Der WDR plant, sich von einem seiner größten Produktionsstandorte im Kölner Stadtteil Bocklemünd zu trennen. Hintergrund ist, dass die Flächen angesichts schlanker und digitaler Produktionsprozesse nicht mehr ausgelastet sind. Das Vorhaben basiert auf einer internen Bedarfsanalyse sowie einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsprüfung.
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Ein klarer strategischer Kurs bedeutet auch, sich von Dingen zu trennen. Wir bündeln und steuern gezielt unsere Kräfte in der Kölner Innenstadt, um unserem Publikum das bestmögliche Programmangebot zu machen. Das sehr große Betriebsgelände in Bocklemünd passt nicht mehr zu den Anforderungen unseres digitalen, smarten Produktionsbetriebs. Ein weiterer Erhalt des Standortes ist für den WDR schlichtweg unwirtschaftlich.”
Im nächsten Schritt wird nun ein WDR-Projektteam gemeinsam mit Mitarbeitenden und Personalrat den Bedarf und die Möglichkeiten von alternativen Standorten für die in Bocklemünd ansässigen Bereiche analysieren. Dazu zählen die Abteilungen Veranstaltungstechnik und Ateliers, Multimedia und Großproduktion, On-Air-Design, Dokumentation und Archive, Kfz- und Transportservice, Aus- und Fortbildung, zwei Hallen für Studioproduktionen, das Instrumentenlager sowie der WDR Innovation Hub und der Gebäudebetrieb. Mieter sind der Zentrale Beitragsservice, die Produktionsgesellschaft Bavaria Studios und die Film- und Theater-Ausstattung GmbH. Die betreffenden Einheiten sollen ab 2028 an alternativen Standorten arbeiten können.
In Absprache mit den zuständigen Aufsichtsgremien will der WDR das Gelände verkaufen. Ziel ist, das gesamte Vorhaben so zügig wie möglich umzusetzen, spätestens bis 2035 vollständig abgeschlossen zu haben.
Wenn Freunde Freunde besuchen, kommt man gerne mit gefühlt „alle Mann vorbei“. So wurde es etwas voll im Foyer des Kristallsaals Köln als die Prinzen-Garde Köln ihre „blauen Brüder“ besuchte.
Martin Schopps feiert sein 25jähriges Bestehen und darf in diesem Jahr auf dem Wagen der Blauen Funken mitfahren. An diesem Abend nach einer kurzen Zugabe wurde er mit einem goldenen Lorbeerkranz geehrt der Inhalt seiner Rede ist. Und natürlich durfte der Damenorden für die Ehefrau auch nicht fehlen.
Mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer e.V ging es weiter im Programm. Julie Voyage bot neben dem neu gestaltetem Elferrats-Gestühl ein weiteres Hingucker-Highlight mit viel Bling-Bling auf der Bühne.
„Wehe, wenn sie losgelassen werden“ hieß es für das Festkomitee Kölner Karneval das an diesem Tag „Ausgang“ hatte. Der Tag in der Session wird genutzt, um selber mal zu feiern zu können. „Et Komitee“ mit ihrem Vorsitzenden „Chris K“ enterten die Bühne als Brass-Band und die Karnevalsmaus verzauberte nicht nur den ganzen Saal, sondern auch den Literaten!
Mit den Bläck Fööss ging es dann in die wohlverdiente Pause an diesem Abend, ehe die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V auf die Bühne kamen.
Cat Ballou, die Domstürmer und die Fidelen Kölsche rundeten diesen ereignisreichen Abend im Kristallsaal Köln gebührend ab.
