Mer dun et för Kölle – Wertschätzung des Ehrenamt und eine Bühne für Nachwuchskünstler

Mitten in der kurzen Session wurde auf gewohnte Blomekörfge-Art zum Familienfrühschoppen
am Sonntag, den 1.2.2026 geladen. Um 10:11 Uhr eröffnete der Vorstand die Veranstaltung im
Pfarrsaal von St. Maternus.


Wie bereits im Jahr zuvor heizten unsere Freunde der KG Torrausch Hasenfeld 79 e.V. mit den
Silvergirls und ihrem Männerballett den Gästen ordentlich ein. Das erste Mal auf der
Blomekörfge-Bühne durfte Fabian Rangol, ein kölscher Jung aus dem Vringsveedel, begrüßt
werden. Er begeisterte von Anfang an die Gäste mit Gitarre und Wortwitz. Es ist der
Gesellschaft ein besonderes Anliegen, Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten, und die hat
Fabian Rangol voll ausgefüllt.

Er wird in Zukunft bestimmt noch auf einigen Bühnen
anzutreffen sein. Eine ganz besondere Freude war die Ehrung des Ehrenmitglied Ilse Prass für
25 Jahre Mitgliedschaft. Ilse Prass ist seit vielen Jahren im Karneval ehrenamtlich tätig, unter
anderem beim Literarischen Komitee. Stolz wurde ihr die Nadel mit Brillianten für 25 Jahre
Mitgliedschaft überreicht.


Im weiteren Verlauf begeisterte ‘Dä Schofför des Kanzlers ‘- Jens Singer – die Gäste mit seiner
politischen Rede, die sich zwischen Bundeshauptstadt und karnevalistischer Hochburg bewegte.
Das Damendreigestirn der KG Ansteler Burgritter verzauberte die Anwesenden mit ihrem
Sessionslied und dem Animationshit “Karnevalsmaus” eine große Freude.

Musikalisch schloss
D´r Frank, der in den Reihen des Blomekörfge kein Unbekannter ist, das Programm ab. Mit
seinen Hits regte er die Mitglieder und Gäste nochmal ordentlich zum Tanzen und Schunkeln
an. Es war ein gelungenes Frühschoppen mit ausgelassener Stimmung und guten Freunden.

Text und Bilder PM

Mädchensitzung Greesberger – Kult im Maritim

Die Sitzung vor der Sitzung startete bereits mit der Jackenabgabe. Doch die Mädels machten daraus ihre „eigene“ Vor-Sitzung und sangen sich bis in den Saal fit.

Gelassenheit das prägt das Warten vor dem Einlass des bis unter das Dach gefüllten Maritim Köln. Es zeigt einmal mehr welchen Kult-Charakter diese Sitzung mittlerweile im Kölner Karneval hat. Mit dem Einmarsch des Elferrats und der Jugendtanzgruppe TG Greesberger startete die Sitzung.

 

Ingrid Kühne befindet sich auf Abschiedstournee – schade für eine so talentierte Rednerin. Sie trug sich in das Gästebuch der Greesberger ein und erhielt zum Abschied einen Blumenstrauß. Mit Miljö und einem grandiosen Jörg Runge „Tuppes vum Land“ ging es weiter im Programm.

Für das Herzensprojekt des diesjährigen Dreigestirns wurde auch im Maritim Köln am gestrigen Tag gesammelt. CAYA.

Zum letzten Mal stand Ingrid Kühne bei den Greesbergern auf der Bühne. Sie verabschiedete sich vom Sitzungsleiter Michael Kramp, dem Elferrat und natürlich allen Damen im ausverkauften Haus mit 1.400 Gästen. Sie sagte, sie würde mit dem Karneval nicht aufhören, wenn sie stets ein so aufmerksames und ruhiges Publikum gehabt hätte wie bei den Greesbergern. Im Foyer trug sich Ingrid Kühne dann noch ins Ehrenbuch der Gesellschaft ein. Nach der Pause erfolgte beim Auftritt der Tanzgruppe die Ernennung von Ute Funk durch deren Leiter René Heß zu ersten weiblichen Ehrentänzerin bei den Greesbergern.

Dem Dreigestirn wurden auf der Bühne symbolisch 2 Spritzen für Ihr Projekt CAYA (come as you are) übergeben. Auf der einen Spritze fanden sich € 333,- als Spende der Gesellschaft. Auf der anderen war eine Summe von € 3.088 verzeichnet. 2 fleißige „Krankenschwestern“ in Kleidung der 50er Jahre hatten auf der Kostüm- sowie der Mädchensitzung diese Summe beim Publikum eingesammelt. Prinz, Bauer und Jungfrau freuten sich enorm über diese Spenden, die der Verein für medizinische Ausrüstungen und Medikamente sehr gut gebrauchen kann.

Fotos: Greesberger

Mit den Klüngelköpp ging es dann in die wohlverdiente Pause. Wuselig wurde es im Foyer, denn im Saal Heumarkt gegenüber war gleichzeitig auch die Mädchensitzung der Fidelen Fordler.

 

Mit der Tanzgruppe TG Greesberger ging es dann in die zweite Halbzeit. Und auch hier gaben sich Redner, Bands und auch das Dreigestirn sozusagen die Klinke in die Hand. Mit der Stattgarde Colonia Ahoi und Brings endete die Sitzung. Und wer die jecken Mädels kennt weiß Sitzungskarten für 2027 sind wieder bestellt, 2027 mit einem besonders jecken Jubliläum, 150 Jahre Greesberger!

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Halbzeitpressekonferenz Kölner Dreigestirn – Zwischenbilanz bisher ziemlich positiv – technisch hoch begabt

Das Festkomitee Kölner Karneval lud ein zur Halbzeitpressekonferenz in die Hofburg. Mittlerweile ist „Bergfest“ in den Auftritten des Kölner Dreigestirns. Das jecke Trifolium hat rund die Hälfte der über 400 Termine geleistet und die waren durchweg bisher positiv.

Vermisst allerdings wurde bei Fragen nach Selfies mit dem Dreigestirn öfters mal das Wörtchen „Bitte“.

Mit viel Humor berichteten Prinz, Bauer und Jungfrau wie „fit“ sie mittlerweile im Auslösen von Selfies sind nur der „Selfie-Timer“ besonders unter Android wäre da etwas kritisch vor allem in hektischen Momenten.

 

Vor allem die Auftritte mit dem „Kleinen Dreigestirn“ sind besondere Momente. Denn hier zeigt sich das man sich mittlerweile schon fast „geklont“ fühlt, wenn die zwei Bauern z.B auf der Bühne des Gürzenich fast synchron über die Bühne tanzen,

Augenblicke, die in Erinnerung bleiben sind ua für den Prinz Niklas die Mädchensitzung, wo er mit seiner Freundin im Mittelgang einen Walzer auf das Parkett legte. Auch die vielen sozialen Termine wie auch die Blindensitzung berühren das Dreigestirn sehr.

Besondere Treffen in der Session wie der Besuch aus Effeld für Bauer Clemens oder auch der Besuch der Gemeinschaftsgrundschule der Töchter von Jungfrau Aenne sind Termine, die in Erinnerung bleiben.

 

Gibt es auch Termine, die nicht so positiv in Erinnerung bleiben? Ja die gibt es, leider. So erlebte Prinz Niklas einen Schreckmoment, als jemand ihn am Cape zog. So etwas geschieht meist zu Terminen die später am Abend stattfinden. Während viele Jecken friedlich feiern, gibt es leider auch ein paar Prozente, die die Ausnahme bilden.

„Wir waren am Dienstag zu einem Termin im Vringstreff. Ich kann nur sagen das Demut im Kölner Karneval grundsätzlich zu kurz kommt. Wir alle wollen Karneval feiern“ so das Dreigestirn einhellig!

 

Kraft und Stärke für die vielen unterschiedlichen Termine schöpft das Dreigestirn in den wenigen familiären Augenblicken. Am 17.02 also in knapp 3 Wochen ist leider die Session zu Ende. Bis dahin werden die 3 von den Jecken, Köln und ihrer Prinzen-Garde getragen.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge