Prinzen-Garde Köln -Bye Bye Maritim Köln, letzte Sitzung in dieser Session im Maritim

Es war erst Ende Januar, aber auch schon die letzte Sitzung der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. im großen Festsaal des Maritim Hotels.

Die Prinzen-Garde Köln hat nun damit fast ihre Sitzungsreihe beendet!

Umso ausgelassener war die Stimmung, umso illustrer die Gäste. Zu ihnen
zählte der Bundesaußenminister a.D. Heiko Maas, der Bundesvorsitzende der Jungen Union, MdB Johannes Winkel, NRW Staatssekretär Dr. Bernd Schulte, Domkapitular Dr. Antonius Hamers und
Domdechant Msgr. Robert Kleine, zugleich Ehrenoffizier der Prinzen-Garde.


Nach dem Einzug des Korps der Prinzen-Garde Köln
1906 e.V. samt Kindertanzgruppe startete Bernd Stelter in den Abend. Seinerseits Vollmitglied der Prinzen-Garde,wurde er nach seinem Vortrag mit der Beförderung zum Major überrascht.

Später brillierte auch Marc Metzger alias Dä Blötschkopp mit gewohnter
Spontaneität. Doch das eigentliche Highlight war diesmal Jörg-Paul Weber. Was der normalerweise für seine sentimentalen Töne bekannte musikalische Büttenredner vom Stapel ließ, suchte seinesgleichen
und überraschte selbst Vollkarnevalisten wie Sitzungsleiter Marcus Gottschalk: „was heute hier passierte, war einer der ganz seltenen Momente im Karneval“ resümierte er die Abstrafung von Politik und
gesellschaftlicher Ignoranz. Brillant!


Das Tanzcorps Colonia Rut Wiess und die Kölner Funken Artillerie blau-weiß 1870 e.V. repräsentierten Tradition. Ein besonderes Highlight war das Prinzen-Garde „eigene“ Kölner Dreigestirn 2026, das mit
Rede, Tanz und Gesang die Messlatte für Dreigestirne einmal mehr höher legten.

Musikalisch brachten die
Räuber, Bläck Fööss und Cat Ballou den Saal zum Beben, bevor in guter Tradition Tenor Norbert Conrads
mit „Am Dom zo Kölle“ die Sitzung festlich schloss.

Text: Pressemitteilung/Elisabeth Martini

Fotos: Elisabeth Martini

Kölner Rosenmontagszug 2026:Zwischen bunter Bissigkeit und jecker Spende

  • Zugleiter Marc Michelske stellt ausgewählte Persiflagen vor
  • Wagenbauer arbeiten noch an zwei Überraschungswagen
  • Jecke können den Zoch wieder mit der Rosenmontagszug-Spange unterstützen

Knapp zwei Wochen vor dem höchsten Feiertag im Kölner Karneval hat Rosenmontagszugleiter Marc Michelske erstmals die aktuellen Persiflagen der Presse vorgestellt. Insgesamt 21 Persiflagen werden dieses Jahr im Zoch zu sehen sein. Die Motive zeigen politische und gesellschaftsrelevante Themen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. 


 
19 Zeichnungen zeigte der Zugleiter heute den Medien, vier davon sind bereits zur Veröffentlichung freigegeben. Zwei Entwürfe – sogenannte Überraschungswagen – werden nicht vorab gezeigt. Allen Wagen gemeinsam ist das Sessionsmotto als Roter Faden. „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ lautet es 2026. Ziel des Festkomitees Kölner Karneval war es, den Fokus damit auf die rund 200.000 Menschen zu richten, die sich im Kölner Karneval, aber auch an vielen anderen Ecken der Stadt ehrenamtlich engagieren. 

Wer hier eigentlich was für wen tut – das verraten nun die Persiflagewagen beim Rosenmontagszug. „Seit dem Sommer treffe ich mich mit dem Team der sogenannten Kritzelköpp, um die Themen für den kommenden Zoch festzuzurren“, erklärt Marc Michelske. Dabei ist uns Vielfalt genauso wichtig wie Aktualität und Relevanz. Wir wollen auch nicht nur mahnen und anklagen. Einige unserer Wagen zeigen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit bei bestimmten Themen. Ich denke, die Mischung ist uns gelungen, und ich freue mich schon darauf, endlich zu sehen, wie die Wagen den Jecken gefallen.“  
 
Der Kölner Karneval ist ein großer Wirtschaftsfaktor für die Region – aber letztlich fußt er auf dem Ehrenamt. Zugleiter Marc Michelske: „Unser Sessionsmotto findet sich daher im gesamten Zoch wieder, bei den Persiflagen aber beispielsweise auch bei der Eröffnung durch unseren Ehrenamtschor.“ Etwa 250 Sängerinnen und Sänger aus über 30 Kölner Chören, aus diversen Veedeln und allen Generationen werden – begleitet von einem rund 50-köpfigen Orchester – dem Zoch einen ganz besonderen Auftakt schenken.

Auch der Profisport würde nicht funktionieren ohne das Ehrenamt im Amateurbereich. Die Verbindung zeigt sich in vielen Bereichen an der Kölner Sporthochschule, deren Studierende sich auch ehrenamtlich im Kölner Rosenmontagszug einbringen. Schon seit 2023 werden die neuen Großfiguren „Big Jeck“ von ihnen bespielt, insgesamt zehn Figuren gibt es. Eine von ihnen präsentiert nun die Persiflage zu Köln als Leading City für die Olympia-Bewerbung. Denn „Mer dun et för Köllympia“! 

Rosenmontagszug-Spange online und am Zoch erhältlich

In der vergangenen Session hatte sie ihre jecke Premiere: Die Rosenmontagszug-Spange, mit der die Jecken den größten deutschen Karnevalszug direkt unterstützen können. Sie ist im Design dem Schild „D’r Zoch kütt“ zu Beginn des Zuges nachempfunden und neben dem Original auch in Silber und Gold (10,-, 25, oder 50,- Euro) erhältlich. Wer mit dem Kauf der Spange seine Verbundenheit mit dem Zoch zeigen möchte, kann diese unter koelnerkarneval.shop oder während des Straßenkarnevals bei mobilen Verkaufsteams erwerben. 

Der Kölner Rosenmontagszug ist mit jährlich 3,5 Millionen Euro Kosten hoch defizitär und wird vom Festkomitee Kölner Karneval querfinanziert. Dazu gehört neben Einnahmen aus Tribünen, Mediarechten und Sponsorschaften auch der Verkauf der Spangen und weiterer Sessionsartikel. 

PERSIFLAGEN 2026

Wat doot ihr all met Kölle?

„Mer dun et all für Kölle“ Das ist das Motto dieser Session. Wir besingen unser Köln in Hunderten von kölschen Liedern. Immer und immer wieder beschwören wir unsere ewige Liebe zu dieser Stadt. Aber das Thema Nr. 1 im Kommunalwahlkampf war die Verwahrlosung der Stadt. Da passt doch was nicht ganz zusammen! Und Konrad Adenauer würde uns angesichts dieser Zustände an seinem 150. Geburtstag ganz sicher gehörig die Leviten lesen. Er würde uns das Motto als Gegenfrage vor den Latz knallen: Wat doot ihr all met Kölle?! Und deswegen fahren wir Adenauer auch nicht als Denkmal durch die Stadt, sondern als „Denk mal drüber nach”!

Mer dun et för Köllympia
 
Dass sich die Region RheinRuhr inklusive Köln mit München, Berlin und Hamburg im Wettkampf um die deutsche Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 befindet, wurde in der hiesigen Öffentlichkeit lange kaum wahrgenommen. Das änderte sich schlagartig, als es Anfang Dezember plötzlich hieß, dass Köln zur „Leading City“ für die Rhein-Ruhr-Bewerbung aufsteigt. Unser neuer Oberbürgermeister – mit beruflicher Vorgeschichte beim DOSB – bringt sich auch gleich mal als Oberübungsleiter in Form. Wir Kölsche reiben uns derweil verwundert die Augen und fragen uns, wie unser geliebtes Köln es beim gegenwärtigen Leistungsniveau wohl schaffen könnte, in gerade mal zehn Jahren olympiareif zu werden. Vielleicht indem sich alle mal zusammenreißen? Wär doch was! „Mer dun et für Köllympia!“

Mer dun et, weil mer blauäugig sin
 
„Ich bin so ganz anders als deine Freunde. Die sind falsch! Hör‘ auf mich / glaube mir / Augen zu / vertraue mir!“ So versetzt die Schlange Kaa den kleinen Mogli im Dschungelbuch in Trance. Und genau so lässt sich der deutsche Michel von der blauen Schlange mit der pfeilspitzen, roten Zunge politisch hypnotisieren. Mer dun et weil mer blauäugig sin. Reichlich naiv, die Blauen zu wählen und zu glauben, dann würde alles besser. Aber wie, zum Teufel, weckt man fast 30 Prozent der Wähler aus einer Hypnose auf?

Mer dun et för dr jode Geschmack
 
Dieses Motiv ist dem „König von Amerika“ gewidmet und seiner sehr besonderen Art, Hof zu halten. Während sich früher europäische Würdenträger mit einem Kuss des Rings oder der Füße die Ehre erwiesen ließen, heißt es bei Trump: „Man möge ihn am Arsche küssen!“ Und wo Selenskyj noch denkwürdig antwortete: „Du mich auch!“ kommen FIFA, NATO, EU und viele mehr willfährig angekrochen. Warum, ist schwer zu sagen. Vielleicht schmeckt das präsidiale Gesäß sogar?

Bilder und Texte Pressemitteilung Festkomitee

Mer dun et för Kölle – Wertschätzung des Ehrenamt und eine Bühne für Nachwuchskünstler

Mitten in der kurzen Session wurde auf gewohnte Blomekörfge-Art zum Familienfrühschoppen
am Sonntag, den 1.2.2026 geladen. Um 10:11 Uhr eröffnete der Vorstand die Veranstaltung im
Pfarrsaal von St. Maternus.


Wie bereits im Jahr zuvor heizten unsere Freunde der KG Torrausch Hasenfeld 79 e.V. mit den
Silvergirls und ihrem Männerballett den Gästen ordentlich ein. Das erste Mal auf der
Blomekörfge-Bühne durfte Fabian Rangol, ein kölscher Jung aus dem Vringsveedel, begrüßt
werden. Er begeisterte von Anfang an die Gäste mit Gitarre und Wortwitz. Es ist der
Gesellschaft ein besonderes Anliegen, Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten, und die hat
Fabian Rangol voll ausgefüllt.

Er wird in Zukunft bestimmt noch auf einigen Bühnen
anzutreffen sein. Eine ganz besondere Freude war die Ehrung des Ehrenmitglied Ilse Prass für
25 Jahre Mitgliedschaft. Ilse Prass ist seit vielen Jahren im Karneval ehrenamtlich tätig, unter
anderem beim Literarischen Komitee. Stolz wurde ihr die Nadel mit Brillianten für 25 Jahre
Mitgliedschaft überreicht.


Im weiteren Verlauf begeisterte ‘Dä Schofför des Kanzlers ‘- Jens Singer – die Gäste mit seiner
politischen Rede, die sich zwischen Bundeshauptstadt und karnevalistischer Hochburg bewegte.
Das Damendreigestirn der KG Ansteler Burgritter verzauberte die Anwesenden mit ihrem
Sessionslied und dem Animationshit “Karnevalsmaus” eine große Freude.

Musikalisch schloss
D´r Frank, der in den Reihen des Blomekörfge kein Unbekannter ist, das Programm ab. Mit
seinen Hits regte er die Mitglieder und Gäste nochmal ordentlich zum Tanzen und Schunkeln
an. Es war ein gelungenes Frühschoppen mit ausgelassener Stimmung und guten Freunden.

Text und Bilder PM

Mädchensitzung Greesberger – Kult im Maritim

Die Sitzung vor der Sitzung startete bereits mit der Jackenabgabe. Doch die Mädels machten daraus ihre „eigene“ Vor-Sitzung und sangen sich bis in den Saal fit.

Gelassenheit das prägt das Warten vor dem Einlass des bis unter das Dach gefüllten Maritim Köln. Es zeigt einmal mehr welchen Kult-Charakter diese Sitzung mittlerweile im Kölner Karneval hat. Mit dem Einmarsch des Elferrats und der Jugendtanzgruppe TG Greesberger startete die Sitzung.

 

Ingrid Kühne befindet sich auf Abschiedstournee – schade für eine so talentierte Rednerin. Sie trug sich in das Gästebuch der Greesberger ein und erhielt zum Abschied einen Blumenstrauß. Mit Miljö und einem grandiosen Jörg Runge „Tuppes vum Land“ ging es weiter im Programm.

Für das Herzensprojekt des diesjährigen Dreigestirns wurde auch im Maritim Köln am gestrigen Tag gesammelt. CAYA.

Zum letzten Mal stand Ingrid Kühne bei den Greesbergern auf der Bühne. Sie verabschiedete sich vom Sitzungsleiter Michael Kramp, dem Elferrat und natürlich allen Damen im ausverkauften Haus mit 1.400 Gästen. Sie sagte, sie würde mit dem Karneval nicht aufhören, wenn sie stets ein so aufmerksames und ruhiges Publikum gehabt hätte wie bei den Greesbergern. Im Foyer trug sich Ingrid Kühne dann noch ins Ehrenbuch der Gesellschaft ein. Nach der Pause erfolgte beim Auftritt der Tanzgruppe die Ernennung von Ute Funk durch deren Leiter René Heß zu ersten weiblichen Ehrentänzerin bei den Greesbergern.

Dem Dreigestirn wurden auf der Bühne symbolisch 2 Spritzen für Ihr Projekt CAYA (come as you are) übergeben. Auf der einen Spritze fanden sich € 333,- als Spende der Gesellschaft. Auf der anderen war eine Summe von € 3.088 verzeichnet. 2 fleißige „Krankenschwestern“ in Kleidung der 50er Jahre hatten auf der Kostüm- sowie der Mädchensitzung diese Summe beim Publikum eingesammelt. Prinz, Bauer und Jungfrau freuten sich enorm über diese Spenden, die der Verein für medizinische Ausrüstungen und Medikamente sehr gut gebrauchen kann.

Fotos: Greesberger

Mit den Klüngelköpp ging es dann in die wohlverdiente Pause. Wuselig wurde es im Foyer, denn im Saal Heumarkt gegenüber war gleichzeitig auch die Mädchensitzung der Fidelen Fordler.

 

Mit der Tanzgruppe TG Greesberger ging es dann in die zweite Halbzeit. Und auch hier gaben sich Redner, Bands und auch das Dreigestirn sozusagen die Klinke in die Hand. Mit der Stattgarde Colonia Ahoi und Brings endete die Sitzung. Und wer die jecken Mädels kennt weiß Sitzungskarten für 2027 sind wieder bestellt, 2027 mit einem besonders jecken Jubliläum, 175  Jahre Greesberger!

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Halbzeitpressekonferenz Kölner Dreigestirn – Zwischenbilanz bisher ziemlich positiv – technisch hoch begabt

Das Festkomitee Kölner Karneval lud ein zur Halbzeitpressekonferenz in die Hofburg. Mittlerweile ist „Bergfest“ in den Auftritten des Kölner Dreigestirns. Das jecke Trifolium hat rund die Hälfte der über 400 Termine geleistet und die waren durchweg bisher positiv.

Vermisst allerdings wurde bei Fragen nach Selfies mit dem Dreigestirn öfters mal das Wörtchen „Bitte“.

Mit viel Humor berichteten Prinz, Bauer und Jungfrau wie „fit“ sie mittlerweile im Auslösen von Selfies sind nur der „Selfie-Timer“ besonders unter Android wäre da etwas kritisch vor allem in hektischen Momenten.

 

Vor allem die Auftritte mit dem „Kleinen Dreigestirn“ sind besondere Momente. Denn hier zeigt sich das man sich mittlerweile schon fast „geklont“ fühlt, wenn die zwei Bauern z.B auf der Bühne des Gürzenich fast synchron über die Bühne tanzen,

Augenblicke, die in Erinnerung bleiben sind ua für den Prinz Niklas die Mädchensitzung, wo er mit seiner Freundin im Mittelgang einen Walzer auf das Parkett legte. Auch die vielen sozialen Termine wie auch die Blindensitzung berühren das Dreigestirn sehr.

