Emotionale Abschiede und ein Jubiläums-Geschenk: Miljöhsitzung der Schnüsse Tring zwischen Partystimmung und Gänsehaut

Köln, 25. Januar 2026 – Nach der glanzvollen Premiere der Mottositzung folgte am heutigen Sonntag der absolute Klassiker im Kalender der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e. V.: Die traditionelle Miljöhsitzung. Was im ausverkauften Theater am Tanzbrunnen als ausgelassenes „zweites Heimspiel“ für den neuen Präsidenten Dirk Königs begann, entwickelte sich zu einem Nachmittag, der mit hoher Symbolkraft und einer großzügigen Überraschung in die Annalen der Gesellschaft eingehen dürfte. Den emotionalen Paukenschlag des Tages setzte eine Szene, die Timing und Tradition perfekt vereinte. Nachdem Ingrid Kühne, eine der wenigen und profiliertesten weiblichen Rednerinnen im Kölner Karneval, ihren grandiosen Auftritt beendet hatte – sie verabschiedet sich mit dieser Session von der karnevalistischen Bühne –, folgte ein Moment, der die Werte der Schnüsse Tring eindrucksvoll unterstrich. Noch unter dem Eindruck des Abschieds einer starken Frau betrat Senatspräsident Hans Peter Kloiber gemeinsam mit seinem Senatsvorstand und den Senatoren die Bühne. Begleitet wurden sie dabei von Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, der gemeinsam mit dem Senat aufzog, um dem neuen Präsidenten Dirk Königs persönlich seine Aufwartung zu machen, nachdem er beim offiziellen Termin auf der Mottositzung vor einer Woche leider krankheitsbedingt gefehlt hatte. Mit sichtlichem Stolz und einem verschmitzten Lächeln überreichte Kloiber dem Präsidenten Dirk Königs einen Scheck in Höhe von 12.500 Euro anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Gesellschaft. „Jedes Jahr seit Gründung hat der Senat 100 Euro für dieses Ereignis zurückgelegt“, verkündete der Senatspräsident augenzwinkernd unter dem tosenden Beifall des Publikums. Die Symbolik des Augenblicks hätte kaum passender sein können. Direkt nach dem Auftritt einer der besten Rednerinnen erhielt jene Gesellschaft die Jubiläumsgabe, die bereits 1901 den Mut hatte, sich nach einer Frau zu benennen, und die bereits seit 1955 Frauen als ordentliche Mitglieder aufnimmt – ein Meilenstein der Kölner Karnevalsgeschichte. Eingebettet waren diese bewegenden Momente in ein Spitzenprogramm, das Literat Thomas Hoffmann zusammengestellt hatte. Den Auftakt machten traditionell die eigenen Tanzgruppen, die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Jugend, gefolgt von der Erwachsenen-Tanzgruppe am späteren Abend. Musikalisch jagte ein Highlight das nächste: Cat Ballou, Kasalla und Brings brachten den Tanzbrunnen zum Kochen, während das Kölner Dreigestirn den jecken Glanz in den Saal trug. Für die Lachmuskeln sorgten neben Ingrid Kühne auch Marc Metzger und Guido Cantz, die das Publikum begeisterten. Ein besonderer optischer Leckerbissen war zudem der Auftritt der StattGarde Colonia Ahoj, die mit ihrer Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem Tanzkorps für Furore sorgte.

Den passenden musikalischen Schlusspunkt unter eine Sitzung, die den Spagat zwischen ausgelassener Party, wehmütigem Abschied und großer Jubiläumsfreude meisterte, setzte die Band, die den Namen der Veranstaltung im Herzen trägt: Miljö. Über die Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. Die Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ ist eine Traditionsgesellschaft des Kölner Karnevals und Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval. Sie ist bekannt für ihre Tanzgruppen, die Kammerkätzchen und Kammerdiener, sowie für ihre tiefe Verbundenheit mit dem Kölner Brauchtum.

Text und Bilder Pressemitteilung / Töpfer 

Große Allgemeine KG: „Mer dun et för Kölle“ – Kooperation zwischen dem Nationalpark Eifel und der Großen Allgemeinen

Der Nationalpark Eifel und die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. sind im Zuge der aktuellen Karnevalssession eine gemeinsame Kooperation eingegangen. Auslöser ist das diesjährige Motto „Mer dun et för Kölle“ und Dirk Gemünd. Schließlich ist der passionierte Karnevalist Gemünd nicht nur im Vorstand des Fördervereins Nationalpark Eifel aktiv, sondern in diesem Jahr auch der „Bellejeck“ der Kölner Traditionsgesellschaft.

 

„Mer dun et för Kölle – beides: das Engagement für den Karneval und die ehrenamtliche Arbeit für den Nationalpark“, erklärt Gemünd die Verbindung zwischen rheinischer Lebensfreude und Naturschutz in Anspielung auf das diesjährige Kölner Karnevalsmotto.

 

Mit rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich zieht der Nationalpark Eifel ebenso viele Menschen an wie der Kölner Karneval. Und in beiden Fällen – so Gemünd – „kommt ein Großteil aus der jeweils anderen Region“. Während es im Karneval um den Erhalt des Brauchtums geht, steht im Nationalpark Eifel der Erhalt des Naturerbes im Mittelpunkt. „Der Erhalt unserer Wurzeln – gesellschaftlich und ökologisch – das ist das verbindende Element.“

 

Mit ihrer Kooperation wollen die Große Allgemeine und der Nationalpark Eifel unter Einbeziehung des Fördervereins ihre wechselseitige, regionale Bedeutung unterstreichen – „för Kölle“. Ausdruck dieser Gemeinsamkeiten sind elf Wildschweine, die die Eifeler Wildniswerkstatt geschnitzt hat und wie der Bellejeck mit Narrenkappe oder kleinem Karnevalsorden ausgestattet sind. Das erste Schwein ging an den Präsidenten der Großen Allgemeinen Markus Meyer Die weiteren Schweine werden während der Session an Menschen vergeben, die sich ebenfalls entsprechend des aktuellen Mottos ehrenamtlich engagieren – „för Kölle“.

 

Höhepunkt der Session ist für den 58-jährigen Gemünd der traditionelle „Bellejeckzug“ an Weiberfastnacht. Mit dem „Wecken der Jecken“ eröffnet die Große Allgemeine am 12. Februar den Kölner Straßenkarneval. Angeführt vom „Bellejeck“, den Abordnungen von rund 20 Karnevalsgesellschaften und einem Musikcorps geht es um 8 Uhr vom Bahnhofsvorplatz zur Hofburg im Dorint Hotel am Heumarkt, wo das Dreigestirn gegen 8:30 Uhr „geweckt“ wird. Seinen Ursprung hat diese historische Figur im mittelalterlichen Hofnarren. Damit blickt der „Bellejeck“, der in Köln ausschließlich von der Großen Allgemeinen gestellt wird, auf eine mehr als 500 Jahre alte Tradition zurück. Zum Umzug und dem ersten Auftritt des Kölner Dreigestirns an Weiberfastnacht lädt die Große Allgemeine jedes Jahr alle Jeckinnen und Jecken ganz herzlich ein.

 

 Bilder und Text: Pressemitteilung

 

 

 

 

GA/Treuer Husar mit ungeplantem Programmpunkt

Ungeplanter, aber gefeierter Höhepunkt der gemeinsamen Mädchensitzung von der Großen Allgemeinen (GA) und dem Treuer Husar: der Auftritt von Kasalla. Während die Musiker am Donnerstagabend pünktlich zum Auftritt im Hotel Pullmann erschienen, steckte ihr Technikfahrzeug mit den Instrumenten im Stau. „Unser Equipment wird von einem Unfall auf der Trankgasse aufgehalten.“ verkündete Front-Mann Bastian Campmann den wartenden Jecken. Doch auch ohne Technik und nur mit vom Saalorchester Markus Quodt geliehenen Instrumenten rockte die Band dem weiblichen Publikum im ausverkauften und bestens gelaunten Saal völlig unbeirrt ein.

„Das war unplugged, aber nicht unbeholfen.“ zeigte sich GA-Präsident Markus Meyer von der Leistung der Musiker bei diesem ganz besonderen Auftritt beeindruckt.

Text und Bild Pressemitteilung

Sitzung KG Schlepp Schlepp Hurra e.V.

Ausverkauftes Haus im Dom im Stapelhaus – KG Schlepp Schlepp Hurra setzt starkes Zeichen für den guten Zweck

Mit einem restlos ausverkauften Haus feierte die KG Schlepp Schlepp Hurra am 02. Februar 2026 im Dom im Stapelhaus eine rundum erfolgreiche Veranstaltung. Bereits zu Beginn des Abends gab es einen besonderen Moment für den Verein: Der neu gewählte Präsident Max Mayerhöfer wurde offiziell in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig dankte die Gesellschaft Christoph Pickel herzlich für seine siebenjährige Amtszeit als Präsident, in der er den Verein maßgeblich geprägt und weiterentwickelt hat. Der Applaus des Publikums unterstrich die große Wertschätzung für beide.

Im weiteren Verlauf des Abends herrschte von Beginn an ausgelassene Stimmung. Das Publikum feierte ein abwechslungsreiches Programm und einen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Neben hochkarätiger Unterhaltung stand auch der soziale Gedanke klar im Fokus. Im Rahmen der Veranstaltung konnten Spendenschecks an drei Kölner Organisationen überreicht werden, die sich mit großem Engagement für soziale Belange einsetzen:

1.000 Euro an das Sozialwerk der Polizei Köln

111,11 Euro an Himmel un Ääd e. V.

111,11 Euro an Traube Köln e. V.

Die KG Schlepp Schlepp Hurra zeigt damit einmal mehr, dass Karneval, Gemeinschaft und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammengehören. Der große Zuspruch des Publikums und das ausverkaufte Haus unterstreichen die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das Kölner Brauchtum und den guten Zweck.

Veranstalter, Mitwirkende und Gäste blickten am Ende auf einen rundum gelungenen Abend zurück – mit viel Herz, viel Stimmung und einem starken Zeichen der Solidarität.

Bilder und Text: Pressemitteilung

12 Jahre Brauhaussitzung der Löstigen Paulaner

Bereits seit 12 Jahren haben die Löstigen Paulaner, neben den großen Sitzungen, auch eine kleine gemütliche Sitzung im karnevalistischen Programm. Gesellschaftspräsident Dominik Müller durfte auch in diesem Jahr, neben vielen Mitglieder der Gesellschaft und des Senats, wieder Mitglieder anderer Karnevalsgesellschaften in der alten Brauerei begrüßen. Mit Handwerker Peter (Kai Kramosta), genannt HP, begeisterte in diesem Jahr ein Künstler, der – teilweise im Dialog mit den Gästen – Handwerker so zeigte, wie viele sie gut kennen – voller Leidenschaft, manchmal chaotisch und immer ehrlich direkt. Nach einer kurzen Pause enterten die Jung von King Loui die kleine Bühne. Hier zeigte sich dann auch, wie schnell die Gäste von 0 auf 100 kommen. War es bei HP mäuschenstill, brauchte King Loui nur ein paar Takte, schon sprang der Funke in den Saal über. Kaum waren die letzten Töne der Zugabe verklungen, ging es weiter mit dem nächsten musikalischen Highlight. Die Jungs von Stadtrand fühlen sich bei den Löstigen Paulanern sehr wohl und die Gäste bekamen nicht genug von Köln ist cool, Ahle Kess, Original und Papajai. So stachelten sich Band und Publikum immer wieder gegenseitig zu Zugaben an. Leider geht auch die schönste Brauhaussitzung irgendwann mal zu ende. Jedoch ist die 13. Auflage bei vielen Gästen schon fest im Terminkalender verankert.

Text und Bilder Pressemitteilung/Peter Seele

Löstige Paulaner feiern letzte Paulinchensitzung mit ältestem Paulinchen

Nach fast 50 Jahren war es am Freitag 06.02.2026 die letzte Paulinchensitzung im Pullman Hotel in Köln. Grund genug, für die Löstigen Paulaner, es noch mal richtig krachen zu lassen. Bevor es jedoch losging gab es eine Überraschung für ein besonderes Paulinchen. Maria Agnes Gross, inzwischen 95 Jahre alt, kommt seit Ende der 80iger Jahre regelmäßig aus Gemünd in der Eifel extra zur Paulinchensitzung nach Köln. Gesellschaftspräsident Dominik Müller ließ es sich daher nicht nehmen, das älteste und treueste Paulinchen, vor vollem Saal, höchstpersönlich mit einem Blumenstrauß und dem Damenorden der Gesellschaft zu begrüßen. Anschließend ließen es Paulaner und Gäste im Pullman Hotel noch einmal richtig krachen. Angeführt von der Ehrengarde der Stadt Köln zog der Elferrat, blumen- und Entchenwerfend durch einen ausverkauften Saal, auf die Bühne. Nach dem Auftritt der Ehrengarde heizte Cat Ballou den Mädchen im Saal so kräftig ein, dass es schwierig war, dem offiziellen Besuch – das Kölner Kinderdreigestirn war inzwischen eingetroffen, etwas später kamen auch die Großen dazu – Gehör zu verschaffen. Für den Besuch der 5 Tollitäten (Kinderbauer Jonathan konnte, krankheitsbedingt, leider nicht dabei sein) hatte sich die Gesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen. Vorgestellt wurden Dreigestirn und Kinderdreigestirn nämlich vom Kinderdreigestirn der Session 2024/2025. Dem Kölner Dreigestirn übergaben die Paulaner einen weiteren Spendenscheck in Höhe von 555 € für den Verein CAYA e.V. Das Kölner Kinderdreigestirn erhielt je einen Füllfederhalter mit persönlicher Gravur. Der Blötschkopp Marc Metzger sorgte danach für beste Unterhaltung und wer nicht bei der Sache war oder anderweitig störte, bekam vom Blötschkopp sein Fett weg. Betroffen davon war dieses Mal auch der Pressesprecher und Fotograf.

Weiter ging es dann mit Stadtrand. Die Jungs sind keine Unbekannten mehr und fühlen sich bei der Gesellschaft sehr wohl. Umso grandioser war ihr Auftritt vor den über 900 jecken Wievern im Saal. „Ahle Kess“, „Orjinal“, „Köln is cool“ wurden textsicher mitgesungen und bei „Papajei“ performte so manch bunter Vogel im Saal kräftig mit. Die „Kölner Paulinchen“ – der ganze Stolz der Gesellschaft boten eine Show der Extraklasse. Bei ihrer grandiosen Mischung aus Tanz und Akrobatik kam selbst das Elferratsgestühl bedenklich ins Wackeln. Mit dem Auftritt des Tanzcorps der KG „Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926“ gab es nach der Pause weitere Gänsehaut-Momente angesichts der Tanz- und Flugshow auf der Bühne. Getragen von einer tollen Stimmung konnte sich Druckluft u.a. mit ihren Top-Song „Karnevalsmaus“ ordentlich auf der Bühne austoben und die jecken Mädels im Saal tobten mit, was allerdings nur ein Warm-Up für den nächsten Programmpunkt war. Angeführt von Bordkapelle und Shanty-Chor zog die gesamte Bootsmannschaft der StattGarde Colonia Ahoj ein und unterhielten die Mädels im Saal aufs Beste. Als dann auch noch die „schärfsten Schenkel der Stadt“, das Tanzkorps der StattGarde einmarschierte gab es für die Mädels kein Halten, und für das Service-Personal kein Durchkommen, mehr im Saal. Das große Finale bildete Eldorado. Die Jungs um Manuel Sauer brachten mit ihren Liedern die jecken Wiever ein letztes Mal völlig zum Ausrasten.

Text und Bilder: Pressemitteilung /Peter Seele

Grielächer Köln – Mädchensitzung 2026 – vorne gute Laune – hinten gute Laune

Im bis unter das Dach gefülltem Maritim Köln fand am letzten Donnerstag die Mädchensitzung 2026 statt.

Zuständig für die Moderation war Ken Reise alias Julie Vojage der gekonnt durch das Programm führte. Redner, Bands, Tanzgruppen, wie immer erstklassig.

Mit einem “ Sport-Aufwärm-Programm“ startete die Sitzung mit Kasalla, da wackelte das Maritim leicht!

Das Tanzcorps Sr Tollität Luftflotte, Martin Schopps, Guido Cantz, ein Spitzenprogramm das mit den Räubern in die Pause ging. Und die gestalteten kurzer Hand das Maritim zur “ Räuber-Arena“ um!

Mit dem Kölner Dreigestirn ging es in die zweite Halbzeit, leider war das kleine Dreigestirn erkrankt.

Mit Marita Köllner, Höhner, Rezag Husaren ging es auf das Ende der Sitzung zu. Cat Ballou sorgten dann für ein musikalisches Ende.

Text: Elisabeth Martini

Fotos: Anja Bögge

„Kostümsitzung 2026 – Ein Dankeschön für‘s Ehrenamt“ – Abschiede und Danke

Ganz nach dem diesjährigen Sessions-Motto “ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ nutzten die Blauen Funken ihre neunte Veranstaltung der Session am 06. Februar 2026 im Maritim Hotel, um vielen Mitgliedern, die ehrenamtlich tätig sind, “Danke“ zu sagen. Noch bevor das Korps der Blauen Funken mit seinem Tanzpaar und der Kinder- und Jugendtanzgruppe in den Saal einzog holte Präsident und Kommandant Björn Griesemann die “Rambos“ mit ihrer Begleitung auf die Bühne. Als Aufbau- und Dekorations-Team sind sie – nicht nur in der Session – am Gelingen aller Veranstaltungen maßgeblich beteiligt. In der Session können für eine Veranstaltung bis zu 80 Stunden Arbeit verteilt auf das eingesetzte Team zusammenkommen – und dies oft zu nachtschlafender Zeit.

Verabschiedung mit Dankeschön Sentimental wurde es am Ende des Auftrittes der Kinder- und Jugendtanzgruppe, als zwei Tänzerinnen vom Leiter der Kinder- und Jugendtanzgruppe Henrik Schorn und vom Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann verabschiedet wurden, da eine Tänzerin das Höchstalter erreicht hat und eine zweite eine sportliche Karriere einschlägt.

Fotos: Blaue Funken

Aber damit war die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken beim letzten Auftritt der Session auf einer eigenen Sitzung noch nicht damit fertig, “Danke“ zu sagen. Zwei Tänzerinnen traten auf die Bühne und wandten sich an ihren Leiter Henrik Schorn, der nach elf Jahren im Sommer 2026 sein Amt an seinen Nachfolger weitergeben wird, und bedankten sich für die lange Zeit, in der er für den Blaue Funken Nachwuchs zuständig war.

Ein weiterer Dank ging mit einem Blumenstrauß an die Trainerin der Kinder- und Jugendtanzgruppe Fea Jasmin Dainat, denn vor allem sie trägt zum Erfolg der jungen Tänzerinnen und Tänzer bei.

Da die Wahlperiode für den Vorstand im Sommer 2026 endet und einige Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl antreten oder andere Ämter übernehmen, bat Björn Griesemann nach dem Auftritt des Korps mit Michael Eppenich, Lutz Schade und Gerd Wodarczyk drei derzeitige Vorstandsmitglieder auf die Bühne. Mit sehr persönlichen und wertschätzenden Worten dankte er den Dreien für ihren langjährigen Einsatz und die intensive Vorstandstätigkeit.

Das Programm macht Stimmung für die nächsten Highlights Die letzte große Kostümsitzung, bei der die gesamte Blaue Funken-Familie mit ihren Gästen feierte, war ein wunderschöner, vielfältiger und kraftvoller Abschluss der großen Kostümsitzungen. Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk hatte wieder ein großartiges Programm zusammengestellt und mit dem eigenen Korps, Michael Kuhl, Bernd Stelter, den Höhnern, Brings, dem Dellbröcker BooreSchnäuzer Ballett, Kasalla, Marc Metzger und den Klüngelköpp für reichlich Abwechslung gesorgt. Mit diesem Schwung geht es auf zu den nächsten Veranstaltungen der Blauen Funken, denn mit der “blu|white – Karneval meets clubbing“, dem “Fest in Blau“ und der “Krüzz und Quer – Die Party-Sitzung am Karnevalssonntag“ stehen noch drei große Highlights in dieser Session an.

Am Ende einfach nochmal “Danke“ Am Ende der Sitzung gab es noch einmal die Gelegenheit “Danke“ zu sagen. War am Anfang der Sitzung das gesamte Rambo-Team auf der Bühne, konnte sich Präsident und Kommandant Björn Griesemann nun beim Leiter der “Rambos“ Prof. Dr. Bruno Horst bedanken. Ein weiterer treuer Helfer im Hintergrund des Elferrates ist Blaue Funken Mundschenk Josef Kielblock, der am Schluss der Sitzung ebenfalls ins Rampenlicht geholt wurde.

Zuallerletzt überraschte der Elferrat Björn Griesemann mit einer großen Champagnerflasche und Elferratsmitglied Bruno Haumann fand die richtigen Worte des Dankes für den Präsidenten.

Text: Pressemitteilung

Fotos: Anja Bögge/ © Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter

„Närrische Kostümsitzung 2026 – Fachkräftemangel, ein Panda und die Blitzbeförderung“

Am 30. Januar 2026 konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn
Griesemann eine bunte Gästeschar zur Närrischen Kostümsitzung im ausverkauften
großen Ballsaal des Maritim Hotels begrüßen. Mit der fünften von insgesamt acht
Sitzungen und der zweiten großen Kostümsitzung setzte sich der
Veranstaltungsreigen der Blauen Funken damit fort.
Martin Schopps – Die Lösung für den Fachkräftemangel

Foto: Blaue Funken


Martin Schopps war wieder einmal Gast auf der Bühne bei den Blauen Funken. In
seiner Rede erkannte er den Fachkräftemangel im Handwerkerbereich als Ursache für
die zurückgehende Geburtenrate. Die Blauen Funken fanden dafür natürlich sofort die
Lösung und überreichten ihm einen entsprechenden Handwerkergürtel, damit die  Geburtenrate mit seiner Hilfe wieder steigen kann.

Guido Cantz – 2,20 Meter Panda für den Hausfrieden
Guido Cantz berichtete in seiner Rede humorvoll von den Gesprächen mit seiner Frau
über sein Aussehen (“Augenringe wie ein Panda“) und seinen vielen Abwesenheiten.
Damit der Frieden im Hause Cantz gewährleistet bleibt und ein Ersatz vor Ort
vorhanden ist, hatten die Blauen Funken  auch dafür eine Lösung gefunden und schenkten ihm nach seiner gefeierten Rede einen riesigen Panda (2,20 Meter)

Das Kölner Dreigestirn – die Blitzbeförderung
Auch bei der Närrischen Kostümsitzung schaute das Kölner Dreigestirn 2026 bei den
Blauen Funken vorbei. Was dann geschah, konnten die erfahrenen
Traditionskorpsmitglieder nicht glauben: erst vor zwei Wochen am 16. Januar 2026
zum Leutnant der Reserve ernannt wurden Prinz Niklas I., Bauer Clemens und
Jungfrau Aenne aufgrund ihres immensen Einsatzes für den Kölner Karneval und das
Ehrenamt zum Oberleutnant der Reserve befördert. Manch einer in den
Traditionskorps wartet auf eine solche Beförderung mehrere Jahre!

Tanzgruppe Zunft-Müüs – Ehrenamt wird zum Jubiläum belohnt
“Ehrenamt muss belohnt werden, und dies vor allem im Jubiläumsjahr“ dachten sich
die Blauen Funken und so überreichte Präsident und Kommandant Björn
Griesemann der Tanzgruppe Zunft-Müüs zum dreißigjährigen Jubiläum einen Scheck
in Höhe von 1.111 EUR.

Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. – Welch Freude für die Archivare!
Stammtische gibt es im Kölner Karneval viele, aber ein sehr effizienter ist der der
Archivare. Durch die enge Zusammenarbeit speziell der Archivteams der
Traditionskorps können viele verlorengegangene Archivalien wieder in die richtigen
Hände kommen. So hatte Blaue Funken Archivar Franz Krope eine Festschrift zum
111-jährigem Jubiläum der Roten Funken entdeckt, die nun auf der Närrischen
Kostümsitzung übergeben werden konnte.

Text: Pressemitteilung

Fotos: Anja Bögge

„Funke… janz höösch“ 2026 – Zehnmal „… janz höösch“ – zehnmal spitze!

Die Sitzung “Funke… janz höösch“ ist schon seit der Premiere im Jahr 2015 ein
Sitzungs-Highlight im Festkalender der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870
e.V. und sie fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt.


Diese Sitzung zeichnet sich aus durch eine einzigartige Mischung des Programms mit
vielen Rednern, modernen und klassischen Tänzen – in diesem Jahr mit der Kinderund Jugendtanzgruppe und dem Korps der Blauen Funken sowie der Original
Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen von 1955 e.V. – und kölscher “hööscher“ Musik,
was den Bläck Fööss zum kleinen Jubiläum perfekt gelang.
Der Vater der “Funke… janz höösch“


Als Theo Jussenhofen Präsident und Kommandant der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. war wurde die Sitzung “Funke… janz höösch“ initiiert und
entwickelt. Unter seiner Führung entstand die Idee, eine Sitzung der eher “leisen Töne“
zu kreieren, die trotzdem eine Sitzung mit vollständigem Programm und nicht nur eine
“Flüstersitzung“ sein sollte. Das Konzept wurde perfekt angenommen und seit der
ersten Session erfreut sich diese Sitzung größter Beliebtheit. Die Karten sind heiß
begehrt und die Bestellungen für die nächste Session beginnen meist schon kurz nach
der gerade beendeten Sitzung.

Staffelstabübergabe mit Ankündigung
Die Sitzung begann mit einem Auftritt des Korps und der Kinder- und
Jugendtanzgruppe der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Am Ende
des Auftritts konnte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann
einen zukünftigen Wechsel in der Leitung der Kinder- und Jugendtanzgruppe
bekanntgeben: nach dem Ende seiner Amtszeit im Sommer 2026 wird der derzeitige
Leiter der Kinder- und Jugendtanzgruppe Henrik Schorn, der die
Gesamtverantwortung für den Nachwuchs der Blauen Funken vor elf Jahren im Jahr
2015 übernommen hatte, diese an Marcel Kuckelkorn übergeben.

Die besten Redner der Stadt
Sie gehören zu jeder “echt kölschen Sitzung“: mit Philipp Oebel, J.P. Weber, Der
Sitzungspräsident Volker Weininger, Bernd Stelter und Der Mann für alle Fälle
standen die besten Redner der Stadt bei den Blauen Funken auf der Bühne – und so
“höösch“ ging jeder einzelne Auftritt überhaupt nicht zu Ende, denn bei jedem Redner stand am Ende der Saal und forderte mehrere Zugaben ein.

Zwei Dreigestirne auf der Bühne
Beim Auftritt des Kölner Dreigestirns 2026 gemeinsam mit dem Kölner
Kinderdreigestirn 2026 bedankte sich Präsident und Kommandant Björn
Griesemann bei all den ehrenamtlichen Begleitern der beiden Dreigestirne und
überreichte der Adjutantur des Kölner Dreigestirns während der Sitzung einen
Gutschein für den Adjutantur-Abend bei den Blauen Funken. Das Kölner
Kinderdreigestirn 2026 und seine Pagen erhielten Kino-Gutscheine aus den
Händen des Elferrates.

Musik… janz höösch“: die Bläck Fööss zelebrieren ihre alten Songs janz
höösch Musik in das Programm so zu integrieren, dass kein Bruch entsteht, das ist die Kunst bei der “Funke… janz höösch“. Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk hat bei der Auswahl immer ein perfektes Händchen und so wurden klassische Kölner Lieder beim Auftritt der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen von 1955 e.V.
und der Bläck Fööss dargeboten, die alle Wünsche passend zur Sitzung erfüllen
konnten.

Text: Pressemitteilung

Fotos: © Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens