12 Jahre Brauhaussitzung der Löstigen Paulaner

Bereits seit 12 Jahren haben die Löstigen Paulaner, neben den großen Sitzungen, auch eine kleine gemütliche Sitzung im karnevalistischen Programm. Gesellschaftspräsident Dominik Müller durfte auch in diesem Jahr, neben vielen Mitglieder der Gesellschaft und des Senats, wieder Mitglieder anderer Karnevalsgesellschaften in der alten Brauerei begrüßen. Mit Handwerker Peter (Kai Kramosta), genannt HP, begeisterte in diesem Jahr ein Künstler, der – teilweise im Dialog mit den Gästen – Handwerker so zeigte, wie viele sie gut kennen – voller Leidenschaft, manchmal chaotisch und immer ehrlich direkt. Nach einer kurzen Pause enterten die Jung von King Loui die kleine Bühne. Hier zeigte sich dann auch, wie schnell die Gäste von 0 auf 100 kommen. War es bei HP mäuschenstill, brauchte King Loui nur ein paar Takte, schon sprang der Funke in den Saal über. Kaum waren die letzten Töne der Zugabe verklungen, ging es weiter mit dem nächsten musikalischen Highlight. Die Jungs von Stadtrand fühlen sich bei den Löstigen Paulanern sehr wohl und die Gäste bekamen nicht genug von Köln ist cool, Ahle Kess, Original und Papajai. So stachelten sich Band und Publikum immer wieder gegenseitig zu Zugaben an. Leider geht auch die schönste Brauhaussitzung irgendwann mal zu ende. Jedoch ist die 13. Auflage bei vielen Gästen schon fest im Terminkalender verankert.

Text und Bilder Pressemitteilung/Peter Seele

Löstige Paulaner feiern letzte Paulinchensitzung mit ältestem Paulinchen

Nach fast 50 Jahren war es am Freitag 06.02.2026 die letzte Paulinchensitzung im Pullman Hotel in Köln. Grund genug, für die Löstigen Paulaner, es noch mal richtig krachen zu lassen. Bevor es jedoch losging gab es eine Überraschung für ein besonderes Paulinchen. Maria Agnes Gross, inzwischen 95 Jahre alt, kommt seit Ende der 80iger Jahre regelmäßig aus Gemünd in der Eifel extra zur Paulinchensitzung nach Köln. Gesellschaftspräsident Dominik Müller ließ es sich daher nicht nehmen, das älteste und treueste Paulinchen, vor vollem Saal, höchstpersönlich mit einem Blumenstrauß und dem Damenorden der Gesellschaft zu begrüßen. Anschließend ließen es Paulaner und Gäste im Pullman Hotel noch einmal richtig krachen. Angeführt von der Ehrengarde der Stadt Köln zog der Elferrat, blumen- und Entchenwerfend durch einen ausverkauften Saal, auf die Bühne. Nach dem Auftritt der Ehrengarde heizte Cat Ballou den Mädchen im Saal so kräftig ein, dass es schwierig war, dem offiziellen Besuch – das Kölner Kinderdreigestirn war inzwischen eingetroffen, etwas später kamen auch die Großen dazu – Gehör zu verschaffen. Für den Besuch der 5 Tollitäten (Kinderbauer Jonathan konnte, krankheitsbedingt, leider nicht dabei sein) hatte sich die Gesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen. Vorgestellt wurden Dreigestirn und Kinderdreigestirn nämlich vom Kinderdreigestirn der Session 2024/2025. Dem Kölner Dreigestirn übergaben die Paulaner einen weiteren Spendenscheck in Höhe von 555 € für den Verein CAYA e.V. Das Kölner Kinderdreigestirn erhielt je einen Füllfederhalter mit persönlicher Gravur. Der Blötschkopp Marc Metzger sorgte danach für beste Unterhaltung und wer nicht bei der Sache war oder anderweitig störte, bekam vom Blötschkopp sein Fett weg. Betroffen davon war dieses Mal auch der Pressesprecher und Fotograf.

Weiter ging es dann mit Stadtrand. Die Jungs sind keine Unbekannten mehr und fühlen sich bei der Gesellschaft sehr wohl. Umso grandioser war ihr Auftritt vor den über 900 jecken Wievern im Saal. „Ahle Kess“, „Orjinal“, „Köln is cool“ wurden textsicher mitgesungen und bei „Papajei“ performte so manch bunter Vogel im Saal kräftig mit. Die „Kölner Paulinchen“ – der ganze Stolz der Gesellschaft boten eine Show der Extraklasse. Bei ihrer grandiosen Mischung aus Tanz und Akrobatik kam selbst das Elferratsgestühl bedenklich ins Wackeln. Mit dem Auftritt des Tanzcorps der KG „Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926“ gab es nach der Pause weitere Gänsehaut-Momente angesichts der Tanz- und Flugshow auf der Bühne. Getragen von einer tollen Stimmung konnte sich Druckluft u.a. mit ihren Top-Song „Karnevalsmaus“ ordentlich auf der Bühne austoben und die jecken Mädels im Saal tobten mit, was allerdings nur ein Warm-Up für den nächsten Programmpunkt war. Angeführt von Bordkapelle und Shanty-Chor zog die gesamte Bootsmannschaft der StattGarde Colonia Ahoj ein und unterhielten die Mädels im Saal aufs Beste. Als dann auch noch die „schärfsten Schenkel der Stadt“, das Tanzkorps der StattGarde einmarschierte gab es für die Mädels kein Halten, und für das Service-Personal kein Durchkommen, mehr im Saal. Das große Finale bildete Eldorado. Die Jungs um Manuel Sauer brachten mit ihren Liedern die jecken Wiever ein letztes Mal völlig zum Ausrasten.

Text und Bilder: Pressemitteilung /Peter Seele