Zahlreiche Ukrainer:innen haben inzwischen Zuflucht in Deutschland gefunden. Für sie hat der WDR sein Programm kurzfristig angepasst und sendet Angebote in ukrainischer Sprache.
Mit einem Ukrainisch-Sprachkurs will das WDR-Kinderradio KiRaKa seinen jungen Hörer:innen die Kontaktaufnahme zu den geflüchteten Kindern erleichtern. Darum gibt es immer mittwochs (von 19.05 bis 20.00 Uhr) auf WDR 5 eine Lektion Ukrainisch. Dabei geht es um erste Basics wie: „Hallo“, „Tschüss“ oder „Wie heißt du?“ und in den kommenden Wochen dann auch um Vokabeln und Redewendungen aus den Themengebieten „Hobbys“, „Essen“, „Familie“ oder „Schule“.
Online können die Gespräche jederzeit nachgehört und -gesprochen werden; außerdem finden die Kinder dort auch einen Sprachbaukasten zum einfachen Lernen der ukrainischen Wörter und Sätze.
Informationen für den Alltag in Deutschland
Mit vielen praktischen Informationen und Hinweisen auf Ukrainisch versorgt WDR.de die ankommenden Ukrainer:innen in Deutschland: So gibt es auf WDR.de unter dem Stichwort „Ukrainer in NRW“ zum Beispiel Antworten auf Fragen rund um die Suche nach einer Unterkunft, zur Registrierung in Deutschland oder auf die Frage, wie die Geflüchteten an eine medizinische Versorgung oder Medikamente kommen und auch dazu, welche Corona-Regeln in NRW gelten.
Nachrichten, Informationen und Service für Geflüchtete und Ukrainer:innen in Deutschland bietet auch COSMO mit einem neuen Format: In der „ukrainischen Deutschlandminute“ sendet COSMO täglich einen Mini-Podcast auf Ukrainisch.
Auch für Kinder aus der Ukraine hat der WDR ein spezielles Angebot entwickelt: Ab dem 20.3. werden die ersten Maus-Sachgeschichten auf Ukrainisch zur Verfügung stehen – als erstes zu den Themen „Milchzahn“, „Touchscreen“ und „Biber“. Außerdem soll die Maus-Themenseite, die auf www.wdrmaus.de aktuelle und kindgerechte Informationen über den Krieg sowie Tipps zum Umgang mit den Nachrichten bereitstellt, in Kürze auch in ukrainischer Sprache zur Verfügung stehen.
Köln, 16. März 2022. Nach dem gestrigen Feuer in der Mehrzweckhalle des Tropenhauses des Kölner Zoos haben heute weitere Untersuchungen zur Ursache stattgefunden. Den zuständigen Experten der Brandermittlung zufolge entstand das Feuer in der Zwischendecke, wo mehrere Kabelkanäle verlaufen. Brandstiftung kann demnach ausgeschlossen werden.
Notfall- und Brandschutzpläne haben erfolgreich gegriffen. Der Abschlussbericht wird aller Vorrausicht nach in einigen Wochen vorliegen. Ebenso kann eine Schadenssumme derzeit noch nicht beziffert werden.
Der Zoo ist froh, dass viele Tiere des im Jahr 2000 gebauten Regenwaldhauses mit Flora und Fauna Südostasiens wohlauf sind. Leider und zu unserem großen Bedauern sind dennoch verschiedene Fisch- und Vogelarten sowie mehrere Flughunde verstorben. Insgesamt handelt es sich um 132 Tiere, darunter sehr seltene Arten aus den Erhaltungszuchtprogrammen des Kölner Zoos. Diese befanden sich in der großen Freiflughalle, die durch die Rauchentwicklung in der Mehrzweckhalle betroffen war. Der Zoo wird sich weiter für den Erhalt dieser Tierarten engagieren.