Jecke Zitrönche Sitzung – Inklusive Kindersitzung der Greesberger gemeinsam mit dem Verein „Süße Zitronen“ Am Samstag, 17.01.2026, fand in der Josef-Barten-Halle die jecke „Zitrönche Sitzung“ statt, die erste inklusive Kinderkarnevalssitzung, in Kooperation zwischen den Greesbergern und dem Verein „Süße Zitronen e.V.“ Zwar gibt es im Kölner Karneval 2026 zahlreiche Kindersitzungen, eine inklusive Kindersitzung war im Kölsche Fasteleer bisher allerdings noch nicht zu finden. Die Idee, zu einer solchen Sitzung stammt vom Präsidenten G.K.G Greesberger e.V. Köln von 1852 Michael Bier, der mit Unterstützung des Vereins „Süße Zitronen“ diese Veranstaltung ins Leben rief.
Um 12:30 Uhr startete die Kinderkarnevalssitzung in der geschmückten Halle. Die Pänz konnten für einige Stunden in ihren fantasievollen Kostümen gemeinsames lachen, toben und tanzen. Die Moderation erfolgte durch Melina Lambrechts, Tänzerin der Jugendtanzgruppe und seit 2025 jüngstes Mitglied der Gesellschaft. Das Sitzungsprogramm war kindgerecht mit Musik, Tanz und Clownerie. Auf der Bühne traten das Kölner Kinderdreigestirn, die JTG „Kölsche Greesberger“, die Karnevalsband „Planschemalöör“, das „Zauberer-Clown Duo Jesse und Oskar“ sowie die inklusiven Gruppen des Tanzcorps „Danz Käppsche“ und der Kinderchor „Belve Pänz“ auf. Der Raum war ganz auf die Kinder und deren Begleiter mit verschiedenen Sitzgelegenheiten aber auch Tischen ausgelegt. Die rund 4 stündige Veranstaltung wurde durch Gebärdensprachdolmetscher unterstützt – ein beeindruckender „Übersetzungs-Marathon“. Für Speis und Trank konnte der Hallenbetreiber ein kindgerechtes Angebot bereitstellen. Fritten waren der Hit bei den kleinen Jecken im Saal. Wer stillsitzen und zuhören erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mitsingen, tanzen, springen rauf, runter und wild durcheinander, war nun das Motto. Bei allen Liedern zeigte sich, dass auch die kleinen Karnevalisten der Kölschen Sprache mächtig sind.
Wenn man durch die Reihen der Stromlosen Ader blickt, fällt eines auf, die Gesellschaft wächst. Vor allem der Nachwuchs scheint mehr als gesichert.
Die kommende Mutterschaft steht Julie Houben mehr als gut zu Gesicht. Sie ist Schriftführerin der Gesellschaft und Literatin. Eifrig gab sie nach den Auftritten die allseits „geliebten“ Goodie-Bags an die Künstler weiter. Das zeigt, wie sehr die Stromlose Ader auch an ihre Künstler denkt. Einst in Corona Zeiten angedacht hat es sich mittlerweile als fester Bestandteil etabliert.
Und wenn man gerade beim DANKE ist. Ein besonderer Dank gilt Markus Richter. Er ist für die Gestaltung des Ordens zuständig. In diesem Jahr ist es ein Orden, der in Erinnerung bleibt. Jeder Orden, Damen wie auch der Herrenorden hat in der Mitte ein Stück Köln, ein Stein vom Kölner Dom. Aus dem Verkauf der Orden fließt die Summe von 5,00 Euro für die Kölner Dombauhütte, die sich um den Erhalt des Kölner Doms kümmert!
Die Herzlichkeit und Wärme der Gesellschaft zeigt sich auch am gut gefüllten Saal. Dort waren unter den Besuchern auch Vertreter ehemaliger Dreigestirne vertreten. Und die durften eine Sitzung mit viel Musik, erstklassigen Rednern und Tanzkorps erleben. Bläck Fööss, Brings, Klüngelköpp,Kasalla und Höhner, Guido Cantz,Marc Metzger, Martin Schopps machten die Sitzung zu dem wo sie für bekannt ist, erklassig zu sein, nahbar und besonders zu sein, so wie die Stromlose Ader!
Der Verein, der mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2024 sowie weiteren Maßnahmen – unter anderem der Einführung einer Diversitätsbeauftragten – sein Vereinsleben konsequent weiterentwickelt, setzt sich aktiv für ein inklusives und gleichberechtigtes Umfeld ein. In den vergangenen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch der Senat der Gesellschaft weiterentwickelt.
Bereits in den letzten zwei Jahren wurde der von Senatsmitgliedern gestellte Elferrat durch Frauen aus dem Verein unterstützt. Funktionsträger im Verein sind längst in vielen Bereichen Funktionsträgerinnen, was auch auf den Social-Media-Kanälen der Gesellschaft sichtbar wird. „Unser Verein wird von den Frauen unserer Gesellschaft genauso mitgetragen wie von den Männern. Diese Gleichberechtigung stellen wir ab sofort auch im Senat sicher und haben sie Ende 2025 verbindlich in der Geschäftsordnung verankert. Die ersten beiden Senatorinnen haben bereits ihre Anwärterschaft angetreten“, so Senatspräsident Lothar Becker.
“ Ne wat schön“ umschreibt das Gefühl vieler Eltern im Lindner Plaza.
Nach dem Litewka Abend ist es bereits die 2te Veranstaltung die im Lindner Plaza stattfindet. Und die konnte sich sehen lassen!
Im Saal Stehtische, Sitzreihen und vor der Bühne Wohlfühlzonen mit Sitzsäcken und Matratzen. Rund um den Saal Spielzonen, Schminkstationen und Essstationen. Viele Mitglieder der Prinzen-Garde Köln brachten den eigenen Nachwuchs mit, die älteren Mitglieder wachten mit wachen Augen über den Nachwuchs.
Der Moderator an diesem Tag war Christoph Ollig.
Das Programm war kindgerecht, die PG Pänz, das Kinderdreigestirn, die Jecko Show, Tanzkorps Rheinmatrosen & Minis, Lupo, Aluis und Ralf Dreßen.
Und hier führt selbst Präsident Dino Massi die Polonaise durch den Saal an.
Der Eintrittspreis mit 8 Euro pro Kind ist mehr als erschwinglich. Die Prinzen-Garde Köln hat hier eine Lücke im Veranstaltungsreigen geschlossen die bisher noch offen war.
Erstmals in 2026 wird es 2027 wieder eine Fortsetzung geben, Gardelino hat ein zu Hause gefunden, Danke Dirk Metzner, Danke Prinzen-Garde Köln für dieses Format!
Mittwochnachmittag und es wurde bunt in der Kölner Altstadt: viele kostümierte Mädcher zogen am 21. Januar 2026 in Richtung Gürzenich zur Mädchersitzung der Blauen Funken um ausgelassen die zweite Sitzung der Blauen Funken in der Session 2026 zu feiern.
Der Elferrat der Mädchersitzung – die kleine Premiere im 5. Jahr Der Elferrat war wie bei den letzten Mädchersitzungen seit der Jubiläumssession der Blauen Funken 2020 auch im Jahr 2026 zum fünften Mal wieder mit Frauen besetzt und nur Blaue Funken Präsident und Sitzungsleiter Björn Griesemann durfte seinen Platz behalten. Die Premiere im Jahr 2020 – mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker – war ein voller Erfolg und sie war es auch, die Björn Griesemann das Versprechen abgenommen hatte, dass der Elferrat aus Frauen weitergeführt wird. Der mit einer speziellen “Uniform“ ausgestattete Elferrat war besetzt mit der IHKPräsidentin Dr. Nicole Grünewald, der WDR-Moderatorin Sabine Heinrich, der Präsidentin des Zonta-Club Köln Dr. Bettina Janssen, der Vorsitzenden der Straßenwächter Köln e.V. Georgia Stoinski, Frau Oberstleutnant Nicole Hörnemann, der Frau des Blaue Funken Präsidenten Antje Griesemann, der Frau des Blaue Funken Reservekorpskommandanten Sandra Henseler, der Frau des Leiters der Kinder- und Jugendtanzgruppe Steffi Schorn, der Frau des 1. Vorsitzenden des Regimentsspielmannszuges Tanja Weber, der Frau des Teamleiters “blu|white“ Steffi Kurschildgen und der Blaue Funken Marie Marie Steffens.
Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter
Unterstützung für das Dreigestirn Ein Höhepunkt der Sitzung war sicher der gemeinsame Besuch des Kölner Dreigestirns 2026 und des Kölner Kinderdreigestirn 2026, wobei sich die “Großen“ zugunsten des Kölner Kinderdreigestirns zurückhielten und ihnen die Bühne überließen. Dafür erhielt das Kölner Dreigestirn bei diesem zweiten Auftritt bei den Blauen Funken eine Spende in Höhe von 1.111 EUR für sein Spendenprojekt.
Eine neue “Frau Leutnant der Reserve“ Zum Start der zweiten Abteilung der Mädchersitzung trat eine riesige Wache der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. auf und das Tanzpaar mit Marie Steffens und Christian Prehl sowie alle Artillerietänzer konnten die Mädcher im Saal von ihrem Können überzeugen. Dabei nutzte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Gelegenheit und ernannte die WDR-Moderatorin Sabine Heinrich aus dem Elferrat aufgrund ihrer Verbundenheit zu den Blauen Funken zum “Leutnant der Reserve“ und nahm sie damit in die Funkenfamilie auf.
Bunte Bilder auf der Bühne und bei den Mädcher im Saal Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk hatte für die Mädchersitzung ein abwechslungsreiches Programm mit vielen unterschiedlichen Künstlern zusammengestellt und so konnten die Mädcher mit Guido Cantz, Martin Schopps den Domstürmern, den Paveier, Ernst und Willi sowie Cat Ballou bunt und ausgelassen Karneval feiern.
Text: Pressemitteilung
Fotos: Anja Bögge
Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter
Köln, 19.01.2026 – Was für ein Abend! Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln lud zur Kostümsitzung ins ausverkaufte Pullman Hotel – und bot den Jecken ein stimmungsvolles Programm der Extraklasse.
Gleich zu Beginn zogen der Elferrat und die Husaren-Pänz unter großem Applaus in den Saal ein. Die Rumtreiber, langjährige Freunde der Gesellschaft, sorgten musikalisch für einen stimmungsvollen Einstieg. Ihr Auftritt hatte jedoch eine besondere Bedeutung: Es war ihr letzter bei den Treuen Husaren, denn die Band hat für Aschermittwoch ihr Ende angekündigt. Präsident Markus Simonian würdigte die Band auf der Bühne mit emotionalen Worten und dankte den Musikern für „zehn Jahre kölsches Hätz und echte Freundschaft zur Husaren-Familich“.
Marc Metzger verstand es nach einem energiegeladenen Auftritt der Paveier meisterhaft, den emotional aufgeladenen Saal mit viel Feingefühl und pointiertem Humor wieder für sich zu gewinnen. Ein ganz besonderer Moment folgte mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns, bevor das eigene Tanz-, Musik- und Offizierskorps der Treuen Husaren mit seinem Auftritt das Herz der Gesellschaft auf die Bühne brachte.
Während das Korps noch auf der Bühne stand, wurde Cathrin Dauven, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn, von Markus Simonian zum Ehrenmitglied ernannt – als Zeichen der Wertschätzung für ihre enge Verbindung zur Gesellschaft und ihr Engagement rund um die gemeinsame Jubiläumsausstellung in der Neumarkt-Filiale. Ihr Wunsch nach einer regulären Mitgliedschaft über das Korps á la Suite hinaus konnte satzungsbedingt nicht erfüllt werden, da laut Tradition nur Männer aktive Mitglieder werden dürfen. In echter kölscher Manier fand der Vorstand jedoch eine herzliche Lösung und ernannte sie einstimmig zum Ehrenmitglied. Simonian betonte: „So schlagen wir eine Brücke zwischen unserer Tradition und einem modernen, offenen Verständnis von Gemeinschaft.“
Björn Heuser fesselte anschließend mit seiner Stimme und Gitarre wieder das Publikum: Vom ersten Ton an hatte er den Saal im Griff, es wurde geschunkelt, mitgesungen – eine kölsche Einheit, wie sie schöner nicht sein könnte. Für den Wow-Effekt des Abends sorgten jedoch unbestritten die Kölner Paulinchen. Mit beeindruckender Präsenz und tänzerischer Qualität begeisterten sie das Publikum und hinterließen bleibenden Eindruck. Zum Finale brachten Miljö und die Räuber den Saal noch einmal zum Kochen – ein mitreißender Schlusspunkt unter eine Sitzung, die keine Wünsche offenließ
Köln, 23.01.2026 – Auch in der aktuellen Karnevalssession steht die Renault Retail Group Niederlassung Köln der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln als starker Mobilitätspartner zur Seite. Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums.
Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums
Für die Session 2026 übergab die Renault Retail Group erneut fünf hochwertige Fahrzeuge, die im jecken Alltag der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen:
1 x Renault Austral
1 x Renault Trafic Combi
1 x Renault Clio
1 x Renault Master Kastenwagen
2 x Dacia Bigster
Die Fahrzeuge werden vielseitig genutzt: Zwei begleiten das Korps à la Suite, eines steht dem Tanzpaar zur Verfügung, zwei weitere erleichtern den Vorstandsmitgliedern ihre zahlreichen logistischen und organisatorischen Aufgaben.
Präsident Markus Simonian zeigt sich dankbar: „Das Motto ‚Mer dun et för Kölle‘ bringt auf den Punkt, was für uns Treue Husaren seit jeher gelebte Realität ist: Ehrenamtliches Engagement mit Herzblut. Dass Renault uns in diesem Geist erneut unterstützt, ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Partnerschaft in unserer Stadt.“ Auch der 1. Vorsitzende Berthold Diller betont: „Für uns als Traditionskorps bedeutet Verlässlichkeit alles – auf der Straße wie im Vereinsleben. Dass Renault uns nun zum vierten Mal begleitet, ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt, dass diese Partnerschaft auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Verständnis für Engagement in Köln basiert.“
Das Sessionsmotto 2026 würdigt die rund 200.000 Menschen, die sich in Köln ehrenamtlich engagieren – viele davon im Karneval. Auch die Treuen Husaren verkörpern diesen Geist: Ob Tanzkorps, Musikzug, Technik, Organisation oder Repräsentation – alles geschieht mit Herzblut und freiwilligem Einsatz. Die Unterstützung durch Renault hilft dabei, dieses Engagement sichtbar und wirksam auf die Straße zu bringen.Organisiert wurde die Fahrzeugübergabe erneut durch das bewährte Team der RRG Köln: Roger Ehlen und Thorsten Klein – alle langjährige Unterstützer der Gesellschaft und mit dem kölschen Fastelovend tief verbunden. Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln bedankt sich herzlich bei der Renault Retail Group Niederlassung Köln für dieses wertvolle Engagement. Ob auf dem Weg zur nächsten Veranstaltung oder bei der Koordination im Hintergrund – die Fahrzeuge werden garantiert ein unverzichtbarer Teil der Session 2026.
Köln, 23. Januar 2026. „Tierisch“ was los war gestern auf der Zoo Zappelei des Kölner Zoos: Im großen Saal des Pullman-Hotels tanzten rund 1.300 Gäste als Giraffen, Krokodile, Löwen & Co. zu kölscher Musik von „Cat Ballou“, „Druckluft“, „Lupo“, „StattGarde Colonia Ahoj“, „Brings“, „Kasalla“ und den „Klüngelköpp“. Auch das amtierende Kölner Dreigestirn gab sich die Ehre.
Der Reinerlös der von Kölner Zoo und Altstädter Köln 1922 eV bereits zum 12. Mal gemeinsam durchgeführten und restlos ausverkauften Veranstaltung kommt den Tieren des Zoos zugute. Durch zusätzliche Großspenden von Sion Kölsch, RTL WEST, CNC, make/c und dem Pullman Hotel erhielt der Kölner Zoo insgesamt die großartige Summe von 11.111,11 Euro!
„Wir danken unseren Partnern und Förderern sehr herzlich. Die großen und kleinen Zootiere werden sich darüber sehr freuen“, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Übergabe der Spendensumme.
Sitzung der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. mit Haltung, Herz und kölscher Lebensfreude.
Mit ihrer Sitzung, die das Sessionsmotto nicht nur zitierte, sondern konsequent mit Leben füllte, setzte die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. am Sonntag,11. Januar 2026 im ausverkauften Gürzenich ein starkes Zeichen für den kölschen Karneval als verbindende Kraft der Stadt. Unter dem diesjährigen Sessions-Motto „Mer dun et för Kölle“ erlebten die Gäste einen Nachmittag und Abend voller Frohsinn, hochkarätigem Programm und klarer Haltung.
Bereits vor dem offiziellen Beginn wurde deutlich, dass diese Sitzung besonderen Wert auf Nähe und Atmosphäre legte. Die Veedelperlen sorgten auf der Treppe und im Eingangsbereich für einen stimmungsvollen musikalischen Empfang, während die Mitglieder der Gesellschaft die Gäste persönlich begrüßten – ein bewusst gesetzter Auftakt, der Gemeinschaft und Wertschätzung spürbar machte.
Dann ging es direkt mit einem inhaltlichen Höhepunkt weiter. In den vergangenen Jahren war häufig der Einzug besonders gestaltet. So auch in diesem Jahr: die Gesellschaft hatte sich im Vorfeld bewusst die Frage gestellt, wer tagtäglich etwas für Köln tut – und beantwortete sie mit einem ebenso vielschichtigen wie eindrucksvollen Bild. Stellvertretend für das tägliche Funktionieren und das lebendige Miteinander in Köln zogen unter anderem Ehrenamtliche und Berufstätige aus ganz unterschiedlichen Bereichen in den Saal ein – von Polizei, AWB, KVB und Maltesern über Bäcker, Ärztinnen und Pflegekräfte bis hin zu Sport, Brauchtum und kölschenOriginalen wie Tünnes und Schäl. In einer gemeinsamen Choreografie wurde sichtbar, was das Motto ausdrückt: Wir alle tragen Verantwortung für Köln – auf ganz unterschiedliche Weise.
„Uns war wichtig zu zeigen, dass ‚Mer dun et för Kölle‘ kein Karnevalsspruch ist, sondern gelebter Alltag“, erklärte Präsidentin Tanja Wolters. „Diese Vielfalt an Menschen steht sinnbildlich für das, was unsere Stadt zusammenhält.“
Im weiteren Verlauf folgte ein Programm, das Literat Oliver Michels mit großer Sorgfalt zusammengestellt hatte und das die ganze Bandbreite des kölschen Karnevals abbildete. Nach dem traditionellen Einzug der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln sorgte JP Weber mit leiseren Tönen und feinem Humor für einen stimmungsvollen Auftakt auf der Bühne. Die Höhner brachten anschließend – unter anderem mit ihrem neuen Lied Gisela – den Saal zum Kochen, bevor Guido Cantz mit gewohnt spitzer Zunge und treffsicheren Pointen weitere Höhepunkte setzte. Die Räuber überzeugten, wie bereits bei der Sessionseröffnung, mit ihrer Mischung aus Klassikern und neuen Songs und trafen damit erneut den Geschmack des Publikums.
Auffällig war bei allen Bandauftritten das engagierte Mitwirken des Elferrates, der die Künstler nicht nur aufmerksam begleitete, sondern sie aktiv unterstützte – tänzerisch und mit passenden Accessoires, individuell abgestimmt auf jede Gruppe. Dieses Zusammenspiel sorgte für zusätzliche Dynamik und unterstrich den Anspruch der Sitzung, Karneval als gemeinsames Erlebnis zu gestalten.
Ein besonderer Momentvor der Pause war die Ehrung von Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der zum Ende dieser Session aus seinem Amt scheidet. Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Gesellschaft.
Mit dieser Auszeichnung würdigte die Gesellschaft nicht nur sein langjähriges Engagement für den Kölner Karneval insgesamt, sondern insbesondere auch seinen persönlichen Beitrag zur Geschichte der Großen KG Frohsinn Köln. Christoph Kuckelkorn hatte maßgeblichen Anteil daran, dass es seinerzeit zu einer tragfähigen Nachfolgeregelung innerhalb der Gesellschaft kam, indem er den entscheidenden Kontakt herstellte und damit den Fortbestand der Großen KG Frohsinn Köln überhaupt erst möglich machte.
„Ohne sein Zutun stünden wir heute so nicht hier“, machte Präsidentin Tanja Wolters in ihrer Würdigung deutlich. Die Ehrenmitgliedschaft versteht sich daher als Zeichen des Dankes und der Anerkennung – für Weitsicht, Verantwortung und den nachhaltigen Einsatz für den Frohsinn und den kölschen Karneval.
Ein absolutes Highlight nach der Pause war der Auftritt des Tanzkorps Kölner Rheinveilchen. Neben tänzerischer Präzision und Ausdrucksstärke sorgte insbesondere das Finale für einen Gänsehautmoment: Präsidentin Tanja Wolters wurde über eine mehr als drei Meter hohe Fahne geschossen und schloss damit den Auftritt eindrucksvoll ab – ein Moment, der lange nachwirkte und vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.
In der zweiten Abteilung setzte der Sitzungspräsident Volker Weininger den nächsten Akzent. Mit seinem treffsicheren, frohsinnigen Humor wurde er vom Publikum gefeiert und nur ungern von der Bühne gelassen. Es folgten Cat Ballou sowie der Auftritt des Kölner Dreigestirns 2026, bevor Brings mit einem mitreißenden Finale den offiziellen Schlusspunkt setzte. Wie in jedem Jahr durfte zum Abschluss die Frohsinns-Hymne nicht fehlen – performt von der Gesellschaft und Frohsinns-Mitglied Michael Kuhl und gemeinsam mit dem Saal gefeiert.
Auch abseits der Bühne zeigte sich der Anspruch der Gesellschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wie bereits bei vorherigen Veranstaltungen verzichteten die auftretenden Künstler auf Geschenke und erhielten stattdessen Wertgutscheine für die Domspitzen e.V., die symbolisch in eine Spendenbox geworfen wurden. Ein klares Zeichen für nachhaltiges Engagement und die Unterstützung sozialer Projekte in der Stadt. „Karneval endet für uns nicht am Bühnenrand“, betonte der erste Vorsitzende Andreas Wolf. „Wenn wir Menschen zusammenbringen, wollen wir diese Kraft auch nutzen, um etwas zurückzugeben.“
Nach dem offiziellen Finale wurde im Foyer weitergefeiert. DJ Jürgen Bender von 1st Class Entertainment sorgte für den musikalischen Ausklang eines Abends, der vielen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mit dieser Sitzung hat die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. eindrucksvoll gezeigt, wie moderner, traditionsbewusster Karneval aussehen kann: verbindend, engagiert und klar in seiner Botschaft – Mer dun et för Kölle.
Wer die Große KG Frohsinn Köln in dieser Session noch live erleben möchte, hat dazu am 23. Januar 2026 die Gelegenheit: Unter dem Motto „Konfetti-Club“ findet die Frohsinnsparty im Wartesaal am Dom statt. Mit dabei sind Cat Ballou, Paveier, Eldorado, Domstürmer und Mätropolis. Tickets sind online erhältlich unter Ticket.io. Schüler und Studierende zwischen 16 und 25 Jahren können vergünstigte Tickets zum halben Preis erwerben.