Die „Lachende PÄNZarena“ erst am 04. Februar 2023 wieder in der LANXESS arena

 

Auch die „Lachende PÄNZarena“ findet 2022 nicht statt

Neben den geplanten 15 Ausgaben der „Lachenden Kölnarena“ muss auch die

Junior-Version der Traditionsveranstaltung in diesem Jahr erneut pausieren –

Ersatztermin für 2023 steht bereits fest

 

Ende der vergangenen Woche gaben die Veranstalter der „Lachenden Kölnarena“ bekannt, dass eine Durchführung auch in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht zu realisieren ist. Dies betrifft auch die Kinder-Variante, die „Lachende PÄNZarena“, welche eigentlich am 12. Februar 2022 hätte stattfinden sollen.

 

Eberhard Bauer-Hofner mit seinem Team von der Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH: „Mit schwerem Herzen mussten wir auch dieses Jahr unsere und Eure geliebte „Lachende PÄNZarena“ absagen. Zu Beginn der Session hatten wir noch große Hoffnung mit Euch allen wieder gemeinsam die Arena mit lachenden, singenden, schunkelnden und fröhlichen Kindern füllen und zum Wackeln bringen zu können. Jedoch lässt uns die aktuelle Lage nicht die Möglichkeit, mit Euch zu feiern. In erster Linie wollen wir, dass alle gesund bleiben. Wir, die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH sowie die Arena Management GmbH, würden sich wahnsinnig freuen, wenn Ihr uns nicht vergesst und mit positiven Gedanken an 2023 festhaltet. Bei dieser Gelegenheit wollen wir es nicht versäumen und wünschen unserem diesjährigen Kinderdreigestirn trotz der Umstände eine unvergessliche Session. Vun Hätze senden wir allen Pänz ein dreifaches ‚Kölle Alaaf!‘“

 

Auch Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher bedauert die zweite Absage nach 2021 sehr: „Bekanntlich sind die Kinder die größten Leittragenden der Pandemie. Ich als Familienvater weiß, wie wichtig eine frohe, verspielte und ausgeglichene Kindheit für die Entwicklung der heranwachsenden Generation ist. Mit der „Lachenden PÄNZarena“ hätten wir in diesem Jahr nur zu gerne wieder einen Beitrag dazu geleistet, der Tristesse der vergangenen Zeit etwas entgegenzuwirken und vielen Jung-Jecken einen tollen Tag bereitet. Dass dies erst 2023 wieder möglich ist, macht uns unendlich traurig.“

 

Für die Jüngsten, die sich auf die Karnevals-Party im „Henkelmännchen“ gefreut hatten, gibt es jedoch auch eine gute Nachricht: Alle bereits gekauften Tickets aus 2021 und 2022 behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin am Samstag, den 04. Februar 2023, wenn die „Lachende PÄNZarena“ zum fünften Mal stattfinden und somit das Brauchtum für die Pänz fortführen wird.

Wichtig: Im Falle einer Rückgabe ist diese nur dort möglich, wo die Tickets erworben wurden.

 

Quelle: Gastspieldirektion Otto Hofner / AMG

KG Alt-Köllen – Abgesagte Zeltsitzungen, aber Karneval der Herzen

Eigentlich hätten von Samstag bis Montag über 5.500 Jecke drei Tage lang auf den beiden Volkssitzungen und der Mädchensitzung der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. auf dem Neumarkt gefeiert. Leider mussten diese Veranstaltungen wie bereits im letzten Jahr schweren Herzens aufgrund Corona abgesagt werden. Die Alt-Köllen-Mitglieder wollten aber nicht einfach den Kopf hängen lassen und Trübsal blasen, und so traf man sich am Samstagnachmittag ganz spontan im nahe gelegenen Wirtshaus „Zum Jan“ in kleiner Runde mit rund 80 Personen. Natürlich Corona-konform streng nach der 2G+ Regel. Unter den Gästen befanden sich neben Mitgliedern von Alt-Köllen auch Mitglieder befreundeter Gesellschaften, u.a. Stefan J. Kühnapfel (Präsident und Literat des Reiter-Korps „Jan von Werth“), Marcel Hergarten (Präsident der KG Fidele Fortuna), Marcus Schneider (Präsident der KKG Fidele Burggrafen), Peter Kloiber (Senatspräsident der KKG Schnüsse Tring), Karl-Heinz Loeffler, (1. Vorsitzender der KG Neppeser Naaksühle), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG Neppeser Naaksühle und Adjutant des Präsidenten der Altstädter Köln),  Reinhard Müller (Präsident der KG Kölsche Huhadel), Wolfgang Lutter (Literat der Großen Braunsfelder KG), Margret Lutter (Literatin der KG Schmuckstückchen), Domenico Carrieri (Literat der KG Sr. Tollität Luftflotte), Volker Hochfeld (Literat der KKG Blomekörfge), Guido Stöcker (Literat der KG Neppeser Naaksühle) und auch das Tanzpaar der Altstädter, Jeanette Koziol und Jens Käbbe.
Trotz der spontanen Idee und kurzfristigen Planung hatte Alt-Köllen-Präsident Stephan Degueldre neben DJ Henry, auch Peter Kerscher (mit seiner Kuh Dolly), Maritta Köllner und Max Biermann für das Programm gewinnen können. Gäste und Künstler waren sich einig, dass es gerade in dieser Session solche Veranstaltungen braucht. Brauchtum, Tradition und der ursprüngliche Karneval waren in diesem kleinen Kreis so herzergreifend nah, dass neben viel guter Stimmung auch das ein oder andere Tränchen verdrückt wurde. Neben einer gefühlvollen Fastelovendsatmosphäre gab es bis nach Mitternacht viel Zeit für Gespräche. Sogar die Künstler feierten nach ihren Auftritten noch längere Zeit mit. „Auch hier zeigte sich, wie schon bei unserem Dreikünnige-Appell zwei Tage vorher, das man unter den aktuellen Regeln durchaus sicher und verantwortungsvoll wundervolle kleinere Veranstaltungen durchführen kann. Unser gesamter Vorstand wird versuchen, auch für die restliche Session solche spontanen Formate zu organisieren.“, so Degueldre.

Bild und Text: Pressemitteilung

Dreikünnige-Appell K.G. Alt-Köllen 2022

Am 6. Januar startete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. mit ihrem traditionellen Dreikünnige-Appell im Lindner Hotel – City Plaza ins neue Jahr. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, konnte sie in diesem Jahr unter 2G+ Bedingungen stattfinden.

Erstmals konnte der im vergangenen Sommer neu gewählte Präsident Stephan Degueldre die Mitglieder und Ehrengäste bei einem Kölsch-Empfang begrüßen. „Gerade weil wir nun bereits zum zweiten Mal mit einer sehr eingeschränkten Session konfrontiert sind, wollen wir zeigen, dass unser Fastelovend eben nicht einfach abgesagt werden kann. Tradition und Brauchtum sind doch gerade auch in dieser schwierigen Corona-Zeit wichtig. Heute zeigen wir, wie man unter Beachtung aller Regeln verantwortungsvoll mit dieser Situation umgehen kann.“

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Goldenen Mütze 2022 an Michael Schwan, den Ehrenpräsidenten des Kölsche Huhadel vun 1985 e.V. und bestens bekannter Kult-Moderator von Center TV. Die Laudatio hielt sein langjähriger Freund und Co-Moderator bei Center TV, Stephan Brandt. Michael Schwan zeigte sich sichtlich gerührt und geehrt, nun in einer Reihe mit den bisherigen prominenten Mützenträgern zu stehen.

Der nächste Höhepunkt waren die Auftritte der beiden Tanzgruppen der Kölschen Harlequins. Tanztrainerin Ines Autermann hat es gemeinsam mit den über 50 Tänzerinnen und Tänzern geschafft, trotz der teils schwierigen Trainingsbedingungen ein hervorragendes Programm auf die Bühne zu bringen. Die Gäste zeigten sich begeistert und ließen die Tanzgruppen erst nach einigen Zugaben mit Standing Ovations aus dem Saal. Auch der Auftritt von JP Weber wurde zu einem weiteren, besonders emotionalen Höhepunkt. Als er davon sprach, wie sehr ihm Karneval, die Stimmung in den Sitzungen, vor allem aber die Menschen fehlten und dazu stimmungsvoll seine einmaligen Krätzchen sag, wurde sogar das eine oder andere Tränchen vergossen.

Stephan Degueldre freute sich besonders darüber, dass gerade in seinem ersten Jahr als Präsident auch besondere Gäste befreundeter Kölner Gesellschaften seiner Einladung gefolgt waren. So begrüßte er Stefan Kühnapfel (Präsident des Reiter-Corps „Jan von Werth“), Tanja Spiegel (Präsidentin der KG „Goldmarie“), Hans-Peter Houben (Präsident der KKG „Stromlose Ader“), Marcel Hergarten (Präsident der KG „Fidele Fortuna“), Herbert Kau (Präsident der KG „Neppeser Naaksühle“), Reinhard Müller (Präsident der KG „Kölsche Huhadel“), Michael Bisdorff (Senatspräsident der KG „Neppeser Naaksühle“ und Adjutant des Präsidenten der „Altstädter“), Thorsten Sauer (Senatspräsident der KG „Müllemer Junge“) und Domenico Carrieri (Literat der KG „Sr. Tollität Luftflotte“).

Eine besondere Ehre war es Degueldre als neuem Präsidenten der KG Alt-Köllen dann auch, dem ebenfalls neu gewählten Senatspräsidenten Markus Lüdemann dessen Präsidentenkette und -mütze zu überreichen. Neben der Vorstellung und Übergabe des neuen Sessionsordens, für den Bernd Schneider verantwortlich zeichnete, wurden bei dem Appell wie in jedem Jahr auch zahlreiche Mitglieder für ihre Verdienste um die Gesellschaft und den Kölner Karneval geehrt.

Besonders erwähnenswert sind Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft von Willi Egger und Manfred Engel. Letzterer wurde zusätzlich mit dem Verdienstorden der Sonderstufe in Gold ausgezeichnet. Udo Marx, Vertreter des Festkomitee Kölner Karneval überreichte schließlich dem ehemaligen Senatspräsidenten Gregor Berthold den Verdienstorden in Silber des Festkomitees. Eine besondere Idee hatte sich der Vorstand noch für den Schatzmeister Sebastian Pütz ausgedacht. Da dieser, wie viele andere Schatzmeister auch, sowohl im letzten Jahr als auch in diesem Jahr mit schwierigsten Bedingungen und diversen Fördertöpfen zu kämpfen hatte und dafür einen immensen ehrenamtlichen Arbeitsaufwand hatte und noch haben wird, bedankte sich der Vorstand bei ihm mit einem sehr persönlichen Geschenk in Form eines besonderen Drucks des KG-Enblems plus einem Essensgutschein für ihn und seine Frau.

Obwohl die bisherigen Veranstaltungsabsagen natürlich alle schmerzen, betonte der 2. Vorsitzende und Pressesprecher Axel Kraemer, dass der Vorstand auch weiterhin versuchen werde, mögliche Alternativen zu schaffen. „Mit der heutigen Veranstaltung haben wir, wie bereits schon mit unserem Sessionsauftakt im November, gezeigt, dass mehr geht als in der letzten Session. Wir sind zuversichtlich und hoffnungsfroh, dass noch weitere Aktivitäten möglich sein werden.“

Das Kreativität gefragt ist, erfuhren übrigens alle Teilnehmer gleich vor Beginn des Dreikünnge-Appells. Die „Zeltorden“, die eigentlich an diesem Wochenende für die leider abgesagten drei Sitzungen im Zelt auf dem Neumarkt mit über 5.500 Gästen vorgesehen waren, kamen stattdessen in anderer Weise zum Einsatz. Nämlich als Nachweis für jeden, der die strenge „Geimpft-Getestet“-Kontrolle beim Einlass durchlaufen hatte.

Weitere Auszeichnungen: Ratsherren: Sven Hellmold, Willi Köhler, Sebastian Scheer; 11 Jahre Mitgliedschaft: Christoph Förster, Roland Pfeifer, Ernst Braun, Hannspeter Henseler, Dr. Hermann Rudolphi; 25 Jahre Mitgliedschaft: Prof. Dr. Klaus Fritz, Thomas Müsgen, Casino Orden: Sven Hellmold, Sebastian Pütz; Ehrenmitglieder KG: Frank Homilius, Ewald Kappes; KG Bronze: Martin Syrek

Pressemitteilung

Fotoquelle: Hans Renn

Information der neun Traditionskorps
zu den Veranstaltungen der Session 2021/ 2022

Information der neun Traditionskorps
zu den Veranstaltungen der Session 2021/ 2022


 
Aufgrund der Vorgaben der bestehenden Corona-Schutzverordnung sowie der Absprache des Festkomitee Kölner Karneval mit der NRW-Landesregierung haben die neun Traditionskorps im Kölner Karneval in der Verantwortung für die Gesundheit ihrer Gäste, Freunde und Mitglieder beschlossen, einen Großteil der Karnevalssitzungen in Innenräumen abzusagen. Die Details zu einzelnen Sitzungen werden die Gesellschaften separat veröffentlichen.
 
Die Traditionskorps werden kurzfristig alle Gäste kontaktieren und die Details für die Rückabwicklung der bereits verkauften Karten übermitteln.
 
Von dieser freiwilligen Absage sind derzeit die großen Tanzveranstaltungen und Bälle noch nicht betroffen, da sie derzeit ohnehin verboten sind. Sobald neue Informationen vorliegen, werden diese ebenfalls separat durch die einzelnen Gesellschaften veröffentlicht.
 
Die neun Traditionskorps bedauern diese Entscheidung sehr, sehen aber aufgrund ihrer Verantwortung keine andere Möglichkeit, um auch Schaden vom immateriellen Kulturerbe Rheinischer Karneval sowie der Stadt Köln fernzuhalten. Diese Absage ist mit dem Wunsch verbunden, möglichst schnell eine höhere Impfquote in der Bevölkerung zu erzielen, um bald wieder den Karneval in der Form, wie wir ihn lieben, feiern zu können und unsere Kultur zu leben.
 
Für den späteren Teil der Session werden – je nach pandemischer Lage und Vertretbarkeit – unterschiedliche pandemie-konforme Aktionen und kleinere Formate geplant, um unseren Fastelovend in einer alternativen Form erleben zu können. Die einzelnen Traditionskorps werden dazu weiter informieren, sobald Details und Termine dafür feststehen.

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Pressemitteilung

Kölner Karneval: Domgottesdienst für Karnevalisten wird live für alle Jecken übertragen

In der vergangenen Session hatten die Jecken aufgrund der Corona-Pandemie noch drauf verzichten müssen, in diesem Jahr findet der Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten wieder statt und wird via Live-Stream allen Interessierten zugänglich gemacht. Erstmals findet der Gottesdienst zudem am Wochenende nach der Proklamation statt, so daß das Kölner Dreigestirn und das Kölner Kinderdreigestirn im vollen Ornat teilnehmen können.

Der Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten wird bereits seit 2007 veranstaltet und seit einigen Jahren als ökumenischer Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr leiten den Gottesdienst der Dom- und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine sowie der evangelische Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger. „Der Gottesdienst ist für uns inzwischen ein fester Bestandteil der Karnevalszeit, und wir freuen uns sehr, wieder im Kölner Dom um den Segen für die Session bitten zu dürfen“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell erleben, ist der Glaube für viele Menschen eine wichtige Stütze. Die enge Verbindung zwischen Kirche und Karneval liegt uns deshalb besonders am Herzen.“

Der Gottesdienst für Karnevalisten gehört in regulären Jahren zu den am besten besuchten Gottesdiensten im Kölner Dom. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie wird er in diesem Jahr allerdings nur im kleinen Teilnehmerkreis stattfinden und nicht öffentlich zugänglich sein. Die Veranstaltung wird aber live übertragen auf den Kanälen des Festkomitees und des Domradios:

Samstag, 8. Januar 2022, 12.00 Uhr
www.koelnerkarneval.de
https://www.facebook.com/koelnerkarneval.de
https://www.domradio.de/web-tv/wort-gottes-feier-zur-eroeffnung-der-karnevalssession

Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. (Foto) (c)Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis

Einzug Dreigestirn in die Hofburg Dorint am Heumarkt

Kölner Karneval:
Designiertes Kölner Dreigestirn erhält Schlüssel zur Hofburg

  • Dorint Hotel am Heumarkt auch in dieser besonderen Session Heimat des Dreigestirns
  • Nutzung der Räumlichkeiten vor allem an den Wochenenden zur Vorbereitung sozialer Termine

Im kleinen Rahmen fand heute der „Einzug in die Hofburg“ des designierten Kölner Dreigestirns 2022 statt. Herbergsvater und Hoteldirektor Frank Schönherr übergab symbolisch einen großen Schlüssel an den designierten Prinz Sven I. (Oleff), den designierten Bauern Gereon (Glasemacher) und die designierte Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun).

Das Dorint Hotel am Heumarkt stellt in dieser Session bereits zum vierten Mal große Teile der siebten Etage dem Kölner Dreigestirn und seiner Adjutantur als offizielle Hofburg zur Verfügung. „Auch wenn wieder all unsere Planungen für die Session durcheinandergeworfen wurden, freuen wir uns sehr, dass diese Konstante bleibt“, betont Frank Schönherr. „Der Karneval ist wichtig für die Kölnerinnen und Kölner, und wir unterstützen das Dreigestirn sehr gerne dabei, ein bisschen Fastelovend in der Stadt zu verbreiten.“

Das Dreigestirn wird anders als in normalen Sessionen allerdings nicht durchgehend im Hotel wohnen, da Sitzungen und Bälle 2022 erneut ausfallen. „Wir konzentrieren uns in den kommenden Wochen vor allem auf soziale Termine an den Wochenenden“, erklärt der designierte Prinz. „Da ist es eine enorme Erleichterung, das Dorint als Basis und Ausgangspunkt für Termine nutzen zu können. Hier können wir uns umziehen, vorbereiten und zwischendrin auch mal durchatmen.“

In Vorbereitung auf die Session hatte das Dorint Hotel den Eingangsbereich umgestaltet und so mehr Platz für Karnevalsveranstaltungen geschaffen. Auch wenn ausgelassene Feiern wohl erst in der Session 2023 wieder möglich sein werden, bleibt Harry’s New York Bar durchgehend für das Kölner Dreigestirn und andere Jecken geöffnet.

Pressemitteilung

PriPro ohne Publikum als TV Produktion

Kölner Karneval:
Proklamation der Kölner Dreigestirne als TV-Produktion

Großes und kleines Dreigestirn werden wieder gemeinsam proklamiert
OB Henriette Reker übergibt Insignien am 7.1.2022 im Gürzenich
Fokus liegt in der Session auf sozialen Themen
Die Proklamation des Kölner Dreigestirns 2022 findet wie geplant am 7.1.2022 im Gürzenich zu Köln statt – ohne Publikum, aber zusammen mit dem Kölner Kinderdreigestirn. Das hat das Festkomitee Kölner Karneval gemeinsam mit dem WDR entschieden. „Auch ohne Sitzungen und Bälle brauchen wir ein großes und ein kleines Kölner Dreigestirn“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees. „Eine Session besteht nicht nur aus dem gemeinsamen Feiern, sondern vor allem auch aus vielen sozialen Terminen. Diese sind wichtig, um etwa Spendengelder für karitative Vereine zu sammeln und nicht zuletzt, um Menschen ein bisschen Trost und Freude zu schenken. An diesen Terminen wollen wir so weit wie möglich festhalten.“ In einer regulären Session besuchen die Kölner Dreigestirne im kleinen Rahmen Krankenhäuser, Altenheime, Hospize, Schulen und Kindergärten und andere soziale Einrichtungen wie die Bahnhofsmission oder den Vringstreff für Wohnungslose.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird nun am 7. Januar dem designierten Prinz Sven I. (Oleff), dem designierten Bauern Gereon (Glasemacher) und der designierten Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) die Insignien überreichen und sie damit offiziell ins Amt heben. „Als erstes Dreigestirn in der Geschichte des Kölner Karnevals dürfen wir zwei Jahre dieses Amt bekleiden. Auch wenn sie anders als erwartet wird, freuen wir uns dennoch auf unsere zweite Session, die sicherlich noch mit einigen Überraschungen aufwarten wird“, erzählt Sven Oleff. „Wir haben in der vergangenen Session an ganz vielen Stellen gespürt, wie wichtig den Menschen der Karneval gerade in so einer Krisenzeit ist. Wenn wir in den kommenden Wochen wieder ein wenig helfen können, die kölschen Jecken durch diese schwere Zeit zu bringen, dann stellen wir uns voller Überzeugung dieser Aufgabe und übernehmen Verantwortung.“

Bei der Proklamation mit dabei sind viele bekannte Kölner Karnevalskünstler wie die Bläck Fööss, die Höhner und Cat Ballou sowie Jörg Runge, Jens Singer und Jürgen Beckers, die den Jecken zuhause Fastelovendsjeföhl in die heimischen Wohnzimmer bringen werden. Auch das Kölner Kinderdreigestirn wird an diesem Tag auf der Bühne stehen und von Oberbürgermeisterin Henriette Reker seine Insignien erhalten: der designierte Kinderprinz Felix I. (Diederichs), der designierte Kinderbauer Robin (Valentin Fischenich) und die designierte Kinderjungfrau Helena (Baum). Die ursprünglich geplante Proklamation des Kinderdreigestirns im Tanzbrunnen mit 1.500 Kindern wurde aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklungen abgesagt.

Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNG v. 28.12.2021 der
KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. – Nippeser Bürgerwehr

PRESSEMITTEILUNG v. 28.12.2021 der
KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. – Nippeser Bürgerwehr

Absage des Nippeser Dienstagszugs am 1. März 2022

Nach Bewertung der aktuellen Lage hat die Karnevalsgesellschaft KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. beschlossen, den Nippeser Dienstagszug am 01. März 2022 abzusagen. Aufgrund der besonderen Situation sehen die Appelsinefunke, die Veranstalter des traditionsreichen Veedelsumzugs sind, keine Möglichkeit der Durchführung im kommenden Jahr. Bereits jetzt sind die Gesamtauflagen nicht zu erfüllen. Der offene und stetige Austausch mit den teilnehmenden Gruppen sowie die Rückmeldungen sind ein großer Vertrauensbeweis an die Zugleitung. Stefan „Schlambo“ Buschmann und Marius Broicher, das Dienstagszugleitergespann, stellen fest: „Gerade deshalb übernehmen wir hiermit die Verantwortung und sagen diesen Zug, so schwer es uns fällt, zum jetzigen Zeitpunkt ab.“

Das Spannungsfeld zwischen sehr hohen behördlichen Auflagen, dem hohen Gut des Gesundheitsschutzes aller Beteiligten sowie der daraus resultierenden hohen Kosten für Gäste, Zugteilnehmenden und Gesellschaft zwingen die KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. zu diesem traurigen Schritt. Wenn es die Situation im Februar 2022 zulässt, wird sich die Gesellschaft über mögliche Alternativveranstaltungen am Tag des Nippeser Dienstagszuges entsprechend äußern.

Pressemitteilung

Stadt Köln Presse-Informationen: Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern trägt zur Heilung bei

Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern trägt zur Heilung bei
Ausstellung beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden

Während der letzten Monate hat sich die Bundesregierung immer klarer zur Rückgabe von kolonialem Raubgut bekannt. Auch die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat deutlich gemacht, dass das Thema für sie einen hohen Stellenwert hat. In der Ausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“, die noch bis zum 9. Januar 2022 zu sehen ist, wurde diese aktuelle Debatte ständig vermittelt und sichtbar gemacht. Nanette Snoep, Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM), zieht deshalb ein positives Zwischenfazit zum Ende der Sonderausstellung.

„Die Restitutionsdebatte und der Umgang mit dem kolonialen Erbe zeigen Wirkung. Die Rückgabe von Benin-Bronzen nach Nigeria ist jetzt politisch gewollt. Frankreich hat bereits 26 Skulpturen in die Volksrepublik Benin restituiert, wo die Objekte mit Freudentränen und Jubel begrüßt wurden. Das hat mich sehr berührt. Koloniales Unrecht kann damit nicht wieder gut gemacht werden, aber die Rückgabe von identitätsstiftenden Kulturgütern kann zur Heilung beitragen“, bewertet Museumsdirektorin Nanette Snoep die aktuellen Entwicklungen.

Im Zuge der Ausstellung haben in Köln zu diesem Thema wichtige und zum Teil hochemotionale Debatten mit diskursprägenden Persönlichkeiten stattgefunden. So waren unter anderem die nigerianische Künstlerin und Ururenkelin des ehemaligen Königs des Königreichs Benin Peju Layiwola, die namibischen Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Ida Hoffmann oder die ghanaische Kuratorin und Künstlerin Nana Oforiatta Ayim in Köln zu Gast. Darüber hinaus waren mehrfach Bénédicte Savoy und Felwine Sarr in RJM-Veranstaltungen präsent, die den französischen Staatspräsidenten bei Restitutionsfragen nach Afrika beraten. Auch lokale Partner*innen wie die Jugendwerkstatt Chorweiler, Coach e.V. und das Integrationshaus e.V. aus Köln-Kalk gestalteten die Ausstellung und die Veranstaltungen in hohem Maße mit und brachten viel Leben und neuen Debatten ins Museum.

„Die Stimmen von Menschen aus dem Globalen Süden oder auch von Kölner*innen mit Rassismuserfahrung werden nicht ausreichend gehört. Uns ist wichtig, ihnen im RJM ein Forum zu geben und wir freuen uns, dass dies Wirkung zeigt. Das hohe Interesse unserer Besucher*innen zeigt, dass das Thema auch in der Zivilgesellschaft, den diasporischen Communities und besonders bei jungen Erwachsenen angekommen ist. Und es zeigt auch, dass unser Ansatz viele neugierig gemacht hat und die Debatte befeuert: Wir wollten die Kolonialgeschichte und die Auswirkungen des Kolonialismus bis heute neu erzählen und dabei die Perspektive erweitern und diverser machen. Wir haben Räume für neue Erzählungen des Widerstands und für koloniale Traumata geschaffen und damit auch die Debatte rund um die Aufarbeitung des Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute, die geraubten Kulturgüter und Rückgabeforderungen, vielstimmiger gemacht“, erklärt Snoep.

Am Sonntag, 9. Januar 2022, endet die Sonderausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“. Die Ausstellung beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden und erzählt über koloniale Unterdrückung und ihre Auswirkungen bis heute. Die Schau ist eine Hommage an die Menschen, die auf unterschiedliche Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört werden. Am Donnerstag, 6. Januar 2022, 18 Uhr, wird es noch einmal eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung geben. Die Live Speakers sind jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr sowie auch jeden 1. Donnerstag im Monat (Köln-Tag) von 18 bis 21 Uhr vor Ort, um inhaltliche Fragen zu beantworten und mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche vergangene Veranstaltungen und andere Filme wie der Trailer zu RESIST! können auf www.rjm-resist.de oder auf dem YouTube-Kanal des Museums angesehen werden. Durch die aktuelle Corona-Situation verschieben sich RESIST!-Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt:

-​ ​ ​ ​ ​ ​ ​Cinema RESIST mit dem Film „OUVERTURES“

-​ ​ ​ ​ ​ ​ ​Erzählcafé RESIST: Antirassistische Kämpfe in den Niederlanden und Deutschland

Die Publikation zur neuen kuratorischen Methodik der Ausstellung erscheint im ersten Quartal 2022. Aktuelle Informationen dazu werden auf http://rjm-resist.de/ mitgeteilt. Weitere Informationen: www.rautenstrauch-joest-museum.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Donnerstag: 10 bis 20 Uhr, 1. Donnerstag im Monat: 10 bis 22 Uhr (an Feiertagen 10 bis 18 Uhr). Montags sowie am 31. Dezember 2021 und 1. Januar 2022 geschlossen.

Pressemitteilung Stadt Köln

Kölner Karneval:
Kleines Rosenmontagsfest statt großem Zoch geplant

  • Normaler” Rosenmontagszug mit Hunderttausenden von Zuschauern wird Ende Februar voraussichtlich noch nicht möglich sein
  • Die Schull- un Veedelszöch fallen am Karnevalssonntag 2022 aus
  • Bereits im Vorjahr erarbeitete Alternativkonzepte für den Rosenmontagszug werden nun erneut geprüft

Das Festkomitee Kölner Karneval plant für den Rosenmontag intensiv an Alternativen zum klassischen Zoch. Das hat Zugleiter Holger Kirsch heute bekannt gegeben. „In Anbetracht der Prognosen zur Omikron-Variante gehen wir derzeit davon aus, dass ein normaler Rosenmontagszug mit Hunderttausenden von Zuschauern nicht möglich sein wird. Aber natürlich beobachten wir die Corona-Lage weiterhin sehr genau und prüfen, welche alternativen Konzepte kurzfristig möglich sein könnten, um den kölschen Jecken trotzdem einen besonderen Rosenmontag zu bereiten.” Wichtigstes Element bleiben dabei die Persiflagen, mit denen sich der Karneval zu politischen und gesellschaftskritischen Themen äußert. „Die wird es auf jeden Fall auch in diesem Jahr zu sehen geben”, versichert Holger Kirsch. Da der Rosenmontagszug nicht den üblichen Zochweg nutzen wird, haben die Freunde und Förderer des kölnischen Brauchtums die Schull- un Veedelszöch abgesagt. Deren Zugleiter Willi Stoffel erklärt dazu: „Unsere komplette Logistik baut auf der Infrastruktur des Rosenmontagszuges auf. Ein Alleingang ist für uns deshalb nicht denkbar, zumal ja auch die Zöch am Sonntag Hundertausende in die Innenstadt locken. Wir verstehen, dass das Festkomitee unterschiedliche Alternativen durchspielt. Aber für die Schulen und Veedelsvereine, die nur wenige personelle und finanzielle Ressourcen haben, wollen wir jetzt Klarheit schaffen. Daher haben wir uns entschlossen, die Schull- un Veedelszöch schweren Herzens für 2022 abzusagen.”

Schon im ersten Jahr der Corona-Pandemie hatte das Team der Zugleitung für den Rosenmontag unterschiedliche Konzepte erarbeitet. Diese werden nun erneut auf Machbarkeit geprüft. Dazu zählte etwa das sogenannte Platzkonzept, eine Variante, bei der die Persiflage-Wagen auf verschiedenen Plätzen in den Kölner Veedeln als Ausstellungsstücke zu sehen sein sollten. Oder die Rio-Variante mit festen Tribünen auf beiden Seiten eines deutlich verkürzten Zugweges, wo auf Sitzplätzen im Außenbereich Abstände optimal eingehalten und eine personengenaue Rückverfolgung gewährleistet wäre. Nicht zuletzt wurde im Vorjahr auch ein Rosenmontagszug im RheinEngergie-Stadion konzipiert. Wenn der FC bis Ende Februar Corona-konform wieder vor Publikum spielen dürfte, könnte auch diese Alternative ein Weg sein, um unter 2G-Plus-Bedingungen sicher feiern zu können. „All diese Varianten sind natürlich kein Ersatz für einen normalen Rosenmontagszug, das ist allen Beteiligten bewusst”, erklärt Zugleiter Holger Kirsch. „Der Zoch lebt – wie der Karneval insgesamt – von menschlicher Nähe, vom gemeinsamen Erleben einzigartiger Momente. Und dennoch wissen wir aus dem vergangenen Jahr, dass die kölschen Jecken für kleine, auf den ersten Blick verrückte Ideen offen sind. Darauf müssen wir jetzt aufbauen.” Im Vorjahr hatte es in Zusammenarbeit mit dem Kölner Hänneschen-Theater einen Zoch im Miniaturformat gegeben, der dann vom WDR in die Wohnzimmer übertragen wurde. „Dabei ist vielen Kölnern während des letztjährigen Lockdowns warm ums Herz geworden. Auch wenn wir diese im wahrsten Sinne des Wortes ‚einmalige‘ Idee nicht noch einmal umsetzen können, wollen wir das Rosenmontagsfest dennoch irgendwie zu den Menschen nach Hause bringen – daran werden wir in den kommenden Wochen intensiv arbeiten. Unsere ersten Ansprechpartner sind dabei die Kölner Karnevalsgesellschaften, die sich nun nicht mehr auf den ‚normalen‘ Zoch vorbereiten. Sobald feststeht, welche Alternativkonzepte Corona zulässt, werden wir die Gesellschaften in die konkreten Planungen einbinden.”

Pressemitteilung Festkomitee