Treuer Husar startet ins Jubiläumsjahr mit internem Beförderungsappell und neuer Marie

Das Jubiläumsjahr der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln hat begonnen! Zum Auftakt in das besondere Jahr, in dem die Gesellschaft ihr 100-jähriges Bestehen feiert, fand am Sonntag ein interner Beförderungsappell im Husaren-Kasino statt.

Anders als in den Vorjahren wurde auf eine große öffentliche Veranstaltung verzichtet, da am 26. Januar im Rahmen einer feierlichen Matinee gemeinsam mit dem Reiterkorps Jan von Werth die Jubiläumsfeierlichkeiten gebührend gefeiert werden.

Trotz des kleineren Rahmens war die Veranstaltung für die Mitglieder ein würdiger und emotionaler Beginn des Jubiläumsjahres. Präsident Markus Simonian und Kommandant Harry Kramer begrüßten die Anwesenden und führten durch ein Programm voller besonderer Momente. Neben den üblichen Ehrungen und Beförderungen sorgte ein Auftritt von Björn Heuser für besondere musikalische Unterhaltung.

Neue Marie: Lena Küpper übernimmt kurzfristig die Rolle von Marie Lüttgen

Noch vor der Veranstaltung informierte der Vorstand die Mitglieder über eine wichtige Entwicklung: Zu Jahresbeginn hatte Marie Lüttgen aus persönlichen Gründen ihren sofortigen Rücktritt als Tanzmarie angeboten. Der Vorstand nahm diesen Entschluss nach reiflicher Überlegung mit Bedauern an und dankte ihr für ihr Engagement seit der Session 2023. Um im Jubiläumsjahr nicht ohne Tanzpaar dazustehen, konnte die Gesellschaft kurzfristig eine Nachfolgerin gewinnen: Lena Küpper (Foto, gemeinsam mit Julian Stockhausen) übernimmt ab sofort die Rolle der Marie und wurde unter tosendem Beifall von ihren Kameraden empfangen. Lena Küpper ist keine Unbekannte beim Treuen Husar, da sie viele Jahre Teil der Kinder- und Jugendtanzgruppe Husaren-Pänz war und die Husaren-Familie von klein auf kennt. Gemeinsam mit Tanzoffizier Julian Stockhausen hat sie bereits mit intensiven Trainingseinheiten begonnen, um optimal auf die bevorstehende Jubiläumssession vorbereitet zu sein. Dank dieser schnellen und reibungslosen Neubesetzung kann die Gesellschaft zuversichtlich und gut aufgestellt in das Jubiläumsjahr starten. Der Vorstand ist überzeugt, dass das neue Tanzpaar die Husaren-Tradition würdig vertreten wird und wünscht Marie Lüttgen für ihren weiteren Weg alles Gute.

Neuaufnahmen und Beginn der Hospitantenzeit

Musikalische Auszeichnungen

Ein weiteres Highlight war die Verleihung der BDK-Musikerabzeichen an Mitglieder des Musikzuges der Treuen Husaren:

  • Musikerabzeichen in Gold mit Brillanten:
    • Markus Schulte
  • Musikerabzeichen in Gold:
    • Frank Arenz
    • Maurice Dibke
    • Mike Hehn

Präsident Markus Simonian bedankte sich herzlich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre Treue zur Gesellschaft. „Der heutige Tag zeigt einmal mehr, was unsere Gesellschaft seit 100 Jahren ausmacht: Gemeinschaft, Engagement und die Freude am kölschen Fasteleer“, so Simonian.

55 Beförderungen – 10 neue Oberste ernannt

Ein Höhepunkt des Abends war die Beförderung von 55 Mitgliedern, darunter zehn Mitglieder zum Oberst:

  • Dietmar Chauchet
  • Peter-Josef Derichsweiler
  • Siegfried Janzen
  • Sascha Kochs
  • Frank Markus
  • Robert Meseke
  • Josef Schoop
  • Berthold Diller
  • Daniel Buchbinder
  • Oliver Josten

Mit ihrer langjährigen Treue und ihrem Einsatz für die Gesellschaft haben sie sich diese Auszeichnung verdient und erhielten großen Applaus von ihren Kameraden.

Weitere neue Posten

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die feierliche Ernennung neuer Postenträger: Winfried „Winni“ Giesen, Friedhelm „Freddy“ Engels und Günter Passmann wurden zu Plaggenträgern ernannt, während Patrick Beilstein zum Schellebaumträger berufen wurde. Diese traditionellen Posten sind von großer symbolischer Bedeutung und ehren Mitglieder, die sich durch ihr langjähriges Engagement und ihre besondere Verbundenheit zur Gesellschaft auszeichnen. Unter dem Applaus der anwesenden Mitglieder nahmen die neuen Träger ihre Ernennungen stolz entgegen.

Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft inkl Foto

KKV „UNGER UNS“: Feier „Mess op Kölsch“ in St. Anna zum 7 x 11. Jubiläum

Am Samstag 01.12.2024 fand in der Pfarrkirche St Anna in Neuehrenfeld eine “ Messe op kölsch“ anlässlich des jecken Jubiläums des KKV Unger Uns von 1943 im Jahr 2025 von „7×11 jecken Jahren“ statt.

Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg und wurde mit viel Hingabe und Liebe zum Detail durchgeführt.

Die Messe wurde musikalisch begleitet vom Musikzug der Domstädter e.V der mit seinen wunderbar passenden Tönen eine besondere Atmosphäre schuf. Unter der Leitung von Ehrenratsherr Prälat Gerd Bachner und Diakon Werner Boller fand die Messe statt. Letzterer hielt eine unterhaltsame Predigt in Reimrede, in der mit viel Humor die kleinen und grossen Probleme in Köln ansprach – von der Pünktlichkeit der KVB, dem 1.FC Köln bis zum leidigen Thema Verkehr der Stadt Köln.

Nach der Messe trafen sich die Mitglieder des Vereins im festlich geschmückten Pfarrsaal von St Anna zum traditionsnellem Adventskaffee.

Dort wurde ein buntes weihnachtliches Programm geboten, das von der Kölsch Band “ Spontan“ musikalisch begleitet wurde.

Viele ehrenamtliche Helfer besonders der JU „Unger Uns“ halfen bei der Ausgabe von Kaffee, Kuchen, Getränken, Brötchen und Würstchen, was noch zum besonderen Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Auch den Auf-und Abbau übernahm der JU „Unger Uns“.

Ein grosser weihnachtlicher Blumenstrauß erhielt Frau Silke Korten stellvertretend für alle Mitglieder die sich mit großem Einsatz beim KKV „Unger Uns“ e.V engagieren.

Text und Bild: Pressemitteilung

Karl-Küpper-Preis 2024: Gunter Demnig erhält Auszeichnung im Historischen Rathaus

Gunter Demnig ist mit dem Karl-Küpper-Preis 2024 ausgezeichnet worden. Der Künstler nahm die Auszeichnung in der Piazzetta des Historischen Rathauses entgegen. Günter Demnig ist bekannt für seine „Stolpersteine“, mit denen er den Opfern des Nationalsozialismus ein Denkmal setzt und an sie erinnert. Die erste Gedenktafel aus Messing verlegte Gunter Demnig 1992 vor dem Kölner Rathaus. Die Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Die Geschichte der Stolpersteine ist auf das Engste mit unserer Stadt verbunden. Gunter Demings Idee, uns mitten im Alltag an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und ihrer zu gedenken, bleibt richtig und ist genial. Auf diese Weise bleiben sie unter uns, behalten ihre Individualität und gehören weiterhin zu unserer Gesellschaft.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval „Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten, ist unser aller Aufgabe und die zukünftiger Generationen. Gunter Demnig sorgt nicht nur dafür, daß diese Menschen nicht vergessen werden. Er reißt uns mit seinen Stolpersteinen aus dem Alltag und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, aufzustehen gegen Antisemitismus und Rassismus. Eine Mahnung, die heute wieder so aktuell und wichtig ist wie damals.“

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger obliegt einer Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie Vertreterinnen und Vertreter der Familie von Karl Küpper angehören. Die Laudatio auf den Preisträger hielt der Künstler Wolfgang Hahn.

Der Karl-Küpper-Preis wurde am 26. Mai 2020 – dem 50. Todestag von Karl Küpper – erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ist mit € 10.000,00 dotiert. Das Preisgeld stifteten in diesem Jahr die Kreissparkasse Köln und die Sparkasse KölnBonn. Beide Unternehmen haben den Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung fest in ihrer Unternehmensphilosophie verankert.

Bild und Text Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Sessionseröffnung KG Alt-Köllen vun 1883 2024

20.11.2024

Am Samstag (16. November 2024) feierte die K.G. Alt-Köllen ihre Sessionseröffnung im Hilton Cologne.

Stimmungsvoll wurde die Veranstaltung vom neuen Präsidenten Gregor Berthold eröffnet, der die über 160 anwesenden Mitglieder und Gäste gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Bernd Kempa begrüßte.

Ganz im Sinne des neuen Sessionsmotto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“, erklärte Gregor Berthold, daß er sich für Session 2025 eine fröhliche und unbeschwerte Zeit wünsche, in der man all die vielen Krisen und Sorgen zumindest zeitweise vergessen könne. Ziel sei es, allen Mitgliedern und natürlich auch den zahlreichen Gästen auf den teils schon ausverkauften Veranstaltungen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Gemeinsam feiern, tanzen, träumen und eine sorgenfreie und friedliche Auszeit vom Alltag genießen.

Mit stürmischem Applaus wurden die 26 neuen Mitglieder offiziell begrüßt, die in 2024 den Weg in die Alt-Köllen-Familich gefunden hatten und die nun ihre Gesellschaftsmützen überreicht bekamen.

Unter den anwesenden Ehrengästen (KKG Bloomekörfge, Fidele Kaufleute, Senat „Jan von Werth“, KG Löstige Höhenhuuser und Große Sülz-Klettenberger KG) wurden auch erstmals die Vorstandsdamen der Kölsche Kamellcher e.V. begrüßt. Diese noch junge Karnevalsgesellschaft ist seit kurzem hospitierendes Mitglied im Festkomitee und die KG Alt-Köllen ist eine ihrer beiden Patengesellschaften.

In Vertretung für den kurzfristig verhinderten Jason Kramer präsentierte Geschäftsführer Uwe Lüdemann dann den neuen Sessionsorden und den dazugehörigen Damenorden und erläuterte die Entstehung und den Hintergrund des Motivs. Ganz in Pastellfarben gehalten, sehen die Orden der Session 2025 ganz anders aus „als gewohnt“ und erinnern mit einem von vielen Blumen umgebenen VW-Bus an frühere Flower-Power-Zeiten. Die fleißigen Vorstandsmitglieder übereichten dann allen Anwesenden diesen wirklich schönen Orden.

Die Stimmung im Saal fand ihren Höhepunkt, als die beiden Tanzgruppen der „Kölschen Harlequins“ ihr Können zeigten. Kleine und große Tanzgruppe haben mittlerweile jeweils über 30 Tänzerinnen und Tänzer und konnten mit ihren Tänzen mehr als überzeugen. Das Trainerteam um Ines Autermann hat ganze Arbeit geleistet und jeder im Saal spürte, daß neben der tänzerischen Leistung auch viel Spaß und Freude im Spiel war. All das kam beim Publikum so gut an, daß einige Zugaben nötig waren.

Neben „DJ Giovanni“ sorgten im Laufe des Abends weitere Auftritte von Micky Brühl und Marcel Wirtz für eine ausgelassene Stimmung. Es wurde kräftig mitgesungen und geschunkelt.

An diesem Abend konnte man wieder feststellen, wie ausgelassen und fröhlich man bei Alt-Köllen feiert. Emotional wurde es zu später Stunde nochmal, als sich die anwesenden Rot-Röcke spontan auf der Bühne sammelten und gemeinsam den Alt-Köllen-Büttenmarsch anstimmten.

Wer die Stimmung bei Kölns neuntältester Karnevalsgesellschaft einmal selbst erleben möchte, kann unter www.alt-koellen.de noch Karten für die Session 2025 erwerben. Allerdings gilt es schnell zu sein, so sind zum Beispiel die legendären Volksitzungen am 11. und 12. Januar 2025 mit jeweils 2.000 Gästen im Zelt auf dem Neumarkt bereits seit längerem ausverkauft.

Text: Pressemitteilung

Bilder: Anja Bögge

Flughafen übernimmt ab 2025 Steuerung der Sicherheitskontrollen

Unterzeichnung des Beleihungsvertrages mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser.
Investition von 20 Millionen Euro in optimales Kundenerlebnis.

Ein Meilenstein für den Flughafen Köln/Bonn: Ab dem 1. Januar 2025 übernimmt die Flughafengesellschaft die Organisation der Luftsicherheitskontrollen von der Bundespolizei und steuert diese ab kommendem Jahr in Eigenregie. Heute wurde der zugrunde-liegende Beleihungsvertrag von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, im Rahmen eines Festaktes am Flughafen unterzeichnet. Im Anschluss überreichte Barbara Heuser, Präsidentin der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, die offizielle Beleihungsurkunde.

„Sicherheit hat im Flugverkehr oberste Priorität. Dafür sorgt vor allem die Bundespolizei – in enger Kooperation mit Partnern an den Flughäfen. Wir wollen für höchste Sicherheitsstandards und zugleich kurze Wartezeiten für die Passagiere sorgen. Genau wie bereits in Frankfurt und Berlin übernimmt deshalb auch in Köln jetzt der Flughafenbetreiber selbst wichtige Teile der Passagier- und Gepäckkontrollen. Das bringt mehr Flexibilität und Effizienz – und geschieht natürlich unter Aufsicht der Bundespolizei. Die Bundespolizei kann sich so stärker auf ihre wichtigen Sicherheitsaufgaben konzentrieren. Das bringt Vorteile für alle Beteiligten“, sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

„Als Flughafen möchten wir unseren Gästen ein bestmögliches Reiseerlebnis bieten. Dazu gehört, Abläufe optimal aufeinander abzustimmen und wesentliche Prozesse aus einer Hand zu steuern. Mit der Übernahme der Steuerung und Organisation der Sicherheitskontrollen schlagen wir ein neues Kapitel für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Flughafens auf“, sagt Flughafenchef Thilo Schmid. „Wir investieren in die Umgestaltung des Kontrollbereichs sowie in den flächendeckenden Einsatz neuester CT-Technik, die bereits im kommenden Jahr schrittweise die bisherigen Kontrollgeräte ersetzen wird“, erklärt Schmid. „Mit der Bundespolizei als Partner an unserer Seite ist zudem weiterhin garantiert, dass wir Passagiererlebnis und gleichbleibend höchste Sicherheitsstandards miteinander verbinden.“

Neueste Technik und Re-Design ab kommendem Jahr

Der Umbau des Kontrollbereichs und die Implementierung neuester CT-Technik beginnt im Herbst 2025 und wird im Sommer 2026 abgeschlossen. Der Köln Bonn Airport wird dann der erste Flughafen in Deutschland sein, der an den Kontrollstellen flächendeckend mit CT-Technik augestattet ist. Diese ermöglicht es allen Passagieren künftig, Flüssigkeiten und elektronische Geräte während der Kontrolle im Handgepäck zu belassen, was Abläufe vereinfacht und effizienter macht. Für Familien wird eine speziell gestaltete Kontrollspur eingerichtet, um Prozesse zu optimieren. Zudem werden der Kontrollbereich auch optisch in das Gesamtkonzept des Terminals integriert und die Passagierwege intuitiv und angenehm gestaltet. „Der Bereich der Sicherheitskontrolle wird nach dem Umbau kaum wiederzuerkennen sein. Wir schaffen damit ein ganz neues Kundenerlebnis. Die neue Technologie und das moderne Design steigern die Aufenthaltsqualität für Passagiere und Mitarbeitende gleichermaßen“, sagt Schmid. „Insgesamt investieren wir rund 20 Millionen Euro.“

Enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei

Die Grundlage dieser Neuausrichtung bildet das Projekt „Next Chapter“. In den vergangenen Monaten hat der Flughafen in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei darin umfassende Vorbereitungen getroffen und beispielsweise Schulungskonzepte erstellt, Ausschreibungen für die neue Kontrolltechnik veröffentlicht und die Organisation des operativen Übergangs geplant. Im Zuge dessen wurde eine neue, für die Steuerung der Kontrollen zuständige Abteilung aufgebaut. Aktuell wird nun in einem sogenannten Schattenbetrieb die Praxis erprobt. „Ich möchte mich beim gesamten Projektteam und der Bundespolizei sehr herzlich die hervorragende Zusammenarbeit bedanken“, sagt Flughafenchef Schmid. „Dank des großen Engagements aller Beteiligten konnten wir mit der heutigen Beleihung die Übernahme zum 1. Januar beschließen.“

Bis zum Ende dieses Jahres wird die Bundespolizei die Kontrollen von Passagieren und deren Gepäck gemäß §5 des Luftsicherheit-sgesetzes steuern. Die Gewährleistungsverantwortung für die Luftsicherheit bleibt auch darüber hinaus bei der Bundespolizei. Ihr obliegen insbesondere die gesetzliche Rechts- und Fachaufsicht, der Schutz der Kontrollstellen und weitere wesentliche Aufgaben zur Gewährleistung der Luftsicherheits-standards. Für die Durchführung der Kontrollen wird nach der Übernahme der Organisation durch die Flughafengesellschaft weiterhin ein privater Sicherheitsdienstleister eingesetzt. Nach Frankfurt und Berlin ist Köln/Bonn der dritte Flughafen in Deutschland, der die Steuerung der Kontrollprozesse in Eigenregie übernimmt.

Investitionsprogramm in Passagierprozesse und Reisekomfort

Mit der Übernahme der Sicherheitskontrollen geht der Flughafen einen weiteren Schritt in Richtung des ganzheitlichen Passagierprozesses. Bereits 2023 nahm der Flughafen ein neues Airport Operation Control Center (AOCC) in Betrieb. Hier laufen alle zentralen operativen Prozesse zusammen, um Abläufe noch effizienter zu gestalten. Die Integration der Sicherheitskontrollen in diese Strukturen stellt sicher, dass Köln/Bonn die Kontrolle über alle wesentlichen Prozesse weiter ausgestaltet – zum Vorteil aller Partner am Flughafen und insbesondere der Reisenden.

Zum Investitionsprogramm gehört neben der vollständigen Neugestaltung der Sicherheitskontrollen auch der Umbau der Ein- und Ausreise, 17 neue Gastronomieeinheiten, die Wiedereröffnung des Handgepäckausgangs sowie die umfassende Erneuerung des Mobiliars. Bereits erfolgt sind die Neueröffnung der Duty-Free-Flächen und verschiedener Shops. Diese Maßnahmen zahlen ebenfalls auf das vorrangige Ziel ein, die Aufenthaltsqualität und den Reisekomfort für alle Gäste am Flughafen weiter zu optimieren.

Bild und Text Pressemitteilung Flughafen Köln Bonn

Eröffnung des Interims Zentralbibliothek auf der Hohe Straße

Stadtbibliothek verschiebt erste Stufe des Interimsstandortes Anfang 2025

Die Arbeiten zur Sanierung der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof schreiten planmäßig voran. Die Bauarbeiten zur Herrichtung des Interims der Zentralbibliothek auf der Hohe Straße 68-82 verzögern sich jedoch. Die Eröffnung kann den Kölner*innen erst für Anfang 2025 in Aussicht gestellt werden. Geplant war ursprünglich, die erste Stufe des Interims – eine Aus- und Rückgabestätte für Medien – noch vor Weihnachten in Betrieb zu nehmen.

Das Interimsquartier ist – anders als das Gebäude der Zentralbibliothek – nicht in städtischem Eigentum. Der Eigentümer muss vor Eröffnung des Interims zunächst die für den Bibliotheksbetrieb notwendigen baulichen Maßnahmen abschließen. Die Ertüchtigung und Fertigstellung der Räumlichkeiten des Interims beanspruchen mehr Zeit als erwartet.

Text: Stadt Köln

Foto: Pixabay

,,Usjebomb & Opjebaut“ – Eine Zeitrevue mit den Bläck Fööss und Gästen am 8 und 9. Mai 2025 in der Flora Köln

Köln, 17.12.2024

Nahezu komplett war Köln zerstört -und wurde mit vereinten Kräften wieder aufgebaut.

Die Bläck Fööss werden in der Flora Köln anlässlich des Gedenkens an den 80. Jahrestag der Beendigung des 2. Weltkrieges zwei Konzerte mit Kölner Liedern aus der Nachkriegszeit geben.

In wohl keiner anderen deutschsprachigen Stadt wurden die Jahre nach 1945 so facettenreich besungen wie in Köln. Im Lied ,, Usjebomb“ halten die Bläck Föösd jene Epoche wach, und in der gleichnamigen Revue lassen sie seit 2005 im Zehnjahresabstand Ereignisse und Zeitgeist der Nachkriegsjahre aufleben.

Die Zahl der noch lebenden Zeitzeugen wird immer weniger. Aber die Lieder dieser Jahre – unter anderem von Jupp Schmitz, August Schnorrenberg oder Gerd Jussenhofen – machen in der wieder aufgebauten Flora Köln das damalige Lebensgefühl auch 80 Jahre nach Kriegsende spürbar.

Sie erzählen vom Überlebenswillen ebenso wie vom Verdrängen. Und wenn sie den Blick auf die Gegenwart schärfen, ist es kein Widerspruch, wenn dies höchst unterhaltsam geschieht.

“ Weil jet Spass brutnüdig es“ , wie es in einem Lied heißt.

Lieder halten das Weltgeschehen nicht auf. Aber sie ermutigen, sich ihm zu stellen. Wer singt, ist nicht ohnmächtig. Die Schatztruhe mit Fööss eigenen Liedern ist weit über den Stammbaum hinaus bestens gefüllt.

Am Donnerstag, den 08. Mai, sowie am Freitag, den 9. Mai 2025 ist die Kölner Flora erneut Bühne für Bläck Fööss, Zeitzeugen und Gäste bei der aktualisierten Zeit(Geist)Revue “ Usjebomb & Opjebaut“.

Für die Moderation sind Wolfgang Oelsner, Monika Salchert und Stephan Henseler zuständig.

Text: PM/Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Ordensabend KKG Blomekörfge 1867 e.V 09.11 Em kölsche Boor

Mit dem Ordensabend läutete die KKG Blomekörfge auch so langsam die 5te Jahreszeit ein.

Es ist als wenn sich die Familie trifft – geselliges Beisammensein untermalt mit karnevalistischem Programm, Ehrungen und Vorstellung des Ordens.

Das Motto der diesjährigen Session lautet „FasteLOVEend-wenn Dräum widder blöhe“.

Die KKG Blomekörfge 1867 e.V interpretiert dieses Motto mit dem Wunsch nach Frieden, Gemeinschaft, Liebe und einer schönen, blumigen Zukunft.

Der diesjährige Sessionsorden besteht in seiner Grundform aus einem Traumfänger, durch den die guten und schönen Träume hindurch gelangen und die schlechten Träume/Alpträume aufgehalten werden und zu Staub zerfallen, sodass sie nicht an einen herangelangen können.

Auch ein Lappeclown und Knospen aus denen Blumen erwachsen finden sich im Orden wieder. Der Damen und Herrenorden als auch der Sessionspin spiegeln das Motto wieder.

Doch zurück zum Ordensabend selber.

Natürlich gab es auch Auszeichnungen an diesem Abend.

Renate Canisius erhielt die Goldene Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft.

Die silberne Ehrennadel für 10 jährige Mitgliedschaft erhielten Katrin Biswal und Tuschar Biswal ( 1.Vorsitzender), Sabine Mirche und Christoph Scheen.

Die Bronzene Ehrennadel für 5jährige Mitgliedschaft erhielten Rudolf Gerlof ( Geschäftsführer De Plaggeköpp 1998 e.V) und Emma Lange ( Enkelkind des Ehrenpräsidenten Hans Kürten).

Im Programm standen die Rheinmatrosen Minis, Tanzgruppe Schmuckstückchen und Max Biermann.

Wie immer übernahm Sitzungspräsidentin Carina Eich-Autermann die Moderation des Abends.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Stromlose Ader -Sessionseröffnung in der Wolkenburg

Die Stromlose Ader startet in die Session.

Eine mit tausend Lichtern geschmückte Wolkenburg, klarer Nachthimmel und elegant gekleidete Gäste, die über den Teppich schritten – was auch der Auftakt zur Oscar-Verleihung hätte sein können, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als Sessionseröffnung der KKG Stromlose Ader e.V von 1937.

Am 09.11 war es soweit. Die Stromlose Ader lud ihre Mitglieder in die festlich geschmückte Wolkenburg ein, um in einem traumhaften Ambiente in die neue Session zu starten. Aber damit nicht genug, in diesem Jahr feiert die Gesellschaft einen jecken Geburtstag: 8×11 Jahre Stromlose Ader.

Das war Anlass genug, groß zu feiern.

150 Mitglieder ließen es sich nicht nehmen, der Einladung zu folgen, um einen umvergesslichen Abend zu erleben.

Nachdem man sich mit köstlichem Fingerfood und einem ersten Getränk gestärkt hatte, ging es in den elegant eingedeckten Festsaal der Wolkenburg, wo auch schon die beiden musikalischen Highlights des Abends warteten.

Auf der Bühne wartete schon ,, Ten Ahaed“.

Eine Showband, die dem alle Ehren machte und mit großartiger Performance dem Abend eine glamouröse Note gab.

Es wurde getanzt bis in den frühen Morgen.

Daneben verstand es DJ Henry wieder wie kein zweiter, die gute Laune der Gäste hochzuhalten und den Abend als stimmungsvoll zu gestalten.

Die Plattenteller drehten sich quasi ununterbrochen.

Präsident Hans-Peter Houben und Senatspräsident Lothar Becker ließen es sich zu Beginn des Abends nicht nehmen, die Anwesenden persönlich aufs Herzlichste zu begrüßen und stimmen die Gäste mit kurzweiligen Reden auf den weiteren Abend ein.

Dann wurde es kulinarisch.

Ein serviertes Drei-Gänge-Menü mit Bergamotte gebeitztem Lachs als Vorspeise und zum Hauptgang Rücken vom Weidenrind & Ochsenbäckchen. Perfekt angerichtet und serviert durch das Team der Wolkenburg.

Begleitend dazu ausgewählte Weine, abgestimmt auf das Menü. Und wer dann noch Appetit hatte, für den gab es noch ein Dessertbuffet und die obgligatorische Currywurst als Mitternachtssnack.

Was aber wäre eine Sessionseröffnung ohne die eigentliche Eröffnung der Session?

Im Laufe des Abends ergriff Senatspräsident Lothar Becker das Mikrofon und bat die Senatoren des Vereins nach vorne, um umrahmt vom Senat die Session auch für die Stromlose Ader offiziell zu eröffnen.

Ausserdem konnten noch die neuen Senatoren an dem Abend in dem Senat aufgenommen werden.

Heinz Düsseldorf, Hans Kolvenbach und Dr David Gabrysch erhielten ihre Senatsmütze, den Halsorden und Urkunde.

Zwei ganz besondere Gäste ließen es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizukommen, der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn und Vizepräsidentin Christine Flock waren erschienen, um Brigitte Drescher den Verdienstorden in Silber des Festkomitee zu verleihen.

Eine Ehrung, die sie sich für ihre Verdienste um die Mitglieder -insbesondere die ältere Generation mehr als verdient hat, was auch mit Standing Ovations von den Anwesenden honoriert wurde.

Weitere Ehrungen für langjährige Vereins & Senatszugehörigkeit standen noch auf dem Programm.

Exemplarisch so Heidi Houben für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit und Ralph Schipper für 40 Jahre Senator der Gesellschaft.

Nach der Vorstellung des neuen Sessionsordens wurde der Abend dann zu dem, was er auch sein sollte: ein rauschendes Fest zum Geburtstag der Stromlosen Ader und eine prunkvolle Sessionseröffnung in einem traumhaften Ambiente.

“ Fastelovend – wenn Dräum widder blöhe“

Text und Bilder Pressemitteilung

Grosse Sülz Klettenberger – Sessionseröffnung 10.11 Dom im Stapelhaus

Eine “ neue “ Heimat in Sachen Sessionseröffnung bot das Dom im Stapelhaus einen Tag vor dem 11.11.2024.

Punkt 11.11 Uhr startete die Veranstaltung.

Verwundert blickten einige Kölner am Rheinufer als sich die Kölner Drachenhorde ( Regimentsspielmannszug Prinzengarde Frechen) und die Kinder und Jugendtanzgruppe “ Blue Royal Gardetanzkorps“ Richtung Dom im Stapelhaus bewegten, einen Tag vor dem 11.11. Mit im Schlepptau auch die „Sugar Girls“ die Tanzgruppe der Grossen Sülz Klettenberger.

Es folgte die Begrüssung der Gäste durch Präsident Peter Butzon. Und der gab beim Auftritt direkt den Takt an!

Bereits bei den Wahlen im Frühjahr stand fest das Veranstaltungen bezahlbar sein müssen und man in Sachen Finanzen gut haushalten muss.

So ergab sich die neue Heimat im Dom im Stapelhaus. Mitten in Köln, gut erreichbar für monatliche Stammtische und Veranstaltungen.

Für die Kinder und Teens des “ Blue Royal Gardekorps“ gab es zum Ausmarsch noch eine süsse Wegzehrung.

Für die ehemaligen Vorstandsmitglieder folgten etliche Ehrungen. So wurde der ehemalige Präsident Hermann-Josef Billetter zum Ehrenpräsidenten.

Doch das war nicht die einzige Ehrung für Billetter an diesem Tag. Zugleitet Marc Michelske überreichte den Verdienstorden des Bund Deutscher Katneval in Gold für die langjährige Tätigkeit im Vorstand der KG.

Jochen Becker wurde zum Senatspräsidenten ernannt. Die folgenden Senatorinnen und Senatoren bekamen ihre Urkunden. Jochen Becker ernannte Peter Butzon zum Ehrensenator.

Ludwig Sebus komponierte einst den Marsch für die Grosse Sülz Klettenberger. Ihm zu Ehren sangen Mitglieder und Gäste mit vollen Kehlen mit.

Natürlich gab es auch ein Programm. Kai Kramosta alias “ Handwerker Peters“, KWIEN, Ken Reise alias “ Julie Voyage“, Homburg Duo, Thomas Wirtz.

Die hauseigene Tanzgruppe Sugar Girls sorgte natürlich für das ein oder andere perfekte Hintergrundbild.

Fazit: Eine heimelige Sessionseröffnung mit Mitgliedern, Freunden und Gästen die sich nicht “ verstecken“ muss.

Eine KG die den “ Stab“ in Sachen Präsidentschaft ( nicht am Posten kleben) ernst genommen und umgesetzt hat.

Eine KG in der sich JEDER wohlfühlen kann, egal ob man Mitglied, Gast oder Presse ist!

Eine KG die auf Ein-und Ausgaben blickt und im Auge behält!

Text: Elisabeth Martini

Fotos : Anja Bögge