten und der Ruhe im Privatleben waren die Bläck Fööss äußerst kreativ in Zeiten der Pandemie. “ Wenn das so weiter geht wird daraus eventuell ein neues Album“ bekannte Erry Stoklosa vielsagend.

Das Publikum sang und schunkelte sichtlich bewegt nach der langen Zeit. Ein guter Wegweiser auch in Richtung Zukunft und den Karneval in dem die Bläck Fööss als älteste Boyband Kölns eine feste Institution sind.

Es war das 45te Konzert am Tanzbrunnen und der Ausblick auf die Konzerte die noch kommen mögen, wie die verschobenen Konzerte am Roncalliplatz in Köln nächstes Jahr.

Text und Bild: music-colonia.de

Kajuja – Wechsel an der Spitze – Sitzungspräsident wird Präsident

Sonst ist die KAJUJA Köln für die Nachwuchssuche im Kölschen Karneval bekannt, aber bei der Nachbesetzung des Präsidentenamtes setzt sie auf Bewährtes. Denn der neue Präsident der KAJUJA Köln ist eigentlich schon als Präsident bekannt, genauer als „Der Sitzungspräsident“. Der Redner und Kabarettist Volker Weininger übernimmt das Amt von Dr. Sven Behnke.

Dr. Sven Behnke bleibt KAJUJA-Familich

Behnke stand seit 2016 als Präsident auf der Bühne der KAJUJA Köln. „Es war eine bunte, herausfordernde, ereignisreiche Zeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. In den letzten zwei Jahren wurde es immer schwieriger meinen beruflichen Werdegang und meine privaten Ziele mit dem Präsidentenamt zu vereinen und allem gerecht zu werden. Deswegen habe ich schweren Herzens entschlossen das Präsidentenamt weiterzugeben.“ Sein jeckes Hätz behält der nun ehemalige Präsident Behnke allerdings. „Ich werde weiterhin aktiv im Vorstand der KAJUJA Köln mitwirken und freue mich, dass Volker mein Nachfolger wird. Ich bleibe KAJUJA-Familich.“

Foto: Niki Siegenbruck


Präsident wird Präsident

Sonst ist die KAJUJA Köln für die Nachwuchssuche im Kölschen Karneval bekannt, aber bei der Nachbesetzung des Präsidentenamtes setzt sie auf Bewährtes. Denn der neue Präsident der KAJUJA Köln ist eigentlich schon als Präsident bekannt, genauer als „Der Sitzungspräsident“. Der Redner und Kabarettist Volker Weininger übernimmt das Amt von Dr. Sven Behnke.


Dr. Sven Behnke bleibt KAJUJA-Familich

Behnke stand seit 2016 als Präsident auf der Bühne der KAJUJA Köln. „Es war eine bunte, herausfordernde, ereignisreiche Zeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. In den letzten zwei Jahren wurde es immer schwieriger meinen beruflichen Werdegang und meine privaten Ziele mit dem Präsidentenamt zu vereinen und allem gerecht zu werden. Deswegen habe ich schweren Herzens entschlossen das Präsidentenamt weiterzugeben.“ Sein jeckes Hätz behält der nun ehemalige Präsident Behnke allerdings. „Ich werde weiterhin aktiv im Vorstand der KAJUJA Köln mitwirken und freue mich, dass Volker mein Nachfolger wird. Ich bleibe KAJUJA-Familich.“


„Der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger wird neuer KAJUJA Präsident

Der Nachfolger von Behnke ist kein Unbekannter auf den Kölner Bühnen. Volker Weininger, vielen bekannt als Redner „Der Sitzungspräsident“, ist der neue Präsident der KAJUJA Köln. „Karneval und KAJUJA sind für mich untrennbar verbunden. Hier habe ich meine ersten Auftritte im Karneval gespielt. Durch die KAJUJA habe ich den Sprung auf die Kölner Bühnen geschafft“, erinnert sich Weininger zurück. Als „Der Sitzungspräsident“ steht er schon seit Jahren bei jeder Session auf der KAJUJA-Bühne im Theater am Tanzbrunnen. Als begehrter Redner im Karneval hat Weininger sonst viele Auftritte am Abend, deswegen freut er sich schon darauf „die ganze Sitzung zu erleben und von der ersten bis zur letzten Minute als Präsident mitwirken zu können -wegen schon langer bestehender Buchungen wird das allerdings erst 2023 klappen.“

Eine Unterscheidung ist Weininger wichtig. „Das Amt des KAJUJA-Präsidenten übernehme ich bei unseren Veranstaltungen als Privatperson. Ich denke, da sollte es eine klare Grenze zu meiner Bühnenfigur geben.“ „Abgesehen davon würde ich das Ende einer KAJUJA-Sitzung mit der Schlagzahl des Sitzungspräsidenten auch gar nicht erleben!“, lacht er.

Jecke Bereicherung für die KAJUJA Köln

Der Vorstand der KAJUJA Köln freut sich über diese jecke Bereicherung. „Volker hat schon immer auf den Probeabenden seine Erfahrung der Kölschen Bühnen mit den Bewerbern geteilt“ heißt es aus dem Vorstand. „Wir freuen darauf mit ihm als Präsident neue Impulse für unsere Nachwuchsarbeit zu erhalten. Und auch das ein oder andere Kölsch gemeinsam zu genießen.“

KAJUJA Köln: https://kajuja.de/ Facebook: https://www.facebook.com/kajuja/ Instagram: https://www.instagram.com/kajuja_koeln/

KAJUJA – Niki Siegenbruck“ Foto

Text: Pressemitteilung

Großes Fastelovends-Impfen auf dem Heumarkt

  • Gemeinsame Impfaktion von Festkomitee und Stadt Köln am 28. August
  • Geimpfte haben Chance auf Gewinne und exklusiven Vorverkauf für die Sessionseröffnung
  • Impfungen ohne Voranmeldung für alle ab 16 Jahren

Das Festkomitee Kölner Karneval startet mit der Stadt Köln nächste Woche Samstag, den 28. August, eine gemeinsame Impfaktion für Karnevalisten auf dem Heumarkt – dem Ort, an dem in weniger als zwei Monaten wieder die große Eröffnung der Kölner Karnevalssession mit Hunderten Jecken stattfinden soll. Ein Treffen zwischen Vertretern der Karnevalshochburgen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln mit der NRW-Landesregierung hat am Mittwoch noch ergeben: Karneval in Köln kann in der Session 2022 unter Auflagen wieder gemeinsam gefeiert werden. Geimpfte, Genesene und mittels PCR-Test negativ Getestete dürfen nach jetzigem Stand an karnevalistischen Veranstaltungen teilnehmen. Um vor dem Start in die neue Session am 11.11. aber noch möglichst viele Jecken zum Impfen zu animieren und somit für mehr Sicherheit unter den Feiernden zu sorgen, wurde diese gemeinsame Aktion ins Leben gerufen.

Karnevalisten bekommen daher in der kommenden Woche die Möglichkeit, sich spontan und ohne Voranmeldung zentral auf dem Heumarkt impfen zu lassen. Wer an dem Tag mit der ersten Impfung startet, ist pünktlich zum Elften im Elften durchgeimpft und spart sich somit die PCR-Testung vor einer Karnevalsveranstaltung. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sieht die Aktion als wichtiges Zeichen an alle feiernden Jecken: „Wir alle haben das gemeinsame Feiern in der vergangenen Session schmerzlich vermisst. Damit wir zur diesjährigen Sessionseröffnung endlich wieder zusammenkommen können, bitte ich alle Jecken, die noch kein Impfangebot angenommen haben: Kommen Sie zum Heumarkt — für Ihren vollständigen Impfschutz zum 11.11. und einen sicheren Karneval!”

Auch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn freut sich, mit der Aktion einen Beitrag zu einer sicheren Session leisten zu können. „2021 war der Fastelovend sehr leise. Deshalb fiebern wir Karnevalisten natürlich so sehr wie noch nie einer normalen Session entgegen. Aber auch jetzt gilt: Kein Feiern um jeden Preis. Mit der Aktion haben wir, denke ich, eine gute Möglichkeit gefunden, damit die Jecken wieder mit einem guten Gefühl zusammen – und vor allem sicher – feiern können.“

Auf die frisch Geimpften warten noch zwei besondere Überraschungen: Sie erhalten die Möglichkeit, noch vor Ort und vor dem Start des offiziellen Vorverkaufs je zwei Tickets für die Sessionseröffnung auf dem Heumarkt zu erwerben (11,11 Euro pro Stück). Zusätzlich verlost das Festkomitee je ein Exklusivkonzert von Lupo, dem Tuppes vum Land (Jörg Runge) oder Achnes Kasulke (Anette Esser) im heimischen Wohnzimmer.

Der Aktionstag startet um 13:00 Uhr auf dem Heumarkt. Bis 17:00 Uhr haben Personen ab 16 Jahren dann die Möglichkeit, sich in einem mobilen Impfzelt mit dem Impfstoff ihrer Wahl (Biontech, Johnson&Johnson oder AstraZeneca) impfen zu lassen. Begleitet wird die Aktion von einem karnevalistischen Rahmenprogramm. Unter anderem stimmt J.P. Weber die wartenden Jecken schon einmal auf die Session ein.

Text und Plakat: Festkomitee Kölner Karneval

1,1 Millionen Fluggäste in den Sommerferien
Neues Personal für Flugzeugabfertigung eingestellt

In dieser Woche sind die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen zu Ende gegangen. Hatte der Köln Bonn Airport zu Beginn der Ferien mit knapp 850.000 Fluggästen gerechnet, nutzten am Ende knapp 1,1 Millionen Passagiere Köln/Bonn als Start oder Ziel ihrer Reise. Das waren 20 Prozent mehr Ferienreisende als erwartet.

 

„Der Sommer war in diesem Jahr besonders herausfordernd: Der Verkehr ist zu Ferienbeginn sehr stark angestiegen, gleichzeitig waren und sind die Auswirkungen der Pandemie auf den Luftverkehr überall spürbar“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. In den Ferien lag die Passagierzahl insgesamt bei gut 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. „Dennoch gab es aufgrund der sehr ungleichmäßigen Verteilung der Flüge über den Tag Verkehrsspitzen, in denen das Aufkommen über 2019 lag. Das stellte alle Prozessbeteiligten vor große Herausforderungen“, so Schrank. In der Folge kam es zu zeitaufwändigeren Abläufen – vom Check-In, über die Sicherheitskontrolle bis zur Flugzeugabfertigung. Vor allem in den ersten Ferienwochen führte dies in Spitzenzeiten zu teils erheblichen Verzögerungen und langen Wartezeiten. „Wir bedauern, dass wir unseren Fluggästen in diesen besonderen Ferien nicht immer die gewohnten Qualitätsstandards bieten konnten“, so Schrank.

 

Der Flughafen hat bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen und umgesetzt, die bereits zu einer spürbaren Verbesserung der operativen Stabilität und zu deutlich kürzeren Wartezeiten geführt haben. Insbesondere wurde das Personal in der Flugzeugabfertigung signifikant aufgestockt. Außerdem unterstützten im Rahmen des Projektes „Helfende Hände“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmensteilen, u.a. aus den operativen Bereichen, der Verwaltung und aus dem Management, im Terminal und auf dem Vorfeld. „Für ihren unermüdlichen Einsatz gilt allen Beschäftigten ein großes Dankeschön“, so Schrank.

 

Beliebtestes Urlaubsland war in diesen Sommerferien die Türkei (395.000 Passagiere), die sogar die Passagierzahl aus 2019 um etwa 13.000 Passagiere übertroffen hat. Dahinter folgt Spanien (196.500 Reisende, davon 125.000 nach Palma de Mallorca) und Griechenland (108.000 Passagiere).

 

Bild (honorarfrei): Anzeigetafel am Köln Bonn Airport im Sommer 2021

Gute Aussichten für die Karnevalssession 2022

  • Geimpfte und Genesene können an allen Karnevalsveranstaltungen ohne Beschränkungen teilnehmen – PCR-Test ermöglicht auch ungeimpften Personen den Zugang zu Innenräumen
  • Karnevalssitzungen, -bälle und -partys wieder möglich
  • 3G-Pflicht auch bei Karnevalszügen – Umsetzung vor Ort muss noch geprüft werden

Für Geimpfte, Genesene und mittels PCR-Test negativ Getestete wird es eine weitgehend normale Karnevalssession geben können. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern der NRW-Landesregierung und einer Delegation von Vertretern der rheinischen und westfälischen Karnevalshochburgen und des Bund Deutscher Karneval am Mittwoch. So werden nach heutigem Kenntnisstand – festgehalten in der Coronaschutzverordnung vom 17. August – Karnevalssitzungen, -bälle und -partys ohne zahlenmäßige Beschränkung der Besucherzahlen möglich sein, wenn alle Teilnehmer gegen Corona geimpft, bereits genesen oder mittels PCR-Test negativ getestet sind. Auf diesem Weg soll ein maximaler Schutz von Gästen und Aktiven auf der Bühne gewährleistet werden. Bei Karnevalsumzügen gilt ebenfalls die 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Getestete, wobei je nach Veranstaltungsformat an der frischen Luft ein Antigen-Schnelltest ausreicht. Die Umsetzung der Prüfung eventueller Verstöße gegen die 3G-Regeln erfolgt in Absprache zwischen den Veranstaltern und den kommunalen Behörden.

„Die Jecken haben den Schlüssel zum unbeschwerten und sicheren Feiern nun selbst in der Hand”, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Denn wer immunisiert ist, kann an allen Karnevalsveranstaltungen teilnehmen. Unsere Karnevalsgesellschaften können sich nun darauf einstellen, die organisatorischen Voraussetzungen für die Kontrolle der Impf-,  Genesungs- und Testnachweise zu schaffen.” Die Vorgaben der Landesregierung lassen unter den 3G-Plus-Bedingungen (also mit PCR-Test für ungeimpfte Personen in Innenräumen) auch gemeinsames Singen und Tanzen, aber auch Blasmusik und alle anderen typischen Karnevalsaktivitäten zu und ermöglichen damit die weitgehende Rückkehr zur jecken Normalität. Auch Kindern – die derzeit noch nicht geimpft werden können – soll das gemeinsame Feiern wieder ermöglicht werden. Sie gelten im Sinne der Coronaschutzverordnung durch die engmaschige Kontrolle durch regelmäßige, standardisierte Tests in Kitas und Schulen als getestet und dürfen daher auch an Veranstaltungen in Innenräumen uneingeschränkt teilnehmen.

BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess ergänzt: „Die Sicherheit aller Beteiligten steht bei Karnevalsveranstaltungen selbstverständlich an oberster Stelle. Das NRW-Modell, das uns die Vertreter der Landesregierung vorgestellt haben, erscheint mir dabei als Blaupause für viele Veranstaltungen in ganz Deutschland. Denn es ermöglicht einerseits geimpften und genesenen Menschen wieder weitgehend normal Karneval zu feiern, andererseits wird auch für Menschen, die noch nicht geimpft sind, die Tür nicht zugeschlagen. Der besonders aussagekräftige PCR-Test ermöglicht auch diesen Personen die Teilnahme an allen Veranstaltungen in Innenräumen in der Session. Dennoch: Je höher die Impfquote liegt, desto leichter und entspannter lässt sich Karneval in der anstehenden Session feiern.”

Prinzen-Garde bekommt eigene Straße: Prinzen-Garde-Weg 1 – 50677 Köln

Der Prinzen-Garde-Turm am Sachsenring ist traditionsreiche und stolze Heimat der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. – 115 Jahre nach ihrer Gründung darf die Prinzen-Garde sich nun auch offiziell die Adresse „Prinzen-Garde-Weg 1, 50677 Köln“ geben.

Mit amtlichem Bescheid vom 7. Juli 2021 teilt das Bauverwaltungsamt der Stadt Köln mit „für das Grundstück in Köln-Altstadt-Süd …. setze ich mit sofortiger Wirkung die Straßen- und -Hausnummernbezeichnung Prinzen-Garde-Weg 1 … fest…“ – Damit hat die Prinzen-Garde das, wovon viele nur träumen: den eigenen Namen an der eigenen Adresse mit Hausnummer 1. „Wir sind unglaublich stolz, dass die Stadt Köln uns dieses Vertrauen und diese Ehre erweist und werden die Adresse in Verantwortung und Würde pflegen“ so Präsident Dino Massi.

Bild und Text Pressemitteilung