Gemeinsame Presseerklärung der KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V., die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., die KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926, der SC Fortuna Köln e.V., Dorint am Heumarkt, Rheinland-Touristik GmbH und Hergarten GmbH Stahlspedition

Karnevalisten, Sportler, Unternehmer – Mer stonn Zesamme – „Fründe spenden für die Ukraine“

Der Krieg in der Ukraine und das Leid der Menschen in den umkämpften Gebieten machen uns fassungslos und erschüttern uns zu tiefst. Wir wollen helfen. Als Teil der Kölner Stadtgesellschaft haben sich daher Karnevalisten, Sportler, Unternehmer und Einzelpersonen zusammen getan, um zu zeigen, dass wir in Köln zusammen stehen und gerade in schweren Zeiten unsere Kräfte bündeln, um im Rahmen unserer Möglichkeiten Gutes zu bewirken. Denn gelebte Freundschaft, kölsches Brauchtum, Tradition und Zusammenhalt bedeuten gerade in Krisenzeiten zusammen zu stehen.

Wir, das sind die KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V., die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., die KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926, der SC Fortuna Köln e.V., das Dorint am Heumarkt und die Firmen Rheinland-Touristik GmbH und Hergarten GmbH Stahlspedition, rufen gemeinsam zu Geldspenden über das Spendenkonto der KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V. bei der Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE76 3705 0198 1935 8313 45 unter Angabe des Verwendungszwecks „Ukraine“ auf.

Wir alle kennen von diesem Krieg Betroffene,  manche von uns haben Angehörige im Kriegsgebiet. Umso mehr möchten wir mit dieser Aktion unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zeigen. Wir bitten daher unsere Mitglieder, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Erstmalig zum 15. April 2022 werden die bis dahin gesammelten Gelder dem Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. mit Sitz in Köln übergeben. Von dort aus werden dann die erforderlichen Hilfsgüter beschafft.

Derzeit benötigt das Blau-Gelbe-Kreuz vor allem Laderaum für den Transport von Hilfsgütern sowie Transfermöglichkeiten zur Bewältigung der Flüchtlingsströme an der polnisch-ukrainischen Grenze. Hinzu kommt noch die Suche nach bundesweiten Unterkunftsmöglichkeiten für die geflüchteten ukrainischen Familien.

Wir freuen uns daher besonders, dass unsere Freunde Claus Platz und Josi Hergarten bereits heute die erforderlichen Bus- und LKW-Kapazitäten für das Blau-Gelbe-Kreuz e.V. zur Verfügung stellen. Darüber hinaus haben sich Claus Platz, Torsten Bonrath und Klaus Hoffmann spontan dazu bereit erklärt, aktuell notwendige Transport- und Transferfahrten persönlich durchzuführen und verbürgen sich damit neben den verantwortlichen Vereinsvorständen aus Sport und Karneval sowie den beteiligten Unternehmen für den Erfolg der gemeinsamen Spendenaktion. Nicht zuletzt dürfen wir erwähnen, dass insbesondere das Dorint am Heumarkt, vertreten durch Alex Sälzer, aktiv das Blau-Gelbe-Kreuz bei der Suche nach Unterkünften über die DEHOGA unterstützen wird.

Egal ob Karnevalisten, Sportler, Unternehmer oder Einzelpersonen, gemeinsam erreichen wir mehr.

Mer stonn zesamme – mer halde zesamme!

Im Namen aller beteiligten Karnevalisten, Sportler, Unternehmer und Einzelpersonen

Pressemitteilung

Alt Köllen – karnevalistischer Ausklang am Karnevalssonntag

750 die Zahl des Tages! “ Wir hatten nicht mit so viel Zulauf an Gästen gerechnet“ etwas sprachlos aber glücklich zeigte sich die Alt Köllen am Karnevalssonntag. Das der Einlaß ruhig und gesittet verlief war dem tiefenentspannten Publikum zu verdanken. Am Vorabend der großen Friedensdemo wollte man einfach friedlich den Karneval “ ausklingen “ lassen!

Auch Alt-Köllen hat lange überlegt, ob man zum jetzigen Zeitpunkt die geplante Karnevalsfeier „JECK LOSS JECK ELANS“ in der Hofburg durchführen soll oder nicht. Letztendlich hat man sich gerade jetzt dafür entschieden. Rheinischer Karneval war und ist immer ein Ausdruck von freier, demokratischer und toleranter Lebensweise an die wir alle von ganzem Herzen und gerade jetzt glauben. Und so wie wir am Rosenmontag alle zur Friedendemo gehen werden um unsere Solidarität mit der Ukraine zu zeigen, so verstehen wir unser heutiges Fest als überzeugenden Ausdruck unserer Lebensweise.

Am 27. Februar um 14:11 Uhr startete der Einlass in diese besondere und mit 750 Gästen ausverkaufte Veranstaltung. 2G+ und der bei Alt-Köllen in dieser Session immer erforderliche aktuelle Schnelltest und das großzügige Platzangebot mit dem kompletten Eingangs- und Barbereich sowie dem Foyer und Saal boten allen Gästen ausreichend Platz.

Präsident Stephan Degueldre begrüßte die anwesenden Gäste und startete das Programm mit der KG eigenen Tanzgruppe Kölsche Harlequins. Bei einem der wenigen möglichen Auftritte zeigte die Gruppe eine beeindruckende Leistung und jeder in der Hofburg spürte das große Engagement und die Auftrittsfreude. Mit dem Auftritt von Marita Köllner kam dann das ganz große kölsche Fastelovendsjeföhl. Es wurde geschunkelt und das ein oder andere Tränchen verdrückt. Das weitere musikalische Programm wurde dann von Scharmöör, Miljö, Kuhl un de Gäng und Knallblech sowie dem DJ Giovanni bestritten. Der krönende Abschluss des Programms durch Brings war auch direkt ein Anknüpfungspunkt für die am folgenden Tag stattfindende Friedensdemo zu der auch Brings aufgerufen hat. Alles getreu dem Liedtext „Die Liebe gewinnt“.

„Aufgrund der aktuellen und in der heutigen Zeit eigentlich unbegreiflichen Ereignisse, wollen auch wir als KG Alt-Köllen an der Friedensdemonstration teilnehmen, um ein deutliches Signal gegen die Kampfhandlungen in der Ukraine zu setzen. Toleranz und insbesondere ein friedliches Zusammenleben sind die wichtigsten Werte des Fastelovends. Alles hät sing Zick – und jetzt ist es an der Zeit Plagge zu zeigen. Daher bitte ich jeden (mit Kind und Kegel) der kann darum, an Rosenmontag um 9:30 Uhr beim Merzenich am Chlodwigplatz zu sein, damit wir mit einer gewaltigen Gruppe ein Zeichen setzen können. Ein kleiner Schritt für unsere KG, ein großer Schritt für unsere Werte und den Weltfrieden.“, so der Präsident, Stephan Degueldre. Und so kamen am Rosenmontag zahlreiche Mitglieder der KG und der Tanzgruppe Kölsche Harlequins zusammen um ein klares Zeichen gegen der Krieg in der Ukraine und für unsere gemeinsamen Werte zu setzen.

So hat Alt-Köllen an diesen zwei Tagen eindrucksvoll bewiesen, dass Karneval eben nicht nur Party, feiern und schunkeln ist sondern eben auch gemeinsame Werte, Solidarität und Gemeinschaft bedeutet.

Pressetext/ Elisabeth Martini

Fotos Anja Bögge

Alt-Köllen em Stapelhuus – Präsident der Luftflotte wird Mitglied von Alt-Köllen

Am Sonntag feierte die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. zum ersten Mal im ausverkauften Stapelhaus. Streng unter Corona-Bedingungen, also geimpft, geboostert und/oder genesen plus einem aktuellen Schnelltest versehen, nahmen die Gäste pünktlich ab 11:11 Uhr ihre Plätze ein.

Jupp Menth alias „Ne Kölsche Schutzmann“ eröffnete das bunte Programm. Direkt gefolgt von einem sehr emotionalen Besuch des Kölner Dreigestirns, welches endlich wieder tatsächlich zu dritt auftreten konnte. Musikalisch ging es dann weiter mit den Domstürmern, bevor „Sitzungspräsident“ Volker Weininger das Haus zum Lachen brachte. Besonders viel Gefühl verspürte man beim anschließenden Auftritt der Kindertanzgruppe der Kölschen Harlequins. Da in dieser Session wieder fast alle Auftritte abgesagt werden mussten, war dieser Auftritt etwas ganz besonderes und vor allem die zahlreich anwesenden Mitglieder der KG waren sichtlich gerührt. Diese besondere Stimmung griff dann auch JP Weber auf, der mit seinen Liedern und Geschichten gerade für diesen etwas stilleren Fastelovend das richtige Programm bot. Als er ohne Mikrofon erzählte und spielte, hätte man im Saal eine Nadel fallen hören. Zum Abschluss zeigten dann auch die Bläck Fööss mit wieviel Gefühl man eine wunderbare Stimmung trotz Corona erzeugen kann. Am Ende waren alle begeistert und freuten sich über diese Gelegenheit Fastelovend mit so viel Herz und Gefühl genießen zu dürfen.

Stephan Degueldre, Präsident und Literat von Alt-Köllen, freute sich darüber, dass es ihm trotz der kurzfristigen Planung einmal mehr gelungen war, ein solches Programm auf die Beine stellen. Eine ganz besondere Freude war es ihm, ein besonderes neues Mitglied aufnehmen zu können. Harald Kloiber, Präsident der befreundeten Luftflotte, hatte ihm vor einigen Monaten versprochen, dass er im Falle seiner Wahl zum neuen Präsidenten der K.G. Alt-Köllen, selbst Mitglied werden wolle. Dieses Versprechen löste Kloiber nunmehr ein und wurde von Degueldre herzlich in der Alt-Köllen-Familie willkommen geheißen.

Ausblick:

Um auch weiteren Jecken Gelegenheit zu geben, Corona konform gemeinsam mit der K.G. Alt-Köllen zu feiern, findet am Karnevalssonntag, dem 27. Februar 2022, eine weitere Veranstaltung unter dem Titel „JECK LOSS JECK ELANS“ in der Hofburg des Kölner Dreigestirns statt. Um 14:11 Uhr wird dort ein fantastisches Programm mit DJ Giovanni, Brings, Marita Köllner, Knallblech, Kuhl un de Gäng, Miljö und natürlich der Tanzgruppe Kölsche Harlequins starten. Restkarten für 29,- Euro sind noch über www.alt-koellen.de erhältlich. Selbstverständlich gilt auch hier die 2G+ Regel.

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Fotos von Juliane Renn und Sigrid Haack

K.G. Alt-Köllen – Lebendiges Gesellschaftsleben trotz Pandemie

K.G. Alt-Köllen – Lebendiges Gesellschaftsleben trotz Pandemie

Die andauernde Coronapandemie bringt neue Ideen hervor. Und so traf sich die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. am vergangenen Freitag erstmals zu einem musikalischen Stammtisch innerhalb der Session. Unter strengen Corona-Bedingungen (2G+ und zusätzlichem tagesaktuellem Test) und nur mit vorheriger Anmeldung fanden sich rund 90 Mitglieder, Tänzerinnen und Tänzer der eigenen Tanzgruppe Kölsche Harlequins sowie Freundinnen und Freunde der K.G. im „Jan“ in der Thieboldsgasse ein. Unter ihnen auch einige Präsidenten und Vertreter befreundeter Gesellschaften. Ein Mitglied von Alt-Köllen war sogar extra für diesen Abend aus dem Saarland angereist.

Die Teilnehmer zwischen 18 und 80 erlebten einen karnevalistischen Abend wie er gefühlvoller nicht hätte sein können. Der Raum voller stolzer Litewkaträger und Fastelovend in seiner ursprünglichsten Form, dem Kneipenkarneval. Heinz Coellen alias DJ Henry sorgte für den musikalischen Rahmen und die Bands Cöllner und Eldorado begeisterten alle Anwesenden.

Als besonderen Höhepunkt und zur großen Überraschung aller kündigte Alt-Köllen-Präsident Stephan Degueldre schließlich den Besuch des Kölner Dreigestirns an. Alle Stammtischgäste erhielten LED-Stäbe, die zu Ehren der Altstädter in den Farben grün und rot leuchteten und standen damit Spalier für den stimmungsvollen Einzug der amtierenden Tollitäten. Alle waren sichtlich bewegt, als Prinz Sven I. und Jungfrau Gerdemie in diesem kleinen Kreis ihre bewegenden und aufmunternden Reden hielten. Bauer Gereon konnte coronabedingt leider nicht zugegen sein.

Neben einer Spendenübergabe in Höhe von 555,55 Euro für das Herzensprojekt des Dreigestirns „Grundschulen in Bewegung“ war es Schatzmeister Sebastian Pütz noch eine besondere Freude, dem Dreigestirn ein ganz persönliches Geschenk zu überreichen. Die Kunstdrucke mit den Kopfbedeckungen des Dreigestirns umrahmt vom Abdruck einiger Kinderhände. Das besondere daran ist, dass es sich um die Hände der Kinder des Schatzmeisters der KG und der Jungfrau handelt, die gemeinsam in einer Kita-Gruppe sind.

„In diesen Zeiten wollen wir für unsere Mitglieder und Freunde sichere und Corona-konforme Veranstaltungen anbieten, um so viel karnevalistisches Gefühl wie möglich zu verbreiten und das Gesellschaftsleben zu stärken. Der große Zuspruch spornt uns an, noch weitere Formate dafür zu finden.“ so Stephan Degueldre, Präsident der K.G. Köllen. Und so herrschte die einhellige Meinung, dass dieser Abend etwas ganz Besonderes war und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis in die frühen Morgenstunden gab es noch viel Gelegenheit zum ausgiebigen Schwade und Verzälle.

Pressemitteilung
FOTOS:
Nico Ottersbach und Sigrid Haack

KG Alt-Köllen – Abgesagte Zeltsitzungen, aber Karneval der Herzen

Eigentlich hätten von Samstag bis Montag über 5.500 Jecke drei Tage lang auf den beiden Volkssitzungen und der Mädchensitzung der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. auf dem Neumarkt gefeiert. Leider mussten diese Veranstaltungen wie bereits im letzten Jahr schweren Herzens aufgrund Corona abgesagt werden. Die Alt-Köllen-Mitglieder wollten aber nicht einfach den Kopf hängen lassen und Trübsal blasen, und so traf man sich am Samstagnachmittag ganz spontan im nahe gelegenen Wirtshaus „Zum Jan“ in kleiner Runde mit rund 80 Personen. Natürlich Corona-konform streng nach der 2G+ Regel. Unter den Gästen befanden sich neben Mitgliedern von Alt-Köllen auch Mitglieder befreundeter Gesellschaften, u.a. Stefan J. Kühnapfel (Präsident und Literat des Reiter-Korps „Jan von Werth“), Marcel Hergarten (Präsident der KG Fidele Fortuna), Marcus Schneider (Präsident der KKG Fidele Burggrafen), Peter Kloiber (Senatspräsident der KKG Schnüsse Tring), Karl-Heinz Loeffler, (1. Vorsitzender der KG Neppeser Naaksühle), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG Neppeser Naaksühle und Adjutant des Präsidenten der Altstädter Köln),  Reinhard Müller (Präsident der KG Kölsche Huhadel), Wolfgang Lutter (Literat der Großen Braunsfelder KG), Margret Lutter (Literatin der KG Schmuckstückchen), Domenico Carrieri (Literat der KG Sr. Tollität Luftflotte), Volker Hochfeld (Literat der KKG Blomekörfge), Guido Stöcker (Literat der KG Neppeser Naaksühle) und auch das Tanzpaar der Altstädter, Jeanette Koziol und Jens Käbbe.
Trotz der spontanen Idee und kurzfristigen Planung hatte Alt-Köllen-Präsident Stephan Degueldre neben DJ Henry, auch Peter Kerscher (mit seiner Kuh Dolly), Maritta Köllner und Max Biermann für das Programm gewinnen können. Gäste und Künstler waren sich einig, dass es gerade in dieser Session solche Veranstaltungen braucht. Brauchtum, Tradition und der ursprüngliche Karneval waren in diesem kleinen Kreis so herzergreifend nah, dass neben viel guter Stimmung auch das ein oder andere Tränchen verdrückt wurde. Neben einer gefühlvollen Fastelovendsatmosphäre gab es bis nach Mitternacht viel Zeit für Gespräche. Sogar die Künstler feierten nach ihren Auftritten noch längere Zeit mit. „Auch hier zeigte sich, wie schon bei unserem Dreikünnige-Appell zwei Tage vorher, das man unter den aktuellen Regeln durchaus sicher und verantwortungsvoll wundervolle kleinere Veranstaltungen durchführen kann. Unser gesamter Vorstand wird versuchen, auch für die restliche Session solche spontanen Formate zu organisieren.“, so Degueldre.

Bild und Text: Pressemitteilung

Dreikünnige-Appell K.G. Alt-Köllen 2022

Am 6. Januar startete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. mit ihrem traditionellen Dreikünnige-Appell im Lindner Hotel – City Plaza ins neue Jahr. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, konnte sie in diesem Jahr unter 2G+ Bedingungen stattfinden.

Erstmals konnte der im vergangenen Sommer neu gewählte Präsident Stephan Degueldre die Mitglieder und Ehrengäste bei einem Kölsch-Empfang begrüßen. „Gerade weil wir nun bereits zum zweiten Mal mit einer sehr eingeschränkten Session konfrontiert sind, wollen wir zeigen, dass unser Fastelovend eben nicht einfach abgesagt werden kann. Tradition und Brauchtum sind doch gerade auch in dieser schwierigen Corona-Zeit wichtig. Heute zeigen wir, wie man unter Beachtung aller Regeln verantwortungsvoll mit dieser Situation umgehen kann.“

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Goldenen Mütze 2022 an Michael Schwan, den Ehrenpräsidenten des Kölsche Huhadel vun 1985 e.V. und bestens bekannter Kult-Moderator von Center TV. Die Laudatio hielt sein langjähriger Freund und Co-Moderator bei Center TV, Stephan Brandt. Michael Schwan zeigte sich sichtlich gerührt und geehrt, nun in einer Reihe mit den bisherigen prominenten Mützenträgern zu stehen.

Der nächste Höhepunkt waren die Auftritte der beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins. Tanztrainerin Ines Autermann hat es gemeinsam mit den über 50 Tänzerinnen und Tänzern geschafft, trotz der teils schwierigen Trainingsbedingungen ein hervorragendes Programm auf die Bühne zu bringen. Die Gäste zeigten sich begeistert und ließen die Tanzgruppen erst nach einigen Zugaben mit Standing Ovations aus dem Saal. Auch der Auftritt von JP Weber wurde zu einem weiteren, besonders emotionalen Höhepunkt. Als er davon sprach, wie sehr ihm Karneval, die Stimmung in den Sitzungen, vor allem aber die Menschen fehlten und dazu stimmungsvoll seine einmaligen Krätzchen sag, wurde sogar das eine oder andere Tränchen vergossen.

Stephan Degueldre freute sich besonders darüber, dass gerade in seinem ersten Jahr als Präsident auch besondere Gäste befreundeter Kölner Gesellschaften seiner Einladung gefolgt waren. So begrüßte er Stefan Kühnapfel (Präsident des Reiter-Corps „Jan von Werth“), Tanja Spiegel (Präsidentin der KG „Goldmarie“), Hans-Peter Houben (Präsident der KKG „Stromlose Ader“), Marcel Hergarten (Präsident der KG „Fidele Fortuna“), Herbert Kau (Präsident der KG „Neppeser Naaksühle“), Reinhard Müller (Präsident der KG „Kölsche Huhadel“), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG „Neppeser Naaksühle“ und Adjutant des Präsidenten der „Altstädter“), Thorsten Sauer (Senatspräsident der KG „Müllemer Junge“) und Domenico Carrieri (Literat der KG „Sr. Tollität Luftflotte“).

Eine besondere Ehre war es Degueldre als neuem Präsidenten der KG Alt-Köllen dann auch, dem ebenfalls neu gewählten Senatspräsidenten Markus Lüdemann dessen Präsidentenkette und -mütze zu überreichen. Neben der Vorstellung und Übergabe des neuen Sessionsordens, für den Bernd Schneider verantwortlich zeichnete, wurden bei dem Appell wie in jedem Jahr auch zahlreiche Mitglieder für ihre Verdienste um die Gesellschaft und den Kölner Karneval geehrt.

Besonders erwähnenswert sind Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft von Willi Egger und Manfred Engel. Letzterer wurde zusätzlich mit dem Verdienstorden der Sonderstufe in Gold ausgezeichnet. Udo Marx, Vertreter des Festkomitee Kölner Karneval überreichte schließlich dem ehemaligen Senatspräsidenten Gregor Berthold den Verdienstorden in Silber des Festkomitees. Eine besondere Idee hatte sich der Vorstand noch für den Schatzmeister Sebastian Pütz ausgedacht. Da dieser, wie viele andere Schatzmeister auch, sowohl im letzten Jahr als auch in diesem Jahr mit schwierigsten Bedingungen und diversen Fördertöpfen zu kämpfen hatte und dafür einen immensen ehrenamtlichen Arbeitsaufwand hatte und noch haben wird, bedankte sich der Vorstand bei ihm mit einem sehr persönlichen Geschenk in Form eines besonderen Drucks des KG-Enblems plus einem Essensgutschein für ihn und seine Frau.

Obwohl die bisherigen Veranstaltungsabsagen natürlich alle schmerzen, betonte der 2. Vorsitzende und Pressesprecher Axel Kraemer, dass der Vorstand auch weiterhin versuchen werde, mögliche Alternativen zu schaffen. „Mit der heutigen Veranstaltung haben wir, wie bereits schon mit unserem Sessionsauftakt im November, gezeigt, dass mehr geht als in der letzten Session. Wir sind zuversichtlich und hoffnungsfroh, dass noch weitere Aktivitäten möglich sein werden.“

Das Kreativität gefragt ist, erfuhren übrigens alle Teilnehmer gleich vor Beginn des Dreikünnge-Appells. Die „Zeltorden“, die eigentlich an diesem Wochenende für die leider abgesagten drei Sitzungen im Zelt auf dem Neumarkt mit über 5.500 Gästen vorgesehen waren, kamen stattdessen in anderer Weise zum Einsatz. Nämlich als Nachweis für jeden, der die strenge „Geimpft-Getestet“-Kontrolle beim Einlass durchlaufen hatte.

Weitere Auszeichnungen: Ratsherren: Sven Hellmold, Willi Köhler, Sebastian Scheer; 11 Jahre Mitgliedschaft: Christoph Förster, Roland Pfeifer, Ernst Braun, Hannspeter Henseler, Dr. Hermann Rudolphi; 25 Jahre Mitgliedschaft: Prof. Dr. Klaus Fritz, Thomas Müsgen, Casino Orden: Sven Hellmold, Sebastian Pütz; Ehrenmitglieder KG: Frank Homilius, Ewald Kappes; KG Bronze: Martin Syrek

Pressemitteilung

Fotoquelle: Hans Renn

Großer Sessionsauftakt der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.


Am Samstag, dem 13. November feierte die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. ihre traditionelle Sessionseröffnung im Lindner Hotel City Plaza in der Magnusstrasse. Über 200 Gäste, darunter die inzwischen mehr als  50 Tänzerinnen und Tänzer der Kölschen Harlequins trafen sich unter 2G-Bedingungen zunächst zum Kölschempfang im Foyer, bevor es dann in den festlich dekorierten Saal ging. Nach anderthalb Jahren Corona freuten sich alle über das Wiedersehen.


Bereits kurz nach dem Beginn der Veranstaltung kam es zum ersten bewegenden Höhepunkt, als der 1. Vorsitzende Hans-Günter Horst gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Uwe Lüdemann dem neuen Präsidenten Stephan Degueldre seine Amtskette umhängte. Zunächst nur ein vereinsinterner Akte, denn die offizielle Amtseinführung durch das Festkomitee Kölner Karneval erfolgt erst auf der Volkssitzung am 8. Januar 2022 auf dem Neumarkt. Stephan Degueldre nahm seine Kette sichtlich ergriffen und stolz darauf entgegen, die neuntälteste Gesellschaft im Kölner Karneval nun als Präsident vertreten zu dürfen.
Direkt danach eroberten die Pänz der Kindertanzgruppe der Kölschen Harlequins das Parkett und begeisterten die Gäste mit dem, was sie trotz Corona und maßgeblich unter Leitung der neuen Trainerin Ines Autermann auf die Beine gestellt haben. Präsident Degueldre bedankte sich entsprechend herzlich bei der Tanzgruppe, der Trainerin und den beiden Kommandantinnen Joline Lüdemann und Angela Degueldre.
Weiter im Programm ging es mit Volker Weininger als „dem“ Sitzungspräsidenten. Unter Zuhilfenahme einiger Glas Kölsch fesselte er den ganzen Saal mit einer fantastische Rede, die reichlich Lacher auf sich zog.
Anschließend aber galt die ganze Aufmerksamkeit den „großen“ Harlequins – insgesamt 34 Tänzerinnen und Tänzer, darunter zehn Hebepaare, die inzwischen ebenfalls von Ines Autermann (Choreographie) und Gabi Autermann (Hebungen) trainiert  werden. Die alten und neuen Tänze sorgten für Begeisterung, langen Applaus und stehende Ovationen. Stephan Degueldere bedankte sich für die hervorragende Leistung und betonte, dass die beide Tanzgruppen das Herz der Gesellschaft sind. Sein Dank galt einmal mehr den Trainerinnen, aber auch dem Kommandanten Kai Maiwald, dem neuen Tanzpaar Nicolas Ottersbach und Patrizia Hofmann sowie dem Tanzgruppenleiter André Bussmann. Hans Renn, Vater einer der Tänzerinnen und seit Jahren ständiger fotografischer Begleiter der Harlequins, bekam als besondere Auszeichnung für seine Arbeit, eine Ehrenmütze der K.G. Alt Köllen durch den Präsidenten Stephan Degueldre überreicht.
Traditionell werden im Rahmen der Sessionseröffnung neue Mitglieder offiziell aufgenommen und erhalten ihre Gesellschaftsmützen. In diesem Jahr konnten so dreißig neue Mitglieder begrüßt werden, die trotz Corona den Weg in die Alt-Köllen-Familich gefunden haben. Viele waren persönlich zugegen und konnten sich allen Anwesenden vorstellen. Jeder hatte zudem die Gelegenheit, zu erklären, was er als erstes durchsetzen würde, wäre er Oberbürgermeister von Köln. Besonderen Anklang fand dabei natürlich die Idee, Karnevalstage in Köln als zusätzlichen Feier- und somit Urlaubstage einzuführen.
Als Schlusspunkt und stimmungsvoller Höhepunkt des Programms marschierten dann die Fidelen Kölschen ein. Bei diesem Auftritt voller Tradition, Brauchtum und echter kölscher Stimmung stand der ganze Saal und sang und schunkelte mit voller Euphorie. So fiel es danach auch leicht zum musikalischen Teil mit DJ Henry überzugehen. Zwischendurch ergriff der neue Präsident nochmal das Wort und erinnerte an das 11 jährige Jubiläum der Kölschen Harlequins, an die Entstehungsgeschichte und was in diesen 11 Jahren alles passiert war. Am Ende der Rede hielt er nochmal fest, das er und die ganze K.G. mit großem Stolz auf die Tanzgruppen und ihre Leistung schauen und dankbar für diese Bereicherung sind.
Dann wurde die Tanzfläche eröffnet und keiner musste lange gebeten werden. So war noch ausgiebig Zeit für schwade un verzälle, tanzen und singen, bevor die große Sessionseröffnung 2021/2022 zu später Stunde zu Ende ging.

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Familich un Fründe – mit dem Jubiläum in die neue Session
11 Jahre Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.

Am Sonntag, dem 7. November 2021 startete die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. mit ihrer traditionellen „Familich un Fründe“ Veranstaltung im vollbesetzten Pfarrsaal von St. Pius in die neue Session. Tanzgruppenleiter André Bussmann begrüßte gemeinsam mit den über 50 Tänzerinnen und Tänzern sowie den neuen Trainerinnen Ines und Gabriele Autermann die zahlreich erschienenen Gäste. Er erinnerte eingangs an die Gründung der Tanzgruppen vor genau 11 Jahren, als man unter dem damaligen Präsidenten Hans Brocker zunächst mit 24 Tänzerinnen und Tänzern gestartet war. Nach dem kurzweiligen Rückblick und einigen Anekdoten wurden im Laufe des Nachmittags Ehrungen für langjährige und verdienstvolle Arbeit in beiden Tanzgruppen vorgenommen. Im Auftrag des Festkomitees Kölner Karneval ehrte André Bussmann gemeinsam mit dem neuen Präsidenten der KG Alt-Köllen zunächst vier Kinder für ihre achtjährige aktive Mitgliedschaft: Joline Lüdemann, Flora Pflaum, Mary Kasper, und Louisa Weber.

Bei der „großen“ Tanzgruppe wurden anlässlich des 11-jährigen Jubiläum der Harlequins erstmals Ehrennadeln für langjährige aktive Teilnahme durch die Tanzgruppenleitung und den Vorstand der K.G. verliehen. Die bronzene Ehrennadel für fünf aktive Jahre gingen an Franziska Hofmann, Maike Maiwald, Sabrina Pannes, Jasmin Woock und André Bussmann. Die silberne Ehrennadel für acht aktive Jahre erhielten Juliane Renn, Tobias Fund und Kai Maiwald.
Zweifelloser Höhepunkt der Veranstaltung waren natürlich die Auftritte der beiden Tanzgruppen mit ihren Kommandanten Kai Maiwald und Joline Lüdemann an der Spitze. Unter den mittlerweile 35 „großen“ Harlequins befinden sich 10 Hebepaare, darunter auch das neue Tanzpaar Patrizia Hofmann und Nicolas Ottersbach. Beide tanzen schon einige Jahre bei den Harlequins. Seit zwei Jahren werden beide Gruppen nun bereits durch die erfahrenen Trainerinnen Ines und Gabriele Autermann trainiert. Neue Choreographien, Hebungen und Bilder begeisterten die Zuschauer. Beide Tanzgruppen stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie die auftrittslose Zeit bestens genutzt haben und mehr als bereit für die kommende Session sind. Die Kölschen Harlequins freuen sich bereits über die vielen feststehenden Auftrittstermine in und um Köln. Wer noch eine gute Tanzgruppe für sein Programm braucht kann sich natürlich gerne melden.
Und schließlich sorgte auch der Auftritt der erst 2019 gegründeten Newcomer Band Scharmöör für beste Stimmung. Man merkte den fünf Jungs förmlich an, wie sehr sie die Begeisterung für Köln und die rot-weiße Lebensart verbindet. Ihre Freude darüber endlich vor Publikum aufzutreten, war deutlich zu spüren und die Zuschauer ließen sich nur allzu gerne von der Stimmung anstecken. Alle waren sich darüber einig, dass man von dieser Band sicher noch viel hören wird.
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K.G. Alt-Köllen vun 1883 – sicher feiern mit 2G Regel

Sicher fiere mit 2G – K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. bietet größtmögliche Sicherheit

In den letzten Tagen und Wochen gab es immer wieder Berichte darüber, ob und wie die nächste Karnevalssession stattfinden kann. Die vielen Fragen von Veranstaltern und Gästen führten dabei zu einer großen Verunsicherung. Ein Thema hierbei war immer, welche G-Regelungen gelten sollen und vor allem ob und wie diese geprüft werden können und sollen.
Die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. wird ihren Gästen die größtmögliche Sicherheit auf ihren Veranstaltungen bieten um gemeinsam und unbeschwert feiern zu können. Um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, werden deshalb alle Veranstaltungen mit der 2G-Regelung stattfinden. Bei den sieben Veranstaltungen mit insgesamt bis zu 10.000 Gästen werden daher Impfpass oder digitaler Impfnachweis und ein aktuelles Ausweispapier benötigt. Bei nichtimpffähigen Personen ein entsprechendes Attest und ein aktueller negativer Testnachweis.
Die K.G. Alt-Köllen wird bei allen Veranstaltungen durch Mitglieder und zusätzliches Sicherheitspersonal dafür sorgen, dass die 2G-Regeln sorgfältig geprüft und eingehalten werden. Dies gilt natürlich auch für alle Mitglieder, die eigenen Tanzgruppen und alle auftretenden Künstler. „Die Menschen freuen sich darauf endlich wieder feiern zu können und wir als K.G. Alt-Köllen werden alles dafür tun, das sich unsere Gäste wohl und sicher fühlen„,  so Stephan Degueldre, der neue Präsident von Alt-Köllen.
Alle Kartenbesteller haben mittlerweile eine Information über die neue 2G-Regelung erhalten und haben die Möglichkeit bis zum 15.11. bereits bestellte Karten zurückzugeben. Damit besteht eventuell auch wieder die Möglichkeit noch Karten für die begehrten Veranstaltungen, wie beispielsweise die Zeltsitzungen auf dem Neumarkt oder die Kostümsitzung im Sartory zu bekommen.

Alt – Köllen Sommerfest 2021 – Wiedersehen mit alten Freunden

„Alt-Köllen – wir sind wieder da“ – Großes Sommerfest am Fort I

Am gestrigen Sonntag 5. September 2021 war es endlich soweit. Die K.G. Alt-Köllen und ihre beiden Tanzgruppen, die großen und kleinen „Kölsche Harlequins“ feierten nach fast genau zwei Jahren endlich wieder ein rauschendes Sommerfest rund um das Fort I in der Südstadt.

Der Innenhof des alten Gemäuers war im Vorfeld stimmungsvoll dekoriert worden. Viele fleißige Hände hatten neben einer Bühne auch Zelte, Pavillions, Tische, Bänke, einen Getränkestand und eine große Grillstation aufgebaut und alles in rut un wiess dekoriert, den Farben der Gesellschaft. Mitglieder und Freunde hatten zudem ein großes und abwechslungsreiches Büffet zusammengestellt. Bereits am Nachmittag gab es leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee, später dann eine üppige Auswahl an Salaten, Frikadellen, Broten, Dips und anderen leckeren Kleinigkeiten.

Bei schönstem Wetter wurde das Fest vom neuen Präsidenten der K.G. Alt-Köllen, Stephan Degueldre eröffnet. Unter den mehreren hundert Besuchern konnte er auch zahlreiche Gäste befreundeter Gesellschaften herzlich begrüßen. Darunter gleich mehrere Präsidenten und Präsidentinnen wie Bettina Brüninghaus (1. Damengarde Cöln), Udo Beyers (KKV „Unger Uns“), Oliver Cremer (Kölsche Lübüggele), Hans-Peter Houben (Stromlose Adler), Hans Kürten (Blomekörfge), Hans-Günter Mies (Kölsche Lotterbove), Reinhard Müller (Kölsche Huhadel), Theo Schäfges (Fidele Zunftbrüder), Tanja Spiegel (Goldmarie), aber auch langjährigen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten der K.G. Alt-Köllen, Hans Brocker.

Heinz Cöllen alias „DJ Henry“, sorgte in bewährter Weise für den musikalischen Rahmen des Sommerfestes. Das Bühnenprogramm wurde am Nachmittag von der unvergleichlichen Marita Köllner eröffnet. Der engen Freundin der K.G. und Trägerin der Goldenen Mütze 2016 gelang es mit Leichtigkeit die Anwesenden zum Mitsingen und Schunkeln zu animieren. Endlich mal wieder ein kölsches Fest mit Kölschen Künstlern, kölscher Musik und ausgelassener Stimmung. Man spürte deutlich, wie lange alle auf so ein Fest gewartet haben. Beim Gedanken an die bevorstehende Session wurde so manches Freudentränchen verdrückt. Die gute Stimmung steigerte sich im Laufe des Nachmittags weiter, als „Kuhl un de Gäng“ und zum Abschluß Torben Klein die karnevalistische Menge begeisterten.

Da die vergangene Session aufgrund Corona wie bei allen Gesellschaften ein ziemliches Loch in die Kasse gerissen hatte, konnte sich Alt-Köllen glücklich schätzen, einen Zuschuß über die Initiative „Neustart miteinander“ des Landes NRW erhalten zu haben. Ziel dieses Förderprogramms der Landesregierung ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch ehrenamtlich getragene öffentliche Veranstaltungen. Und das wurde mit dieser Veranstaltung auf jeden Fall vorbildlich erfüllt.

Nachdem das Sommerfest am Fort I nun zum dritten Mal stattgefunden hat, gilt die kölsche Regel, nach der es sich ab jetzt um eine Brauchtumsveranstaltung handelt. Alle Mitglieder und Gäste waren sich einig, daß diese Veranstaltung gerade nach den endlosen Corona-Monaten ein phantastischer Vorgeschmack auf die anstehende Session war und unbedingt im nächsten Sommer wiederholt werden muß.

Emotional wurde es beim Auftritt von Marita Kölner. Sie selber hatte Corona und half danach im Impfzentrum Köln ehrenamtlich aus. Für sie war es förmlich ein “ Befreiungs-Sommerfest“ nach Monaten der Stille und Abstinenz vom Thema Karneval.

Apropos Session 2022. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen der K.G. Alt-Köllen hat am 1. September 2021 begonnen, und, wer dabei sein will, sollte sich schnell die gewünschten Karten sichern. Neben den populären Volkssitzungen (Samstag, 8. und Sonntag, 9. Januar 2021, jeweils 13.00 Uhr) und der Mädchensitzung (Montag, 10. Januar 2021, 15:30 Uhr) im Zelt auf dem Neumarkt, den anderen Formaten „Fastelovend en d’r Weetschaff“ (Freitag, 28. Januar 2021, 19.30 Uhr) im Brauhaus FRÜH am Dom, der Kostümsitzung „Orjenal Kölsch“ (18. Februar 2021, 19.00 Uhr) im großen Saal der Sartory Betriebe und dem „Paprikaball“ am Karnevalssamstag (26. Februar 2021, 20.00 Uhr) in der Wolkenburg gibt es in dieser Session eine weitere Premiere: Die Benefiz-Kneipensitzung „Beim Zappes“ (10. Februar 2021, 18.45 Uhr) im „Zum Alten Brauhaus“ in der Severinstraße geht erstmals an den Start. Bei allen Veranstaltungen gilt natürlich die 3G-Regel.

Text: Pressemitteilung Alt Köllen/ Anja Bögge

Fotos: Anja Bögge