Derzeit laufen im Regenwaldhaus Reinigungs- und Aufräumarbeiten. Die Versorgung der dort unbeschadet weiterlebenden Tiere ist zu jederzeit gewährleistet. Das Regenwaldhaus muss derzeit noch geschlossen bleiben. Der Zoo informiert rechtzeitig, wenn das Haus wieder Besuchern zur Verfügung steht.
Der Zoo hat ansonsten regulär geöffnet (täglich 9 – 18 Uhr), alle weiteren Attraktionen und Häuser können ohne Einschränkung besucht werden. Hinweis: In den Tierhäusern besteht Maskenpflicht aufgrund der Pandemievorschriften.
Unser besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, die durch ihr entschlossenes und umsichtiges Handeln weiteren Schaden abwenden konnten. Zudem danken wir allen Zoo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die gestern Abend schnell und professionell bei der Teilevakuierung des Hauses und Versorgung der Tiere geholfen haben. Der Vorstand des Kölner Zoos ist stolz auf eine solche Solidarität und Einsatzbereitschaft. Die vielen Hilfsangebote, u.a. von anderen Zoologischen Gärten, und Mitgefühslbekundungen haben wir dankbar aufgenommen.
Die Gewinner:innen des Deutschen Hörbuchpreises 2022 wurden heute Abend (15.3.2022) in einer Live-Radiosendung bei WDR 5 bekannt gegeben. Der Verein Deutscher Hörbuchpreis verzeichnete im 20. Wettbewerbsjahr rund 300 Einreichungen von Verlagen, Sendern und Produzent:innen. In einem mehrstufigen Verfahren ermittelten die drei Jurys folgende Preisträger:innen:
Als „Beste Interpretin“ wird Schauspielerin Martina Gedeck für ihre Lesung des Romans „Nastjas Tränen“ von Natascha Wodin (Argon Verlag) ausgezeichnet. „Ruhig und nüchtern, mitfühlend und warm“ gestalte sie diese Erzählung von Sehnsucht und Verlust, bescheinigt ihr die Preisträgerjury. Gedecks „intimer Dialog mit uns Hörerinnen und Hörern“ arbeite mit großer Souveränität und „nahezu greifbarer Präsenz“ sowohl die Tragik als auch die komischen Aspekte des Textes heraus: „Stellenweise absurd, traurig und von fesselnder Poesie.“
Schauspieler Edgar Selge erhält den Preis in der Kategorie „Bester Interpret“ für die Lesung seines Romans „Hast Du uns endlich gefunden“ (Argon Verlag). Jeder „Versuchung“ und „Verführung“, die mit der Autorenlesung eines autofiktionalen Stoffes einhergehe, wisse sich Selge zu entziehen, hebt die Jury hervor. Sie attestiert dem „feinfühligen Schauspieler“, das „labile Gleichgewicht“ im Erzählen seiner Lebensgeschichte zu wahren. „Auf bravouröse Art und Weise“ gelinge ihm die „Gratwanderung zwischen Identität und Rolle“.
Regisseurin Christiane Ohaus und Komponistin Stephanie Nilles teilen sich den Preis in der Kategorie „Bestes Hörspiel“. In der neunstündigen Hörspielfassung von John Steinbecks Epos „Jenseits von Eden“ (NDR / Der Hörverlag) rücke die Regisseurin den Figuren so nahe, „dass hinter dem Ringen zwischen Gut und Böse ganz andere Sujets durchschimmern“, urteilt die Jury. Mit der „eindringlichen Musik“, der sich wesentlich die „dichte Atmosphäre“ verdanke, und einem hochklassigen Ensemble füge sich alles „zu einem außergewöhnlichen Ganzen, das vorführt, wie wir Menschen sind und wie wir sein könnten“.
Für die „Beste Unterhaltung“ im Jubiläumsjahr des Hörbuchpreises wird Schauspieler Charly Hübner geehrt, der sein literarisches Debüt „Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte“ selbst eingelesen hat (tacheles! / ROOF Music). „Mit irren Ohrwürmern“ müsse rechnen, wer dieses Hörbuch konsumiere, warnt die beeindruckte Preisträgerjury. Hübner habe seine DDR-Jugenderinnerungen „genial aufgeschrieben“ und präsentiere sie so „ungemein witzig“, dass „wir alle James Last dankbar sein können“.
Zum dritten Mal gewinnt Sprecher Stefan Kaminski den Preis in der Kategorie „Bestes Kinderhörbuch“. Mit seiner Lesung von Julia Bleskens „Mission Kolomoro oder: Opa in der Plastiktüte (Oetinger audio) hat er die „Hörwölfe“, eine fünfköpfige Kinderjury aus Wolfschlugen (Baden-Württemberg), vollauf begeistert. Die Kinder bewundern Kaminskis Fähigkeit, „allein durch seine Sprechweise und Stimme ganz unterschiedliche Menschentypen lebendig werden zu lassen“, und empfehlen die „fantasievolle und spannende Abenteuerreise“ nicht nur Gleichaltrigen, sondern der ganzen Familie.
Baran Datli und Anton Stanislawski erhalten die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Podcast“. Für „Hannes soll kein Russe werden“ (Audible) hat das Autorenduo zwei Jahre lang die tragisch endende Geschichte des „Systemsprengers“ Hannes recherchiert. Mit ihrer „unaufgeregten und sachlichen“ Dokumentation, der „hohen Authentizität“ der Interviews und einem kontinuierlichen Spannungsaufbau über sieben Teile hinweg zeigen die beiden Preisträger nach Meinung der Jury, „wozu ein klug inszenierter Podcast fähig ist. Eine Offenbarung“.
Der Deutsche Hörbuchpreis ist in jeder Kategorie mit 3.333 € dotiert.
„Das besondere Hörbuch 2021“ für Dokumentarhörspiel zum NSU-Prozess
Anlässlich seines 20. Jubiläums verleiht der Deutsche Hörbuchpreis die Auszeichnung „Das besondere Hörbuch 2021“ für eine Produktion, die aus dem Gesamtkontingent der Einreichungen herausragte. Hier entschied sich die Preisträgerjury für „Saal 101. Dokumentarhörspiel zum NSU-Prozess“ (Der Hörverlag / Bayerischer Rundfunk für die Hörspielabteilungen der ARD und Deutschlandfunk). 6000 Seiten Protokolle und Notizen der ARD-Gerichtsreporter wurden, so befindet die Jury, zu einem „wertvollen Stück Zeitgeschichte“ verdichtet, eine „journalistische Glanzleistung“ sondergleichen. Dramaturgisch hervorragend gegliedert und getragen von erstklassigen Sprecher:innen, vermittle diese Produktion unmissverständlich, worum es geht: „um die Verteidigung unserer Freiheit, um den Schutz unseres Rechtsstaates, letztlich um unser Wohlergehen“.
Die Live-Radiosendung von WDR 5 war auch im Deutschlandradio / Kanal „Dokumente und Debatten“ sowie auf hr2-kultur, MDR Kultur, NDR Kultur, SR 2 und SWR2 zu hören, zudem im Livestream bei BR 2. Einer langjährigen Tradition entsprechend eröffnete die Preisverleihung des Deutschen Hörbuchpreises auch in diesem Jahr das internationale Literaturfest Lit.COLOGNE.
Die Sendung „Deutscher Hörbuchpreis 2022“ ist in der ARD-Audiothek nachzuhören: www.ardaudiothek.de Moderation: Marija Bakker Musik: WDR Big Band Small Group Redaktion: Tobias Habig, WDR 5
Mehr Informationen zum Deutschen Hörbuchpreis, zu den Juror:innen und Preisträger:innen finden Sie unter www.deutscher-hoerbuchpreis.de.
Köln, 15. März 2022. Im Regenwaldhaus des Kölner Zoos ist am heutigen Abend nach Zooschließung ein Feuer ausgebrochen. Die unmittelbar alarmierten Feuerwehrkräfte konnten den Brand nach gut einer Stunde unter Kontrolle bringen. Die genaue Schadensermittlung wie auch die Ermittlung der exakten Brandursache läuft. Beides kann erst in den kommenden Tagen exakt abgeschlossen werden.
Das Feuer ist in der unten liegenden Mehrzweckhalle des im Jahr 2000 eröffneten Regenwaldhauses ausgebrochen. Dort befinden sich keine Tieranlagen. Besucher waren zur Zeit des auftretenden Brandes nicht mehr im Zoo. Laut der Einsatzkräfte sind keine Menschen zu Schaden gekommen. Von den im Regenwaldhaus lebenden südostasiatischen Tieren sind ersten Einschätzungen zufolge wenige Vögel der Freiflughalle verstorben. Alle anderen Tiere sind nach einer ersten Begehung wohlauf.
Einsatzkräfte und Zoo werden nun die weiteren Untersuchungen in die Wege leiten. Der Zoo informiert von sich aus dazu.
Die Nominierten für den DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2022 stehen fest. 33 Kameraleute und Editor:innen dürfen sich Hoffnung machen, für ihre herausragenden Leistungen mit dem wohl renommiertesten Preis für Bildgestaltung in Film und Fernsehen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet zu werden. Die Bekanntgabe der Gewinner:innen und die Preisvergabe findet am 6. Mai unter Federführung des WDR in Köln statt.
In der Kategorie Spielfilm wurde Max Preiss für seine detailreiche und stimmungsvolle Kameraarbeit in „Niemand ist bei den Kälbern“ (WDR/ARTE) nominiert. Das Filmdrama nach der Romanvorlage von Alina Herbing spiegelt atmosphärisch dicht die Hoffnungen und Emotionen einer Jungbäuerin in den Nachwendejahren in der ostdeutschen Provinz. Ebenfalls nominiert ist Carolina Steinbrecher für ihre intensiven Bilder in dem Beziehungsdrama „Glück“ um zwei Berliner Sexarbeiterinnen. Für ihren Schnitt des bereits mehrfach ausgezeichneten Films „Große Freiheit“, der das Sujet männlicher Homosexualität im Dritten Reich thematisiert, wurde Joana Scrinzi nominiert.
Chancen auf die Auszeichnung im Bereich Fernsehfilm/Serie hat Doro Götz für das Drama „Flügel aus Beton“ (WDR/ARD), das zeigt, welche Gefahren für junge Menschen von Sozialen Medien und Internet-Communities ausgehen können. Nominiert ist außerdem Nikolai von Graevenitz für seine visuelle Gestaltung in der Folge „An der Saale hellem Strande“ (MDR) des Krimi-Dauerbrenners „Polizeiruf 110“.
In der Kategorie Kurzfilm überzeugte Jacob Kohl die Jury mit dem intimen Zwei-Personen-Kammerspiel „Überleben“. Christoph Wermke und Melanie Annan erhielten eine Nominierung für den Schnitt der afghanisch-amerikanischen Kurzfilmdoku „Three Songs For Benazir“, die in diesem Jahr auch für den Oscar nominiert ist. Seine exzellent einfühlsame Kameraführung in „Proll!“, einem authentisch gezeichneten Porträt der drei Working-Low-Existenzen Cornelia, Juri und Murat, brachte Jakob Reinhardt eine Nominierung ein.
