Presseinformation zum Feiertagsrenntag – RaceBets.de – Jubiläumspreis am 16.06.2022

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Erneuter Schweden-Streich nicht ausgeschlossen Am Fronleichnam, 16. Juni, ab 13:00 Uhr steht bereits der kommende Renntag in KölnWeidenpesch auf dem Programm. Der Feiertags-Renntag bietet bei vorhergesagten sommerlichen Temperaturen eine tolle Gelegenheit für einen Ausflug in den Weidenpescher Park Im sportlichen Mittelpunkt der acht Rennen umfassenden Feiertagskarte im Weidenpescher Park (Start 1. Rennen: 13:30 Uhr) steht der RaceBets.de – Jubiläumspreis, ein mit 22.500 Euro dotiertes Listenrennen über 2.100 Meter. RaceBets.de – Jubiläumspreis über 2.100 m interessantem Gast aus Schweden Einen sehr interessanten Starter schickt die schwedische Trainerin Jessica Long (Jägersro) mit Moomba in die Domstadt und sorgt damit für den seltenen skandinavischen Flair in Weidenpesch. Moomba gab zuletzt beim Iffezheimer Frühjahrsmeeting mit einem zweiten Rang bereits eine sehenswerte Visitenkarte ab. Mit Jockey Shane Karlsson könnte der schwedische Gast auch den deutschen Pferden gefährlich werden. Chancenreich sieht es auch für Lokalmatador Nubius (Bauyrzhan Murzabayev) aus. Der Schützling von Trainer Peter Schiergen sollte mit dem Champion im Sattel ebenfalls eine gute Rolle spielen können. Röttgen-Trainer Markus Klug sattelt gleich zwei Kandidaten mit Alaskasonne und Accola. Der Stalljockey Andrasch Starke hat sich für Erstgenannte entschieden, was als Hinweis zu werten ist. Immer zu beachten sind auch die Pferde von Andreas Wöhler (Spexard). Wiesentau (Jozef Bojko) und Mooney Love (René Piechulek) sollten ein Wort um den Sieg mitsprechen können. Rock my Life (Sibylle Vogt) komplettiert das interessante Feld. Die Stute tritt die Reise aus Mülheim an der Ruhr an und vertritt die Interessen von Trainer Jean-Pierre Carvalho. Insgesamt 65 Startpferde treten in acht Prüfungen an. Familienprogramm mit Riesenrutsche, kostenlosem Ponyreiten u.v.m. Rund um das Kinderland gibt es auch am Fronleichnam ein buntes Familienprogramm mit Attraktionen wie Riesenrutsche, kostenlosem Ponyreiten, Fußball-Dart u.v.m. für die Kinder. Einzigartiges Ambiente und jede Menge Weidenpesch-Flair versprüht die Weinbar, die immer mehr zum Geheimtipp avanciert und zum Verweilen auf den Liegestühlen anregt. Das gilt auch für den Biergarten, der bei sonnigem Wetter unter den Linden ein süffiges FRÜH-Kölsch und weitere kulinarischen Angebote bereithält. Tickets gibt es ab 9,50 Euro über den kölngalopp-Ticketshop unter tickets.koelngalopp.de oder die kölngalopp App. Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind kostenfrei. Sparen Sie im Vorverkauf 2 Euro gegenüber der Tageskasse inklusive einem ÖPNVTicket für An- und Abreise. Die Tageskassen haben ab 11:00 Uhr geöffnet. Der Renntag beginnt um 13:00 Uhr, Start 1. Rennen um 13:30 Uhr Weitere Informationen unter: www.koeln-galopp.de Kölner Renn-Verein 1897 e.V.

Pressemitteilung

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01.-07. September 2022 in der LANXESS arena
EuroBasket 2022: Alle Ticketkontingente freigegeben – Jetzt zuschlagen!

Basketball-Fans, aufgepasst! Die FIBA EuroBasket 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich) steht vor der Tür. Und passend zur immer weiter herunterlaufenden Coutdown Clock sind jetzt alle bisher noch gesperrten Ticketkontingente freigeschaltet worden. Wer jetzt nicht zuschlägt, wird es später schwer haben, sich seine gewünschten Plätze in den Arenen zu sichern. Immer mehr Basketball-Superstars wie Luka Doncic (Slowenien), Rudy Gobert (Frankreich), Jonas Valanciunas (Litauen) oder Dennis Schröder (Deutschland) sagen ihre EuroBasketTeilnahme zu, immer näher rücken die Spiele in Köln und Berlin, immer größer wird das Interesse am Basketball-Highlight des Jahres. In Berlin wurde fast der gesamte Oberrang für alle Spiele bzw. Sessions freigeschaltet. Das betrifft primär die günstigen Kategorien 3 – 5. Damit sind auch wieder einige Kontingente in diesen Kategorien für das potenzielle Achtelfinale mit der deutschen Mannschaft am Samstag, 10. September 2022, um 18.00 Uhr in der EuroBasket Arena Berlin oder auch für das Finale am Sonntag, 18. September 2022, frei geworden. In Köln sind eine ganze Reihe der begehrten Tickets in der Kategorie 1 zusätzlich freigeschaltet. Für diese und für alle weiteren EuroBasket-Spiele sind jetzt „frische“ und attraktive Tickets in allen Kategorien im Angebot. Wenn Sie die besten Teams Europas mit zahllosen großartigen Korbjägern live in Aktion erleben möchten, dann ist jetzt die Zeit, sich mit Tickets für Ihre Lieblingsplätze zu versorgen. Schauen Sie sich in unserem informativen und übersichtlichen Ticket-Shop genau um und entscheiden Sie dann. Wir sind ganz sicher: Sie werden es nicht bereuen! Wir würden uns sehr freuen, Sie als Zuschauer*innen bei der FIBA EuroBasket 2022 begrüßen zu dürfen.

Pressemitteilung Lanxess Arena

Alle neune – Schwäbisch-Hällische Ferkel im Kölner Zoo geboren

Köln, 14. Juni 2022. Neunfacher Schweine-Nachwuchs im Kölner Zoo: Sau „Uschi“ vom Clemenshof hat Ferkel geworfen. Sie zählen zur bedrohten alten Nutztierrase der Schwäbisch-Hällischen Schweine. „Uschi“ brachte die Kleinen Ende Mai auf die Welt. Vater ist der imposante Zuchteber „Eberhardt“. Auffällig beim aktuellen Wurf: Zwei der Ferkel sind nahezu durchgehend schwarz.

333 – große Ferkelei

Schweine brauchen exakt drei Monate, drei Wochen und drei Tage, bis sie ihre Ferkel zur Welt bringen. So ist es auch bei den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen im Zoo. Die Schwäbisch-Hällischen sind eine alte Nutztierrasse. Charakteristisch stechen ihre schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine hervor. Aufgrund des fetten Fleischs waren sie früher sehr beliebt. Seitdem die Verbraucher es magerer mögen, gehen die Haltungszahlen zurück. Heute ist die traditionsreiche Rasse vom Aussterben bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht dem Erhalt dieser intelligenten Tiere. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über den Ferkel-Nachwuchs.

 Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Hier ist auch „Hennes IX.“, das berühmteste Tiermaskottchen der Welt, zu sehen.

Fotos: Werner Scheurer

Pressemitteilung

WDR Kinderrechtepreis 2022: Erster Platz für ein inklusives Märchenbuch

WDR Kinderrechtepreis 2022: Erster Platz für ein inklusives Märchenbuch

Logo Kinderrechtepreis

© WDR

Die Gewinner:innen des WDR-Kinderrechtepreises 2022 stehen fest: Der erste Preis (dotiert mit 2500 Euro) geht an die „Elterninitiative INKLUSION – HIER & JETZT! e.V. in Leverkusen, für ein inklusives Märchenbuch. Den zweiten Preis (2000 Euro) gewinnt „Between the Lines e.V.“ in Solingen für eine App, die Jugendliche in psychischen Krisen unterstützt, den dritten Preis (1000 Euro) erhält der Kölner Kinder- und Jugendtreff Picco für das Projekt „Naschgarten statt Parkplatz“. Entschieden hat darüber eine Jury aus Kindern und Erwachsenen in einer digitalen Sitzung am Donnerstag, den 2. Juni 2022.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, dem 18. September 2022, zwei Tage vor dem Weltkindertag, statt. Die Gewinner werden im „WDR STUDIO ZWEI – Die Medienwerkstatt“ im Rahmen einer Sondersendung bei WDR 5 ausgezeichnet.

Andrea Schafarczyk, WDR-Programmdirektorin NRW, Wissen und Kultur: „Auch in diesem Jahr war es für die Jury aus Kindern und Erwachsenen nicht einfach, aus den vielen Bewerbungen die drei Preisträger:innen auszuwählen. Denn alle, die sich beworben haben, leisten tolle Arbeit: Sie setzen sich tagtäglich dafür ein, dass Kinder unbeschwert, gesund und glücklich aufwachsen können. Dieses Engagement ist gerade in der aktuellen Situation – nach zwei Jahren Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges – enorm wichtig. Mit dem Kinderrechtepreis würdigt der WDR die Menschen, die sich dafür stark machen – und rückt die Kinderrechte ins öffentliche Bewusstsein.“

Das sind die Preisträger:innen des WDR-Kinderrechtepreises 2022:

Platz 1: „einfach märchenhaft“ (Leverkusen)
Ein Märchenbuch, das alle jungen Menschen lesen, hören und verstehen können – wie das geht, zeigt die Elterninitiative „Inklusion hier und jetzt e.V.“, in der Kinder, Eltern, Freunde und Verwandte mit und ohne Behinderung zusammengeschlossen sind: Sie haben ein inklusives Buch erstellt, eine ganz besondere Neu-Auflage von zehn bekannten Märchen in einfacher und klarer Sprache. Im Buch gibt es QR-Codes, die zu Übertragungen in Gebärdensprache und zu Audios führen, womit die Texte auch für Hör- und Sehbehinderte zugänglich sind. Die Fuß- und Handabdrücke der vielen, die sich am Märchenbuch beteiligt haben – ob mit oder ohne Behinderung – senden ein beeindruckendes Signal an alle, die an Märchen Freude haben.

www.inklusion-hier-und-jetzt.de

Aus der Begründung der Jury:
Die Kinderjury wählte dieses Projekt für den 1. Platz aus, weil die Autor:innen des Buches „einfach an alle Kinder denken, egal, welche Einschränkungen sie haben. Es wäre schön, wenn das Buch in viele Sprachen übersetzt wird, damit Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt das Märchenbuch kennenlernen können.“

Platz 2

Between the Lines e.V. (Solingen)
Eine Generation, die digital orientiert ist, wird auch in einer Lebenskrise online nach Hilfeangeboten suchen statt eine klassische Beratungsstelle anzusteuern. Das war die Gründungsidee der Webb-App „Between The Lines“. Die große Resonanz und die rasante Entwicklung der Nutzerzahlen in den letzten beiden Jahren zeigt, dass die Gründergruppe, bestehend aus Young Professionals, Studierenden und ehrenamtlichen Profis aus der Helferszene, ihre Zielgruppe richtig eingeschätzt hat: Die Hilfe-App hat sich für Jugendliche in psychischen oder sozialen Krisen mittlerweile zu einer gut genutzten Anlaufstelle im Netz weiterentwickelt. Von Langeweile bis Liebeskummer; von Borderline bis Zwangsehe, von Depression bis Diskriminierung – auf der Basis von Standortermittlung werden Informationen und lokale Hilfeangebote direkt an Jugendliche in Krisensituationen vermittelt.

www.between-the-lines.info

Aus der Begründung der Jury:
Die Jury der Erwachsenen hob hervor, dass sich „Between the Lines“ einem aktuellen Thema widmet und ihm große Reichweite verschafft: Kinder und Jugendliche leiden zunehmend unter psychischen Problemen. Die App ist benutzerfreundlich, kostenlos und damit niederschwellig. „Hier wird der digitale Raum – der oft nur als Gefahr für Kinder und Jugendliche gilt – im Sinne eines kinderrechtlichen Anliegens nutzbar gemacht. Eine solches Angebot sollte auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet werden“.

Platz 3:

Naschgarten statt Parkplatz (Köln)
Eigentlich gab es keinen Mietvertrag und damit auch kein Recht auf das Außengelände hinter dem Kölner Kinder- und Jugendtreff Picco. Doch die Jugendlichen haben das einst triste Brachgelände trotzdem in einen vielfältig genutzten Erlebnisort verwandelt. Dass ihr heiß geliebter Treffpunkt einem Parkplatz weichen sollte, wollten sie nicht akzeptieren. In einem selbst gedrehten Film lernt man sie kennen: Freundlich aber bestimmt erzählen sie, welche Bedeutung das Außengelände für die Kinder im Viertel hat. Warum sie nicht aufgegeben und wie sie sich mit der örtlichen Politik angelegt haben. Am Ende ist das Ziel erreicht, der Naschgarten darf bleiben.

www.jugz.eu

Aus der Begründung der Jury:
Beide Jurys, Kinder und Erwachsene, haben dieses Projekt gemeinsam für den 3. Preis ausgewählt. „Wir sind beeindruckt vom langen Atem der Kinder und Jugendlichen, die für ihren Garten gekämpft haben. Das Projekt zeigt auf vorbildliche Weise, wie die Umsetzung von verschiedenen Kinderrechten gelingt: Hier geht es um Partizipation, Natur, Freizeit, Gesundheit und Meinungsäußerung.“

WDR-Preis für die Rechte des Kindes

Den ersten Sieger hat allein die Kinderjury ausgewählt, der zweite Platz wurde von der Erwachsenenjury vergeben und das dritte Preisträgerprojekt wählten beide Jurys gemeinsam aus. Zur Kinderjury gehören acht Jungen und Mädchen zwischen acht und zehn Jahren, die sich selbst bereits für Kinderrechte engagiert haben. Die Erwachsenenjury bilden sieben Vertreter:innen großer Kinderhilfswerke und Fachleute für Kinderrechte.

Der WDR lobt seit 1994 alle zwei Jahre den „WDR-Preis für die Rechte des Kindes“ aus. Ziel des Preises ist es, Initiativen zu fördern, die die Kinderrechte in Nordrhein-Westfalen bekannt machen und vorbildlich umsetzen. Der Preis soll die Diskussion über die Umsetzung der UN-Konvention in Deutschland fördern und deutlich machen, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Situation der Kinder zu verbessern.

Pressemitteilung WDR

sportschau.de im neuen Design

Moderner, übersichtlicher und fürs Smartphone optimiert: Ab 8. Juni erscheint sportschau.de in neuem Design. Nutzerinnen und Nutzer sollen dadurch künftig einfacher zu den Inhalten gelangen. Vor allem die mobile Nutzung wurde verbessert, die Seiten laden schneller, der technische Unterbau ist modernisiert – und Videos und Audios lassen sich nun direkt auf der Startseite abrufen.

Die Redaktion reagiert damit auf die seit dem letzten Relaunch 2013 stark veränderten Nutzungsgewohnheiten: Danach steuern drei von vier Nutzer:innen sportschau.de über das Smartphone an – sie lesen die Texte mobil, hören so Audios und schauen Videos. Dieser Entwicklung kommt der Relaunch entgegen. Neu im Angebot ist außerdem der Newsticker – ein schneller Überblick über das, was in der Sportwelt in den vergangenen Stunden passiert ist. Und wer ein dunkleres Erscheinungsbild mag, kann künftig wahlweise auf den sogenannten Dark Mode umschalten – das heißt, die Benutzeroberfläche erscheint dann in dunklen Farben.

Auch wenn sich die „Verpackung“ ändert, bleibt das Angebot von sportschau.de seinen Inhalten treu. Die Webseite bildet die Vielfalt des Sports ab und ist weiterhin ein Angebot der zwei Geschwindigkeiten: Auf der einen Seite die ergebnisorientierte, nachrichtliche Berichterstattung mit hohem Live-Anteil, auf der anderen Seite die hintergründigen, analytischen Beiträge mit Tiefgang.

Mit dem Relaunch nähern sich die Webseiten der Sportschau und der Tagesschau optisch an, auch der Aufbau der Seiten und Bereiche ist nun sehr ähnlich. Damit rücken die beiden großen überregionalen Info-Angebote der ARD enger zusammen.

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Premiere von „Hallo Maus!“ auf der re:publica – WDR zeigt Prototypen einer interaktiven Voice-App

Premiere von „Hallo Maus!“ auf der re:publica – WDR zeigt Prototypen einer interaktiven Voice-App

© WDR/Adobe

Unabhängig und kindgerecht: Der WDR stellt bei der re:publica 2022 in Berlin den Prototypen einer unabhängigen sprachgesteuerten App für Maus-Fans vor. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entwickelt der Westdeutsche Rundfunk gerade „Hallo Maus!“. Mit der neuen Voice-App mit der Maus können Kinder künftig auch mit ihrer Stimme durch die Welt der Maus navigieren. Dafür entwickelt der WDR speziell für „Hallo Maus!“ neuen Content. Begleitet werden die Kinder von bekannten Stimmen aus der Mauswelt.

Interaktive Voice-App mit der Maus: datensicher und unabhängig

Immer mehr Kinder wachsen in Haushalten mit Sprachassistenten auf. Voraussichtlich ab 2023 können sie dann auch „Hallo Maus!“ als interaktive Voice-App nutzen. Die App ist ein sicherer Ort für Kinder: Wie bei allen digitalen Maus-Angeboten können sie hier nur auf kindgerechte Inhalte zugreifen. Und: Anders als bei den kommerziellen Anbietern bestimmen die Nutzer:innen selbst, wann sie das Programm per Handy oder Tablet starten.

Eine besondere Herausforderung für die Entwickler:innen von „Hallo Maus!“ sind die Kinderstimmen: Sie werden von gängigen Sprachassistenzsystemen nicht immer gut erkannt. Daher arbeitet der WDR eng mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in St. Augustin und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) zusammen. Gemeinsam trainieren sie das Spracherkennungsprogramm für diese besondere Zielgruppe.

Der Prototyp von „Hallo Maus!“ wird vom 8.-10. Juni auf der re:publica vorgestellt. Und zwar im „ARD Perspective Lab”, dem gemeinsamen Stand von rbb & WDR in der Arena.

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Stadt Köln Presse-Information: Stadt veröffentlicht Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“

Stadt veröffentlicht Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“
Barrieren senken: Mehrere Informationsveranstaltungen geplant

Im Jahr 2019 hat das Kulturamt im Zuge der Einrichtung seines neuen Referats „Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft – Kulturelle Teilhabe“mit der Erarbeitung eines neuen Förderkonzepts für den Schwerpunkt „Kulturelle Teilhabe“ begonnen. Der Prozess wurde zum Pilotprojekt im Rahmen der systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung. Mit Begleitung des städtischen Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung im Dezernat der Oberbürgermeisterin und des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung der Kölner Freiwilligenagentur wurde das Förderkonzept unter Einbeziehung der Öffentlichkeit erarbeitet.

So hatten die Bürger*innen der Stadt Köln über drei Jahre hinweg mittels verschiedener Formate wie Workshops und eines Online-Dialogs die Möglichkeit, an der Erarbeitung des Förderkonzepts aktiv mitzuwirken. Ziel des neuen Förderkonzepts ist es, allen Bürger*innen der Stadt Köln – unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, Bildungsstand, Alter oder Behinderung und Einkommen – die Teilhabe, sowohl am kulturellen Angebot der Stadt als auch an der Kulturproduktion Kölns, zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen auch ein allgemeiner Diskurs über die gesamtstädtische Rezeption von Kunst und Kultur sowie das Verhältnis zwischen Kulturschaffenden und Kulturrezipient*innen stimuliert werden.

Das Konzept wurde am 15. Juni 2021 vom Ausschuss „Kunst und Kultur“ beschlossen und im Anschluss dessen Änderungswünsche eingearbeitet, so dass nun das finale Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“ publiziert wird. Das Manuskript liegt in Alltagssprache sowie in leichter Sprache vor. Die Verwaltung plant für den Spätsommer eine Veranstaltung, bei der das neue Förderkonzept detailliert vorgestellt wird. Weitere Informationen zum Förderkonzept erhalten interessierte Bürger*innen im Kulturamt im Referat „Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft“.

Das neue Förderkonzept wird in der Verwaltung bereits umgesetzt: Anfang des Jahres 2022 konnten der Freien Kulturszene, mit Unterstützung des Kulturamtes, bereits spartenübergreifende Beratungstermine zum Thema „Barrieren senken“ durch den Verein „mittendrin e.V.“ angeboten werden. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurde Kulturschaffenden ein erster Überblick über mögliche Maßnahmen zum Senken von Barrieren gegeben.

Eine weitere Informationsveranstaltung folgt im Juni. Hier soll ein Dialog begonnen werden, wie Institutionen und Akteure der Freien Kulturszene unterstützt und motiviert werden können, ihr Kulturangebot an Bürger*innen noch barrierefreier zu gestalten.

Mitte Mai hat zudem der Prozess zur Wahl des neuen Fachbeirates „Kulturelle Teilhabe“ begonnen. Überdies schreibt das Kulturamt im Juni dieses Jahres die mehrjährige Förderung sowie die Konzeptionsförderung im Bereich „Kulturelle Teilhabe“ aus. Parallel zum oben beschriebenen, umfangreichen Beratungsangebot plant das Kulturamt zudem im Rahmen der digitalen Antragsstellung für das Förderprogramm Kultur zur nächsten Antragsfrist im Herbst eine Abfrage unter den Antragsteller*innen zum Status Quo ihrer Maßnahmen zur Erreichung von mehr kultureller Teilhabe.

Das Förderkonzept ist in Alltagssprache und auch in Leichter Sprache abrufbar unter:

https://www.stadt-koeln.de/artikel/04444/index.html

LVR 3000 Gäste am Tanzbrunnen

Konzert für Menschen mit und ohne Behinderung begeisterte das Publikum mit buntem Bühnenprogramm / Top-Acts sorgten für Stimmung / Veranstalter Landschaftsverband Rheinland (LVR) zieht positive Bilanz

Nola Bunke LVR Bildquelle

Köln/Rheinland. 11. Juni 2022. 3.000 Gäste haben heute das „Konzert der Begegnung“ des LVR besucht und im Kölner Tanzbrunnen gefeiert – für ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Die Besucher*innen erlebten ein Musik-Festival, bei dem u.a. Miljö, Druckluft und Alli Neumann auf der Bühne standen.

LVR-Direktorin Ulrike Lubek resümiert: „Die ‚kleine Schwester‘ unseres großen Tags der Begegnung war ein voller Erfolg. Nach über zwei Jahren Pause wünschen sich viele nun wieder echte Begegnungen: Davon gab es heute im Tanzbrunnen eine ganze Menge zu richtig guter Musik. Denn Musik macht gute Laune, sie gibt uns Kraft, Zuversicht, Hoffnung und verbindet all diejenigen, die gemeinsam feiern. Genauso war das ‚Konzert der Begegnung‘: Ein Ort, an dem endlich wieder Begegnung stattfindet und zwar diskriminierungsfrei, tolerant und auf Augenhöhe. “

Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, ergänzt: „Inklusion ist ein Menschenrecht. Dass Inklusion nicht nur ein netter Zusatz oder ein Marketinginstrument, sondern Grundvoraussetzung für ein tolerantes, gleichberechtigtes Miteinander ist, hat das ‚Konzert der Begegnung‘ in vorbildlicher Weise gezeigt. Als politische Vertretung des LVR werden wir uns auch künftig dafür einsetzen, dass der LVR seinem Anspruch als „Motor“ für eine inklusive und vielfältige Gesellschaft in all seinen Aufgabengebieten gerecht wird.“

Das Konzert der Begegnung ist während der Corona-Pandemie das Alternativangebot zum „Tag der Begegnung“. Der LVR plant, sein großes Festival für Menschen mit und ohne Behinderung im Frühsommer 2023 wieder in der bekannten Form in Köln zu feiern.

Der LVR feiert den Tag der Begegnung seit 1998 als Signalveranstaltung für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Der Kommunalverband reagierte mit der Veranstaltung auf ein umstrittenes Gerichtsurteil, das Menschen mit Behinderung im Garten ihres Wohnhauses zum Schweigen bringen sollte, weil sich ein Nachbar gestört fühlte. Der „Tag der Begegnung“ findet alle zwei Jahre im Kölner Rheinpark statt. Dementsprechend plant der LVR, sein großes Festival für Menschen mit und ohne Behinderung im Frühsommer 2023 wieder in Köln zu feiern.

Das „Konzert der Begegnung“ 2022 wurde insbesondere unterstützt von der Aktion Mensch, der Gold-Kraemer-Stiftung, GÖRG – Ihre Wirtschaftskanzlei, der Provinzial Holding AG und der Rewe Group.

Oberbürgermeisterin Reker Ehrengast bei Premiere
Uraufführung von Dark Waters in Istanbul

Auf dem Foto im Anhang sind zu sehen (von links nach rechts): Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem​ İmamoğlu, Komponist Fuat Saka und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach der Uraufführung in Istanbul. Foto: Stadt Köln

Oberbürgermeisterin Reker nahm auf Einladung ihres Istanbuler Amtskollegen Ekrem​ İmamoğlu an der Uraufführung von Dark Waters Symphonie der Migration in Istanbul teil.​

Das vom Künstler Fuat Saka komponierte und vom Musiker Vangelis Zografos arrangierte Werk „Migration Symphony – Dark Waters“ hatte seine Weltpremiere in Istanbul. Vor der Premiere sprach Ekrem İmamoğlu: „Die Welt ist groß genug für uns alle. Solange wir Frieden, Brüderlichkeit und Gleichheit verteidigen. Lasst uns gemeinsam Lieder des Friedens und der Brüderlichkeit singen, so wie es heute hier sein wird. Lassen Sie unsere Stimmen die Stimmen derer übertönen, die Krieg wollen“, sagte er.

Die Aufführung des Werkes, das die Migration und ihre Auswirkungen widerspiegelt, eines der wichtigsten Themen der Menschheits-geschichte, fand im Harbiye Cemil Topuzlu Open Air Theatre statt. Unter den Gästen waren auch die CHP-Provinzpräsidentin Canan Kaftancıoğlu und Vertreter*innen des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Istanbul, die zeitgleich im Rahmen ihrer Vorstandsreise vor Ort waren.

Eines der wichtigsten Lieder des Konzerts, ‚Nereye‘ (Where), ist dem Bruder des Künstlers,​ Sürap​ Saka, gewidmet. Es ist ein Klagelied für ihn, der in den frühen 1960er Jahren nach Deutschland emigrierte und dort in jungen Jahren ums Leben kam.​

Oberbürgermeisterin Reker und Oberbürgermeister Imamoglu haben verabredet, dass das Werk in diesem oder im kommenden Jahr auch in Köln aufgeführt werde.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Diese beeindruckende Symphonie über Migration gehört nach Köln. Unsere Stadt steht wie nur wenige Metropolen in Europa für Zuwanderung und friedliches Miteinander. Ich bin meinem Amtskollegen sehr dankbar für die Einladung und freue mich, wenn auch in Köln bald die Klänge dieses wunderbaren Werkes zu hören sind.“

Bild und Text Stadt Köln

PM: Kölner Zoo eröffnet „Villa Bodinus“

Köln, 9. Juni 2022. Neues Event-Juwel im Kölner Zoo: In der ehemaligen Direktorenvilla ist in den vergangenen 14 Monaten die „Villa Bodinus“, eine multifunktionale Tagungslocation, entstanden. Sie wird morgen Abend im Rahmen einer Feier eröffnet. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg, der als Geschäftsführer auch der Zoo Gastronomie GmbH vorsteht, gab heute zusammen mit Co-Geschäftsführer Thomas Schwiertz bei einem Medienrundgangs vorab erste Einblicke.

Erhalt historischer Bausubstanz und innovative Neunutzung

„Wir sind froh, dieses neue Kölner Event-Juwel der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können“, so Christopher Landsberg. „Die Villa steht innen wie außen unter Denkmalschutz. Sie ist in ihrem Grundaufbau als Wohnhaus konzipiert. Dies muss und soll so bleiben. Wir eröffnen die Villa als modernen Wohlfühlort, an dem die Menschen in besonderer Umgebung zusammenkommen. Das macht gleich mehrfach Sinn. Wir können auf diese Art historische Bausubstanz erhalten und gleichzeitig unsere Veranstaltungs-Angebote für Köln und das Rheinland ausbauen.“

Events in einzigartiger Umgebung – Gastronomie mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch

Die „Villa Bodinus“ bietet in ihren Innenbereichen auf 200 Quadratmetern Nutzfläche Platz für bis zu 50 Gäste. Ein Schwerpunkt liegt auf B2B-Angeboten für Firmen, die unter der Woche tagsüber in der stilvollen Umgebung einer klassizistischen Villa tagen wollen – und gleichzeitig die exotische Umgebung der über 11.000 Zootiere schätzen. Für jedermann gibt es am Wochenende Brunch-Angebote in der Villa, die nach dem Kölner Zoo-Gründungsdirektor Heinrich Bodinus benannt ist.

Die Zoo-Gastronomie setzt beim kulinarischen Konzept auf Nachhaltigkeit. Teil der neuen Villa-Einrichtung ist eine moderne Show-Küche, in der jederzeit bedarfsgerecht gekocht wird. Das sorgt für besondere Frische sowie Transparenz – und verhindert Lebensmittelverschwendung. Das Gros der dabei verwendeten Zutaten stammt aus regionaler Erzeugung von Lieferanten aus der Umgebung – Milch und Käse z.B. von einem Bauern aus Leichlingen, Rindfleisch aus artgerechter Haltung von einem Kürtener Hof mit Weidehaltung. Die angebotenen Kaffeespezialitäten sind „bio“ und „fair trade“. Die Marmeladen machen die Köche der Zoo Gastronomie selbst.

Historisches Schmuckstück und modernes Event-Juwel

Die Innen- und Außenarbeiten starteten im April 2021. Die Gesamtbaukosten betrugen rd. 3. Mio. Euro. Die Stadt Köln hat einen Großteil der Finanzierung übernommen und sichergestellt, dass das städtebaulich bedeutende Gebäude erhalten bleibt und die strengen Anforderungen an den Denkmalschutz umsetzbar waren. Die Villa ist das zweitälteste noch aus der Zoo-Gründungszeit erhaltene Bauwerk und das älteste Wohngebäude in Riehl. Sie ist im klassizistischen Stil gehalten. Heraushebenswert sind z.B. die fein ausgearbeiteten Stuckelemente in der Fassade. In neuer Pracht erstrahlen nun z.B. wieder zwei im Mittelrisalit des Giebels einander zugewandte Köpfe. Der weibliche ist nach kunsthistorischer Einschätzung vermutlich eine Allegorie auf die jungfräuliche Stadtgöttin Colonia Agrippina. Das männliche Pendant mit turbanähnlicher Kopfbedeckung stellt einen Mauren dar, der an die Verbindung des Zoologischen Gartens zu exotischer Flora erinnert.

Bei den Bauarbeiten im Inneren wurden hinter verkleideten Decken und Wänden eine Fülle an alten Original-Stuckelementen, Deckenfriesen und Rosetten entdeckt. Denkmalpflege und Erhalt möglichst vieler dieser historischen Bauelemente kamen im Projektverlauf eine besondere Bedeutung zu, weshalb eine Vielzahl dieser Kostbarkeiten bewahrt werden konnte. Viel planerische Sorgfalt steckten die Zooverantwortlichen auch in die Gestaltung der Inneneinrichtung. Mit viel Liebe zum Detail gelang es, den Kolonialstil-Charakter der Villa zu betonen und mit ausgesuchtem Interieur, das den Stil einer historischen Zoo-Villa mit zeitgemäßem Komfort und moderner Veranstaltungstechnik verbindet, zu kombinieren.

Übrigens: In dem klassizistischen Gebäude lebten mehr als 150 Jahre die Zoodirektoren. Wer also selbst einmal erleben will, wie diese hier wohnten, hat dazu ab sofort die Chance. Buchungen für Tagungen sind ab sofort möglich unter veranstaltungen@zoogastronomie.de oder​ 0221 – 76 75 74.

Fotos: Werner Scheurer, Rolf schlosser