Kostümsitzung 2026: Stimmung, Stars und Standing Ovations

Köln, 19.01.2026 – Was für ein Abend! Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln lud zur Kostümsitzung ins ausverkaufte Pullman Hotel – und bot den Jecken ein stimmungsvolles Programm der Extraklasse.

Gleich zu Beginn zogen der Elferrat und die Husaren-Pänz unter großem Applaus in den Saal ein. Die Rumtreiber, langjährige Freunde der Gesellschaft, sorgten musikalisch für einen stimmungsvollen Einstieg. Ihr Auftritt hatte jedoch eine besondere Bedeutung: Es war ihr letzter bei den Treuen Husaren, denn die Band hat für Aschermittwoch ihr Ende angekündigt. Präsident Markus Simonian würdigte die Band auf der Bühne mit emotionalen Worten und dankte den Musikern für „zehn Jahre kölsches Hätz und echte Freundschaft zur Husaren-Familich“.

Marc Metzger verstand es nach einem energiegeladenen Auftritt der Paveier meisterhaft, den emotional aufgeladenen Saal mit viel Feingefühl und pointiertem Humor wieder für sich zu gewinnen. Ein ganz besonderer Moment folgte mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns, bevor das eigene Tanz-, Musik- und Offizierskorps der Treuen Husaren mit seinem Auftritt das Herz der Gesellschaft auf die Bühne brachte.

Während das Korps noch auf der Bühne stand, wurde Cathrin Dauven, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn, von Markus Simonian zum Ehrenmitglied ernannt – als Zeichen der Wertschätzung für ihre enge Verbindung zur Gesellschaft und ihr Engagement rund um die gemeinsame Jubiläumsausstellung in der Neumarkt-Filiale. Ihr Wunsch nach einer regulären Mitgliedschaft über das Korps á la Suite hinaus konnte satzungsbedingt nicht erfüllt werden, da laut Tradition nur Männer aktive Mitglieder werden dürfen. In echter kölscher Manier fand der Vorstand jedoch eine herzliche Lösung und ernannte sie einstimmig zum Ehrenmitglied. Simonian betonte: „So schlagen wir eine Brücke zwischen unserer Tradition und einem modernen, offenen Verständnis von Gemeinschaft.“

Björn Heuser fesselte anschließend mit seiner Stimme und Gitarre wieder das Publikum: Vom ersten Ton an hatte er den Saal im Griff, es wurde geschunkelt, mitgesungen – eine kölsche Einheit, wie sie schöner nicht sein könnte. Für den Wow-Effekt des Abends sorgten jedoch unbestritten die Kölner Paulinchen. Mit beeindruckender Präsenz und tänzerischer Qualität begeisterten sie das Publikum und hinterließen bleibenden Eindruck. Zum Finale brachten Miljö und die Räuber den Saal noch einmal zum Kochen – ein mitreißender Schlusspunkt unter eine Sitzung, die keine Wünsche offenließ

Bild und Text: Treuer Husar

Treuer Husar – Starker Mobilitätspartner – Renault

KG Treuer Husar

Köln, 23.01.2026 – Auch in der aktuellen Karnevalssession steht die Renault Retail Group Niederlassung Köln der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln als starker Mobilitätspartner zur Seite. Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums.

Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums

Für die Session 2026 übergab die Renault Retail Group erneut fünf hochwertige Fahrzeuge, die im jecken Alltag der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen:

  • 1 x Renault Austral
  • 1 x Renault Trafic Combi
  • 1 x Renault Clio
  • 1 x Renault Master Kastenwagen 
  • 2 x Dacia Bigster

Die Fahrzeuge werden vielseitig genutzt: Zwei begleiten das Korps à la Suite, eines steht dem Tanzpaar zur Verfügung, zwei weitere erleichtern den Vorstandsmitgliedern ihre zahlreichen logistischen und organisatorischen Aufgaben.