Nominiert in der Kategorie Dokumentarfilm sind Arne Büttner und Danilo do Carmo für ihre sensible Bild-Dokumentation in „Lo Que Queda En El Camino“. Die Doku begleitet eine alleinerziehende Mutter aus Guatemala, die in einem Treck von Armutsflüchtlingen über 4.000 Kilometer in Richtung der US-amerikanischen Grenze zieht. Eine weitere Preisanwärterin ist Aleksandra Medianikova für ihre poetischen Bilder der wilden russischen Natur in „Beyond The White“. Für den Schnitt von „Among Us Women“, einem Porträt der äthiopischen Bäuerin Huluager Endeshaw, wurde Andrea Muñoz nominiert, die bereits 2018 mit dem Nachwuchspreis für den Schnitt des Films „Er Sie Ich“ ausgezeichnet wurde.
Über eine Nominierung für den Schnitt von „37 Grad: Dance till you break – The Saxonz (2/3): Liebe“ (ZDF), einer dreiteiligen Porträtserie um eine ostdeutsche Breakdance-Crew, kann sich Nils Hauke von Stietencron in der Kategorie Dokumentation/Doku-Serie freuen. Und für ihre Kameraarbeit an der vierteiligen Serie „Dig Deeper – Das Verschwinden von Birgit Meier“ (Netflix) wurden Markus Nestroy und Julian Krubasik nominiert.
„Lieber verstrahlt als im Krieg? Neuanfang in Tschernobyl“ (MDR) schildert die Schicksale und Hoffnungen von Menschen, die es auf der Flucht vor dem Krieg in der Ostukraine nach Tschernobyl verschlagen hat. Dort, wo sich 1986 die Reaktorkatastrophe ereignete, versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen. Für seine einfühlsame Kameraarbeit wurde Jan Mammey in der Kategorie Aktuelle Kurzformate nominiert. Aussicht auf eine Auszeichnung hat auch Editor Henrik Adamus für den Schnitt von „Generation F – Weitspringerin Maryse Luzolo (Schritt zurück, Folge 2/5)“ (WDR).
Auch in diesem Jahr vergibt der DEUTSCHE KAMERAPREIS wieder zwei Nachwuchspreise, die von der ARRI Group und SIGMA (Deutschland) GmbH gestiftet werden. Hoffnung hierauf können sich Nikolai Huber für seinen Film „Drecks Kleingeld“, Christopher Behrmann für „Born Guilty“, Felix Tonnat für „Funkschatten“ und Nicolai Zeitler für „Alles Übel der Welt“ machen.
Seit 1982 würdigt der DEUTSCHE KAMERAPREIS herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt. Ausgezeichnet werden Kameraleute und Editor:innen in den genannten sieben Kategorien. Darüber hinaus vergibt das Kuratorium des DEUTSCHEN KAMERAPREISES auch 2022 wieder einen Ehrenpreis.
Die vollständige Übersicht aller Nominierungen für den 32. DEUTSCHEN KAMERAPREIS finden Sie unter: deutscher-kamerapreis.de.
Das Kölnische Stadtmuseum durchläuft derzeit einen grundlegenden Wandel: Im Herbst 2022 öffnet das Museum im ehemaligen Modehaus Franz Sauer in der Minoritenstraße seine Türen. Hier wird künftig die Kölner Stadtgeschichte kreativ und innovativ erzählt. Passend zur inhaltlichen Neuausrichtung präsentiert das Museum jetzt ein neues Branding und ein neues Leitbild. „Das Kölnische Stadtmuseum versteht sich als ein wichtiger Pfeiler der Kölner Geschichte und seiner Identität. Es ist deshalb wichtig, dass sich das Museum auffallend und sichtbar im Stadtbild präsentiert, damit sich möglichst viele Menschen von unseren Themen und dem Ort – mitten in der Kölner Innenstadt – angesprochen fühlen“, erläutert Silvia Rückert, stellvertretende Direktorin des Stadtmuseums.
Vielfarbig und plakativ: Der neue Außenauftritt
Um die Neupositionierung ganzheitlich umzusetzen, entwickelte das Museum gemeinsam mit der Kölner Grafikagentur ENORM ein neues Branding. Der neue Außenauftritt sowie das neue Logo zeigen sich offensiv plakativ und in der bewussten Vielfarbigkeit so divers und dynamisch wie die Themen, die im Museum zukünftig präsentiert werden. „Das Kölnische Stadtmuseum erzählt nicht nur die Geschichte Kölns, es befasst sich auch mit gegenwärtigen Fragen und geht offen und mutig in die Zukunft“, betont der Kölner Beigeordnete für Kunst und Kultur, Stefan Charles. „Das neue Branding spiegelt diesen modernen, dynamischen Zugang zur Stadtgeschichte und den Anspruch des Hauses, ein offener Ort zu sein – ein Ort, an dem auch experimentiert werden darf und unterschiedlichste Stimmen berücksichtigt werden.“
Museums-InfoBox auf dem Kolpingplatz
Ein erstes Beispiel für das gewandelte äußere Erscheinungsbild des Hauses ist eine „Museums-InfoBox“, die am 14. März 2022 auf dem Kolpingplatz eröffnet wurde. In diesem auffällig gestalteten Container informiert das Museumsteam über den aktuellen Stand des Umbaus und die Neukonzeption des Hauses. Kurze Filme und Interviews sowie großformatige Visualisierungen geben einen spannenden Vorgeschmack auf die entstehende Dauerausstellung. Bei einem Gewinnspiel können die Besucher*innen zudem exklusive Führungen gewinnen und so das neugestaltete Haus noch vor der offiziellen Eröffnung kennenlernen. Die „InfoBox“ ist montags bis samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Am 14. März 2022 geht zudem der neue Webauftritt des Kölnischen Stadtmuseums online. Auch hier finden Interessierte viele Informationen, Bilder und Videos über das entstehende neue Museum (www.koelnisches-stadtmuseum.de).
Der gesamte Prozess des Umzuges und der Neuausrichtung des Museums wird vom Freundeskreis des Kölnischen Stadtmuseums finanziell unterstützt und auch inhaltlich begleitet. „Wir freuen uns sehr, dass für das Stadtmuseum mit dem Umzug in die Minoritenstraße eine neue Ära beginnt: offen, modern, kreativ und partizipativ. Es ist uns eine Freude, diese umfassende Neuausrichtung des Hauses aktiv zu unterstützen“, sagt der zweite Vorsitzende des Vereins, Kölns ehemaliger Oberbürgermeister Jürgen Roters.
Wir sind Köln: Das neue Leitbild
Passend zur Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes haben die Mitarbeitenden des Museums in einem gemeinsamen Prozess ein Leitbild mit einer Vision des Kölnischen Stadtmuseum formuliert, welche das Selbstverständnis und die Arbeit der kommenden Jahre prägen soll. Besonders wichtig ist dem Museumsteam dabei das Verhältnis zur Stadt Köln und seinen Bürger*innen. „Wir sind Köln“ lautet der erste Satz des neuen Leitbildes, um die Verbundenheit und die Verantwortung des Hauses für die Identitätsbildung der Stadt zum Ausdruck zu bringen. Ferner definieren die Mitarbeitenden hier den Anspruch, ein Museum für alle mit möglichst wenigen Hürden sowie ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft der Stadt und ihrer Gesellschaft zu sein. Den sich stetig wandelnden Anforderungen an eine zeitgemäße Bildungs- und Vermittlungsarbeit will sich das Team agil und offen stellen.
Weitere Informationen stehen unter www.koelnisches-stadtmuseum.de/ueber-uns bereit.
Bild und Text Pressemitteilung Stadt Köln
„Der Trainer des 1. FC Köln Steffen Baumgart unterstützt das Projekt „Housing First Köln“ des Vringstreff e.V.. Zum Shooting mit dem Photographen Thomas Ahrendt vom Studio157.info setzte sich Baumgart in einen inszenierten, provisorischen Wohnraum eines Obdachlosen wie man ihn immer wieder in Köln finden kann, um auf die grundsätzliche Wohnkompetenz obdachloser Menschen hinzuweisen, denn: Jeder Mensch kann wohnen! Baumgart macht damit auf die laufende Spendenverdoppelungskation für Housing First aufmerksam, die man hier findet: https://vringstreff.de/bethe-stiftung-verdoppelt-spenden-housing-first-koeln/
Fotos Studio 157 (c)
René Königshausen, der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank West eG überbrachte anläßlich dieser Vringstreffverleihung die ersten 2.000,- Euro für die Spendenverdoppelung der Bethe-Stiftung für Housing First Köln des Vringstreff. So wurden im Monent der Scheckübergabe aus den 2.000,- Euro stolze 4.000,- Euro für Housing First Köln – Danke PSD West!!!
„Vringstreffpreis“, dem „Rievkooche“ aus Bronze.
Fingerfood ist auch bei uns seit ein paar Jahrzehnten zu festlichen Anläßen gefragt. Wer diesen erfunden hat weiß ich nicht, aber wir Kölschen pflegen schon seit Jahrhunderten eine besondere Fingerfood-Tradition mit dem Genuss von Rievkooche auf die Hand. Zu meiner Schulzeit kauften wir Rievkooche noch aus dem halb privaten Küchenfenster im Kartäuserhof oder in der von den Bläck Fööss besungenen Rievkoochebud auf der Vringsstross.
So wie die Schwarzwurzel der „Spargel der armen Leute“ war so war der Rievkooche auch lange eher ein Nahrungsmittel der eher ärmeren Kölner. Besonders um den Griechenmarkt lebten Kölner mit wenig in der Tasche und hier gab es eine Rievkooche-Verkaufsstelle an der Nächsten, und die Schlemmerjass hieß so bei den Kölschen bald nur noch „Rievkoocheallee“.
Nordische Schönheit oder südfranzösischer Schick: Die britische Lowcost-Airline Ryanair hat zum Start des Sommerflugplans Ende März mit Stockholm und Biarritz zwei neue, spannende Ziele ab Köln/Bonn angekündigt. Die schwedische Hauptstadt wird ab dem 27. März immer donnerstags und sonntags angeflogen und bietet besonders in den Sommermonaten ein vielseitiges, naturnahes Städte-Reiseziel.
Bildunterschrift (honorarfrei): Ein Ryanair-Flieger am Köln Bonn Airport.
Immer mittwochs und samstags fliegt Ryanair zudem ab dem 30. März in den südöstlichsten Zipfel Frankreichs. Das an der Grenze zu Spanien gelegene Seebad Biarritz, das erstmals ab CGN angeflogen wird, ist der perfekte Ausgangspunkt für Erkundungstouren an die wilde Atlantikküste, ins Baskenland und die Pyrenäen.
„Wir freuen uns sehr, dass Ryanair sein Angebot pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder erweitert und mit Biarritz ein ganz neues Ziel bei uns anbietet“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Thilo Schmid. „Die Reiselust der Menschen ist deutlich spürbar, beide Ziele sind eine tolle Ergänzung für unseren Flugplan.“
Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen. Beide Ziele sind ab sofort auf www.ryanair.com buchbar.
Drei Viertel aller Flüge gestrichen und weitgehend leere Terminals: Das ist die vorläufige Bilanz des heutigen ganztägigen Streiks der Beschäftigten an den Fluggastkontrollen. Insgesamt wurden 94 Flüge (59 Abflüge, 35 Ankünfte) annulliert, die meisten bereits im Vorfeld des Streiks. Durch den Streik werden in Köln/Bonn heute etwa 10.000 Passagiere weniger gezählt. Auf dem regulären Flugplan standen heute ursprünglich 136 Passagierflüge (69 Abflüge und 67 Ankünfte).
Um 0 Uhr hatte der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Streik an den Passagier-Kontrollstellen begonnen, der noch bis Mitternacht andauern soll. Tagsüber stand höchstens 1 Kontrollspur für Fluggäste zur Verfügung. Vereinzelt kam es zu längeren Wartezeiten. Lediglich 10 Abflüge konnten stattfinden. Weil viele Fluggäste vorab von den Fluggesellschaften informiert wurden und gar nicht erst anreisten, blieben die Terminals heute über weite Strecken des Tages nahezu leer.
Kurzfristig wurde der Ausstand auch auf die Personal- und Warenkontrollen ausgeweitet, wo große Teile des Sicherheitspersonals ab 4 Uhr ebenfalls die Arbeit niederlegten. Davon betroffen waren vor allem Anlieferverkehre und die Flughafenbeschäftigten, deren Arbeitsplatz im Sicherheitsbereich liegt. Diese mussten aufgrund geschlossener Personalkontrollen erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen.
Die Passagierkontrollen sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheitsunternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.
Am 11.11. um 11.11 Uhr mit Centerstage und Hammer-Lineup
Traditionell tanzen, singen und schunkeln die Kölschen Jecken in der LANXESS arena bei der „Lachenden Kölnarena“, „Elfter im Elften“ oder der „Lachenden PÄNZ arena“. Nun haben die Veranstalter der Gastspieldirektion Otto Hofner und der LANXESS arena ein neues Format angekündigt, welches am 11.11.2022 Premiere feiert. Bei der von NetCologne präsentierten Veranstaltung „Die Jecke 11“ soll 2022 gelacht, getanzt aber vor allem: gefeiert werden!
Am 11.11.2022 um 11.11 Uhr erwartet die Kölner Jecken das neue Format der „Lachenden…“-Veranstalter: Die „Jecke 11“ sind die logische Erweiterung des Karnevals-Portfolio der LANXESS arena. Ein Format speziell für junges Publikum mit Party-Flair und Bands der Kölschen Musikszene. Präsentiert wird das Event von NetCologne.
Die Bands spielen von einer Centerstage in der Mitte der Arena aus. Drum herum gibt es keine Bestuhlung, sondern 4000 Stehplätze zum ausgelassenen Tanzen und Feiern. Auch das Gastronomie-Konzept wird speziell auf junge Jecken und ausgelassenes Treiben ausgerichtet sein.
Im Gegensatz zu den bekannten Formaten aus dem Hause Hofner ist bei diesem Setup allerdings keine Selbstverpflegung möglich.
Mit dabei sind unter anderem: Cat Ballou, Kasalla, Miljö, Domstürmer, Auerbach, Boore, Brings, Mo-Torres, Planschemalöör , Stadtrand und zum großen Finale QUERBEAT! Moderation: Freddy Braun – Prinz im Dreigestirn Porz 2020 – mit seiner ganz besonders tief im Herzen verankerten kölschen jungen Art! Als Opening-Act stimmen die Dummerholics das Publikum ein.
Tickets gibt es ab 22,00 EUR zzgl. aller Gebühren.
Eberhard Bauer-Hofner, Chef der veranstaltenden Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH und sein Team: „Wir freuen uns nun auch ein Veranstaltungsangebot zum Sessionsstart 11.11 für Jecke groß/klein/jung/alt anbieten zu können. „Die Jecke 11“ soll nicht nur festetablierten Bands eine Bühne bieten sondern auch Nachwuchsbands. Jeder kann sich sehr gerne bei uns bewerben. Lasst uns gemeinsam kölsches Brauchtum pflegen und wetterunabhängig feiern.“
Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher: „Wir wollen Jecken jeden Alters einen Rahmen bieten, in dem sie am 11.11. vollkommen nach ihrem Geschmack, trockenen Fußes und völlig ausgelassen, dabei aber stets sicher und kontrolliert feiern können. Ein Format mit Party-Flair ist die perfekte Ergänzung zu unseren Karnevals-Events.“