25.03.2022
Landtagswahl: Wahlausschuss der Stadt Köln lässt Wahlvorschläge zuStadt Köln sucht weiter dringend Wahlhelfer*innen für die Wahl am 15. Mai 2022
Zur Landtagswahl am 15. Mai 2022 hat jede*r Wähler*in zwei Stimmen: Mit der Erststimme werden die Wahlkreisabgeordneten „direkt“ gewählt. Sie wird auf der linken (schwarzen) Stimmzettelhälfte abgegeben. Mit der Zweitstimme, die auf der rechten (blauen) Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Die Zulassung der Landeslisten erfolgt am Dienstag, 29. April 2022, durch den Landeswahlausschuss. Die zugelassenen Landeslisten können den Veröffentlichungen des Landeswahlleiters entnommen werden.
Für die in den Wahlkreisen 13 bis 19, Köln I bis Köln VII mit der Erststimme „direkt“ zu wählenden Wahlkreisabgeordneten konnten bis 17. März 2022 Wahlvorschläge bei der Wahlleiterin der Stadt Köln eingereicht werden, die von dieser nach den Vorschriften des Landeswahlgesetzes und der Landeswahlordnung geprüft worden sind. Über die Zulassung dieser Kreiswahlvorschläge entscheidet der Kreiswahlausschuss der Stadt Köln, der am heutigen Freitag, 25. März 2022, getagt hat.
Der Kreiswahlausschuss der Stadt Köln hat im Ergebnis festgestellt, dass folgende Kreiswahlvorschläge die Zulassungskriterien erfüllen und hat diese zur Landtagswahl in den Wahlkreisen 13 bis 19 zugelassen, siehe PDF-Dokument im Anhang. Sechs Wahlvorschläge (von insgesamt 77) wurden vom Kreiswahlausschuss zurückgewiesen – Zurückweisungsgrund ist jeweils die fehlende Beibringung der erforderlichen Anzahl gültiger Unterstützungsunterschriften innerhalb der Einreichungsfrist.
Zur Wahl
Der nordrhein-westfälische Landtag wird grundsätzlich alle fünf Jahre gewählt und zählt – vorbehaltlich möglicher Überhang- und Ausgleichsmandate – mindestens 181 Abgeordnete. 128 werden in Wahlkreisen „direkt“ (Erststimme) und die übrigen 53 aus den Landeslisten der Parteien mit der Zweitstimme gewählt.
Wahlberechtigung
Bei Landtagswahlen wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl in NRW wohnen oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Zum Stand 6. Januar 2022 sind insgesamt 729.697 Kölner*innen wahlberechtigt, davon 27.376 Erstwähler*innen.
Wahlhelfer*innen gesucht
Für die Durchführung der Landtagswahl werden weiterhin dringend Wahlhelfer*innen gesucht, insgesamt 8.000. Die Stadt Köln ruft seit Januar zu diesem ehrenamtlichen Engagement auf und viele Wahlvorstände in den Wahllokalen konnten bereits gut besetzt werden, aber der Bedarf im Briefwahlzentrum, das wieder in der Koelnmesse eingerichtet wird, ist noch besonders groß. Hierfür werden dringend noch Wahlhelfer*innen gesucht, damit die Ergebnisermittlung ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Die Mithilfe im Briefwahlzentrum hat durchaus Vorteile, denn der Einsatz beginnt am Wahltag erst mittags und nicht bereits früh morgens. Anders als im Wahllokal müssen die Schriftführer*innen und Wahlvorsteher*innen auch nicht bereits am Vortag Wahlunterlagen abholen und nach der Auszählung am Wahlsonntag wieder zurückbringen! Stattdessen herrscht im Briefwahlzentrum eine ganz besondere Atmosphäre, wenn über 3.000 für die Demokratie engagierte Freiwillige mit viel Engagement und Teamspirit ihr gemeinsames Ziel erreichen, die Ermittlung des Briefwahlergebnisses für Köln!
Insgesamt sucht die Stadt Köln einschließlich einer Reserve, die bereit ist, beispielsweise bei Krankheitsausfällen einzuspringen, noch etwa 2.600 Wahlhelfer*innen. Weitere Informationen, unter anderem zu Erfrischungsgeld (zwischen 50 und 70 Euro), Werbeprämie (30 Euro) sowie Schulklassen- und Vereinsbonus (10 Euro) sowie eine direkte Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.wahlhelfer.koeln, der Rufnummer 0221/221-34333 oder per E-Mail an wahlhelfer@stadt.koeln.
