Original Kölsche Domputzer investieren in die Zukunft ihres Tanzcorps
und engagieren neues Tanztrainerpaar

In der abgespeckten Karnevalssession 2020/2021 haben die Original Kölschen Domputzer die Zeit genutzt sich weiter zukunftsorientiert aufzustellen. In Hinblick u.a. auf unsere Jubiläumsession 2023/2024 (4×11 Jahre) konnten wir mit Jessica Hemmersbach (34) und Aljoscha Brings (44) ein erfahrenes Trainergespann engagieren die bis vor wenigen Jahren noch selbst auf höchstem Niveau im Kölschen Fasteleer bei den Kölner Rheinveilchen getanzt haben.

Jessica (genannt Jazz) stand bereits seit ihrer frühen Kindheit auf der Bühne. Ihre Tanzkarriere beendete sie 2016 bei den Rheinveilchen und konzentrierte sich danach vermehrt auf das Training von Kinder- und Erwachsenengruppen in Köln und im Umland u.a. die KG Rote Husaren Kerpen Manheim und „De Pänz vum Rhing“.

Aljoscha (genannt Josch) begeisterte viele Jahre als Kommandant der Kölner Rheinveilchen das Publikum bevor er 2019 seine aktive Kariere bei den Rheinveilchen beendete.
Udo Beckers, 1. Vorsitzender d. Original Kölschen Domputzer:“ Wir sind sehr stolz darauf solch ein Trainerteam engagiert zu haben. Vor allem konnten 50% des Trainerteams aus der eigenen Gesellschaft bereitgestellt werden. Besonders zu erwähnen ist hier auch, das „Josch“ Mitglied unseres neu gegründeten Senats ist und unser Senatspräsident bei der Zusammenstellung der Mitglieder taktisch sehr clever und zukunftsorientiert für unsere Karnevalsgesellschaft gehandelt hat.“
Aufgrund der Corona-Auflagen können wir leider noch keinen Termin zum Trainingsauftakt nennen, tanzinteressierte junge Damen und Herren können sich jedoch ab sofort bei uns unter geschaeftsstelle@domputzer.de melden.

Pressemitteilung Domputzer inkl Fotos

Sessionsmotto verkündet:
Festkomitee Kölner Karneval stellt Motto der Session 2022 vor: „Alles hät sing Zick”

  • Motto spielt auf die vielen, sehr unterschiedlichen Facetten des Karnevals an
  • Alles hät sing Zick: laache un kriesche, leise Töne und „decke Trum”, Fastelovend und Fastenzeit
  • Verkündung traditionsgemäß am Ende des Rosenmontagszuges – und damit diesmal als Teil der WDR-Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Hänneschen-Theater

Das Festkomitee Kölner Karneval hat am Rosenmontag das Motto der Session 2022 vorgestellt: „Alles hät sing Zick.” Damit wird der Bogen von der aktuellen, coronabedingt eher verhalten gelebten Session zur hoffentlich heiteren und stimmungsvollen Session 2022 geschlagen. Denn so richtig, wie es in diesem Jahr war, die leisen Töne des Karnevals zu betonen, so sehr hoffen die Kölner darauf, dass in der kommenden Session wieder getanzt, gesungen und gefeiert werden kann. „Der Kölner Karneval hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er viele Facetten hat – nicht nur die bunten, grellen und lauten”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber genau so wie die kleinen, stillen Momente Platz im Herzen der Kölner haben, sehnen sie sich auch wieder nach dem wunderbar engen Miteinander im Fastelovend – bei Sitzungen, Partys und dem Rosenmontagszug. So hät in Kölle alles sing Zick.”

Dabei verweist das Motto – typisch kölsch – gleichermaßen auf ein Zitat aus dem Alten Testament wie auf ein Lied der Bläck Fööss. Im Buch Kohelet heißt es in Kapitel 3: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit [ … ] eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.” Die Bläck Fööss machten daraus ein Lied über die fünf Jahreszeiten: „Dann met einem Mol, weeded löstich un bunt. Fastelovend es do, dä jetz nit mieh, länger waade kunnt.” Genau um diese sehr unterschiedlichen Facetten geht es im Karneval. Für das Dreigestirn liegen die Auftritte im überfüllten Saal der Mädchensitzung und der Hoffnung bringende Besuch in der Kinderklinik manchmal nur Minuten auseinander. Wer heute zur edlen Prunksitzung geht, steht vielleicht morgen als Lappenclown beim Veedelszoch, um Kamelle und Strüüßcher zu fangen. Bei der Flüstersitzung lauscht man den Pointen der Redner, während in der Kneipe auf den Tischen getanzt wird. Dabei wird schnell klar, dass es nicht um ein Entweder-oder geht, sondern darum, jeder Ausdrucksform des Karnevals ihren Raum zu geben.

Nicht zuletzt ist das Motto auch eine Anspielung auf die Vergänglichkeit der Karnevalszeit, die Aschermittwoch in jeder Session ihr Ende findet. „Die Ursprünge des Fastelovends liegen im Fest unmittelbar vor Beginn der österlichen Fastenzeit. Auch wenn dies heute nicht mehr im Mittelpunkt steht, so ist dieser Schlusspunkt dennoch wichtig, damit es wieder einen schwungvollen Start in die neue Session geben kann”, weiß FK-Präsident Kuckelkorn. „Wenn der Karneval ganzjährig gefeiert würde, würde er völlig beliebig und seine Bedeutung für die Menschen schnell verlieren.” Und so endet auch für Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ihre Amtszeit als Kölner Dreigestirn mit der Nubbelverbrennung am Aschermittwochmorgen. Ab diesem Moment sind die Drei, die den Kölnern in diesem Jahr so kostbare Momente geschenkt haben, das designierte Dreigestirn der Session 2022 – denn alles hät sing Zick.

Pressemitteilung Festkomitee