Festkomitee veröffentlicht Sessionsmotto 2027:Morje es, wat do drus mähs!

  • Karnevalssession 2027 dreht sich um Zukunftsthemen 
  • Motto soll Mut machen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen
  • FK-Präsident Christoph Kuckelkorn: „Arsch huh und anpacken!”

Kaum ist der letzte Wagen des Rosenmontagszuges gestartet, wird traditionell auch schon das Motto der Session 2027 bekannt gegeben: „Morje es, wat do drus mähs!“ Damit rückt das Festkomitee Kölner Karneval das Thema Zukunft in all seinen Facetten in den Blickpunkt der Kölner Jecken. Zugleich ist es eine Aufforderung, nicht nur zu meckern und zu klagen, sondern selbst mit anzupacken. „Wir alle verzweifeln manchmal an den ganz großen Themen unserer Zeit: ob kriegerische Auseinandersetzungen, weltweite Krisen, steigende Inflation oder Rentenlücke”, so Christoph Kuckelkorn, scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dabei verliert man oft aus dem Blick, dass man selbst etwas tun kann. Vom wertschätzenden Umgang miteinander über Hilfsbereitschaft im Alltag bis zum Energiesparen und nachhaltigem Handeln ganz allgemein: Jeder von uns entscheidet mit, welchen Kurs wir steuern und wie das Morgen aussehen wird. Also: Arsch huh und anpacken!” 
 
Der Aufruf, selbst aktiv zu werden, ist dabei auch ein klares Statement all jenen gegenüber, die es sich in ihrer Social-Media-Blase auf dem Sofa bequem gemacht haben und täglich mit platten Kommentaren zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Nur, wer sich mit anderen austauscht und gemeinsam nach Lösungen sucht, wird am Ende erfolgreich sein – das nennt man Demokratie”, so Kuckelkorn weiter. „Gerade in einer Zeit der weltweit stärker werdenden Autokraten ist es wichtig, zu spüren, dass man selbst etwas bewegen kann. Wir sind nicht ohnmächtig – weder in unserer kleinen Welt des Karnevals, noch in der Stadtgesellschaft, noch in der Gesellschaft insgesamt.”
 
Das Sessionsmotto soll jeden einzelnen ansprechen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen, dass es sehr vielfältig und bunt Niederschlag in den Aktivitäten der Jecken finden wird. Während der eine mit einer Veedelsgruppe vielleicht eine nachhaltige Wiederverwendung von Kostümen initiiert, kümmert sich der andere mit karnevalsinteressierten Schülern und Lehrern möglicherweise um eine Kölsch-AG, die mit dafür sorgt, dass Sprache und Liedgut in Köln auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Auch das Festkomitee selbst hinterfragt sich und seine Rolle: Das breit angelegte und wissenschaftlich begleitete Zukunftsprojekt „Alaaf 2040” soll Schwerpunkte der karnevalistischen Arbeit von morgen definieren. 
 
„Das Motto ist kein naives ‚Alles wird gut‘. Im Gegenteil: Wenn nicht jeder mit anpackt, wird die Zukunft ganz sicher nicht rosarot”, so Kuckelkorn weiter. Wir sind jetzt schon darauf gespannt, welche kleineren und größeren Zukunftsprojekte die kölschen Jecken in den nächsten Monaten anstoßen werden – im Karneval oder in anderen Bereichen des Lebens.”

Text , Bild und Logo : Festkomitee Kölner Karneval

Festkomitee Kölner Karneval zieht positive Bilanz

Kölner Rosenmontagszug 2026:
Positive Bilanz trotz Wetterkapriolen

  • 11.500 Teilnehmer in 74 Gruppen zogen quer durch Köln
  • Regionale, nationale und internationale Themen auf 21 Persiflagewagen 
  • Zugleiter dankt Jecken, die auch bei Regen, Graupel und Kälte den Rosenmontag zelebriert haben

Der Kölner Rosenmontagszug ist friedlich und ohne größere Störungen zu Ende gegangen. Rund 11.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen ab 10:00 Uhr morgens vom Chlodwigplatz durch die gesamte Kölner Innenstadt. Das Kölner Dreigestirn mit Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bildete den Abschluss und erreichte den Auflösebereich gegen 19:00 Uhr. 

Insgesamt 21 Persiflagewagen waren im diesjährigen Zug zu sehen. Sie zeigten Motive aus regionaler, nationaler und internationaler Politik: Der Umgang mit der AfD wurde genauso thematisiert wie die Wohnungsnot oder die Verhaltensweise von EU, FIFA und NATO gegenüber Trump. Zwei Überraschungswagen waren auch zu sehen: Während der erste das brutale Vorgehen des Regimes im Iran anprangerte, war der zweite eine Hommage an den scheidenden Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn.

Am Ende des Zuges wurde bereits das Motto für die kommende Session verkündet: „Morje es, wat do drus mähs“. Damit rückt das Festkomitee Kölner Karneval das Thema Zukunft in all seinen Facetten in den Blickpunkt der Kölner Jecken. Zugleich ist es eine Aufforderung, nicht nur zu meckern und zu klagen, sondern selbst mit anzupacken.

Für knapp zwei Stunden Verzögerung sorgte am Ende die Summe einiger kleinerer Pannen bei liegengebliebenen Traktoren, einer Bimmelbahn und anderen Fahrzeugen. Nach einer Gewitterwarnung wurden vorsorglich gegen 16:30 Uhr die noch verbliebenen Pferde und Kutschen an den nächstgelegenen Auslassstellen aus dem Zug genommen. Größere Zwischenfälle blieben aber aus, und der Mix aus Sonne und teils starken Regenschauern tat der Stimmung am Zugweg keinen Abbruch. 

„Mir bleibt am Ende eines wunderschönen Zuges nur, mich bei all den Jecken für einen fantastischen Rosenmontag zu bedanken“, so Zugleiter Marc Michelske. „Das gilt natürlich für unsere Karnevalsgesellschaften auf der Strecke, für all die Helfer rund um den Zoch, aber am Ende vor allem auch für die Jecken auf der Straße und zu Hause an den Bildschirmen, die auch mit uns Feiern, wenn mal nicht nur Sonnenschein über Köln ist.“  

Text und Bild: Festkomitee Kölner Karneval

Die Rosenmontagzug-Spange 2026:Tragen, was den Zoch bewegt

  • Ab morgen starten die mobilen Verkaufsteams in der Innenstadt
  • Drei Varianten in Bronze, Silber und Gold  
  • Alle Jecken können mit der neuen Spange die Verbundenheit zu „ihrem” Rosenmontagszug zeigen

Der Kölner Rosenmontagszug ist für alle da – und auch 2026 können alle Jecken für den Zoch da sein! Schon zum zweiten Mal bietet das Festkomitee Kölner Karneval die Möglichkeit, mit einem kleinen Beitrag die Finanzierung des Rosenmontagszuges zu unterstützen. Die Rosenmontagszug-Spange ist im Design angelehnt an das große „D’r Zoch kütt“-Schild, das zu Beginn des Zuges zu sehen ist. Die Spange kostet 10,– Euro, die Versionen in Silber und Gold liegen bei 25,– bzw. 50,– Euro. Alle Einnahmen fließen ohne Abzüge direkt in die Organisation des Rosenmontagszuges.

Mit dem Beginn des Straßenkarnevals gibt es auch wieder die Möglichkeit, die Spangen direkt von mobilen Verkaufsteams zu erwerben. Von Donnerstag bis Sonntag sind die Teams jeden Tag zwischen Heumarkt, Neumarkt und dem Dom unterwegs, am Rosenmontag bewegen sie sich entlang des gesamten Zugweges. Die Spangen können bar oder per PayPal bezahlt werden. Erkennbar sind die Verkaufsteams an den Rucksackflaggen, auf denen Rosenmontagszug-Spange steht. An allen Tagen können die Spangen auch weiterhin an den Kölner Theaterkassen und im Dorint Hotel am Heumarkt gekauft werden.  

In dieser Session sind die Spangen auch erstmals im offiziellen Shop des Kölner Karnevals erhältlich. Unter www.koelnerkarneval.shop finden Karnevalsbegeisterte aber nicht nur die Rosenmontagszug-Spangen, sondern auch Mottoschals und Festabzeichen sowie exklusiv für den Shop gestaltete Shirts und Hoodies.

Das Festkomitee hatte in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kosten des Zuges, die sich auf über 3,5 Millionen Euro jährlich belaufen, kaum noch zu stemmen sind. Die Ausgaben sind in den letzten Jahren stark gestiegen, was vor allem auf enorme Kostensteigerungen im Sicherheits- und Servicebereich (Security, Absperrgitter, Tribünen, Sanitäranlagen etc.) zurückzuführen ist. Das Festkomitee als Veranstalter ist zudem gezwungen, die immer anspruchsvolleren Sicherheitsauflagen der Stadt und der Behörden zu erfüllen. Aus diesen Gründen wird der Zug schon lange querfinanziert, außerdem wird an verschiedenen Stellen bereits gespart. 

Bild und Text: Pressemitteilung

Kölner Rosenmontagszug 2026:Zwischen bunter Bissigkeit und jecker Spende

  • Zugleiter Marc Michelske stellt ausgewählte Persiflagen vor
  • Wagenbauer arbeiten noch an zwei Überraschungswagen
  • Jecke können den Zoch wieder mit der Rosenmontagszug-Spange unterstützen

Knapp zwei Wochen vor dem höchsten Feiertag im Kölner Karneval hat Rosenmontagszugleiter Marc Michelske erstmals die aktuellen Persiflagen der Presse vorgestellt. Insgesamt 21 Persiflagen werden dieses Jahr im Zoch zu sehen sein. Die Motive zeigen politische und gesellschaftsrelevante Themen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. 


 
19 Zeichnungen zeigte der Zugleiter heute den Medien, vier davon sind bereits zur Veröffentlichung freigegeben. Zwei Entwürfe – sogenannte Überraschungswagen – werden nicht vorab gezeigt. Allen Wagen gemeinsam ist das Sessionsmotto als Roter Faden. „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ lautet es 2026. Ziel des Festkomitees Kölner Karneval war es, den Fokus damit auf die rund 200.000 Menschen zu richten, die sich im Kölner Karneval, aber auch an vielen anderen Ecken der Stadt ehrenamtlich engagieren. 

Wer hier eigentlich was für wen tut – das verraten nun die Persiflagewagen beim Rosenmontagszug. „Seit dem Sommer treffe ich mich mit dem Team der sogenannten Kritzelköpp, um die Themen für den kommenden Zoch festzuzurren“, erklärt Marc Michelske. Dabei ist uns Vielfalt genauso wichtig wie Aktualität und Relevanz. Wir wollen auch nicht nur mahnen und anklagen. Einige unserer Wagen zeigen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit bei bestimmten Themen. Ich denke, die Mischung ist uns gelungen, und ich freue mich schon darauf, endlich zu sehen, wie die Wagen den Jecken gefallen.“  
 
Der Kölner Karneval ist ein großer Wirtschaftsfaktor für die Region – aber letztlich fußt er auf dem Ehrenamt. Zugleiter Marc Michelske: „Unser Sessionsmotto findet sich daher im gesamten Zoch wieder, bei den Persiflagen aber beispielsweise auch bei der Eröffnung durch unseren Ehrenamtschor.“ Etwa 250 Sängerinnen und Sänger aus über 30 Kölner Chören, aus diversen Veedeln und allen Generationen werden – begleitet von einem rund 50-köpfigen Orchester – dem Zoch einen ganz besonderen Auftakt schenken.

Auch der Profisport würde nicht funktionieren ohne das Ehrenamt im Amateurbereich. Die Verbindung zeigt sich in vielen Bereichen an der Kölner Sporthochschule, deren Studierende sich auch ehrenamtlich im Kölner Rosenmontagszug einbringen. Schon seit 2023 werden die neuen Großfiguren „Big Jeck“ von ihnen bespielt, insgesamt zehn Figuren gibt es. Eine von ihnen präsentiert nun die Persiflage zu Köln als Leading City für die Olympia-Bewerbung. Denn „Mer dun et för Köllympia“! 

Rosenmontagszug-Spange online und am Zoch erhältlich

In der vergangenen Session hatte sie ihre jecke Premiere: Die Rosenmontagszug-Spange, mit der die Jecken den größten deutschen Karnevalszug direkt unterstützen können. Sie ist im Design dem Schild „D’r Zoch kütt“ zu Beginn des Zuges nachempfunden und neben dem Original auch in Silber und Gold (10,-, 25, oder 50,- Euro) erhältlich. Wer mit dem Kauf der Spange seine Verbundenheit mit dem Zoch zeigen möchte, kann diese unter koelnerkarneval.shop oder während des Straßenkarnevals bei mobilen Verkaufsteams erwerben. 

Der Kölner Rosenmontagszug ist mit jährlich 3,5 Millionen Euro Kosten hoch defizitär und wird vom Festkomitee Kölner Karneval querfinanziert. Dazu gehört neben Einnahmen aus Tribünen, Mediarechten und Sponsorschaften auch der Verkauf der Spangen und weiterer Sessionsartikel. 

PERSIFLAGEN 2026

Wat doot ihr all met Kölle?

„Mer dun et all für Kölle“ Das ist das Motto dieser Session. Wir besingen unser Köln in Hunderten von kölschen Liedern. Immer und immer wieder beschwören wir unsere ewige Liebe zu dieser Stadt. Aber das Thema Nr. 1 im Kommunalwahlkampf war die Verwahrlosung der Stadt. Da passt doch was nicht ganz zusammen! Und Konrad Adenauer würde uns angesichts dieser Zustände an seinem 150. Geburtstag ganz sicher gehörig die Leviten lesen. Er würde uns das Motto als Gegenfrage vor den Latz knallen: Wat doot ihr all met Kölle?! Und deswegen fahren wir Adenauer auch nicht als Denkmal durch die Stadt, sondern als „Denk mal drüber nach”!

Mer dun et för Köllympia
 
Dass sich die Region RheinRuhr inklusive Köln mit München, Berlin und Hamburg im Wettkampf um die deutsche Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 befindet, wurde in der hiesigen Öffentlichkeit lange kaum wahrgenommen. Das änderte sich schlagartig, als es Anfang Dezember plötzlich hieß, dass Köln zur „Leading City“ für die Rhein-Ruhr-Bewerbung aufsteigt. Unser neuer Oberbürgermeister – mit beruflicher Vorgeschichte beim DOSB – bringt sich auch gleich mal als Oberübungsleiter in Form. Wir Kölsche reiben uns derweil verwundert die Augen und fragen uns, wie unser geliebtes Köln es beim gegenwärtigen Leistungsniveau wohl schaffen könnte, in gerade mal zehn Jahren olympiareif zu werden. Vielleicht indem sich alle mal zusammenreißen? Wär doch was! „Mer dun et für Köllympia!“

Mer dun et, weil mer blauäugig sin
 
„Ich bin so ganz anders als deine Freunde. Die sind falsch! Hör‘ auf mich / glaube mir / Augen zu / vertraue mir!“ So versetzt die Schlange Kaa den kleinen Mogli im Dschungelbuch in Trance. Und genau so lässt sich der deutsche Michel von der blauen Schlange mit der pfeilspitzen, roten Zunge politisch hypnotisieren. Mer dun et weil mer blauäugig sin. Reichlich naiv, die Blauen zu wählen und zu glauben, dann würde alles besser. Aber wie, zum Teufel, weckt man fast 30 Prozent der Wähler aus einer Hypnose auf?

Mer dun et för dr jode Geschmack
 
Dieses Motiv ist dem „König von Amerika“ gewidmet und seiner sehr besonderen Art, Hof zu halten. Während sich früher europäische Würdenträger mit einem Kuss des Rings oder der Füße die Ehre erwiesen ließen, heißt es bei Trump: „Man möge ihn am Arsche küssen!“ Und wo Selenskyj noch denkwürdig antwortete: „Du mich auch!“ kommen FIFA, NATO, EU und viele mehr willfährig angekrochen. Warum, ist schwer zu sagen. Vielleicht schmeckt das präsidiale Gesäß sogar?

Bilder und Texte Pressemitteilung Festkomitee

Halbzeitpressekonferenz Kölner Dreigestirn – Zwischenbilanz bisher ziemlich positiv – technisch hoch begabt

Das Festkomitee Kölner Karneval lud ein zur Halbzeitpressekonferenz in die Hofburg. Mittlerweile ist „Bergfest“ in den Auftritten des Kölner Dreigestirns. Das jecke Trifolium hat rund die Hälfte der über 400 Termine geleistet und die waren durchweg bisher positiv.

Vermisst allerdings wurde bei Fragen nach Selfies mit dem Dreigestirn öfters mal das Wörtchen „Bitte“.

Mit viel Humor berichteten Prinz, Bauer und Jungfrau wie „fit“ sie mittlerweile im Auslösen von Selfies sind nur der „Selfie-Timer“ besonders unter Android wäre da etwas kritisch vor allem in hektischen Momenten.

 

Vor allem die Auftritte mit dem „Kleinen Dreigestirn“ sind besondere Momente. Denn hier zeigt sich das man sich mittlerweile schon fast „geklont“ fühlt, wenn die zwei Bauern z.B auf der Bühne des Gürzenich fast synchron über die Bühne tanzen,

Augenblicke, die in Erinnerung bleiben sind ua für den Prinz Niklas die Mädchensitzung, wo er mit seiner Freundin im Mittelgang einen Walzer auf das Parkett legte. Auch die vielen sozialen Termine wie auch die Blindensitzung berühren das Dreigestirn sehr.

Besondere Treffen in der Session wie der Besuch aus Effeld für Bauer Clemens oder auch der Besuch der Gemeinschaftsgrundschule der Töchter von Jungfrau Aenne sind Termine, die in Erinnerung bleiben.

 

Gibt es auch Termine, die nicht so positiv in Erinnerung bleiben? Ja die gibt es, leider. So erlebte Prinz Niklas einen Schreckmoment, als jemand ihn am Cape zog. So etwas geschieht meist zu Terminen die später am Abend stattfinden. Während viele Jecken friedlich feiern, gibt es leider auch ein paar Prozente, die die Ausnahme bilden.

„Wir waren am Dienstag zu einem Termin im Vringstreff. Ich kann nur sagen das Demut im Kölner Karneval grundsätzlich zu kurz kommt. Wir alle wollen Karneval feiern“ so das Dreigestirn einhellig!

 

Kraft und Stärke für die vielen unterschiedlichen Termine schöpft das Dreigestirn in den wenigen familiären Augenblicken. Am 17.02 also in knapp 3 Wochen ist leider die Session zu Ende. Bis dahin werden die 3 von den Jecken, Köln und ihrer Prinzen-Garde getragen.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Alle Tipps und Termine zur Session 2026:„Karneval in Köln“ ab sofort erhältlich

  • Sessionsmagazin online und im Handel zu kaufen
  • Alle Termine zu Zügen, Sitzungen und Partys 
  • Leitfaden durch die Session für Kölsche und Imis

In Kooperation mit dem Festkomitee Kölner Karneval erscheint auch in diesem Jahr wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln“ des BKB-Verlags. Ab heute ist der jecke Kalender zum Preis von 6,00 Euro im Buchhandel, an Kiosken, Theaterkassen und bei KölnTourismus erhältlich oder kann online unter www.bkb-shop.com bestellt werden.

Auf rund 130 Seiten finden Karnevalsbegeisterte nicht nur Partys und Sitzungstermine, sondern auch eine Übersicht aller Veedelszüge. Zudem sind der Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges sowie wichtige Tipps für den Straßenkarneval enthalten. Daneben stehen Geschichten und Anekdoten aus dem Fastelovend, viele davon mit Bezug auf das aktuelle Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.

„Im 21. Jahr unserer Kooperation ist das Sessionsmagazin natürlich schon lange kölsches Brauchtum – ein wunderbarer Leitfaden durch den Karneval, für Kölner und für Imis gleichermaßen“, freut sich Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. 

Alle Termine auf einen Blick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“ oder unter www.koelnerkarneval.de/session/veranstaltungen.

Text und Bild Pressemitteilung Festkomitee

Kölner Kinderkarneval:Pänzbox bringt den Fastelovend ins Klassenzimmer 

  • Fünf Erlebnismodule machen Karneval spielerisch erlebbar
  • Kreative, musikalische und interaktive Inhalte wecken das Karnevalsfieber
  • Kostenlose Vergabe an Kölner Schulen von Anfang Januar bis Aschermittwoch

Mit der neuen Pänzbox bringt das Festkomitee Kölner Karneval die Faszination der fünften Jahreszeit direkt in die Kölner Grundschulen. Die Lern- und Erlebnisbox ermöglicht Kindern einen spielerischen Zugang zum Karneval und macht kölsches Brauchtum kreativ, musikalisch und interaktiv erlebbar.
 
Herzstück der Pänzbox sind fünf Erlebnismodule, die zum Mitmachen einladen. Neben einem Pänzquiz und einem farbenfrohen Memoryspiel rund um den Kölner Karneval finden sich darin kreative Elemente wie eine Krätzjer-Vorlage, mit der Schülerinnen und Schüler ihre eigene bunte Karnevalsmütze gestalten können. Musikalisch wird es mit einer Musikbox, die durch die passenden Liedtexte ergänzt wird. Ein besonderes Highlight ist das Jecko-Samenkonfetti, aus dem kleine Pflänzchen wachsen, die langfristige Freude versprechen. 
 
Ziel der Pänzbox ist es, Schulkindern das Brauchtum näherzubringen und sie für die kölsche Kultur zu begeistern. „Durch die Nachwuchsarbeit in Kindergärten und Schulen möchten wir den Karneval zukunftssicher machen“, betont Christine Flock, Vize-Präsidentin des Festkomitees Kölner Karneval und verantwortlich für den Kinder- und Jugendkarneval. „Die Pänzbox, unser neuestes Projekt, ermöglicht durch die Verbindung aus Spiel, Kreativität und Musik einen niedrigschwelligen Zugang, der Wissen vermittelt und gleichzeitig Spaß macht.“ 

Durch die Förderung der Imhoff-Stiftung konnten acht Pänzboxen befüllt werden, der Inhalt eignet sich für die Gestaltung einer Schulstunde bis hin zu einem Projekttag in der dritten oder vierten Klasse. Die Ausleihe der Pänzboxen ist kostenlos und zwischen Anfang Januar und Aschermittwoch möglich. Jede Schule im Kölner Stadtgebiet kann sich bewerben und die Box für jeweils für zwei Wochen nutzen. 
 
Unter https://koelnerkarneval.de/festkomitee/paenzbox sind alle weiteren Informationen zu finden.

Bild und Text: Festkomitee Kölner Karneval

Vorstellung neuer Mottoschal

Neuer Mottoschal zeigt die Liebe zu Köln

  • Helfende Hände symbolisieren ehrenamtliche Unterstützung im Karneval und der Stadtgesellschaft
  • Erlöse fließen in Projekte im Kinder- und Jugendkarneval
  • Mottoschal ab sofort in allen Deiters-Filialen für 19,99 Euro verfügbar 

„ALAAF – Mer dun et för Kölle“: In der kommenden Session steht das Ehrenamt im Mittelpunkt. Die Bühne gehört den vielen Tausend Menschen, die sich aus Liebe zur Stadt und ihren Bewohnern in der Freizeit engagieren – im Sportverein, im Sozialdienst und natürlich im Karneval. Diese Liebe spiegelt sich auch im neuen Mottoschal wider, der am Montag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 

Hausherr Herbert Geiss lud gemeinsam mit Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn in die Deiters-Filiale auf dem Hohenstaufenring, um den Schal zu präsentieren, der unter vielen Jecken mittlerweile als echtes Sammlerstück gilt. „Der Schal ist das Erkennungszeichen unserer bunten karnevalistischen Gemeinschaft. Wir alle teilen die Liebe zur Stadt und zum Fastelovend, und mit dem Schal können wir diese Emotionen wunderbar zeigen“, freut sich Christoph Kuckelkorn über die gelungene Umsetzung des Mottos. Die „helfende Hand“ aus dem Motto als Symbol für das ehrenamtliche Engagement findet sich nicht nur im hochwertigen Aufdruck wieder: Zwei dreidimensionale Hände formen ein Herz rund um das kölsche Stadtwappen.

Der Schal ist nicht nur optisch eine Bereicherung: Wie in jedem Jahr fließt ein Teil der Erlöse zurück in den Karneval und unterstützt damit das Ehrenamt ganz konkret. Die Gelder dienen der Finanzierung des Kölner Rosenmontagszuges und verschiedener Projekte im Kinder- und Jugendkarneval. Das Festkomitee unterstützt damit zum Beispiel die Streetworker im Straßenkarneval. „Ich freue mich sehr über das diesjährige Sessionsmotto – es ist ein wunderbares Dankeschön an all die Helferinnen und Helfer, die den Karneval mit ihrem Engagement überhaupt möglich machen“, so der Deiters Geschäftsführer Herbert Geiss.

Wie gewohnt gibt es den Mottoschal auch als Pänz-Version in den Maßen 117 x 13,5 cm für die kleinsten Jecken. Der Schal kostet 19,99 Euro für Erwachsene und 14,99 Euro für Pänz und ist ab sofort in allen Deiters-Filialen sowie online auf www.deiters.de erhältlich.

Bild und Text: Festkomitee Kölner Karneval

Karnevalistisches Bündnis:Festkomitees aus Köln und Rio de Janeiro unterzeichnen Partnerschaftsvertrag

  • Brasilianische Delegation zu Besuch in Köln
  • Enger Erfahrungsaustausch soll Brauchtum stärken
  • Festkomitee baut seit Jahren nationale und internationale Zusammenarbeit aus

Durch eine Städtepartnerschaft sind Köln und Rio de Janeiro bereits seit 2011 miteinander verbunden. Nun haben die beiden Karnevalsmetropolen auch den Grundstein für einen engen kulturellen Austausch gelegt. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval unterzeichnete heute gemeinsam mit Vertretern der LIESA, der Vereinigung der karnevalistischen Sambaschulen am Zuckerhut, einen Partnerschaftsvertrag.

Im Rahmen des 76. Lateinamerika-Tags des Lateinamerikavereins, der in diesem Jahr mit Unterstützung der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungs-gesellschaft mbH) in Köln stattfindet, kamen Delegationen beider Komitees zu einem Mittagessen zu Ehren des brasilianischen Botschafters in der DEG zusammen. Die seit 1962 in Köln ansässige DEG finanziert und berät private Unternehmen, die in sich entwickelnden Märkten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa investieren. Als langjähriges Mitglied ist sie einer der Förderer des diesjährigen Lateinamerika-Tages, der traditionell vom Lateinamerika-Verein ausgerichtet wird, und war Gastgeberin des Vorabendempfangs mit  250 Gästen.
 
Die LIESA wurde dabei vertreten durch Eduardo Araujo „Dudu Menor“, Daniel Calarco und Evelyn Bastos. Dies ist bereits der zweite Besuch einer karnevalistischen Delegation aus Rio de Janeiro. Im Juli hatten Vertreter des brasilianischen Karnevals an den Feierlichkeiten des Christopher Street Days teilgenommen und im Rahmen des Wochenendes auch das Karnevalsmuseum und die Wagenhalle besichtigt.
 
Das Ziel der künftigen Zusammenarbeit ist es, von den unterschiedlichen Erfahrungen zu profitieren und im engen Dialog miteinander den Karneval zu stärken. „Auf den ersten Blick mögen die Feierlichkeiten in Rio und in Köln sehr unterschiedlich sein, aber uns verbinden die gemeinsamen Wurzeln und das gemeinsame Ziel: das Brauchtum vielfältig und lebendig zu halten. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle vom nationalen und internationalen Austausch nur profitieren können“, so Christoph Kuckelkorn. Eduardo Araujo „Dudu Menor“, Direktor für institutionelle Beziehungen bei der LIESA (Unabhängige Liga der Sambaschulen von Rio de Janeiro) ergänzt: „Wir freuen uns über die ersten Schritte für einen multikulturellen Austausch zwischen den Karnevalhochburgen in Rio und Köln. Wir konnten in Deutschland bereits ein bisschen hinter die Kulissen schauen und hoffen, einige unserer Kölner Kollegen bald in Rio für einen Gegen-besuch begrüßen zu können. Es gibt – bei aller Unterschiedlichkeit unserer Karnevalsvarianten – immer etwas, was man durch einen solchen intensiven Austausch und Gespräche mit Menschen, die den gleichen Antrieb haben, lernen und mit nach Hause nehmen kann.” Das Festkomitee Kölner Karneval setzt sich schon seit Jahren für einen länderübergreifenden Austausch mit unterschiedlichen Karnevalshochburgen ein. Beispiele dafür sind Besuche in Venedig im Jubiläumsjahr 2023 und in dieser Session in Belgien. Auch deutschlandweit wird inzwischen eng zusammengearbeitet, nicht nur mit den rheinischen Karnevalshochburgen, sondern auch mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.


Rio de Janeiro ist bekannt für seinen einzigartigen Karneval. Der Carnaval do Rio oder Carnaval carioca beeindruckt mit ausladenden Festwagen und aufwändigen Kostümen der Sambatänzerinnen und -tänzer. Anders als in Köln organisiert dort das Tourismusbüro der Stadt den Umzug in Zusammenarbeit mit der Liga der Sambaschulen, Liga Independente das Escolas de Samba do Rio de Janeiro (LIESA). Das Fest hat seine Wurzeln im 17. Jahrhundert, um 1840 führten Portugiesen den „Entrudo“ (portugiesisch für Karneval) ein. Heute ist es ein kultureller Höhepunkt, der aus afrikanischen, indigenen und europäischen Einflüssen besteht. Wie die Persiflagen des Kölner Rosenmontagszuges vermitteln auch die brasilianischen Festwagen und Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer vielfältige Botschaften: Sie stellen Themen dar, die oft mit der brasilianischen Kultur, Geschichte oder sozialen Themen verbunden sind.

Text und Bild Festkomitee Kölner Karneval

Session 2026:Die jecken Regenten der kölschen Pänz stehen fest

  • Prinz Linus II., Bauer Jonathan und Jungfrau Phili sind das Kölner Kinderdreigestirn 2026
  • Ehrenamtliche Frühstücksaktion mit dem Verein „brotZeit“
  • Gemeinsam möchten die drei den Karneval mit so vielen Kindern wie möglich feiern

In der Session 2026 stellen Linus Held, Jonathan Buse und Phili Jürgens das Kölner Kinderdreigestirn. Als Kinderprinz Linus II., Kinderbauer Jonathan und Kinderjungfrau Phili regieren sie bis Aschermittwoch über die jecken Pänz aus Köln.

In der kommenden Session dreht sich alles um das Ehrenamt: Das Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ macht die Bühne frei für die Jecken, die sich freiwillig für andere einsetzen. So nutzte das Kinderdreigestirn die offizielle Vorstellung, um den Verein brotZeit zu unterstützen, der Frühstück für Grundschulkinder zubereitet. Den ehrenamtlichen Helfern überbrachte das Trifolium in der GGS An St. Theresia Obstkörbe für Pänz, die morgens ohne Frühstück in die Schule kommen.

Die Proklamation der drei Pänz ist für den 11. Januar 2026 im Theater am Tanzbrunnen vorgesehen. Wie das „große“ Dreigestirn werden sie von Kölns zukünftigem Stadtoberhaupt in ihre Ämter gehoben. Auch in diesem Jahr reist das kleine Trifolium mit einem eigenen Lied durch die Säle. Mit der Unterstützung der Goldenen Jungs e.V. haben sie schon im September ihr Sessionslied „Alaaf, mer dun et för Kölle“ aufgenommen. Ab der Proklamation der drei ist der Hit bei den gängigen Streamingdiensten zu hören.

Designierter Kölner Kinderprinz Linus II.

Der Zehnjährige aus dem Kölner Süden kennt sich aus im Fastelovend: Er ist Mitglied bei der KG Frohsinn, tanzt bei den Funkepänz, der Kindertanzgruppe der Kölsche Funke rut-wiess, und kennt auch die Aufgaben eines Kinderdreigestirns schon sehr gut. Denn in der Session 2025 war er als Gardist dabei. Wenn Linus nicht gerade in der vierten Klasse der Hans-Christian Anderson Schule lernt, geht er am liebsten schwimmen oder Tennis spielen, aber auch für gemeinsames Basteln kann sich der designierte Kinderprinz begeistern.

Designierter Kölner Kinderbauer Jonathan

Jonathan ist zu Hause in Ehrenfeld, wo er mit seinen Eltern und den beiden Geschwistern wohnt. Der designierte Kinderbauer steht oft auf dem Skateboard, geht gerne schwimmen und ist ein leidenschaftlicher Tänzer. Letzteres macht er bei den Tanzmäusen, der Kindertanzgruppe der Bürgergarde „blau-gold“. Neben dem Ehrenfelder Traditionskorps schlägt sein Herz für die Prinzen-Garde, wo sein Onkel aktiv ist. Er besucht die dritte Klasse der katholischen Grundschule Vincenz-Statz in seinem Heimatveedel.

Designierte Kölner Kinderjungfrau Phili

Die Achtjährige ist noch in keinem Karnevalsverein, aber ihr Herz schlägt im Takt der Stadt. Ob Session oder nicht, sie würde am liebsten den ganzen Tag Karnevalsmusik hören. Sie wohnt mit ihren Eltern und den drei Geschwistern in Junkersdorf, wo sie in die dritte Klasse der Ildefons-Herwegen-Schule geht. In ihrem Heimatveedel ist sie schon im Junkersdorfer Dienstagszug mitgegangen, Kamelle werfen ist also kein Problem. In ihrer Freizeit ist die designierte Kinderjungfrau entweder beim Turnen, beim Voltigieren oder singt im Chor.  

brotZeit e.V.
Die brotZeit e.V. versorgt Grundschulkinder mit einem gesunden Frühstück. Die frühe Mahlzeit ist für einen guten Start in den Tag wichtig und trotzdem kommt jedes fünfte Kind hungrig in die Schule. Das ändert die brotZeit mit selbstgeschmierten Broten und Obst. Mehr als 3.100 Seniorinnen und Senioren sind deutschlandweit in 490 Schulen aktiv und unterstützen die Kinder damit beim erfolgreichen Lernen. Ein wichtiges Projekt, das Aufmerksamkeit verdient und – gerade rechtsrheinisch – dringend zusätzliche ehrenamtliche Helfer sucht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brotzeitfuerkinder.com.

Text und Fotos: Festkomitee Kölner Karneval