Besondere Treffen in der Session wie der Besuch aus Effeld für Bauer Clemens oder auch der Besuch der Gemeinschaftsgrundschule der Töchter von Jungfrau Aenne sind Termine, die in Erinnerung bleiben.

 

Gibt es auch Termine, die nicht so positiv in Erinnerung bleiben? Ja die gibt es, leider. So erlebte Prinz Niklas einen Schreckmoment, als jemand ihn am Cape zog. So etwas geschieht meist zu Terminen die später am Abend stattfinden. Während viele Jecken friedlich feiern, gibt es leider auch ein paar Prozente, die die Ausnahme bilden.

„Wir waren am Dienstag zu einem Termin im Vringstreff. Ich kann nur sagen das Demut im Kölner Karneval grundsätzlich zu kurz kommt. Wir alle wollen Karneval feiern“ so das Dreigestirn einhellig!

 

Kraft und Stärke für die vielen unterschiedlichen Termine schöpft das Dreigestirn in den wenigen familiären Augenblicken. Am 17.02 also in knapp 3 Wochen ist leider die Session zu Ende. Bis dahin werden die 3 von den Jecken, Köln und ihrer Prinzen-Garde getragen.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

WDR plant Verkauf von Produktionsstandort Köln-Bocklemünd

WDR plant Verkauf von Produktionsstandort Köln-Bocklemünd

WDR-Standort in Köln-Bocklemünd.

WDR-Standort in Köln-Bocklemünd
© WDR/Celina Palenda

Der WDR plant, sich von einem seiner größten Produktionsstandorte im Kölner Stadtteil Bocklemünd zu trennen. Hintergrund ist, dass die Flächen angesichts schlanker und digitaler Produktionsprozesse nicht mehr ausgelastet sind. Das Vorhaben basiert auf einer internen Bedarfsanalyse sowie einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsprüfung.

WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Ein klarer strategischer Kurs bedeutet auch, sich von Dingen zu trennen. Wir bündeln und steuern gezielt unsere Kräfte in der Kölner Innenstadt, um unserem Publikum das bestmögliche Programmangebot zu machen. Das sehr große Betriebsgelände in Bocklemünd passt nicht mehr zu den Anforderungen unseres digitalen, smarten Produktionsbetriebs. Ein weiterer Erhalt des Standortes ist für den WDR schlichtweg unwirtschaftlich.”

Im nächsten Schritt wird nun ein WDR-Projektteam gemeinsam mit Mitarbeitenden und Personalrat den Bedarf und die Möglichkeiten von alternativen Standorten für die in Bocklemünd ansässigen Bereiche analysieren. Dazu zählen die Abteilungen Veranstaltungstechnik und Ateliers, Multimedia und Großproduktion, On-Air-Design, Dokumentation und Archive, Kfz- und Transportservice, Aus- und Fortbildung, zwei Hallen für Studioproduktionen, das Instrumentenlager sowie der WDR Innovation Hub und der Gebäudebetrieb. Mieter sind der Zentrale Beitragsservice, die Produktionsgesellschaft Bavaria Studios und die Film- und Theater-Ausstattung GmbH. Die betreffenden Einheiten sollen ab 2028 an alternativen Standorten arbeiten können.

In Absprache mit den zuständigen Aufsichtsgremien will der WDR das Gelände verkaufen. Ziel ist, das gesamte Vorhaben so zügig wie möglich umzusetzen, spätestens bis 2035 vollständig abgeschlossen zu haben.

Pressemitteilung WDR Köln

FunkenKostümSitzung blau weiß – was für eine Nacht

 

Wenn Freunde Freunde besuchen, kommt man gerne mit gefühlt „alle Mann vorbei“. So wurde es etwas voll im Foyer des Kristallsaals Köln als die Prinzen-Garde Köln ihre „blauen Brüder“ besuchte.

Martin Schopps feiert sein 25jähriges Bestehen und darf in diesem Jahr auf dem Wagen der Blauen Funken mitfahren. An diesem Abend nach einer kurzen Zugabe wurde er mit einem goldenen Lorbeerkranz geehrt der Inhalt seiner Rede ist. Und natürlich durfte der Damenorden für die Ehefrau auch nicht fehlen.

 

Mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer e.V ging es weiter im Programm. Julie Voyage bot neben dem neu gestaltetem Elferrats-Gestühl ein weiteres Hingucker-Highlight mit viel Bling-Bling auf der Bühne.

„Wehe, wenn sie losgelassen werden“ hieß es für das Festkomitee Kölner Karneval das an diesem Tag „Ausgang“ hatte. Der Tag in der Session wird genutzt, um selber mal zu feiern zu können. „Et Komitee“ mit ihrem Vorsitzenden „Chris K“ enterten die Bühne als Brass-Band und die Karnevalsmaus verzauberte nicht nur den ganzen Saal, sondern auch den Literaten!

 

Mit den Bläck Fööss ging es dann in die wohlverdiente Pause an diesem Abend, ehe die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V auf die Bühne kamen.

 

Cat Ballou, die Domstürmer und die Fidelen Kölsche rundeten diesen ereignisreichen Abend im Kristallsaal Köln gebührend ab.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Jecke Zitrönche Sitzung

Jecke Zitrönche Sitzung – Inklusive Kindersitzung der Greesberger gemeinsam mit dem Verein „Süße Zitronen“ Am Samstag, 17.01.2026, fand in der Josef-Barten-Halle die jecke „Zitrönche Sitzung“ statt, die erste inklusive Kinderkarnevalssitzung, in Kooperation zwischen den Greesbergern und dem Verein „Süße Zitronen e.V.“ Zwar gibt es im Kölner Karneval 2026 zahlreiche Kindersitzungen, eine inklusive Kindersitzung war im Kölsche Fasteleer bisher allerdings noch nicht zu finden. Die Idee, zu einer solchen Sitzung stammt vom Präsidenten G.K.G Greesberger e.V. Köln von 1852 Michael Bier, der mit Unterstützung des Vereins „Süße Zitronen“ diese Veranstaltung ins Leben rief. 

Um 12:30 Uhr startete die Kinderkarnevalssitzung in der geschmückten Halle. Die Pänz konnten für einige Stunden in ihren fantasievollen Kostümen gemeinsames lachen, toben und tanzen. Die Moderation erfolgte durch Melina Lambrechts, Tänzerin der Jugendtanzgruppe und seit 2025 jüngstes Mitglied der Gesellschaft. Das Sitzungsprogramm war kindgerecht mit Musik, Tanz und Clownerie. Auf der Bühne traten das Kölner Kinderdreigestirn, die JTG „Kölsche Greesberger“, die Karnevalsband „Planschemalöör“, das „Zauberer-Clown Duo Jesse und Oskar“ sowie die inklusiven Gruppen des Tanzcorps „Danz Käppsche“ und der Kinderchor „Belve Pänz“ auf. Der Raum war ganz auf die Kinder und deren Begleiter mit verschiedenen Sitzgelegenheiten aber auch Tischen ausgelegt. Die rund 4 stündige Veranstaltung wurde durch Gebärdensprachdolmetscher unterstützt – ein beeindruckender „Übersetzungs-Marathon“. Für Speis und Trank konnte der Hallenbetreiber ein kindgerechtes Angebot bereitstellen. Fritten waren der Hit bei den kleinen Jecken im Saal. Wer stillsitzen und zuhören erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mitsingen, tanzen, springen rauf, runter und wild durcheinander, war nun das Motto. Bei allen Liedern zeigte sich, dass auch die kleinen Karnevalisten der Kölschen Sprache mächtig sind.

Text und Bilder @Greesberger

Stromlose Ader – die Gesellschaft „wächst“ und gedeiht – der Preis für den schönsten Orden geht an Markus Richter, Prunksitzung 23.01.2025

Wenn man durch die Reihen der Stromlosen Ader blickt, fällt eines auf, die Gesellschaft wächst. Vor allem der Nachwuchs scheint mehr als gesichert.

Die kommende Mutterschaft steht Julie Houben mehr als gut zu Gesicht. Sie ist Schriftführerin der Gesellschaft und Literatin. Eifrig gab sie nach den Auftritten die allseits „geliebten“ Goodie-Bags an die Künstler weiter. Das zeigt, wie sehr die Stromlose Ader auch an ihre Künstler denkt. Einst in Corona Zeiten angedacht hat es sich mittlerweile als fester Bestandteil etabliert.

Und wenn man gerade beim DANKE ist. Ein besonderer Dank gilt Markus Richter. Er ist für die Gestaltung des Ordens zuständig. In diesem Jahr ist es ein Orden, der in Erinnerung bleibt. Jeder Orden, Damen wie auch der Herrenorden hat in der Mitte ein Stück Köln, ein Stein vom Kölner Dom. Aus dem Verkauf der Orden fließt die Summe von 5,00 Euro für die Kölner Dombauhütte, die sich um den Erhalt des Kölner Doms kümmert!

Die Herzlichkeit und Wärme der Gesellschaft zeigt sich auch am gut gefüllten Saal. Dort waren unter den Besuchern auch Vertreter ehemaliger Dreigestirne vertreten. Und die durften eine Sitzung mit viel Musik, erstklassigen Rednern und Tanzkorps erleben. Bläck Fööss, Brings, Klüngelköpp,Kasalla und Höhner, Guido Cantz,Marc Metzger, Martin Schopps machten die Sitzung zu dem wo sie für bekannt ist, erklassig zu sein, nahbar und besonders zu sein, so wie die Stromlose Ader!

Der Verein, der mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2024 sowie weiteren Maßnahmen – unter anderem der Einführung einer Diversitätsbeauftragten – sein Vereinsleben konsequent weiterentwickelt, setzt sich aktiv für ein inklusives und gleichberechtigtes Umfeld ein. In den vergangenen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch der Senat der Gesellschaft weiterentwickelt.

 

Bereits in den letzten zwei Jahren wurde der von Senatsmitgliedern gestellte Elferrat durch Frauen aus dem Verein unterstützt. Funktionsträger im Verein sind längst in vielen Bereichen Funktionsträgerinnen, was auch auf den Social-Media-Kanälen der Gesellschaft sichtbar wird. „Unser Verein wird von den Frauen unserer Gesellschaft genauso mitgetragen wie von den Männern. Diese Gleichberechtigung stellen wir ab sofort auch im Senat sicher und haben sie Ende 2025 verbindlich in der Geschäftsordnung verankert. Die ersten beiden Senatorinnen haben bereits ihre Anwärterschaft angetreten“, so Senatspräsident Lothar Becker.

Text: Elisabeth Martini/PM

Fotos: Anja Bögge

Gardelino – Wohlfühlfaktor bei der Kindersitzung Prinzen-Garde Köln

“ Ne wat schön“ umschreibt das Gefühl vieler Eltern im Lindner Plaza.

Nach dem Litewka Abend ist es bereits die 2te Veranstaltung die im Lindner Plaza stattfindet. Und die konnte sich sehen lassen!

Im Saal Stehtische, Sitzreihen und vor der Bühne Wohlfühlzonen mit Sitzsäcken und Matratzen. Rund um den Saal Spielzonen, Schminkstationen und Essstationen. Viele Mitglieder der Prinzen-Garde Köln brachten den eigenen Nachwuchs mit, die älteren Mitglieder wachten mit wachen Augen über den Nachwuchs.

Der Moderator an diesem Tag war Christoph Ollig.

Das Programm war kindgerecht, die PG Pänz, das Kinderdreigestirn, die Jecko Show, Tanzkorps Rheinmatrosen & Minis, Lupo, Aluis und Ralf Dreßen.

Und hier führt selbst Präsident Dino Massi die Polonaise durch den Saal an.

Der Eintrittspreis mit 8 Euro pro Kind ist mehr als erschwinglich. Die Prinzen-Garde Köln hat hier eine Lücke im Veranstaltungsreigen geschlossen die bisher noch offen war.

Erstmals in 2026 wird es 2027 wieder eine Fortsetzung geben, Gardelino hat ein zu Hause gefunden, Danke Dirk Metzner, Danke Prinzen-Garde Köln für dieses Format!

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge