Spendenprojekt 2022:
Kölner Dreigestirn macht Grundschüler fit

  • Das Kölner Dreigestirn sammelt Spenden für das Projekt „Grundschulen in Bewegung“ des Matthias Scherz e.V.
  • Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie wollen Schüler zu mehr sportlicher Bewegung animieren
  • Aus Spendengeldern soll das Trainingsgerät „The Sportstation“ für alle Kölner Grundschulen finanziert werden

2022 bestreitet das Kölner Dreigestirn seine mittlerweile zweite Session in Folge. Und auch in diesem Jahr suchten sich Prinz, Bauer und Jungfrau im Vorfeld ein Herzensprojekt aus, das sie am Ende ihrer Amtszeit mit gesammelten Spenden aus der Session unterstützen wollen. In diesem Jahr gehen die gesammelten Spenden an das Projekt „Grundschulen in Bewegung“ des Matthias Scherz e.V. Ziel der Aktion ist es, alle Kölner Grundschulen bis Ende 2022 mit dem modernen Trainingsgerät „The Sportstation“ auszustatten. Das Trainingsgerät soll Groß und Klein im (Schul-)Alltag spielerisch zum Laufen animieren. Mit verschiedenen Parcoursideen und der starken Verknüpfung zur digitalen Welt durch eine App wird die Bewegung aller gefördert und Schulsport völlig neu definiert.

Startpunkt der Aktion ist das Portal www.deutschland-wird-vital.de. Hier finden Besucher Tipps rund um das Thema Bewegung in ihrer jeweiligen Lebenswelt, und Schulen können sich für den Schritte-Wettbewerb registrieren. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die Schule dann eine „The Sportstation“. Die kompletten Spendengelder fließen in die Finanzierung dieser Geräte. Der Matthias Scherz e.V. will damit nachhaltig einen Beitrag zu mehr Bewegung und Spaß an gesundem Leben leisten. Und auch dem Trifolium ist es eine Herzensangelegenheit, dass die kleinsten Bewohner Kölns, gerade zu Corona-Zeiten, besondere Unterstützung erfahren. „Durch Homeschooling und Lockdown haben die Pänz viel zu viel Zeit zu Hause verbracht. Nicht jeder hat dabei Zugang zu Sportangeboten oder das Glück, einen Garten vor dem Haus zu haben. ‚The Sportstation‘ ist eine tolle Möglichkeit, die Kinder im Schulalltag jetzt wieder spielerisch leicht an das Thema Bewegung heranzuführen“, betont Prinz Sven I.

Denn die deutsche Bevölkerung bewegt sich insgesamt zu wenig. Durchschnittlich zwei- bis dreitausend anstatt der empfohlenen zehntausend Schritte läuft der Deutsche am Tag, so lautet das Ergebnis einer Studie der Sporthochschule Köln. Der Matthias Scherz e.V. möchte diesem Bewegungsmangel mit Hilfe des Kölner Dreigestirns langfristig entgegenwirken. „Wir sind sehr dankbar, dass die Kölner Karnevalisten unser Projekt unterstützen möchten. Wir haben die einmalige Chance, nachhaltig Kinder UND Eltern in Bewegung zu bringen und zudem in den Grundschulen den Teamgedanken in den Klassen, aber auch darüber hinaus zu fördern. Es entsteht eine positive Eigendynamik an den Schulen, die schon eine Sportstation haben, die grandios ist. Mit Hilfe des Kölner Karnevals werden wir viel schneller viel mehr Schulen ausstatten können, das ist eine ganz tolle Aktion“, freut sich Matthias Scherz.

Traditionell sammelt das Kölner Dreigestirn Spenden bei seinen Auftritten im Laufe der Session. Da aber Sitzungen weitestgehend ausfallen und sich die Drei auf soziale Termine konzentrieren, sind auch unabhängig von Veranstaltungen Spenden willkommen. Das Kölner Dreigestirn freut sich über jede Unterstützung für das Projekt.

Spenden mit dem Stichwort „Kölner Dreigestirn“ bitte an:

Altstädter Köln 1922 eV
Sparkasse KölnBonn
BIC: COLSDE33
IBAN: DE 13 3705 0198 1935 7042 45

Mehr Informationen über den Matthias Scherz e.V. gibt es unter www.matthias-scherz-ev.de.

Bilder und Text Festkomitee Pressemitteilung

Blaue Funken: Die ersten Alternativveranstaltungen der abgesagten Session

Aufgrund der Vorgaben der bestehenden Corona-Schutzverordnung sowie der Absprache des Festkomitee Kölner Karneval mit der NRW-Landesregierung hat die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. mit den anderen acht Traditionskorps und vielen weiteren Karnevalsgesellschaften vor einer Woche die meisten Karnevalssitzungen abgesagt. Dennoch wurden in den vergangenen Tagen kleine – meist im Freien stattfindende – karnevalistische Formate entwickelt, die alle im Rahmen der Verordnung möglich sind, ohne diese auszureizen.

Orden-To-Go am 8. Januar 2022:

Der für Montag, 10. Januar 2022 geplante Regimentsappell der Blauen Funken wurde ebenfalls mit abgesagt. Traditionell wird der aktuelle Sessionsorden auf dem Regimentsappell vorgestellt und an die Mitglieder und Gäste ausgegeben. Die Mitglieder sollten aber nicht auf ihre Orden verzichten und so wurde die Aktion „Orden-To-Go“ entwickelt. Das Verkaufsstand-Team unter der Leitung von Marc Menden hatte sich dankeswerterweise bereit erklärt, am Samstagnachmittag, 8. Januar 2022 am Funkenturm durch einen bereits in der letzten Session geübten Drive-Through entlang des Funkenturms (den man auch zu Fuß nutzen konnte), die Orden und das Jahrbuch 2022 zu übergeben. Dies wurde von den Mitgliedern hervorragend aufgenommen und mehr als 280 (!) Blaue Funken nutzten diesen besonderen Service.

Auch wenn sich alle einig waren, daß eine Übergabe auf einem regulären Regimentsappell wesentlich besser gewesen wäre, waren alle von der „Orden-To-Go“-Aktion begeistert, denn so konnte der Beginn einer Session mit dem neuen Orden wenigstens etwas nachvollzogen werden.

Der neue Sessionsorden, der in zwölf Motiven das Jahr der Blauen Funken im Monatsablauf zeigt, kann auf der Website unter www.blaue-funken.de erworben werden, sowie ebenso der Damenorden der Session 2022.

Empfang des Kölner Kinderdreigestirns 2022 bei der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken am Samstag, den 15.01.2022:

Auch für die Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe wurde eine kleine alternative Veranstaltung entwickelt, damit sie wenigstens zu Beginn der Session einmal auf der Bühne stehen und ihr Können präsentieren konnten. Dies wurde kombiniert mit einem Empfang und einem Auftritt des Kinderdreigestirns 2022, denn es gibt eine enge Verbindung zu den Blauen Funken: „Kinderbauer Robin“ (Fischenich) tanzt seit fünf Jahren in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken.

Mit viel Spaß und Eleganz zeigten die jüngsten Blauen Funken einem kleinen Publikum aus dem Kinderdreigestirn, dem Vorstand der Blauen Funken und natürlich ihren stolzen Eltern ihren neuen Tanz. Nach dem Auftritt des Kinderdreigestirns erhielten alle Mariechen und Fünkchen die Kinder-Dreigestirns-Spange und wurden von der Gesellschaft zu einem Mittagessen eingeladen.

„Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café am Samstag, den 15. Januar 2022:

Am gleichen Tag trafen sich die „großen“ Blauen Funken zu einem „Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café. Normalerweise trifft sich die gesamte Gesellschaft zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Funkenklaaf im Funkenturm oder in einer Gaststätte. Aufgrund der derzeitigen Vorgaben und Einschränkungen wurde die Veranstaltung ins Freie gelegt und fand rund um das Rheinpark Café im Kölner Rheinpark statt. Für das Programm verantwortlich waren Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk und der Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich.

Den zweiten Auftritt bei den Blauen Funken an einem Tag hatte das Kölner Kinderdreigestirn 2022. Auch beim „Openair-Klaaf“ wurden die drei umjubelt, wobei auch hier der Fokus etwas auf dem Kinderbauern Robin Fischenich lag, da dieser in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken tanzt und sein Vater Oliver Fischenich Wachoffizier der Blauen Funken ist.

Im Laufe der Veranstaltung berichtete Präsident und Kommandant Björn Griesemann von den vielen Überlegungen zu kleinen alternativen Formaten, um wenigstens etwas Fastelovend unter den bestehenden Vorgaben erlebbar zu machen. Außerdem konnte er den anwesenden Mitgliedern den neuen Generalpostmeister der Blauen Funken Josef Teupe vorstellen. Er sollte beim Regimentsappell offiziell als Nachfolger von Ewald Hohr, der diese Funktion von 2001 bis 2021 innehatte, in das Amt eingeführt werden, aufgrund der Absage muß dies nun später nachgeholt werden. Während des „Openair-Klaafs“ konnte er sich erstmals in seiner neuen Funktion an die vielen anwesenden Mitglieder wenden.

Quelle Pressemitteilung: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

(C) Fotos : Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Knut Walter, Michael Nopens, Daniela Decker

Prinzengarde Köln – ABSAGE Veranstaltungen 2022

Absage Sitzungsveranstaltungen 8.1.2022 Prunksitzung, Maritim 13.1.2022 Kostümsitzung, Maritim 16.1.2022 Herrensitzung, Maritim 22.1.2022 Prunksitzung, Gürzenich 27.1.2022 Fest in weiss-rot, Gürzenich 29.1.2022 Kostümsitzung, Maritim 3.2.2022 Damensitzung, Gürzenich 5.2.2022 Prunksitzung, Maritim 12.2.2022 Prunksitzung, Prunksitzung 17.2.2022 Kostümsitzung, Gürzenich

Das Festkomitee Kölner Karneval sowie die Landesregierung NRW haben zu einer freiwilligen Absage der karnevalistischen Saalveranstaltungen der Session 2022 aufgerufen, um eine Ausbreitung des Corona-Virus nicht zu forcieren. Die Prinzen-Garde ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion in dieser Situation bewusst und hat sich daher zur Absage der o.g. Veranstaltungen entschieden. Unsere Gäste erhalten gezahlte Eintrittsgelder zurückerstattet. Von der freiwilligen Absage sind unserer Karnevalsbälle mit Partycharakter nicht betroffen, da sie gem. CoronaschutzVO aktuell ohnehin verboten sind. Dieses Verbot endet zwar am 12.1.2022, eine Verlängerung ist aber wahrscheinlich, so dass auch diese Eintrittsgelder ggf. erstattet werden. Wir sind sehr traurig über diese Entwicklung, zumal wir uns auf jede nur denkbare Situation und jedes Szenario akribisch vorbereitet hatten. Wir sind deshalb auch vorbereitet, sollte sich eine Möglichkeit eröffnen, kleinere Veranstaltungen durchzuführen. Ganz sicher ist außerdem, dass wir Hoffnung und Zuversicht nicht aufgeben. „Wat och passeet, mer stonn zesamme“ ist nicht nur unser selbst gegebenes Motto, es ist unsere Motivation, mit der wir auch durch diese Zeit gehen.

Pressemitteilung

Bild: Pixabay

Mir sin die Große KG Frohsinn“ – Absage 2022

Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. sagt alle geplanten Veranstaltungen für die Session 2021/22 ab und feiert trotzdem

Alles hät sing Zick“ – so heißt das Motto in diesem Jahr. Dass diese Zick so schnell wieder vorbei sein könnte, hätte vor einigen Wochen keiner für möglich gehalten. Am 05.11.2021 feierte die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. noch ihre große Sessionseröffnung. Zu dem Zeitpunkt waren die weiteren Veranstaltungen – eine Kostümsitzung im Gürzenich am 09. Januar 2022 und eine Veranstaltung im Wartesaal am Dom am 28. Januar 2022 – bereits fertig geplant mit fulminantem, karnevalistischem Programm. Doch wie so viele Gesellschaften folgte auch die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. der Empfehlung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber den Gästen, Künstlern, Mitarbeitern der jeweiligen Locations und allen anderen, mit denen wir im physischen Kontakt wären, bewusst und können es nicht verantworten, ein Event in dieser Größenordnung durchzuführen.“ teilte Präsidentin Tanja Wolters voller Bedauern vor Weihnachten mit. Und so musste bereits das zweite Jahr in Folge, die mit Sehnsucht erwartete Neuauflage der Kostümsitzung der KG abgesagt werden.

Nach erstem Schock und Kummer über die Absage wurde der Vorstand aber schon aktiv. „Im vergangenen Jahr haben wir diverse Veranstaltungen für unsere Mitglieder angeboten. Zum einen haben wir Online-Formate wie einen virtuellen Stammtisch oder eine virtuelle Kindersitzung, zum anderen aber auch coronakonforme Präsenzveranstaltungen wie unsere Bimmelbahntour durchgeführt. Auch dieses Jahr haben wir uns natürlich etwas Besonderes einfallen lassen.“ erzählt die Präsidentin mit einem Schmunzeln. Das besondere Finale der Sitzung erhielten die Mitglieder nämlich gestern persönlich nach Hause. „Seit 1,5 Jahren haben wir mit Manuel Sauer und Simon Kurtenbach von der Tonbauhütte an einem eigenen Lied gearbeitet. Wir haben es aus Mitgliederreihen einsingen lassen und wollten es als großes Finale bei der Sitzung präsentieren.“ so Literat und 2. Vorsitzender Oliver Michels, der einen engen Draht zu den beiden Musikern pflegt. „Inhaltlich greift das Lied unser Selbstverständnis auf, in dem wir die verbindende Kraft des Karnevals in den Vordergrund stellen.“ so der 1. Vorsitzende Andreas Wolf, der selber das Lied mit eingesungen hat. „Wir verstehen uns als Gute-Laune-Stifter und möchten uns und andere froh machen, denn der Fastelovend verbindet Groß und Klein und hält unsere Stadt zusammen.“

Und so fand die Premiere dieses schönen Liedes für jeden einzelnen zu Hause statt. Aufgezeichnet im Gürzenich, mit der Unterstützung von Manuel Sauer, Simon Kurtenbach und Michael Kuhl, erhielten die Mitglieder einen frohsinnigen Film, produziert von Eitel Sonnenschein. „Wir freuen uns schon sehnsüchtig darauf das Lied mit allen Mitgliedern gemeinsam zu singen.“ so Tanja Wolters. „Unsere Zeit wird kommen, zwar nicht diese Session in der Form wie wir es geplant haben, aber dann in der nächsten – und dann um so ausgelassener und frohsinniger.“ Alles hät sing Zick.

·​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ Link zum Video: https://vimeo.com/663511576/2f854cc1b6

Bild und Text Pressemitteilung

Die „Lachende PÄNZarena“ erst am 04. Februar 2023 wieder in der LANXESS arena

 

Auch die „Lachende PÄNZarena“ findet 2022 nicht statt

Neben den geplanten 15 Ausgaben der „Lachenden Kölnarena“ muss auch die

Junior-Version der Traditionsveranstaltung in diesem Jahr erneut pausieren –

Ersatztermin für 2023 steht bereits fest

 

Ende der vergangenen Woche gaben die Veranstalter der „Lachenden Kölnarena“ bekannt, dass eine Durchführung auch in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht zu realisieren ist. Dies betrifft auch die Kinder-Variante, die „Lachende PÄNZarena“, welche eigentlich am 12. Februar 2022 hätte stattfinden sollen.

 

Eberhard Bauer-Hofner mit seinem Team von der Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH: „Mit schwerem Herzen mussten wir auch dieses Jahr unsere und Eure geliebte „Lachende PÄNZarena“ absagen. Zu Beginn der Session hatten wir noch große Hoffnung mit Euch allen wieder gemeinsam die Arena mit lachenden, singenden, schunkelnden und fröhlichen Kindern füllen und zum Wackeln bringen zu können. Jedoch lässt uns die aktuelle Lage nicht die Möglichkeit, mit Euch zu feiern. In erster Linie wollen wir, dass alle gesund bleiben. Wir, die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH sowie die Arena Management GmbH, würden sich wahnsinnig freuen, wenn Ihr uns nicht vergesst und mit positiven Gedanken an 2023 festhaltet. Bei dieser Gelegenheit wollen wir es nicht versäumen und wünschen unserem diesjährigen Kinderdreigestirn trotz der Umstände eine unvergessliche Session. Vun Hätze senden wir allen Pänz ein dreifaches ‚Kölle Alaaf!‘“

 

Auch Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher bedauert die zweite Absage nach 2021 sehr: „Bekanntlich sind die Kinder die größten Leittragenden der Pandemie. Ich als Familienvater weiß, wie wichtig eine frohe, verspielte und ausgeglichene Kindheit für die Entwicklung der heranwachsenden Generation ist. Mit der „Lachenden PÄNZarena“ hätten wir in diesem Jahr nur zu gerne wieder einen Beitrag dazu geleistet, der Tristesse der vergangenen Zeit etwas entgegenzuwirken und vielen Jung-Jecken einen tollen Tag bereitet. Dass dies erst 2023 wieder möglich ist, macht uns unendlich traurig.“

 

Für die Jüngsten, die sich auf die Karnevals-Party im „Henkelmännchen“ gefreut hatten, gibt es jedoch auch eine gute Nachricht: Alle bereits gekauften Tickets aus 2021 und 2022 behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin am Samstag, den 04. Februar 2023, wenn die „Lachende PÄNZarena“ zum fünften Mal stattfinden und somit das Brauchtum für die Pänz fortführen wird.

Wichtig: Im Falle einer Rückgabe ist diese nur dort möglich, wo die Tickets erworben wurden.

 

Quelle: Gastspieldirektion Otto Hofner / AMG

KG Alt-Köllen – Abgesagte Zeltsitzungen, aber Karneval der Herzen

Eigentlich hätten von Samstag bis Montag über 5.500 Jecke drei Tage lang auf den beiden Volkssitzungen und der Mädchensitzung der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. auf dem Neumarkt gefeiert. Leider mussten diese Veranstaltungen wie bereits im letzten Jahr schweren Herzens aufgrund Corona abgesagt werden. Die Alt-Köllen-Mitglieder wollten aber nicht einfach den Kopf hängen lassen und Trübsal blasen, und so traf man sich am Samstagnachmittag ganz spontan im nahe gelegenen Wirtshaus „Zum Jan“ in kleiner Runde mit rund 80 Personen. Natürlich Corona-konform streng nach der 2G+ Regel. Unter den Gästen befanden sich neben Mitgliedern von Alt-Köllen auch Mitglieder befreundeter Gesellschaften, u.a. Stefan J. Kühnapfel (Präsident und Literat des Reiter-Korps „Jan von Werth“), Marcel Hergarten (Präsident der KG Fidele Fortuna), Marcus Schneider (Präsident der KKG Fidele Burggrafen), Peter Kloiber (Senatspräsident der KKG Schnüsse Tring), Karl-Heinz Loeffler, (1. Vorsitzender der KG Neppeser Naaksühle), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG Neppeser Naaksühle und Adjutant des Präsidenten der Altstädter Köln),  Reinhard Müller (Präsident der KG Kölsche Huhadel), Wolfgang Lutter (Literat der Großen Braunsfelder KG), Margret Lutter (Literatin der KG Schmuckstückchen), Domenico Carrieri (Literat der KG Sr. Tollität Luftflotte), Volker Hochfeld (Literat der KKG Blomekörfge), Guido Stöcker (Literat der KG Neppeser Naaksühle) und auch das Tanzpaar der Altstädter, Jeanette Koziol und Jens Käbbe.
Trotz der spontanen Idee und kurzfristigen Planung hatte Alt-Köllen-Präsident Stephan Degueldre neben DJ Henry, auch Peter Kerscher (mit seiner Kuh Dolly), Maritta Köllner und Max Biermann für das Programm gewinnen können. Gäste und Künstler waren sich einig, dass es gerade in dieser Session solche Veranstaltungen braucht. Brauchtum, Tradition und der ursprüngliche Karneval waren in diesem kleinen Kreis so herzergreifend nah, dass neben viel guter Stimmung auch das ein oder andere Tränchen verdrückt wurde. Neben einer gefühlvollen Fastelovendsatmosphäre gab es bis nach Mitternacht viel Zeit für Gespräche. Sogar die Künstler feierten nach ihren Auftritten noch längere Zeit mit. „Auch hier zeigte sich, wie schon bei unserem Dreikünnige-Appell zwei Tage vorher, das man unter den aktuellen Regeln durchaus sicher und verantwortungsvoll wundervolle kleinere Veranstaltungen durchführen kann. Unser gesamter Vorstand wird versuchen, auch für die restliche Session solche spontanen Formate zu organisieren.“, so Degueldre.

Bild und Text: Pressemitteilung

Dreikünnige-Appell K.G. Alt-Köllen 2022

Am 6. Januar startete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. mit ihrem traditionellen Dreikünnige-Appell im Lindner Hotel – City Plaza ins neue Jahr. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, konnte sie in diesem Jahr unter 2G+ Bedingungen stattfinden.

Erstmals konnte der im vergangenen Sommer neu gewählte Präsident Stephan Degueldre die Mitglieder und Ehrengäste bei einem Kölsch-Empfang begrüßen. „Gerade weil wir nun bereits zum zweiten Mal mit einer sehr eingeschränkten Session konfrontiert sind, wollen wir zeigen, dass unser Fastelovend eben nicht einfach abgesagt werden kann. Tradition und Brauchtum sind doch gerade auch in dieser schwierigen Corona-Zeit wichtig. Heute zeigen wir, wie man unter Beachtung aller Regeln verantwortungsvoll mit dieser Situation umgehen kann.“

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Goldenen Mütze 2022 an Michael Schwan, den Ehrenpräsidenten des Kölsche Huhadel vun 1985 e.V. und bestens bekannter Kult-Moderator von Center TV. Die Laudatio hielt sein langjähriger Freund und Co-Moderator bei Center TV, Stephan Brandt. Michael Schwan zeigte sich sichtlich gerührt und geehrt, nun in einer Reihe mit den bisherigen prominenten Mützenträgern zu stehen.

Der nächste Höhepunkt waren die Auftritte der beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins. Tanztrainerin Ines Autermann hat es gemeinsam mit den über 50 Tänzerinnen und Tänzern geschafft, trotz der teils schwierigen Trainingsbedingungen ein hervorragendes Programm auf die Bühne zu bringen. Die Gäste zeigten sich begeistert und ließen die Tanzgruppen erst nach einigen Zugaben mit Standing Ovations aus dem Saal. Auch der Auftritt von JP Weber wurde zu einem weiteren, besonders emotionalen Höhepunkt. Als er davon sprach, wie sehr ihm Karneval, die Stimmung in den Sitzungen, vor allem aber die Menschen fehlten und dazu stimmungsvoll seine einmaligen Krätzchen sag, wurde sogar das eine oder andere Tränchen vergossen.

Stephan Degueldre freute sich besonders darüber, dass gerade in seinem ersten Jahr als Präsident auch besondere Gäste befreundeter Kölner Gesellschaften seiner Einladung gefolgt waren. So begrüßte er Stefan Kühnapfel (Präsident des Reiter-Corps „Jan von Werth“), Tanja Spiegel (Präsidentin der KG „Goldmarie“), Hans-Peter Houben (Präsident der KKG „Stromlose Ader“), Marcel Hergarten (Präsident der KG „Fidele Fortuna“), Herbert Kau (Präsident der KG „Neppeser Naaksühle“), Reinhard Müller (Präsident der KG „Kölsche Huhadel“), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG „Neppeser Naaksühle“ und Adjutant des Präsidenten der „Altstädter“), Thorsten Sauer (Senatspräsident der KG „Müllemer Junge“) und Domenico Carrieri (Literat der KG „Sr. Tollität Luftflotte“).

Eine besondere Ehre war es Degueldre als neuem Präsidenten der KG Alt-Köllen dann auch, dem ebenfalls neu gewählten Senatspräsidenten Markus Lüdemann dessen Präsidentenkette und -mütze zu überreichen. Neben der Vorstellung und Übergabe des neuen Sessionsordens, für den Bernd Schneider verantwortlich zeichnete, wurden bei dem Appell wie in jedem Jahr auch zahlreiche Mitglieder für ihre Verdienste um die Gesellschaft und den Kölner Karneval geehrt.

Besonders erwähnenswert sind Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft von Willi Egger und Manfred Engel. Letzterer wurde zusätzlich mit dem Verdienstorden der Sonderstufe in Gold ausgezeichnet. Udo Marx, Vertreter des Festkomitee Kölner Karneval überreichte schließlich dem ehemaligen Senatspräsidenten Gregor Berthold den Verdienstorden in Silber des Festkomitees. Eine besondere Idee hatte sich der Vorstand noch für den Schatzmeister Sebastian Pütz ausgedacht. Da dieser, wie viele andere Schatzmeister auch, sowohl im letzten Jahr als auch in diesem Jahr mit schwierigsten Bedingungen und diversen Fördertöpfen zu kämpfen hatte und dafür einen immensen ehrenamtlichen Arbeitsaufwand hatte und noch haben wird, bedankte sich der Vorstand bei ihm mit einem sehr persönlichen Geschenk in Form eines besonderen Drucks des KG-Enblems plus einem Essensgutschein für ihn und seine Frau.

Obwohl die bisherigen Veranstaltungsabsagen natürlich alle schmerzen, betonte der 2. Vorsitzende und Pressesprecher Axel Kraemer, dass der Vorstand auch weiterhin versuchen werde, mögliche Alternativen zu schaffen. „Mit der heutigen Veranstaltung haben wir, wie bereits schon mit unserem Sessionsauftakt im November, gezeigt, dass mehr geht als in der letzten Session. Wir sind zuversichtlich und hoffnungsfroh, dass noch weitere Aktivitäten möglich sein werden.“

Das Kreativität gefragt ist, erfuhren übrigens alle Teilnehmer gleich vor Beginn des Dreikünnge-Appells. Die „Zeltorden“, die eigentlich an diesem Wochenende für die leider abgesagten drei Sitzungen im Zelt auf dem Neumarkt mit über 5.500 Gästen vorgesehen waren, kamen stattdessen in anderer Weise zum Einsatz. Nämlich als Nachweis für jeden, der die strenge „Geimpft-Getestet“-Kontrolle beim Einlass durchlaufen hatte.

Weitere Auszeichnungen: Ratsherren: Sven Hellmold, Willi Köhler, Sebastian Scheer; 11 Jahre Mitgliedschaft: Christoph Förster, Roland Pfeifer, Ernst Braun, Hannspeter Henseler, Dr. Hermann Rudolphi; 25 Jahre Mitgliedschaft: Prof. Dr. Klaus Fritz, Thomas Müsgen, Casino Orden: Sven Hellmold, Sebastian Pütz; Ehrenmitglieder KG: Frank Homilius, Ewald Kappes; KG Bronze: Martin Syrek

Pressemitteilung

Fotoquelle: Hans Renn

Information der neun Traditionskorps
zu den Veranstaltungen der Session 2021/ 2022

Information der neun Traditionskorps
zu den Veranstaltungen der Session 2021/ 2022

 
Aufgrund der Vorgaben der bestehenden Corona-Schutzverordnung sowie der Absprache des Festkomitee Kölner Karneval mit der NRW-Landesregierung haben die neun Traditionskorps im Kölner Karneval in der Verantwortung für die Gesundheit ihrer Gäste, Freunde und Mitglieder beschlossen, einen Großteil der Karnevalssitzungen in Innenräumen abzusagen. Die Details zu einzelnen Sitzungen werden die Gesellschaften separat veröffentlichen.
 
Die Traditionskorps werden kurzfristig alle Gäste kontaktieren und die Details für die Rückabwicklung der bereits verkauften Karten übermitteln.
 
Von dieser freiwilligen Absage sind derzeit die großen Tanzveranstaltungen und Bälle noch nicht betroffen, da sie derzeit ohnehin verboten sind. Sobald neue Informationen vorliegen, werden diese ebenfalls separat durch die einzelnen Gesellschaften veröffentlicht.
 
Die neun Traditionskorps bedauern diese Entscheidung sehr, sehen aber aufgrund ihrer Verantwortung keine andere Möglichkeit, um auch Schaden vom immateriellen Kulturerbe Rheinischer Karneval sowie der Stadt Köln fernzuhalten. Diese Absage ist mit dem Wunsch verbunden, möglichst schnell eine höhere Impfquote in der Bevölkerung zu erzielen, um bald wieder den Karneval in der Form, wie wir ihn lieben, feiern zu können und unsere Kultur zu leben.
 
Für den späteren Teil der Session werden – je nach pandemischer Lage und Vertretbarkeit – unterschiedliche pandemie-konforme Aktionen und kleinere Formate geplant, um unseren Fastelovend in einer alternativen Form erleben zu können. Die einzelnen Traditionskorps werden dazu weiter informieren, sobald Details und Termine dafür feststehen.

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Pressemitteilung

Kölner Karneval: Domgottesdienst für Karnevalisten wird live für alle Jecken übertragen

In der vergangenen Session hatten die Jecken aufgrund der Corona-Pandemie noch drauf verzichten müssen, in diesem Jahr findet der Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten wieder statt und wird via Live-Stream allen Interessierten zugänglich gemacht. Erstmals findet der Gottesdienst zudem am Wochenende nach der Proklamation statt, so daß das Kölner Dreigestirn und das Kölner Kinderdreigestirn im vollen Ornat teilnehmen können.

Der Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten wird bereits seit 2007 veranstaltet und seit einigen Jahren als ökumenischer Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr leiten den Gottesdienst der Dom- und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine sowie der evangelische Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger. „Der Gottesdienst ist für uns inzwischen ein fester Bestandteil der Karnevalszeit, und wir freuen uns sehr, wieder im Kölner Dom um den Segen für die Session bitten zu dürfen“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell erleben, ist der Glaube für viele Menschen eine wichtige Stütze. Die enge Verbindung zwischen Kirche und Karneval liegt uns deshalb besonders am Herzen.“

Der Gottesdienst für Karnevalisten gehört in regulären Jahren zu den am besten besuchten Gottesdiensten im Kölner Dom. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie wird er in diesem Jahr allerdings nur im kleinen Teilnehmerkreis stattfinden und nicht öffentlich zugänglich sein. Die Veranstaltung wird aber live übertragen auf den Kanälen des Festkomitees und des Domradios:

Samstag, 8. Januar 2022, 12.00 Uhr
www.koelnerkarneval.de
https://www.facebook.com/koelnerkarneval.de
https://www.domradio.de/web-tv/wort-gottes-feier-zur-eroeffnung-der-karnevalssession

Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. (Foto) (c)Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis

Einzug Dreigestirn in die Hofburg Dorint am Heumarkt

Kölner Karneval:
Designiertes Kölner Dreigestirn erhält Schlüssel zur Hofburg

  • Dorint Hotel am Heumarkt auch in dieser besonderen Session Heimat des Dreigestirns
  • Nutzung der Räumlichkeiten vor allem an den Wochenenden zur Vorbereitung sozialer Termine

Im kleinen Rahmen fand heute der „Einzug in die Hofburg“ des designierten Kölner Dreigestirns 2022 statt. Herbergsvater und Hoteldirektor Frank Schönherr übergab symbolisch einen großen Schlüssel an den designierten Prinz Sven I. (Oleff), den designierten Bauern Gereon (Glasemacher) und die designierte Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun).

Das Dorint Hotel am Heumarkt stellt in dieser Session bereits zum vierten Mal große Teile der siebten Etage dem Kölner Dreigestirn und seiner Adjutantur als offizielle Hofburg zur Verfügung. „Auch wenn wieder all unsere Planungen für die Session durcheinandergeworfen wurden, freuen wir uns sehr, dass diese Konstante bleibt“, betont Frank Schönherr. „Der Karneval ist wichtig für die Kölnerinnen und Kölner, und wir unterstützen das Dreigestirn sehr gerne dabei, ein bisschen Fastelovend in der Stadt zu verbreiten.“

Das Dreigestirn wird anders als in normalen Sessionen allerdings nicht durchgehend im Hotel wohnen, da Sitzungen und Bälle 2022 erneut ausfallen. „Wir konzentrieren uns in den kommenden Wochen vor allem auf soziale Termine an den Wochenenden“, erklärt der designierte Prinz. „Da ist es eine enorme Erleichterung, das Dorint als Basis und Ausgangspunkt für Termine nutzen zu können. Hier können wir uns umziehen, vorbereiten und zwischendrin auch mal durchatmen.“

In Vorbereitung auf die Session hatte das Dorint Hotel den Eingangsbereich umgestaltet und so mehr Platz für Karnevalsveranstaltungen geschaffen. Auch wenn ausgelassene Feiern wohl erst in der Session 2023 wieder möglich sein werden, bleibt Harry’s New York Bar durchgehend für das Kölner Dreigestirn und andere Jecken geöffnet.

Pressemitteilung