Präsident Markus Simonian zeigt sich dankbar: „Das Motto ‚Mer dun et för Kölle‘ bringt auf den Punkt, was für uns Treue Husaren seit jeher gelebte Realität ist: Ehrenamtliches Engagement mit Herzblut. Dass Renault uns in diesem Geist erneut unterstützt, ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Partnerschaft in unserer Stadt.“ Auch der 1. Vorsitzende Berthold Diller betont: „Für uns als Traditionskorps bedeutet Verlässlichkeit alles – auf der Straße wie im Vereinsleben. Dass Renault uns nun zum vierten Mal begleitet, ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt, dass diese Partnerschaft auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Verständnis für Engagement in Köln basiert.“

Das Sessionsmotto 2026 würdigt die rund 200.000 Menschen, die sich in Köln ehrenamtlich engagieren – viele davon im Karneval. Auch die Treuen Husaren verkörpern diesen Geist: Ob Tanzkorps, Musikzug, Technik, Organisation oder Repräsentation – alles geschieht mit Herzblut und freiwilligem Einsatz. Die Unterstützung durch Renault hilft dabei, dieses Engagement sichtbar und wirksam auf die Straße zu bringen.Organisiert wurde die Fahrzeugübergabe erneut durch das bewährte Team der RRG Köln: Roger Ehlen und Thorsten Klein – alle langjährige Unterstützer der Gesellschaft und mit dem kölschen Fastelovend tief verbunden. Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln bedankt sich herzlich bei der Renault Retail Group Niederlassung Köln für dieses wertvolle Engagement. Ob auf dem Weg zur nächsten Veranstaltung oder bei der Koordination im Hintergrund – die Fahrzeuge werden garantiert ein unverzichtbarer Teil der Session 2026.

Bild und Text: Treuer Husar/ Niki Siegenbruck

Mer dun et för de Dierche – 11.111, 11 Euro für den Kölner Zoo

Köln, 23. Januar 2026. „Tierisch“ was los war gestern auf der Zoo Zappelei des Kölner Zoos: Im großen Saal des Pullman-Hotels tanzten rund 1.300 Gäste als Giraffen, Krokodile, Löwen & Co. zu kölscher Musik von „Cat Ballou“, „Druckluft“, „Lupo“, „StattGarde Colonia Ahoj“, „Brings“, „Kasalla“ und den „Klüngelköpp“. Auch das amtierende Kölner Dreigestirn gab sich die Ehre.

Der Reinerlös der von Kölner Zoo und Altstädter Köln 1922 eV bereits zum 12. Mal gemeinsam durchgeführten und restlos ausverkauften Veranstaltung kommt den Tieren des Zoos zugute. Durch zusätzliche Großspenden von Sion Kölsch, RTL WEST, CNC, make/c und dem Pullman Hotel erhielt der Kölner Zoo insgesamt die großartige Summe von 11.111,11 Euro!

„Wir danken unseren Partnern und Förderern sehr herzlich. Die großen und kleinen Zootiere werden sich darüber sehr freuen“, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Übergabe der Spendensumme.

Text: PM

Foto: Hans Feller

„Mer dun et för Kölle“ –  als gelebte Botschaft im Gürzenich

 

Sitzung der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. mit Haltung, Herz und
kölscher Lebensfreude.

Mit ihrer Sitzung, die das Sessionsmotto nicht nur zitierte, sondern konsequent mit Leben füllte, setzte die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. am Sonntag, 11. Januar 2026 im ausverkauften Gürzenich ein starkes Zeichen für den kölschen Karneval als verbindende Kraft der Stadt. Unter dem diesjährigen Sessions-Motto „Mer dun et för Kölle“ erlebten die Gäste einen Nachmittag und Abend voller Frohsinn, hochkarätigem Programm und klarer Haltung.

Bereits vor dem offiziellen Beginn wurde deutlich, dass diese Sitzung besonderen Wert auf Nähe und Atmosphäre legte. Die Veedelperlen sorgten auf der Treppe und im Eingangsbereich für einen stimmungsvollen musikalischen Empfang, während die Mitglieder der Gesellschaft die Gäste persönlich begrüßten – ein bewusst gesetzter Auftakt, der Gemeinschaft und Wertschätzung spürbar machte.

Dann ging es direkt mit einem inhaltlichen Höhepunkt weiter. In den vergangenen Jahren war häufig der Einzug besonders gestaltet. So auch in diesem Jahr: die Gesellschaft hatte sich im Vorfeld bewusst die Frage gestellt, wer tagtäglich etwas für Köln tut – und beantwortete sie mit einem ebenso vielschichtigen wie eindrucksvollen Bild. Stellvertretend für das tägliche Funktionieren und das lebendige Miteinander in Köln zogen unter anderem Ehrenamtliche und Berufstätige aus ganz unterschiedlichen Bereichen in den Saal ein – von PolizeiAWBKVB und Maltesern über BäckerÄrztinnen und Pflegekräfte bis hin zu SportBrauchtum und kölschen Originalen wie Tünnes und Schäl. In einer gemeinsamen Choreografie wurde sichtbar, was das Motto ausdrückt: Wir alle tragen Verantwortung für Köln – auf ganz unterschiedliche Weise.

„Uns war wichtig zu zeigen, dass ‚Mer dun et för Kölle‘ kein Karnevalsspruch ist, sondern gelebter Alltag“, erklärte Präsidentin Tanja Wolters. „Diese Vielfalt an Menschen steht sinnbildlich für das, was unsere Stadt zusammenhält.“

Im weiteren Verlauf folgte ein Programm, das Literat Oliver Michels mit großer Sorgfalt zusammengestellt hatte und das die ganze Bandbreite des kölschen Karnevals abbildete. Nach dem traditionellen Einzug der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln sorgte JP Weber mit leiseren Tönen und feinem Humor für einen stimmungsvollen Auftakt auf der Bühne. Die Höhner brachten anschließend – unter anderem mit ihrem neuen Lied Gisela – den Saal zum Kochen, bevor Guido Cantz mit gewohnt spitzer Zunge und treffsicheren Pointen weitere Höhepunkte setzte. Die Räuber überzeugten, wie bereits bei der Sessionseröffnung, mit ihrer Mischung aus Klassikern und neuen Songs und trafen damit erneut den Geschmack des Publikums.

Auffällig war bei allen Bandauftritten das engagierte Mitwirken des Elferrates, der die Künstler nicht nur aufmerksam begleitete, sondern sie aktiv unterstützte – tänzerisch und mit passenden Accessoires, individuell abgestimmt auf jede Gruppe. Dieses Zusammenspiel sorgte für zusätzliche Dynamik und unterstrich den Anspruch der Sitzung, Karneval als gemeinsames Erlebnis zu gestalten.

Ein besonderer Momentvor der Pause war die Ehrung von Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der zum Ende dieser Session aus seinem Amt scheidet. Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Gesellschaft.

Mit dieser Auszeichnung würdigte die Gesellschaft nicht nur sein langjähriges Engagement für den Kölner Karneval insgesamt, sondern insbesondere auch seinen persönlichen Beitrag zur Geschichte der Großen KG Frohsinn Köln. Christoph Kuckelkorn hatte maßgeblichen Anteil daran, dass es seinerzeit zu einer tragfähigen Nachfolgeregelung innerhalb der Gesellschaft kam, indem er den entscheidenden Kontakt herstellte und damit den Fortbestand der Großen KG Frohsinn Köln überhaupt erst möglich machte.

„Ohne sein Zutun stünden wir heute so nicht hier“, machte Präsidentin Tanja Wolters in ihrer Würdigung deutlich. Die Ehrenmitgliedschaft versteht sich daher als Zeichen des Dankes und der Anerkennung – für Weitsicht, Verantwortung und den nachhaltigen Einsatz für den Frohsinn und den kölschen Karneval.

Ein absolutes Highlight nach der Pause war der Auftritt des Tanzkorps Kölner Rheinveilchen. Neben tänzerischer Präzision und Ausdrucksstärke sorgte insbesondere das Finale für einen Gänsehautmoment: Präsidentin Tanja Wolters wurde über eine mehr als drei Meter hohe Fahne geschossen und schloss damit den Auftritt eindrucksvoll ab – ein Moment, der lange nachwirkte und vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

In der zweiten Abteilung setzte der Sitzungspräsident Volker Weininger den nächsten Akzent. Mit seinem treffsicheren, frohsinnigen Humor wurde er vom Publikum gefeiert und nur ungern von der Bühne gelassen. Es folgten Cat Ballou sowie der Auftritt des Kölner Dreigestirns 2026, bevor Brings mit einem mitreißenden Finale den offiziellen Schlusspunkt setzte. Wie in jedem Jahr durfte zum Abschluss die Frohsinns-Hymne nicht fehlen – performt von der Gesellschaft und Frohsinns-Mitglied Michael Kuhl und gemeinsam mit dem Saal gefeiert.

Auch abseits der Bühne zeigte sich der Anspruch der Gesellschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wie bereits bei vorherigen Veranstaltungen verzichteten die auftretenden Künstler auf Geschenke und erhielten stattdessen Wertgutscheine für die Domspitzen e.V., die symbolisch in eine Spendenbox geworfen wurden. Ein klares Zeichen für nachhaltiges Engagement und die Unterstützung sozialer Projekte in der Stadt. „Karneval endet für uns nicht am Bühnenrand“, betonte der erste Vorsitzende Andreas Wolf. „Wenn wir Menschen zusammenbringen, wollen wir diese Kraft auch nutzen, um etwas zurückzugeben.“

Nach dem offiziellen Finale wurde im Foyer weitergefeiert. DJ Jürgen Bender von 1st Class Entertainment sorgte für den musikalischen Ausklang eines Abends, der vielen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mit dieser Sitzung hat die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. eindrucksvoll gezeigt, wie moderner, traditionsbewusster Karneval aussehen kann: verbindend, engagiert und klar in seiner Botschaft – Mer dun et för Kölle.

Wer die Große KG Frohsinn Köln in dieser Session noch live erleben möchte, hat dazu am 23. Januar 2026 die Gelegenheit: Unter dem Motto „Konfetti-Club“ findet die Frohsinnsparty im Wartesaal am Dom statt. Mit dabei sind Cat Ballou, Paveier, Eldorado, Domstürmer und Mätropolis. Tickets sind online erhältlich unter Ticket.io. Schüler und Studierende zwischen 16 und 25 Jahren können vergünstigte Tickets zum halben Preis erwerben.

 Text: Pressemitteilung

Anlagen:

  • Fotos, Quelle: Vera Drewke Photography

Litewka Abend  – der Abend der leisen Töne und des Dankes

Bereits zum 5ten Mal fand der Litewka Abend der Prinzen-Garde Köln statt. Einst geboren in der Corona-Zeit hat es sich zu einem besonderen Format im Sitzungsreigen entwickelt. Knapp 200 Herren in Litewka genossen im großen Saal des Lindner-Hotel Köln City Plaza ausschließlich Redebeiträge.

Ob Marc Metzger, Guido Cantz, Jörg Runge oder Volker Weininger unterhielten bestens. JP Weber bildete die Endnummer in einem besonderen eher leiseren Abend und stimmte zusammen mit Michael Kuhl das Ende ein. Zwei besondere Menschen, von denen man viel mehr sehen und hören sollte, auch in dieser gemeinsamen Kombination!

 

Text: PM/ Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Segen von oben – Überraschung an Volker Weininger – Prinzen-Garde mit viel Hätz

Einen wahren „Segen“ gab es auf der Prunksitzung der Prinzen-Garde Köln. Im Publikum waren Dr Heiner Koch, Erzbischof von Berlin sowie der Erzbischof von München und Freising, Exzellenz Reinhard Kardinal Marx.

Nach dem Aufzug des großen Korps der Prinzen-Garde Köln wurde Elisabeth Gondro, Mutter der früheren Regimentstochter Verena Schmidt (geb Gondro)  und Schwiegermutter des Corps a la Suite Führers Thorsten Schmidt, für ihre Verdienste um die Uniformen der Prinzen-Garde zum Ehrenleutnant ernannt.

 

Sichtlich überrascht war dann allerdings Volker Weininger. Er, der stets den Schalk im Nacken hat wurde von der Prinzen-Garde Köln befördert zum Ehrenleutnant der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. Na, mal sehen, ob er demnächst anstatt der üblichen Präsidentenkopfbedeckung das Krätzchen der Prinzen-Garde Köln trägt!

Und für Marc Metzger gab es einen Stoff-Gardisten für den „besseren“ Schlaf.

Die Prinzen-Garde Köln sorgt sich hervorragend – mit göttlichem Segen von oben und viel Hätz für die Menschen ob auf oder neben der Bühne, das ist Karneval!

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

SBK Sitzung Große Sülz Klettenberger – Strahlende Gesichter und ein Orden der besonderen Art

Am Nachmittag fanden sich im Dr Ernst Schwering Seniorenzentrum Patienten, Pfleger und Mitglieder der Großen Sülz Klettenberger ein, um eine kurzweilige karnevalistische Zeit miteinander zu verbringen. Abseits der großen Sitzungen sind das die Momente, die in Erinnerung bleiben, weil die Patienten jede Minute quasi „aufsaugen“ und genießen.

Mit dem „Duo mit Herz“ der Großen Sülz Klettenberger und vielen bekannten Kölner Hits startete die SBK-Sitzung.

 

Die Gdk-Bickendorf „Pänz us Bickendorf“ folgten im Ablaufplan. Peter Butzon, Präsident der Großen Sülz-Klettenberger betonte, wie wichtig Nachwuchsarbeit in Sachen Tanz ist und dankte mit seinem Vorstand den Trainerinnen. Und das war nicht der letzte Auftritt an diesem Tag der Tanzgruppe.

 

Hektisches Gewusel in den Gängen, Parkplatzsuche vor der Tür, was war hier los?

Die Prinzen-Garde Köln kam mit gefühlt „Alle Mann vorbei“, selbst das Tanzpaar passte in den kleinen Aufenthaltsraum. Und damit wirklich jeder der Patienten sie auch sah gab es einen kleinen Ein – und Ausmarsch, der wieder in den Raum führte über den Innenhof! Und die Tanzgruppe fügte sich stolz vor der Prinzen-Garde Köln ein, ne wat schön!

Der Orden der SBK ist von den Bewohnern selbst gestaltet mit Herz und Liebe und rührte Peter Butzon, Präsident der Sülz Klettenberger sichtlich.

 

Ehe die Patienten wieder auf ihre Zimmer kamen, gab es von der Großen Sülz Klettenberger ein DICKES Danke an den Vorstand der SBK. 6 Damen plus Partner wurden zur großen Sitzung am 31.01.2026 eingeladen. Zum Abschied gab es Rosen für die Bewohner und das Versprechen im nächsten Jahr wiederzukommen…..

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

Gemischter Elferrat jetzt fest verankert – erste Frauen werden Senatorinnen

 

Köln, 20.01.2026 – In dieser Woche startet die Stromlose Ader in den Sitzungskarneval der Session. Mit der Prunksitzung steht für den Verein direkt das erste Highlight an. Die KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 freut sich, mit ihren beiden traditionsreichen Sitzungen erneut jecke Höhepunkte im Kölner Karneval setzen zu können.

 

Der Verein, der mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2024 sowie weiteren Maßnahmen – unter anderem der Einführung einer Diversitätsbeauftragten – sein Vereinsleben konsequent weiterentwickelt, setzt sich aktiv für ein inklusives und gleichberechtigtes Umfeld ein. In den vergangenen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch der Senat der Gesellschaft weiterentwickelt.

 

Bereits in den letzten zwei Jahren wurde der von Senatsmitgliedern gestellte Elferrat durch Frauen aus dem Verein unterstützt. Funktionsträger im Verein sind längst in vielen Bereichen Funktionsträgerinnen, was auch auf den Social-Media-Kanälen der Gesellschaft sichtbar wird. „Unser Verein wird von den Frauen unserer Gesellschaft genauso mitgetragen wie von den Männern. Diese Gleichberechtigung stellen wir ab sofort auch im Senat sicher und haben sie Ende 2025 verbindlich in der Geschäftsordnung verankert. Die ersten beiden Senatorinnen haben bereits ihre Anwärterschaft angetreten“, so Senatspräsident Lothar Becker.

 

Den Auftakt bildet die Prunksitzung am Freitag, 23. Januar 2026, gefolgt von der Kostümsitzung am Samstag, 14. Februar 2026. Beide Veranstaltungen finden im Kristallsaal der Messe Köln in Deutz statt und sind bereits restlos ausverkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Beliebtheit der Sitzungen der Stromlosen Ader.

 

Die Prunksitzung am 23.01.2026 bietet ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm mit Spitzenkräften des Kölner Karnevals.

 

Auch die Kostümsitzung am 14.02.2026 verspricht beste Stimmung, kölsche Töne und ausgelassene Jeckerei – traditionell etwas lockerer, aber nicht weniger hochklassig besetzt.

 

Mit diesen beiden Sitzungen unterstreicht die KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 einmal mehr ihren Anspruch, Karneval auf höchstem Niveau zu präsentieren und Tradition mit zeitgemäßer Unterhaltung zu verbinden. Der Verein freut sich gemeinsam mit seinen Gästen auf zwei unvergessliche Abende im Herzen des Kölner Karnevals.

 

Während der Veranstaltungen freut sich der Verein, die Vertreterinnen und Vertreter der Presse persönlich begrüßen zu dürfen. Ansprechpartner sind am Info- und Verkaufsstand im Foyer zu finden.

                                             

                                            

 Text: Pressemitteilung                             

                                                               
Anlagen: Foto Elferrat Kostümsitzung 2025 (Fotografen: Anja Bögge/Niki Siegenbruck), Foto Lothar Becker (Fotografin: Karin Maigut), Flyer Sitzungen 2026

Festsitzung 2026 – Ein einmaliges Geschenk für den Prinzen

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. startete mit ihrer stilvollen Festsitzung im restlos ausverkauften Gürzenich in die Sitzungssession 2026. Diese Sitzung wird in der Tradition des Karnevals als sogenannte “Schwarz-Weiß-Sitzung“ in eleganter Abendgarderobe gefeiert. Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte am Freitagabend viele Gäste und Freunde der Blauen Funken im Gürzenich begrüßen, so u.a. die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Serap Güler, die Bürgermeisterin Teresa de Bellis-Olinger, den Bundesinnenminister a.D. Dr. Hans-Peter Friedrich, den Finanzminister des Landes NRW a.D. Dr. Norbert Walter-Borjans, das Mitglied des Europäischen Parlamentes Axel Voss, die Bürgermeister a.D. Andreas Wolter, Dr. Hans-Werner Bartsch und Prof. Dr. Rolf Bietmann, den Baudezernenten der Stadt Köln Markus Greitemann, den Präsidenten des DEHOGA Rheinland Pfalz Herrn Gereon Haumann sowie viele weitere Gäste aus der Politik, Wirtschaft und dem Karneval. Die größten Gästegruppen waren die Deka Bank/Kölner Zinsrunde unter der Leitung von Paul Wesseling und die Fa. Struktur Management Partner GmbH mit jeweils 120 Gästen. Der blau-weiße Start in die Sitzung und die erste Premiere der Session Noch bevor die ersten Künstler die Bühne betraten konnte Björn Griesemann die Gäste mit der ersten Premiere der Session überraschen. Bei der Erneuerung des einen oder anderen Sitzungsprogramms kam die Idee auf, auch das Elferratsgestühl zu modernisieren und in die nächste Generation zu bringen. Und so wurde zu Beginn der Festsitzung das verhüllte neue Elferratsgestühl enthüllt und alle Besucher konnten dessen gesamte Technik erleben. Über die gesamte Breite sind in einem durchgängigen Display komplette Filmszenen darstellbar, so zog zum Beispiel der Rosenmontagszug über die Bühne des Gürzenich. Anschließend empfing Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann eine riesige Abordnung des eigenen Korps. Das Tanzpaar mit Marie Steffens und Christian Prehl konnte erstmals in dieser Session ihr Können vor eigenem Publikum präsentieren – und sie nutzten die Gelegenheit bestens und zeigten, dass sie bereits jetzt die richtige Bühnenform für die gesamte Session haben.

Auf der Bühne ging es danach mit einem blau-weißen Künstler weiter, denn JP Weber, der selbst Mitglied der Blauen Funken ist, konnte mit einem perfekten Auftritt das Publikum so überzeugen, so dass es ihn gleich mit Standing Ovations verabschiedete.

Wenn Freunde Freunde besuchen“ (Ein erster Blick auf das neue Elferratsgestühl: das durchgängige Display erlaubt viele Anzeigemöglichkeiten (wir berichten weiter)) Wenn sich die Altstädter Köln 1922 e.V. und Blaue Funken besuchen, dann wird das Programm schon ‘mal gesprengt. Mit gefühlten 200 Soldaten und Offizieren eröffneten die Altstädter Köln 1922 e.V. die zweite Abteilung der Festsitzung und die Gäste konnten sich nur wundern, wo all die Altstädter auf der Bühne Platz fanden.

Die zweite Premiere der Sitzung: Das Kölner Dreigestirn 2026 In der Mitte der zweiten Abteilung konnte Präsident und Kommandant Björn Griesemann zum ersten Mal in der Session das Kölner Dreigestirn bei einer Sitzung der Blauen Funken begrüßen. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Annae überzeugten dabei mit ihrem lockeren und fröhlichen Auftritt die Gäste der Blauen Funken. Als Auszeichnung für ihre Leistung und ihren Einsatz für den Kölner Karneval ernannte die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Annae zum Leutnant der Reserve.

Ein sehr persönliches Geschenk erhielt danach Prinz Niklas I. aus den Händen von Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann und seiner Frau Antje: das Werbeschild des Karnevalsausstatters “Nik. Kante“, der über Jahrzehnte auch das Kölner Dreigestirn “eingekleidet“ hatte. Die beiden hatten dies vor drei Jahren erstanden und so lange aufbewahrt, bis Niklas Jüngling seinen Kindheitstraum erfüllen konnte.

Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht (Die Überraschung ist gelungen: Das Werbeschild des Karnevalsausstatters “Nik.Kante“ ließ beim Prinzen ein paar Tränen kullern) Das Programm mit JP Weber, “Dem Sitzungspräsidenten Volker Weininger“, Marc Metzger, der Traditionstanzgruppe “Hellige Knäächte un Mägde e.V.“ sowie viel kölscher Musik mit den Paveier und den Klüngelköpp ließ keine Wünsche offen und so schloss Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Festsitzung 2026 erst um 1:30 Uhr mit der Einladung zur anschließenden Party im Foyer.

Text : Blaue Funken

Fotos:

Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter

10 Jahre Karnevalesque: Jubiläumsaktion mit J.P. Weber verbindet Handwerk, Poesie und kölsche Kultur

Köln, 20.01.2026 – Die Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei von Wiebke Tirrel feiert ihr 10-jähriges Bestehen mit einer außergewöhnlichen Jubiläumsaktion, die traditionelles Schneiderhandwerk, kölsche Lebensart und soziales Engagement miteinander vereint.

Vorstellung Karnevalesque – Der Frack der (gefühlt) tausend Lappen mit besonderer Botschaft

 

In dem kleinen Laden Karnevalesque in Köln Ehrenfeld hatten JP Weber und Wiebke Tirrel eingeladen, um einen besonderen Frack zu präsentieren.

Ein Frack, indem man JP Weber und das sei im Voraus zu verraten öfters in Köln zu sehen sein wird.

In der Hansemannstr 3 hat Wiebke Tirrel ihren Laden. Und wer Einzelstücke mit Erinnerungswert bekommen möchte liegt hier genau richtig.

In Kooperation mit J.P. Weber entsteht eine limitierte Sonderedition von Lappenjacken. Herzstück der Kollektion ist das eigens von J.P. Weber zum Jubiläum verfasste Gedicht „Lappeclown“. Der Text wird in kunstvoller Lappenform auf den Kostümteilen verewigt. So wird jedes Stück zu einem karnevalistischen, mit Poesie und Handwerkskunst gepaarten tragbaren Unikat, das sich nicht nur sehen lassen kann, sondern auch noch Gutes tut. Sozialer Aspekt und Highlight für Käufer:innen Die exklusiven Jubiläumsstücke sind zum Preis von 1.111,00 Euro erhältlich. Zehn Prozent des Verkaufspreises werden an die Schul- und Veedelszöch gespendet und unterstützen damit aktiv den karnevalistischen Nachwuchs. Ein besonderes Highlight der Aktion: Nach Fertigstellung der Kostüme besucht J.P. Weber die Käufer:innen persönlich und überbringt ihre Bestellung mit einem musikalischen Ständchen. Ein Moment, der weit über den Kauf eines Kostüms hinausgeht. „Diese Aktion übermittelt alles, wofür Karnevalesque seit zehn Jahren steht: Individualität, Herzblut, kölsche Kultur und echtes Handwerk“, sagt Inhaberin Wiebke Tirrel. „Dass J.P. Weber dieses Jubiläum mit einem eigens geschriebenen Gedicht begleitet, macht das Projekt für uns besonders wertvoll.“ Die Jubiläumsaktion wurde am 20.01.2026 im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals öffentlich vorgestellt. Dort erhielten Medienvertreter:innen Einblicke in die Entstehung der Kollektion, die handwerkliche Umsetzung und die Hintergründe der Kooperation. Über Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei Karnevalesque ist eine auf individuelle Maß- und Kostümanfertigungen und Tanzgruppen spezialisierte Schneiderei mit Sitz in Köln Ehrenfeld. Seit fast zehn Jahren entstehen hier handgefertigte Einzelstücke aber vor allem auch Gruppenkostüme und Uniformen für Tanzgruppen aller Art, die traditionelle karnevalistische Elemente mit moderner Gestaltung und persönlicher Handschrift verbinden.

Der Text:

Lappeclown Als Panz do wor dat einfach, do kunns sinn wat Do wills. Häs Fossball ob de Stross jekick un och em Dreck jespellt. Die einzje Rejel wor för Dich, sei nett zo alle Lück. Denn et Levve es ei Gruppenspell, do kress et all zorück. Als ich dann ens 30 wor, ne Halflang, ne Hanak Ei Mädche hädden mir anjedonn, un hät mer beijebraht. Mit Fründlichkeit un jot jeschick, kanns noch immer alles Sinn. Doch vörm Alder Jüngelche, Erhevve nit ding Stimm. Jetz mit 60 fällt mer minge Papp, han selvs ne Hauf vun Pänz. Hann nie eine Minsch affjejrenz, ov Rich ov Arm ov Stenz. Hugfärv ov ein Religion, fürm Herrjott sin mer glich Dä Fasteleer dä zeich et uns, Brauchtum es Pflicht. Die Moral vun mingerJeschech, behalt dem Alder sing Jeseech, Schenk dä Jugend Symphathie Un Rette die Welt met Emphathie Denn för jede Kölsche es et ne Draum Em Fasteleer als Lappeclown. J.P. Weber

Nach einer kurzen Pause nach Aschermittwoch steht Wiebke Tirrel bereit für die Session 2026/2027.

Nähere Infos: https://www.karnevalesque.de/

Text: PM / Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge