

Das Festkomitee Kölner Karneval lud ein zur Halbzeitpressekonferenz in die Hofburg. Mittlerweile ist „Bergfest“ in den Auftritten des Kölner Dreigestirns. Das jecke Trifolium hat rund die Hälfte der über 400 Termine geleistet und die waren durchweg bisher positiv.
Vermisst allerdings wurde bei Fragen nach Selfies mit dem Dreigestirn öfters mal das Wörtchen „Bitte“.
Mit viel Humor berichteten Prinz, Bauer und Jungfrau wie „fit“ sie mittlerweile im Auslösen von Selfies sind nur der „Selfie-Timer“ besonders unter Android wäre da etwas kritisch vor allem in hektischen Momenten.
Vor allem die Auftritte mit dem „Kleinen Dreigestirn“ sind besondere Momente. Denn hier zeigt sich das man sich mittlerweile schon fast „geklont“ fühlt, wenn die zwei Bauern z.B auf der Bühne des Gürzenich fast synchron über die Bühne tanzen,
Augenblicke, die in Erinnerung bleiben sind ua für den Prinz Niklas die Mädchensitzung, wo er mit seiner Freundin im Mittelgang einen Walzer auf das Parkett legte. Auch die vielen sozialen Termine wie auch die Blindensitzung berühren das Dreigestirn sehr.
Besondere Treffen in der Session wie der Besuch aus Effeld für Bauer Clemens oder auch der Besuch der Gemeinschaftsgrundschule der Töchter von Jungfrau Aenne sind Termine, die in Erinnerung bleiben.
Gibt es auch Termine, die nicht so positiv in Erinnerung bleiben? Ja die gibt es, leider. So erlebte Prinz Niklas einen Schreckmoment, als jemand ihn am Cape zog. So etwas geschieht meist zu Terminen die später am Abend stattfinden. Während viele Jecken friedlich feiern, gibt es leider auch ein paar Prozente, die die Ausnahme bilden.
„Wir waren am Dienstag zu einem Termin im Vringstreff. Ich kann nur sagen das Demut im Kölner Karneval grundsätzlich zu kurz kommt. Wir alle wollen Karneval feiern“ so das Dreigestirn einhellig!
Kraft und Stärke für die vielen unterschiedlichen Termine schöpft das Dreigestirn in den wenigen familiären Augenblicken. Am 17.02 also in knapp 3 Wochen ist leider die Session zu Ende. Bis dahin werden die 3 von den Jecken, Köln und ihrer Prinzen-Garde getragen.
Text: Elisabeth Martini
Fotos: Anja Bögge