Bonn, 11.03.2022 – Wegen Coronafällen im Bundesjugendchor finden die beiden Konzerte in Bonn und Köln leider nicht statt. „Wir bedauern das außerordentlich, aber es ist aktuell die richtige Entscheidung,“ zeigt sich Caroline Wiese enttäuscht. „Wir blicken nun aber optimistisch auf unsere kommenden Projekte und Konzerte im Sommer.“
In den vergangenen sechs Tagen hat der Bundesjugendchor, das jüngste Ensemble des Deutschen Musikrates, intensiv und konzentriert unter seiner künstlerischen Leiterin Anne Kohler gearbeitet und die Werke zur Konzertreife geführt. Der Chor hatte erst im vergangenen August sein Gründungskonzert in der Philharmonie Berlin gegeben und so sind Arbeitsphasen, auch wenn sie nicht in Konzerten gipfeln, extrem wichtig, damit die Sängerinnen und Sänger, die sich ja nur drei- oder viermal im Jahr zu Arbeitsphasen treffen, einen gemeinsamen charakteristischen Klang entwickeln und einen homogenen Klang ausbilden können. Gerade für a cappella-Musik ist diese gemeinsame Klangvorstellung unabdingbar. Anne Kohler zeigte sich sehr erfreut, dass die Sänger*innen ihre Stimmen bestens vorbereitet haben. So konnte der Chor in den besonders herausfordernden Werken von Max Reger und Richard Strauss sein Potential unter Beweis stellen. Trotz der Enttäuschung über die abgesagten Konzerte war in den Reihen der Sänger*innen eine Dankbarkeit zu spüren, zusammen zu singen und sechs intensive Probentage im Musikbildungszentrum Südwestfalen in Schmallenberg-Bad Fredeburg verbracht zu haben. Die Stimmbildnerin und weltweit gefeierte Sopranistin Christiane Oelze, die zum ersten Mal auf den Bundesjugendchor traf, sagt: „Die Begegnung mit dem Bundesjugendchor des Deutschen Musikrates gehört jetzt schon zu meinen absoluten Highlights in diesem Jahr. Ich bin wirklich tief beeindruckt von der Vielfältigkeit der jungen Stimmen, den jungen Persönlichkeiten und vielseitigen Begabungen.“
Kartenkäufer nehmen bitte zur Kartenrückgabe Kontakt zu der Vorverkaufsstelle auf, bei der sie die Karten erworben haben.
Die russische Invasion in die Ukraine ist im Herzen Europas ein bis vor kurzem nicht vorstellbarer aggressiver Akt, der die Grundfesten Europas erschüttert. Er bringt unendliches Leid über die Bevölkerung der Ukraine. Um die Menschen in dieser katastrophalen Lage zu unterstützen, richtet die Kölner Philharmonie dieses Benefizkonzert aus.
Die Kraft der Musik, die seit jeher Völker verbindet und Gegnerschaft abbaut, soll an diesem Abend ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzen. So wird Musik sowohl von russischen als auch von ukrainischen Komponistinnen und Komponisten zu hören sein. Alle Musikerinnen und Musiker verzichten auf ihre Gage. Die Einnahmen kommen vollständig der ukrainischen Bevölkerung zugute und werden an das »Bündnis Entwicklung Hilft« und die »Aktion Deutschland Hilft« überwiesen.
Der traditionelle Aufruf – jährlich Samstag nach Karneval – zum Frühjahrsputz des Naturschutzgebietes „Große Laache“ konnte – auch 2022 – leider nicht erfolgen.
Die Pandemie hatte eine umfassende Reinigungsaktion mit vielen Helfern nicht möglich gemacht, gleichwohl aber Ortsvorsteher und CDU-Ratsherr Gert Lauterbach nicht abgehalten, gemeinsam im familiären Kreis und mit einigen treuen Freunden der „Großen Laache“ unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung Müll zu sammeln. Umweltbewusstsein fängt im Kleinen an und so entschloss er sich, mit der kleinen Gruppe ein Zeichen zu setzen, dass das Verhalten einiger Mitmenschen ihren Müll und Abfall einfach in die Natur zu werfen, nicht akzeptabel ist. Sehr erfreulich war es, dass dieses Jahr kein gefährlicher Unrat gefunden wurde. Auffällig waren neben Hundekottüten, zahlreiche Mundschutzmasken, Bauschutt und viele „to go“-Verpackungen. Bei der Müllsammlung waren aufgrund des schönen Wetters viele Pulheimer erholungssuchend in der Großen Laache unterwegs, so dass es für die Müllsammler zu zahlreichen guten Gesprächen kam. Besonders eifrig waren die fleißigen Hände der Kinder. Für sie war das Müllsammeln ein Abenteuer und sie waren entsetzt, das „böse Menschen“ die Beobachtungsstation am Mündungsdelta bereits vor einigen Wochen zerstört hatten. Der Ortsvorsteher bedankt sich bei allen Pulheimerinnen und Pulheimer, die Umweltbewusstsein zeigen und so beitragen, ganzjährig das Naturschutzgebiet sauber zu halten und hofft, dass 2023 am Samstag nach Karneval wieder eine umfängliche Reinigungsaktion der Großen Laache mit vielen Helfer Helfern möglich ist. __________________________________________________ Die beiliegenden Fotos wurden von meiner Tochter Lisa Zustimmung zur Veröffentlichung liegt mir vor. Gert Lauterbach
Köln, 7. März 2022.Aufgrund des großen Besucherzuspruchs kehrt das Riesenrad zurück an den Kölner Zoo: Aktuell haben auf der großen Wiese vor dem Zoo die Aufbauarbeiten dafür begonnen. Aufnahme des Fahrbetriebs ist am Freitag, 11. März. Es dreht sich dort rund drei Monate.
Das Riesenrad stand bereits im vergangenen Sommer am Zoo. Mit 55 Metern Höhe handelt es sich um eines der größten transportablen Riesenräder der Welt. Es kann bis zu 252 Personen für eine Fahrt aufnehmen. Das Riesenrad bietet tolle Aussichten durch die überwiegend noch unbelaubten Bäume auf verschiedene Tiere. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. „In 55 Metern Höhe unsere exotischen Tierlandschaften überblicken – und sich gleichzeitig von Dom, Rhein und der Silhouette des Bergischen Landes in den Bann ziehen lassen. Wir sind sehr froh, das Riesenrad hierherholen zu können und den Menschen ein zusätzliches Highlight zu bieten.“
Das Riesenrad wird klimaneutral aus nachhaltig erzeugtem Strom betrieben und ist, selbst bei voller Fahrt, nahezu geräuschlos.
Öffnung des Riesenrads ist am kommenden Freitag, 11.März 2022. Das Riesenrad fährt montag bis samstags von 10-20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. Kölner Zoo und Riesenrad werden sowohl Kombitickets für Zoo-Besuch und Riesenradfahrt anbieten als auch Einzeltickets.
свобода – Freiheit Solidaritätskonzert für Musikerinnen und Musiker in der Ukraine Dienstag, 01. März 2022, 20.00 Uhr, Stadtgarten Köln Auf Initiative der ukrainischen, in Köln lebenden Musikerin Tamara Lukasheva und unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker veranstalten wir am kommenden Dienstag ein Solidaritätskonzert für die in der Ukraine lebenden und arbeitenden Musikerinnen und Musiker. Wir teilen die tiefe Bestürzung, die der aggressive kriegerische Überfall Russlands auf die Ukraine ausgelöst hat und stehen in Solidarität zu allen in der Ukraine lebenden Menschen, hier besonders zu den Musikerinnen und Musikern. Um diese Menschen direkt zu unterstützen, wollen wir nicht nur in Solidarität zu ihnen stehen, sondern ihnen auch möglichst schnell Geld zur Verfügung stellen. So werden wir gemeinsam mit Tamara Lukasheva einen Weg finden, alle Einnahmen, die aus diesem Konzert und weiteren Aktionen entstehen (Eintrittsgelder, Spenden, Honorar für WDR-Senderechte usw.) direkt an die Betroffenen weiterzuleiten. Der Konzert-Abend wird live auf WDR3 und via Video-Stream auf unserer Website übertragen. Er wird auch musikalisch ein besonderer: Unter Mitwirkung zahlreicher Musikerinnen aus Köln und NRW stellt Tamara Lukasheva ein Programm zusammen, das aus ukrainischen Liedern sowie Eigenkompositionen und Improvisationen der beteiligten Künstlerinnen in unterschiedlichen Besetzungen bestehen wird. Weitere Informationen geben wir in Kürze bekannt. Wir wünschen uns eine starke Beteiligung als Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine. Der vorgeschlagene Eintrittspreis beträgt 20,- EUR an der Abendkasse – oder gerne mehr. Ein Spendenkonto ist eingerichtet und wird in Kürze über https://stadtgarten.de/programm/freiheit5421 verfügbar sein. Auf unserer Website finden sich auch laufend alle aktuellen Informationen. Beteiligte Musikerinnen und Musiker (Stand: 27.02.2022): Tamara Lukasheva (vocals, piano), Marianna Sadovka (vocals), Matthias Schriefl (trumpet, euphonium, horn, tuba, vocals), Janning Trumann (trombone), Axel Fischbacher (guitar), Clemens Orth (piano), Jarry Singla (piano), Philipp Zoubek (piano, synth), Sebastian Gramms (doublebass), Jakob Kühnemann (doublebass), Joscha Oetz (doublebass), Janko Hanushevsky (e-bass), Dominik Mahnig (drums), Christian Thomé (drums), Syavash Rastani (percussion) Moderation: Antje Hollunder (WDR3)
Zwei Drittel aller geplanten Abflüge gestrichen und deutlich weniger Betrieb in den Terminals: Das ist die vorläufige Bilanz des heutigen ganztägigen Streiks der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Fluggastkontrollen am Köln Bonn Airport. Insgesamt wurden 56 Flüge annulliert (39 Abflüge und 17 Ankünfte), der Großteil bereits im Vorfeld des Streiks. Von den für heute ursprünglich geplanten 64 Abflügen wurden und werden im Tagesverlauf nur 25 durchgeführt. Durch den Streik, der noch bis Mitternacht andauert, werden in Köln/Bonn heute in etwa 6.000 Passagiere weniger gezählt. Auf dem regulären Flugplan standen für heute planmäßig 126 Passagierflüge (64 Abflüge und 62 Ankünfte).
Um 0 Uhr hatte der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte ganztägige Streik an den Passagier-Kontrollstellen begonnen. Große Teile der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste legten mit Streikbeginn ihre Arbeit nieder. Nahezu durchgängig war lediglich 1 Kontrollspur für die Fluggastkontrolle geöffnet. Vereinzelt kam es kurzfristig zu längeren Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle. Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und Fluggäste informiert hatten, reisten die betroffenen Passagiere gar nicht erst zum Flughafen an. Demzufolge herrschte heute in den Terminals deutlich weniger Betrieb.
Für den morgigen Dienstag (1. März) rechnet der Flughafen Köln/Bonn wieder mit regulärem Flugbetrieb. Geplant sind für diesen Tag 116 Passagierflüge (57 Starts, 59 Landungen).
Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheits-unternehmen einsetzt. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.
– Das jüngste Ensemble des Deutschen Musikrates, der neu gegründete Bundesjugendchor, gibt im März zwei Konzerte in Köln und Bonn unter der Leitung von Anne Kohler. Das Programm kreist thematisch um die Beziehung des Menschen zum Wald und zur Natur. Es erklingen Lieder und Gesänge für gemischten Chor a cappella unter anderem von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Max Reger, Maurice Ravel, Richard Strauss und Raymond Murray Schafer nach Texten von Joseph von Eichendorff, Nikolaus Lenau oder Friedrich Schiller. Der Wald ist ein Sehnsuchtsort der Stille, ein geheimnisvoller Ort des Schreckens bewohnt von furchteinflößenden Fabelwesen, ein Ort der den Menschen nährt, ein Ort der Jagd und der Gefahren, ein Ort der Magie versprühen lässt mit Wölfen, Glühwürmchen, singenden Steinen und klarem Wasser.
Der Deutsche Musikrat gründete im August 2021 mit einem Auftaktkonzert in der Philharmonie Berlin sein drittes Ensemble zur Förderung des Spitzennachwuchses: Rund 50 exzellente junge Chorsänger*innen im Alter von 18 bis 26 Jahren erarbeiten in konzentrierten Arbeitsphasen Konzertprogramme mit Werken von der Renaissance bis in die Gegenwart. Für die kontinuierliche gesangspädagogische Arbeit an einem homogenen, charakteristischen Klang des Spitzenensembles ist Anne Kohler als künstlerische Leiterin verantwortlich.
Sa, 12.03.2022 | 20 Uhr | Trinitatiskirche Köln So, 13.03.2022 | 16 Uhr | Kreuzkirche Bonn
Mensch und Wald
Bundesjugendchor Leitung: Anne Kohler
Max Reger (1873-1916) Drei Chöre op. 39 „Schweigen“ – „Nun um mich her die Schatten steigen“ (Gustav Falke, 1853-1916) „Abendlied“ – „Leise geht der Tag zur Rüste“ (August Heinrich Plinke, 1855-1915) „Frühlingsblick“ – „Durch den Wald, den dunkeln“ (Nikolaus Lenau, 1802-1850)
Robert Schumann (1810-1856) „Im Walde“, aus: Romanzen und Balladen II op. 75 (Joseph von Eichendorff, 1788-1857) „Der traurige Jäger“, aus: Romanzen und Balladen II op. 75 (Joseph von Eichendorff, 1788-1857)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) „Jagdlied“, aus: Im Freien zu singen op. 59, Nr. 6 (Joseph von Eichendorff, 1788-1857)
Raymond Murray Schafer (1933-2021) Magic Songs 1. Chant to Bring Back the Wolf 2. Chant to Make the Fences Fall Down 3. Chant to Make the Fireflies Glow 4. Chant for Clear Water 5. Chant for the Spirits of Hunted Animals 6. Chant to Keep the Bees Warm in Winter 7. Chant to Make Bears Dance 8. Chant to Make the Stones Sing 9. Chant to Make the Magic Work
Maurice Ravel (1875-1937) Trois Chansons: Nicolette Trois beaux oiseaux du Paradis Ronde
Richard Strauss (1864-1949) „Der Abend“ für 16-stimmigen gemischten Chor a cappella, op. 34, Nr. 1
Sa, 12.03.2022 | 20 Uhr | Trinitatiskirche Köln VVK über kölnticket | freie Platzwahl | 18 Euro / 9 Euro
So, 13.03.2022 | 16 Uhr | Kreuzkirche Bonn VVK über bonnticket | freie Platzwahl | 18 Euro / 12 Euro
· Zweites Halbjahr: Belebte Sommermonate und guter Messeherbst
· KölnTourismus: zukunftsorientierte und nachhaltige Neuausrichtung
KÖLN, 22.02.2022 Der Tourismus in Köln stand 2021 im zweiten Jahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Obwohl das Vergleichsjahr 2020 noch zwei Monate mit sehr guter Auslastung vor Corona registrierte, konnten Ankünfte und Übernachtungen 2021 insgesamt leicht zulegen. Das statistische Landesamt IT.NRW verzeichnet für das vergangene Jahr 1,5 Millionen Ankünfte und 2,8 Millionen Übernachtungen für die Rheinmetropole. Dies bedeutet einen Zuwachs um 2,5 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner Hotelbetrieben und um 8,1 Prozent hinsichtlich der Übernachtungen, mehr als doppelt so viel wie im Landesschnitt.
„Der Einfluss der Pandemie auf den Tourismus in Köln ist auch im zweiten Jahr deutlich. In den Monaten der Lockerungen in der zweiten Jahreshälfte wird aber die Tendenz zur Erholung und Normalisierung sichtbar“, fasst Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, das vergangene Jahr zusammen. „Ein belebter Sommer, flankiert und befeuert durch unseren gezielten Maßnahmenmix in den Nahmärkten, und der sehr gute Herbst mit Messen wie der Anuga haben dazu geführt, dass die touristische Bilanz des Jahres 2021 vor dem Hintergrund der Pandemie insgesamt passabel ausfällt. Unsere Analyse der Entwicklung und die entsprechenden Marketingaktivitäten in Deutschland und in den unmittelbaren Nahmärkten haben sich ausgezahlt.“
Veränderung der Tourismusstruktur
Nachdem die erste Hälfte des vergangenen Jahres noch von Lockdowns geprägt war, manifestierte sich die schon 2020 sichtbare Veränderung der Tourismusstruktur im zweiten Halbjahr weiter – hin zu mehr Freizeitreisenden verbunden mit einer längeren Verweildauer von 1,9 Tagen. 83 Prozent der Übernachtungsgäste kamen aus den Nahmärkten nach Köln, davon allein 76,1 Prozent aus Deutschland.
Viele Leistungsträger haben es durch die Krise geschafft. Das Kölner Hotelangebot stellt sich mit mehr als 34.000 Betten quantitativ annähernd so dar, wie 2019, vor der Pandemie. Die Bettenauslastung lag bei 25 Prozent. Im Hotelmarkt wird eine Strukturveränderung sichtbar. Besonders erfolgreich sind junge, designorientierte Hotelprodukte in zentraler Lage, wie beispielsweise das Urban Loft Cologne am Eigelstein oder das Ruby Ella Hotel im ehemaligen Capitol am Hohenzollernring.
Hinsichtlich der Wertschöpfung aus dem Tourismus ist 2021 ein Zuwachs von 20 Prozent auf 3,55 Mrd. Euro zu verzeichnen. Jedoch sind damit erst wieder zwei Drittel des Umsatzes der Vorkrisenzeit erreicht.
Zukunftsorientierte und strategisch-konzeptionelle Neuausrichtung
Um über die Krisenbekämpfung hinaus nachhaltig für die Tourismusdestination zu begeistern und mit Geschichten zu inspirieren, hat KölnTourismus den Weg der Digitalisierung weiter intensiv vorangetrieben: dazu gehörte der Ausbau und die Stärkung der Social Media Kanäle mittels einer reichweitenstarken Kampagne, der Podcast Köln Clash wurde entwickelt und mehrere Videoclips zu Stadtführungen wurden produziert.
Im wichtigen Bereich Meetings, Incentives, conventions und Events (MICE) ließ KölnTourismus eine Recovery Studie durchführen, deren Ergebnisse Ansatzpunkte für den Neustart nach der Krise liefern. Ein neu geschaffenes Business Development analysiert den Markt und akquiriert aktiv Kongresse für den Standort Köln. Das Cologne Convention Bureau wurde zum Info- und Knowledge Hub ausgebaut und versorgt die Branchenpartner mit Wissen aus Arbeits- und Forschungsgruppen, denen KölnTourismus auf Bundesebene angehört.
Insgesamt zeichnet sich vor dem Hintergrund grundsätzlicher gesellschaftlicher Entwicklungen und Megatrends wie Konnektivität, Neo-Ökologie und Urbanisierung ein Struktur- und Wertewandel im Städtetourismus ab, hin zu mehr Nachhaltigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dies betrifft generell neue Formen des Reisens („Workation“) und Stadtentdeckens sowie neue Hotelkonzepte und Erlebnisse. KölnTourismus wird dieser Entwicklung gerecht, indem es die Perspektive auf den Tourismus weitet. Die Unterscheidung zwischen Gast und Bürger wird zunehmend aufgehoben. Der Schwerpunkt im aktuellen Jahr liegt auf einer nachhaltigen Produktentwicklung für definierte Zielgruppen und der Bearbeitung der Nahmärkte und ausgewählter Potenzialmärkte.
„Die Aufgabe für die Zukunft lautet, die Lebensraumperspektive in den Fokus zu nehmen. Dies bedeutet, dass wir den Tourismus im Einklang von Bürger- und Gastinteressen nachhaltig ausrichten werden“, beschreibt Dr. Jürgen Amann die künftige Ausrichtung des Destinationsmanagements für Köln. „Einheimische werden von der attraktiven Infrastruktur aus Kultur, Gastronomie, Handel, Mobilitätsangeboten und vielem mehr immer ebenso profitieren wie Gäste. Es geht um eine gute Ausgestaltung des Lebensraums für alle. Den Start dafür haben wir mit der wohlüberlegten Auswahl neuer Zielgruppen für Köln gemacht. Das Gesicht des Tourismus in Köln wird sich langfristig verändern.“
Kilometerlange Staus, längere Arbeitswege, hohe Lärmbelästigung: Die Sperrung der maroden Rahmede-Talbrücke auf der A45 bei Lüdenscheid ist für die Menschen der Region eine riesige Belastung. Am 10. Februar widmet der WDR der Großbaustelle Sauerlandlinie deshalb einen crossmedialen Thementag.
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Es war eine Hiobsbotschaft für die Region: Die Rahmede-Talbrücke ist so marode, dass sie abgerissen werden muss. Seit zwei Monaten ist sie gesperrt, die Menschen in der Region müssen mit dem Lärm an den Umleitungsstrecken, den längeren Wegen zur Arbeit und dem ständigen Stau leben.
Wie genervt sind Anwohner:innen und Pendler:innen? Was sagen Betriebe, für die sich Anfahrtswege verlängern und verteuern? Welche Rolle spielt die A45 für ganz NRW? Und – Stichwort marode Infrastruktur: Ist Rahmede vielleicht überall?
Im WDR 5-Morgenecho ab 6.05 Uhr ist der Hauptgeschäftsführer der IHK Hagen, Dr. Ralf Geruschkat, zu Gast und berichtet, welche Auswirkungen die Brückensperrung auf die Wirtschaft in der Region hat. Im Mittagsechoab 13 Uhr spricht der Verkehrsforscher Prof. Martin Mertens von der Hochschule Bochum über den Zustand der Infrastruktur in Deutschland.
WDR aktuell um 12.45 Uhr und 16.00 Uhr und die Aktuelle Stunde ab 18.45 Uhr zeigen, wie es den Menschen vor Ort geht: Was sagen diejenigen, die an den Umleitungsstrecken leben und nun täglich auf riesige LKW-Kolonnen blicken? Wie geht es den Berufspendlern, die auf absehbare Zeit auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen?
Online wird es unter www.wdr.de ein interaktives Quiz mit Fragen zur A45 geben: Wie viele Brücken gibt es auf dieser Autobahn? Wie viele davon stehen auf NRW-Gebiet? Und wo auf der A45 sind die meisten Autos unterwegs? Darüber hinaus wird es online auch aktuelle Beiträge geben.
Die Social Media Kanäle begleiten den Thementag mit aktuellen Posts und bieten den User:innen so die Möglichkeit zum Meinungsaustausch.