Ratsbeschluss: Römerturm muss saniert werden

Äußere Mauerschale soll mit Mikroankern mit dem Mauerwerk verbunden werden

Der Römerturm an der Zeughausstraße / Ecke St. Apern-Straße muss aufgrund witterungs- und umweltbedingter Schäden dringend saniert und gesichert werden. Der Kölner Stadtrat hat in seiner Sitzung am 3. Februar 2022 die hierfür notwendigen Sicherungsmaßnahmen beschlossen. Die Stadt Köln stellt für die vorgeschlagene denkmalverträgliche und zugleich nachhaltige Lösung rund 500.000 Euro bereit.

Im Rahmen einer umfänglichen Schadensbilderfassung, die vom Förderverein Römische Stadtmauer Köln e. V. beauftragt wurde und unter der Fachaufsicht des Römisch-Germanischen Museums und des Stadtkonservators der Stadt Köln stand, wurde eine deutliche Ausbauchung der äußeren Mauerschale des Turmes festgestellt. Auf einer Fläche von circa 15 bis 20 Quadratmetern wurde eine Ablösung der vorderen Steinlagen erkennbar. Der Hohlraum hinter der äußeren Schale beträgt circa 16 Zentimeter. Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2020 ein vorläufiges Sicherungsgerüst errichtet.

Nach Abschluss der Ausführungsplanung soll nun die endgültige Sicherung der Ausbauchung am Römerturm erfolgen, indem die äußere Mauerschale mit Hilfe von circa 90 Mikroankern mit dem Kernmauerwerk fest verbunden wird. Die runden, im Durchmesser sieben Zentimeter großen Ankerplatten, benötigen jeweils eine vollflächige Auflage, die durch Gießblei hergestellt wird.

Die Ausschreibung und Vergabe soll in der ersten Jahreshälfte 2022 erfolgen. Die Arbeiten selbst müssen in den frostfreien Monaten stattfinden. Die statische Sicherungsmaßnahme stellt eine Voraussetzung für die dringlich erforderliche und aufwendige Gesamtsanierung des Römerturmes dar.

Die römische Stadtmauer war 3.912 Meter lang, verfügte über elf Tore zur Stadt und besaß 19 Rundtürme. An zahlreichen Stellen sind ihre Überreste im heutigen Stadtbild sichtbar. Doch kein anderes Denkmal steht für die 2000-jährige Stadtgeschichte wie der sogenannte „Römerturm“, errichtet am Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus. Der Rundturm der römischen Stadtmauer von Köln markiert die Nordwestecke der Colonia Claudia Ara Agrippinensium und ist mit seinem mosaikartigen Mauerwerk aus verschiedenen Natursteinen von der Antike bis in die Gegenwart immer im Stadtbild erfahrbar geblieben. Er durchlebte die wechselvolle Stadtgeschichte und zieht seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit von Bürgerinnen und Touristinnen auf sich.

Pressemitteilung

Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Die Wanderausstellung gastiert im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Vom 11. Februar bis zum 27. März 2022 zeigt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln die Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Die Ausstellung mit vier multimedialen Kuben wurde vom MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln im Rahmen des Festjahres zu 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland (#2021JLID) konzipiert und war bereits im vergangenen Jahr in Essen, Münster, Köln (LVR-Landeshaus), Wesel und Dortmund zu sehen. Das Festjahr wurde nun offiziell verlängert, sodass die Ausstellung noch weiter, nun auch bundesweit, zu sehen sein wird.

Zur Eröffnung am 10. Februar 2022, 19 Uhr, sprechen Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Dr. Annemone Christians-Bernsee, Kommissarische Direktorin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, sowie Ruth Schulhof-Walter, Vorstandsmitglied des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“. Dr. Laura Cohen, Projektkoordinatorin des Festjahres im MiQua, führt in die Ausstellung ein.

Ausgehend vom Dekret Kaiser Konstantins von 321 erzählt die Wanderausstellung mit einem geografischen Fokus auf das Rheinland und Westfalen die Geschichte und Geistesgeschichte des Judentums in Deutschland. Das Gesetz Konstantins veranlasste, dass Juden reichsweit in den Provinzhauptstädten im Römischen Imperium von nun an in den Stadtrat berufen werden konnten. Die Urkunde richtet sich explizit an den Kölner Stadtrat und ist die früheste Quelle, die exemplarisch für das spätantike Köln wie für die Regionen nördlich der Alpen jüdisches Leben belegt

Die Erzählung ist an biografischen Zeugnissen konkreter Personen ausgerichtet, deren Lebenswege markante Ereignisse und Epochen jüdischer Geschichte in Deutschland widerspiegeln und die Perspektive auf den europäischen Raum ausweiten. Der Fokus liegt auf der Alltagsgeschichte. Ausgehend von Kölner Bürger*innen wie Abraham von Oppenheim, Isaac Offenbach, David Levy-Elkan, Leonhard Tietz, Max Bodenheimer, David Wolffsohn, Fritz Deutsch, Richard Stern oder Edith Stein werden für den Blick auf einen gesamtdeutschen Kontext weitere wichtige Persönlichkeiten für die Meilensteine in Geschichte und Politik dieser 1700-jährigen Tradition vorgestellt: stellvertretend Moses Maimonides, Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Fanny Hensel, Regina Jonas, Margot Friedländer, Leo Baeck, Heinrich Graetz, Hans Samuel, Friedrich Hollaender und Heinrich Böll.

Die Ausstellung besteht aus vier begehbaren und multimedial bespielten Kuben (3 x 3 x 2,5 Meter), die sich auf ihren Außen- und Innenflächen jeweils einem der vier übergeordneten Themen widmen: Recht und Unrecht, Leben und Miteinander, Religion und Geistesgeschichte sowie Kunst und Kultur. Jeder Kubus steht für sich, doch die Inhalte verbinden sich zu einem Ganzen. Medial inszeniert wird die 1700-jährige jüdische Geschichte eindrücklich, vielfältig und interaktiv. In den Kuben entsteht eine eigene intensive Atmosphäre, visuelle sowie akustische Eindrücke vermitteln die Inhalte und über Interaktionen können die Besucher*innen diese auch selbst entdecken.

​Mithilfe der Datenbank des Leo Baeck Institute-New York/Berlin (LBI), das Nachlässe, Fotografien und Korrespondenzen sammelt und zur Verfügung stellt, werden Persönlichkeiten und deren private Erlebnisse als Zeugnisse der jüdischen Geschichte herangezogen, um auch lokal breitgefächerte Realitäten aufzuzeigen.

Hintergrund

Im Festjahr #2021JLID koordiniert der Verein 321 mit großer Unterstützung des Bundes, verschiedener Bundesländer und Kommunen sowie aus der Zivilgesellschaft bundesweit rund 1000 Aktionen und Kulturevents, die dazu beitragen sollen, kulturelle, politische und interreligiöse Debatten innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und deutliche Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen.

Das Festjahr startete bundesweit mit der TV-Ausstrahlung des Festakts, an dem unter anderem der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr des Festjahres teilnahmen. Seit Jahresbeginn 2021 waren der wöchentliche Podcast #2021JLID zum Thema „Jüdisches Leben heute in Deutschland“ von Shelly Kupferberg, Mirna Funk und Miron Tenenberg, die Online-Ausstellung „Jewersity“ von Jan Feldman sowie eine Video-Reihe in Kooperation mit dem „Bubales“-Puppentheater aus Berlin über jüdische Feiertage im Festjahr online zu finden.

Pressemitteilung

Das Museum Ludwig gratuliert Gerhard Richter mit einer Sammlungspräsentation zum 90. Geburtstag

Vom 1. Februar bis zum 1. Mai 2022 präsentiert das Museum Ludwig eine Auswahl der Werke Gerhard Richters (*9. Februar 1932) aus seinem Bestand. Gezeigt werden sowohl Arbeiten, die Personen oder Gegenstände abbilden, als auch abstrakte Malerei sowie Scheiben und Spiegel. Das Museum Ludwig in Köln, das Gerhard Richter selbst scherzhaft als sein „Heimatmuseum“ bezeichnete, beherbergt einige der bedeutendsten Werke des Künstlers. Seine Gemälde Ema (Akt auf einer Treppe) von 1966 und Fünf Türen von 1967 gehörten zur Gründungsschenkung des Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig an das Museum 1976. Es folgten weitere Schenkungen und Ankäufe, so der monumentale, 1971-72 entstandene Beitrag für die VenedigBiennale 48 Porträts, das 1981 geschaffene Gemälde Krieg (Abstrakt Nr. 484), später die 11 Scheiben von 2003 oder Zwei Grau von 2016. Den jüngsten Neuzugang bilden die Neun Objekte, ein 1969 geschaffenes Portfolio mit Offsetdrucken, das die Initiative Perlensucher der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig 2021 für das Museum Ludwig erworben hat. Während Ema (Akt auf einer Treppe), das erste farbige sogenannte Fotobild in Richters Œuvre, eine großformatige, verschwommene Abmalung der Fotografie eines privaten Sujets bildet, gehören die Fünf Türen zur Gruppe seiner Konstruktionen. In ihnen schafft Richter anhand regelmäßig strukturierter Motive – wie Gitter, Fenster oder Vorhänge – gemalte Illusionen von Räumlichkeit, die den Malvorgang als solchen wie auch die Vorstellungen der Betrachtenden vom Bild hinterfragen. Die formal reduzierte, alltägliche Sequenz einer sich öffnenden Tür, die sukzessive den Blick in einen leeren, unbestimmten Raum frei gibt, zeigt Richters Interesse am Spiel mit Scheinhaftigkeit und Realität ‚hinter‘ dem Bild, mit unseren Erwartungshaltungen, deren Erfüllung oder aber deren Unterlaufen und (Ent-)Täuschung. Mit dem fünfteiligen Gemälde werden auch einige begleitende Zeichnungen zu den Türklinken präsentiert, die ebenfalls 1976 in die Sammlung kamen. Die Fünf Türen werden nach ihrer umfangreichen Restaurierung (September 2018 – Mai 2019), gefördert durch das Land NRW, erstmals wieder präsentiert. Um die Frage des Bildes als Illusion kreist Richter auch in seinen diffus spiegelnden Objekten, wie Zwei Grau oder 11 Scheiben. Die Schöpfung visueller Räumlichkeit, wie sie der Künstler vielschichtig mit den Mitteln der Malerei ins Bild setzt, erzeugt er hier im Material selbst, in der Emailbeschichtung auf makellos glattem Floatglas oder dem nebelhaften Tiefensog der Spiegelung in hintereinander gestaffelten, spezialbeschichteten Glasscheiben.

Wie sehr sich solche verstörenden, die eigene Wahrnehmung und den künstlerischen Illusionismus hinterfragenden Elemente durch Richters gesamtes Schaffen ziehen, zeigen nicht zuletzt auch die Neun Objekte von 1969, Offsetdrucke nach Fotografien, die Gerhard Richter von selbst gebauten Holzobjekten gemacht hatte. Die damals professionell nach Angaben des Künstlers irritierend retuschierten Aufnahmen verbildlichen Richters Auseinandersetzung mit Illusion und Wirklichkeit. So notierte er: „Illusion — besser Anschein, Schein ist mein Lebensthema.“

Pressemitteilung Stadt Köln

Stadt vergibt Residenzstipendien in Istanbul für das Jahr 2023

Bildende Künstlerinnen und Autorinnen aus Köln können sich bewerben

Die Stadt Köln schreibt Stipendien in der Istanbuler Künstlerresidenz „Atelier Galata“ auch für 2023 wieder aus. Ein internationaler Austausch ist für Köln als Kunst- und Kulturstandort weiterhin von zentraler Bedeutung, auch um die langjährige Städtepartnerschaft und die Szene vor Ort in Istanbul durch Vernetzung zu stärken.
Die Stipendiatinnen können im Rahmen des Atelier Galata-Stipendiums die Entwicklung der Kunstszene in Istanbul kennenlernen, internationale Kontakte knüpfen oder intensivieren sowie Projektideen mit anderen Künstlerinnen austauschen oder entwickeln und nach Abschluss neue Impulse in die Kölner Kunstszene einbringen.

​In Istanbul steht den Stipendiatinnen ein/e Ansprechpartnerin für persönliche wie künstlerische Angelegenheiten zur Verfügung, dennoch erfolgt die Teilnahme am Stipendium auf eigene Verantwortung. Das Stipendium in Istanbul im „Atelier Galata“ wird jeweils für sechs Monate für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023 im Bereich Bildende Kunst und für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2023 in der Sparte Literatur vergeben. Bewerben können sich Künstlerinnen und Autorinnen aus Köln beziehungsweise mit Köln-Bezug.
Der geförderte Aufenthalt umfasst die kostenlose Nutzung eines Wohnateliers im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu, eine monatliche Unterstützung von 1.300 Euro sowie einmalig bis zu 600 Euro für An- und Abreise. Im Anschluss an das Stipendium kann beim Kulturamt ein Projektantrag gestellt werden, um im Rahmen einer Veranstaltung oder einer Ausstellung die Arbeitsergebnisse des Istanbul-Aufenthaltes vorzustellen.

Über die Vergabe der beiden Stipendien entscheidet eine Jury. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist Donnerstag, 30. Juni 2022.

Weitere Einzelheiten über das Atelier und zum Bewerbungsverfahren sind unter www.stadt-koeln.de/atelier-galata abrufbar.

Daneben finden sich auf der Internetseite auch Informationen zu den bisherigen Stipendiatinnen und auch die Künstlerinnen, die im Jahr 2022 im Atelier Galata arbeiten, stellen sich hier vor.

Sabine Schiffner, Stipendiatin des Jahres 2021 und gerade zurück aus Istanbul, hat ihre Eindrücke und Erlebnisse unter https://sabineschiffner.de/zeynep-suchen/

aufgeschrieben.

Pressemitteilung

Digitale Ausstellung anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat der Museumsdienst Köln kostenfreie Workshops an Schulen durchgeführt, in denen Schüler*innen ihre Begegnungen mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Kölns filmisch dokumentiert haben. Die so entstandenen Videobeiträge sind ab dem 27. Januar 2022 in der pandemiebedingt rein digitalen Ausstellung zum diesjährigen Jugend- und Schüler*innengedenktag zu sehen unter www.nsdok.de/jsgt2022 (Link ab dem 27. Januar abrufbar).

„Eine persönliche Begegnung bewirkt, was tausend Bilder nicht leisten können. Vielen Menschen, egal welchen Alters, ist zu wenig bekannt, dass Jüd*innen einen zwar kleinen aber hier und heute sehr lebendigen Teil unserer Gesellschaft darstellen. Trotz der langen gemeinsamen Geschichte sind Unwissen, Klischees und Vorurteile immer noch verbreitet, wenn es um das Judentum in Deutschland geht. Die Workshops und ebenso die Ausstellungen im NS-DOK wollen vermitteln, dass jüdisches Leben nichts Fremdes, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur ist, und das seit mehr als 1700 Jahren“, so Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln.

Im Zentrum der Workshops stand die Begegnung der Schüler*innen mit einem Mitglied der jüdischen Gemeinde Kölns in einer jüdischen Einrichtung. Die Schüler*innen stellten Fragen zur Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens in Köln und in Deutschland. Dabei ging es um Themen wie Religion, Kultur, Vereinsleben, Essen und Trinken oder auch Sport. Die Gespräche haben die Schüler*innen selbst unter fachkundiger Anleitung filmisch dokumentiert und erhielten auf diese Weise auch Kenntnisse im Aufbau eines Dokumentarfilms, Schnitttechniken und der Postproduktion eines digitalen Videos.

Digitale Ausstellung anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags
Zum 25. Mal erinnern Schüler*innen aus Köln und Umgebung ab dem 27. Januar in einer Ausstellung an die Schrecken der NS-Zeit, an Ausgrenzung, Verfolgung und Mord. Anlässlich des Jugend- und Schüler*innengedenktags präsentieren sie beeindruckende Projektergebnisse in der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie Identität, Heimat und Zusammenleben.

Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte 1996 den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 1998 findet der Gedenktag unter aktiver Beteiligung der Kölner Schulen statt. Der Höhepunkt des Tages, das Bühnenprogramm in der Königin-Luise-Schule, muss in diesem Jahr leider erneut pandemiebedingt ausfallen.

Die umfangreiche Ausstellung im Gewölbe des EL-DE-Hauses zeigt wie jedes Jahr die ganze Spannbreite der Arbeiten und Projekte, die auch in diesen schwierigen Zeiten mit Distanzunterricht und Lockdown von engagierten Schüler*innen und Lehrer*innen unterschiedlicher Schulformen und Jahrgangsstufen, aber auch außerschulischen Kolleg*innen erarbeitet wurden. Über zehn Schulen beteiligten sich in diesem Jahr mit virtuellen Exponaten und digitalen Präsentationen.

Der Jugend- und Schüler*innengedenktag schlägt auch „eine Brücke in die Zukunft“: Der musikalische Beitrag der Hebräisch-Kurse vom Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg zeigt die Lebendigkeit jüdischer Kultur heute.

Hintergrund

Im Festjahr #2021JLID koordiniert der Verein 321 mit großer Unterstützung des Bundes, verschiedener Bundesländer und Kommunen sowie aus der Zivilgesellschaft bundesweit rund 1000 Aktionen und Kulturevents, die dazu beitragen sollen, kulturelle, politische und interreligiöse Debatten innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und deutliche Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen.

Das Festjahr startete bundesweit mit der TV-Ausstrahlung des Festakts, an dem unter anderem der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr des Festjahres teilnahmen. Seit Jahresbeginn 2021 waren der wöchentliche Podcast #2021JLID zum Thema „Jüdisches Leben heute in Deutschland“ von Shelly Kupferberg, Mirna Funk und Miron Tenenberg, die Online-Ausstellung „Jewersity“ von Jan Feldman sowie eine Video-Reihe in Kooperation mit dem „Bubales“-Puppentheater aus Berlin über jüdische Feiertage im Festjahr online zu finden.

Pressemitteilung

Beigeordneter Stefan Charles stellt neue Ausstellung im MAKK vor

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert die Ausstellung „The Circle. The most iconic shape redesigned“ vom 17. Januar bis 24. April 2022, kuratiert von dem niederländischen Design Studio Dutch Invertuals. 20 internationale Designer*innen stellen sich der Herausforderung, die Mutter aller Formen neu zu interpretieren. Anlässlich der Ausstellung lädt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) am Montag, 17. Januar 2022, um 11 Uhr zu einem Pressegespräch ein. Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Petra Hesse, Direktorin MAKK, und Wendy Plomp, Direktorin Dutch Invertuals und Ausstellungskuratorin, stellen die Ausstellung vor. Für weitere Fragen steht Lene ter Haar, Kulturreferentin Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande, zur Verfügung.

Als eine der bekanntesten Formen wurden dem Kreis im Laufe der Menschheitsgeschichte verschiedene Bedeutungen zugeschrieben. Die Form besteht im Wesentlichen aus Punkten, die den gleichen Abstand zu einem Mittelpunkt haben, was als Radius bezeichnet wird. Mit seiner gekrümmten Konturlinie ist der Kreis mit keiner anderen bekannten Form zu vergleichen. Er weist keine Ecken auf und ist von daher theoretisch endlos. Er wird verwendet, um die Form unseres Planeten und unser Verständnis von Zeit zu beschreiben. Er kann aber auch symbolisieren, wie wir als Gemeinschaft zusammenkommen, wenn wir uns um ein Feuer oder einen Tisch versammeln, um uns auszutauschen und zusammenzuarbeiten.

In der Ausstellung „The Circle“ beschäftigt sich das kollektive Designnetzwerk und Studio Dutch Invertuals mit diesen Ideen. Designer*innen aus ganz Europa, die bereits an thematischen Ausstellungen und Programmen von Dutch Invertuals teilgenommen haben, wurden gebeten, sich mit der Frage zu beschäftigen, was der Kreis für sie bedeutet. Durch unkonventionelle Denkansätze erforschen sie, wie diese Form durch Design, Material, Komposition, Produktion und kollaboratives Arbeiten beeinflusst wird. Auch wird untersucht, wofür der Kreis stehen kann, wenn es darum geht, soziale, kulturelle, politische und ökologische Themen anzusprechen.

Die Ausstellung umfasst 17 Projekte von Designer*innen, die ihre Ausbildung in den Niederlanden oder in Deutschland absolviert haben: Anna Resei, Audrey Large x Théophile Blandet, Bram Vanderbeke, Carlo Lorenzetti, Christian+Jade, Edhv, Elena Blazquez, Germans Ermičs x The New Raw, Johanna Seelemann, Laura Kluge, Elly Feldstein, Moon Seop Seo, Philipp Weber, Rogier Arents, Sander Hagelaar, Wendy Andreu und Willem van Hooff.

Mit Leuchten und Bänken, deren Form von Möbius-Streifen inspiriert wurde bis hin zu Untersuchungen, wie die Fließbandproduktion von Industrieglas als eine Art Choreografie verstanden werden könnte, reichen die gezeigten Arbeiten von formalen Interpretationen bis hin zu konzeptionellen Studien, vom Expressiven bis zum Experimentellen. Unter der Leitung von Wendy Plomp, Gründerin von Dutch Invertuals, und in Zusammenarbeit mit Co-Kurator Christoph Brach zeigt die Ausstellung „The Circle“, wie Design als Werkzeug eingesetzt werden kann, das es uns ermöglicht, unsere Welt auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen.

Dutch Invertuals ist ein Designstudio aus Eindhoven, Niederlande. Gemeinsam mit einem wachsenden Netzwerk von mehr als 90 Designspezialist*innen bündelt Dutch Invertuals kreatives Denken und entwickelt internationale Forschungsprojekte sowie konzeptorientierte Designprojekte.

Die Ausstellung wird gefördert vom Königreich der Niederlande und vom Creative Industries Fund NL. Es besteht eine Medienpartnerschaft mit „ARTE“. Das MAKK kommuniziert die Ausstellung mit dem Hashtag #TheCircle.

Die Ausstellung ist am 17. Januar bereits ab 10 Uhr zur Vorbesichtigung und zum Fotografieren geöffnet.

Stadt Köln Presse-Informationen: Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern trägt zur Heilung bei

Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern trägt zur Heilung bei
Ausstellung beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden

Während der letzten Monate hat sich die Bundesregierung immer klarer zur Rückgabe von kolonialem Raubgut bekannt. Auch die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat deutlich gemacht, dass das Thema für sie einen hohen Stellenwert hat. In der Ausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“, die noch bis zum 9. Januar 2022 zu sehen ist, wurde diese aktuelle Debatte ständig vermittelt und sichtbar gemacht. Nanette Snoep, Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM), zieht deshalb ein positives Zwischenfazit zum Ende der Sonderausstellung.

„Die Restitutionsdebatte und der Umgang mit dem kolonialen Erbe zeigen Wirkung. Die Rückgabe von Benin-Bronzen nach Nigeria ist jetzt politisch gewollt. Frankreich hat bereits 26 Skulpturen in die Volksrepublik Benin restituiert, wo die Objekte mit Freudentränen und Jubel begrüßt wurden. Das hat mich sehr berührt. Koloniales Unrecht kann damit nicht wieder gut gemacht werden, aber die Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern kann zur Heilung beitragen“, bewertet Museumsdirektorin Nanette Snoep die aktuellen Entwicklungen.

Im Zuge der Ausstellung haben in Köln zu diesem Thema wichtige und zum Teil hochemotionale Debatten mit diskursprägenden Persönlichkeiten stattgefunden. So waren unter anderem die nigerianische Künstlerin und Ururenkelin des ehemaligen Königs des Königreichs Benin Peju Layiwola, die namibischen Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Ida Hoffmann oder die ghanaische Kuratorin und Künstlerin Nana Oforiatta Ayim in Köln zu Gast. Darüber hinaus waren mehrfach Bénédicte Savoy und Felwine Sarr in RJM-Veranstaltungen präsent, die den französischen Staatspräsidenten bei Restitutionsfragen nach Afrika beraten. Auch lokale Partner*innen wie die Jugendwerkstatt Chorweiler, Coach e.V. und das Integrationshaus e.V. aus Köln-Kalk gestalteten die Ausstellung und die Veranstaltungen in hohem Maße mit und brachten viel Leben und neuen Debatten ins Museum.

„Die Stimmen von Menschen aus dem Globalen Süden oder auch von Kölner*innen mit Rassismuserfahrung werden nicht ausreichend gehört. Uns ist wichtig, ihnen im RJM ein Forum zu geben und wir freuen uns, dass dies Wirkung zeigt. Das hohe Interesse unserer Besucher*innen zeigt, dass das Thema auch in der Zivilgesellschaft, den diasporischen Communities und besonders bei jungen Erwachsenen angekommen ist. Und es zeigt auch, dass unser Ansatz viele neugierig gemacht hat und die Debatte befeuert: Wir wollten die Kolonialgeschichte und die Auswirkungen des Kolonialismus bis heute neu erzählen und dabei die Perspektive erweitern und diverser machen. Wir haben Räume für neue Erzählungen des Widerstands und für koloniale Traumata geschaffen und damit auch die Debatte rund um die Aufarbeitung des Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute, die geraubten Kulturgüter und Rückgabeforderungen, vielstimmiger gemacht“, erklärt Snoep.

Am Sonntag, 9. Januar 2022, endet die Sonderausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“. Die Ausstellung beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden und erzählt über koloniale Unterdrückung und ihre Auswirkungen bis heute. Die Schau ist eine Hommage an die Menschen, die auf unterschiedliche Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört werden. Am Donnerstag, 6. Januar 2022, 18 Uhr, wird es noch einmal eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung geben. Die Live Speakers sind jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr sowie auch jeden 1. Donnerstag im Monat (Köln-Tag) von 18 bis 21 Uhr vor Ort, um inhaltliche Fragen zu beantworten und mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche vergangene Veranstaltungen und andere Filme wie der Trailer zu RESIST! können auf www.rjm-resist.de oder auf dem YouTube-Kanal des Museums angesehen werden. Durch die aktuelle Corona-Situation verschieben sich RESIST!-Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt:

-​ ​ ​ ​ ​ ​ ​Cinema RESIST mit dem Film „OUVERTURES“

-​ ​ ​ ​ ​ ​ ​Erzählcafé RESIST: Antirassistische Kämpfe in den Niederlanden und Deutschland

Die Publikation zur neuen kuratorischen Methodik der Ausstellung erscheint im ersten Quartal 2022. Aktuelle Informationen dazu werden auf http://rjm-resist.de/ mitgeteilt. Weitere Informationen: www.rautenstrauch-joest-museum.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Donnerstag: 10 bis 20 Uhr, 1. Donnerstag im Monat: 10 bis 22 Uhr (an Feiertagen 10 bis 18 Uhr). Montags sowie am 31. Dezember 2021 und 1. Januar 2022 geschlossen.

Pressemitteilung Stadt Köln

Feiern ohne Glas – neue Richtlinien zum 11.11

Feiern am 11.11. – Glasverbot gilt in der Altstadt und im Kwartier Latäng

Die Stadt stellt sich am 11.11. auf eine große Anzahl Feiernder ein. Hotspots dürften die Altstadt im Bereich Heumarkt und Alter Markt sowie das Zülpicher Viertel (Kwartier Latäng) werden. Gastronomiebetriebe, Clubs und Partyvolk müssen sich auf eine konsequente Kontrolle der Beschallung und Einhaltung der Corona-Regeln einstellen.  

Glasverbot

Wer zum Feiern am 11.11. in die Stadt kommt, wird gebeten, von vornherein auf Glas zu verzichten: In der Altstadt und im Zülpicher Viertel gilt ab 8 Uhr für die kommenden 24 Stunden ein Glasverbot. Dies sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, es beschleunigt auch die Kontrollen. Wer trotzdem mit einer Glasflasche kommt, muss den Inhalt nicht wegschütten. Gastronomen und die Willi-Ostermann-Gesellschaft stellen an den Kontrollstellen Pfandbecher zum Umfüllen bereit.  

KVB

Um unnötiges Gedrängel am Heumarkt zu verhindern, stoppt die Linie 5 der KVB an der Haltestelle „Rathaus“ (Alter Markt) ab 7 Uhr nicht mehr. Wird das Gedränge auf den Altstadt-Plätzen zu groß, wird auch die Haltestelle „Heumarkt“ nicht mehr angefahren – die Linien 1, 5, 7 und 9 fahren dann ohne Halt durch. Fahrgäste werden gebeten, bereits am Neumarkt oder an der Haltestelle „Deutzer Freiheit“ auszusteigen und sich zu Fuß in Richtung Altstadt zu bewegen.  

Auf gravierende Änderungen in der Steuerung der Personenströme müssen sich auch die Feiernden im Zülpicher Viertel einstellen. Die KVB-Linien 12 und 15 halten am 11.11. nicht an der Haltestelle „Zülpicher Platz“. Da es am Barbarossaplatz erfahrungsgemäß sehr voll ist, werden Feiernde gebeten, auch die Haltestelle „Rudolfplatz“ zu nutzen. Von dort gelangen sie über Habsburgerring und Hohenstaufenring sowie die Beethovenstraße zum Eingang Roonstraße. Wie üblich wird die Linie 9 der KVB um 8.30 Uhr ab der Haltestelle „Neumarkt“ umgeleitet.  

Auch Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen: Im Altstadtbereich wird es bereits ab 6 Uhr die ersten Verkehrssperrungen geben. Dies betrifft auch die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt.  

Keine Bühne an der Uni-Mensa

Im Bereich der Uni-Mensa werden statt einer Bühne mehrere Entlastungsflächen eingerichtet, die jedoch erst dann zum Tragen kommen, wenn das Zülpicher Viertel ausgelastet ist. Vorher wird es hier weder Musik noch Versorgung geben. Es gibt kein Programm und keine festen Spielzeiten. Sobald das Zülpicher Viertel wieder einen Zulauf zulässt, werden die Flächen sukzessive aus der Überspielung herausgenommen. In diesem Bereich gilt wie in der Südstadt eine freiwillige Glasabgabe.Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Stadt Köln – Regeln für den 11.11.2021

Für Altstadt und Kwartier Latäng gelten am 11.11. strenge Regeln

Nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie, nach mehr als eineinhalb Jahren fast ohne Sitzung, ohne Zoch, Kamelle, Strüßjer und Geschunkel, ist es am 11. November 2021 soweit: Auf dem Heumarkt wird die Karnevalssession eröffnet. Und in der Altstadt, im Kwartier Latäng und in den Veedeln wird gefeiert. Aber die Pandemie ist noch nicht vorbei, die Infektionszahlen sind auf einem hohen Niveau.  

Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau appelliert:

Trotz der großen Vorfreude auf den Sessionsstart und dem verständlichen Wunsch nach Normalität bitte ich zu bedenken, dass wir wissen, dass auch eine vollständige Impfung nicht hundertprozentig davor schützt, sich zu infizieren und auch zu erkranken. Jede und jeder sollte sich bewusst machen, dass man sich im Karnevalsgetümmel, insbesondere in Innenräumen, einem erhöhten Risiko aussetzt. Das gilt insbesondere für Menschen, für die etwa wegen ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen ein besonderes Risiko besteht, an Covid zu erkranken.  

Aus diesem Grund hat die Stadt Köln eine mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) abgestimmte Allgemeinverfügung erlassen. Die folgenden Regeln sollen das Feiern so sicher wie möglich machen und das Infektionsrisiko reduzieren.    

Maßnahmen in der Altstadt

Die Situation in der Altstadt ist geprägt durch die Veranstaltung der Willi-Ostermann-Gesellschaft auf dem Heumarkt und dem Alter Markt. Da die Gesellschaft außerhalb der abgesperrten Flächen auf dem Heumarkt nicht über ein Hausrecht verfügt, gelten diese Flächen als öffentlicher Raum. Dies bedeutet, dass der Zugang nur mit 3G+ möglich ist: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss entweder einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder einen Schnelltest, der maximal sechs Stunden alt sein darf. Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler*innen. Zur Klarstellung erlässt die Stadt Köln hinsichtlich dieser Regelung die beigefügte Allgemeinverfügung.  

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner*innen, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Sie können entweder mittels Ausweisdokument (Anwohner*innen) Zutritt erhalten oder in einem von der Willi-Ostermann-Gesellschaft eingerichteten Anliegerbüro einen Passierschein erhalten, der zum unkontrollierten Zutritt berechtigt. Das Büro am Alter Markt 8 ist ab 6. November 2021 geöffnet.  

Für den Veranstaltungsbereich erlässt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ebenfalls ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Sollte es zu einer Räumung des Veranstaltungsgeländes kommen, würden sie eine Gefahr für die Feiernden bedeuten, da sie in einer solchen Situation von ihren Besitzer*innen zurückgelassen werden und zu Stolperfallen werden.  

Im abgegrenzten Bereich auf dem Heumarkt erlaubt die Willi-Ostermann-Gesellschaft den Zutritt nur mit 2G (geimpft, genesen). Dies gilt sowohl für Besucher*innen als auch Künstler*innen und Personal des Veranstalters.    

Maßnahmen im Zülpicher Viertel

Da es für diesen Bereich keinen Veranstalter gibt, übernimmt die Stadt Köln hier die Rolle als fiktive Veranstalterin. In Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gilt auch hier eine Zutrittsbeschränkung auf 3G+ (geimpft, genesen, PCR-Test maximal 48 Stunden alt und Schnelltest maximal sechs Stunden). Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler*innen.  

Die Stadt Köln kontrolliert diesen Status bei Zutritt ins Viertel. Feiernde können die Stadt unterstützen, indem Sie den Nachweis in digitaler oder Papierform bereits vor den Kontrollstellen bereithalten und somit den Durchfluss beschleunigen. Besonders hilfreich ist ein Nachweis mit einem QR-Code. Hier erfolgt eine digitale Kontrolle ohne Speicherung von persönlichen Daten.  

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner*innen, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Anwohner*innen können mittels Ausweisdokument Zutritt erhalten. Gewerbetreibende und deren Beschäftigte sind vorab über die Möglichkeiten des Zutritts informiert worden und haben von der Stadt Köln Zugangsberechtigungen erhalten.  

Auch für das Zülpicher Viertel erlässt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Zur Begründung wird auf den Text zur Altstadt verwiesen.  

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Spende der Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. an den Förderverein
der Freunde des Kölner Hänneschen-Theaters e.V.


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Kölner Narren-Zunft von 1880
e.V. heute eine Zuwendung in Höhe von 1.111 Euro an den Förderverein der
Freunde des Kölner Hänneschen-Theaters e.V. überreicht hat.
Zusätzlich kaufte die Narren-Zunft für ihre Mitglieder die Tickets für den Stream der
Puppensitzung „Zom Laache en dr Keller“.
Wir möchten uns daher herzlichst bei der Kölner Narren-Zunft für diese schöne Idee
und die großzügige Spende bedanken!

Quelle und Bild: Pressemitteilung Stadt Köln