Andrea Blome, Stadtdirektorin und Wahlleiterin: „Wahlhelfer*innen sind für die erfolgreiche Durchführung einer Wahl unverzichtbar. Wer sich als Wahlhelfer*in engagiert, wirkt aktiv bei der Wahl mit und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Demokratie. Wir sind alle aufgerufen, Demokratie zu leben und zu demonstrieren, welchen Wert die Demokratie für ein Leben in Frieden und Freiheit hat. Bei uns wählt das Volk – und bei uns zählt das Volk. Deshalb rufe ich auch ganz persönlich auf: Machen Sie mit, helfen Sie dabei, diese Landtagswahl durchzuführen. Dafür schon jetzt meinen herzlichen Dank.“
Corona
Die Stadt Köln hält sämtliche Maßnahmen zum Infektionsschutz für Wähler*innen und Wahlhelfer*innen bereit.
25.03.2022 Köln und Düsseldorf präsentieren sich 2022 erneut zusammen mit einem besonderen Angebot: Beim Entdecke-Köln/Düsseldorf-Tag am 23. und 24. April gibt es kostenlose Stadtführungen und Hotelangebote zu festen Sonderkonditionen mit exklusiven Highlights. Ab dem 28. März können sind alle Angebote buchbar.
Wenn die Namen Köln und Düsseldorf fallen, behaupten böse Zungen häufig, es gäbe eine Rivalität zwischen den Städten – Karneval, Bier, vielleicht sogar der Flughafen. Die Destination Management Organisationen (DMO) der zwei Städte treten zum zweiten Mal an, um das Gegenteil zu beweisen.
Nachdem letztes Jahr die „Entdecke Tage“ an unterschiedlichen Daten waren, trauen sich die Städte dieses Jahr sogar, es am gleichen Wochenende stattfinden zu lassen. Durch den Entdecke-Köln/Düsseldorf-Tag am 23. und 24. April setzen die DMOs ein Schlaglicht auf die lokale Hotellerie und die touristischen Angebote und richten so den Fokus auf eine Branche, die durch die Corona-Krise stark gelitten hat. Da Köln und Düsseldorf nah beieinander liegen und eine sehr gute ÖPNV-Anbindung besitzen, können Interessierte entspannt die Angebote beider Städte erkunden.
Entdecke-Köln/Düsseldorf-Tag als Zeichen rheinischer Freundschaft
„Düsseldorf und Köln sind beides sehr attraktive Städte mit tollen touristischen Angeboten. Wir möchten – anstatt Gegensätze zu betonen – lieber unsere rheinische Freundschaft in den Vordergrund stellen. Wir unterstützen mit unserer Arbeit die vielen engagierten Dienstleister vor Ort; das ist das gemeinsame Ziel von Düsseldorf Tourismus und uns“, so Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH.
Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus: „In der viel beschriebene Rivalität steckt für uns Touristiker vor allem Folklore. Wir freuen uns, mit dieser Aktion erfolgreich in die neue Städtereise-Saison am Rhein zu starten. Mit dem Entdecke-Tag können wir gemeinsam das touristische Potenzial beider Städte zeigen, die Vorzüge des Städtetourismus und natürlich auch unsere gemeinsame rheinische Lebensart.“
Kostenlose Stadtführungen und Hotelzimmer zu Sonderkonditionen
Insgesamt mehr als 55 kostenfreie Stadttouren zu Fuß und mit dem Rad bieten beide Städte an. In Düsseldorf lassen sich so beispielsweise auf einer neuen Führung “Crafbeer & Streetfood” der berühmten Altstadt entdecken oder auf dem Urban Design & Hotel Walk die neuesten Designhighlights erkunden. Die Musiktour „The Sound of Düsseldorf“ gehört ebenso zum Programm wie eine einstündige Rheinfahrt zum Jungfernfahrtpreis auf der gerade in den Dienst genommenen MS Rheingalaxie. In Köln kann das urbane Stadtviertel Ehrenfeld auf mehreren Touren entdeckt werden – von Street Art über Clubkultur bis hin zur Modeszene. Bei der EcoHopping Stadtführung lernen die Teilnehmenden die nachhaltigen Angebote in der Südstadt und Mülheim kennen. Wem das Odonien noch nichts sagt, sollte sich unbedingt für die Tour durch den Freistaat anmelden. Dieser einzigartige Ort ist eine feste Größe im Kultur- und Clubleben Kölns.
27 Hotels in Köln und 12 Hotels in Düsseldorf bieten ihre Zimmer zu einem Fix-Preis ab 49 Euro pro Person an – das Frühstück ist ebenfalls inbegriffen. In der Riege der Unterkünfte finden sich die bekanntesten und schönsten Häuser der Städte, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Übernachtungsgäste in Köln erhalten zusätzlich zwei kostenlose 30-minütige Fahrten mit den e-Scootern und e-Bikes von Dott. So lässt sich die Stadt bequem, flexibel und nachhaltig erkunden.
In Düsseldorf bekommen die Gäste die Auswahl aus der Düsseldorf Card mit vielen Rabatten in Museen sowie freier Fahrt mit Bus und Bahn oder die Düsseldorf Bike Card, um die Stadt auf einem Leihrad zu entdecken.
Beendigung seiner Ämter als Vizepräsident und Justiziar – Fortführung seiner Tätigkeit als Programmgestalter und Sitzungpräsident außerhalb des Vorstands FK-Präsident Kuckelkorn: „Dr. Joachim Wüst hat den Karneval über zwei Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt” Der Festkomitee-Vorstand und Dr. Joachim Wüst sind einvernehmlich übereingekommen, dass Dr. Joachim Wüst aus dem Festkomitee-Vorstand, in dem er die Ämter als Vizepräsident und Justiziar bekleidet, mit sofortiger Wirkung ausscheidet. Der 62-jährige Vollblutkarnevalist wird dem Festkomitee weiter außerhalb des Vorstands als Programmgestalter und als Sitzungspräsident der vom WDR produzierten Fernsehsitzungen, die er bereits seit 2006 in typisch kölscher Art leitet, zur Verfügung stehen.
„Die nicht immer einfachen, zahlreichen Entscheidungen der letzten Monate sind zwar einstimmig erfolgt, allerdings nach für alle anstrengenden Diskussionen, da die Ausgangspositionen oft sehr weit auseinanderlagen, was in der Vergangenheit nicht der Fall war“, erklärt der Vizepräsident Dr. Joachim Wüst. Wüst war seit 1998 im Festkomitee-Vorstand für verschiedene Bereiche verantwortlich. So fungierte der Volljurist als Justiziar des Festkomitees und war seit 2005 Vizepräsident. Außerdem ist er seit 2005 Programmgestalter für die Veranstaltungen des Festkomitees, wie etwa die Proklamationen des Kölner Dreigestirns, die Hörfunk- und die Fernsehsitzungen des ZDF und des WDR. Daneben war Dr. Joachim Wüst von Oktober 2018 bis Sommer 2021 einer der ehrenamtlichen Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH.
„Dr. Joachim Wüst hat mehr als zwei Jahrzehnte lang das Festkomitee und den Kölner Karneval entscheidend mitgeprägt”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Egal, ob es um juristische, finanzielle oder künstlerische Belange ging – er war stets ein kompetenter und umtriebiger Geist, der unermüdlich für den Kölner Karneval stritt. Dafür bin ich persönlich sehr, sehr dankbar.” Insbesondere in den beiden Corona-Sessionen war die Expertise des Juristen von unschätzbarem Wert für das Festkomitee und die ihm angeschlossenen Gesellschaften. „Mit unglaublichem persönlichen Einsatz hat er Corona-Schutzverordnungen für den Karneval übersetzt und hat darüber hinaus einen ganz entscheidenden Anteil daran, dass staatliche Corona-Fördermaßnahmen tatsächlich auch bei Karnevalsvereinen und nicht zuletzt auch Künstlern und Saalbetreibern angekommen sind. Diese Leistung kann man gar nicht hoch genug einschätzen.”
Köln, 18. März 2022. Der Kölner Zoo hat heute bei einer Pressekonferenz über den Brand im Regenwaldhaus informiert. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr betroffen über den Verlust der insgesamt 132 verstorbenen Tiere. Durch das greifende Notfallkonzept konnten 485 Tiere, darunter alle Amphibien, alle Reptilien, 163 Vögel und fast alle Säugetiere den Brand überstehen. „Wir sind sehr traurig über den Verlust. Gleichzeitig können wir feststellen, dass der überwiegende Teil der Tiere gerettet werden konnte“, so Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.
Zu den Informationen im Einzelnen:
Am vergangenen Dienstag haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regulär nach Dienstschluss das Tropenhaus verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war alles sichtlich in Ordnung. Rund 20 Minuten später gab es eine Rauchentwicklung. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und war überaus schnell vor Ort. Quasi zeitgleich wurde die zoointerne Informationskette ausgelöst, kurze Zeit später waren Verantwortliche aus Vorstand, Kuratorien und der veterinärmedizinischen Abteilung vor Ort; ebenso zahlreiche Tierpflegerinnen und -pfleger.
• Nachdem der Brand durch die sehr gute Arbeit der Feuerwehr nach ca. 1 Stunde unter Kontrolle war, konnte der Zoo eine Teilevakuierung der Tiere durchführen. Erst bei Helligkeit am Morgen und der endgültigen Freigabe durch die Feuerwehr konnte der Tierbestand im Regenwaldhaus regulär gesichtet werden. Der Zoo musste feststellen, dass 21 Prozent der 617 dort lebenden Wirbeltiere verstorben sind. Demgegenüber konnten 79 Prozent der Bewohner durch die schnell ergriffenen Maßnahmen gerettet werden.
• Gestorben sind 99 Vögel – darunter das Helmhornvogel-Männchen, Balistare, Blaukappenhäherlinge, Weißkopfbülbüls sowie verschiedene Fruchttaubenarten –, alle 28 Großfische und 5 Säugetiere, namentlich vier Lyle-Flughunde und ein Kurzkopf-Gleitbeutler. Alle 150 Amphibien leben, ebenso alle 150 Reptilien. 163 hochseltene Vögel konnten gerettet werden. Bei den Säugetieren sind Weißhandgibbons, Krallenotter, Bürstenschanz-Rattenkängurus und das Matschie-Baumkänguru unbeschadet.
• Das Feuer brach nicht im Tierbereich, sondern in der darunter liegenden Mehrzweckhalle aus. Diese entspricht den brandschutzrechtlichen Vorschriften. Ein Fenster, das einen Einblick aus der Mehrzweckhalle in das Tropenhaus gewährte, wurde durch die hohe Brandlast bzw. Hitze zerstört. Dadurch drang der Rauch in die eigentliche Freiflug-Tropenhalle. Die Tiere, die sich in den oberen Bereichen des Hauses in den Bäumen aufhielten, kamen zu Schaden. Die Rauch- und Wärmeabzugsanlage in der Tropenhalle setzte sich vorschriftsmäßig in Gang, d.h. die Dachfenster öffneten sich.
• Am 16. März hat es weitere Untersuchungen zur Ursache durch die Polizeisachverständigen gegeben. Den zuständigen Experten der Brandermittlung zufolge entstand das Feuer in der Zwischendecke, wo mehrere Kabelkanäle verlaufen. Brandstiftung kann demnach ausgeschlossen werden. Der Versicherer war am 17. März vor Ort, eine Schadenssumme kann derzeit noch nicht beziffert werden.
• Der Zoo verfügt über ein Brandschutzkonzept, das regelmäßig überprüft wird sowie über einen Brandschutzbeauftragten und Brandschutzhelfer. Die letzte Begehung mit DEKRA und Feuerwehr fand im November 2021 statt. Alle geforderten Brandschutzmaßnahmen wurden erfüllt.
• Der Brandbereich in der Mehrzweckhalle wird nun fachgerecht gesäubert, entkernt und instandgesetzt. Der Tierbereich wird gereinigt. Er ist derzeit noch geschlossen. Der Zoo informiert rechtzeitig, wenn das Haus wieder Besuchern zur Verfügung steht. Der Zoo hat ansonsten regulär geöffnet (täglich 9 – 18 Uhr).
Elefantenkuh musste eingeschläfert werden
Der Zoo musste Elefantenkuh „Maejaruad“ einschläfern. In einer Auseinandersetzung, die bei Asiatischen Elefanten sowohl in der Wildnis als auch unter Haltungsbedingungen vorkommen kann, hat der Kölner Elefantenbulle „Bindu“ die 33-jährige Kuh „Maejaruad“ unglücklicherweise schwer am rechten Hinterbein verletzt. Dies geschah am späten Nachmittag des gestrigen Tages. Die Elefanten wurden daraufhin alle getrennt und aufgestallt.
„Maejaruad“ wurde umgehend veterinärmedizinisch erstversorgt. Heute am frühen Morgen kamen dann noch Kollegen und Elefantenexperten aus dem Zoo Wuppertal hinzu. Gemeinsam mit den Veterinären des Kölner Zoos und dem Team des Kölner Elefantenparks entschied man, „Maejaruad“ einzuschläfern und weiteres Leid zu ersparen. Das Tier hatte einen komplizierten und bei Elefanten irreparablen Bruch und ist bereits auf dem Weg in die Pathologie. Theo Pagel: „Mein Dank gilt unseren Kollegen aus Wuppertal sowie dem gesamten Team hier, die obgleich emotional sehr angespannt, das alles professionell umgesetzt haben. Wir trauern um diesen Elefanten, der uns über die Jahre sehr ans Herz gewachsen war.“
Ein außergewöhnliches Kölner Streicher-Ensemble feiert in diesem Jahr seinen runden Geburtstag: Seit 20 Jahren probt und spielt die Cello Big Band der Rheinischen Musikschule (RMS) unter der Leitung von Ulrike und Gunther Tiedemann. Ihre Projekte aus unterschiedlichen Stilrichtungen, von Jazz über Rock bis Pop, stellen Künstler wie Ray Charles oder auch Soundtracks wie „The Blues Brothers“ und „Das Dschungelbuch“ in den Mittelpunkt. Das Ensemble ist nicht nur mit seiner stilistischen Ausrichtung sondern auch dank seiner Größe und Zusammensetzung eine Besonderheit. Gunther Tiedemann achtet bei seinen Kompositionen und Arrangements darauf, dass Cellist*innen jeden Alters und instrumentaltechnischen Niveaus teilnehmen können. Die außergewöhnliche Band wuchs im Laufe der Jahre von etwa 30 auf inzwischen rund 60 Musiker*innen an. Im Gegensatz zu den üblichen Ensembles findet bei der Cello Big Band auch kein regelmäßiger Unterricht statt. Für die jährlichen Projekte werden in der Regel drei Probentage angesetzt.
Die RMS Cello Combo, die sich derzeit aus acht Cello Big Band-Mitgliedern formierte, kam ebenfalls 2002 zum ersten Mal als Workshop-Ensemble zusammen. Nach mehreren Projektphasen wurde sie als regelmäßiges Ensemble eingerichtet, in dem sich Cellist*innen mit Stilistik, Spieltechniken und Improvisation in Jazz, Rock, Pop und Weltmusik beschäftigen können. Die Arrangements entstehen meist für das Ensemble oder werden gemeinsam entwickelt. Die Teilnehmenden werden beim Projekt RMS Cello Big Band ausgewählt, die gemeinsam das jährliche Konzert Celloversum veranstalten.
Seinen ersten runden Geburtstag feierte Celloversum 2012 mit der Kölner Band The Black Sheep um Charlotte und Johanna Klauser (unter anderem Pussy Terror TV).
Zum 20. Geburtstag brachten die RMS Cello Big Band und RMS Cello Combo Musik von zwei britischen Pop-Größen auf die Bühne des Konzertsaals der Hochschule für Musik und Tanz: Queen und Adele.
Hinweis an die Redaktionen:
Die Fotos im Anhang stehen bei Angabe der Quelle „Edmond Haghnazar“ honorarfrei zur Verfügung.
Bei über 100 Auftritten lernen die Kinder die großen und kleinen Fastelovendsbühnen kennen
Mitgliedschaft in einer Karnevalsgesellschaft ist keine Voraussetzung
Es ist wieder soweit: Für die kommende Jubiläumssession 2023 werden jecke Pänz für das Kölner Kinderdreigestirn gesucht. Ab sofort können sich interessierte Kinder noch bis Ostersonntag für einen Platz bewerben. Gemeinsam mit ihren Pagen und Gardisten erleben Prinz, Bauer und Jungfrau eine unvergessliche und abwechslungsreiche Zeit im Fastelovend. Bewerben dürfen sich alle Pänz, die aktuell im zweiten oder dritten Schuljahr sind, die Mitgliedschaft in einer Karnevalsgesellschaft ist dabei keine Voraussetzung.
Kinderprinz, Kinderbauer und Kinderjungfrau regieren während der Session über die jecken Pänz Kölns und haben zusammen mit dem großen Dreigestirn eines der wichtigsten karnevalistischen Ämter inne. Gemeinsam lernen sie die großen und kleinen Fastelovendsbühnen in und um Köln kennen und absolvieren dabei in einer normalen Session über 100 Auftritte, beispielsweise in Kitas, Schulen, Altenheimen und natürlich auf Karnevalssitzungen. Die Session hält viele einzigartige Erlebnisse für die Pänz bereit, dazu zählen die Proklamation durch die Kölner Oberbürgermeisterin, der Auftritt in einer Fernsehsitzung oder die Fahrt auf einem eigenen Wagen im Kölner Rosenmontagszug.
Im Vorfeld werden die kleinen Regenten professionell auf ihre einzigartige Rolle im Karneval vorbereitet. Neben Tanz- und Gesangstraining nehmen die Kinder ihren eigenen Mottosong auf, den sie bei ihren zahlreichen Auftritten in der Session präsentieren. „Die Zeit im Kölner Dreigestirn ist für karnevalsbegeisterte Pänz ein unvergessliches Erlebnis“, so Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock, verantwortlich für Kinder- und Jugendkarneval. „Die Kinder lernen den Fastelovend noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen und dürfen dabei auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Begleitet werden sie dabei immer von ihren gleichaltrigen Pagen und Gardisten – da ist jede Menge Spaß vorprogrammiert.“
Bei der Gestaltung der Bewerbung gibt es keine Vorgaben: Malen, basteln, falten, kleben, Glitzer und Konfetti – alles ist erlaubt! Die Kinder können sich – anders als beim großen Dreigestirn – nur als Einzelperson auf eines der drei Ämter bewerben. Bei weiteren Fragen können sich Interessenten gerne an Christine Flock wenden: christine.flock@koelnerkarneval.de.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal an den Passagier-Kontrollstellen am Flughafen Köln/Bonn für den morgigen Dienstag, 22. März, von 0 Uhr bis 24 Uhr erneut zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Dadurch ist mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs in Köln/Bonn sowie umfangreichen Flugstreichungen zu rechnen. An den Fluggastkontrollen wird es voraussichtlich zu deutlichen Verzögerungen kommen.
Reisende, die für morgen einen Flug ab Köln/Bonn gebucht haben, werden dringend gebeten, sich frühzeitig und insbesondere vor der Anreise zum Flughafen bei ihren Fluggesellschaften oder den Reiseveranstaltern über den Status ihres Fluges zu erkundigen. Um die Kontrollprozesse zu beschleunigen, sollten Fluggäste grundsätzlich ihr Handgepäck auf nur das Nötigste beschränken.
Insgesamt stehen für Dienstag (22.3.) in Köln/Bonn planmäßig 123 Passagierflüge auf dem Flugplan (60 Abflüge, 63 Ankünfte). Der Flughafen erwartet demzufolge planmäßig rund 12.000 Fluggäste.
Passagierkontrollen am Flughafen Köln/Bonn sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheitsdienstleister einsetzt. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.
Guido Cantz ist einer der fleißigsten und erfolgreichsten Entertainer Deutschlands – seit fast 30 Jahren begeistert er seine Zuschauer auf Comedy-Bühnen, im Karneval und mit seinen zahlreichen TV-Shows. Bei diesem Arbeitspensum sieht er seine Frau kaum noch, dafür sieht SIE ihn umso öfter: Sie muss einfach nur der Fernseher anmachen – mit großer Wahrscheinlichkeit lacht ihr der geliebte Ehemann entgegen.
Mit seinen Erfolgs-Shows „Verstehen Sie Spaß“, „Die Montagsmaler“ und „Für immer Kult“ und seinen regelmäßigen Auftritten in TV-Rennern wie „Genial daneben“ oder „Meister des Alltags“ ist Guido Cantz einer der meistbeschäftigten TV-Stars der Nation. Wenn einer sich mit Fernsehen auskennt, dann er. Dieses Wissen teilt er jetzt mit seinen Fans – in seiner brandneuen Bühnen-Show „Das volle Programm – ich sehe was, was du nicht siehst“.
Guido Cantz zappt sich amüsant und urkomisch durch 70 Jahre deutsche Fernsehgeschichte – vom ersten Testbild bis zum letzten Dschungelkönig. Auf seiner Zeitreise begegnen wir TV-Ikonen mit vier Beinen (Lassie, Black Beauty, Joko und Klaas), mit zwei Beinen (von Peter Frankenfeld bis Florian Silbereisen) und sogar einem ohne Beine (Flipper).
Der blondeste Comedian des Landes setzt sich mit uns im Schlafanzug auf die 70er Jahre Couch, erinnert an die TV-Helden unserer Kindheit und erklärt, was Pan Tau, Daktari und die zauberhafte Jeannie mit ihm gemacht haben. Und er erzählt, wie sein Papa reagierte, als 1974 mitten im WM-Finale das Bild ausfiel.
Guido Cantz weiß auch, warum bis heute jeder „Tutti Frutti“ kennt, obwohl es niemand gesehen hat; er präsentiert die spektakulärsten Wetten, die es NICHT „bei Wetten dass …?“ zu sehen gab; und er verrät seine persönliche Idealbesetzung fürs nächste Dschungelcamp – halt: Das volle Programm!
Nach über 20 Jahren vor der Kamera kann Guido Cantz zusätzlich behaupten: „Ich sehe was, was du nicht siehst“ und gewährt seinen Zuschauern einen hochkomischen Blick hinter die TV-Kulissen. Denn er weiß: Beim „Bambi“ wird’s erst dann lustig, wenn die Kameras längst aus sind.
Wie schon mit seinen Erfolgs-Programmen „Cantz schön frech“, „Ich will ein Kind von Dir“, „Cantz schön clever“ und „Blondiläum“ präsentiert sich Guido Cantz auch mit „Das volle Programm“ als Live-Comedian der Spitzenklasse. Darum heißt es für alle, die gern lachen: Unbedingt einschalten!
TUI Cruises und die Künstler halten weiterhin zusammen und freuen sich, den „Jeckliner 2“ gemeinsam in 2022 durchzuführen! Auch die ursprüngliche Route bleibt bestehen. Der Jeckliner sticht nun 2022 zum zweiten Mal auf der Mein Schiff® Flotte mit zahlreichen Top-Acts in See.
Seien Sie dabei, wenn es wieder heißt: Helau, Alaaf & Ahoi! TUI Cruises verwandelt die Mein Schiff ® in eine schwimmende Narrenhochburg. Auf der viertägigen Kreuzfahrt können Jecken aus der ganzen Welt stimmungsvoll feiern – schunkeln Sie mit uns durch die schönste „Zick“ im Jahr, wenn es wieder heißt „Jeckliner – Dat nennt mer Jlöck“.
Der Jeckliner startet in Palma de Mallorca und nimmt Fahrt ins französische Sète (Montpellier) und nach Ibiza auf. Mit dabei sind rheinische Top-Acts wie die „Höhner“, „Klüngelköpp“, „Paveier“ und viele mehr, die während der gesamten Reise durch das Mittelmeer für ausgelassene Stimmung sorgen. Jeckliner-Sitzungen, Mitsingkonzerte, Meet & Greets, Garde-Tanzkurse und Workshops sorgen für weitere Höhepunkte an Bord.
Die Jeckliner-Hymne: „Jeckliner – Dat nennt mer Jlöck“ von der Band Klüngelköpp
Inklusivleistungen
Beim Jeckliner sind entsprechend des Premium Alles Inklusive-Konzepts fast alle Speisen und Getränke in den meisten Restaurants, Bars und Lounges im Reisepreis enthalten. Weiterhin beinhaltet der Preis sämtliche Jeckliner-Auftritte an Bord sowie das Rahmenprogramm mit Jeckliner-Sitzungen, Meet & Greets und Tanzkursen. Die Nutzung der Spa- und Saunalandschaft, verschiedene Sportangebote sowie die deutschsprachige Reiseleitung sind ebenfalls im Reisepreis inklusive.
Exklusive Auftritte von den „Höhnern“, „Klüngelköpp“, „Paveier“ sowie vielen weiteren Top-Acts*
Jeckliner-Sitzungen an drei Abenden**
Spannendes Jecken-Rahmenprogramm
Premium Alles Inklusive
* Alle Auftritte sind inklusive. Keine Tickets erforderlich, freie Sitzplatzwahl, keine Sitzplatzgarantie
** Jeder Gast kann vor Beginn der Reise eine der drei Jeckliner-Sitzungen buchen. Pro Reiseteilnehmer ist nur eine Eintrittskarte buchbar. So garantieren wir, dass alle Gäste ein Ticket für einen der Abende erhalten. Die genauen Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Das Programm der Sitzungen kann variieren. Die Buchung ist ca. 4 Wochen vor Reisebeginn über „Meine Reise“ möglich. Die Teilnahme ist im Reisepreis inbegriffen. Freie Platzwahl, keine Sitzplatzgarantie. Die gebuchten Tickets liegen bei Anreise auf der Kabine. Diese gelten am Abend der jeweiligen Jeckliner-Sitzung als Eintrittskarte für das Theater. Zeitgleich zu den Jeckliner-Sitzungen werden zwei Top-Acts am Pooldeck auftreten.
am Sonntag, den 10.April 2022, um 11:30 Uhr zeigen wir in der „Kölschen Filmmatinée“ unter dem Titel „Starke Frauen“»Die Pudelbande – rüstig, lustig, kölsch«
Drehbuch, Regie: Sigrid Sünkler und Birgit Köster
Produktion: Schnittstelle Film und Video, Köln
im Auftrag des estdeutschen Rundfunks (WDR), Köln
1998, 44 min.
Erst trafen sich die älteren Damen des Kegelclubs ‚Die Pudelbande‘ regelmässig zu ihrem feucht-fröhlichen Hobby, dann
entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zu fast vergessenen kölschen Liedern. Seitdem sangen sie zusammen und Auftritte
nebst Plattenaufnahmen waren genauso Bestandteil ihres Lebens, wie der Tanztee Mittwoch nachmittags oder die Anpassung
eines Hörgeräts.
Kegeln, Singen oder sich im Alltag unter die Arme greifen – immer galt ihr Motto: Lebenslust statt Lebensfrust!
Die Zeiten der ‚Pudelbande‘ sind längst vorbei. Die unternehmungslustigen älteren Damen sind schon vor Jahren verstorben.
Im Film leben sie weiter – es ist ein unterhaltsamer Griff ins pralle kölsche Leben und erinnert an einen optimistischen und gelungenen Lebensentwurf abseits von Altersheim und Rollator.
2 Filme über ältere „Mädchen“ aus Köln-Kalk und „frühe“ Gastarbeiterinnen(Filme aus unserer eigenen Produktion):
Der Film ist ein unterhaltsamer Griff ins pralle kölsche Leben.
»Aufbruch in ein fremdes Land«
Regie: Dieter Oeckl und Sigrid Sünkler
Drehbuch: Sigrid Sünkler
Kamera: Dieter Oeckl
Schnitt: John Flimm
Produktion: HR / ARTE, Oecklfilmtv, Köln
2002, 60 min.
Wie viele tausend andere verließen Pia Italien, Teresa Spanien und Ulviye die Türkei, um im Norden Arbeit und Glück zu finden. Sie kamen Anfang der 60er-Jahre nach Köln. Die drei jungen Frauen waren etwas besonderes, denn es gab nur wenige alleinstehende Frauen unter den sogenannten Gastarbeitern. Sie wurden „Schokoladenmädchen“ bei Stollwerck, Haushalthilfen und Putzfrauen. Sie verliebten sich, heirateten, bekamen Kinder. Jede ging ihren eigenen Weg, aber alle sind schon lange in Köln zu Hause. Der Film erzählt aus ihrem Leben.
„Hier die Pudelband bei Tonaufnahmen mit Bömmel und Hartmut von den Fööss, lang lang ist es her und die Damen sind heute alle schon im Nirvana, aber bei vielen Kölnern, ob im Stadtgarten, wo sie mit Humba Efau die Bühne zum brennen brachten oder bei den vielen Kölsche die das Glück hatten sie live zu erleben immer noch in guter, liebevoller Erinnerung.
Ihre CD ist mehr als legendär“ (Jan Krauthäuser)
Pressemitteilung Cornel Wachter